Kirchenaustritt: Deutsche Bischöfe in der Illegalität
Vom katholischen Glauben haben sich die deutschen Bischöfe abgekoppelt. Darum müssen sie die Kirchensteuer als Kriterium der Kirchenmitgliedschaft betrachten.
(kreuz.net) Die für die gesamte katholische Kirche festgestellten Kriterien für einen sogenannten Kirchenaustritt
gelten auch für Deutschland.
Das erklärte der niederländisch-deutsche Kirchenrechtler, Hw. Gero P.
Weishaupt, auf dem Nachrichtenportal ‘kathnews.de’.
Der Kirchenrechtler bezieht sich auf ein Schreiben
des Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte, Erzbischof Francesco Coccopalmerio, an
Dr. Andreas Janker aus Altomünster in Bayern.
Janker hatte vor dem Standesamt von Altomünster schriftlich
seinen Austritt aus der Körperschaft des öffentlichen Rechtes „Kirche“ bekundet.
Dabei betonte er,
nicht aus der Kirche als geistlicher Glaubensgemeinschaft austreten zu wollen.
Janker begründete vor
‘kathnews’ die Gründe für seinen Austritt mit der ‘Ecclesia Versicherungsdienst GmbH’ – einem der größten
Versicherungsmakler in Deutschland.
Dieser betreibt nach Jankers Überzeugung sein Geschäft angeblich
in einer in sich nicht kirchenlegitimen Rolle.
In Jankers Taufregister wurde der Austritt aus der Körperschaft
„Kirche“ als Austritt aus der Glaubensgemeinschaft vermerkt.
Darauf legte er bei Bischof Gerhard Ludwig
Müller von Regensburg Beschwerde ein.
Mons. Müller ließ ihm über seinen Offizial mitteilen, daß
der Eintrag „nicht ungültig“ sei.
Die angeblich eingetretene Exkommunikation werde nur zurückgenommen,
wenn eine Wiederversöhnung mit der Kirche stattgefunden habe.
Diese Erklärung steht nach Angaben von
Hw. Weishaupt im Widerspruch zu einer Feststellung des Erzbistums Freiburg.
Dieses hatte den Eintrag
ins Taufregister nach dem Austritt von Hartmut Zapp aus der Kirchensteuer-Gemeinschaft als „tatsächlich
unzutreffend“ und „ungültig“ erklärt.
Die deutschen Bischöfe berufen sich bei ihrer Rechtspraxis in
Sachen „Kirchenaustritt“ auf zwei Erklärungen ihrer Bischofskonferenz – nämlich auf jene vom Dezember
1969 und jene vom 24. April 2006.
In letzterer halten sie im Widerspruch zur gültigen Interpretation
des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte vom 13. März 2006 an der „bewährten Praxis“ in Deutschland
fest.
Dagegen schrieb Erzbischof Coccopalmerio am 5. August an Janker, daß die beiden erwähnten Dokumente
der deutschen Bischöfe nicht rechtsverbindlich seien.
Er erinnerte daran, daß das Rundschreiben des
Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte vom 13. März 2006 „universalkirchliche Kriterien“ beinhaltet
und darum für alle Nationen gilt.
„Aus dem Antwortschreiben des Präsidenten des Päpstlichen Rates
kann unschwer gefolgert werden, daß eine Körperschaftsaustrittserklärung vor staatlichen Behörden
in Deutschland nicht den Tatbestand eines formalen Aktes des Abfalls von der Katholischen Kirche erfüllt“ –
kommentiert Hw. Weishaupt: „Darum tritt eine Exkommunikation nicht ein.“
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114 Lesermeinungen
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#135 prometheus141 00:36:53 | Samstag, 11. September 2010
Erzbischof Francesco Coccopalmerio, die Kirchenaustritte und die Exkommunikation Sehr geehrter Herr Bischof
Doktor Müller, es ist offensichtlich, dass Menschen einerseits durch die Kirche betreut werden wollen
und andererseits jedoch nicht die festgesetzte Kirchensteuerpauschale bezahlen wollen. Hier sind zwei
Überlegungen wichtig. Zu einem ist Deutschland durch die Konkordatsverträge in der begnadeten Situation,
dass sie nicht direkt das Geld für die Kirche bei den Gläubigen sammeln müssen, wie das vielfach in
anderen Ländern der Fall ist. Paradoxerweise ist jedoch gerade in Deutschland die Kritik an der katholischen
Kirche besonders groß, so das zu befürchten wäre, wenn Sie den Ansichten von Erzbischof Francesco Coccopalmerio
folgen würden, viele aus der Kirche austreten, um sich die Kirchensteuer zu sparen, jedoch weiter die
Vorzüge der Kirche genießen möchten. Welche Lösungen bieten sich an? Wenn es um Gehorsam geht, was
Sie immer wieder von anderen erwartet haben, gegenüber der Wahrheit die aus Rom kam, wäre es sinnvoll
in diesem Fall auf die Exkommunikation zu verzichten. Denn es geht nicht letztendlich, um Kirchensteuern
sondern um die Wahrheit. Und die Wahrheit sagt, der Mensch hat bei Gott, der wahren Natur keine materiellen
Schulden. Denn dadurch das er sie bei der Kirche Gottes hat, kann er auch bei der Zivilreligion den Laiziden/
Mammonisten weiterhin Schulden haben. Doch laut unserer wahren Natur ist das nicht möglich, sondern Betrug.
