Heiliges Land
Die israelischen Archive bleiben fest verschlossen
Viel Dreck am Stecken: Mitte August hat der rechtsextreme israelische Premierminister beschlossen, die Öffnung der Staatsarchive von fünfzig auf siebzig Jahre zu verlängern. Von Gilad Atzmon.
Die Palästinenser sind im Heiligen Land hinter Zäunen und Mauern eingesperrt.
Die Palästinenser sind im Heiligen Land hinter Zäunen und Mauern eingesperrt.
© Rusty Stewart, CC
(kreuz.net) Die ersten Dokumente aus dem israelischen Staatsarchiv werden nach Angaben derTel Aviver Tageszeitung ‘Haaretz’ erst im Jahr 2018 veröffentlicht.

Viele der Dokumente sind für die Geschichte der ersten zwanzig Jahre des jüdischen Staates von Bedeutung. Es geht dabei um:

• die massive Vertreibung des palästinensischen Volkes
• das Massaker von Deir Yassin, Tantura und viele andere
• den Suezkonflikt im Jahr 1956
• das israelische Atomprogramm etc.

Kriegsverbrecher müssen gedeckt werden

Die Veröffentlichung der Dokumente würde über zahlreiche Tatsachen informieren, die einen „Mythos untergehen lassen sowie manche Personen in eine peinliche Situation bringen“ würden – berichtete die israelische Zeitung.

Es ist anzunehmen, daß der gegenwärtige israelische Präsident Shimon Peres einer dieser „zahlreichen Personen“ ist.

In meiner letzten Arbeit befasse ich mich ausführlich mit der besorgniserregenden Tatsache, daß Geschichte für die jüdische Religion, Ideologie und Politik etwas Fremdes ist.

Denn die jüdische und israelische Geschichte wird als fantastisches Märchen präsentiert.

Tatsachen und historische Dokumente werden entweder zur Seite gelegt, unter den Teppich gekehrt, ausgelöscht oder einfach zerstört.

Wie wir alle wissen, wird die Suche nach der Wahrheit durch die Israelis und Zionisten als Antisemitismus und Holocaustleugnung interpretiert.

Israel funktioniert auf der Basis rassistischer Gesetze

Offensichtlich sind fünfzig Jahre für Israel nicht ausreichend gewesen, um seine Erbsünde zu bewältigen.

Der Grund ist einfach: Die Verbrechen, die mit der Gründung des jüdischen Staates in Zusammenhang stehen, wurden nie aufgeklärt.

Millionen von palästinensischen Flüchtlingen warten immer noch auf die Rückkehr in ihre Heimat.

Israel funktioniert noch immer auf der Basis rassistischer Gesetze.

Der jüdische Staat ist aus seiner tödlichen Philosophie der ewigen physischen Einschüchterung nicht herausgereift.

Als Konsequenz haben das israelische Militär, der Mossad und die Sicherheitskräfte die Regierung unter Druck gesetzt, um die Zeitperiode der Öffnung dieser Dokumente, die bereits fünfzig Jahre alt sind, zu verlängern.

Oh, welch Überraschung, Netanjahu hat die geforderte Verlängerung genehmigt.

Die Erwartungen der Nationalisten werden bedient

‘Haaretz’ verwies darauf, daß Premierminister Benjamin Netanjahu (60) – Sohn des zionistischen Historikers Benzion Netanjahu – eigenartigerweise seinen Beitrag zu dem plumpen Versuch geleistet hat, die historischen Nachforschungen und Suche nach Wahrheit zu verhindern.

Ich habe die Arbeiten von Benzion Netanyahu (100) gelesen und wahrlich viel von ihm gelernt.

Benzion war kein gewöhnlicher sondern ein zionistischer Historiker. Seine Aufgabe war es, den nationaljüdischen Erwartungen eine pseudo-kontextuelle akademische Bedeutung zu geben.

Die Entscheidung von Premierminister Netanjahu, die Tatsachen weitere zwanzig Jahre geheim zu halten, ist konsistent mit der Philosophie seines Vaters.

