Piusbruderschaft
Konzilskirche und Piusbruderschaft: Da liegen Welten dazwischen
„Wer in Sachen liturgischer Ehrfurcht und kultischer Schönheit solche Fehlpässe spielt, muß sich nicht wundern, wenn die in Frankreich starke Piusbruderschaft diese in ein Tor verwandelt“ – mußte sogar die ‘Tagespost’ zugeben.
Die Kirche Saint-Nicolas-du-Chardonnet der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Paris
Die Kirche Saint-Nicolas-du-Chardonnet der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Paris
© phtgrphy, CC
(kreuz.net) Am 17. August berichtete der Journalist Oliver Maksan in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ über die liturgischen Parallelwelten in Paris. Er vergleicht die Mariä-Himmelfahrts-Liturgie in der Pariser Kathedrale Notre Dame mit jener in der Kirche Saint-Nicolas-du-Chardonnet der Priesterbruderschaft St. Pius X.

Die beiden Gotteshäuser liegen von der Seine getrennt nur wenige hundert Meter voneinander entfernt.

Doch zwischen den Kirchen liegen Welten – bemerkt Maksan.

Das würde auch „dem konzilshermeneutisch ungeschulten Besucher“ auffallen.

Gläubige kapitulieren vor der Nationalsprache

Maksan besuchte zum Patroziniumsfest der Pariser Kathedrale dort die Frühmesse.

Die Kehrversliturgie war „kirchenmusikalisch einfachst gestrickt“.

Die internationalen Meßbesucher verstummten vor der französischsprachigen Liturgie.

Beim Kommunionempfang bemerkte Maksan Gedränge und Ehrfurchtslosigkeit.

Die liturgischen Gewänder empfand er wegen der puristischen Anspruchslosigkeit als schon wieder auffallend.

Der Zelebrant entließ die Gläubigen „breit grinsend mit guten Feiertagswünschen“.

In der Messe liefen auch kaugummikauende und photographierende Touristen herum.

Die Seitenkapellen der Kathedrale waren als Lagerhallen für Kartons, Kleiderständer und anderen Krempel zweckentfremdet.

Der Unterschied kann nicht geleugnet werden

Am Nachmittag des gleichen Festtages besuchte Maksan die Vesper bei der Piusbruderschaft.

Durch den Kirchenraum schwebten Gregorianischer Choral und Weihrauch: „Die Rauchmäntel der lateinisch psalmodierenden Geistlichkeit glitzern golden.“

Unter den Gläubigen saßen gut und schlecht Gekleidete, Alte und – besonders bemerkenswert – auch Junge.

Maksan muß zugeben, daß es nicht ganz fair ist, eine von Touristen belagerte Kathedrale mit einer Vorzeigekirche der Altgläubigen zu vergleichen:

„Dennoch wird hier deutlich, auf welch’ unterschiedliche Weise man in beiden Kirchen an die Liturgie herangeht und welchen Rang man ihr einräumt.“

Sein Kommentar zur Billigliturgie in Notre Dame:

„Wer in Sachen liturgischer Ehrfurcht und kultischer Schönheit solche Fehlpässe spielt, muß sich nicht wundern, wenn die in Frankreich starke Piusbruderschaft diese in ein Tor verwandelt.“
      
