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Und wer schützt die Seelen? + Konzilsbeschlüsse auf Augenhöhe mit Ketzereien + Konsistorium noch diesen Herbst + Vatikanzeitung grüßt aus dem Fettnäpfchen + Eine Krankheit spielte eine große Rolle
Und wer schützt die Seelen?

Vatikan. Respekt für das göttliche Geschenk der Schöpfung sei unverzichtbar. Das erklärte Papst Benedikt XVI. in einem Grußwort an europäische Bischöfe und Laienbischöfe verschiedener Konfessionen, die auf der ökumenischen „Grünen Pilgerreise“ in den österreichischen Wallfahrtsort Mariazell kommen. Der Papst hofft, daß die Wallfahrt ein neues Engagement für den Umweltschutz weckt. Der Text ist von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone unterschrieben.

Konzilsbeschlüsse auf Augenhöhe mit Ketzereien

Vatikan. Bis zum Jahr 2012 sollen die Konzilsdokumente aller Jahrhunderte aber auch Beschlüsse von Ketzer- und Schismatikersynoden in einer digitalen Bibliothek online abrufbar sein. Das berichtete die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’. Das Projekt leitetet der italienische Kirchengeschichtler Alberto Melloni. Er arbeitet mit verschiedenen Institutionen und Personen – darunter Karl Kardinal Lehmann von Mainz -zusammen.

Konsistorium noch diesen Herbst

Vatikan. Bei der Bischofssynode im Oktober könnte der Papst ein Konsistorium im November zur Kreierung neuer Kardinäle ankündigen. Das erklärten italienische Medien. In Deutschland wird jetzt darüber spekuliert, ob der Mixa-Jäger und Erzbischof Reinhard Marx von München und Freising, der dem Papst in den letzten Monaten mehrmals in den Rücken gefallen ist, zum Kardinal ernannt wird.

Vatikanzeitung grüßt aus dem Fettnäpfchen

Vatikan. Am Freitag lobte die Vatikanzeitung ‘L’Osservatore Romano’ die protestantische Taufe der Rocksängerin Nina Hagen (55). Gott habe sie eingeholt über die Freude darüber, zu lieben und geliebt zu werden – so die Vatikanzeitung. Frau Hagen hat sich erst Anfang August für die Homo-Unzucht und die Kinderabtreibung ausgesprochen.

Eine Krankheit spielte eine große Rolle

„An einen Rücktritt dachte ich als ich meinen Lebenslauf sah. Ich habe so viele Jahre im Ausland verbracht. Ich war zwanzig Jahre in Afrika und dann in Osteuropa. Und ich wollte unbedingt auf meine Gesundheit achten. Mir geht es gut. Doch eine Krankheit hat mich nun dazu geführt, daß ich weniger frei bin als früher. Ich kann heute nicht mehr so viel reisen, wie ich es müßte. Deshalb habe ich das Privileg für vatikanische Diplomaten ausgenutzt. Nuntien dürfen bereits mit siebzig Jahren in Ruhestand treten. Das waren meine Gründe.“

Der Kirchengeschichtler und zurückgetretene Sekretär des Päpstlichen Rates für die Migranten und Flüchtlinge, Erzbischof Agostino Marchetto (70), über seinen kürzlichen Rücktritt.
      
59 Lesermeinungen
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#61   Jörg Guttenberger, Köln   22:12:41 | Montag, 6. September 2010
Erzbischof Marx
Seine Ernennung zum Kardinal wäre eine Katastrophe. Es wäre geradezu eine Einladung zum Ungehorsam gegenüber dem Papst.
Auf der anderen Seite werden die Mixa-Gegner erheblichen Druck für eine Ernennung von Marx zum Kardinal machen.
Wahrscheinlich wird es daher in absehbarer Zeit keine Konsistorien geben.
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#60   Methodist   15:31:38 | Montag, 6. September 2010
@das war m.E. de katholische Wallfahrt…
ich weiss ja nicht, wo diese unterirdische Website das Gerücht von der „ökumenischen Wallfahrt“ her hat. Es handelte sich um ein katholisches Event.
