Piusbruderschaft
Von der eigenen Vergangenheit eingeholt
Ein deutscher Dogmatiker sieht das Dilemma des Gründers der Piusbruderschaft. Er mußte entweder den von ihm geleisteten Antimodernisten-Eid brechen oder das Zweite Vatikanum ablehnen.
Erzbischof Marcel Lefebvre
Erzbischof Marcel Lefebvre
(kreuz.net) Die Katholische Kirche habe ihre negative Bewertung des Modernismus – besonders durch den Heiligen Papst Pius X. († 1913) – nicht voll aufgearbeitet.

Das erklärte der altliberale Münchner Dogmatiker, Hw. Peter Neuner (69), am vorletzten Montag vor der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’.

In den Gesprächen mit der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. begegne die Kirche ihrer eigenen Vergangenheit.

Antimodernisteneid und Pastoralkonzil widersprechen sich

Hw. Neuner erinnert daran, daß sich der Gründer der Bruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvre, zeitlebens dem am 1. September 1910 eingeführten Antimodernisteneid verpflichtet wußte.

Darum habe der Erzbischof Teile des Zweiten Vatikanischen Pastoralkonzils abgelehnt.

Als Beispiele nennt Hw. Neuner den Ökumenismus und die sogenannte Religionsfreiheit.

Erzbischof Lefebvre betrachtete diese als mit dem Antimodernisteneid für unvereinbar.

In dieser Einschätzung werde man dem Erzbischof nur schwer widersprechen können – urteilt der Dogmatiker.

„Gott sei Dank“ habe das Konzil den „Mut“ gehabt, mit dem Antimodernismus in einigen Punkten zu brechen.

Gleichzeitig behauptet der Dogmatiker, daß das Konzil „selbstverständlich“ die Kontinuität der Kirche gewahrt habe.

Mit der Sprache ändert man Inhalte

Abschließend erklärt Hw. Neuner, daß nicht alles angeblich Moderne gleichermaßen gut sei.

Er warnt immerhin vor der Interreligion.

Ausdrücklich kritisiert er die inzwischen übliche Tendenz, daß sich jeder seine eigene Religion zusammenkomponiert.

In dieser Interreligion habe von der Seelenwanderung bis zu esoterischen Praktiken alles Platz.

Dagegen müßten Kirche und Theologie die christliche Botschaft verständlich erklären.

Es gebe eine Verantwortung vor der Tradition der Kirche und die Pflicht, sie gemäß den gegenwärtigen Herausforderungen „neu“ zu formulieren.
      