78 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#82   Bernd Stromberg   13:58:04 | Freitag, 10. September 2010
@Jörg Guttenberger
Kleinere Ausrutscher wie die von Ihnen beschriebenen gibt es immer wieder mal. Ansonsten sind etwa die Festliturgien in der Kupfergasse schon hervorragend, vermutlich auch in den anderen Gemeinden, die Sie nennen. Schade ist, dass es in der Kupfergasse keine lateinische Vesper mehr zu geben scheint, was sehr bedauerlich ist. Ich erinnere mich an eine festliche Fronleichnamsvesper zu Zeiten von Pfarrer Plenker mit den wunderschönen Antiphonen zum Hochfest. Aber ansonsten kann man dort sehr zufrieden sein. Wie gesagt, Raum für Verbesserungen gibt es immer. Aber was in manchen Gemeinden im Bereich Liturgie teilweise „gefeiert“ wird, ist schon erschütternd. Es ist viel kaputt gemacht worden in den letzten Jahrzehnten. Ich meine damit nicht die Liturgiereform, denn dass die ordentliche Liturgie sehr würdig und schön gefeiert werden kann, zeigen ja gerade die Kupfergasse und einige andere Kirchen. Es ist ein Ungeist eingezogen, der das Banale in die Liturgie holt. Das ist die große Fehlentwicklung der letzten Jahrzehnte. Und das ist das eigentlich Bedauerliche.
Redaktion benachrichtigen
#80   Lycobates   16:59:17 | Donnerstag, 9. September 2010
frappierend @„Pius XII.“ –- @juemuc
Notre Dame ist architektonisch beeindruckend, religiös eine Wüste
Ich bin sehr oft in Paris, und stimme Ihnen hier zu. Lediglich für die 10-/15-minütige Orgelimprovisation eines Titulars (etwa O. Latry) nach Hochämtern lohnt es sich, dort das Ende eines NOMs zu besuchen!
Saint-Nicolas ist eine typische französische katholische Großstadtkirche, wie man sie vor 50 Jahren überall hatte, politisierende Predigten einbegriffen.
Zum Glück werden aber nicht in allen Messen Häretiker im Kanon genannt. Katholisch in Auswahl.
–-
mit Rosenkranzgebet die Zeit totschlagen und bekommt vom wichtigsten Teil des Gottesdienstes so gut wie nix mit. Das ist genau das, was ich bei einer Alten Messe erlebt habe.
Sie sollten nicht von sich auf Andere schließen. Nur sehr wenige treue Katoliken haben keine Ahnung, was die Messe ist, und was dort vorgeht (dazu braucht man die einzelnen Gebete und Handlungen nicht wörtlich zu verstehen; nicht einmal ein zweisprachiges Meßbuch mit allen Texten, was die meisten aber haben, ist dazu erforderlich);
Sie schrieben doch auch:
Außerdem kennt der mehr oder weniger häufig gottesdiensbesuchende Gläubige den Ablauf einer Messe und weiß wo wer zu Antworten oder zu beten hat
Na also!
Und sagen, daß man, indem man betet (den Rosenkranz oder was anderes), „die Zeit totschlägt“, zeugt von einem vollständigen religiösen Unverständnis.
Das ist sehr schade. Versuchen Sie doch bitte unter Gebet Ihr Verständnis der katholischen Religion und ihres Kults zu vertiefen!
Redaktion benachrichtigen
#78   aufrechterkatholik   08:15:42 | Donnerstag, 9. September 2010
Herr Lef.
Treffliche Analyse, welche von Ihrem, geschätzer Herr L., klaren Geiste zeugt! Geben Sie’s den flotten Schönstättern, die die unbfleckte, allzeit reine Jungfrau zu verehren vorgeben und doch nur ihren neumodernistisch dunklen Trieben folgen, geben Sie Ihnen, mit Recht und Jawoll!
Redaktion benachrichtigen
#77   Lefebvre   06:56:17 | Donnerstag, 9. September 2010
gotthard – weihen?
00:00 Standbilder Schönstadt
02:00 Treffen von Gutmenschen
04:11 eine swingende Menschenansammlungen im Rund des Ententanzes – gut gesättigt.
07:17 shake hands
07:38 get together
08:25 „es grünt so grün…“ ein Blick in die Landschaft
09:00 … ein Bild…
Von Diakonatsweihen keine Spur!
Inbrünstige Anbetung vor dem Allerheiligsten – auch keine Spur.
Die Zelebration der von mir so geschätzten tridentinischen Liturgie, welche unser Heilige Vater PIUS V. auf ewig und nicht änderbar festlegte fand ebenfall nicht statt.
Menschen die zur hlg. Beichte gehen – auch keine (aber unmengen Gutmenschen)
Ein Kruzifix mit unserem leidenden Hern Jesus Christus, der für viele das Kreuz, die Kreuzesleiden und den schmachvollen Kreuzestod auf sich nahm ist ebenfalls nirgends zu entdecken.
Mein nüchternes Fazit: ein nettes come together von Menschen, die sich (lange?) nicht gesehen haben und ihre Freude am miteinander teilen.
Das Filmdokument zeigt sehr schön, dass die Nebensächlichkeiten und das „drumherum“ zur Wichtigkeit werden, wenn nicht der Focus auf Gott gerichtet ist! Und genau darin unterscheiden sich die Ansichten der Konzilskirche von den der durch uns gegründeten FSSPX. Gott zuerst!
Redaktion benachrichtigen
#76   Krak des Chevaliers   06:32:41 | Donnerstag, 9. September 2010
der Vergleich macht es deutlich
Der unmittelbare Vergleich macht deutlich, wie herunter gekommen die offizielle Liturgie der katholischen Kirche 40 Jahre nach „dem Konzil“ ist. Alles ist zerschlagen, zerhackt und zerfleddert; jeder macht was er will. Ansonsten hübsche Mädchen fungieren in der neuen Messe als Vogelscheuchen in kurzen Messdienertallaren, die die nacken Beine hervorschauen lassen, und in schlecht sitzenden Rochettes, über die sich die langen Haare ergießen – hochgradig unweiblich. Man hat oft den Eindruck, es geht einfach nach dem Prinzip: je schräger um so besser! Die Bemühungen des Heiligen Vaters werden in deutschen Landen von Bischöfen, Priestern und engagierten Laien mit Unbehagen registriert und schon weit vor den deutschen Grenzen ausgebremst. Man kann eigentlich nur wünschen, dass dieses ganze System so bald wie möglich und mit lautem Krachen zusammenfällt. o.O
Redaktion benachrichtigen
#75   klausvonjaus   01:16:30 | Donnerstag, 9. September 2010
NUR DIE LIEBE ZÄHLT
DIE LIEBE ZUR KIRCHE, ZU GOTT, ZU DEN MENSCHEN…
Redaktion benachrichtigen
#74   Beda   00:34:17 | Donnerstag, 9. September 2010
Die Katholische Kirche ist eine vollkommene
Gesellschaft.
Redaktion benachrichtigen
#73   Junker Jörg   00:30:50 | Donnerstag, 9. September 2010
Danke…
Zwischen unserer katholischen Kirche und der
Piusbruderschaft liegen nicht nur Welten, sondern Galaxien.
Redaktion benachrichtigen
#72   Jörg Guttenberger, Köln   23:54:58 | Mittwoch, 8. September 2010
Pius XII Liturgie
In der Kölner Innenstadt wird die neue Liturgie vorbildlich zelebriert, wenn man einmal von ein paar Ausrutschern (Vesper in St. Maria i. d. Kupfergasse während der Pfarrer Vosen auf der auf der Kanzel herumturnt und den Chormantel erst zu sakramentalen Segen trägt; Hochamt in St. Apostel, wo Pfarrer Biskupek am 15.08.2008 das „Vater unser“ im abendlichen Festhochamt nur rezitieren ließ). Auch im Kölner Dom, wo normalerweise mit angemessener Würde zelebriert wird, geraten die Pontifikalämter zu einer Lachnummer: während der Klerus sitzt, so z. B. bei der Lesung, tragen die einfachen Kleriker einscnhließlich Diakon Birett, wohingegen die Bischöfe – abgesehen vom Tonsurkäppi – barhäuptig herumsitzen. Normalerweise tragen die höheren Chargen Kopfbedeckung und die niedrigen sitzen barhäuptig. Im Kölner Dom ist das umgekehrt, wie an Karneval.
Redaktion benachrichtigen
#71   Lisibald Poier †   23:44:42 | Mittwoch, 8. September 2010
Auch du Sohn Brutus
bist ein Sünder.
Redaktion benachrichtigen
#69   Gotthard   22:25:36 | Mittwoch, 8. September 2010
Diakonenweihe
hier ein Video von der Diakonenweihe am 5. September in Schönstatt:
Video schoenstatt-tv.de/DE/Mediathek.html
Redaktion benachrichtigen
#68   FIDEI DEFENSOR FIDELIS   22:07:51 | Mittwoch, 8. September 2010
„IN INTEGRUM“
Zu alle dem, die Priesterbruderschaft St. Pius X. steht
„mit philosophisch klarem Geist“,
nicht nur in Glaubensfragen über dem Zeitgeist “
Redaktion benachrichtigen
#67   r.ruhrgebietler   21:06:00 | Mittwoch, 8. September 2010
ja der satan
hat in der tat nichts besseres zu tun als die Seelen in zerströung zu weiden.
daher ist das Erste der 10 Gebote heute besonders schwer zu halten, welches übertragen heisst : DU SOLLST KEINE GÖTTER NEBEN MIR HABEN