Hier ein Auszug aus der PM der Katholischen Nachrichtenagentur Österreichs:
Mariazell (KAP) Mit einem Appell an jeden einzelnen Christen, sich verstärkt für die Bewahrung der Natur einzusetzen, ist in Mariazell am Sonntag die internationale Wallfahrt der europäischen Umwelt-Bischöfe zu Ende gegangen. P. Duarte da Cunha, Generalsekretär des Rates der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE), rief die Gläubigen bei einem Festgottesdienst in der Mariazeller Basilika auf, im jeweils eigenen Bereich noch stärker als bisher natürliche Ressourcen zu schonen und den Schutz der Umwelt als vordringliche Aufgabe zu verstehen.
Dem Gottesdienst standen Kardinal Christoph Schönborn, Kardinal Peter Turkson, Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, sowie der steirische Diözesanbischof Egon Kapellari vor. Zahlreiche Bischöfe und Priester aus ganz Europa konzelebrierten in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche.
Egal. Auch wenns ne katholische Angelegenheit war, die war prima… jedenfalls nicht so dumpfnasig wie kreuz.net… zum Glück… :)3
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#59   Matthäus drei+ †   19:31:58 | Sonntag, 5. September 2010
@Lisibald Poier
Es ist fürchte ich mehr die Ehrfurcht von dem anderen Geschlecht.
So, fürchten Sie? Na dann habe ich eine Frohbotschaft für Sie; vom Chef: Fürchtet Euch nicht! Und von mir: Vor Frauen schon gar nicht!
PS: Sie müssen Kleriker sein; so ein frauenfeindliches Geschwafel bringen nur diese ehe- und liebelosen römisch-katholischen Männer mit massiver Misogynie zustande.
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#58   Lisibald Poier †   18:28:10 | Sonntag, 5. September 2010
@Matthäus drei
Es ist fürchte ich mehr die Ehrfurcht von dem anderen Geschlecht. Das, was uns Gott zugestanden hat, als ein Mensch, der in der Gottesliebe mündet, als sein Geschöpf.
Im Grunde bleibt nämlich nur die Gottesliebe als das, was Jesus in der Nächstenliebe offenbart hat.
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#57   Matthäus drei+ †   17:17:24 | Sonntag, 5. September 2010
@Lisi
Die Drohgebärde hat etwas patriachisches, doch weiß man wohl oder übel, daß der Fluch durch die Frau kommt und kam. Dh. Nicht das Übel, sondern der Fluch.
Auch Angst vor Frauen, oder die ganz normalkatholische Misogynie? Sind Sie Kleriker? Das würde Sie zu einem Viertel entschuldigen.
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#56   Lisibald Poier †   17:11:32 | Sonntag, 5. September 2010
@Matthäus drei
Die Drohgebärde hat etwas patriachisches, doch weiß man wohl oder übel, daß der Fluch durch die Frau kommt und kam. Dh. Nicht das Übel, sondern der Fluch.
Der Segen des Vaters festigt die Wurzel, doch der Fluch der Mutter reißt die junge Pflanze aus. [Sir 3,9 www.uibk.ac.at/…raum/bibel/sir3.html]
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#54   Matthäus drei+ †   16:38:33 | Sonntag, 5. September 2010
@Lisibald Poier @juemuc
Lisibald Poier: @Matthäus drei
Die hl. Kirche hat aufgrund ihrer Verdienste und die Aufgabe, Seelen für das ewige Leben zu retten.
Das passierte und passiert leider Gottes immer noch gerne nach dem Motto: „Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein!“ Wobei in unseren etwas zivilisierteren Breiten das Schädel einschlagen gerne durch die Drohung mit dem ewigen Höllenfeuer (durchaus nicht freiwillig seitens der Drohenden, sondern lediglich gezwungener Massen) ersetzt wird, dass oft genug von Stockkonservativen und Erzreaktionären zur Idoktrination gefordert wird.
Nur ja keine allzu milde Kuschelreligion! Ewige Höllenqualen für alle, die nicht das geforderte Wohlverhalten diesen Herrschaften gegenüber an den Tag legen, müssen es schon sein. So dass man glauben möchte der römische Katholizismus fördere ganz besonders den Sadismus und den Masochismus. Drewermann hat darüber referiert: Kleriker: Psychogramm eines Ideals.
Das ist kein Moraledikt, sondern eine Berufung.