Dafür musste Jesus ans Kreuz gehen. So bitte ich Sie zu 11.9. Ihre Haltung noch einmal zu überprüfen.
moralheute: In dieser Angelegenheit muss ich ihnen, dachte das kommt nie vor, zustimmen… Die Steuer
ist als unmoralisch anzusehen, ich würde das Geld sogar als teilweise gestohlen(wie bei mir passiert,
das ist aber eine sehr komplizierter Einzefall) bezeichen. Ausserdem sollte die Kirche nur von freiwilligen
Spenden leben, alles andere ist nicht im Bezug der von ihr erstellten Morallehre oportunistisch
#133 moralheute 20:18:09 | Freitag, 10. September 2010
Die Kirchsnsteuer ist wohl das größte Problem der Kirche hierzulande: Sie sorgt dafür, dass die Kirche
am Geldtopf des Staates hängt, ergo ihre Unabhängigkeit aufgibt. Die Hand, sie mich füttert, beiße
ich nciht…
#132 Jubärens 16:22:03 | Montag, 6. September 2010
Den Hinweis von Lisibald Poier: „man will die Kirchensteuer sparen. Insofern ist die Kirchenpolitik beeinflußbar;
sie wird zur Demokratie, durch die Liberalisierung.“ – würde ich so fortführen: Der deutsche Kirchensteuerverein
„Kath. Kirche“ betont seine demokratisch Fundierung und ist stolz auf seine liberale Ausrichtung. Insofern
müssten ihn steigende Austrittszahlen – die Abstimmung mit den Füßen – als Ausdruck demokratischer
Interessensäußerung besonders freuen. So haben es ja auch schon einige liberale Theologen der Vergangenheit
formuliert: Die Kirche sollte dahinarbeiten, dass die Lehre Jesu im innerweltlichen Humanismus aufgehe
und damit die Kirche als Sondergestalt überflüssig werde.
#130 Antipacelli † 13:00:51 | Montag, 6. September 2010
Wer in Deutschland „aus der katholischen Kirche“ austritt, kann dies aus unterschiedlichen Gründen tun.
In den meisten Fällen sind es rein materielle Gründe. Sprich, man will die Kirchensteuer sparen. Wirkliche
Katholiken, sprich „Sedisvakantisten“, treten aus, weil sie sich von der modernistisch-häretischen und
damit schismatischen Konzilssekte trennen, gleichzeitig aber in der wahren katholischen und apostolischen
Kirche verbleiben wollen. Für Spielgefechtereien, wie sie der kreuz.net-Artikel berichtet, haben sie
dagegen kein Verständnis!
#129 Jubärens 20:43:03 | Sonntag, 5. September 2010
Josef Berens ist natürlich viel zu feige für einen Kirchenaustritt. Wann endlich werden Sie, Josef Berens,
konsequent und treten endlich aus der von Ihnen gehassten Kirche, die sich nach Ihrer Meinung vollständig
von der Bibel getrennt hat, aus? „Wir sollten doch einmal überlegen, ob ein Eintrag in der Steuerkarte
nicht vollkommen sinn – und wertlos für Gott und das Verhältnis zu ihm sein könnte. Es dürfte durchaus
möglich sein, ein hervorragendes, persönliches Verhältnis zu Gott zu haben, auch ohne zahlendes Mitglied
einer Kirche zu sein.“ Aber zu diesem konsequenten Schritt ist ein Josef Berens selbstdenkend zu feige –
er würde ja seine kirchensteuerfinanzierte Stellung in der Kirche als Orgeltreter verlieren – Das kann
Gott nun wirklich nicht verlangen! Aber hier im Forum schmalzig über sein „hervorragendes, persönliches
Verhältnis zu Gott“ schwadronieren – „auch ohne zahlendes Mitglied einer Kirche zu sein“. Aber die Kombination
von naiv sich gebender Verlogenheit und Kirchenhass war schon immer das Kennzeichen von Josef Berens.
genau es wird einmal Zeit die Fakten auf den Tisch zu legen und nicht immer bloß von mystischen Leibern
zu schwärmen. Wiesehr Jesus der Kirche verbunden ist/war, wer kann das von Euch schon genau beurteilen?
Er äußert sich dazu ja nicht.
#123 bejorommer 17:01:02 | Sonntag, 5. September 2010
vielleicht ein bedeutungsloser Eintrag Wir sollten doch einmal überlegen, ob ein Eintrag in der Steuerkarte
nicht vollkommen sinn – und wertlos für Gott und das Verhältnis zu ihm sein könnte. Es dürfte durchaus
möglich sein, ein hervorragendes, persönliches Verhältnis zu Gott zu haben, auch ohne zahlendes Mitglied
einer Kirche zu sein. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
#122 Lefebvre 13:19:05 | Sonntag, 5. September 2010
Werter Graf von Galen Gerne möchte ich Ihren Auführungen zustimmen und diese im Lichte der Tradition
verstanden wissen. Bedauerlich ist hier auf kreuz.net die Christenverfolgung rechtgläubiger Katholiken
wie defendor, Rudolfus, r.ruhgebietler (weswegen die Sperre? Er hat doch klar und deutlich in der Nachfolge
Jesu Christi für Gott-Vater gekämpft), duch gottferne Authoren wie kristall (mit unverkennbar rassitischem
Einschlag, wo doch unser Gott-Vater kein Rassit war!), gotthard, Dies ist um so tragischer, als dass z.B.
die Gründe der Bischofweihe klar von kreuz.net wiedergegeben wurden: www.kreuz.net/article.11772.html
Der Redaktion wünsche ich einen gesegneten Sonntag!
Kirchenaustritt: Deutsche Bischöfe in der Illegalität Meiner Meinung nach, ist dieser Artikel sehr bemerkenswert.
