Der kirchliche Niedergang ist zwar massiv. Dennoch wäre nicht alles verloren, wenn sich der Vatikan endlich durchringen könnte, altgläubige Bischöfe zu ernennen.
Bischof Mar Aillet
(kreuz.net) Bischof Marc Aillet (53) von Bayonne in Südfrankreich hat das vor rund zehn Jahren geschlossene
Priesterseminar seiner Diözese wiedereröffnet.
Das berichtete die Seite ‘messainlatino.it’.
Mons.
Aillet war früher Generalvikar des Bistums Toulon, das den Altgläubigen gegenüber sehr aufgeschlossen
ist.
Im Jahr 2008 ernannte ihn Benedikt XVI. zum Bischof von Bayonne.
Mons. Aillet gehört zur Priestergemeinschaft
Saint Martin. Sie wurde von Giuseppe Kardinal Siri von Genua († 1989) gegründet.
Die Gemeinschaft förderte
die Zelebration der Liturgie nach den genauen Vorgaben der liturgischen Bücher des Neuen Ritus.
In seiner
Diözese gilt Bischof Aillet als Freund und Förderer der Alten Messe.
Endlich kommen die neuen Wege
Nach nur zwei Jahren als Bischof von Bayonne eröffnet Mons. Aillet nun sein Priesterseminar mit fünf
Seminaristen. Sie beginnen in diesen Tagen ihr Studium.
Mögliche weitere Kandidaten starten ein sogenanntes
Propädeutikum. Die Leitung dieses Probejahrs hat ein Priester, der selber die Messe auch im Alten Ritus
feiert.
Die Webseite der Diözese Bayonne betont, daß die Seminaristen auch gemäß der Tradition der
Kirche ausgebildet werden.
Sie lernten die sogenannte Hermeneutik der Kontinuität zwischen der Kirche
von Christus bis zum Zweiten Vatikanum und der Konzilskirche der letzten vierzig Jahre.
Trotzdem sollen
sie eine fundierte theologische Ausbildung erhalten und vor allem die Alte Messe erlernen.
Bei der Schließung
des Seminars vor zehn Jahren fabulierte der damalige Abbruch-Regens etwas von einer angeblichen „Chance“.
Sie zwinge die Kirche „neue Wege“ zu gehen.
Die Seite ‘messainlatino.it’ sieht im Fall des Seminars von
Bayonne das Offensichtliche bestätigt: „Die Altliberalen leeren die Seminare, die Altgläubigen füllen
sie. Beides in kurzer Zeit.“
Die Webseite sieht sogar einen Hoffnungsschimmer: „Wenn gute Bischöfe ernannt
werden, ist nicht alles verloren.“
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22 Lesermeinungen
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SOLANGE DIE DEUTSCHSPRACHIGEN LÄNDER ALS DEPONIE FÜR DEN RÖMISCHEN BISCHOFSMÜLL HERHALTEN MÜSSEN,
den man seit 40 Jahren bei uns abkippt, wird es in deutschen Landen mit Sicheheit kein solches Seminar
geben.
Herr L. Ich bitte Sie! Ich mühe mich hier um Ordnung und Anstand, um Zucht und Sitte! Ich bin ein eifriger
Verehrer des hl. Aloisius, gehe alle vier Wochen zur hl. Beicht und bete mehr als nur gelegentlich den
Rosenkranz. Wie kommenSie zu Ihrer Einschätzung, zumal Sie erst kurz unter uns weilen? Verwechseln Sie
mich? Oder müssen Sie vielleicht Ihre leicht despektierliche Äußerung über mich revidieren? Lesen
Sie meine aufrechen Einlassungen und meine vielen Texte, die vom permanenten Kampf gegen das Böse zeugen.
Jawoll!
#20 Lefebvre 07:56:11 | Mittwoch, 8. September 2010
aufrechterkatholik: Sie sind mir bislang nur durch unqualifizierte Kommentierungen aufgefallen! Oder solche,
die unzüchtigen Inhalt hatten. Wie aber steht es um Ihr Seelenheil? Ihre Einstellung zum persönlichen
Strafgericht, dem keine Seele vor Gott entgehen kann?
Der rechtgläubige Priester unterzieht sich auch mindestens einmal in der Woche dem hl. Bußsakrament
oder sofort, wenn er der Selbstbefleckung erlegen ist. Der rechtgläubige Priester erträgt auch im Abstand
von vier Jahren den Homohedonistentest nach Prof. Spitz, um auszuschließen, dass das Übel bei ihm ausbrechen
könnte und er seinen hl. Berufsstand dadurch in Verruf bringt. Jawoll!
#18 Lefebvre 06:45:50 | Mittwoch, 8. September 2010
Gottes Segen auf dieses Priesterseminar solange wie es im Geiste der Tradition und der unverkürzten Glaubenslehre
sich befindet. Denn der rechtgläubige Priester zerleebriert ohnehin nur die tridentienische Liturgie.
Sich dabei von weltlichem Schund fernhält, das Rosenkranzgebet pflegt und Seelsorge in der Nachfolge
des von uns sehr geschätzten Pfarrer von Ars ist.