38 Lesermeinungen
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#40   Siegfried   18:53:28 | Montag, 7. Februar 2011
zu Domenico Tuttisanti: juemuc
das 2.VK war eine Revolution. Es wurden neue Wertigkeiten und Wahrheiten festgelegt.
Papst Johannes Paul II. hat die Heilige Schrift die göttlichen Offenbarung für uns Menschen, die Bibel ( AT / NT ) im Anspruch der Wahrheit vom Thron geholt. Dafür hat er den Koran, die satanische Exegese der Bibel ( AT / NT ) rangmäßig der Bibel, der göttlichen Offenbarung, gleichgestellt.
In der Kirche wird das Evangelium durch einen Kuß des Priesters, zum Zeichen der Ehrfurcht und Hingabe an die göttliche Offenbarung.
Der Papst küßte den Koran, in welchem deutlich, für jeden Menschen nachlesbar, geschrieben steht. „Die Christen sollen betrogen und belogen werden bis das Ziel der Muslime erreicht ist. Wenn sie nicht zum Islam übertreten müssen sie verjagt, getötet oder auf andere Weise gedemütigt werden. Für die Christen ist die Hölle der Ort ihrer Zukunft für das Leid was sie erhalten müssen. Der Antimodernsiteneid hat dieseVerhaltensweise nicht zugelassen.
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#39   klausvonjaus   08:00:52 | Sonntag, 12. September 2010
ICH BLEIBE DABEI
ER IST EIN HEILIGER MANN o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
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#38   Przybislav Iamesseblo   10:06:56 | Samstag, 11. September 2010
Schlumpf: Bevor Sie Ihren Schwachsinn von
sich geben, sollten Sie Ansprache des Frevlers Woytila zur angeblichen Seligsprechnung seines frevelhaften Vorgängers Roncalli lessen. Wie Abbé Simoulin richtig hervorgehoben hat, entbehrt diese Seligsprechnung jeglicher Verankerung im katholischen Glaubensgut und ist dementsprechend nichts anderes als eine Farce.
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#37   Schlumpf †   22:57:03 | Freitag, 10. September 2010
soweit kommts noch-
das ein ehemaliger Exkommunizierter Bischoff, der sich selbst von der Kirche losgesagt hat und dazu noch heidnische Tempelkulte probagierte- heilig gesprochen werden soll.
Als was ?
Heiliger Harlekin ?
Heiliger Pharisäer ?
Solche Leute haben vor 2000 Jahren Jesus ans Kreuz schlagen lassen.
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#36   Przybislav Iamesseblo   12:29:34 | Freitag, 10. September 2010
klausvonjaus: ob der Erzbischof ein Heiliger
war, dies zu beurteilen, wird Sache eines von der V2 Ideologie befreiten Lehramtes sein. Im Augenblick wäre seine Seligsprechung deswegen nicht wünschenswert, weil sie von einer Autorität vorgenommen würde, die auch einen Frevler wie Roncalli selig gesprochen und dafür Gründe genannt hat, die mit dem katholischen Glauben überhaupt nicht übereinstimmen, sondern eher als Verrat an ihm anzusehen sind wie etwa die Einschleusung des troianischen Pferdes Einheitszirkus genannt in die Stadt Gottes.
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#35   klausvonjaus   11:14:25 | Freitag, 10. September 2010
ER IST EIN HEILIGER
DARAN GIBT ES KEINEN ZWEIFEL. o^/
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#34   Przybislav Iamesseblo   09:58:02 | Freitag, 10. September 2010
Schlumpf: Alles umsonst, mancher lernt’s nie
wenn Sie den Münchener Jahrmarkt einen Erfolg nennen, dann ist Ihnen nicht mehr zu helfen. Dass im Zeitalter der Homo-Ehen gesunde Traditionen nicht mehr nachvollziehbar sind, stimmt. Dies spricht jedoch nicht gegen die Tradition sondern eher dafür, dass die angeblich aufgeklärte Gesellschaft mit Meilenstiefeln dem sicheren Untergang entgegensteuert.
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#31   Schlumpf †   23:04:40 | Donnerstag, 9. September 2010
@ Prizelbizel I.- der Papst hat die Exkommunikation der 4 Bischöffe aufgehoben-
weil er die Tradis in die Kirche integrieren wollte und aus Angst, dass es in seinem Pontifikat zun einer möglichen Abspaltung kommen könnte. ( und dies wollte er eben nicht mit seinem Namen in Verbindung bringen )