Ein Mörderunternehmen von Anfang an

Wenn die Wahrheit über die frühen Tage des Staates Israel erscheinen würde, könnte man feststellen, daß der jüdische Staat von allem Anfang an ein großes Mörderunternehmen war.

Auch wenn die zionistischen und israelischen Führer öffentlich noch so sehr versprachen, daß sie die Juden zu einem „Volk wie alle anderen Völker“ machen würden, befahlen sie doch hinter verschlossenen Türen ihrer Armee und den Geheimdiensten zu töten, wie es ihre imaginären biblischen Vorfahren taten.

Von der historischen Perspektive aus würde ich sagen, daß Israel auf seinen Geheimarchiven sitzen bleiben kann, solange es will.

Denn wir brauchen diese israelischen Archive nicht, um die wahre Bedeutung des jüdischen Mörderstaates und des jüdischen Nationalprojektes zu überprüfen.

Immerhin bedeutet der Umstand, daß Israel darauf besteht seine Vergangenheit zu verbergen, daß imdortigen kollektiven Gedächtnis immer noch ein Rest Schamgefühl und Gewissenhaftigkeit übrig geblieben ist.

Das ist ein positives Zeichen.

Der Verfasser (47) ist ein in Israel geborener britischer Jazz-Saxophonist und israelischer Regimekritiker.
      
