Die Communio- Ekklesiologie des Zweiten Vatikanums stimmt mit der Communio- Ekklesiologie der frühen Kirche nicht überein. Von Dr. Wolfgang Schüler.
Messe aller Zeiten während des Zweiten Vatikanums
(kreuz.net) In den ersten zwei Jahrzehnten nach Abschluß des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde die
Kirche bevorzugt als „Volk Gottes“ beschrieben.
Dann setzte sich die Beschreibung der Kirche als „Com’munio“ –
als Gemeinschaft – durch. Wie kam es dazu?
Der spätere Kardinal Walter Kasper arbeitet vor
Im Jahre
1985 – zwanzig Jahre nach Abschluß des Pastoralkonzils – berief Johannes Paul II. († 2005) eine Außerordentliche
Bischofssynode ein.
Er erteilte ihr unter anderem den Auftrag herauszufinden, was die ausschlaggebende
Beschreibung der Kirche in den Konzilstexten sei.
Die Schlüsselposition des Sekretärs der Bischofssynode
besetzte der Papst mit dem damaligen Tübinger Dogmatiker und späteren Kardinal, Hw. Walter Kasper.
Dieser schreibt dazu in seinem Buch „Die Kirche Jesu Christi“:
„Beim erneuten eingehenden Studium der
Konzilsdokumente kam ich zu dem Ergebnis, die Communio-Ekklesiologie sei das Grundanliegen und das Grundmotiv
der konziliaren Ekklesiologie.“
Und: „Diese Idee der Kirche als Communio konnte ich in die Diskussion
und in die Schlußerklärung der Synode einbringen.“
Der spätere Papst folgt
In der Tat kommt die Bischofssynode
des Jahres 1985 in ihrem Schlußdokument zum Ergebnis:
„Die ‘Communio’- Ekklesiologie ist die zentrale
und grundlegende Idee der Konzilsdokumente.“
Der damalige Kardinal Joseph Ratzinger teilte diese Auffassung.
So sagte er als Präfekt der Glaubenskongregation anläßlich einer vatikanischen Tagung am 27. Februar
2000:
„Man kann wohl sagen, daß etwa seit der Sondersynode des Jahres 1985, die eine Art Bilanz von
zwanzig Jahren Nachkonzilszeit versuchen sollte, ein neuer Versuch dominiert, das Ganze der konziliaren
Ekklesiologie in einem Grundbegriff zusammen zu fassen: in dem Wort von der Communio-Ekklesiologie.“
Kardinal Ratzinger kommentiert: „Ich habe diese neue Zentrierung der Ekklesiologie begrüßt und ihr auch
nach meinen Kräften vorzuarbeiten versucht.“
Schwächung der Hierarchie
In welche Richtung geht die
Communio-Ekklesiologie des Pastoralkonzils?
Ein Grundzug dieser Kirchenlehre besteht – grob gesagt –
darin, daß sie das gemeinschaftliche Handeln auf allen kirchlichen Ebenen hervorhebt.
Das geht mit der
Tendenz einher, die Befugnisse der unteren Ebene gegenüber der ihr jeweils übergeordneten Ebenen auszuweiten.
Das geschieht häufig mit Berufung auf das allgemeine Priestertum, das in vorkonziliarer Zeit gegenüber
dem besonderen Priestertum unterbelichtet gewesen sei.
Es hätte auch anders gehen können
Wir wollen
nicht bestreiten, daß eine Berücksichtigung der frühkirchlichen Communio-Ekklesiologie für das Leben
der Kirche von Nutzen hätte sein können.
Wünschenswert wäre wohl auch eine innerkirchliche Betonung
des Subsidiaritätsprinzips gegenüber der vorkonziliaren Praxis – sofern man die hierarchische Struktur
der Kirche nicht angetastet hätte.
Dem Subsidiaritätsprinzip zufolge soll die jeweils höhere Ebene
nichts von dem übernehmen, was auch die untere Ebene zu leisten vermag.
Dafür hatte sich schon Papst
Pius XII. († 1958) ausgesprochen.
In einer Ansprache vom 26. Februar 1946 erklärte er, daß das Subsidiaritätsprinzip
auch für das Leben der Kirche gelte – allerdings „unbeschadet ihrer hierarchischen Struktur.“
Das Entstehen
einer Gegenhierarchie
Die Umsetzung der Communio-Ekklesiologie des Pastoralkonzils hat aber weithin das
Gegenteil bewirkt.
Sie hat nicht nur die hierarchische Struktur der Kirche geschwächt, sondern ihr teilweise
sogar eine andere Hierarchie – ein Rätesystem – entgegengestellt.
Das hat der Mainzer Kirchenrechler,
Hw. Georg May in seinem Buch „Die andere Hierarchie“ eindrücklich aufgezeigt.
Der Autor ist Oberstudienrat
für Mathematik, Physik und Philosophie. Er hat an der Universität München bei Reinhard Lauth promoviert.
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#105 Goldengel 15:27:34 | Dienstag, 4. Januar 2011
matt 3 Das Antlitz Gottes ist zuerst der Mann! Das Antlitz Gottes ist die SEELE, die er uns gab. Der Mann
hat schließlich die Potenz. Die Frau dafür die fruchtbare Hülle. Welche Potenz? Auch Frauen haben Geist,
darunter sogar Wissenschaftlerinnen und Äbtissinnen usw. Ach so – Sie meinen den Samen ! Klar doch –
doch zu Boden fallend, kann auch dieser nichts damit anfangen. Es sei denn er „lässt sich dazu herab“
sich ein Weib zu nehmen, welche den Samen austrägt für diese „potente Kraft an Herrlichkeit“ ! Ich bin
froh, dass ich ihm einmal entkommen bin. Nochmal möcht ich das nicht erleben. Ohne Ihre Mutter – würden
Sie aber gar nix erleben können. Mann und Frau ergänzen sich und keiner der beiden ist mehr oder weniger
wert. Die Wertigkeit eines Menschen, egal welchen Geschlechts, leitet sich ausschließlich durch sein
Verhalten ab, weder durch Leistung, noch durch Stammbaum.
#104 prometheus141 15:15:42 | Dienstag, 4. Januar 2011
@matt3 Das Antlitz Gottes durfte Jesus schauen, wer von uns ist Jesus? Der Mann ist der Diener oder Bote
Gottes, die Frau ist die Braut Christi, jedoch nicht seine Frau, sondern das Antlitz Gottes, was uns anzieht,
und wir im Erkennen ihrer Unschuld erlöst werden. Denn wohin will der Mann entkommen? Wenn er zum Josef
wird und erkennt, seine Maria ist die Unschuld die immer wieder im Kind Christus gebiert, doch immer von
Gott empfängt. Josef ist immer der Lichtträger und sie das Licht. Also wodurch leuchtet Josef? Durch
den imaginären Gott oder durch das Antlitz Gottes, was er als Braut Christi erkennt?