Ja! Die alten Männer in den schwarzen Kitteln fühlen sich zum Moraldiktat berufen.
juemuc: @ Mattäus drei
Das trifft aber genauso auf …
Der Pietismus ist aber sogar in seinem Kernland zur Minorität verkommen. Der allergrösste Teil der Protestanten sieht diese ganze Sexualitätsgechichte deutlich lockerer als die katholischen Klemmbretter. Siehe Käßmann-Predigt im Münchner Liebfrauendom.
Im allgemeinen finde ich …
Welches Buch ist das schon? Wahr und exzellent belegt ist es.
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#53   chico flojo   16:06:57 | Sonntag, 5. September 2010
@juemec
Können Sie nicht lesen, was Mary geschrieben hat?
Nur Umweltschutz, ohne den Schutz der Seele, ist undenkbar und unmöglich.
Das ist doch wohl deutlich genug.
Das Irdische ist immer in Bezug zu setzen auf das Überirdische, das Unsichtbare – eben auf Gott.
Mit dem Frieden verhält es sich genau so. Ohne den Frieden von Gott kann es auch keinen Frieden auf Erden geben, aber Frieden im Herzen und in den Seelen. Anders kann kein wirklicher Friede unter den Menschen entstehen – nur durch Christus und mit Christus und in Christus.
Kommt Ihnen der letzte Teil nach dem Bindestrich irgendwie bekannt vor?
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#52   juemuc   15:55:12 | Sonntag, 5. September 2010
Ohne eine geschützte Umwelt…
… wird es bald keine weiteren Seelen zu retten geben.
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#51   Mary Cruz   15:41:41 | Sonntag, 5. September 2010
Liberale Theologie
…verfolgt das Ziel, die Theologie auf der Grundlage von humanistischen und geisteswissenschaftlichen Grundlagen zu betreiben, und dadurch unabhängiger von Dogmen, kirchlichen Traditionen und Glaubensinhalten zu sein. Die Säkularisierung ursprünglich religiöser Inhalte und die Auflösung von „Kirche“ in die Kultur der „Welt“ hinein wird von vielen liberalen Theologen als Jesus gemäß bezeichnet und begrüßt.
de.wikipedia.org/…i/Liberale_Theologie
Nur Umweltschutz, ohne den Schutz der Seele, ist undenkbar und unmöglich.
Genausowenig kann man sich über eine schlechte Ernte ärgern, wenn man eine schlechte Saat ausgestreut hat.
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#50   juemuc   15:00:32 | Sonntag, 5. September 2010
@ Mattäus drei
Im allgemeinen finde ich die Arbeit von Frau Herzog höchst tendenziös und einseitig, aber das ist eine andere Geschichte.
Wie es offensichtlich nicht nur mir geht:
Die Politisierung der Lust Kritiken www.perlentaucher.de/buch/22304.html
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#49   Lisibald Poier †   14:58:12 | Sonntag, 5. September 2010
politisierung der Lust
Das ist ein metaphysischer Begriff, der sich beliebigt interpretieren lässt. Leidenschaft wird in Gebrauch versetzt und führt zu einer „politisierung der Lust“. Man merkt bereits aus so einem Titel, daß es sich dabei um überzogene Polemisierung handelt. Warum liest Du nicht das, was Christen lesen sollten? ZB. vom Leben der Heiligen.
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#48   juemuc   14:56:51 | Sonntag, 5. September 2010
@ Mattäus drei
Das trifft aber genauso auf die protestantischen Kirchen zu. Diese hatten bis in die 60er Jahre ähnliche moralische Ansichten wie die katholische Kirche. Eine Strömung des Protestantismus, der Pietismus hat heute noch wesentlich strengere moralische Ansichten als die katholische Kirche. Das sagt übrigens auch Dagmar Herzog, ihre Kritik bezieht sich nicht auf die katholische Kirche, sondern auf alle christlichen Kirchen. Im allgemeinen finde ich die Arbeit von Frau Herzog höchst tendenziös und einseitig, aber das ist eine andere Geschichte.
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#47   Matthäus drei+ †   14:41:35 | Sonntag, 5. September 2010
@juemuc
juemuc: Naja,
Das liegt nicht unbedingt an der Kirche,…[kursiv]
Wie sind diese sehr strengen Moralvorstellungen zustande gekommen?
Eine stringente Antwort finden Sie in Dagmar Herzogs Buch: „Die Politisierung der Lust“ www.perlentaucher.de/buch/22304.html
in dem die Vereinnahmung der menschlichen Sexualität durch politische Gruppen vom Kaiserreich bis hin zu den 68ern beschrieben und belegt wird.