18 Lesermeinungen
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#19   Der Vollgas †   00:09:46 | Mittwoch, 8. September 2010
@Walter F.
Du nährst die Vorstellung, wie ein Kriegsberichterstatter und auch dieser kauft die Ware des Krieges. Nimmt sie und bietet sie dem Meistbietenden an. So vermehrt sich das Unheil und die Bilder machen keine besseren Menschen, wenn der Anfang nicht in Gott gründet. Gott ist Frieden, also quäle Dich nicht mit der Erde. Wir wurden aus ihr genommen und kehren wieder zu ihr zurück. Maria wurde in den Himmel aufgenommen, weil sie vollkommen ist an Tugenden vor Gott. Das also ist himmlische Politik am Zeichen Mariens. Mehr brauchen wir nicht zu wissen. Vollgas!
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#18   Walter F. †   00:06:06 | Mittwoch, 8. September 2010
@Vollgas
Was ist das denn für ein dummer Spruch? Wieso sollte ich „die Waren des Teufels“ kaufen??
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#17   Der Vollgas †   00:03:30 | Mittwoch, 8. September 2010
@Walter F.
Krieg ist ein Geschäft mit dem Teufel und Du kaufst seine Waren.
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#16   Walter F. †   23:57:31 | Dienstag, 7. September 2010
@El Greco
Tja, jetzt wundern sich die professionellen Gutmenschen plötzlich, daß Krieg „schmutzig“ sein kann. Igittigittigitt.
Bemerkenswert ist übrigens, daß jemand wie der gute Gilad Atzmon vor, wie Sie so schön formulieren, gutsituiertem Publikum israelische Politik in harten Worten kritisieren kann (ja, ich habe ihn auch mal gehört).
Wenn man aber versucht, vor einem vergleichbaren Publikum die professionellen Palästinenservertreter wegen dem anzugehen, was sie ihren angeblichen Landsleuten angetan haben und antun, dann werden’s so was von niedergeknüppelt.
Versuchen’s doch mal. Sprechen’s Leute auf den schwarzen September an. Klar, Israel kritisieren, da sind alle mit im Boot. Da kann man auch mal kritisch die eine oder andere Aktion gegen Israel als überzogen bezeichnen. Aber im Innenbereich? Alles Heilige.
Was den – absurd schlecht geplanten – Libanoneinsatz angeht, da landen’s bei dem grundsätzlichen moralischen Problem, daß es objektiv betrachtet eigentlich absurd ist, Menschen „regelgerecht“ zu töten.
Wenn ich meinem Gegenüber in den Kopf schieße, ist das ok. Wenn ich bewußt auf den Bauch ziele, damit seine Kameraden noch ne Weile mit ihm beschäftigt sind, ist das unmoralisch. Wenn ich auf den Kopf ziele, aber den Schuß versemmele und den Bauch erwische, ist das ok.
Sie dürfen gerne irgendeinen Sinn darin suchen und mich dann aufklären. Ich habe ihn nie gefunden.
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#15   El Greco   22:31:05 | Dienstag, 7. September 2010
@Rabe – me2
Gilad Atzmon war auch mal in Berlin. Als sich das gutsituierte Publikum zum netten Abend mit Wein und Plausch einfinden wollte Gilad Atzmon aber ein paar Sachen vom Stapel ließ, die dem amüsierfreudigen liberalen Publikum sauer aufstießen, da war es aus mit der gutbürgerlichen Feierabendlaune.
Tja, aber ZION ist eben nicht nur Buber und Herzl sondern ebenso Krieg mit allen Mitteln, wie es der Goldstone-Bericht festhält.
Z: Die UN-Vollversammlung hat mit 114 Stimmen für den Goldstone-Bericht votiert. Nun sollen Untersuchungen folgen. Gegen die Stimmen Israels, Deutschlands und der USA hat die UN-Vollversammlung den Goldstone-Bericht über Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg angenommen.
Auszug:
62.
Die Taktik der israelischen Streitkräfte während der Gaza-Offensive stimmt mit früheren Praktiken, in allerjüngster Zeit während des Libanon-Krieges 2006, überein. Ein als Dahia-Doktrin bekanntes
Konzept kam zum Vorschein, dazu gehört die Anwendung unverhältnismäßiger Gewalt sowie die Verursachung erheblicher Schäden und Zerstörung zivilen Eigentums und ziviler Infrastruktur sowie die Zufügung großen Leidens bei der Zivilbevölkerung…
www2.ohchr.org/…s/UNFFMGC_Report.pdf
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#14   tjark.p †   09:22:44 | Dienstag, 7. September 2010
Rudolfus
Kannst du mir bitte erklären, warum du EZR oder AUR als Zeitangabe schreibst?
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#13   Rudolfus   09:18:15 | Dienstag, 7. September 2010
Der Staat Israel befindet sich seit dessen Wiedererrichtung (2701 AUR/1948 EZR) im Kriegszustand