Er verdeutlicht das Problem, dass „Unsere Katholischen Kirche“, wie Erzbischof Zollitsch es formulierte,
hat. In Johannes 13,35 ist zu lesen: „ἐν τούτῳ γνώσονται πάντες ὅτι ἐμοὶ
μαθηταί ἐστε, ἐὰν αγάπην ἔχητε ἐν ἀλλήλοις. – An der Liebe zueinander
wird jeder erkennen, wer Jünger Jesu ist und wer nicht (Ein guter Maßstab, auch für den Umgang miteinander
auf dieser Seite…). Worauf will ich hinaus? Das Zauberwort des deutschen Katholizismus ist: „Das Zweite
Vatikanische Konzil“. Von dem lesen wir: „Doch setzt sie (die Kirche) ihre Hoffnung nicht auf Privilegien,
die ihr von der staatlichen Autorität angeboten werden. Sie wird sogar auf die Ausübung von legitim
erworbenen Rechten verzichten, wenn feststeht, dass durch deren Inanspruchnahme die Lauterkeit ihres Zeugnisses
in Frage gestellt ist…“ GS 76. Und da soll jemand aus der Kirche ausgeschlossen sein, der keine Steuer
mehr zahlen will? Hallo geht’s noch? Die Reaktion der deutschen Bischöfe erinnert doch sehr an das große
goldene Standbild Nebukadnezars. Natürlich, hat man keine Steuer mehr, müsste man Gott vertrauen und
ihn bitten, das Werk seiner Hände zu segnen. Das tut er auch; – doch er segnet nichts, das nicht seinem
Willen entspricht – und genau an diesem Punkt wird es für „Unsere Katholische Kirche“ materiell gefährlich; –
das dies auch mit dem episkopalen Lebensstil und Wirken zu tun haben könnte, wagt kein Bischof auszusprechen.
Einen gesegneten Sonntag!
Das Unfehlbarkeitsdogma… spielt doch sowieso überhaupt keine Rolle bei lehramtlichen Entscheidungen.
Daher verstehe ich das Drama darum ehrlich gesagt nicht wirklich. Es wurde seit Einführung, sind wir
Großzügig, erst einmal angewandt. Nämlich für das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel.
Alle anderen Verlautbarungen der Päpste der letzten 130 Jahre haben sich nie auf das Unfehlbarkeitsdogma
berufen.
#116 Sycamore 01:15:19 | Sonntag, 5. September 2010
@Samson: ignorantes Daherreden Wer ins eigene Bein schießt, sei dahingestellt. Ich habe von der Dogmatik
der katholischen Kirche gesprochen. In ihrer Logorrhäe übersehen Sie dies und reden stattdessen von
verschiedenen Meinungen über Punkte der Morallehre. Hier werden allerdings keine Dogmen zu Revision freigegeben,
wie selbst ein Blinder wie Sie zugeben müsste. Auch Ihre Bemerkung zum päpstlichen Unfehlbarkeitsdogma
verrät Ihre grundtiefe Ignoranz darüber. Ich bin mir sicher, daß Sie die dogmatische Formulierung nur
vom Hörensagen kennen, sonst hätten Sie die Bemerkung nicht gemacht. (00:56) Sie scheinen Mt. 16 bzw.
Jo 21 nicht zu kennen oder nicht wahrhaben zu wollen, da sie zu Ihren Überzeugungen offensichtlich nicht
passen. Daß der Hebräerbrief nicht von Paulus stammt ist inzwischen Allgemeinkenntnis. Nichtsdestoweniger
ist der Hebräerbrief Teil der kanonischen NT Schriften, also gilt genauso, als ob Paulus ihn geschrieben
hätte. Wenn Sie bestimmten Päpsten moralische Verwerflichkeiten vorwerfen, so haben Sie recht: diese
in irgendeiner Verbindung zur Lehre der päpstlichen Unfehlbarkeit zu bringen, zeigt, daß Sie eine solche
Lehre überhaupt nicht kennen. Gottes Offenbarung darf ja den Anspruch zur Wahrheit erheben. Abgesehen
davon, daß eine Wahrheit, auch die trivialste, nur absolut sein kann, oder keine ist, wer, wenn nicht
Gott, der die Wahrheit selbst ist, könnte einen solchen Anspruch erheben? Wundert Sie das? Selbst Descartes,
mit seinem „Ich denke, also bin ich.“ gibt ein Beispiel davon.
geheuchelte Demut… man hört derlei Sprüche ja oft, wie „Gott ist für uns Menschen nicht fassbar“.
Das ist der größte Blödsinn, denn wenn Er nicht begreiflich wäre, dann wäre Er für uns auch nicht
relevant und wir wären nicht auf Ihn bezogen. Das sagt mir zumindest die Logik. Die Unterwürfigkeit
ist freilich eine sehr bequeme Einrichtung der kath. Religion.
Lisibald Dass Jesus den Papst oder sonstwen erwählt hatte, können Sie nicht beweisen. Wie denn auch?
Durch Konzile, Theologenansichten, oder was auch immer als bereits schon ein Papstanwärter gab und man
diesen nur noch irgendwie religiös legitimieren musste? Der Papst ist ein Mensch wie jeder andere auch,
der ist kein Stellvertreter von Jesus oder vom heiligen Geist geleitet. Wie können Sie es denn sonst
bitte erklären, dass es unter den Päpsten ebenso die größten Hurenböcke, Heuchler, Volksunterdrücker
und Opportunisten gab (und ich denke, das ist eine einzige Beleidigung Jesus, solche Gestalten auch nur
ansatzweise in seine Nähe zu rücken) oder eben allein schon das, was ich unten als Beispiele aufgeführt
habe? Wie wollen Sie das erklären? Antworten Sie einmal darauf, ohne auf ein anderes Thema abzuweichen.
Das würde mich mal sehr interessieren.
#113 Sycamore 00:54:25 | Sonntag, 5. September 2010
@Samson Behalten Sie ruhig Ihre Ideen, mein Bester!… Strengen Sie auch nicht so an, mir etwas erklären
zu wollen, das ich bestens begriffen habe. Ich habe zur späten Stunde weder die Lust noch die Neigung,
mit einem Blinden über Farben zu diskutieren.