Besonders wirkt der Teufel durch Krankheit und schwerer Müdigkeit und Schwindel, mit der er die guten Gläubigen in der Wohnung richtig gefangenhält – und wie er dies mit Priestern tut, die ihren Dienst versehen sollten, und dies nicht mehr können, weil sie physisch dran gehindert werden.
ich kann dies aus eigener erfahrung nur bestätigen! besonders in jetzt anstehenden lichtärmeren jahreszeit werden unmengen menschen davon heimgesucht – von der psychiatrie leichtfertig als winter-depression eingestuft ist dieser erscheinung oftmals verbunden mit den atacken satans!
Redaktion benachrichtigen
#66   Lefebvre   20:55:59 | Mittwoch, 8. September 2010
das war’s – wie ich lese
haben Sie entweder schnell und gut Recherchiert (nur nicht im Falle des Grünen Skapulier) oder Sie wenden die genannten Hilfsmittel persönlich an. Hilfreich ist die Lektüre: A.M. Weigl „Erlebnisse mit dem Grünen Skapulier“.
Wohlan werte Seele – der Segen Jesu Christi sei mit Ihnen!
Redaktion benachrichtigen
#65   Rudolfus   20:46:24 | Mittwoch, 8. September 2010
Die Lossprechung von den schweren Sünden ist gerade das, was der Teufel verhindern möchte
Denn die für die Verdammnis gewonnene Seele wird wieder ein Kind Gottes, das wieder entschlossen auf Gottes unsichtbarem Weg wandelt.
Der Teufel hat das gigantische Interesse die Absolutionsmöglichkeiten abzuschaffen, und die Katholiken von Beichte und Absolution fernzuhalten.
Besonders wirkt der Teufel durch Krankheit und schwerer Müdigkeit und Schwindel, mit der er die guten Gläubigen in der Wohnung richtig gefangenhält – und wie er dies mit Priestern tut, die ihren Dienst versehen sollten, und dies nicht mehr können, weil sie physisch dran gehindert werden.
Die Beicht- und Absolutionsmöglichkeiten sind außerhalb von größeren Städten, die katholische Kirchen besitzen, oft nur mehr sehr rar.
Gültig ist die Absolution Gott sei Dank auch in all den N.-O.-Kirchen, auch wenn der Priester dort oft nicht mehr den katholischen Glauben kennt.
Wer die Gnade hat, häufig zu beichten und die Absolutions zu empfangen, sollte dies bei einem fromm-demütigen, und gebildeten ganz und gar katholischen Priester tun – wie bei der PBSPX, deren Sakramente und Priester ganz und gar katholisch sind, und wegen der Modernistenokkupation der Hierarchie durch Scheinkatholiken kraft Notstandsgesetzgebung der Kirche gültig die Absolution erteilen, auch wenn das den Modernisten nicht paßt, die sich auf normale Kirchenzeiten berufen, und sich die Absolutionserlaubnis vorbehalten wollen, obwohl sie nur mehr die neuen Riten zelebrieren und Modernismus lehren.
Aber es gibt auch die PBSP, das Opus Dei …
Redaktion benachrichtigen
#64   das war's †   20:42:03 | Mittwoch, 8. September 2010
@Lefebvre
Das Grüne wurde nicht vom Himmel übergeben. Das Lebenszeugnis des hl. Simon Stock hat genau erfüllt, wovon die Himmelsmutter sprach. Die Benediktusmedailie gibt es auch in einem Kreuz. Ich nenne es, ein Exorzistenkreuz, da die Anfangsbuchstaben deutlich zu sehen sind. Der Rosenkranz ist das Zweite große Gnadenmittel, welches der Himmel übergeben hat. Ihr Wert ist ungleich dem der Wunderbaren Medailiie, weil diese darum getragen wird, von Maria Gnaden zu erbitten.
Redaktion benachrichtigen
#63   Lefebvre   20:37:48 | Mittwoch, 8. September 2010
Rudolfus – oh der wunde Punkt
das Grüne Skapulier, die Benediktmedaille gegen den Teufel, das Benedictuskreuz, der Rosenkranz …
stille Begleiter meines Lebens – und wenn sie nicht „am Mann“ sind ist der Angriff des bösen Feindes sofort spürbar!
Der Teufel hasst nichts mehr als die Reinheit!
Redaktion benachrichtigen
#62   das war's †   20:13:12 | Mittwoch, 8. September 2010
@Rudolfus
Der Teufel hat eindeutig einen besonderen Haß gegen jedes Engagement und Bekenntnis
Nun mach mal halblang. Dafür gibt es die heilige Beichte, ganz lang.
Redaktion benachrichtigen
#61   Rudolfus   20:08:30 | Mittwoch, 8. September 2010
angelusdominus: Der Teufel hat eindeutig einen besonderen Haß gegen jedes Engagement und Bekenntnis
in und zur Römisch-Katholischen Kirche, und wütet durch Krankheiten u. ä.,
und besonders stark ist der Haß des Teufels gegen jene Individuen, die aufgrund göttlicher Begnadung den originalen römisch-katholischen Glauben entdeckt haben, gegen dessen modernistische Leugner in der N.-O.-Irrsekte, die so viel antikatholische Irrlehren verbreiten.
Eine Kenntnis der Lehre und das Leben in der Glaubenspraxis führt naturgemäß zu einem guten Beispiel und läßt diesen Weg auch andere finden, und nirgendwo findet man eine größere innere Seligkeit und das ewige Leben, und die Rettung vor dem Bösen, trotz Drangsale, Verleumdung und Verfolgung, und das merkt jeder offene Mensch in einem christlich geprägten Volk irgendwann, solange dieser demütig der Gnade entspricht.
Alle, die sich aber der Kirche öffnen, sind jetzt mit den modernistischen Irrlehrern und deren Verbrechen konfrontiert –
deshalb hat der Teufel größtes Interesse, jeden einzelnen wahren Katholiken gesellschaftlich und kirchlich fertigzumachen,
und die Kirche zu zerstreuen, was wir ja in der N.-O.-Hierarchie sehen.
Die größte Wut des Teufels konzentriert sich also jetzt nur noch auf die Individuen und deren Gruppierungen, die noch den originalen katholischen Glauben haben, und besonders haßt er die Geweihten selbst, aber letztlich jeden einzelnen, der ein guter Katholik ist.
Ich weiß auch, wie sehr der Teufel die Devotionalien haßt, die ein Katholik mit sich trägt: das Grüne Skapulier, die Benediktmedaille gegen den Teufel …
Redaktion benachrichtigen
#60   Lefebvre   19:51:05 | Mittwoch, 8. September 2010
Satanisches Wirken
hat
a) das zweite vat. Konzil bewirkt
b) in eben jenem zweiten vat. Konzil gewirkt
c) die Früchte aus a) und b) treten heute offen zu Tage.
Wie auch im Falle angelusdominus – hier ist ein andauernder, täglicher Privat-Excorcismus anzuraten, wie er z.B. im „Gebetsschatz“ von A. M. Weigl zu finden ist. Auch ist eine 30-tägige Andacht zum Heilige Josef sicherlich nicht verkehrt. Am kommenden Freitag wäre ein guter Zeitpunkt für eine Novene zum Heiligen Josef.
Ratsam ist auf jeden Fall die tägliche Weihe an die liebe Gottesmutter:
O meine Gebieterin,
o meine Mutter,
Dir bringe ich mich ganz dar, und um Dir meine Hingabe zu bezeugen, weihe ich Dir heute meine Augen, meine Ohren, meinen Mund, mein Herz, mich selber ganz und gar. Weil ich also Dir gehöre, o gute Mutter, bewahre mich, beschütze mich als Dein Gut und Eigentum.
Amen!
Redaktion benachrichtigen
#59   angelusdominus   19:30:55 | Mittwoch, 8. September 2010
@Rudolfus
Danke für Ihren Kommentar. Das ist eindeutig teuflisches Wirken. Immerhin sind es unzählige Zufälle, welche gut aufeinanderpassen und als Ganzes eine Gezielte Strategie ergeben. Nämlich zu verhindern, dass ich zur FSSPX gehe, Ministriere, einen Seelsorger/Beichtvater habe, ich Exerzitien besuche, nicht mehr Beichte (Beichtüberwachung durch Pfarrhaushälterin/Sohn), mit Mitbrüdern in Kontakt komme, meine Familie und Kinder gleichgesinnte im Glauben haben, … Der Plan wäre fast aufgegangen, wenn ich nicht nach langem Bitten bei der FSSPX die Möglichkeit bekommen hätte doch wenigstens ihre Sonntags-Gottesdienste besuchen zu düfen und die Sakramente zu empfangen. Der Schaden ist allerdings enorm und für meine gesamte Familie, Kinder, Verwandten und kann nicht wieder gut gemach werden da Rufmord. Doch der Liebe Gott hat es immerhin nicht zugelassen das wir vom Gottesdienst und von des Sakramenten offiziell ausgeschlossen werden. Das traurige an dem ganzen war es, das Priester und Gläubige sich vereint haben um gegen uns vorzugehen und es gerade die FSSPX war welche das getan hat, obwohl wir der geistigen Richtung zu 100% ergeben sind.
Redaktion benachrichtigen
#58   Rudolfus   19:13:46 | Mittwoch, 8. September 2010
