Und wer schützt die Seelen? + Konzilsbeschlüsse auf Augenhöhe mit Ketzereien + Konsistorium noch diesen Herbst + Vatikanzeitung grüßt aus dem Fettnäpfchen + Eine Krankheit spielte eine große Rolle
Vatikan. Respekt für das göttliche Geschenk der Schöpfung sei unverzichtbar.
Das erklärte Papst Benedikt XVI. in einem Grußwort an europäische Bischöfe und Laienbischöfe verschiedener
Konfessionen, die auf der ökumenischen „Grünen Pilgerreise“ in den österreichischen Wallfahrtsort Mariazell
kommen. Der Papst hofft, daß die Wallfahrt ein neues Engagement für den Umweltschutz weckt. Der Text
ist von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone unterschrieben.
Konzilsbeschlüsse auf Augenhöhe mit
Ketzereien
Vatikan. Bis zum Jahr 2012 sollen die Konzilsdokumente aller Jahrhunderte aber auch Beschlüsse
von Ketzer- und Schismatikersynoden in einer digitalen Bibliothek online abrufbar sein. Das berichtete
die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’. Das Projekt leitetet der italienische Kirchengeschichtler
Alberto Melloni. Er arbeitet mit verschiedenen Institutionen und Personen – darunter Karl Kardinal Lehmann
von Mainz -zusammen.
Konsistorium noch diesen Herbst
Vatikan. Bei der Bischofssynode im Oktober könnte
der Papst ein Konsistorium im November zur Kreierung neuer Kardinäle ankündigen. Das erklärten italienische
Medien. In Deutschland wird jetzt darüber spekuliert, ob der Mixa-Jäger und Erzbischof Reinhard Marx
von München und Freising, der dem Papst in den letzten Monaten mehrmals in den Rücken gefallen ist,
zum Kardinal ernannt wird.
Vatikanzeitung grüßt aus dem Fettnäpfchen
Vatikan. Am Freitag lobte die
Vatikanzeitung ‘L’Osservatore Romano’ die protestantische Taufe der Rocksängerin Nina Hagen (55). Gott
habe sie eingeholt über die Freude darüber, zu lieben und geliebt zu werden – so die Vatikanzeitung.
Frau Hagen hat sich erst Anfang August für die Homo-Unzucht und die Kinderabtreibung ausgesprochen.
Eine Krankheit spielte eine große Rolle
„An einen Rücktritt dachte ich als ich meinen Lebenslauf sah.
Ich habe so viele Jahre im Ausland verbracht. Ich war zwanzig Jahre in Afrika und dann in Osteuropa. Und
ich wollte unbedingt auf meine Gesundheit achten. Mir geht es gut. Doch eine Krankheit hat mich nun dazu
geführt, daß ich weniger frei bin als früher. Ich kann heute nicht mehr so viel reisen, wie ich es
müßte. Deshalb habe ich das Privileg für vatikanische Diplomaten ausgenutzt. Nuntien dürfen bereits
mit siebzig Jahren in Ruhestand treten. Das waren meine Gründe.“
Der Kirchengeschichtler und zurückgetretene
Sekretär des Päpstlichen Rates für die Migranten und Flüchtlinge, Erzbischof Agostino Marchetto (70),
über seinen kürzlichen Rücktritt.
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59 Lesermeinungen
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Erzbischof Marx Seine Ernennung zum Kardinal wäre eine Katastrophe. Es wäre geradezu eine Einladung
zum Ungehorsam gegenüber dem Papst. Auf der anderen Seite werden die Mixa-Gegner erheblichen Druck für
eine Ernennung von Marx zum Kardinal machen. Wahrscheinlich wird es daher in absehbarer Zeit keine Konsistorien
geben.
#60 Methodist 15:31:38 | Montag, 6. September 2010
@das war m.E. de katholische Wallfahrt… ich weiss ja nicht, wo diese unterirdische Website das Gerücht
von der „ökumenischen Wallfahrt“ her hat. Es handelte sich um ein katholisches Event. Hier ein Auszug
aus der PM der Katholischen Nachrichtenagentur Österreichs: Mariazell (KAP) Mit einem Appell an jeden
einzelnen Christen, sich verstärkt für die Bewahrung der Natur einzusetzen, ist in Mariazell am Sonntag
die internationale Wallfahrt der europäischen Umwelt-Bischöfe zu Ende gegangen. P. Duarte da Cunha,
Generalsekretär des Rates der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE), rief die Gläubigen bei einem
Festgottesdienst in der Mariazeller Basilika auf, im jeweils eigenen Bereich noch stärker als bisher
natürliche Ressourcen zu schonen und den Schutz der Umwelt als vordringliche Aufgabe zu verstehen. Dem
Gottesdienst standen Kardinal Christoph Schönborn, Kardinal Peter Turkson, Präsident des Päpstlichen
Rates für Gerechtigkeit und Frieden, sowie der steirische Diözesanbischof Egon Kapellari vor. Zahlreiche
Bischöfe und Priester aus ganz Europa konzelebrierten in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche.