Nach dem Zusammenbruch standen die Deutschen nicht nur vor den Trümmern ihres Landes, sondern auch vor den Trümmern ihres Lebens. Einen Ausweg aus dieser Katastrophe boten die Kirchen an. Sie behaupteten -fälschlicherweise- einfach, dass alleine die „Gottlosigkeit“ der Menschen den Naziterror erst möglich gemacht habe und lenkten so sehr tricky davon ab, dass vor allem die oberen Ränge der Hierarchie sich in der Nazizeit nicht unbedingt mit Märtyrerruhm bekleckert haben.
Die Aussage war, wenn man nur streng genug die katholischen Moralvorschriften einhalten würde, würden die Wunden der Nazizeit schnell heilen, was natürlich half, diese dunkle Zeit schnell in der Versenkung verschwinden zu lassen und vor allem dazu führte, dass man eben sehr streng war, vor allem mit anderen Menschen, was die Einhaltung der katholischen Sexualmoral betraf.
Der Kuppeleiparagraf und der in der Adenauerzeit nochmals verschärfte Homosexuellenparagraf 175 des Strafgesetzbuches singen ein garstig Lied davon.
Das Ende vom Lied kennen Sie. Der verlogene, stockkonservative Riese stand auf tönernen Füssen und wurde im Sturm der 68er weggefeg…
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#46   Lisibald Poier †   14:33:48 | Sonntag, 5. September 2010
@Matthäus drei
Die hl. Kirche hat aufgrund ihrer Verdienste und die Aufgabe, Seelen für das ewige Leben zu retten. Das ist kein Moraledikt, sondern eine Berufung.
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#45   Matthäus drei+ †   14:30:13 | Sonntag, 5. September 2010
@Lisibald Poier @juemuc (Teil 1)
Lisibald Poier: @Matthäus drei
Nicht die Anzahl der Gläubigen …
Du meinst damit, daß der heilige Gehorsam weniger wurde und daher der Glaube.
Sicher ist auch der blinde Gehorsam, den Sie anscheinend für „heilig“ halten, gegenüber der katholischen Klerisei gesunken.
Eine Chance mehr für die katholischen Kleriker, das Vertrauen in die Kirche mit Glaubwürdigkeit zurück zu gewinnen. Ein Vertrauen, das auf erfahrener Glaubwürdigkeit aufbauen kann, ist um ein vielfaches fester als befohlener, ja erzwungener Gehorsam, gegenüber einem katholischen Moraldiktat.
juemuc: Naja,
da hat sich aber auch kaum jemand darüber aufgeregt, als der Pfarrer sich danach erkundigte.
Da haben sich diejenigen, die es nicht traf, nicht darüber aufgeregt. Die Betroffenen waren teilweise am Boden zerstört, wenn ihr Unglück, keine Kinder bekommen zu können, am Sonntag öffentlich von der Kanzel herab gedonnert wurde. Da musste man sich nach der heiligen Messe bei der ganzen Bevölkerung rechtfertigen und die Reaktionen dieses „Gottesvolkes“ reichten von hämischer Schadenfreude über mitleidiges Grinsen über den „unvermögenden“ Ehemann bis hin zu, eher seltener, echter Anteilnahme.
Das liegt nicht unbedingt an der Kirche, sondern an der generellen weitgehend sehr strengen Moralvorstellung die bis zum „moralischen Umsturz“ Ende der Sechziger vorherrschte. Das mit „kirchlicher Macht“ zu begründen halte ich für gewagt.
Was glauben Sie, wie sind diese sehr strengen Moralvorstellungen zustande gekommen? Das w…
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#44   Lisibald Poier †   14:11:18 | Sonntag, 5. September 2010
@wickerl
Warum machst Du den Glauben daran dingfest, alles vom hl. Stuhl abzuleiten? Es genügt, wenn wir im Geiste Christi leben und das Evangelium ist grenzenlos. Der Anfang und das Ende ist Jesus und sein Evangelium ist grenzenlos.
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#43   wickerl   14:07:05 | Sonntag, 5. September 2010
passende Themen?