Meine Meinung ist, daß die geschilderten
„Zufälle“ gegen angelusdominus nach teuflischem Wirken aussehen, das sich ja früher oder später gegen jeden einzelnen Christen wendet, der nach der Heiligkeit strebt, gegen die guten Bischöfe bis hinunter in alle Schichten.
Und es wird ja auf allen Ebenen immer schlimmer – Verleumdungen sind eine vom Teufel geliebte Strategie, gegen den Bürger und gegen einen Bischof wie Mons. Mixa oder den früher so präsenten Mons. Krenn (der schwer erkrankt ist, wie viele).
(Steht nicht eine Großverfolgung für die Zeit ab 1960 im 3. Geheimnis von Fatima? Wieso schreckten die Päpste bis inclusive Johannes Paul II 1960-2000 vor dessen Veröffentlichung zurück? Was darin steht, ist doch nichts, worauf die Kirche nicht durch die Endzeitrede Christi vorbereitet war.)
„Traue niemanden“, so lautet die Devise in der Mitte-1990er-TV-Serie „Akte X“.
Ich sehe Kapitel der GO auf drastische Weise weltweite Realität werden. „Glücklich, wer gestorben ist.“ (hl. P. Pio, +1968)
Redaktion benachrichtigen
#57   r.ruhrgebietler   18:01:36 | Mittwoch, 8. September 2010
Die Redaktion hat also
wiedereinmal zugeshlagen und munter redaktionel eingegriffen. vermutlich war der beitrag von Rudolfus rein katholischer art und weise – evtl. gg. rechtslastige neigungen und wurde deswegen dierekt gelöscht!
lefebrve… vorsicht… auch ihnen droht die löschung/sperrung…
Redaktion benachrichtigen
#56   Lefebvre   17:58:52 | Mittwoch, 8. September 2010
Rudolfus
leider konnte die Redaktion mit Aussagen in der Nachfolge Jesu Christi nicht umgehen!
Bitte lassen Sie Sich deswegen nicht entmutigen weiterhin den Herrn Jesus Christus frei und offen zu bekennen!
Gottes Segen mit Ihnen!
Redaktion benachrichtigen
#54   angelusdominus   16:33:25 | Mittwoch, 8. September 2010
@Przybislav Iamesseblo
Diese Verbote werden nicht direkt ausgesprochen. Es wird zum Beispiel eine Messe gefeiert, welche nicht bekannt gemacht wird oder wo der Eigentümer des Altares, welcher ein Gläubiger ist das nicht will. Es folgen Empfehlungen nicht zur Kommunion zu gehen, nicht die Exerzitien zu besuchen bzw. mit hohen Gläubigen und Familien nicht in Kontakt zu treten, … Wenn ich mich für Exerzitien anmelde, dann ist einfach kein Platz frei oder sie finden angeblich nicht statt, obwohl man später erfährt das es eine Lüge ist, das Anmeldungsschreiben für den Dritten Orden welches ich abgegeben habe hat angeblich nie existiert, ich wurde von Priestern welche ich nicht kenne als Geisteskrank klassifiziert auf Berufung auf eine Pfarrhaushälterin und ihren Sohn, die hohen Gläubigen werden gewarnt vor meiner Familie, weil ich ausgeschlossen bin und ich angeblich die anderen Verderbe, obwohl ich die meisten Gläubigen nicht einmal kenne, … Sie sehen darin das letzte Rettungsmittel für mich, damit ich mich doch noch zu ihrem Klassen/Unterwerfungsdenken bekehre. Das verrückte ist, dass ich die Glaubenseinstellung zu 100% Teile und trotzdem nicht bei ihnen sein darf bzw. an ihren Veranstaltungen teilnehmen darf. Man sagt mir nicht einmal was mein Verbrechen war. Es wird einfach nur gesagt ich hätte der Gemeinschaft schreckliche Dinge angetan mit Berufung auf Gläubige und die Pfarrhaushälterin. Es gibt keine Aussprache oder ähnliches sondern immer nur wilde Verurteilungen mit eben Berufung auf Gläubige.
Redaktion benachrichtigen
#53   Rudolfus   16:32:20 | Mittwoch, 8. September 2010
@Bernd Stromberg: Ihre Korrektur, der Ritus des hl. Pius V ist nach Benedikt XVI uneingeschränkte
forma extraordinaria.
Besten Dank für diese Klarstellung.
D.h., Pp. Benedikt setzt keinerlei Einschränkungen.
Jetzt wissen wir, wieso sich die PB so über dieses Schreiben gefreut hat.
@karljosef: Die PB d. hl. Pius X bestreitet nicht die grundsätzliche Gültigkeit der Neuen Messe, sie verwirft sie nur aus anderen theologischen Gründen.
Aber die Gültigkeit an sich wird nicht bestritten, auch nicht die der N.-O.-Sakramente (s. den exzellenten mit Bildern zur Neuen Messe illustrierten KATECHISMUS ZUR KIRCHLICHEN KRISE, erschienen bei der PBSPX, Jaidhof/NÖ, Ö.).
Unvollkommen und unwürdig ist wohl die Einstufung, die EB Lefebvre der NM diagnostizierte.
Bei Ungültigkeit wären ja auch die N.-O.-Bischofsweihen als möglicherweise ungültig klassifizierbar, und der N.-O.-Papst wäre kein geweihter Bischof.
Die Gläubigen sind gehalten, dem NOM fernzubleiben, und diesen nicht als kirchenwürdig anzusehen.
Ich würde das so unterschreiben, was die normale Anwendung als gestaltete Gemeindefeier betrifft, auch mit dem Papst als Zelebranten – die Handhabung mit Christi Gestalten an sich ist bereits ein Greuel: gerade auch bei Papstmessen. Es gibt kein schlimmeres Verbrechen als ein Sakrileg gegen den Herrn.
Der NOM ist aber auch katholisch gestaltbar, folgend den alten Vorschriften, die aber im NOM keine Vorschriften mehr sind, und das macht das große Übel aus – wahrscheinlich ist er deshalb tatsächlich „der Greuel der Verwüstung an hl. Stätte, der dort steht, wo er nicht stehen dürfte“.
Redaktion benachrichtigen
#52   tjark.p †   16:21:00 | Mittwoch, 8. September 2010
Interessant
dass Gott göttlich wäre Ist Gott also nicht göttlich? Merkwürdig. Und Gottmensch ist das sowas wie ein Zentaur?
Redaktion benachrichtigen
#51   Przybislav Iamesseblo   16:17:47 | Mittwoch, 8. September 2010
angelusdominus: sonderbar
zum ersten Mal höre ich, dass jemandem die Teilnahme an einer Messe verboten wird. Haben Sie sich etwas zu schulden kommen lassen, damit gewisse Familien ihre Gegenwart nicht dulden? Auch ist mir nicht aufgefallen, dass Gläubige nur deshalb um die Erlaubnis bitten müssen, mit mir zu verkehren, weil ich Roncalli, Montini und Woytila nicht als Päpste sondern als Frevler betrachte.
Redaktion benachrichtigen
#50   das war's †   16:06:30 | Mittwoch, 8. September 2010
@Rudolfus, ungebildeter Antichrist
Das Messopfer ist nicht „göttlich“. Die Natur ist göttlich. Du strafst die Gemeinde damit, ihr zu erklären, dass Gott göttlich wäre. Der Gottmensch ist das Allerheiligste.
Redaktion benachrichtigen
#49   angelusdominus   16:06:26 | Mittwoch, 8. September 2010
Privatmessen
Die FSSPX feiert wirklich geschlossene Privatmessen und sogar eigene Familienmessen, wo nur bestimmte Personen geladen sind in Privatkapellen von Gläubigen, … Das kann nicht dem kirchlichen Geist entsprechen, da Messen öffentlich sein sollen. Die Sonntagsmessen sind aber meistens auch für nicht Piusmenschen zugänglich.
Mir ist es zum Beispiel teilweise verboten worden an Frühmessen der FSSPX teilzunehmen, weil Gläubige und Familien sich gestört fühlen. Sonntags wurde aber bis jetzt immer geduldet. Wenn die FSSPX wirklich nicht nur im Glauben römisch katholisch wäre, sondern auch in der Praxis, dann hätte ich die Möglichkeit ohne Streitigkeiten einfach in die Kirche zu gehen und die Sakramente nach den regeln der Kirche zu empfangen, an Ihren Veranstaltungen teilzunehmen, an Exerzitien, Priesterweihen usw. Wenn man zum Beispiel bei dieser Gemeinschaft mit einem ihrer Gläubigen etwas unternehmen will oder reden will, dann muss man zuerst um Erlaubnis nachfragen, damit das Seelenheil ihrer Gläubigen nicht gefährdet wird. Warum können Erwachsene Menschen nicht selbst entscheiden mit wem Sie Kontakt haben? So etwas kann nur sektiererisch sein. Es ist auch nicht möglich Exerzitien und Veranstaltungen zu besuchen ohne das der „hohe Rat der Gläubigen“ seine Einstimmung gibt.
Für das Messopfer spielt es keine Rolle ob sie der Priester alleine feiert oder tausende Gläubige anwesend sind. Das Opfer ist immer dasselbe. Alles andere wäre eine typisch protestantische Einstellung.
Redaktion benachrichtigen
#48   Rudolfus   15:59:56 | Mittwoch, 8. September 2010
@juemuc: Sie sind so lustig wie die Modernistenbischöfe selbst
Natürlich besteht bei Modernistenscheinkatholiken kein Bedarf für das göttliche Meßopfer –