Egal. Auch wenns ne katholische Angelegenheit war, die war prima… jedenfalls nicht so dumpfnasig wie
kreuz.net… zum Glück… :)3
@Lisibald Poier Es ist fürchte ich mehr die Ehrfurcht von dem anderen Geschlecht. So, fürchten Sie?
Na dann habe ich eine Frohbotschaft für Sie; vom Chef: Fürchtet Euch nicht! Und von mir: Vor Frauen
schon gar nicht! PS: Sie müssen Kleriker sein; so ein frauenfeindliches Geschwafel bringen nur diese
ehe- und liebelosen römisch-katholischen Männer mit massiver Misogynie zustande.
@Matthäus drei Es ist fürchte ich mehr die Ehrfurcht von dem anderen Geschlecht. Das, was uns Gott zugestanden
hat, als ein Mensch, der in der Gottesliebe mündet, als sein Geschöpf. Im Grunde bleibt nämlich nur
die Gottesliebe als das, was Jesus in der Nächstenliebe offenbart hat.
@Lisi Die Drohgebärde hat etwas patriachisches, doch weiß man wohl oder übel, daß der Fluch durch
die Frau kommt und kam. Dh. Nicht das Übel, sondern der Fluch. Auch Angst vor Frauen, oder die ganz normalkatholische
Misogynie? Sind Sie Kleriker? Das würde Sie zu einem Viertel entschuldigen.
@Matthäus drei Die Drohgebärde hat etwas patriachisches, doch weiß man wohl oder übel, daß der Fluch
durch die Frau kommt und kam. Dh. Nicht das Übel, sondern der Fluch. Der Segen des Vaters festigt die
Wurzel, doch der Fluch der Mutter reißt die junge Pflanze aus. [Sir 3,9 www.uibk.ac.at/…raum/bibel/sir3.html]
@Lisibald Poier @juemuc Lisibald Poier: @Matthäus drei Die hl. Kirche hat aufgrund ihrer Verdienste und
die Aufgabe, Seelen für das ewige Leben zu retten. Das passierte und passiert leider Gottes immer noch
gerne nach dem Motto: „Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein!“ Wobei
in unseren etwas zivilisierteren Breiten das Schädel einschlagen gerne durch die Drohung mit dem ewigen
Höllenfeuer (durchaus nicht freiwillig seitens der Drohenden, sondern lediglich gezwungener Massen) ersetzt
wird, dass oft genug von Stockkonservativen und Erzreaktionären zur Idoktrination gefordert wird. Nur
ja keine allzu milde Kuschelreligion! Ewige Höllenqualen für alle, die nicht das geforderte Wohlverhalten
diesen Herrschaften gegenüber an den Tag legen, müssen es schon sein. So dass man glauben möchte der
römische Katholizismus fördere ganz besonders den Sadismus und den Masochismus. Drewermann hat darüber
referiert: Kleriker: Psychogramm eines Ideals. Das ist kein Moraledikt, sondern eine Berufung. Ja! Die
alten Männer in den schwarzen Kitteln fühlen sich zum Moraldiktat berufen. juemuc: @ Mattäus drei Das
trifft aber genauso auf … Der Pietismus ist aber sogar in seinem Kernland zur Minorität verkommen.
Der allergrösste Teil der Protestanten sieht diese ganze Sexualitätsgechichte deutlich lockerer als
die katholischen Klemmbretter. Siehe Käßmann-Predigt im Münchner Liebfrauendom. Im allgemeinen finde
ich … Welches Buch ist das schon? Wahr und exzellent belegt ist es.
#53 chico flojo 16:06:57 | Sonntag, 5. September 2010
@juemec Können Sie nicht lesen, was Mary geschrieben hat? Nur Umweltschutz, ohne den Schutz der Seele,
ist undenkbar und unmöglich. Das ist doch wohl deutlich genug. Das Irdische ist immer in Bezug zu setzen
auf das Überirdische, das Unsichtbare – eben auf Gott. Mit dem Frieden verhält es sich genau so. Ohne
den Frieden von Gott kann es auch keinen Frieden auf Erden geben, aber Frieden im Herzen und in den Seelen.