@prometheus ihr begeisterten Maria-Anhänger würdet sie gar an Gottes statt setzen. Das Antlitz Gottes
ist zuerst der Mann! Der Mann hat schließlich die Potenz. Die Frau dafür die fruchtbare Hülle. Ich
weiss nicht, wieso du so versessen darauf bist in den Mutterbauch einzukehren. Ich bin froh, dass ich
ihm einmal entkommen bin. Nochmal möcht ich das nicht erleben.
#102 prometheus141 07:48:58 | Montag, 27. September 2010
Die Aufgabe der Hierarchie Das zweite vatikanische Konzil drückt es deutlich aus, warum die kirchliche
Hierarchie nicht angetastet werden darf. Weil die Söhne und Töchter der Katholischen Kirche solange
in der Anfechtung der Sünde bleiben müssen, bis das Himmlische Jerusalem erscheint. Da nun aber das
neue Jerusalem lt. Benedict XVI. also dem Hüter der Wahrheit, Maria ist, wird deutlich, dass die äußere
Kirche untergehen muss, weil Maria als Symbol für jede Frau immer wieder Christus unter Schmerzen gebiert
und somit nur sie das Antlitz Gottes sein kann, die innere Kirche Gottes, das Geheimnis der Eucharistie.
Sie ist der Weinstock wir sind die Reben. Wer das versteht, weiß warum Wiederverheiratete, Freimaurer
und Protestanten nicht zu dem Geheimnis zugelassen sind, sie haben die unbefleckte Empfängnis und damit
Maria als das Symbol für den guten ja den Heiligen Geist verdrängt, um über ihre hierarchische Ordnung
mit Hilfe von Banken, Militär und Medien durchzusetzen, die Menschen zu versklaven mit einem Mal, sprich
RFID-Chip zu versehen, um damit die Menschheit auszurotten. Hier wird in der Dämmerung Maria/Athena als
die Hoffnung, das O-Stern als Stella Maris in der Stilla Maris erscheinen und in jeder Mutter als Erlöserin
sichtbar werden.Erst dadurch werden wir Brüder, wo ihr sanfter Flügel weilt.
@ Antipacelli: Ich habe alldem abgeschworen, was mir die Kirche hierzulande seit meiner Geburt und Taufe
(wie ge-sagt: die waren nach dem II. Vaticanum) angetan hat. Das war meine Intention. Und das ist mein
heiliger Ernst! Schade, dass Sie mir jetzt nicht antworten kann. Aber ich hab auch E-Mail.
#100 Antipacelli † 19:38:16 | Mittwoch, 8. September 2010
@Beda: Es spielt keine Rolle, was du wem gesagt hast, sondern wie du es gemeint hast. Auf die Intention
kommt es an!!! Das gleiche hättest du ja dann wahrscheinlich auch zu einem wahrhaft katholischen Bischof
gesagt…?! Oder wolltest du dich nur vom Irrglauben der Konzilssekte distanzieren? Das halte ich für
nicht sehr wahrscheinlich…!
@ Antipacelli Nun habe ich aber gegenüber dem Ortsordinarius, der vor wenigen Jahren geweiht wurde, schriftlich
dem Glauben abgeschworen (Apostasie). Bin ich nun aus der Konzilskirche rausgefallen oder ganz aus der
Kirche?
#96 Antipacelli † 19:18:32 | Mittwoch, 8. September 2010
@Sohn Gottes: Der Eintrag im Taufbuch ist belanglos!!! Die Taufe verleiht ein unauslöschliches Merkmal.
Da es so gut wie keine formellen Exkommunikationen mehr gibt, können Sie sich praktisch aus der Kirche
Jesu Christi nur selbst ausschließen. Durch Todsünde, Häresie oder Apostasie. Andernfalls sind Sie
auch nach dem „Kirchenaustritt“ noch Glied der Kirche!
#94 Sohn Gottes † 19:13:43 | Mittwoch, 8. September 2010
Besten Dank, Antipacelli, aber ich bin in der Schweiz, und zwar im Kanton XY. Da muss ich gegenüber der
Kirchgemeindeverwaltung (ungleich Pfarramt) den Austritt schriftlich erklären, wobei die Unterschrift
beglaubigt sein muss. Kostenpunkt CHF 20 plus Porto. Seither zahle ich keine Kirchensteuer mehr. [Obs
einen Eintrag im Taufbuch gegeben hat, das wissen die Götter.]
#93 Antipacelli † 19:09:23 | Mittwoch, 8. September 2010
@Beda: Nein, das reicht nicht!!! Sie müssen aufs Rathaus gehen und dort Ihren Kirchenaustritt erklären.
Sie müssen allerdings damit rechnen, dass Ihnen der ganze „Spaß“ 20 – 30 € an Gebühren kostet!
@ Antipacelli Also aus der Kirchgemeinde (staatskirchenrechtliche Institution) bin ich ausgetreten. Dem
Ortsordinarius habe ich mal einen Brief geschrieben, dass ich dem katholischen Glauben abschwöre. Reicht
das für einen Austritt aus der Konzilskirche?
#91 Antipacelli † 19:00:05 | Mittwoch, 8. September 2010
@Beda: Zur Konzilssekte gehören Sie so lange, wie Sie nicht aus dieser ausgetreten sind. So hart dies
auch klingen und so schwer dieser Schritt auch sein mag. Wer Ratzinger nicht als Papst anerkennen kann,
muss aus der Konzilssekte austreten!!! o^/
Lieber Herr Antipacelli, ich kam nach dem II. Vaticanum auf die Welt und wurde somit auch nach diesem
getauft. Wie weiss ich nun, ob ich zur Katholischen Kirche oder zur Konzilssekte gehöre? Besten Dank
für Ihre Auskunft.