die Katholische Kirche und deren Gläubige, die echten Katholiken, haben da eine andere Auffassung,
und das kanonisierte Meßopfer des hl. Pius V steht allen Gläubigen und Priestern zu allen Zeiten vollkommen und unbegrenzt offen – und das ist auch das, was Pp. Benedikt XVI doch letztlich, leider nicht ganz, gesagt hat, daß dieser Ritus nahezu jederzeit gestattet ist, ohne Mitwirkung der Ordinarii, zumindest als regulärer Zusatzritus jedes N.-O.-Priesters.
Pp. Benedikt XVI macht allerdings irgenwelche Ausnahmen zu außerordentlichen Zeiten des Kirchenjahres, und verstößt damit gegen Quo primum – das nehmen die Gläubigen zur Kenntnis,
aber für die Kirche gilt uneingeschränkt Quo primum,
und so wie Benedikt XVI in SP feststellte, daß Pauls VI und Johannes Pauls II Ritusausrottungspraxen rechtswidrig waren – als wären sie anglikanische Könige, die ja auch Könige der Freimaurer und der Antikatholiken sind, und einen neuen Ritus kreierten –,
so wird eben ein künftiger Katholikenpapst feststellen, daß auch Benedikts XVI N.-O.-kirchendiplomatische Einschränkungen, die sich ja ohnehin nur auf wenige Anlässe im Jahr beschränken, ebenso gegen Q. p. verstießen.
Die Modernistenordinarii wird das in Zukunft auch nicht mehr sorgen.
Und das ist ja die Aufgabe der wahrhaft katholischen Gläubigen: immer wieder auch den Papst selbst zu bekehren.
Und das bleibt die Aufgabe der PB – sie wird es erleben.
Redaktion benachrichtigen
#47   Bernd Stromberg   15:56:37 | Mittwoch, 8. September 2010
@juemuc
Ist nicht schlimm. Im Gegenteil, es ist doch schön, dass hier auf Kreuz-net auch nette Diskussionen möglich sind. Denn was man hier sonst zu lesen bekommt, ist einfach nur bodenlos und teilweise völlig absurd.
Redaktion benachrichtigen
#46   juemuc   15:51:25 | Mittwoch, 8. September 2010
@ Bernd
Du hast recht. Es war ein Lese- und Logikfehler von mir. Ich bitte um Verzeihung.
Redaktion benachrichtigen
#45   karljosef   15:48:39 | Mittwoch, 8. September 2010
angelusdomini
11/ Ich finde die alte Messe besser als die neue
2/ Kritik an der neuen Messe ist berechtigt
3/ Allerdings die Gültigkeit der neuen Messe in Zweifel zu ziehen ist völlig unverständlich. Und genau dies tut die Piusbruderschaft. Die neue Messe wurde von Paul VI :-! promulgiert und ist deswegen gültig.
Redaktion benachrichtigen
#44   juemuc   15:44:45 | Mittwoch, 8. September 2010
@ angelusdominus
Die Piusbruderschaft ist nicht römisch-katholisch. Sie ist bestefalls katholisch, gehört aber nicht zur römischen Kirche.
Redaktion benachrichtigen
#43   Bernd Stromberg   15:42:52 | Mittwoch, 8. September 2010
@juemuc
Auch während des Triduum sacrum ist selbstverständlich der Gebrauch der liturgischen Bücher von 1962 erlaubt.
In Messen, die ohne Volk gefeiert werden, kann jeder katholischer Priester des lateinischen Ritus – sei er Weltpriester oder Ordenspriester – entweder das vom seligen Papst Johannes XXIII. im Jahr 1962 herausgegebene Römische Messbuch gebrauchen oder das von Papst Paul VI. im Jahr 1970 promulgierte, und zwar an jedem Tag mit Ausnahme des Triduum Sacrum.
Die Ausnahmebestimmung bezieht sich nur auf die Missa sine populo, die während des Sacrum Triduum generell nicht gefeiert wird. Die liturgischen Feiern des Sacrum Triduum werden immer nämlich immer „in Gemeinschaft“ vollzogen, Privatmessen sind nicht vorgesehen. Sämtliche Gemeinschaften, die den außerordentlichen Usus feiern, benutzen auch an diesen Tagen wie im übrigen Kirchenjahr die liturgischen Bücher von 1962.
Redaktion benachrichtigen
#42   angelusdominus   15:41:13 | Mittwoch, 8. September 2010
Pius und Modernismus
Die Piusbruderschaft hat Recht bei ihren offiziellen Glaubenseinstellungen und mit der alten Messe. Ihre Literatur zu diesem Thema ist fast makellos und sie argumentieren gegen die neue Messe mit einer Schlagkraft, dass sogar jeder Atheist einsehen muss, dass die neuen Entwicklungen der Kirche Schaden angerichtet haben. Dafür braucht es nicht einmal einen Glauben sondern nur etwas Hausverstand. Doch was hilft es, wenn die Piusbruderschaft nur für besonders auserwählte gemacht ist und nicht allgemein zugänglich ist für jeden? Die Menschenfurcht und ihre sektiererische menschliche Tradition wird früher oder später die Piusbruderschaft vernichten. Zu groß ist die Angst vor den „Gläubigen höherer Rangordnung“. Solange sich die Piusbruderschaft nicht loslöst von ihrem Klassendenken, Blutadel, Monarchismus, Blutreinheit und diesen ganzen Denken wird die Tradition der Kiche nicht aufblühen und sie werden einfach Eigenbrötler bleiben. Sie müssten ihre Gemeinschaft allen zugänglich machen, welche den römisch katholischen Glauben wollen und es dafür in Kauf nehmen, dass „Hochrangige Gläubige“ die Piusbruderschaft verlassen würden. Es würde zwar einen finanziellen Einbruch geben für kurze Zeit. Über längere Sicht würde es aber neue Gläubige geben, welche die Piusbruderschaft gerne unterstützen. Und zwar wegen aufrichtiger Liebe zur Tradition und nicht wegen pharisäischem Eigennutz und zur Befriedigung der Menschlichen Tradition und Brauchtum.
Redaktion benachrichtigen
#41   juemuc   15:30:45 | Mittwoch, 8. September 2010
@ Dr. Schlämmer
Es ist nicht gewünscht, dass die Alte Messe zur Regel wird, sie laut SP zwar erlaubt, aber nur in begrenztem Rahmen. Warum sollte die Kirche insgesamt zur „Alten Messe“ zurückkehren, es gibt keinen Bedarf.
Redaktion benachrichtigen
#40   Dr. Schlämmer   15:13:31 | Mittwoch, 8. September 2010
@juemuc
Ein erster Schritt wäre es vielleicht, die Kirchen mal ordentlich umzubauen, sodass es dort keinen Opferaltar, pardon, „Mahltisch“ mehr gibt.
Schon käme der Priester von ganz alleine darauf, die forma extraordinaria zu zelebrieren …
Okay, das war jetzt ein klein wenig provokativ.
Aber das Körnchen Wahrheit dahinter ist …: die etablierten Strukturen „wehren“ sich mit allen Kräften gegen eine solche Gleichberechtigung. Sie tun jedenfalls nichts von sich aus, um die „Messe aller Zeiten“ angemessen zu fördern.
Vielleicht weil sie im Innersten spüren, dass sie der Kraft und dem inneren Reichtum der alten Form NICHTS entgegenzusetzen haben?
Weil der liebgewonnene Weg der Säkularisierung und Anpassung der Kirche an die Welt dann ein jähes Ende finden würde?
Redaktion benachrichtigen
#39   juemuc   15:00:12 | Mittwoch, 8. September 2010
@ Dr. Schlämmer
weil es Priester geben muss, die eine solche Messe feiern wollen. Zwingen kann man niemanden dazu. Die forma ordinaria ist nun mal der neue Ritus. Der Alte Ritus ist eben nur forma exordinaria. Außerdem spielt laut Summorun Pontificium auch der Wunsch des Volkes eine Rolle. Sprich wenn nicht genügend Interesse da ist, gibt es eben keine Alte Messe.
Im übrigen ist lt. Summorum Pontificium die Feier des österlichen Triddums nur nach dem neuen Ritus erlaubt
Redaktion benachrichtigen
#38   Dr. Schlämmer   14:48:05 | Mittwoch, 8. September 2010
@Juemuc
Und warum finde ich dann weit und breit keine „Alte Messe“ in meiner Umgebung?
Redaktion benachrichtigen
#37   juemuc   14:40:32 | Mittwoch, 8. September 2010
@ Schlämmer
„Man“ muss auch als Katholik nicht alles Mitmachen. Deswegen gibt es auch verschiedene Formen von Gottesdienst vom der Alten Messe bis zum Jugendgottesdienst. Und all das hat seine Daseinsberechtigung.
Redaktion benachrichtigen
#36   Dr. Schlämmer   14:28:13 | Mittwoch, 8. September 2010
@Juemuc
Das Problem von Leuten ihresgleichen ist, dass sie, jedenfalls ist das meine Erfahrung, diese Toleranz gegenüber den Befürwortern der „Messe aller Zeiten“ nicht aufbringen.
Sie scheinen da ja eine Ausnahme zu sein.
Schauen wir uns mal die angekündigten Videoausschnitte an.
Schulgottesdienste. Wow, sollte man da denken, Heranführung der Jugendlichen an die HL. Messe und sonntägliche Eucharistiefeier.
Pustekuchen.
