Stimmen sprechen davon, daß im Laufe der nächsten zwei Wochen ein Nachfolger für Bischof Küng in Feldkirch ernannt wird. Im Gespräch sind der Generalvikar und der Pastoralamtsleiter der Diözese. Letzterer könnte „alte Verkrustungen“ lösen – die offensichtlich unter dem Vorgängerbischof entstanden sind – und „etwas Schwung ins veraltete Kirchendenken“ bringen.
(kreuz.net, Feldkirch) Nach einem Bericht der lokalen Presse steht eine Bischofsernennung für die Diözese
unmittelbar bevor. Es verdichteten sich Gerüchte, daß der Nachfolger von Bischof Klaus Küng bereits
in den nächsten beiden Wochen ernannt wird.
Die Diözese Feldkirch ist das westlichste Bistum Österreichs.
Der Bischofsstuhl von Feldkirch ist seit Oktober letzten Jahres vakant. Der ehemalige Bischof von Feldkirch,
Mons. Klaus Küng, wurde nach der Absetzung von Bischof Kurt Krenn im vergangenen Herbst nach St. Pölten
berufen. Er ist immer noch der Apostolische Administrator seiner alten Diözese.
Kirchenintern war bereits
im Frühjahr davon die Rede, daß die Bischofsnachfolge in Feldkrich „rund um Pfingsten“ bestimmt werde.
Diese Gerüchte werden auch durch die Vorarlberger Kirchenzeitung geschürt. Die Wochenzeitung sammelt
offenbar sogar Inserate für eine entsprechende Sonderausgabe.
Andere Stimmen sprechen davon, daß sich
die Ernennung des neuen Vorarlberger Bischofs durch den Tod Johannes Pauls II. verzögert habe. Eigentlich
wäre sie bereits kurz nach Ostern anberaumt gewesen.
Mit Bezugnahme auf höchste kirchliche Kreise wurde
im Frühjahr der Pastoralamtsleiter Benno Elbs (44) als aussichtsreichster Kandidat genannt. Der Nuntius
in Wien habe Elbs in einem Brief als neuen Bischof vorgeschlagen. Allerdings seien – so die Kommentare
der Presse – 44 Jahre für die Bischofsweihe verhältnismäßig jung.
Als weiterer möglicher Nachfolger
Bischofs Küngs wird Generalvikar Elmar Fischer (69) genannt. Fischer war unter Bischof Küng während
15 Jahren Generalvikar. Er verwaltet die Diözese Feldkirch derzeit als „Ständiger Vertreter des Apostolischen
Administrators“.
Nach Informationen der „Vorarlberger Nachrichten“, die sich auf einen „sondierenden
Bischof“ berufen, hat sich die Bischofskongregation auf Fischer als Übergangslösung geeinigt.
Auf ‘Vorarlberg
Online’ kommentierten unter anderen ein Theologe, ein Ministrantenführer und ein Religionslehrer die
Bischofsnachfolge in Vorarlberg. Alle drei sehen in Benno Elbs eine „Idealbesetzung“. Sie dürften enttäuscht
werden.
Fischer schiele seit geraumer Zeit auf die Mitra – meint der befragte Theologe: „Er zieht im
Hintergrund schon lange die Fäden für seine Bischofsernennung“.
Von Elbs sei in Bezug auf „völlig
überflüssige alte Strukturen wie Zölibat, Männerwirtschaft und die Bewahrung des Höllenglauben“ mehr
zu erwarten als von Fischer meinte der Theologe fachkundig.
Er würde „frischen Wind“ und „etwas Schwung
in das Kirchendenken“ bringen. Unter Elbs könnten „alte Verkrustungen endlich aufweichen“ und „neues
Leben“ in die Kirche einkehren.
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Ideal? Wie ideal die Zustände in Vorarlberg wirklich sind, kann man schon erfahren wenn man langjährige
Katholiken unterfragt und weiss, dass in Oberriet (direkt ueber die Grenz in CH) eine grosse neue Kirche
gebaut wird wegen der auf der kirchlichen Flucht geschlagenen Vorarlberger Treurömischen Katholiken. …dents.fh-vorarlberg.ac.at/…o1036/pribru_orf.mov (Speichern unter… Film QuickPlayer.) „Jetz moach
ma scho Jazzmusik und so woater in der Kirch’. Des is goar keine Kirch’ mehr. Des is…des is… a Verketzerei!“,
und der Mann hat Recht. Die Modernisten in der Diözese Feldkirch würden besser aufpassen, dass mit ihrer
„frischen Wind“ und ihrem Modernistenwirbelwind nicht die ganze Pfarrkirchen weiter leer wehen.