#89 Antipacelli † 18:46:03 | Mittwoch, 8. September 2010
@Beda: Kryptojüdlinge wie Eugenio Pacelli sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in der Hölle!!! Sie
können daher auch nicht selig gesprochen werden. Zumindest nicht von der Katholischen Kirche (nicht zu
verwechseln mit der Konzilssekte)!!! o^/
#86 Antipacelli † 09:06:47 | Mittwoch, 8. September 2010
@Rudolfus: Es sind eher Sie, der nicht weiß, wovon er spricht!!! Oder er weiß es sehr genau, weil er
in Diensten der Kirchenzer-störer steht!!! Wenn ein Joseph Ratzinger, nur um ein Beispiel herauszugreifen,
in die Welt hinaus posaunt, „Gaudium et Spes“ sei so etwas wie ein „Gegen-Syllabus“, dann stellt er sich
damit ausdrücklich gegen den Syllabus und damit auch gegen Papst Pius IX., der diesen als von jedem Katholiken
zu befolgen verkündete. (Wie lautete doch gleich das Sätzchen von Papst Bonifaz VIII.?) Über die in
den Enzykliken Wojtylas enthaltenen Häresien gibt es das mehrbändige Werk des Münsteraner Missionswissenschaftler
Johannes Dörmann „Der theologische Weg Johannes Pauls II. zum Weltgebetstag der Religionen in Assisi“
…ww.verlag-anton-schmid.de/…_glaubenskrise_4.htm. Außerdem gibt es eine Zusammenstellung von „101
Häresien des Karol Wojtyla“ durch Mag. theol. Johannes Rothkranz (enthalten in: Grundsatzerklärung zur
Wahl eines Papstes …ww.verlag-anton-schmid.de/files/gru_wah_pa.htm). Da alle nachkonziliaren Scheinpäpste
ausdrücklich darauf bestehen und bestanden haben, die Lehren des 2. Vatikanum seien irrtumsfrei, irren
sie sich selbst und exkommunizieren sie sich selbst. Wurden doch die Irrtümer des 2. Vatikanum schon
von zahlreichen Theologen, darunter z.B. Erzbischof Marcel Lefebvre, Prof. Wigand Siebel, Pfr. Hans Milch,
Dr. Wolfgang Schüler, Mag. theol. Johannes Rothkranz …ww.verlag-anton-schmid.de/files/konzerkl.htm
und vielen anderen mehr nachgewiesen. Außerdem gilt: Nicht nur formelle Häretiker sind eo ipso exkommuniziert,
sondern auch Apostaten und Mitglieder von Freimaurerlogen. Zu diesen sind eben auch Pacelli und Roncalli
zu rechnen. o^/
#85 Rudolfus 21:51:58 | Dienstag, 7. September 2010
@Antipacelli/Sedisvakanzhäretiker: Ihre Kritikpunkte an Pp. Pius XII und dessen Nachfolgern Alles nur
Kritik an Handlungen, aber keinerlei formelle Häresien – nicht einmal belegbare Verdachtsfälle nichtformeller
Häresie. Und damit bleibt der Genannte formell auf jeden Fall Katholik – und damit auch Papst. Sie lehnen
damit nur selbst den Papst ab, und damit den Träger unfehlbarer Lehrverkündigung. „Es ist absolut heilsnotwendig,
dem Römischen Papst untertan zu sein.“ (unfehlbares Dogma, verkündet durch Pp. Bonifaz VIII in Unam
sanctam) Und gegen dieses Dogma verstößt jener, der Päpsten ihr Papsttum rechtswidrig abspricht, auch
wenn es häresieverdächtige Päpste sind wie Paul VI und dessen Nachfolger außer Johannes Paul I. Ein
Dogma haben diese formell nie eindeutig geleugnet – oder hat das jemals ein Papst von sich gesagt? Alles
nur Häresieverdächtige oder nichtformelle Häretiker wie etwa Pp. Honorius III, Pp. Johannes XXII –
aber alles formelle Katholiken und als PÄPSTE absolut heilsnotwendig von jedem Katholiken anzuerkennen,
das ist das Dogma Bonifaz’ VIII – und auch vollkommen logisch, denn ALLE DOGMEN KOMMEN VOM PAPSTTUM –
und wer sich willkürlich Päpste aussortiert, sortiert sich auch die Dogmen aus: das ist die Urdefinition
der Häresie! Wer einen Papst ablehnt, lehnt alle Dogmen ab. Sie haben keinen Schimmer, was eine formelle
Häresie ist! Wer ist Ihr Lehrer? Und wer ein Dogma ablehnt, lehnt alle Dogmen ab, und ist formell eindeutig
Apostat. Lehnen Sie auch Honorius III ab? Oder Johannes XXII? Was ist mit Alexander VI und Leo X? Eine
wirre Welt …
#84 Antipacelli † 20:40:32 | Dienstag, 7. September 2010
@juemuc: Es gibt ihn in der Tat, den Pacelli-Kult!!! Allerdings weniger bei kreuz.net – natürlich gibt
es auch hier ab und an einen Pacelli-Artikel –, als vielmehr in traditionell orientierten Kreisen, insbesondere
der Piusbruderschaft, wo ich schon die P12-Biographie des Ufologen Michael Hesemann im Schriftenstand
gesehen habe. Leider auch in „sedisvakantistisch“-katholischen Kreisen, für die P12 als der letzt Papst
gilt. Ein mir bekannter Sedi-Pater, der sonst praktisch das gesamte Buchprogramm der Verlags Anton Schmid
(„Pro fide catholica“) im Schriftenstand hat, lässt bewusst das Buch der mittlerweile verstorbenen, mexikanischen
langjährigen Vatikankorrespondentin Mary Ball Martínez Die Unterminierung der Katholischen Kirche …ww.verlag-anton-schmid.de/files/untermin.htm
„unterm Ladentisch“ verschwinden, sprich, er weigert sich, es zu verkaufen.
#83 Lefebvre 20:39:52 | Dienstag, 7. September 2010
Die Communio- Ekklesiologie des Zweiten Vatikanums stimmt mit der Communio- Ekklesiologie der frühen
Kirche nicht überein. Wer anderes behauptet ist nicht in der Wahrheit Jesu Christi.
#75 Antipacelli † 16:33:59 | Dienstag, 7. September 2010
@„Lefebvre“ (Ich hasse solch phantasielosen Lesernamen!!!) Wer wie Eugenio Pacelli dem halachajüdischem
Messianismus huldigt, begeht Verrat am christlichen Messias Jesus Christus. Wer wie Eugenio Pacelli dem
Stalinkomplizen, Kriegstreiber und Massenmörder Franklin Delano Roosevelt („FDR“) den Steigbügel hält
(Wahlkampfhilfe 1936), kann nicht katholisch, geschweige denn Papst gewesen sein. Wer wie Eugenio Pacelli
einem potentiellen Völkermörder wie Henry Morgenthau jr., der zusammen mit FDR (s.o.) die Kastrierung
des ganzen deutschen Volkes offen diskutiert hat (19.8.1944), in Audienz empfängt (1948), kann nicht
Papst gewesen sein. Wer wie Eugenio Pacelli veranlasst, dass fingierte Taufbeschei-nigungen ausgestellt
werden, tritt das Taufsakrament und den katholischen Glauben mit Füßen und kann nicht katholisch sein.