Um mir so www.youtube.com/watch?v=r0ZP3_cTBGw was oder so www.youtube.com/watch?v=pDxH2Vw-M3k was anzuschauen, gehe ich NICHT in einen katholischen Gottesdienst.
Okay, man man einwenden: ökumenisch ausgerichtet.
Bitte? Muss man als Katholik wirklich alles www.hekate.info.at/…s/schwarze_messe.jpg mitmachen?
Nein, muss man nicht, und man wäre auch nicht versucht dazu, wenn es bei dieser …ww.summorum-pontificum.de/…lder/messe_alt_k.jpg Form geblieben wäre.
Redaktion benachrichtigen
#35   juemuc   14:26:22 | Mittwoch, 8. September 2010
Man kann tatsächlich nicht leugnen, dass…
bei einem Jugendgottesdienst viele Jugendliche da sind, bei einem „normalen“ Gottesdienst kaum welche. Also irgendwas muss da ja sein. Und das ist meiner Meinung nach sicherlich nicht „Disco-Feeling“, denn das kann man Samstag abend auch woanders haben und muss nicht in die Kirche gehen.
Redaktion benachrichtigen
#34   defendor   14:25:43 | Mittwoch, 8. September 2010
Wenn sich unverbindliches „Mahlhalten“ und heiliges Messopfer…
…im direkten Vergleich gegenüberstehen…
dann wird
die „Vorstellung“ um den „Altar-Tisch“
zu einer Symbolik einer Anbiederung an einen seelengefährdenden Zeitgeist
während
die heilige Messe im tridentinischen Ritus
vom wahren Wesen des allerheiligsten Altarsakramentes kündet…
Anbetung der heiligsten Dreifalitgkeit, Gottes
Lobpreis der heiligsten Dreifaltigkeit, Gottes
Sühne vor der heiligsten Dreifaltigkeit, Gott
Danksagung an die heilgste Dreifaltigkeit, Gott
Unverbindliches „Mahlhalten“ „lädt ein“ zu einem
kurzen „Gemeinschaftstripp“
ohne jegliche Vorbedingungen…
„Recht“ ist, was dem Mensch „genehm“ erscheint…
so nebenbei auf einem Stadtbummel „eingeschoben“, lässt es sich auch „locker und unbeschwert konsumieren“…
Das wahre Wesen des allerheiligsten Altarsakramentes
aber ruft zur
Verherrlichung
der allerheiligsten Dreifaltigkeit
mit Vorbedingung
des gewillt seins im Streben nach Heiligkeit voranzuschreiten
durch Befolgung der reinen Lehre der Heiligen Mutter Kirche…
es fordert eine
innere Vorbebereitung und
ein inneres Gesammeltsein
und eine
unabdingbare EHRFURCHT
vor der VERGEGENWÄRTIGUNG des KREUZESOPFERS CHRISTI
Ja, es liegen Welten dazwischen…
zwischen
„Mahlhalten“ als unbeschwertes Hätscheln des eigenen Egos…
und
dem allerheilgsten Altarsakrament als Messopfer
mit dem ALLERHEILIGSTEN als Seelenspeise
zur Stärkung des
Absterbenlassens des eigenen Egos !
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
Redaktion benachrichtigen
#33   Bernd Stromberg   14:15:56 | Mittwoch, 8. September 2010
@juemuc
Verurteilen will ich in der Tat niemanden, das steht mir nicht zu. Es ist einfach eine große Abneigung, die ich gegen Messen im Discosound habe, die ich persönlich für eine tragische Fehlentwicklung halte, die viel kaputtgemacht hat und die vom 2. Vatikanum initierte Liturgiereform letztlich zu einer Farce gemacht hat, was ich sehr bedaure. Der Begriff „Teufelswerk“ ist jedoch überzogen.
Kann man junge Leute wirklich nur noch mit Dingen begeistern, die ihrem gewöhnlichen Alltag entspringen und geistig möglichst einfach sind? Können junge Leute nur noch mit Popmusik, lockerer Sprache (vgl. Volxbibel) etc. engesprochen werden? Sind die jungen Menschen heute so eindimensional und geistig anspruchslos? Da hätte ich meine Bedenken. Dies scheint eher die Sicht von (Religions)pädagogen zu sein, die ihre ganz eigene Sicht des „heutigen Jugendlichen“ zum Maßstab der Beurteilung machen. Auch in der schulischen Pädagogik versucht man möglichst „niederschwellig“ zu arbeiten. Ich halte das genauso für falsch! Auch heute noch kann man junge Menschen für Dinge begeistern, die zunächst eher fremd für sie sind. Ansonsten würde sich zB. der Schulunterricht im reinen Alltag erschöpfen: Wie finde ich mich im Internet zurecht etc. Das ist jedoch viel zu wenig. Und genauso ist es im Religiösen auch. Es geht darum, junge Menschen über das vorhandene hinauszuführen.
Redaktion benachrichtigen
#32   juemuc   14:01:11 | Mittwoch, 8. September 2010
@ Bernd, @ Marienkind
Ihre Ansicht finde ich vernünftig. Im Gegensatz zu anderen fällen Sie hier keine „Gottesurteile“ in dem Sie Dinge als satanisch Darstellen, die ihnen persönlich nicht gefallen, wie andere hier. Sie stellen klar heraus, dass das was Sie schreiben, Ihre persönliche Meinung ist. Und Sie verurteilen andere nicht, die eben anders denken, ihre Beziehung zu Gott eben anders, auch gottesdienstlich anders ausdrücken als Sie selbst. Jedenfalls lese ich Ihren Eintrag so. Und deswegen, kann ich Ihre Meinung auch so akzeptieren, obwohl sie vielleicht nicht mit meiner eigenen Übereinstimmt.
@ Marienkind hingegen maßt sich an, Gott etwas in den Mund zu legen, nämlich eine Beurteilung zu gegeben was für Gott würdig und recht ist. Das steht ihr nicht zu, sondern das ist alleine Gottes Aufgabe. Nicht der Mensch „Marienkind“ bestimmt was für Gott richtig ist, sondern er selber.
Redaktion benachrichtigen
#31   marienkind   13:45:23 | Mittwoch, 8. September 2010
Bernd Stromberg
Ich würde Jugendgottesdienste auch nicht als „Teufelswerk“ bezeichnen.
Doch, genau das ist es. Dieser >:) versucht, alles Heilige und Sakrale zu zerstören. Nicht mehr GOTT steht im Mittelpunkt sondern der Mensch – er wird zum Maß aller Dinge, ihm muß gehuldigt werden! Der Priester wird zum Animateur für die breite Masse, die einfach nur noch Unterhaltung sucht.
Denken wir an die Worte JESU. „Dies Haus ist ein Bethaus, aber sie haben daraus eine Räuberhöhle gemacht“.
Redaktion benachrichtigen
#30   Sohn Gottes †   13:43:38 | Mittwoch, 8. September 2010
SharochII, wünsche Ihnen auch alles Gute
und einen angenehmen Tag. Bis bald einmal. (Mighty ist auch noch in Haft …)
Redaktion benachrichtigen
#29   SharochII   13:41:32 | Mittwoch, 8. September 2010
Sohn Gottes,
nein, bestimmt nicht, diese Beiträge sind alle stehengeblieben – Belangloses wurde entfernt.
Mit diesem Nick habe ich nur 3 Beiträge offen, dies ist mein dritter, also bin ich jetzt endgültig weg für 24 Stunden.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und einen schönen Tag noch.
Hoffentlich bis bald mal…
Redaktion benachrichtigen
#28   Sohn Gottes †   13:39:33 | Mittwoch, 8. September 2010
Hallo SharochII,
ich hab keine Ahnung. Vielleicht wegen der „ape“?
Redaktion benachrichtigen
#27   SharochII   13:37:03 | Mittwoch, 8. September 2010
Sohn Gottes,
Gott zum Gruße! Wie geht es?
Haben Sie eine Ahnung, was da gestern passiert ist? Ich bin ratlos…
Redaktion benachrichtigen
#26   Sohn Gottes †   13:34:19 | Mittwoch, 8. September 2010
Waterloo von Abba
„Wer in Sachen liturgischer Ehrfurcht und kultischer Schönheit solche Fehlpässe spielt, muß sich nicht wundern, wenn die in Frankreich starke Piusbruderschaft diese in ein Tor verwandelt“
Die Frage, wer in Rom ein Waterloo erleben wird, bleibt dennoch offen.
Redaktion benachrichtigen
#25   juemuc   13:31:31 | Mittwoch, 8. September 2010
@ Antek
„Viele Jugendliche“? Was sind „Viele Jugendliche“ ? Zahlen bitte. Und mit Verlaub, jemand der sich für die Alte Messe interessiert wird auch eine Gelegenheit finden, gerade dann wenn Jugendliche von etwas abgeraten werden, werden sie neugierig und finden Wege.
Redaktion benachrichtigen
#24   Antek †   13:15:46 | Mittwoch, 8. September 2010
Viele Jugendliche
sind von der alten Messe begeistert. Sie müssen nur die Gelegenheit bekommen, diese zu erleben. Viele der satanischen Altliberalen stehen der Rückbesinnung auf die katholische Tradition im Weg.
Redaktion benachrichtigen
#23   Bernd Stromberg   13:10:03 | Mittwoch, 8. September 2010
@juemuc
Ich würde Jugendgottesdienste auch nicht als „Teufelswerk“ bezeichnen. Für mich selbst sind diese Formen allerdings ein „Greuel“ an heiliger Stätte. Was mich dann schon ärgert ist, dass manche Kleriker gegenüber allem offen sind, nur nicht gegenüber einem lat. Hochamt egal in welchem Usus. Da ist sehr viel Ignoranz und Dummheit im Spiel. Ich bin schockiert darüber, wie man an manchen Kirchen mit der Liturgie umgeht, sie desakralisiert und zerstört. Wie gesagt: Eine Messe, gefeiert nach den liturgischen Büchern gleich welchen Usus, ist nicht das Problem. Sondern die liturgische Willkür.