@Samson Der Gehorsam gegenüber dem Papst, welchen Jesus als den Kepas erwählt hat, auf den er seine
Kirche gründete, gilt durch die Vollmacht des fleischgewordenen Wortes Gottes, welches die Macht hat
zu binden und zu lösen, auf Erden und im Himmel.
Lisibald Wow. Wenn man den Anspruch der absoluten Wahrheit für sich vereinnahmt und von 100 Dingen eines
beibehält, dann ist das schon eine Leistung! Und spricht auch für den eigenen Absolutheitsanspruch Und
Unfehlbarkeit! Verzeihen Sie mir bitte den Sarkasmus, aber es war sehr einladend. PS. Das Dogma der päpstlichen
Unfehlbarkeit kam auch erst in der Neuzeit auf.
@Samson Die heilige Kirche blieb mehr als 2000 bereits dem Petrusbekenntnis treu: „Du bist Jesus, der
Christus Gottes.“ und daran hat sich nichts geändert und wird sich auch nicht ändern.
ah, super, danke matt3, jetzt darf ich weiter schreiben; also @Sycamore … mysthischen Liebe oder einer
nahezuschon panentheistischen Erkenntnis. Dazu hat Jesus nie konkret Stellung bezogen, also jedem ziemlich
genügend Freiraum für Interpretationen gegeben – gäbe es sonst auch soviele Kirchen, die alle dieselben
Zitate anführen und dennoch was anderes darunter verstehen? Das Sprachgefühl des Menschen ist subjektiv
und sozialisationsabhängig. Dass die RKK sich seit 2000 J. treu bliebe zeugt aber nicht gerade von großen
Geschichtskenntnissen und damit schießen Sie sich gehörig selbst ins Bein. Ein Beispiel: Jahrhunderte
lang hatte die RKK kein großen Hehl darum gemacht hatte, erließ dann der gute Papst Sixtus V. Empfängnisverhütung
und Abtreibung zur Sünde, nur 3 Jahre später hob der nächste Papst, nämlich der Gregor XIV dies dann
wieder auf, Und Papst Pius IX erklärte es dann doch wieder zur Sünde. Oder das Verbot, dass Priester
keine Ehefrauen haben dürften – damit hatte die RKK auch 1000 Jahre lang kein Problem und dann ganz plötzlich
doch. Daran müsste doch jeder wenigstens halbwegs aufmerksame Mensch sehen, wie willkürlich das Ganze
ist. Und was der Hebräerbrief sagt, ist mir sowas von egal. Der stammt ja höchstwahrscheinlich nicht
einmal von Paulus, weil er ein komplett anderes Vokabular und einen ganz anderen Sprachstil hat als der
recht einfache Paulus (was man ja auch immer zu seiner größten Tugend machte). Über die Historie der
Bibel scheinen sie demzufolge genauso wenig zu wissen wie über die RKK. Auch nicht schlimm.
@matt3 Du erkennst Dich wie ein „Künstler“ in Jesus? Ja, na gut, dann sag mal zum Wind er soll schweigen.
Dann merkst Du, daß Du es nicht kannst, weil Du mit Jesus soviel zu tun hast, wie ein Staubkorn mit seinem
Schöpfer. Bekehre Dich!
ich fühle mich Jesus nicht unterlegen… wenn ich die Bibel lese erkenne ich mich darin selbst, so ist
das auch mit dem Evangelium. Ich erkenne mich selbst in Jesus, also kann ich ihn mir nicht als ein unfassbares
Überwesen denken. Jesus hat sich selbst gegenüber dem Vater relativiert, also war er selbst nicht in
der Meinung vollkommen zu sein. Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich das Trinitätsdenken
der kath. Kirche in der Form nicht befürworte, weil nach meinem Denken Gott in seiner Absolutheit Einer
ist und nicht Drei. Der Sohn ist göttliches Wesen, aber nicht schon in der Absolutheit des Vaters, sondern
als Potenz des Vaters im Werdegang der Verwirklichung. Er wird Ihm im Zuge seiner Entwicklung immer ähnlicher.
Den Geist als Person aufzufassen, damit habe ich überhaupt meine Schwierigkeiten. Für mich ist er eher
die Substanz des göttlichen Bewußtseins in der sich Gott den Seinen mitteilt.