Wer wie Eugenio Pacelli das Abhalten von Synagogengottesdiensten auf Kirchengelände zulässt, kann nicht
katholisch, geschweige denn Papst gewesen sein. Wer wie Eugenio Pacelli die Karfreitagsfürbitte für
den allerchrist-lichen Kaiser durch eine solche für das Vaterland (freimaurerisches Codewort für die
Weltrepublik) ersetzt, kann allenfalls Freimaurer, nicht aber Katholik gewesen sein. usw. usw. o^/ o^/
o^/
#74 Lefebvre 16:02:27 | Dienstag, 7. September 2010
Es ist an der Zeit dass der Hochwürdige Eugenio Pacelli, welchen die Welt unter seiner Heiligkeit PIUS
XII kennt in den Kreis der Heiligen erhoben wird. Hinlängst ist er ein Heiliger des Himmels. „Im Namen
von all dem, was der Christenheit heilig ist, flehe ich Sie an, Ihre Stimme zu erheben, um Hitlers Verfolgungen
klar zu verurteilen. Ihre Kritik wird weitreichenden Einfluss auf die deutsche Regierung haben … und
zu einer Änderung der Politik führen.“ lässt klar und deutlich seine antifaschistische Haltung erkennen!
#73 Antipacelli † 15:08:41 | Dienstag, 7. September 2010
@jemuc: Wieso das denn??? Welche Häresien kannst du der Piusbruderschaft nachweisen??? Doch allenfalls
die, dass sie der festen Meinung ist, dass auch ein zutiefst liberaler Modernist wie Roncalli, Montini,
Luciani, Wojtyla oder Ratzinger Papst sein kann oder dass man einem Papst in Glaubensdingen nicht gehorchen
muss (vgl. Andreas Pitsch, Die ekklesiologischen Irrlehren von Marcel Lefebvre, Müstair/CH 2008)!! Oder
auch ein Apostat wie Eugenio Pacelli!!!
#72 Rudolfus 14:35:35 | Dienstag, 7. September 2010
Antipacelli: Die Kirche ist der unsichtbare mystische Leib Christi auf Erden, entweder ist dieses Objekt
die Kirche oder es ist es nicht – du verwechselt diese unsichtbare Kirche mit ihren unwürdigen Amtsträgern
und Mitgliedern, die diese Kirche nur vertreten. Eine häretische Kirche ist jedenfalls nicht die Katholische
Kirche, sondern kann nur eine falsche Sekte sein. Aber nach Gebrauch der Kirche ist der Titel „Kirche“
exklusiv für die Katholische Kirche reserviert, die ewig bestehen wird, und damit gibt es keine häretische
Kirche, es gibt nur häretische Sekten.
@ Antipacelli Richtig und deswegen ist die Piusbruderschaft exkanonisiert und spendet nunmehr unerlaubte
Weihen Deswegen wurden de Castro Mayer und Lefebvre exkommuniziert. Deswegen besitzen Pius-Bischöfe keine
kirchliche Jurisdiktion.
#70 Antipacelli † 13:40:54 | Dienstag, 7. September 2010
@Vorposter: Ihre „Kirche“ ist ein Hirngespinst!!! Jeder, der eine Irrlehre vertritt, exkommuniziert sich
selbst. Wird er bewusst nicht auch formell exkommuniziert, solidarisiert sich die Kirche – zumindest aber
die verantwortlichen Kirchenvertreter – mit seiner Irrlehre und wird dadurch selbst zu einer Sekte, man
könnte auch Verräterin oder Hure dazu sagen. Zur Zeit des hl. Athanasius war der Großteil der Kirche
häretisch (arianisch) und somit nicht mehr Katholische Kirche im eigentlichen Sinn. Erst die Abwendung
vom Arianismus hat sie wieder zur Katholischen Kirche gemacht!!! o^/ o^/
#68 Rudolfus 13:20:05 | Dienstag, 7. September 2010
@Antipacelli: Die Kirche selbst kann nicht häretisch sein – nur Vertreter der Kirche können häretisch
werden, und als formelle Häretiker (Leugnung offiziell und endgültig definierter Dogmen) von der Kirche
abfallen. Sie können aber auch irrige Meinungen vertreten und katholisch bleiben, solange sie keine formelle
Häresie (Dogmenleugnung) begehen. Aber die Kirche selbst ist der mystische Leib Christi auf Erden, und
ist immer im Besitz der Wahrheit – und niemals häretisch. Sekten kann es nur trotz der Kirche geben,
getrennt von der Kirche – als schwer identifizierbare Geheimsekten auch dem mystischen Leib Christi fremdmäßig
innewohnend wie ein Tumor.
@ Antipacelli Unsinn. Eine Exkommunikation bedeutet nicht den Ausschluss aus der Kirche (den gibt es nicht),
sondern den Ausschluss aus der Kirchengemeinschaft. Faktisch bedeutet das lediglich, dass der Exkommunizierte
nicht berechtigt ist Sakramente zu empfangen oder zu spenden und dass er keine kirchlichen Ämter übernehmen
darf. So was wäre jetzt übriggeblieben? Drewermann wurde sowieso schon die Missio entzogen, außerdem
wurde er suspendiert. Durch eine Exkommunikation zusätzlich wäre er also lediglich noch von der Kommunion
ausgeschlossen worden. Bei Küng hätte die Exkommunikation immerhin eine Suspension nach sich gezogen.
Hätte aber an seiner Öffentlichkeitswirksamkeit auch nix geändert. Das ökumenische Institut, das zwar
im Gebäude der katholischen Fakultät in Tübingen angesiedelt ist aber unabhäng von der Fakultät ist
und somit nicht irgendwelcher kirchlicher Erlaubnisse bedarf, hätte er trotzdem gegründet, Weltethos
auch. Fragt man heute Menschen, die Küng aus Funk und Fernsehen kennen, weiß kaum jemand, dass er nachwievor
Priester ist und jeden Sonntag im Stuttgarter Dom ziemlich gut besuchten Gottesdiensten vorsteht.
#64 Antipacelli † 12:46:57 | Dienstag, 7. September 2010
Solange sich die Kirche nicht von offensichtlichen Häretikern trennt, indem sie sie exkommuniziert, ist
sie selbst häretisch, sprich Sekte!!! o^/ o^/ o^/
Blödsinn. Eine Exkommunikation hätte gar nix gebracht. Selbst die Suspension Drewermanns hat nix gebracht,
im Gegenteil, sie hat seine Bekanntheit noch gesteigert.