Man darf die Formen nicht verabsolutieren. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass einer modernen Jugendmesse ein anderes Gottesbild als einem feierlichen Hochamt mit Orgelmusik, Weihrauch und Choral zugrunde liegt. Von daher kann ich mit ersterem wohl auch nichts anfangen. Es scheint mir sehr banal und alltäglich zu sein. Gott ist aber ein Mysterium, das wir Menschen nicht annähernd begreifen können: Ein begriffener Gott ist kein Gott. Und diese Grundüberzeugung erfahre ich in der feierlichen Liturgie der Kirche. Gott ist jenseits von Raum und Zeit, er ist der Überseiende und zugleich Urgrund allen Seins. Dies alles wird in einer „hochkirchlichen“ Liturgie sehr sinnenfällig erfahrbar.
Redaktion benachrichtigen
#22   tjark.p †   13:09:53 | Mittwoch, 8. September 2010
Und wie wollt
ihr Jugendliche zurück zur Kirche führen, wenn nicht über moderne Formen des Gottesdienstes?
Redaktion benachrichtigen
#21   juemuc   12:56:50 | Mittwoch, 8. September 2010
@ Bernd
Man muss ja auch nichts mit Narrenmessen und Jugendgottesdiensten anfangen können. Ich persönlich kann z. B. mit Jugendgottesdiensten überhaupt nichts anfangen, deswegen gehe ich dort auch nicht hin, sondern gehe in einen anderen Gottesdienst. Trotzdem würde ich es mir nicht im Traum einfallen Jugendgottesdienste als „Teufelswerk“ anzusehen, sondern ich gestehe anderen einfach zu, dass sie ihre Beziehung zu Gott in anderen Formen zeigen.
Gerade heutzutage, wo die Kirche und Gott bei vielen Menschen kaum noch eine Rolle spielt, glaube ich dass es alle die überhaupt in den Gottesdienst gehen, deswegen tun, weil es ihnen wichtig ist, weil sie glauben, egal in welcher liturgischen Form.
Redaktion benachrichtigen
#20   karljosef   12:56:06 | Mittwoch, 8. September 2010
Der Quatsch der Piusbruderschaft besteht darin
die Gültigkeit der neuen Messe in Zweifel zu ziehen. Der Blödsinn der Sedisvakantisten ist es an der Rechtmässigkeit der Papstwahlen zu zu zweifeln.
Die Frage ist nicht war VII gültig . Narürlich war es das- nur wurde es richtig ( d. h. im Einklang der Vorkonziliären Linie) interpretiert . Und hier sind Zweifel mehr als angebracht. Hier und nur hier muß die Korrektur einsetzen.
Redaktion benachrichtigen
#19   Dr. Schlämmer   12:54:44 | Mittwoch, 8. September 2010
Youtube hilft …
Ich werde ihnen nach her mal ein Video aus youtube hineinstellen, wo man erkennt, wie leicht neue liturgische Praktiken zum Götzendienst ausarten. Jetzt muss ich leider weg …
Redaktion benachrichtigen
#18   Rudolfus   12:50:27 | Mittwoch, 8. September 2010
Das hl. Opfer des Altares des Neuen Bundes, gemäß den Dogmen des Konzils v. Trient, und der
„Greuel der Verwüstung der Endzeit an heiliger Stätte“ in Christi Endzeiterläuterungen
@Marienkind: Unbestritten die von der N.-O.-Hierarchie unter ihrem N.-O.-Papsttum so gewünschte „Gemeindefeier“ im N.-O.-kirchlichen Alltag –
nach den unfehlbaren Dogmen der Kirche sollten wir in unseren katholischen Kirchen das hl. Opfer des Altares zelebriert haben, die Vergegenwärtigung des einmaligen Kreuzesopfers auf unseren Altären.
Zumindest Papst Johannes Paul II war ja ein ganz besonders kreativer Novus-Ordo-Gemeindefeiercreateur –
welcher der daran beteiligten Katholiken kennt noch die unfehlbaren Gottesdienstdogmen des Konzils v. Trient – wer würde sie akzeptieren?
Wer ein Dogma der Kirche leugnet, ist Nichtkatholik –
wer die Dogmen der Kirche nicht kennt, zumindest ein katholischer Analphabet, wer die Dogmen der Kirche bekämpft, ein aktiver Antikatholik.
Was liegt näher, als in dieser Art des Umgangs mit dem Heiligsten der Kirche, Christus selbst im heiligsten Altarsopfersakrament, den Greuel der Verwüstung an der heiligen Stätte zu sehen, den Christus für die Endzeit prophezeite?
Welche „heilige Stätte“ würde die Christenheit der Endzeit besitzen?
Zweifellos unsere Kirchen, in denen Christus im Opfersakrament real zugegen sein würde, wie von Christus angeordnet und realisiert.
Wir sollten ernsthaft erwägen, daß dies die von Christus angekündigten Ereignisse der Endzeit sind,
die großen Umstürze der Endzeit:
auch die Menschheit selbst zelebriert die Sodomie –
Redaktion benachrichtigen
#17   Bernd Stromberg   12:47:01 | Mittwoch, 8. September 2010
@juemuc
Es sind ganz unterschiedliche Erfahrungsweisen. Ich bin kein Sympathisant der Piusbruderschaft, konnte aber in den „Narren-“, „Jugend-“ oder „Kindermessen“, die ich besuchte, keinerlei religiöse Tiefe feststellen. Durch Beschäftigung mit den Texten des Konzils wurde mir klar, dass derartige Desakralisierungen dort auch nicht vorgesehen waren. Es sind Dinge, die sich nach dem Konzil eingeschlichen habe.
Ich schätze beide Usus, den ordentlichen wie den außerordentlichen, wenn sie groß und erhaben gefeiert werden. Wichtig ist, dass Gott nicht depotenziert wird, sondern dass die Transzendenz Gottes in der Feierlichkeit und Würde der Liturgie spürbar wird. Diese habe ich in den sog. „Familienmessen“ nicht wirklich erfahren. Es schien alles sehr alltäglich zu sein, mit viel Gerede und alberner Musik. Dies hat nichts mit der Liturgiereform zu tun, sondern ist ein klarer Missbrauch der liturgischen Ordnung.
Es wäre sehr wichtig, dass man endlich damit aufhört, sich gegenseitig zu befehden. Latein gehört zum Katholizismus einfach dazu und sollte etwas selbstverständliches sein, aber auch die Volkssprache ist nicht „Teufelszeug“. Beide braucht die katholische Kirche in ihrer Liturgie.
Übrigens, ich würde Liturgie in der Tat als „Schauspiel“ sehen, aber als „heiliges Schauspiel, das sich durch seine transzendente Ausrichtung auszeichnet. Dass man aus der Liturgie an manchen Orten eine „Volksbühne“ oder sogar eine „Disco“ gemacht hat, ist eines der gegenwärtigen Grundübel!!
Redaktion benachrichtigen
#16   karljosef   12:45:59 | Mittwoch, 8. September 2010
barocker als bei unserer Pfarrei geht es nicht mehr
Es ist die alte Messe , auch in Frankreich , und mit dem Papst vereint ( Institut Christ König) . Die lassen auch die Piusbruderschaft alt aussehen. Auch kann Notre Dame kann man von 10h00-20h00 jeden Tag beichten. Wo gibt es sowas in Deutschland.
Redaktion benachrichtigen
#15   Dr. Schlämmer   12:43:46 | Mittwoch, 8. September 2010
@juemuc
Ich würde mal sagen, sie bestätigen, dass es bei der Alten Messe mehr um das „Empfangen“ und bei der Neuen mehr um das „Tun“ und „Machen“ geht.
Ich frage mich nur, was der einfache Gläubige in einem Gottesdienst mehr braucht.
Meiner Meinung nach braucht er die Kommunion und das Wort Gottes – und sonst nichts.
Alles andere gerät in Gefahr, Menschendienst statt Gottesdienst zu werden, ja mehr noch: Verdiensthaltung und Götzendienst zu fördern.
Wie kann man sich überhaupt andächtig, ernsthaft und ehrfurchtsvoll der Lebenshingabe Jesu bewusst werden, wenn einem der Priester ständig ins Gesicht schaut?
Wie Gott loben – und nicht den Menschen?
Redaktion benachrichtigen
#14   juemuc   12:29:41 | Mittwoch, 8. September 2010
Jede Narrenmesse…
… hat mehr Tiefe, als die Aneinanderreihung von Riten in barocken Casulae, bei denen es lediglich um die Einhaltung von längst veralteten rituellen Vorschriften geht. Das Volk schaut diesem „Schauspiel“ zu und strickt andächtig Socken, mit Ausnahme der Predigt, denn da versteht es wenigstens was und an den Stellen an der ein „Amen“ zu erfolgen hat. Während der Priester das Hochgebet leise vor sich hinbrabbelt, kann sich das Volk mit Rosenkranzgebet die Zeit totschlagen und bekommt vom wichtigsten Teil des Gottesdienstes so gut wie nix mit.