Ihrem sog. Sittenverfall könnte Ihre Piussekte bei weitem kein Einhalt gebieten. Denn mit versteinerten Traditionen, die eh keiner mehr nachvollziehen kann und die auch nicht biblisch begründbar sind ( eher heidnisch ) können sie den normalen Menschen nicht erreichen.
Der Kirchentag in München war nicht skandalös eher erfolgreich. Immer mehr menschen strömen zu den ökumenischen Kirchentagen und fordern und fördern mehr Ökumene.
Das werden sie und ihresgleichen nicht aufhalten können. Dem Wirken des Hl. Geistes wird die Piussekte nichts entgegenstellen können.
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#30   Przybislav Iamesseblo   22:48:20 | Donnerstag, 9. September 2010
Schlumpf ihr Geschwätz – so ein Quatsch
Wären die Nachfolger des Erzbischofs derart bedeutungslos, hätte Benedikt XVI ihre Exkommunikation nicht zurückgenommen. Offensichtlich haben sich die Oberen der Konzilssekte darin getäuscht, dass sie glaubten die Piusbruderschaft würde in Kürze in die Bedeutungslosigkeit versenken. Dem heutigen Sittenverfall Einhalt zu gebieten, dazu ist die Konzilssekte völlig unfähig. Wozu sie heute lediglich fähig ist, sind skandalöse Events wie der Kirchentag von München auf die Beine zu bringen.
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#29   El Greco   22:07:52 | Donnerstag, 9. September 2010
Wo sind sie denn gewesen?
die Besserwisser und Wundenlecker. Erzbischof Lefebvre hat es so formuliert: Wären es nur 30 Bischöfe gewesen, die sich gegen die Beschlüsse des Vaticanum II. gewendet, also ihre Unterschrift verweigert hätten, es hätte keiner Bruderschaft gebraucht.
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#28   Schlumpf †   22:02:00 | Donnerstag, 9. September 2010
Antimodernisten Eid ? So ein Quatsch !
Die Kirche hat sich immer weiterentwickelt, sonst gäbe es sie nicht mehr ! Man muß die menschen im Heute erreichen, um die frohe Botschaft des Evangeliums zu verkünden.
Und es bleibt dabei – wen interessiert das Geschwätz eines ehemaligen, exkommunizierten Bischoffs wie Lefbevre einer war ?
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#27   angelusdominus   21:31:50 | Donnerstag, 9. September 2010
Antimodernisteneid
Ich kann allen traditionstreuen Katholiken empfehlen diesen Antimodernisteneid zu leisten. Am besten vor einem Priester. Wer diesen Eid nicht leisten kann ohne mit der Wimper zu zucken oder auch nur annähernd darin etwas unpassendes erkennt braucht sich auch nicht als traditionstreuer Katholik ausgeben. Gleiches gilt für Pascendi.
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#26   Lycobates   17:46:54 | Donnerstag, 9. September 2010
auf den Punkt @Przybislav
Gut, daß Sie die Sache auf den Punkt bringen.
Für Katholiken hat sich seit 1967 überhaupt nichts geändert. Inhaltlich ist der Antimodernisteneid unaufhebbar, da er eine lehramtliche Verurteilung von Häresien und Irrtümern enthält. Praktisch käme es keinem legitimen Hirten in den Sinn, außer bei dementia praecox, den Eid aufzuheben, just in dem Moment, wo besagte Häresien und Irrtümer, zumal beim jungen irregeleiteten Klerus, nur so wimmeln.
In Verona hat der Scheinbischof die Kirche San Pietro il Martire – Schutpatron der Stadt – den Lutheraner überlassen
ausgerechnet der hl. Inquisitor Petrus von Verona!
Das kann kein Zufall sein. Ebensowenig, wie es ein Zufall ist, daß dieser Heilige dem Kalenderkahlschlag zum Opfer gefallen ist. Nur die Dominikaner dürfen ihn noch feiern.
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#25   Przybislav Iamesseblo   17:22:31 | Donnerstag, 9. September 2010
Domenico Tuttisanti: nicht eine einfache Disziplinarmassnahme