Sycamore Nein, Sie haben mich wohl einfach falsch verstanden. Aber ich kann es ja nochmal versuchen zu
erläutern: Jesus soll gegen 35 n.Chr. gestorben sein, 300 J. später wurde dieses Konzil einberufen,
Jesus hatte rein objektiv gesehen also keine Möglichkeit, das aktiv zu beeinflussen – und sagen Sie jetzt
bitte nicht, dass irgendwer vom heiligen Geist inspiriert und somit von Jesus gewesen sei (das wäre ein
Zirkelschluss, denn wir können nicht beweisen dass etwas stimmt, wenn wir annehmen, dass es so ist),
behauptet haben das auch schon genug, auch solche, die sich sonst sehr leidenschaftlich gegen Jesus Botschaften
und die 10 Gebote gewandt haben. Was also jene 300 Jahre Jesus Tod in seinem Namen verzapfen, ist keine
1:1-Wirkung. Wenn Sie nicht wissen, was ich mit einer 1:1-Wirkung meine; sehen Sie sich allein schon die
Unterschiede in der damaligen Zeit in den verschiedenen Gemeinden in den unterschiedlichsten Kulturkreisen
in der Diaspora an. Die Kopten wären da auch ein sehr interessantes Beispiel. Dass Jesus zugesichert
hat, dass er unter uns/bei uns bleiben wird für alle Zeit ist ebenso wenig ein Beweis für die Theologie
der katholischen, wie für die koptische, protestantische oder sonst irgendeine Kirche, weil es all diese
Labels zu Zeiten Jesus nicht gab. Und in welcher Form er unter uns Weilen wird, hat er nicht gesagt. Da
reichen die Vorstellungsmöglichkeiten von einer leiblichen Anwesenheit im Himmel, über eine unsichtbare
Mittelbarkeit, über ein Gefühl der …
#105 Sycamore 00:10:35 | Sonntag, 5. September 2010
@Samson (23:40): Jesus ist seine Kirche, mein Bester! „… eine Institution, mit der … Jesus seit 300
Jahren nichts zu tun hatte …“ Sie kennen offensichtlich die Evangelien nicht. Erstens gibt es die Zusicherung
des Herrn: „Ich werde bei euch bleiben bis zum Ende der Welt.“ Und die zweite Zusicherung:„Ich werde euch
den Heiligen Geist senden, den Geist der Wahrheit, der euch in allem unterrichten wird“. Anschließlich,
um Ihrem Diskus gerecht zu werden, wäre die ganze Ekklesiologie zu beackern. Und die katholische Dogmatik,
die seit 2000 Jahren Bestand hat und sich quicklebendig, stets sich selbst treu, bis Ende der Zeit entwickelt.
Glauben Sie nicht? Dann können Sie Gott nicht gefallen (Hebräerbrief). Auf Grund Ihres Unwissens können
Sie alles problematisieren, auch das theologisch Unhaltbare. Aber ansonsten, kein Problem! Die christliche
Welt dreht ihre Kreise auch ohne Sie.
Sycamore So ist es. Das ist die Festlegung einer Institution, mit der Jesus zu diesem Zeitpunkt seit 300
Jahren nichts zu tun hatte; wesentliche Punkte in der katholischen, apostolischen oder orthodoxen Lehre
sind noch vieeeel später entstanden und dennoch wird der Anspruch erhoben, Gottes Wort zu sein. Doch
wie können Sie sich da so sicher sein, dass dem auch so ist? Hat sich Jesus oder Gott jemals zu Wort
gemeldet und die Kirchentheologien zu allen Zeitpunkten (es wäre ja auch nicht so, dass die RKK zB ihre
Theologie einige Male fundamental umgestellt hätte) je einmal auch nur kommentiert? Nö. Ihre Ansicht,
dass es sich bei diesem Konzil oder sonst irgendeiner menschlichen Festlegung um eine unumstößliche
Wahrheit handelt ist nicht belegbar und beruht auf den Äußerungen(!) von Menschen und Ihrem eigenen
Wunschdenken. Aber so einfach ist das nicht.
#102 Sycamore 23:21:40 | Samstag, 4. September 2010
Das Nizänische Glaubensbekenntnis (1. Konzil von Nizäa, 325 n.Ch.) „Wir glauben an den einen Gott, den
allmächtigen Vater, Schöpfer aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge, und an den einen Herrn Jesus Christus,
den Sohn Gottes, als Einziggeborener gezeugt vom Vater, das heißt aus der Wesenheit des Vaters, Gott
von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, wesenseins mit dem
Vater, durch den alles geworden ist, was im Himmel und was auf Erden ist, der um uns Menschen und um unserer
Heiles willen herabgestiegen und Fleisch und Mensch geworden ist, gelitten hat und am dritten Tage auferstanden
ist, aufgestiegen zu den Himmeln und kommen wird, zu richten die Lebenden und die Toten. Und an den Heiligen
Geist. Diejenigen aber, die da sagen, es habe eine Zeit gegeben, da der Sohn Gottes nicht war, und er
sei nicht gewesen, bevor er gezeugt wurde, und er sei aus nichts geworden oder aus einer anderen Substanz
oder Wesenheit, oder der Sohn Gottes sei wandelbar oder veränderlich, diese schließt die apostolische
und katholische Kirche aus.“
#100 Sycamore 23:01:35 | Samstag, 4. September 2010
@Samson (22:13): doch, doch! Häretiker gibt es bis heute am laufenden Band! Das Nizäno-Kostantinopolitanische
Glaubensbekenntnis (aus dem 1. Konzil von Kostantinopel, 381 n.Ch.): „Wir glauben an den einen Gott, den
Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare
Welt. Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eigeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller
Zeit; Gott von Gott, Licht von Licht, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn
ist alles geschaffen. Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden. Er wurde für uns gekreuzigt
unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden, ist am dritten Tag auferstanden nach der
Schrift und aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit
zu richten die Lebenden und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein. Wir glauben an den Heiligen
Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und
dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten. Und an die eine, heilige,
katholische Kirche. Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Wir erwarten die Auferstehung
der Toten und das Leben der kommenden Welt. Amen. Diejenige, die dies nicht glauben, schließt die apostolische
und katholische Kirche aus.
aber matti völlig illusorischer Spinner. Das meine ich nicht bös, aber sieh mal, wenn A, dann B. Also,
wenn Jesus sagt, er ist das Tor zum Herzen des Vaters, dann ist es Jesus. Der heiligste Name Jesus, durch
den zigtausend Menschen geheilt worden sind und von Dämonen befreit. Der Name ist Hochheilig, weil es
der Name des Allerheiligsten ist. Noch nie die hl. Kommunion empfangen? Dann werde erst einmal Christ.
Sycamore Nein, nicht zwangsläufig. Es gibt genügend christliche Gruppen, die das Trinitätsdogma ablehnen.
zB Quäker, Zeugen Jehovas, Arianer, Christian Science und diverse freikirchliche Gruppierungen. Und diese
begründen ihre Haltung im selbem Umfang mit der Bibel wie die Trinitarier, also können Sie das nicht
mit dem Hinweis „Ketzer“ abtun, außer sie wollen zeigen, dass Sie keine Ahnung haben – was ich Ihnen
aber nicht unterstellen möchte.