#62 Antipacelli † 12:14:11 | Dienstag, 7. September 2010
@juemuc: Eine Exkommunikation dürfte in beiden Fällen wirksamer gewesen sein!!! Solang die Konzilssekte
notorische Häretiker nicht exkommuniziert, erweist sie sich als das, was ich sie genannt habe: eine Sekte
eben!!! o^/ o^/ o^/
Naja… @ Anti Das kann ganz schön nach Hinten losgehen. Eugen Drewermann und Hans Küng beide zwar nicht
exkommuniziert (Drewermann hat sich durch seinen Kirchenaustritt schließlich selber exkommuniziert),
aber durch Entzug der Missio canonica „bestraft“, waren vor Ihrer ziemlich unehrenhaften Entlassung aus
dem kirchlichen Lehrdienst querulante Professoren, von denen die Öffentlichkeit nix wusste. Nach dem
Entzug der kirchlichen Lehrbefugnis wurden sie erstwirklich bekannt auch außerhalb von Theologie und
Kirche und konnten so ihre, wohlgemerkt von kirchlicher Seite so angesehenen, „häretische“ Lehre weitaus
besser „streuen“ als zuvor. Also solche „Strafen“ können ziemlich nach hinten los gehen und genau das
Gegenteil von dem erreichen, was eigentlich geplant war, nämlich die beiden mundtot zu machen. Im übrigen
dürfte diese „Strafe“ so ungefähr das beste gewesen sein, was den Herren passieren konnte, auch finanziell
gesehen. LÖL
#60 tjark.p † 11:31:01 | Dienstag, 7. September 2010
@Anti Wen interessieren denn Verurteilungen von Büchern? Ach und Denunziation wäre ein probates Mittel
um „unbequeme“ Leute zu schassen? Auch sowas kann nur von dir kommen.
#59 Antipacelli † 11:27:19 | Dienstag, 7. September 2010
@juemuc Mit Ihren Einschätzungen dürften Sie größtenteils wohl richtig liegen. Dennoch machen auch
Exkommunikationen heute noch Sinn. Am ehesten dann, wenn bestimmte Theologen, die klar als Häretiker
erwiesen sind, exkommuniziert werden. Diese sind dann weltweit in der Regel auch so bekannt, dass es nicht
schwer ist, sie von den Sakramenten auszuschließen. Bücherverboten dürften bei der Überfülle an jährlichen
Neuer-scheinungen kaum mehr Sinn machen. Sinnvoller wären aber Ratschläge oder auch Verurteilung bestimmter
(insbesondere theologischer) Bücher, die Häresien enthalten, und daher zumindest für den privaten Gebrauch
nicht zu empfehlen sind. Auch das Verfolgen glaubens- und kirchenfeindlicher Elemente in den eigenen Reihen
durch Institutionen wie das Sodalitium Pianum unter Papst Pius X. würde heute sicher noch Sinn machen.
Das Schlimme ist, dass in der Konzilssekte so gut wie garnichts in dieser Richtung geschieht. Abgesehen
von Verurteilungen „offensichtlich abstruser“ Ansichten wie denen von Bischof Williamson…!
sehr lustig @ Antipacelli Die Inquisition bzw. heute die Glaubenskonregation ist sein langem kein Machtinstrument
mehr. Anweisungen die aus dieser Richtung kommen sind ebenfalls dem Wohlwollen des Volkes unterworfen.
Der Index Librorum Prohibitorum enthielt zwar Bücher die der Glaubens- und Sittlichkeitslehre der kath.
Kirche widersprachen. Auch hier entscheidet das Volk seid langer Zeit selber, ob es die Bücher trotzdem
las oder nicht. Die Kirchenstrafen haben für den Großteil der Gläubigen schon lange Zeit keine sozialen
und gesellschaftlichen Folgen mehr. Desweiteren sind die beim Großteil der Gläubigen nicht kontrollierbar
und somit nicht durchsetzbar. Die Exkommunikation kann zwar ausgesprochen werden, ob der dadurch bestrafte
trotzdem zur Kommunion geht bleibt ihm überlassen. Bestenfalls weis der Ortspfarrer darüber Bescheid,
alle anderen Priester eben nicht. Einzig für kirchliche Amtsträger und Mitarbeiter hat diese Strafe
weitreichende Konsequenzen. Gleiches trifft auf den Kirchenbann (Anathema), den es nicht mehr gibt zu.
Das Interdikt, eine Kollektivstrafe, spielt heutzutage keine Rolle mehr, aufgrund der heutigen Mobilität
stellt es noch nichtmal für Strenggläubige eine Strafe dar. Einzige Kirchenstrafe, die heute noch gesellschaftliche
Auswirkungen hat ist die Suspension, also die Amtsenthebung von Klerikern. Diese Kirchenstrafe ist aber
nur auf einen Bruchteil der Gläubigen anwendbar. Kurz: Inquisition, Index und Kirchenstrafen eigenen
sich zur Dursetzung von Kirchenlehre nicht.
Messe aller Zeiten Es ist sehr freundlich von der Redaktion, dass sie unter dem Bild darauf hinweist,
dass es sich um ein Bild vom 2. Vatikanum handelt. Ich hätte es glatt für eine Darstellung des letzten
Abendmahles gehalten, denn es ist ja eindeutig bewiesen, dass schon Jesus in Baßgeige an einem barocken
Nippesgestell (vulgo Hochaltar) „geopfert“ hat, mit den in Vorhänge und Tagesbettdecken gehüllten Aposteln
hinter ihm kniend.
#55 Antipacelli † 10:04:34 | Dienstag, 7. September 2010
@juemuc: Sie irren!!! Es geht nicht darum, ob die Kirche „weltliche Macht“ hat, es geht darum, ob sie
Macht hat, ihren Glauben bei ihren „Gläubigen“, bei dem, was Sie „Volk“ nennen, durchzusetzen. Dafür
gab es bis ins 20. Jahrhundert hinein die bewährten Mittel der Inquisition, des Bücherverbots, der Exkommunikation.
Die meisten dieser Mittel wurden im Verlauf des 20. Jahrhunderts de jure, de facto aber dann doch alle
aufgehoben.
Eben nicht Die Kirche hat ungefähr seit der Katholischen Aufklärung im 18. und 19. Jahrhundert, allerspätestens
seit 1870 keine weltliche Macht mehr und somit gleichzeitig keine Durchsetzungsgewalt für ihre geistlichen
und moralischen Prinzipien. Das heißt seit dem kann die Kirchen nur sagen was sie denkt und ist somit
auf das Wohlwollen des „Volkes“ angewiesen, ob sie das Gesagte auch für ernst nimmt oder ob es zum einen
Ohr rein und zum anderen wieder raus geht. Das hat zur Folge, dass „das Volk“ schon sehr lange selber
entscheidet, was es für sein Seelenheil als richtig empfindet. Das ist bei der Amtskirche heute (trotz
2. Vat. und nicht wegen des 2. Vat.) immer noch nicht angekommen. Die Kluft zwischen Amtskirche und Kirchenvolk
wird immer breiter und tiefer. Und diese Kluft ist nur dann überwindbar (und erst dann könnte man wieder
von einer Universalkirche sprechen) wenn die Amtskirche dem Volk entgegen kommt, anders herum funktioniert
es kaum. Zur Zeit werden nämlich zwei Süppchen gekocht, das eine ziemlich kleine im Vatikan während
asa andere, weit aus voluminösere Süppchen in der Welt schon fast am überkochen ist.