„ Umweltschutz“ und „ Israel“ das sind die Themen von Papst Benedikt, aber von Jesus Christus und seinem Erlösungsleiden hört man nur wenig, …und die Bischöfe die er ernennt sind ebenso vor allem an diesen oben genannten Themen interessiert, … wichtig wäre aber die Vekündung des Evangeliums
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#42   juemuc   13:25:42 | Sonntag, 5. September 2010
Naja,
da hat sich aber auch kaum jemand darüber aufgeregt, als der Pfarrer sich danach erkundigte. Das liegt nicht unbedingt an der Kirche, sondern an der generellen weitgehend sehr strengen Moralvorstellung die bis zum „moralischen Umsturz“ Ende der Sechziger vorherrschte. Das mit „kirchlicher Macht“ zu begründen halte ich für gewagt. Wirkliche Macht hat die röm.-kath. Kirche schon seit der Katholischen Aufklärung im 18. und 19. Jahrhundert nicht mehr, allerspätestens aber nach dem der Papst 1870 von italienischen Militär politisch entmachtet wurde und der Kirchenstaat aufgelöst wurde.
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#41   Lisibald Poier †   13:18:24 | Sonntag, 5. September 2010
@Matthäus drei
Nicht die Anzahl der Gläubigen ist gesunken, sondern die Macht, die der katholische Klerus über die Gläubigen hatte.
Du meinst damit, daß der heilige Gehorsam weniger wurde und daher der Glaube.
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#40   Matthäus drei+ †   13:15:02 | Sonntag, 5. September 2010
@juemuc
Bei aller Kritik gegenüber der röm.-kath. Kirche, die ich persönlich auch äußere, kann beileibe nicht gesagt werden, dass die Anzahl der Gläubigen in letzter Zeit insgesamt gesehen dramatisch gesunken wäre.
Nicht die Anzahl der Gläubigen ist gesunken, sondern die Macht, die der katholische Klerus über die Gläubigen hatte.
Beispiel: bis weit in die sechziger Jahre war es auf dem flachen Land in katholischen Gegenden durchaus üblich, dass etwa ein Jahr nach der Hochzeit der Pfarrer nachzufragen begann, warum denn die junge Ehe noch nicht mit Kindern gesegnet sei.
Diese Nachfrage konnte, je nach Haltung des Pfarrers von der liebevoll besorgten Frage, bis hin zur offiziellen, auch öffentlichen, Drohung reichen. Ich lebe zwar in einer rein protestantischen Gegend und habe kaum noch Kontakt zu so geschlossenen katholischen Milieus hoffe aber doch, dass solch massiven Übergriffe in die intimsten Lebenswinkel heute von den jungen Eheleuten nicht mehr geduldet werden.
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#39   Nixnutz   13:08:58 | Sonntag, 5. September 2010
Schon klar,
aber diesen Nachsatz habe ich mir verkniffen. Wir wissen ja alle, auf was für einer Seite wir uns hier befinden. :-( :-)
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#38   juemuc   13:06:45 | Sonntag, 5. September 2010
@fhernhachenzwerg
Da die da aber weitgehend die Minderheit in der rk Kirche ausmachen, spielt das keine große Rolle.
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#37   fhernhachenzwerg   13:03:54 | Sonntag, 5. September 2010
In den
Augen der Tradionalisten ist das sehr wohl ein Traditionsbruch.
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#36   Nixnutz   12:52:51 | Sonntag, 5. September 2010
@ ErnstSchneider
Extra eclesiam nulla salus.
Auf diesem Dogma reitet die Kirche doch seit ihrem bestehen rum.
Das ist uneingeschränkt richtig. In der frühen Kirche und im Mittelalter waren die Rigoristen führend, Gegenstimmen eher selten zu vernehmen. Aber es gab sie und wenn das 2. Vatikanum aussagt, daß Gott niemand vom Heil ausschließt, so ist das kein Traditionsbruch.
PS: Zum „Dogma“ im engeren Sinn hat es der Satz „extra ecclesiam nulla salus“ nicht gebracht.
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#35   bassman75 †   12:52:32 | Sonntag, 5. September 2010
Blubb blubb
Weg isser,der kristall!!
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#34   fhernhachenzwerg   12:51:38 | Sonntag, 5. September 2010
Warum
wurde kristall gesperrt? Der ist in 2 Std. eh wieder da. Irgendwie schafft er das ja immer.
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#33   Lisibald Poier †   12:50:32 | Sonntag, 5. September 2010
kristall
Laß den Zwerg in Frieden.