#96 Sycamore 21:51:31 | Samstag, 4. September 2010
@matt3 Für einen Christen ist Gott, wie für Jesus, trinitarisch: er betet den „Vater“ an, verspricht
den „heiligen Geist“, er selbst wird vom Vater als seiner „geliebte Sohn“ bezeichnet. Das Kreuzzeichen
der Christen ist „Im Namen des Vaters, des Sohnes, und des heiligen Geistes“ – und in diesem trinitarischen
Namen wird ein Christ getauft, zu einem neuen Leben geboren. Der Vater ist die „Quelle der Gottheit“,
deren vollkommener Ausdruck das „Wort“ ist, der Sohn“. Deren inneres Leben ist das unendliche, vollkommene,
restlose sich einander schenken in Liebe. Das „mysterium Crucis“ – Christi Opfergabe von sich selbst am
Kreuz und schon seine restlose Hingabe in der Eucharistie – ist nur trinitarisch zu „verstehen“. Sie kommen
noch nicht auf die Frage nach Gottes Heilsplan für uns Menschen und nach der Notwendigkeit der Kirche
zur Heilsvermittlung. Daß „sei vollkommen …“ ist richtig als Zielsetzung, als das Zeigen eines Weges,
zu verstehen: der Mensch als endliche Kreatur kann nie die unendliche Vollkommenheit Gottes erreichen.
@Sycamore Ich bin nicht so stark auf Jesus fixiert, wie andere Gläubige hier. Für mich ist eher Gottvater
die Bezugsperson, so, wie Er es auch für Jesus war. Jesus sagte ja: seid vollkommen wie der Vater. Der
Vater ist für mich der wahre Gott, von dem wir zeugen und dessen Kinder wir also sind. Ich mache die
Wesensgleichheit für uns alle geltend. Wir alle sind mit ihm verwandt und es ist uns aufgegeben zu sein
(werden) wie Er.
#93 Sycamore 20:45:07 | Samstag, 4. September 2010
@matt3 (17:27): ist Gottes Heilsplan individualistisch? Keine Dienstleistung im üblichen Sinne. Das Problem
bei Ihrem Verständnis der Heilsvermittlung ist es, ob Jesus Christus nur lauter Individuen oder eine
„Gemeinschaft der Heiligen“ im Sinn hatte, als er seine ekklesia/kahal gründete. Wenn der Gottesplan
rein individualistisch konzipiert wäre, versteht man nicht die massiven ekklesiologischen Vorkehrungen
und Aussagen Jesu Christi und seiner „Zeugen“ – der Apostel. Innerhalb der geneigten Leserschaft gibt
es in der Tat viele, die ihre Heilsvision zu einer Zweierbeziehung zwischen ihnen und dem Herrn Jesus
einschränken wollen, als ob der Herr nicht eine Kirche gegründet und die Betätigung von Menschen „allen
Völkern“ gegenüber bei der Vermittlung des Heils (Verkündigung und Taufe zuallererst) ausdrücklich
vorgesehen hätte. Wollen Sie sich verweigern, wenn ER die Kirche als notwendige Vermittlerin des Heils
vorsieht? Schließlich geht es doch darum, nicht was mir passt, sondern was ER will, zu tun. Eine sorgfältige
Lektüre von ‘Lumen Gentium’ lohnt sich diesbezüglich allemals.
Bitte etwas Anstand Herr Kristall, wenn Sie auf ihre rassistischen Beiträge verzichten würden, würden
hier sicher mehr „vernünftige“ Menschen mitdiskutieren. PS: Jesus war Jude und Ausländer
Teufelsmusik hin oder her… solange man daraus keinen Kult maht, soll doch jeder hören was er will.
Rock-/Popmusik ist doch sehr vielfältig und man kann das nicht einfach alles pauschal als schlecht abtun.
Man kann auch dieser Musik eine gewisse Inspiration zusprechen.
kristall… ihre eltern haben an ihnen in sachen erziehung komplett versagt. (Im gegensatz zu ihnen kenn
ich meine eltern, die auch meine erzeuger sind – bei ihnen scheint beides nicht der fall zu sein!) sie
flegel – haben wir zusammen in der SJM gemeinsam den Rosenkranz gebetet? die ewig gültige trid. Liturgie
besucht und auf Knien dabei die Mundkommnunion würdig empfangen? NEIN!! also unterlassen sie die dämliche
dutzerei und halten sie ihr entgottetes schandmaul!
#74 chico flojo 18:46:03 | Samstag, 4. September 2010
@kristall Sie können einem wirklich nur noch leid tun. Sie stehen sich selbst im Weg ‘rum. Und das nächste
Mal höre ich mehr auf meine Intuition – ich wollte das Gespräch nämlich auch beenden. Aber weil ich
halt ein freundlicher Mensch bin, lasse ich Ihnen gerne auch unfreiwillig den Vortritt. „aufgedeckt“ –
was soll dieser Schmarrn eigentlich… Übrigens – was halten Sie von Brandenburgus? Soviel ich weiß,
ist der Genesis zugetan – ist das auch böse? Aaach, jaa … Genesis …
#70 chico flojo 18:29:06 | Samstag, 4. September 2010
@kristall Fangen Sie doch mal bei sich selbst an – wer gebärdet sich denn hier satanistischer? Ich –
weil ich mir hin und wieder mal ganz gerne mal dieses alte Zeug zu Gemüte führe – oder Sie, weil Sie
ein Verhalten an den Tag legen, daß man sich fragt, ob Christus an Ihnen vorbeigesprochen hat oder Sie
nichts mitbekommen haben. An wem hat Satan dann wohl mehr Freude… Musik hat mich in meinem Denken noch
nie beeinflussen können.