Das ist genau das, was ich bei einer Alten Messe erlebt habe. Ich bin mir vorgekommen wie bestellt und nicht abgeholt. Danach bin ich dann noch in einen richtigen Gottesdienst nach neuer Ordnung, von dem ich dann geistig und geistlich was für den Sonntag und die Woche mit nach Hause genommen habe, weil ich mich als Gemeindeglied ernst genommen fühlte und am Gottesdienst wirklich Teil-genommen habe.
Redaktion benachrichtigen
#13   Walter F. †   12:27:14 | Mittwoch, 8. September 2010
Was mich …
… bei aller persönlicher Begeisterung für die lateinische Messe an dieser Art der Berichterstattung massiv stört, ist die kaum verschleierte Arroganz vor allem den Gäubigen gegenüber.
Wer Kirchgängern nationalsprachlicher Messen, die in solchen religiös sozialisiert worden sind, Begriffe wie „Konzilskirche“ entgegenschleudert, der darf sich nicht wundern, daß man ihm dann vorwirft, zwar nicht der „V2-Sekte“, wohl aber der „Superbia-Sekte“ anzugehören, die die Arroganz zum Götzen erhoben hat.
Ach ja, und mit Katholizismus hat das natürlich nichts zu tun.
Redaktion benachrichtigen
#12   Pius XII   12:17:53 | Mittwoch, 8. September 2010
Der Unterschied ist echt frappierend!
Notre Dame ist architektonisch beeindruckens, religiös eine Wüste. Ich hatte das selbe Erlebnis im Januar, neue Messe (Wochentag) in Notre Dame, am Abend davor eine Messe de toujours mit Jugendchor in St. Nicholas. Zwei Welten. Einmal irgendein Vortrag, Beisammensein, einmal Religion.
Wobei man zugeben muss/kann: St. Nicholas ist Priesterbruderschaft at its best. Aber genau so muss man Großstadtseelsorge machen. In London gibt’s das Brompton Oratory, das zieht es genauso auf. Auch in Metropolen funktioniert also katholische Religion bestens. Aber immer nur mit Latein, Alter Messe, Gregorinanik.
Redaktion benachrichtigen
#11   marienkind   12:02:13 | Mittwoch, 8. September 2010
Pascal123
Hauptsache viel show und brim-bram-borium
Viel Show und brim-bram-borium ist ja wohl eher in der NOM zu finden, z. B. Narrenmessen, Liturgische Tänze, Ringelpiez mit Anfassen (= Fr :-# maurer-Bruderkette) beim Vater unser, Rhythmisches Klatschen und Hüftwackeln zu den Trallala- und Hoppsassa-Liedern, Breakdanceshow bei der Spendung des Hl. Firmsakraments, ohrenbetäubende Schlagzeug-/Gitarrenmusik bei Jugendgottesdiensten …
Redaktion benachrichtigen
#10   solideo   11:40:59 | Mittwoch, 8. September 2010
An Gotthard,Pascal123,Großwildjäger
Eine Frage hat mich schon immer interessiert -verstehen Sie denn WIRKLICH NICHTS ,oder tun Sie nur so um ein Bißchen zu provozieren und Kravall zu machen ?
Redaktion benachrichtigen
#9   Prof Rempremmerding   11:36:37 | Mittwoch, 8. September 2010
sicher hundertmal erhebender als der
KONZILSDRECK IN DEN LÄNGST ENTWEIHTEN „KATHEDRALEN“!
Redaktion benachrichtigen
#8   Gotthard   11:33:56 | Mittwoch, 8. September 2010
Pius-Verein
wie war die stille Messe am Seitenaltar in der Frühe des 15. August bei den Pius-Vereinlern?
Redaktion benachrichtigen
#7   Pascal123   11:33:17 | Mittwoch, 8. September 2010
@Großwildjäger
Nirgendwo ist abe auch egal
Da kann das größte Arschloch in der alten Liturgie sitzen oder sogar als Zelebrant fungieren wenn der nen Deckkchen trägt und die Kerzen lang und dünn sind dann ist alles in Butter.
Hauptsache viel show und brim-bram-borium dann wirds Gott ähm sorry den Tradi schon gefallen. Botschaft und Herzenseinstellung WAS BITTE IST DAS???
Redaktion benachrichtigen
#6   Großwildjäger   11:26:34 | Mittwoch, 8. September 2010
Und die Urchristen?
Die ihre G*ttesdienste in finsteren Katakomben abhielten?
Werden die jetzt auch verurteilt, weil sie auf aramäisch/hebräisch sprachen und keine Brokatgewänder trugen?
Wo steht denn in der Bibel etwas über die G*ttesdienstordnung oder die Kleiderordnung für Priester?
Redaktion benachrichtigen
#5   Prof Rempremmerding   11:17:16 | Mittwoch, 8. September 2010
NOM BLEIBT NOM,
selbst wenn er im Stephansdom mit einer Orchestermesse aufgepeppt wird und die Schlange Schönborn sich in barocken Paramenten windet. Lieber die heilige Messe in einer Garage, als diesen Dreck in einer Kathedrale!
Redaktion benachrichtigen
#4   sacerdos helveticus   11:06:24 | Mittwoch, 8. September 2010
Vergleich hinkt ein wenig
@juemuc
Ja, sie haben recht, der Vergleich hinkt ein wenig. in der Tat hätte der Journalist das Hochamt oder vielleicht sogar Pontifikalamt an diesem Festtag sowohl in der Kathedrale als auch bei der Piusbruderschaft besuchen sollen und dann Vergleiche ziehen sollen.
Glaube aber dennoch, das es sein könnte, dass zumindest punkto Ästhetik (ein Ganzes aus Musik, Paramenten u.s.w.) immer noch die Piusbruderschaft die Nase vorn haben könnte! Vorbildlich diesbezüglich sind im Rahmen des Neuen Ritus jedoch seit etwa 2 Jahren die Papstliturgien unter dem neuen Zeremoniar!
Redaktion benachrichtigen
#3   Przybislav Iamesseblo   11:03:23 | Mittwoch, 8. September 2010
empfehlenswert:
Jeder vom Machwerk des Frevlers Montini angewiderte Gläubige sollte sich die ausgezeichnete Studie Father Cekadas: Work of human hands, a theological study of the Mass of Paul VI besorgen. Auf eindrückliche Weise schildet das Buch, wie bereits unter Pius XII begonnen wurde, die katholische Messe zu unterhölen. Pius XII, dessen Rechtgläubigkeit ausser Frage steht, hatte leider eine sehr schlechte Menschenkenntnis. Wie konnte er nur einem Frevler wie Montini vertrauen oder einen mann wie Bugnini in die von ihm geschaffene theologische Kommission berufen.
Unverständlich bleibt ebenfalls, wie er dem Frevler Montini, nachdem dessen Verrat offensichtlich wurde, das Bistum Mailand anvertrauen konnte anstatt ihn irgendwo ins hinterste Kalabrien zu verbannen.
Redaktion benachrichtigen
#2   juemuc   10:36:00 | Mittwoch, 8. September 2010
Tja…
die „Testperson“ hat sich schon die richtigen Gottesdienste ausgesucht für seinen „Vergleich“
Er hat in der Kathedrale nicht das Feierliche Hochamt oder gar Pontifikalamt an diesem Feiertag besucht, sondern die Frühmesse, die auch an hohen Feiertagen eher schlicht gestaltet ist. Und bei den Piusbrüdern die feierliche Vesper.
Im übrigen es sind wohl unbestrittenerweise mehr Menschen des Französichen mächtig als des Lateinischen. Außerdem kennt ein Mensch der mehr oder weniger häufig gottesdiensbesuchende Gläubige den Ablauf einer Messe und weiß wo wer zu Antworten oder zu beten hat und das kann er dann auch in seiner eigenen Heimatsprache.
Redaktion benachrichtigen
#1   keineChancedenPerversen   10:25:24 | Mittwoch, 8. September 2010
Bruderschaft – Konzils-Sekte
Die Unterschiede könnten nicht größer sein.
Hier Heilige Messe aller Zeiten – dort Parodie www.kreuz.net/article.9320.html
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 4 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
PiusbruderschaftWarum Erzbischof Lefebvre die Unterredungen mit Kardinal Ratzinger abbrach PiusbruderschaftWarum die vier Pius-Bischöfe geweiht wurden Piusbruderschaft„Ich weiß absolut nichts von einem Motu Proprio“ PiusbruderschaftMit falschen Interpretationen hinters Licht geführt? PiusbruderschaftDeutsche Schikanen gegen Katholiken: Die Schule muß schließen PiusbruderschaftPiusbruderschaft kämpft gegen die Sprache Hitlers PiusbruderschaftSelbst ein toter Lefebvrist kann nicht auf die altliberale Gnade hoffen PiusbruderschaftWarum die Piusbrüder kein Problem mit Homos haben PiusbruderschaftAugustiner-Chorherr tritt zur Piusbruderschaft über PiusbruderschaftEr war hochoffiziell bei den Priesterweihen in Ecône PiusbruderschaftRom hat andere Sorgen PiusbruderschaftEin Ketzer-Bischof will die Piusbruderschaft belehren PiusbruderschaftRegensburger Bischof attackiert Piusbruderschaft PiusbruderschaftBraune Verleumdung: Genosse Braun hat einen passenden Namen PiusbruderschaftDie Pius-Patres sind heute, was die Jesuiten damals waren
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net