Mit der Abschaffung des Antimodernisteneides hat der Frevler Montini gegen die von den deutschen Bischöfen vorgebrachte und Papst Pius IX gebilligte Erklärung (Denzinger 3116)verstossen, wonach „wie das Vaticanische Concil es mit klaren und deutlichen Worten ausgesprochen hat und die Natur der Sache von selbst ergibt, „ die päpstliche Unfehlbarkeit als Eigenschaft sich mit der Unfehlbarkeit des kirchlichen Lehramtes deckt und „ist an den Inhalt der hl. Schrift und Überlieferung sowie an die bereits von dem kirchlichen Lehrentscheidungen gebunden“. Der Antimodernisteneid ist insofern als Lehrentscheidung anzusehen, weil sich damit die Kirche eindeutig vom prometheischen Geist der Neuzeit abgrenzen will. Diesem Geist haben die Frevler Roncalli, Montini und Woytila die Tore geöffnet. Welche Früchte damit geerntet wurden kann jeder, der nicht blind ist, erkennen. Um ihnen nur ein kleines Beispiel zu nennen: In Verona hat der Scheinbischof die Kirche San Pietro il Martire – Schutpatron der Stadt – den Lutheraner überlassen damit sie dort ihr Unwesen treiben. Ein Protest aus Rom ist bis jetzt ausgeblieben.
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#24   tjark.p †   16:04:24 | Donnerstag, 9. September 2010
aufrechter…Höllenkater
Entspricht doch deinem Niveau. Genaus so unterirdisch.
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#23   Domenico Tuttisanti   14:21:10 | Donnerstag, 9. September 2010
juemuc
Machen Sie es sich da nicht zu einfach?
Juemuc: gibt es den Anitmodernisteneid eben nicht mehr, deswegen widerspricht sich diesbezüglich auch nichts. Etwas Nichtexistentes kann nicht gegen etwas Existentem widersprechen
Der Eid beruht auf Festlegungen, die zuvor in der Enzyklika Quanta Cura (1864), also einem verbindlichen Lehrdokument, getroffen wurden und dieses Dokument ist und bleibt existent (auch in seinem Verpflichtungscharakter für den kathol. Gläubigen!?!) !
EB Lefebvre fühlte sich also an einen Eid gebunden, dessen Festlegungen zudem inhaltlich voll und ganz mit einer Aussage des höchsten Lehramtes der Kirche übereinstimmt.
Was also der höchste Lehrer der Kirche in einer Enzyklika z.B. über die „Religionsfreiheit“ gesagt hat und was dann das Dokument DH des II. Vat. Pastoralkonzils dazu sagt, stehen nicht in einem Widerspruch zueinander, auch wenn Johannes Paul II. von einer echten „Revolution“ spricht?
Damit Sie mich richtig verstehen: in der Frage der Religionsfreiheit tendiere ich klar zu DH und nicht zu Quanta cura. Ich versuche diese Entwicklung im Sinne der Erläuterungen, die der Hl. Vater [link]hier[link]www.vatican.va/…n-curia_ge.html[link] gegeben hat, als „Reform“ zu verstehen, die ein Unveränderliches wahrt und gegenüber zeitbedingt Veränderlichem sich anpasst.
Aber die Logik in der Position von EB Lefebvre wird ja selbst von P. Neuner SJ anerkannt!
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#22   Informant †   14:01:00 | Donnerstag, 9. September 2010
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#21   juemuc   13:46:33 | Donnerstag, 9. September 2010
@ Domenico
Hier geht es darum, dass der Antimodernisteneid dem 2. Vat. widerspricht. Das ist faktisch richtig. Nur gibt es den Anitmodernisteneid eben nicht mehr, deswegen widerspricht sich diesbezüglich auch nichts. Etwas Nichtexistentes kann nicht gegen etwas Existentem widersprechen.
Das Beharren auf den Antimodernisteneid und die daraus logisch folgende Nichtanerkennung des 2. vatikanischen Konzils und der damit verbundene priesterliche Ungehorsam ist der Grund für Exkommunikation und Exkanonisierung.
Dass Sie das nicht hören wollen oder nicht einsehen, ist nicht weiter verwunderlich. Daher ist im Grunde auch jedwede Diskussion darüber unsinnig. Deswegen belasse ich es bei diese Eintrag.
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#20   Przybislav Iamesseblo   13:42:44 | Donnerstag, 9. September 2010
Domenico Tuttisanti: natürlich war es eine Revolution
doch ging die Täter derart subtil vor, dass kaum jemand etwas davon bemerkte. Ihre Anfänge liegen in der durch Dom Lambert Beauduin – einem engen Freund des Frevlers Roncalli übrigens – vorgenommenen Neuorientierung der liturgischen Bewegung. Wenn Sie französisch können, lesen Sie die ausgezeichnete Studie Louis Bouyer über Dom Lambert Beauduin. Innerhalb dieser Bewegung wurden die Pläne geschmiedet, die schliesslich in die Katastrophe führten. Auch ein Mann wie Joseph Andreas hat das seinige dazu beigetragen. Es ist daher eine Illusion zu glauben es liessen sich der V 2 Frevel an die katholische Tradition anknüpfen.