vonseiten seiner arabischen Nachbarn, die ja zwischenzeitlich in Palästina eine arabische Kolonie errichtet hatten und diese noch gerne palästinaweit aufrechterhalten würden,
und so ist es natürlich, daß diese Kriegspartei die andere als „Rechtsextremisten“ bezeichnet, wie es ja auch die geistig kriegsführenden Antikatholiken innerhalb und außerhalb der N.-O.-Hierarchie der Kirche gerne tun, gerade auch in den deutschen Ländern, und wie dies alle demagogischen Politiker gerne tun.
Tatsache ist, daß Rom die Alleinschuld für die Vertreibung Israels trägt (823 AUR/70 EZR), und dessen Reich (West) bestand bis 1229 ab urbe Romana condit./476 EZR, dem Jahr, als Germanenfürst Odoaker den letzten Römischen Kaiser Romulus Augustus besiegte (Ende August 1229 AUR),
und das damit bis heute die welthistorische Verantwortung trägt, und dessen II. Römisches Reich ja noch jahrhundertelang die europäische und die israelische Geschichte prägte, nämlich das Römische Reich der römisch-katholischen Könige und Kaiser der Römer, unter der geistlichen und auch weltlichen Führung der Päpste, die ja die weltliche Herrschaft über die Stadt Rom innehatten, bis in die Tage des sel. Pius IX.
Rom und dessen heutige Italienische Republik müßten also Israels Wiedererrichtung finanzieren und auch durch dessen Infrastruktur ermöglichen, als wäre Israel eine italienische Provinz.
Berlin und D, unsere Nation, unter Hitler schwer schuldig geworden, unterstützen ja bereits Israel,
aber Rom ist bis heute da.
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#11   klausvonjaus   00:51:16 | Dienstag, 7. September 2010
ARABER SIND WIE KAKERLAKEN
SIE SIND IRGENDWIE DA ABER IRGENDWIE EKELHAFT
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#10   Walter F. †   22:31:22 | Montag, 6. September 2010
Tja …
… und nach Ansicht des lieben Wadenbeißers ist jetzt die Konsequenz davon was?
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#9   Wadenbeißer   21:32:48 | Montag, 6. September 2010
Das „Judentum“ – ein Hütchenspiel?
Ich würde das nicht als „Schamgefühl und Gewissenhaftigkeit“ interpretieren, sondern es ist einfach „Chuzpe“, jene betrügerische Schläue, welche das Wesen dieser Verbrecher ausmacht. Dabei muss man das Wort „jüdisch“ ganz klar als Phantom-Begriff darstellen, wenn man die irreführende Mehrschichtigkeit des Betruges aufdecken will, mit welcher der Begriff „Judentum“ als verbales Hütchenspiel zur Belustigung und Bereicherung der Verbrecher dient, die sich als „Juden“ bezeichnen: Mal ein Volk, mal eine Religion, mal das „Holocaust“-Märchen, kriegt man die unter einem der drei Hütchen verborgen geglaubte Wahrheit nie zu fassen, weil das Hütchenspiel eben nur dann funktionieren kann, wenn alle 3 Hütchen leer sind. Sollte man aber dennoch einmal versuchen, eines der drei Hütchen zu fassen zu kriegen, um nachzuschauen, was sich darunter verbirgt, kriegt man es gleich unter Wutausbrüchen mit dem Regelwerk des Hütchenspiels zu tun, welches da lautet: Es ist strengstens verboten, unter die Hütchen zu blicken – man bezeichnet einen solchen blasphemischen Versuch dann als „Antisemitismus“, wenn nicht gar als „Rassismus“ oder etwas mit dem „Nazi“-Wort Vermengtes. Derjenige, der es dennoch versuchen sollte, wird alsbald von allen gegenwärtigen und zukünftigen Spielen sowie aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, die per Definition der Hütchenspieler nur eine Gemeinschaft jener sein kann, welche an das Hütchenspiel glauben. So wurden die Hütchenspieler zu den Herren der Welt und der Dummen …
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#8   Großwildjäger   18:04:23 | Montag, 6. September 2010
@ priester:
Sollte Ihr Nick nicht eigentlich „Mullah“ sein?
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#7   Walter F. †   16:18:17 | Montag, 6. September 2010
Jetzt hüpft der …
… kleine gestörte Muselmane „priester“ schon hier im Hauptforum herum.
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#6   Pascal123   16:05:47 | Montag, 6. September 2010
Ebend nicht
Die Juden sind nämlich gaaaaaaanz gaaaaanz böse und hinterhältig. Deswegen dürfen die das nie nie nie nicht was andere dürfen.
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#5   Matthäus drei+ †   15:53:19 | Montag, 6. September 2010
kreuz.net:
Die israelischen Archive bleiben fest verschlossen
Vorbild? Die Geheimarchive des Papstes!