Priesterseminar schon voll? „„Die Seite ‘messainlatino.it’ sieht im Fall des Seminars von Bayonne das
Offensichtliche bestätigt: „Die Altliberalen leeren die Seminare, die Altgläubigen füllen sie. Beides
in kurzer Zeit.“"“ Mit 5 Seminaristen ist dieses Seminar schon gefüllt? Ist ja ein ein ganz kleines Seminar.
Und die Hälfte von denen bricht noch ab. Gruß Finkelsztaijn
#12 Sohn Gottes † 19:39:21 | Dienstag, 7. September 2010
Bin zwar kein Anhänger der FSSPX, aber was das II. Vaticanum in Mitteleuropa nach sich zog, geht wirklich
auf keine Kuhhaut. Wie heisst es so schön: „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“ (GS 1). Da bleibt
wohl nur noch Trauer und Angst.
quo usque tandem: wie lange braucht es noch um endlich einzusehen, dass das Konzil ein völliger Schiffbruch
war. Wer eine andere Auffassung vertreten sollte, der möge mir doch beweisen, dass das vom Frevler Roncalli
angekündigte neue Pfingsten auch eingetreten ist.
Der Artikel trifft es haargenau ! „Die Altliberalen leeren die Seminare, die Altgläubigen füllen sie.
Beides in kurzer Zeit.“ Die Wahrheit Jesus Christus kann niemals „auf Sparflamme“ oder „zeitgemäss“ verkündet
werden; die Kirche benötigt keine „Meiner und Denker“ sondern glühende „zweite Christusse“ als heiligemässige
zölibatäre Priester www.razyboard.com/…07887-5896399-0.html Die geweihten Priester haben die göttlichen
Vollmachten nicht dazu erhalten, um über sie „zeitgeistgemäss zu debattieren oder zu philosophieren“
sondern um sie den Menschen zum Seelenheile gereichen zu lassen www.razyboard.com/…07691-5922243-0.html
Die „Neuerungen“ finden keine „Neuerer“ mehr; das „Experiment“ wird nach und nach versanden; die hl. Tradition
wird mehr und mehr wiedererblühen; wieder gesunden wird die Kirche durch die ehrfürchtige Feier des
hl. Messopfers www.razyboard.com/…07690-5822815-0.html
@juemuc Die katholische Kirche ist seit dem zweiten vatikanischen Konzils in die Fänge protestantischer,
homoperverser und feministischer Satansjünger geraten. Die Piusbruderschaft verkörpert wie andere auch
den wahren unverfälschten Katholizismus.
@ Rudolfus Wieso sollte ich einer Gemeinschaft beitreten, die unerlaubt Sakramente spendet und nicht zur
römisch-katholischen Kirche gehört, wo ich doch römisch-katholisch und nicht pius-katholisch bin?
#4 Rudolfus 14:58:17 | Dienstag, 7. September 2010
Es ist von größtem Schaden für die Seelen der echten katholischen Priester und Priesteramtskandidaten,
wenn diese sich der verderblichen und modernistischen Führung durch die Novus-Ordo-Hierarchie unterstellen,
denn innerhalb der Novus-Ordo-Hierarchie tobt der Krieg der Katholiken und der Scheinkatholiken – und
im Krieg gibt es unter Menschen nur Verlierer: alle sind davon betroffen, und am Ende sieht man, wie die
Kirche wegen des internen Krieges dasteht, und welche Ergebnisse seit den Kriegstagen nach außen gespült
wurden, wie in einem Staat, der seit Jahrzehnten im Bürgerkrieg steht: der Staat ist als Ganzes handlungsunfähig,
weil sich dessen Bürger gegenseitig beschießen und töten. In der Kirche herrscht seit den Tagen des
Umsturzes durch Paul VI erbittertster Krieg, und die liberalen Cliquen, die die Kirche führen, haben
sich so jahrzehntelang protegiert, und ihre Untaten vertuscht, die jetzt von den Kirchenfeinden publik
gemacht wurden. Alleine aus diesen Erwägungen heraus, wegen der schweren Mißstände in Moral und Lehre,
muß man EB Lefebvres Ansicht teilen, die katholische Kirche außerhalb der kriegsführenden Parteien,
die unter dem Dach der N.-O.-Hierarchie härtesten Krieg führen, zu bewahren. Die Hl. Schrift mahnt in
den Neutestamentsgemeindebriefen: Ordnet euch nicht mit Ungläubigen demselben Joch unter! Und das gilt
zuallererst innerkirchlich! Alle Katholiken sollten sich aus dem N.-O.-Geschehen heraushalten, und Zuflucht
bei EB Lefebvre suchen!
Mit Sicherheit… … wird das kein getarntes Priesterseminar der Piusbruderschaft. Es spricht überhaupt
nichts dagegen, dass sie den „Alten Ritus lernen“, aber mit Sicherheit wird dort nicht gelehrt, das 2.
Vatikanische Konzil zu verdammen, wie in den Seminaren der Piusbruderschaft. Sonst ist dieses Seminar
schneller wieder dicht als es wiedereröffnet war.
Gute Nachrichten wer will da noch sagen, dass die Abkehr vom Wildwuchs der Konzilssekte nicht der richtige
Weg ist back to catholicism. Nur Christusfeinde werden das sagen!