#53 Antipacelli † 09:43:05 | Dienstag, 7. September 2010
@juemuc: Danke für dieses offene Eingeständnis!!! Die Kirche hat keine Macht mehr über ihre Gläubigen
und kann sie auch zu nichts zwingen. Grundsätzlich hat die Kirche diese Macht. Die Geschichte ist voll
von Beispielen, wie diese Macht in der Vergangenheit – zum Wohle des Glaubens und damit des Seelenheils
vieler – auch ausgeübt wurde. Wenn die Kirche, wie dies seit Benedikt XV. zunehmend der Fall ist, auf
die Durchsetzung ihrer eigenen Prinzipien verzichtet, gräbt sie sich selbst das Grab!!! Eine Kirche ohne
„Volk“ funktioniert nicht. Die Kirche kann sich aber auch nur so lange „katholisch“ nennen, wie Haupt
und Glieder katholisch sind. Dies ist bei der Konzilssekte definitiv nicht mehr gegeben!!! o^/
Doch heißt es… In den päpstlichen Papiere, in denen es um die Subsidiarität geht, geht es vor allem
um „das Volk“ also die Laien und in keinem dieser Papiere schließt sich die Kirche selbst aus. Fakt ist
schlicht und ergreifend, dass es „dem Volk“ in weiten Teilen völlig egal ist was „der Opa“ in Rom von
sich gibt und das „das Volk“ seinen Glauben so lebt, wie es ihn für richtig empfindet. Darauf kann man
auf zwei verschiedene Weisen reagieren: Entweder „das Volk“ zur Kenntnisnehmen und dementsprechend zu
Handeln, oder es zu ignorieren und als „Amtskirche“ noch „unernster“ genommen zu werden. Die Kirche hat
keine Macht mehr über ihre Gläubigen und kann sie auch zu nichts zwingen. Eine Kirche ohne „Volk“ funktioniert
nicht.
#51 Antipacelli † 09:28:24 | Dienstag, 7. September 2010
@juemuc: Aus Platzgründen hatte ich den Satz ausgelassen, auf den sich „Didaskala“ bezog. Dies sei hiermit
nachgeholt: „Das geht mit der Tendenz einher, die Befugnisse der unteren Ebene gegenüber der ihr jeweils
übergeordneten Ebenen auszuweiten“. Das Subsidiaritätsprinzip mag schön und gut sein, wenn es darum
geht, Bischöfen und Priestern diverse Entscheidungen in ihrem Bereich zu überlassen. Keinesfalls bedeutet
es, dass die Oberhoheit über Lehre und liturgisches Leben der Kirche in die Hand von „Priestern“ oder
gar Laien gelegt wird!!!
@ Antipacelli Blödsinn. Seit wann schließt sich Hierarchie und Subsidiartätsprinzip aus. Die katholische
Kirche nimmt bezüglich der Subsidiartät eine Vorreiterrolle ein. Die katholische Soziallehre entstanden
im 19. Jahrhundert, sowie die Enzykliken „Quadragesimo anno“ und „Mit brennender Sorge“ sind Paradebeispiele
dafür und das alles weit vor dem 2. Vat. und trotz Antimodernisteneid.
Auch an dieser Stelle möchte ich den Hinweis auf die Ratzinger-Kasper-Debatte geben, die nichts weniger
als eine öffentlich im Jahre 2001 ausgetragene Meinungsdifferenz zu ekklesiolog. Fragen und auch der
Communio-Ekklesiologie zwischen zwei Kardinälen war. Bei dieser Debatte ging es um die Verhältnisbestimmung
von Orts- und Universalkirche. Ratzinger betonte gegen Kasper, dass das Geheimnis der Universalkirche
eine „jeder einzelnen Teilkirche ontologisch und zeitlich vorausliegende Wirklichkeit“ sei. Kard. Ratzinger
argumentierte dabei auch aus dem NT und liefert entscheidende Argumente und Einsichten gegen ein additives
Bild der Universalkirche als einer blossen Gesamtheit von Teilkirchen (als Variante einer angebl. „Kirche
von unten“)
#48 Antipacelli † 09:06:50 | Dienstag, 7. September 2010
@Didaskala: Kirche von unten??? Wer so die Kirche sieht, hat nicht begriffen, das sie kein Herrschaftsinstrument
ist, sondern eine subsidiär gegliederte Gemeinschaft des Glaubens. Die Kirche ist von Anfang an hierarchisch
gegliedert! Der Modernismus lehrt freilich das Gegenteil, nämlich die „Kiche von unten“. Dazu sehr schön
der Kirchengeschichtler Dr. Hildebrand Troll in seinem Vortrag aus dem Jahre 1982 „Der Modernismus gestern
und heute“, der zum 100jährigen Jubiläum des Antimoder-nisteneids im Mitteilungsblatt vom September
2010 www.piusbruderschaft.de/…/2010/mb-2010-09.pdf erneut abgedruckt wurde (hier S. 32 u. 34): „Die
kirchliche Autorität wird auch im Modernismus nicht bestritten. Aber sie vertritt nicht mehr die lehrende
Kirche (ecclesia docens), der gegenüber die Gläubigen die hörende Kirche (ecclesia discens) darstellen.
Die Rollen sind vielmehr vertauscht. (…) (Es) wird nun der faktische Glaube des Volkes auch dort, wo
er vom kirchlichen Lehramt abweicht und als verstümmelt und falsch angesehen werden muss, als normative,
maßgebende Kraft für die offizielle katholische Glaubenslehre anerkannt. Das kirchliche Lehramt habe
sich also zumindest nicht mehr ausschließlich an der göttlichen Offenbarung zu orientieren, sondern
am Glaubensstand der Basis. Das ist Modernismus in Reinkultur! Die Anschauungen der Basis sind also nunmehr
normgebend. Bisher wurde das kirchliche Lehramt von der lehrenden Kirche, der ecclesia docens, ausgeübt;
nunmehr wird es degradiert zur lernenden Kirche, zur ecclesia discens.“
@Schlumpf Und Pater Pio ist selbst in Kapuzinerkreisen nicht ganz unumstritten. Somit mir bekannt ist,
zeigten sich die Vermeumdungen als unhaltbar, was das Leben des Heiligen angeht. Was die Schriften „P.
Pio spricht zur Welt“ bedeuten kann, weiß ich nicht. Mir hat P. Pio sehr geholfen und wenn Du in San
Giovanni Rotondo mal vor dem riesigen Schrank mit Briefen gestanden hast, wovon vermutlich ein Jeder sein
Kleinod vortrug, zeigte sich das Herz des Paters, indem er jeden als Christus ansah, in Armen, den Kranken,
den Leidenden. Dieser Mann war ein Mann Gottes.
