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Kelch aus dem 19. Jahrhundert + Erzbischof segnet Gedenkstelle für Ungeborene + Die deutschen Jesuiten haben viel Geld + Diese Generation ist komplett altliberal verdorben + Papstmesse gegen Kirchenrecht
Kelch aus dem 19. Jahrhundert

Italien. Gestern feierte Papst Benedikt XVI. in der Ortschaft Carpineto Romano – gut siebzig Kilometer südlich von Rom – eine Freiluftmesse. Carpineto Romano ist der Geburtsort von Leo XIII. († 1903). Benedikt XVI. besuchte die Gemeinde zu dessen 200. Geburtstag. Bei der Messe trug der Papst ein Brustkreuz von Leo XIII. und benutzte einen Kelch, den dieser der Diözese Anagni geschenkt hatte.

Erzbischof segnet Gedenkstelle für Ungeborene

Vereinigte Staaten. Am Samstag segnete Erzbischof Allen Vigneron (61) von Detroit im US-Bundesstaat Michigan den Grabstein für ein Massengrab ungeborener Kinder. Die Leichname wurden 2008 im Müllcontainer eines Kinderschlachthofes gefunden. Lebensrechtler kauften für die geschändeten Mordopfer ein Grab gekauft und beerdigten sie dort. Die Feier erinnerte an die Auffindung der Ermordeten vor zwei Jahren.

Die deutschen Jesuiten haben viel Geld

Deutschland. Die deutschen Jesuiten wollen angeblichen Opfern von meist homosexuellen Mitgliedern des Ordens Entschädigungen bezahlen. Das sagte der neue Obere der Jesuiten in Deutschland, Pater Stefan Kiechle, vor dem Kölner ‘Domradio’.

Diese Generation ist komplett altliberal verdorben

„Während der letzten Wochen des [Zweiten Vatikanischen] Konzils gab ich allen deutschen Bischöfen, mit denen ich zusammentraf, einen aus der Erfahrung der Konziliengeschichte geschöpften Rat: Fest und unbeirrt auf der Beobachtung der Konzilsdekrete zu bestehen, und sich weder nach rechts – auf einen ihre Wirkung schmälernden Traditionalismus – noch nach links – auf über sie hinausgehende radikale Maßnahmen – abdrängen zu lassen. Meine Befürchtung gingen eher in die erste Richtung. Ich täuschte mich gründlich.“

Zitat des Kirchenhistorikers, Hw. Hubert Jedin († 1980), das Weihbischof Klaus Dick von Köln in einem Vortrag aufgegriffen hat.

Papstmesse gegen Kirchenrecht

Italien. Bei der gestrigen Papstmesse in der Ortschaft Carpineto Romano teilten auch Laien die Kommunion aus – während Priester herumsaßen. Unter den Laien-Kommunionspendern waren mehrere Ordensschwestern – darunter eine Karmelitin – und eine Frau in Albe. Außerordentliche Kommunionspender sind kirchenrechtlich nur im Notfall zugelassen.