Was dem Vatikan recht ist, kann den Israelis nur billig sein.
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#4   Pascal123   15:44:41 | Montag, 6. September 2010
gähn gähn gähn
Kennen wir schon.
Den Sermon hören wir hier jeden Tag. Ist echt langweilig, können wir mal wenigstens was neues hören. Ne neue Verschwörungstheorie wäre toll. Irgendwas knackiges, spritziges nichts aufgewärmtes was man schon hundertmal gehört hat.
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#3   priester   15:25:45 | Montag, 6. September 2010
Die sog. „Semiten“ sind 95% Araber und etwa 5% Juden
Obwohl die Zionisten eigentlich nur Macht und Profit als „Religion“ haben, können Sie sich innerhalb des Judentums als die scheinbar wahrhaftigen Religionswächter hinstellen.
Zionisten sind insofern Fundamentalisten einer archaischen Religionslehre, sie praktizieren genau das, was sie zu Unrecht den „Islamisten“ vorwerfen.
Was bedeutet eigentlich „Antisemitismus“?
Hier geht es aber um einen weltweiten und groß-angelegten Betrug . Es wird der Welt nicht etwa nur eine kleine Mogelpackung untergejubelt, sondern eine ganze Industrie steckt dahinter! Eine organisierte Clique spekuliert auf die Trägheit und auf die Harmlosigkeit der Betrogenen, weil diese nicht in der Lage sind, die Durchtriebenheit dieser Betrüger zu durchschauen. So machen die Erfinder dieses Schwindels ein Riesengeschäft! Die Betrüger spielen der Welt auf einer Mitleidswelle die Rolle der bedauernswerten Verfolgten vor. Allein aus Tarnungsgründen verwenden sie das nichtssagende und deshalb irreführende Wort „Antisemitismus“ und gegen den zu bekämpfenden Feind das Schimpfwort „Antisemit“.
Welches Ziel steckt hinter diesem Feldzug? Es ist ein raffinierter Weg, dessen Macher sich nicht scheuen, mit Hilfe von Betrug und Verleumdungen alle Menschen, die ihnen im Wege stehen, in Verruf zu bringen. Es geht bei all den Aktionen allein und immer nur ums Geld und Macht! So kann man aus Raffgier eine Weltanschauung zur Geldanschauung umfunktionieren!
.
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#2   Walter F. †   14:48:28 | Montag, 6. September 2010
Woher …
… dieses plötzliche Interesse an Archivalien aus Israel?
Das Urteil steht doch ohnehin fest – unrechtmäßiger Staat, die Juden haben sich Land angeeignet, daß seit einer Milliarde Jahren den Palästinensern und nur ihnen gehört hat, Jerusalem ist die heilige Stadt der Moslems und so weiter und so fort.
Und die Palästinenser?
Zehntausende, weggemetzelt von den Todesschwadronen von PLO, Hamas und Hezbollah?
Die sind egal.
Ein toter Palästinenser ist ein guter, heldenhafter, überirdischer Palästinenser – wenn der denn von einem Israeli getötet wurde.
Ein toter Palästinenser, der liquidiert wurde, weil sein Onkel, sein Neffe, sein Schwager, wer auch immer, der Kollaboration beschuldigt wurde – und das vielleicht sogar zugegeben hat, nachdem man ihm alle Finger abgeschnitten hat –, naja, den erwischt’s eben zu Recht.
Und weil man die Zahlen nicht so klein reden kann, wie umgekehrt die der Opfer israelischer Militäreinsätze hoch (wer erinnert sich nicht an die Millionen toter Palästinenser in Jenin?), schweigt man sie eben tot.
Wie auch das Schicksal der Christen. Christen im heiligen Land sind interessant, wenn’s „linientreue“ Palästinenser sind. Da halten dann die westlichen Medien volle Kanne drauf.
Wer aber den Mund aufmacht, und beispielsweise kritisiert, daß die Fatah/Hamas/Hezbollah-Schergen Kirchen in Operationsbasen umfunktionieren, wird abgestochen. Und niemanden interessierts. War ja nur ein schmieriger nonkonformer Christ.
Dreckige Bigotterie, nichts anderes.
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#1   Pascal123   14:42:36 | Montag, 6. September 2010
Bitte um Klärung!!!!
Die Entscheidung von Premierminister Netanjahu, die Tatsachen weitere zwanzig Jahre geheim zu halten, ist konsistent mit der Philosophie seines Vaters.
Weitere 20 Jahre???
2018 sollen die Archive geöffnet werden!!!
Richtig soweit???
2018-20 Jahre= 1998 oder irre Ich mich???
Warum dann jetzt dieser Artikel??
Entweder stimmt die Jahreszahl der Archivöffnung nicht oder Uns wird hier wieder kalter Kaffee als Top aktuell verkauft.
Wahrscheinlich hat er die Öffnung der Archive um 20 Jahre verschoben als er zum ersten mal Pemierminister war oder sehe Ich das falsch????
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