#69 kristall 18:20:12 | Samstag, 4. September 2010
chico!!!! du sollst nicht ablenken vom thema!!!! sondern googeln: frank zappa/ pink floyd/ satanisten?/
deine musikalischen wegbegleiter!!!! für den katalog chico!!!! :)3 gelle!!??
#68 chico flojo 18:13:16 | Samstag, 4. September 2010
@kristall Es gibt bessere Aufnahmen von dem Song. Page hat es nicht so richtig gepackt an dem Abend –
außerdem zu sehr in die Länge gezogen. Ich glaube, die von Knebworth ‘79 ist besser. Aber auf die Schnelle…
Was halten Sie eigentlich von W.A. Mozart, mein Wertester?
#66 chico flojo 18:05:11 | Samstag, 4. September 2010
Da hat sich ja einer richtig Mühe gegeben. Kompliment! :(3 Auf kreuzforum.net hat sogar mal jemand Frank
Zappa zitiert: And the torture never stops… Und zwar war das ich glaube sogar einer der ganz Hartgesottenen.
Und, kristall, ich setz extra für Sie noch einen drauf: Led Zeppelin www.youtube.com/watch?v=uTUQDdAxdoU
Geil, gelle!!
Und außerdem… … scheint es mir so, als dass kristall kein eigenes Leben besitzt, sonst müsste er
sich auch nicht irgendwelche Leserbriefe von letztem Jahr anschauen von Leuten, die er eh nicht kennt.
Ich habe Mitleid mit ihm.
#63 kristall 17:52:53 | Samstag, 4. September 2010
chico!!!! erzähl du mir nichts von: sitte,oder moral! oder über den katholischen glauben! der du alles
verdrehst wie du es gern hättest! weiters ein gläubiger mensch sollte sich nicht teufelsmusik anhören!
wie du!!?? / pink floyd/ frank zappa/ dein leserbrief auf kreuz-net/vom/ sonntag,27 dezember 2009 19:32
sehr interessant zu lesen!!!! :)3 gelle!!??
Ich verstehe nicht, warum… … jeder sich hier immer so über kristall aufregt. Denn wie sagte Großmutter
immer so schön? Kleine Kinder soll man spielen lassen.
#61 chico flojo 17:38:49 | Samstag, 4. September 2010
@kristall Wer sagt denn, daß ich Afrikaner bin? Und was Fakten anbelangt – das ist ungefähr das Gleiche,
als wenn jemand allen Katholiken ohne Unterschied den Prozeß gegen Galilei anhängen wollte und noch
viele andere Sachen – mit anderen Parametern, aber der gleichen Intention. Deswegen hat das, was Sie schreiben,
für mich keine Bedeutung. Einfach deshalb, weil Ihr Wollen und Denken in eine völlig falsche Rinnen
geraten ist. Von den Afrikanern, die ich hier und in Afrika kenne – und das sind nicht gerade wenige –
hat niemand bisher mit Drogen gehandelt – und wird es auch weiterhin nicht tun. Wie bereits erwähnt,
aber von Ihnen nicht wahrgenommen: Auf der ganzen Welt gibt es gute, weniger gute und schlechte Menschen.
Und es gibt solche, die Opfer der Umstände geworden sind. Unterhalten Sie sich mal mit Leuten – vorzugsweise
Franzosen! – die versuchen, die Einwanderer, die auf die schiefe Bahn geraten sind, aus dem Sumpf wieder
herauszuholen. Sie würden staunen – meistens sind es solche, die selbst in der Drogenszene lange Zeit
verkehrt haben. Aber Ihre kleinkarierte Blindheit läßt ja solche Möglichkeiten nicht zu. Lieber ist
es Ihnen wohl, daß schlechte Menschen gibt, damit Sie dann einen Grund haben, die Sau rauszulassen. Das
ist armseliger als kleines Licht… Aber zumindest haben Sie mich auf den Gedanken gebracht, für diese
Menschen zu beten.
krisLall Da bis du doch mal der Meister drin: weil du dich meldest! ohne gefragt worden zu sein!!?? Keiner
kann DAS so gut wie du! Beweise?? Lies einfach deine Postings!!
kristall – rassist! die meisten Afrikaner in meinem bekanntenkreis haben einen bedeutend tieferen Glauben
an Jesus Christus als sie jemals haben werden! Und wenn sie ihren braunen dreck loswerden wollen, sollten
sie in ein entsprechendes portal wechseln – Kreuz.net ist dafür der ungeeignete Ort schlechthin! Hier
geht es um Seelenrettung für die ewige Anschauung Gottes in der Ewigkeit; hier geht es um die unverkürzte
Glaubenslehre; hier geht es um die ewig gültige trid. Liturgie! Nicht um ihre braunen neigungen!
@Sycamore das die Kirche in Predigt, Eucharistie und in den anderen Sakramenten das Heil Jesu Christi
den Menschen zugänglich macht. ist doch eine Dienstleistung… aber mal ernsthaft: wir haben eben eine
unterschiedliche Glaubensauffassung. Für mich ist das göttliche Heil jedem Menschen grundsätzlich zugänglich,
es ist nur eine Frage seiner Bereitschaft es zu empfangen. Dazu braucht es eigentlich keine Vermittlung.
Selbstverständlich haben Gläubige den legitimen Wunsch eine Gemeinschaft zu bilden und gemeinsam zu
beten usf… Aber ich sehe das optional, nicht zwingend in dem Sinn, dass man einer Kirche angehören
müsste.