Anders kann kein wirklicher Friede unter den Menschen entstehen – nur durch Christus und mit Christus
und in Christus. Kommt Ihnen der letzte Teil nach dem Bindestrich irgendwie bekannt vor?
#51 Mary Cruz 15:41:41 | Sonntag, 5. September 2010
Liberale Theologie …verfolgt das Ziel, die Theologie auf der Grundlage von humanistischen und geisteswissenschaftlichen
Grundlagen zu betreiben, und dadurch unabhängiger von Dogmen, kirchlichen Traditionen und Glaubensinhalten
zu sein. Die Säkularisierung ursprünglich religiöser Inhalte und die Auflösung von „Kirche“ in die
Kultur der „Welt“ hinein wird von vielen liberalen Theologen als Jesus gemäß bezeichnet und begrüßt. de.wikipedia.org/…i/Liberale_Theologie Nur Umweltschutz, ohne den Schutz der Seele, ist undenkbar und
unmöglich. Genausowenig kann man sich über eine schlechte Ernte ärgern, wenn man eine schlechte Saat
ausgestreut hat.
@ Mattäus drei Im allgemeinen finde ich die Arbeit von Frau Herzog höchst tendenziös und einseitig,
aber das ist eine andere Geschichte. Wie es offensichtlich nicht nur mir geht: Die Politisierung der Lust
Kritiken www.perlentaucher.de/buch/22304.html
politisierung der Lust Das ist ein metaphysischer Begriff, der sich beliebigt interpretieren lässt. Leidenschaft
wird in Gebrauch versetzt und führt zu einer „politisierung der Lust“. Man merkt bereits aus so einem
Titel, daß es sich dabei um überzogene Polemisierung handelt. Warum liest Du nicht das, was Christen
lesen sollten? ZB. vom Leben der Heiligen.
@ Mattäus drei Das trifft aber genauso auf die protestantischen Kirchen zu. Diese hatten bis in die 60er
Jahre ähnliche moralische Ansichten wie die katholische Kirche. Eine Strömung des Protestantismus, der
Pietismus hat heute noch wesentlich strengere moralische Ansichten als die katholische Kirche. Das sagt
übrigens auch Dagmar Herzog, ihre Kritik bezieht sich nicht auf die katholische Kirche, sondern auf alle
christlichen Kirchen. Im allgemeinen finde ich die Arbeit von Frau Herzog höchst tendenziös und einseitig,
aber das ist eine andere Geschichte.
@juemuc juemuc: Naja, Das liegt nicht unbedingt an der Kirche,…[kursiv] Wie sind diese sehr strengen
Moralvorstellungen zustande gekommen? Eine stringente Antwort finden Sie in Dagmar Herzogs Buch: „Die
Politisierung der Lust“ www.perlentaucher.de/buch/22304.html in dem die Vereinnahmung der menschlichen
Sexualität durch politische Gruppen vom Kaiserreich bis hin zu den 68ern beschrieben und belegt wird.
Nach dem Zusammenbruch standen die Deutschen nicht nur vor den Trümmern ihres Landes, sondern auch vor
den Trümmern ihres Lebens. Einen Ausweg aus dieser Katastrophe boten die Kirchen an. Sie behaupteten
-fälschlicherweise- einfach, dass alleine die „Gottlosigkeit“ der Menschen den Naziterror erst möglich
gemacht habe und lenkten so sehr tricky davon ab, dass vor allem die oberen Ränge der Hierarchie sich
in der Nazizeit nicht unbedingt mit Märtyrerruhm bekleckert haben. Die Aussage war, wenn man nur streng
genug die katholischen Moralvorschriften einhalten würde, würden die Wunden der Nazizeit schnell heilen,
was natürlich half, diese dunkle Zeit schnell in der Versenkung verschwinden zu lassen und vor allem
dazu führte, dass man eben sehr streng war, vor allem mit anderen Menschen, was die Einhaltung der katholischen
Sexualmoral betraf. Der Kuppeleiparagraf und der in der Adenauerzeit nochmals verschärfte Homosexuellenparagraf
175 des Strafgesetzbuches singen ein garstig Lied davon. Das Ende vom Lied kennen Sie. Der verlogene,
stockkonservative Riese stand auf tönernen Füssen und wurde im Sturm der 68er weggefeg…
@Matthäus drei Die hl. Kirche hat aufgrund ihrer Verdienste und die Aufgabe, Seelen für das ewige Leben
zu retten. Das ist kein Moraledikt, sondern eine Berufung.
