Bei seiner Abschiedspredigt beantwortete der bisherige Dekan im Bezirk Main-Taunus die Frage: Warum eigentlich katholisch?
Krawattenpriester Andreas Unfried
(kreuz.net, Hofheim) Am 21. August verabschiedete sich der Krawattenpriester und Bezirksdekan Andreas
Unfried (47) im Bezirk Main-Taunus von seinem Wirkungsort.
Das berichtete die Webseite des Bistums Limburg
unter dem Titel: „Laßt Euch das Kirche-Sein nicht madig machen“.
Hw. Unfried war seit dem 1. November
1997 im Amt. Seit dem 1. September hat er zusammen mit Pfarrer Reinhold Kalteier die acht Pfarreien des
pastoralen Raums Oberursel-Steinbach übernommen.
In seiner Predigt verabschiedete sich Hw. Unfried mit
einem „eindringlichen Bekenntnis zum Katholisch-Sein“ – erklärt die Webseite und zitiert aus dem Kanzelwort:
„Ich bin begeisterter Katholik (immer noch), weil in dieser Katholischen Kirche das Leben Platz hat –
und zwar ganz.“
In seiner Abschiedspredigt gab der Geistliche auf die Frage „Warum eigentlich katholisch?“
verschiedene Antworten.
Die erste: „Weil bei uns Gott in Farbe ist“.
Katholisch sei für ihn Weihrauch
und Fronleichnam ebenso wie Jugendgottesdienst und Nachtgebet bei Kerzenlicht, Solidaritätsgang und Kreuzfest,
Wohnhilfe und Bibel teilen.
Er habe sich immer dafür eingesetzt, daß möglichst alle Farben im Bild
bleiben:
„Katholisch sein bedeutet, in der Buntheit des Lebens die Buntheit Gottes wiederzuspiegeln“ –
erklärte der Geistliche.
Die zweite Antwort auf seine Ausgangsfrage lautete: „Weil die Kirche mich aushält“.
Er fügte hinzu: „Die hat es doch mit mir auch nicht immer leicht.“
Er verdanke der Kirche, daß sie
ihm immer wieder den Kopf zurechtsetze und die Perspektive verändere.
In der Pastoral verfahre man am
besten, wenn man sich den Blickwinkel von Jesus Christus verschieben lasse.
In diesem Sinn erklärte
er, „daß wir derzeit nicht den Niedergang der abendländischen Kirche miterleben, sondern die Geburtsstunde
einer Kirche, die wirklich in den Seelen der Gläubigen und nicht nur der Amtsträger lebt“.
Der Geistliche
appellierte an die Gläubigen, sich das Kirche-Sein nicht madig machen zu lassen und selbstbewußt und
bescheiden die eigenen Farben ins große Gesamtbild der Katholischen Kirche einzutragen.
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32 Lesermeinungen
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Diese „Abschiedsrede“ kommt „bunt“ daher Der scheidende Dekan versucht im „Kleide des Zeitgeistes“ das
Wesen des „Katholischseins“ als „die Buntheit“ Gottes zu erklären. Nur; Gott ist nicht „bunt“, er ist
in der Kraft und der Fülle seines heiligen Dreeinen Lebens ewiges Sein; unveränderlich www.razyboard.com/…07888-5878586-0.html
Der erschaffene Mensch ist durch seine Seele „geadelt“ www.razyboard.com/…07888-5914268-0.html und berufen
zur Anteilhabe am Göttlichen Dreeinen Leben. Zu diesem Leben führt kein „buntes Einerlei“ sondern alleine
das Streben nach Heiligkeit gemäss der Lehre der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche;
dem geheimnisvollen Leib Christi www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html Römisch katholisch sein heisst
also nicht aus „Kunterbuntem“ auswählen zu können sondern gemäss dem Willen der Wahrheit Jesus Christus
nach Vollkommenheit streben; sich entscheiden zu müssen zwischen Licht oder Finsternis www.razyboard.com/…07697-5966446-0.html
Gott ist unveränderlich; seine Gebote und Gesetze sind unveränderlich; die Barmherzigkeit der Wahrheit
Jesus Christus hat nur diese irdische Zeit zum Wirken, danach muss die Gerechtigkeit des Vaters wirken.
angel1405 Lebe Deinen Traum! Das habe ich vom Gargano mitgenommen. Lebe Deinen Traum. Da kannst Du nicht
hin mit drei Kindern. Ein verstorbener Ehegatte. pax tecum.