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#32   fhernhachenzwerg   12:47:02 | Sonntag, 5. September 2010
kristall
Blöderweise hast du keine Wahl.
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#31   kristall   12:44:58 | Sonntag, 5. September 2010
zwerg!!!!
du wirst braten!!!! und keiner wird dir helfen!!!! eh klar!!!! >:) :-! :-[ ^-^ :)3
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#29   kristall   12:41:54 | Sonntag, 5. September 2010
WARMER ERNST!!!!
WEISST DU SCHÖN UNTEREINANDER BLEIBEN MIT DEINEN WARMEN KUMPELS!!!! ICH LEGE AUF SOLCHE GESELLSCHAFT WIE DICH KEINEN WERT!!!! >:) :-[ :-! ^-^ :)3
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#28   ErnstSchneider   12:38:21 | Sonntag, 5. September 2010
@juemuc
Muss man denn unbedingt als gläubiger Mensch Mitglied in einer Kirche sein.Ich glaube nicht.
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#27   fhernhachenzwerg   12:37:56 | Sonntag, 5. September 2010
Und das
werter kristall, wird dir wie eine Kur vorkommen.
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#26   kristall   12:37:06 | Sonntag, 5. September 2010
JA!!!! ZWERG!!!!
DER TEUFEL WIRD ABRECHNEN!!!! MIT DIR!!!! >:) ;-) :-[ :-[ :-[ :-[ ^-^ :)3
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#25   ErnstSchneider   12:34:51 | Sonntag, 5. September 2010
@kristall
Wir werden dich dann mal zu uns rüberholen für…na du kannst es dir sicher denken. :-] :-] :-]
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#24   juemuc   12:34:15 | Sonntag, 5. September 2010
@ Mattäus drei
Naja, so ist es ja nun auch nicht. Weltweit gesehen steigt die Mitgliederzahl der röm.-kath Kirche konstant an. Mit der Zählung von 2009 ist die röm.-kath. Kirche seit 2007 um 1,4 % gewachsen, was in etwa dem Zuwachs der Weltbevölkerung im gleichen Zeitraum (1,1%) entspricht. Während in Europa die Zahl der Mitglieder sinkt, steigen in gleichermaßen hohem Wert die Mitglieder in Asien und Afrika an.
Bei aller Kritik gegenüber der röm.-kath. Kirche, die ich persönlich auch äußere, kann beileibe nicht gesagt werden, dass die Anzahl der Gläubigen in letzter Zeit insgesamt gesehen dramatisch gesunken wäre.
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#23   fhernhachenzwerg   12:33:48 | Sonntag, 5. September 2010
kristall
Auch du landest in der Hölle. Eben nur in einer anderen Abteilung. Während Ernst, einige andere und ich in der Spaßabrteilung landen, wirst du sämtliche Qualen erleiden, die Satan vorgesehen hat. Und diese Qualen werden ewig dauern. >:) >:)
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#22   kristall   12:32:48 | Sonntag, 5. September 2010
schneider!!!!
der teufel wird seine freude mit dir haben!!!! >:) :-[ :-[ :-[ :-[ :-[ :-! ^-^ :)3
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#21   ErnstSchneider   12:31:14 | Sonntag, 5. September 2010
@kristall
Solange ich nicht auf Typen wie dich treffe solls mir Recht sein.
www.youtube.com/watch?v=LVlDiNmsL3E
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#20   kristall   12:29:48 | Sonntag, 5. September 2010
ja!!!! warmer!!!!
schneider!!!! du fährst halt in die hölle!!!! >:) :-[ ^-^ :)3
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#19   fhernhachenzwerg   12:25:18 | Sonntag, 5. September 2010
Ernst
So kann man das auch sehen. :)3 :)3
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#18   ErnstSchneider   12:24:24 | Sonntag, 5. September 2010
@kristall
Wenn da swirklich eine Krankheit wäre,was sie nicht ist möchte ich nie davon geheilt werden.
Ich habe es mir nicht ausgesucht schwul zu sein…ich hatte einfach nur Glück.
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#17   fhernhachenzwerg   12:24:22 | Sonntag, 5. September 2010
kristall
:-D :-D :-D :-D zu blöd. Wie ich gerade geschrieben habe.