#53 chico flojo 17:14:12 | Samstag, 4. September 2010
@kristall Und? Was soll mir das sagen? Daß sie nichts anderes im Kopf haben? Kümmern Sie sich lieber
um Ihr Seelenheil – da wartet genug Beschäftigung auf Sie. @Tsunami Nu machen’se hier mal nicht so’ne
Welle.
#52 Sycamore 17:11:56 | Samstag, 4. September 2010
@matt3 (14:54) „Ich nehme ja keine Dienste von ihr in Anspruch.“ Diese Bemerkung geht ja von der skurrilen
Feststellung aus – die man gelegentlich von den deutschsprachigen Hierarchen zu hören ist – die Kirche
jesu Christi sei ein Dienstleistungsunternehmen, das dazu berechtigt sei, für seine Dienstleistungen
eine finanzielle Gegenleistung zu verlangen. Eine absurde Behauptung angesichts der Tatsache, das die
Kirche in Predigt, Eucharistie und in den anderen Sakramenten das Heil Jesu Christi den Menschen zugänglich
macht. Umsonst hat sie alles empfangen, umsonst soll sie alles den Menschen geben. Natürlich hat der
Prediger ein Anrecht auf seinem Lohn … Daß dies im System der deutschen Kirchensteuer geschehen soll,
ist m.E. nicht die optimale Lösung. Daß die Weigerung, die Kirche durch Kirchensteuer zu unterstützen
einem Abfall vom Glauben gleichgesetzt werden soll, ist empörend! Die Kirche kann sich auch, wie sonst
überall in der Welt, aus freiwilligen Spenden finanzieren, selbst dann, wenn diese in einem staatlichen
Steuereintreibungsmechanismus geschieht (z.B. 8 p.M. in Italien).
#48 chico flojo 16:49:41 | Samstag, 4. September 2010
kristall!!! Ruhe jetzt im Karton – wenn Sie Ihren Unmut an Leuten kühlen wollen, die mit Ihren Problemen
nichts zu tun haben, dann sind Sie bei mir an der falschen Adresse. Sie wissen über Afrikaner – NICHTS.
Schlechte Menschen gibt es überall auf der Welt – bei den Deutschen, den Polen, den Amerikanern, den
Franzosen, den Senegalesen… UND BEI DEN KATHOLIKEN!!!
#45 chico flojo 16:27:44 | Samstag, 4. September 2010
@kristall Sie irren sich – der Drogenhandel ist fest in osteuropäischer und türkischer Hand. Das mit
den Ghanaern vor ein paar Jahren war eine Episode – mehr nicht. Übrigens sind afrikanische Drogenhändler,
so es sie gibt, die Parias bei der afrikanischen Community. Niemand will etwas mit ihnen zu tun haben.
#44 kristall 16:18:08 | Samstag, 4. September 2010
chico!? warum ist der drogenhandel bloß in fester hand der schwarzafrikaner!!?? diese armen gestalten
!die in ein fremdes land! als asylanten gekommen sind!!?? :)3
Und ich kenne… etliche ausländische Mitbürger, die jeden Kloputz-Job annehmen nur um nicht dem Staat
auf dem Säckel zu liegen, während sich so manche „supertollen“ Deutsche lieber auf HarzIV ausruhen,
bevor sie einen 400-Euro-Job annehmen.
#40 chico flojo 15:59:48 | Samstag, 4. September 2010
@kristall Und ich kenne eine Schwarzafrikanerin, die macht es in Sachen Arbeitsmoral noch den meisten
Deutschen noch vor. Und um jetzt mal Mißverständnissen vorzubeugen – ich bin nicht Afrikaner. Und die
faulen deutschen Säcke kenne ich zur Genüge.
Hosenscheisser… wenn er davon überzeugt ist, dass seine Entscheidung richtig ist, dann soll er sich
nicht hinterher darüber aufpudeln, was in seinen Dokumenten steht. Die wollen eben nicht so differenziert
damit umgehen, wie er das wohl möchte, aber das sollte ihm letzten Endes auch egal sein. Ich weiss auch
nicht, ob ich diese Kirche sponsern wollte, wenn ich denn Geld hätte, das sie mir abverlangenn könnte.
Ich nehme ja keine Dienste von ihr in Anspruch. Ausgetreten bin ich wohl noch nicht, aber eher meinem
Daddy zuliebe. Eigentlich müssten die mir ja was zahlen. Schließlich bin ich ja sowas wie ein Kirchenreformator
.
#34 kristall 14:39:48 | Samstag, 4. September 2010
chico!!!! ich kenne einen „netten“ kollegen von dir! der arbeitet in einer firma mit über 1000 beschäftigten!
hauptsächlich einheimische!!! wenn der schwarzafrikaner gerade 5 minuten nichts zutun hat legt er sich
auf den boden und macht ein niekerchen!!!! wenn die zusehenden entrüstet sich äußern! grinst jener
sie blöd an!
#33 chico flojo 14:30:21 | Samstag, 4. September 2010
@kristall Genau – wenn Mission angesagt ist, dann tun sie es auch – und wenn es nur im „Kleinen“ ist,
was aber dann groß ist vor Gott. Und wenn Sie jetzt antworten, dann schreiben Sie gegen ‘ne Wand – weil
ich mich jetzt mal verabscheue…
#31 chico flojo 14:23:23 | Samstag, 4. September 2010
@kristall So, so – gar nichts wissen Sie. Aber zumindest bei mir hat es funktioniert – sonst wäre es
noch immer sehr schlecht um mich bestellt. God bless Africa. :(3
#28 kristall 14:18:23 | Samstag, 4. September 2010
ich weiss!!! dass ein schwarzafrikaner glaubt in der fremde sagen zu können alle hier haben so zusein
wie bei ihnen zuhause!!!! wie die türken halt!!!! :)3