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#19   Domenico Tuttisanti   13:22:57 | Donnerstag, 9. September 2010
juemuc
Dass Herr Lefebvre am Antimodernisteneid festgehalten hat und dem 2. Vat. abgeschworen hat, hat letztendlich zur Exkanonisierung seiner Gemeinschaft und zu seiner persönlichen Exkommunikation geführt und ist somit nicht das Problem der Kirche, sonder sein Privates.
Es ist also – Ihrer Meinung nach – nicht ein Problem der Kirche und Ihres Lehramtes, dass dieses sich selbst widerspricht? Und das halten Sie nicht für „Unsinn“?
Wenn die Treue zu einem Eid – Ihrer Meinung nach – zu einer Exkanonisierung / Ekommunikation führen kann, dann frage ich mich: exkommuniert sich die Institution, die diesen Eid formulierte und verpflichtend machte, nicht selbst? Stimmt es dann doch, was die Traditionalisten sagen, dass Vat. II. keine „Reform“ (Benedikt XVI.) war, sondern eine regelrechte „Revolution“ (Joh.P.II)?
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#18   Przybislav Iamesseblo   13:19:39 | Donnerstag, 9. September 2010
eine Unverschämtheit des Frevlers Montini
die Abschaffung des Antimodernisteneid war eine Unverschämtheit des Frevlers Montini. Er bewies damit seine Unfähigkeit am spezifisch Katholischen festzuhalten. Jede Gemeinschaft nämlich, die sich ihrer Einzigartigkeit bewusst ist, hat sich durch klare Trennungslinien vom Rest der Welt abzugrenzen. All jenen die der italienischen Sprache kundig sind, empfehle ich die beiden Schriften Hochwürdens Dott. Luigi Villa über diesen Frevler. Wer mehr über die Gesinnung des Frevlers wissen möchte, sollte sich unbedingt das kürzlich erschienene Buch Pater Anthony Cekadas: Work of human hands besorgen.
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#17   juemuc   12:59:26 | Donnerstag, 9. September 2010
@ Domenico @ Siegfried
Laut Allgemeinem Rechtsverständnis ist eine Rückwirksamkeit nach Rechtsverschärfung unstatthaft, während eine Rückwirksamkeit Rechtslockerung statthaft ist. Genauso wurde hier verfahren.
Dass Herr Lefebvre am Antimodernisteneid festgehalten hat und dem 2. Vat. abgeschworen hat, hat letztendlich zur Exkanonisierung seiner Gemeinschaft und zu seiner persönlichen Exkommunikation geführt und ist somit nicht das Problem der Kirche, sonder sein Privates. Deswegen ist „Unsinn“ genau das richtige Wort.
@ Siegfried:
a) natürlich ist der Antimodernisteneid abgeschafft. Dazu braucht es auch kein Dokument, sondern es reicht die Nichtforderung desselben. Außer sie nennen mir ein Kirchengesetz, dass die Formpflicht für päpstliche Entscheidungen bestimmt.
b) Eine Heiligsprechung Lefebvres ist vielleicht Ihre private Phantasie, in realiter ab eher unwahrscheinlich. Außer ein Papst rekommuniziert ihn und rehabilitiert ihn somit posthum.
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#16   Domenico Tuttisanti   12:40:34 | Donnerstag, 9. September 2010
juemuc
Es ist völlig unlogisch den Eid abzuschaffen und gleichzeitig frührer Geweihte zur Befolgung desselben zu zwingen.
Es ist aber nicht „unlogisch“, wenn ein Geistlicher, der diesen Eid abgelegt hat, ihn weiterhin für (ihn selbst) verpflichtend hält. Wie soll etwas, das er in feierlicher Form geschworen hat, von einem auf den anderen Tag ungültig sein?
Wie schon früher in der Frage der Zelebrationsrichtung und des Volksaltars sind Sie mit dem Wörtchen „Unsinn“ sehr grosszügig, ohne dass Sie Ihre Ausführungen hinreichend plausibiliseren können.
Vielleicht mässigen Sie sich in Zukunft etwas in Ihrer Wortwahl …?
Übrigend hat Joh. Paul II. die neuere Eidesformel im Jahre 1989 erweitert. Nun heisst es wieder im Sinne eines „Sentire cum ecclesia“:
„Fest glaube ich auch alles, was im geschriebenen oder überlieferten Wort Gottes enthalten ist und von der Kirche als von Gott geoffenbart zu glauben vorgelegt wird, sei es durch feierliches Urteil, sei es durch das ordentliche und allgemeine Lehramt.“