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#16   kristall   12:23:09 | Sonntag, 5. September 2010
zwerg!!??
ganz einfach!!!! heil ist für dich!!!! geheilt von deiner perversen warmen krankheit!!!! eh klar!!!! :-[ :)3 ^-^
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#15   fhernhachenzwerg   12:21:55 | Sonntag, 5. September 2010
kristall
Du bist eben zu blöd, dass zu erklären. War mir irgendwie klar.
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#14   ErnstSchneider   12:20:40 | Sonntag, 5. September 2010
@kristall
Und wenn man kein Fieber hat :-O
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#13   fhernhachenzwerg   12:19:21 | Sonntag, 5. September 2010
kristall
Das ist keine Krankheit. Erkläre mir doch mal was Heil sein soll?
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#12   kristall   12:16:31 | Sonntag, 5. September 2010
von!!!!
der warmen krankheit!!! >:) :-! :-[ ^-^ :)3
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#11   fhernhachenzwerg   12:14:26 | Sonntag, 5. September 2010
kristall
Wovon soll ich geheilt werden?
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#10   kristall   12:14:19 | Sonntag, 5. September 2010
RICHTIG!!!
AUSSERHALB DER KATHOLISCHEN KIRCHE GIBT ES KEIN HEIL!!! :)3 ^-^
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#9   ErnstSchneider   12:11:22 | Sonntag, 5. September 2010
Ihr wisst doch
Extra eclesiam nulla salus.
Auf diesem Dogma reitet die Kirche doch seit ihrem bestehen rum.
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#8   kristall   12:11:22 | Sonntag, 5. September 2010
zwerg!!??
wirst du auch geheilt!!?? >:) :-[ :-D :-D :-D ^-^ :)3
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#7   fhernhachenzwerg   12:09:44 | Sonntag, 5. September 2010
Braucht man
überhaupt eines?
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#6   kristall   12:07:37 | Sonntag, 5. September 2010
zwerg!!??
wo liegt denn das heil!? >:) :-[ :-D ^-^ :)3
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#5   fhernhachenzwerg   12:05:46 | Sonntag, 5. September 2010
kristall
In keiner Religion liegt ein Heil.
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#4   kristall   12:04:32 | Sonntag, 5. September 2010
liegt das heil!!??
im islam!!?? >:) :-[ ^-^
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#3   Matthäus drei+ †   11:55:28 | Sonntag, 5. September 2010
@Otto
… dass der einzig wahre und ewige Glaube ein Produkt ist, dass seine Enstehung zeitgeistabhängigen und wohl auch manchmal zufälligen Konzilsmehrheiten verdankt
Ich fürchte, den wichtigsten Faktor für die Entwicklung von Religionen haben sie vergessen Otto: die Machtgier.
Wer den Menschen bis in die aller intimsten Details seines Lebens Vorschriften machen will, was er tun darf ohne ewige Höllenqualen befürchten zu müssen und was er lassen muss, um ebensolche zu vermeiden, der beansprucht absolute Macht über jeden Menschen.
Lange Zeit hatte die römisch-katholische Hierarchie auch diese Macht im weltlichen Bereich und missbrauchte sie bis zum Exzess.
Dadurch dass das katholische Lehramt aber den Bogen überspannt hat, ist er unter dessen Händen zerborchen und das Lehramt mit seinen völlig überzogenen, unlebbaren Forderungen gescheitert.
Da Menschen aber Leitlinien zur Orientierung benötigen, suchen die meisten Menschen diese jetzt nicht mehr in der Kirche; in der römisch-katholischen schon gar nicht. Und das ist schade, weil der Kern dieser Leitlinien, die von Jesus vorgegeben wurden, wunderbar geeignet ist, das Leben der Menschen vernünftig zu regeln.
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#2   OttoII †   10:00:27 | Sonntag, 5. September 2010
Datenbank
das ist ein sehr interessantes Projekt.
Vor allem wird in der direkten Zusammenstellung deutlich werden, dass der einzig wahre und ewige Glaube ein Produkt ist, dass seine Enstehung zeitgeistabhängigen und wohl auch manchmal zufälligen Konzilsmehrheiten verdankt :)3 :-)
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#1   juemuc   09:26:20 | Sonntag, 5. September 2010
protestantische Taufe?
Es gibt keine „protestantische Taufe“, genausowenig wie es eine „katholische Taufe“ gibt. Es gibt „Die Taufe“ oder hat schonmal jemand eine Wiedertaufe bei einem Übertritt von der einen Konfession in eine andere gehört?
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