Mein Herz ist rein, meiner Seele zur Freude – die kleinen Laster nehme ich gern wahr, zur freude meiner
irdischen Hülle. Wer außer dem Herrn, kann mir nun befehlen, mich zu ändern, bin ich doch durch Geburt
Deutscher und durch Gesetze, die immer noch international anerkannt sind, ein freier Mensch, der von einer
ignoranten Gesellschaft in seinem Handeln, Werden und Leben bedroht ist. Weder die christliche Nächstenliebe,
noch die Aufgabe des Staates, sich um jedes Lebewesen zu kümmern, noch die soziale Betreuung von Behinderten
oder Ehrlichkeit in der Politik, lassen etwas anderes erwarten als einen bitter endenden Krieg. Von der
Überlegung, das sich die Regligionen bisher in einer Weise gleichen, die Staaten und Länder aber nie
mehr als 100 Jahre überlebten und der Philosophe des Kapitals, wiederbelebt durch den einzigartigen Bill
Gates, nur ein bereinigender Krieg kann die Erde von den existensbedrohenden Sorgen, wie Verschmutzung
und Verödung befreien, liegt es doch wohl nahe, etwas Sorge auszudrücken, daß gerade im Herzen Europa
die Schöpfung und auch der christliche Glaube angezweifelt wird. Passen dazu, die Sagungen der Fatima,
und die veröffentlichten Briefe zu den Jahreszahlen. Mein Glaube ist so stark, daß ich für mich selber
keine Angst habe. Angst habe ich vor dem Terror, der schon bedrohliche Ausmaße in den Worten einiger
Autoren offenbart wird! In Freude auf die kommenden Ereignisse dieser Tage grüße ich Sie alle mit der
Bitte, einen Tag zu begehen, in dem Wunsch nach Frieden in allen Zeiten und Orten!
#43 Schlumpf † 23:40:23 | Montag, 6. September 2010
@ Lisibald Poier – naja, das mit den Offenbarungen und Prophezeiungen ist so eine Sache. in den 80’ ern
gab es ein haufen solcher Warnungen, mit Rußland, 3.Weltkrieg, Visionen, weinende Statuen etc. Und was
passierte ? Die Mauer fiel, der kalte Krieg wurde beendet, aus der Sowietunion wurde wieder Rußland.
Das gleiche Spiel zur Jahrtausendwende und der Sonnenfinsternis im Sommer 1999. Von Nostradamus und Papstweisagungen
des Malachias mal ganz abgesehen. Und Pater Pio ist selbst in Kapuzinerkreisen nicht ganz unumstritten.
Ich halte nicht allzuviel davon.
@Schlumpf Stimmt, apokalyptische Actionfilme. 2012 ist ja bald. Zumindest ein kleiner Kehrvers zum Milleniumbug.
Nix genaues weiß man nicht, aber Pater Pio warnte in einer Offenbarung von drei finsteren Tagen.
#41 Schlumpf † 23:32:37 | Montag, 6. September 2010
@ Lisibald Poier – habe den Film nicht gesehen, laut Beschreibung scheint es halt einer der typischen
amerikanischen Apokalyptischen Actionflme mit mystisch-religiösen Touch zu sein. Ich persönlich nehme
solche Filme nicht allzuernst.
#39 Schlumpf † 23:17:30 | Montag, 6. September 2010
@ Lisibald Poier – weiß ich nicht- wahrscheinlich in Ihren Folterkammern wie in Zaitskofen, wo deren
unglückseliger Nachwuchs herangezogen wird. Ein Vergehen dort zieht die Strafe des Teppichknüpfens hinter
sich her – und dieser wird dann schaumäßig getragen
@Schlumpf Nimm einmal an, Deine Mutter wäre Schaustellerin und Du solltest den selben Beruf ergreifen,
als Gaukler durch die Orte ziehen und überall mit den Leuten Maulaffen feilhalten. Wäre das etwas für
Dich, so als Gaukler? Es gibt einen prima Film, www.youtube.com/watch?v=22Zx5wFzwbI
Ich bin am A****, Zitat von Kreuts.net: [kursiv]„Und: Wenn der wüsste, dass die ‘Bullen’ auch anonymen
Anzeigen nachgehen müssen und lange VOR meinem ersten Posting alles wussten, würde er nicht so rumblöken!
Wir können uns also gelassen zurücklehnen und uns auf seine dämliche Miene bei der ‘Akteneinsicht’
freuen(…)„[kursiv] Alles klar, ich verabschiede mich hiermit erstmal von „www“…Ich wußte doch, daß
das kein „Zufall“ war, als im Mülleimer meiner Wohnanlge ausgerechnet meine Mülltüte durchwühlt war…Und
viele E-Mails kommen nur noch verzögert bei mir an, da steht dann eine Uhrzeit, von der ich weiß, daß
ich einige Stunden nach dieser Zeit mein Postfach gecheckt habe und die Mails noch nicht drin waren…DIE
SIND HINTER MIR HER! Ich muss mich jetzt öfter mal umdrehen, wenn ich draussen bin…Mein Stromkasten
im Treppenhaus zeigt auch eindeutige Einbruchsspuren…Das ist kein Spaß mehr, die wollen mich vernichten…
OK…Macht’s gut Leute, ich schalte erstmal alles ab und zieh mich zurück…
#34 Schlumpf † 22:46:28 | Montag, 6. September 2010
@ matt3- hat irgendwie Ähnlichkeit mit den heidnischen Tempelkulten – da mußte man auch buckelnd vor
zornigen Göttern knien, nur auserwählte Priester in kostbaren Gewändern, um Ihre Opfer darzubringen.
Jesus hat übrigens genau das schaumäßige Auftreten verurteilt , s.h Mt 23,5
Schüler Der Artikel Schülers ist absolut peinlich – für ihn. Der Mann hat keine Ahnung wovon er spricht.
Von Communio-Theologie hat er wirklich null Ahnung.
Antipacelli Nicht nur die „subsistit in“ hat er hervorrangend erklärt. Sehr zu empfehlen ist auch „die
additistische Denkmethode als Instrument der Glaubenszerstörung“. Bezugnehmend auf Pfarrer Milch zeigt
er hier die Aufgabe des Wahrheits und Absolutheitsanspruchs. Hut ab vor Dr. Wolfgang Schüler!!! Da kann
ich mich nur anschließen!
#28 Didaskala 21:45:07 | Montag, 6. September 2010
Die Kirche ist kein Herrschaftsorgan! „Das geht mit der Tendenz einher, die Befugnisse der unteren Ebene
gegenüber der ihr jeweils übergeordneten Ebenen auszuweiten“. Wer so die Kirche sieht, hat nicht begriffen,
das sie kein Herrschaftsinstrument ist, sondern eine subsidiär gegliederte Gemeinschaft des Glaubens.