Würden Sie nun auch diese klare Verpflichtung auf das kathol. Lehramt und seine Festlegungen – entsprechend ihrer „Logik“ – rückwirkend für alle zwischen 67 und 89 geweihten Personen ausdehnen wollen?
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#15   juemuc   12:17:26 | Donnerstag, 9. September 2010
@ Domenico
Natürlich heißt es das. Mit der Abschaffung des Modernisteneids wurden gleichzeitig auch die kirchenrechtlichen Folgen bei einem Verstoß gegen diesen Eid abgeschafft. Nach der Abschaffung des Eides wurden Verstöße gegen ihn nicht mehr durch Exkommunikation oder Einschränkung der Amtsbefugnisse bestraft. Somit ist faktisch ein früher abgelegter Eid aufgehoben. Es ist völlig unlogisch den Eid abzuschaffen und gleichzeitig frührer Geweihte zur Befolgung desselben zu zwingen.
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#14   Siegfried   12:07:50 | Donnerstag, 9. September 2010
zu aufrechterkatholik: Den Antimodernisteneid
dieser Eid wurde niemals aufgehoben. Es gibt kein Dokument darüber.
Der Eid wurde von sehr vielen Oberhirten gebrochen. Die deutschsprachigen und die holländischen Bischöfe an der Spitze.
In der folgenden Zeit liesen die Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. diesen Eid einschlafen. Johannes Paul II. versuchte zum Ende seiner Lebenszeit einen eigenen Eid einzuführen, der von Beginn an nicht ernst genommen und abgelehnt wurde. Ebenso erging es dem Kirchenrecht. Das gültige wurde nicht mehr beachtet und das Schwammige von 1983 fand keine Beachtung. Da die VK 2 Bischöfe keinen Oberhirten über sich anerkennen.
Sie lehnen das oberste Hirtenamt, sie lehnen das Petrusamt ab, aus diesem Grunde beachten sie keinerlei Anweisungen aus Rom. Da sie den Stellvertreter des obersten und ewigen Hohenpriester Jesus Christus ablehnen, so kommt es automatisch dazu, den ewigen Hohenpriester selbst nicht zu Kenntnis zu nehmen.
Dies ist der Grund, daß der nachkonziliare Klerus selbst nicht mehr an die eucharistische Verwandlung glaubt.
Der Tag an dem der Gründer der Piusbruderschaft Heilig gesprochen wird, der blüht in der Kirche auf. Nur durch seine Treue ist die Heilung der Kirche möglich. Ohne ihn gäbe es auch keine Petrusbruderschaft. Auch keine Wiederzulassung der Heiligen Messe. o^/ :(3 Danke für diese Glaubenstreue
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#13   Tsunami   11:50:11 | Donnerstag, 9. September 2010
@Prof Rempremmerding
Wer Gehirn hat, der denke! :-D :-D :-D
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#12   Prof Rempremmerding   11:44:13 | Donnerstag, 9. September 2010
Meineidige Bestien sind sie allesamt, die auf dem Räuberkonzil schmählich brachen,
was sie einst feierlich schwuren. Die Schwurfinger müßten diesen Gaunern abfaulen, dafür verfault heute als sichtbares Zeichen des Gotteszornes ihre sakrilegische „Konzilskirche“! Wer Augen und Ohren hat, der höre und sehe!
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#11   Vogel   11:37:52 | Donnerstag, 9. September 2010
Piusbrüder
Wie kommt es eigentlich, daß ich beim Googeln so oft auf Johannes Dyba und kreuz.net stoße.
Wie dachte er denn über die Píusbrüder??? Ich habe keine Ahnung…
Hier kommt man ein Zitat von einem Herrn von 2009
Lang lebe Bischof Dyba-auch wenn er schon tot ist.Den guten Bischof Dyba,den haben sie alle fertig gemacht,diese Verbrecher.Sie sind ihm,dem eh schon kranken Mann, in den Rücken gefallen bis er erlag.
Von wegen, lang lebe er: am 15.09.2010 wird er 81.
Wie feiert man eigentlich im Himmel? Oder feiert er da am 23.07???
Was haben eigentlich so viele über ihn geschimpft, ich fand den total freundlich, sympathisch und liebevoll.
Die paar Sprüche darf man auch nicht überbewerten, in einer Predigtsammlung von ihm ist kein einziger Spruch zu finden, alles ganz lieb geschrieben. Das einzigste lustigste: (Ihr Bayern hört ruhig zu , so ähnlich jedenfalls).
Ich habe ja hier dieses Buch über Dyba und Schick. Da ist ja ein Bild von J. Dyba drin, da sieht er fast etwas depressiv aus – sonst lacht er eigentlich immer.