#23 angel1405 † 20:15:06 | Donnerstag, 9. September 2010
Lisibald Poier ich gehe wieder raus. Schönen Abend noch. Schau nochmals in deine PN. Mach’s gut. Vielleicht
bis zu einem anderen Mal, vielleicht auch gar nicht mehr. Vielleicht … Ich will dir was von mir weitergeben –
nur so: Nutze dein Leben sinnvoll und siehe es reell, Scheinwelten können dich zerstören, man träumt
zu viel vom Guten doch die Realität lässt dich anderes sehen. Eiskalte Welt und Ungerechtigkeit. Alles
Liebe und Gute ! Vielleicht auch: Lebe wohl, komme vielleicht nicht mehr hier rein. :(3
@Angel1405 Was soll ich sagen? Ich habe gerade jemanden unbeabsichtigterweise versetzt! Ich versetze immer
die Leut. Warum hast Du nicht Plan A genommen und bist heute gefahren, wenn Schlechtwetter angesagt war?
Ziehmlich überstürzt, was? Du wirst Deine Gründe haben. Bei mir war es auch so, daß die ungeplante
Ausfahrt nur eine Strafe einbrachte. Ich hätte am Gargano bleiben sollen. Und wie denkst Du? War der
Urlaub schön? War eine Woche nicht doch zu kurz? Hoffe, Du konntest Dich auch entspannen und hast uns
Ruhe mitgebracht. Das Forum kann Ruhe vertragen. Wie kleine Mäulchen, die gestopft werden möchten und
rumplärren. Ach, Du kennst es ja.
#17 angel1405 † 19:45:24 | Donnerstag, 9. September 2010
Lisibald Poier Wir sind statt heute schon gestern auf’d Nacht gefahren. Es ging so. Auf der Gegenseite
laufend Unfälle – es war dunkel und Regen und teilweise Nebel. Mir geht es nicht besonders gut, aber
das ist mein ganz eigenes Problem, mit dem ich klarkommen muss, ansonsten geht es schon so irgendwie.
#14 matt3 18:11:01 | Donnerstag, 9. September 2010
@tjark was soll ich in einem Kloster? die ständige Beterei geht mir auf die Nerven. Ich muss mich nicht
in Worten überschlagen um mich mit Gott zu verstehen. Die Leute machen diese Dinge für sich selbst,
nicht für Gott. Ich brauch nur was zum Essen, ein Dach überm Kopf und meine paar Annehmlichkeiten (Kombuta
gehört auch dazu).
#12 tjark.p † 16:56:41 | Donnerstag, 9. September 2010
matt3 Was ist das denn für eine merkwürdige Sicht der Dinge. Wenn du dich wenigstens in einem Kloster
befändest oder sonst irgendwas sinnvolles tun würdest. Bist du das typische Beispiel für einen Prekariatsdummschnorrer?
#11 matt3 16:50:12 | Donnerstag, 9. September 2010
ich bin zufrieden… mich interessiert keine Arbeit… zumindest keine im herkömmlichen Sinn. Die Leute
haben Geld für soviel unnötigen Mist, da können sie mich Schmarozer auch erhalten, denn ich bin in
meiner Untätigkeit noch wertvoller und produktiver als mancher hyperaktive Karrieremensch.
quatsch-matt die suche nach Gottes Reich und die Anstrengung dort Eingang zu finden, ist harte Arbeit.
Dir ist das natürlich völlig fremd, verstehe ich ja
#8 kaylet 16:31:30 | Donnerstag, 9. September 2010
WEIL UND ANDERE GRÜNDE weil man dort einfach bunter Pinguin sagen kann weil es rote Tischtücher und
Erdbeereis gibt weil ich es so einfach kompliziert mag weil ich gegen die Schräglage der Treppen sein
darf weil ich einfach sinnfreien Unsinn sagen kann, was keiner merkt, im Gegenteil, ich gelte noch als
die größte Leuchte von ganze Welt (Kohle nehme ich natürlich gern mit)
kann mich die Kirche auch aushalten? wo muss ich das beantragen? Ich geh sonst immer zum Sozialamt wegen
der Kohle … und dafür muss ich dem Staat Österreich und der Stadt Wien immerhin dankbar sein, mehr
jedenfalls als eurer Kirche… was hat die schon je für mich getan?
#4 DerRabe 15:45:08 | Donnerstag, 9. September 2010
die bibel sagt, dass… …wir den weg der heiligung gehen sollen. in der evangelischen kirche aber heisst
es, dass es keine heiligen gibt und das wir den weg der heiligung nicht zu gehen brauchen. von den katholiken
denken viele genau so.