@Lisibald Poier @juemuc (Teil 1) Lisibald Poier: @Matthäus drei Nicht die Anzahl der Gläubigen … Du
meinst damit, daß der heilige Gehorsam weniger wurde und daher der Glaube. Sicher ist auch der blinde
Gehorsam, den Sie anscheinend für „heilig“ halten, gegenüber der katholischen Klerisei gesunken. Eine
Chance mehr für die katholischen Kleriker, das Vertrauen in die Kirche mit Glaubwürdigkeit zurück zu
gewinnen. Ein Vertrauen, das auf erfahrener Glaubwürdigkeit aufbauen kann, ist um ein vielfaches fester
als befohlener, ja erzwungener Gehorsam, gegenüber einem katholischen Moraldiktat. juemuc: Naja, da hat
sich aber auch kaum jemand darüber aufgeregt, als der Pfarrer sich danach erkundigte. Da haben sich diejenigen,
die es nicht traf, nicht darüber aufgeregt. Die Betroffenen waren teilweise am Boden zerstört, wenn
ihr Unglück, keine Kinder bekommen zu können, am Sonntag öffentlich von der Kanzel herab gedonnert
wurde. Da musste man sich nach der heiligen Messe bei der ganzen Bevölkerung rechtfertigen und die Reaktionen
dieses „Gottesvolkes“ reichten von hämischer Schadenfreude über mitleidiges Grinsen über den „unvermögenden“
Ehemann bis hin zu, eher seltener, echter Anteilnahme. Das liegt nicht unbedingt an der Kirche, sondern
an der generellen weitgehend sehr strengen Moralvorstellung die bis zum „moralischen Umsturz“ Ende der
Sechziger vorherrschte. Das mit „kirchlicher Macht“ zu begründen halte ich für gewagt. Was glauben Sie,
wie sind diese sehr strengen Moralvorstellungen zustande gekommen? Das w…
@wickerl Warum machst Du den Glauben daran dingfest, alles vom hl. Stuhl abzuleiten? Es genügt, wenn
wir im Geiste Christi leben und das Evangelium ist grenzenlos. Der Anfang und das Ende ist Jesus und sein
Evangelium ist grenzenlos.
passende Themen? „ Umweltschutz“ und „ Israel“ das sind die Themen von Papst Benedikt, aber von Jesus
Christus und seinem Erlösungsleiden hört man nur wenig, …und die Bischöfe die er ernennt sind ebenso
vor allem an diesen oben genannten Themen interessiert, … wichtig wäre aber die Vekündung des Evangeliums
Naja, da hat sich aber auch kaum jemand darüber aufgeregt, als der Pfarrer sich danach erkundigte. Das
liegt nicht unbedingt an der Kirche, sondern an der generellen weitgehend sehr strengen Moralvorstellung
die bis zum „moralischen Umsturz“ Ende der Sechziger vorherrschte. Das mit „kirchlicher Macht“ zu begründen
halte ich für gewagt. Wirkliche Macht hat die röm.-kath. Kirche schon seit der Katholischen Aufklärung
im 18. und 19. Jahrhundert nicht mehr, allerspätestens aber nach dem der Papst 1870 von italienischen
Militär politisch entmachtet wurde und der Kirchenstaat aufgelöst wurde.
@Matthäus drei Nicht die Anzahl der Gläubigen ist gesunken, sondern die Macht, die der katholische Klerus
über die Gläubigen hatte. Du meinst damit, daß der heilige Gehorsam weniger wurde und daher der Glaube.
@juemuc Bei aller Kritik gegenüber der röm.-kath. Kirche, die ich persönlich auch äußere, kann beileibe
nicht gesagt werden, dass die Anzahl der Gläubigen in letzter Zeit insgesamt gesehen dramatisch gesunken
wäre. Nicht die Anzahl der Gläubigen ist gesunken, sondern die Macht, die der katholische Klerus über
die Gläubigen hatte. Beispiel: bis weit in die sechziger Jahre war es auf dem flachen Land in katholischen
Gegenden durchaus üblich, dass etwa ein Jahr nach der Hochzeit der Pfarrer nachzufragen begann, warum
denn die junge Ehe noch nicht mit Kindern gesegnet sei. Diese Nachfrage konnte, je nach Haltung des Pfarrers
von der liebevoll besorgten Frage, bis hin zur offiziellen, auch öffentlichen, Drohung reichen. Ich lebe
zwar in einer rein protestantischen Gegend und habe kaum noch Kontakt zu so geschlossenen katholischen
Milieus hoffe aber doch, dass solch massiven Übergriffe in die intimsten Lebenswinkel heute von den jungen
Eheleuten nicht mehr geduldet werden.