      
12 Lesermeinungen
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#15   Mary Cruz   22:04:42 | Dienstag, 7. September 2010
Alter Kelch – neuer Wein,
oder wie soll man es bezeichnen, wenn trotz der anwesenden Priester die laut Kirchenlehre in persona Christi handeln, die hl. Kommunion von Laien ausgeteilt wird?
Bei der gestrigen Papstmesse in der Ortschaft Carpineto Romano teilten auch Laien die Kommunion aus – während Priester herumsaßen.
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#14   Rudolfus   14:05:36 | Dienstag, 7. September 2010
@Methodist: Wir alle kennen das Neue Meßopfer des NOM, wie es praktisch
weltweit, innerhalb der lateinischen Kirche, und als Ritus des Bischofs von Rom zelebriert wird.
Ich sehe keinen Grund dazu, Beobachtungen und Meinungen zu diesem Thema zu löschen – nachdem hier Meinungsfreiheit herrscht.
Ich finde es sogar gut, daß sich ein Protestant zum Novus Ordo äußert, denn naturgemäß ist euer Gottesdienstverständnis nicht katholisch – genausowenig wie das des Großteils der Novus-Ordo-Hierarchie und deren Art, den NOM zu feiern.
Das katholische Gottesdienstverständnis des Opfers des Altares ist im Konzil von Trient unfehlbar dogmatisiert worden, und dessen Hauptritus für alle Zeiten ist nicht der NOM, sondern der Ritus, wie ihn der hl. Papst Pius V in Quo primum für alle Zeiten festschrieb, im Schutze des Herrn.
Der NOM ist nur katholisch, wenn er im Geiste des Ritus des hl. Pius V zelebriert wird.
Wer diesen Ritus haßt, wie die Modernisten, handelt gegen die Androhungen des Zornes Gottes und gegen die päpstliche Kanonisation dieses Ritus in Quo primum, und ist wahrscheinlich Antikatholik, weil er die Altarsopferdogmen des Konzils von Trient leugnet, das ein unfehlbares Konzil der Kirche war,
und keine Pastoralkonferenz wie Vat. II.
Wer das als Katholik weiß, wie EB Lefebvre und dessen Gläubige, wendet sich deshalb mit Abscheu vor dem N.-O.-Spektakel in unseren Kirchen ab, auch von jenem der N.-O.-Päpste, und besucht nur mehr die alten Riten, wie bei der PB, denn der NOM wird größtenteils nur mehr protestantisch gefeiert – wie von den Protestanten.
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#13   Methodist   13:08:52 | Dienstag, 7. September 2010
@Ihr peinlichen Gestalten…
Hatte einen Beitrag gepostet, dass in jeder mir bekannten katholischen Pfarrei (und ich kenne eine ganze Menge) Laien die Konnunion austeilen…
Ausserdem, hatte ich geschrieben, dass es natürlich grauenhaft für Euch sein muss, wenn Euer Papst sich nicht an das Kirchenrecht hält. Er ist eber aufgeschlossener als Ihr angeblichen „Vorzeigekatholiken“…
Dass die Redaktion solch einen Thread löscht, beweisst ihr Spiessertum… aber das hier wird ja auch wieder gelöscht, oder?… :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#9   diakonus   13:47:19 | Montag, 6. September 2010
Krüsostomus hat Recht
Der Papst steht über dem Kirchenrecht.
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#8   Gotthard   13:22:33 | Montag, 6. September 2010
Papstmesse
Da beginnt die Messe so toll mit einem Kelch aus dem 19. Jahrhundert … alle Tradis atmen tief durch und freuen sich!
Und dann dieser Paukenschlag … Laien als Kommunionhelfer – und auch noch Frauen!
Alle Tradis haben vor Entsetzen das Atmen vergessen …
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#7   Jubärens   12:47:29 | Montag, 6. September 2010
Krüsostomus redet Unfug:
„Was in der Papstmesse geschieht, ist ipso facto erlaubt. Eine Papstmesse kann nie gegen das Kirchenrecht sein, denn der Papst ist selbst Gesetzgeber der Kirche.
Teilen in der Papstmesse also Laien die Kommunion aus, dann ist das per definitionem auch erlaubt.“
Es ist offensichtlich Unfug zu behaupten, dass sich der Papst als Gesetzgeber nicht an die einmal gegebenen Gesetze des Kirchenrechtes zu halten brauchte, sondern jederzeit und willkürlich die Kircherechtsregelungen brechen könnte.
Vgl. Hitlers Begründung für die Röhmputsch-Morde: Ich als oberster Gerichtsherr kann mich jederzeit über die gegebenen Gesetze hinwegsetzen.
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#6   Krüsostomus †   11:39:47 | Montag, 6. September 2010
Unfug!
Papstmesse gegen Kirchenrecht
Was in der Papstmesse geschieht, ist ipso facto erlaubt. Eine Papstmesse kann nie gegen das Kirchenrecht sein, denn der Papst ist selbst Gesetzgeber der Kirche.
Teilen in der Papstmesse also Laien die Kommunion aus, dann ist das per definitionem auch erlaubt.
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#5   diakonus   10:25:40 | Montag, 6. September 2010
Verwirrung?!
Wenn eine angeblich katholische Seite, sich Papstmessen zu kritisieren erdreist, und dabei nicht einmal den Unterschied zwschischen „ordentlichen Kommunionspendern“ und „außerordentlichen Kommunionhelfern“ beachtet, kann wohl kaum irgendeine Information besodners ernst genommen werden!
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#4   kairos_03   09:01:18 | Montag, 6. September 2010
@ DerRabe
ich rege mich doch gar nicht auf, nur ich stelle fest, dass K-net nicht geeignet ist, die deutsche Sprache ordnungsgemäß zu vermitteln.
Und was ich für Ungeborene und Geborene tue, ist wohl ganz allein meine Angelegenheit und damit brauche ich auch hier nicht hausieren zu gehen.
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#3   Meinerven   08:57:27 | Montag, 6. September 2010
An den Raben
Es hat ja schon viel zu lange gedauert, bis man so etwas für fehlgeborene Kinder eingeführt hat bzw. zu kleine Totgeborene beisetzen durfte.
Aber Sie haben Recht mit Ihrer Anregung. Vielleicht würde das manchen in unserem Land doch wachrütteln.
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#2   DerRabe   08:39:05 | Montag, 6. September 2010
kairos 03,
regen sie sich bitte mal an der richtigen stelle auf! regen sie gedenksteine für ungeborene hier in deutschland an. das wäre die rechte aufregung.
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#1   kairos_03   08:36:55 | Montag, 6. September 2010
Nichts für ungut
… aber könnte die Redaktion etwas mehr die deutsche Sprache richtig verwenden???
Lebensrechtler kauften für die geschändeten Mordopfer ein Grab gekauft und beerdigten sie dort.
der Begriff „kaufen gekauft“ ist mir bisher in meiner Bildungsbiographie noch nicht begegnet…
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