Warum ist er denn damals nicht ins Krankenhaus gekommen, wenns ihm schon zwei Tage vorher nicht so gut ging. Da hat man immer gehört, daß er Probleme mit Asthma hat, daß das Klima in Deutschland nicht gerade gut für ihn ist und daß er an einem Darmverschluß operiert wurde und an was stirbt er an einem Kammerflimmern. Ich dachte eigentlich, sein Neffe sei auf
Darmprobleme spezialisiert – warum kam nicht ein HHerzspezialist??? Warum war er wirklich nicht im Krankenhaus…
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#10   Philister †   11:36:40 | Donnerstag, 9. September 2010
Schätze mal,
durch homophile Befruchtung!
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#9   Absalon †   11:34:52 | Donnerstag, 9. September 2010
Wie mehrt sich eigentlich
eine Bruderschaft???
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#8   Tsunami   11:34:43 | Donnerstag, 9. September 2010
@Krak des Chevaliers
„Wenn der ganze Konzilsspuk mit lautem Krachen in sich zusammengefallen sein wird – und dies wird nicht mehr lange dauern – …“
Mal wieder in die Kristallkugel geschaut??? :-D :-D :-D
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#7   das war's †   11:23:10 | Donnerstag, 9. September 2010
@kraki
Spiele Dein Kasperltheater hinter den Brettern, die die Welt bedeuten. Dort sehen Dich wenigstens die Kinder und freuen sich, wenn das Kroko auftaucht.
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#6   Krak des Chevaliers   11:18:37 | Donnerstag, 9. September 2010
Piusbruderschaft
Gott segne, schütze und mehre die Piusbruderschaft. Wenn der ganze Konzilsspuk mit lautem Krachen in sich zusammengefallen sein wird – und dies wird nicht mehr lange dauern – dann werden die letzten Überlebenden froh und dankbar sein, dass hier der katholische Glaube und die katholische Liturgie ungeschmählert bewahrt worden sind.
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#5   monens   11:04:14 | Donnerstag, 9. September 2010
Auszug aus dem Antimodernisteneid
Hier
www.razyboard.com/…07887-5828156-0.html
Der Weltgeist versucht die Bastion der Kirche durch „Aufweichungen“ des hochwürdigen Priesteramtes zu unterminieren
www.razyboard.com/…07691-5966140-0.html
„Zeitgeistgemäss angepasste“ Priester versucht der Weltgeist als „trojanisches Pferd“ zu benutzen; ein Priester darf vor keinen Drohungen der Welt zurückweichen und niemals gemäss dem Zeitgeist bloss „denken“ oder „meinen“ sondern er muss die Wahrheit Jesus Christus verkünden und leben
www.razyboard.com/…07887-5896399-0.html
durch die auf die hl. Tradition fussende unverfälschte Lehre der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche
www.razyboard.com/…07688-5822745-0.html
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#4   Domenico Tuttisanti   10:55:03 | Donnerstag, 9. September 2010
Lapsus
Es muss natürlich „Antimodernisteneid“ heissen … :-$
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#3   aufrechterkatholik   10:50:02 | Donnerstag, 9. September 2010
Den Antimodernisteneid
sollte man, natürlich in einer revidierten Fassung, sofort wieder einführen! Er sollte sich gegen die widergöttliche herrschende Meinung wenden, dass Frauen und Männer in der Kirche gleichberechtigt sind (selbstverständlich sind sie gleichwertig, um allen Feministinnen hier den Wind aus der Feministenmühle zu nehmen), er sollte den Priester verpflichten,gegen den Homohedonismus zu kämpfen und so manches mehr. Der Modernismus ist auch heute die Wurzel allen Übels! Jawoll!
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#2   Domenico Tuttisanti   10:44:50 | Donnerstag, 9. September 2010
joemuc
Der Modernisteneid wurde 1967 „abgeschafft“ für die ab diesem Zeitpunkt neu zu weihenden Priesterkandidaten. Das heisst aber nicht, dass jemand, der diesen Eid tatsächlich abgelegt hat, seit 1967 davon entbunden wäre.
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#1   juemuc   10:32:43 | Donnerstag, 9. September 2010
So ein Unsinn…
Der Antimodernisteneid wurde 1967 abgeschafft und hatte somit auch für diejenigen die ihn zuvor abgelegt haben keine Gültigkeit mehr.
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