@ ErnstSchneider Extra eclesiam nulla salus. Auf diesem Dogma reitet die Kirche doch seit ihrem bestehen
rum. Das ist uneingeschränkt richtig. In der frühen Kirche und im Mittelalter waren die Rigoristen führend,
Gegenstimmen eher selten zu vernehmen. Aber es gab sie und wenn das 2. Vatikanum aussagt, daß Gott niemand
vom Heil ausschließt, so ist das kein Traditionsbruch. PS: Zum „Dogma“ im engeren Sinn hat es der Satz
„extra ecclesiam nulla salus“ nicht gebracht.
@ Mattäus drei Naja, so ist es ja nun auch nicht. Weltweit gesehen steigt die Mitgliederzahl der röm.-kath
Kirche konstant an. Mit der Zählung von 2009 ist die röm.-kath. Kirche seit 2007 um 1,4 % gewachsen,
was in etwa dem Zuwachs der Weltbevölkerung im gleichen Zeitraum (1,1%) entspricht. Während in Europa
die Zahl der Mitglieder sinkt, steigen in gleichermaßen hohem Wert die Mitglieder in Asien und Afrika
an. Bei aller Kritik gegenüber der röm.-kath. Kirche, die ich persönlich auch äußere, kann beileibe
nicht gesagt werden, dass die Anzahl der Gläubigen in letzter Zeit insgesamt gesehen dramatisch gesunken
wäre.
kristall Auch du landest in der Hölle. Eben nur in einer anderen Abteilung. Während Ernst, einige andere
und ich in der Spaßabrteilung landen, wirst du sämtliche Qualen erleiden, die Satan vorgesehen hat.
Und diese Qualen werden ewig dauern.
#18 ErnstSchneider 12:24:24 | Sonntag, 5. September 2010
@kristall Wenn da swirklich eine Krankheit wäre,was sie nicht ist möchte ich nie davon geheilt werden.
Ich habe es mir nicht ausgesucht schwul zu sein…ich hatte einfach nur Glück.
@Otto … dass der einzig wahre und ewige Glaube ein Produkt ist, dass seine Enstehung zeitgeistabhängigen
und wohl auch manchmal zufälligen Konzilsmehrheiten verdankt Ich fürchte, den wichtigsten Faktor für
die Entwicklung von Religionen haben sie vergessen Otto: die Machtgier. Wer den Menschen bis in die aller
intimsten Details seines Lebens Vorschriften machen will, was er tun darf ohne ewige Höllenqualen befürchten
zu müssen und was er lassen muss, um ebensolche zu vermeiden, der beansprucht absolute Macht über jeden
Menschen. Lange Zeit hatte die römisch-katholische Hierarchie auch diese Macht im weltlichen Bereich
und missbrauchte sie bis zum Exzess. Dadurch dass das katholische Lehramt aber den Bogen überspannt hat,
ist er unter dessen Händen zerborchen und das Lehramt mit seinen völlig überzogenen, unlebbaren Forderungen
gescheitert. Da Menschen aber Leitlinien zur Orientierung benötigen, suchen die meisten Menschen diese
jetzt nicht mehr in der Kirche; in der römisch-katholischen schon gar nicht. Und das ist schade, weil
der Kern dieser Leitlinien, die von Jesus vorgegeben wurden, wunderbar geeignet ist, das Leben der Menschen
vernünftig zu regeln.
Datenbank das ist ein sehr interessantes Projekt. Vor allem wird in der direkten Zusammenstellung deutlich
werden, dass der einzig wahre und ewige Glaube ein Produkt ist, dass seine Enstehung zeitgeistabhängigen
und wohl auch manchmal zufälligen Konzilsmehrheiten verdankt :)3
protestantische Taufe? Es gibt keine „protestantische Taufe“, genausowenig wie es eine „katholische Taufe“
gibt. Es gibt „Die Taufe“ oder hat schonmal jemand eine Wiedertaufe bei einem Übertritt von der einen
Konfession in eine andere gehört?