#27 Antipacelli † 21:25:32 | Montag, 6. September 2010
@Ohnmächtiger Möchtegern-Berater, schade dass sie gekeult wurden, jetzt muss ich auf Ihre Antwort noch
fast zwei Tage warten!!! Der Dr. Schüler hat das „subsistit in“ in all seiner Perfidie jedenfalls gut
verstanden und konnte es auch verständlich rüberbringen, so dass es auch Kasperschüler wie ich gut
verstehen konnte!!!
#24 Antipacelli † 21:16:06 | Montag, 6. September 2010
@Schueler-Kritiker: Lesen Sie erst einmal die jüngsten Schriften Dr. Schülers über die subsistit in-Ekklesiologie
und die Abkommensfrage, dann können wir weiter diskutieren!!! – Letztere habe ich gelesen und ich muss
sagen, ich habe kaum je eine prägnantere Darstellung zum Thema „Religionsfreiheit“ gelesen als diese!!!
:)3 Zu Dr. Hoeres: Dieser wird von Dr. Schüler als Kryptomodernist entlarvt, da er auf Teufel komm raus
ein Abkommen zwischen der Piusbruderschaft und dem modernistischen Rom befürwortet!!!
Rückkehr-Ökumene Sie haben Recht. Doch ich darf zu meiner Verteidigung anführen: Er spricht sicherlich
im Geiste von Pfr. Milch! Es ist Pfr. Sternsinger. Ich vertat mich… Aufrechte Entschuldigung. Jawoll!
#20 Antipacelli † 21:08:02 | Montag, 6. September 2010
Manchmal sind Mathelehrer die besseren Theologen…!!! Der Autor ist Oberstudienrat für Mathematik, Physik
und Philosophie. Er hat an der Universität München bei Reinhard Lauth promoviert. Hut ab vor Dr. Wolfgang
Schüler!!! :)3 :(3 :)3
Beachten Sie alle bitte dieses überaus fromme Video von Hw. Pfr. Milch: gloria.tv/?media=29066 Sie werden
alle Ihre aufreche Freude daran haben! Was für ein frommer Priester, so verzückt, so entrückt, so beglückt,
so geistgeschmückt! Jawoll!
Ergänzung für M. Kirschbaum Prof. Hoeres schrieb in seiner Rezension des Buches von Dr. Schüler über
das priesterliche Wirken von Pfarrer Hans Milch: „Vielmehr legt Schüler … eine großangelegte und umfassende
Auseinandersetzung mit der Theologie des Konzils und der nachkonziliaren Zeit vor. Sie zeichnet sich durch
Scharfsinn, philosophischen und theologischen Tiefgang und vor allem durch klare und verständliche Sprache
aus, … So ist ein Werk entstanden, an dem die Auseinandersetzung um die rechte Interpretation des Konzils
und seiner Rezeption nicht vorbeigehen kann.“ Una Voce Korrespondenz, Nov./Dez. 2005, S. 339.
Herr Dr. Schülers Frömmigkeit ist nicht rein! Ich zitiere seinen eigenen Beitrag anläßlich der – ohne
Frage – höchst kritikabeln Ernennung von Hw. Mons. Koch zum Nachfolgekapser: Vor einigen Jahren besuchte
ich in Lindau einen feierlichen Gottesdienst mit dem Zelebranten Dr. Koch, nicht um der Novus Ordo Messe
beizuwohnen, sondern um mir die angekündigte Sinfonie mit dem Paukenschlag von J. Haydn anzuhören. Das
sind keine reinen, klaren Motive, um dem Hl. Opfer beizuwohnen. Er hätte auch schreiben können: Um sich
die Pelze der Gottesdienstbesucherinnen anzuschauen! Nein, nein, nein, rein und edel ist das nicht. Herr
Dr. Schüler, obschon seine gut katholische Haltung außer Frage steht, besucht aus unedlen Motiven das
hl. Opfer. Nicht gut ist das. Jawoll!
Gotthard und M. Kirschbaum: Können Sie nicht sachlich bleiben? Gotthard: Es ist nicht wahr, dass Dr.
Schüler jemals die sedisvakantistische Position unterstützt hat. Im Gegenteil, er hat sich in seinem
zweibändigen Werk: „Pfarrer Hans Milch eine große Stimme des katholischen Glaubens“ mit aller Schärfe
gegen den Sedisvakantismus ausgesprochen. M. Kirschbaum: Prof. Hoeres hat sich darüber geärgert, dass
ihn Dr. Schüler in seiner Schrift:„Glaubenswahrheit und Abkommensfrage“ Punkt für Punkt widerlegt hat.
Sollte er sich wie von Ihnen zitiert geäußert haben, dann dürfte diese Äußerung Ausdruck seiner argumentativen
Ohnmacht sein.
#7 M. Kirschbaum 20:03:02 | Montag, 6. September 2010
Prof. Walter Hoeres – keineswegs im Ruf des Modernismus stehend -zu den Ausführungen Schülers über
theologisches Fragen: „Absoluter Unsinn. Schüler ist ein elender Quatschkopf!“
Die Hintermänner… …definitiv: Modernismus, ideologischer Liberalismus, absoluter Relativismus… www.luebeck-kunterbunt.de www.bilderberg.org Ich bin ein Anhänger des Engelwerkes nach Gabriele Bitterlich.
Qualifikation Herr Oberstudienrat hat Mathematik, Physik und Philosophie studiert … diese Studien qualifizieren
ihn zu einem herausragenden Kenner der Theologie. Promoviert wurde er in München bei Prof. Lauth: „In
religiöser Hinsicht profilierte er sich als strikter Gegner der Reformen innerhalb der römisch-katholischen
Kirche im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils. Wenigstens zeitweise trat er öffentlich als Unterstützer
der sog. sedisvakantistischen Position in Erscheinung.“ Fazit: von Communio-Ecclesiologie keine Ahnung!
@Schlumpf Sie sind wohl ein verbitterter Anhänger der Konzils-Sekte, oder? Die Rücknahme der Exkommunikation
und die Freigabe der Messe aller Zeiten machen Hoffnung! Die Kirche kehrt (wenn auch langsam) zu Christus
zurück.
Oberstudienrat Schüler „Wieviele von uns wären doch zu Opfern des innerkirchlichen Modernismus geworden,
wenn er uns nicht vor diesem Elend bewahrt hätte. Sein mutiges Eintreten für die katholische Wahrheit,
das in dem Satz gipfelte: „Wir sind dem Wort und dem Werk von Erzbischof Lefebvre verschworen“ aus einer
Ansprache des Herrn Oberstudienrates am 24. 10. 2007