China
Kardinal: Vatikan ernennt Hunde statt Bischöfe
Der Vatikan anerkennt in China seit Jahren kommunistische Regimebischöfe. In der Öffentlichkeit wird das als angebliche Annäherung an die Bonzen in Peking verkauft. Die Rechnung bezahlen die Gläubigen.
Kardinal Joseph Zen auf einem Pressebild
Kardinal Joseph Zen auf einem Pressebild
(kreuz.net, Hong Kong) Der emeritierte Bischof von Hong Kong, Joseph Kardinal Zen, hat in einem Artikel für den römischen Nachrichtendienst ‘AsiaNews’ die kommunistenhörige Chinapolitik der vatikanischen Missionskongregation offen kritisiert.

Der Text ist eine Replik auf einen Artikel von einem Pater Jeroom Heyndrickx, den Kardinal Zen mit Fragezeichen als Mittelsmann zwischen den Kommunisten und der Missionskongregation beschreibt.

Der Vatikan im Dienst der Kirchenfeinde

Kardinal Zen gesteht am Anfang des Artikels ein, ein Sünder zu sein: „Aber ich will zu meinen vielen Sünden nicht noch eine hinzufügen – die, ein Hund zu sein, der nicht bellt, wenn es Zeit dafür ist.“

Der Kirchenfürst stellt fest, daß sich die Ziele der chinesischen Kommunisten und des Papstes widersprechen.

Dennoch werde der Eindruck erweckt, daß dem nicht so sei und sich die Ziele beider deckten.

Dann entzaubert der Kardinal den Mythos der vom chinesischen Regime und dem Heiligen Stuhl gleichermaßen anerkannten Bischöfen.

Mit diesem Prozedere geschieht nämlich letztlich das, was die kommunistische Partei wolle.

Ein Hund an der Leine

Kardinal Zen bezeichnet die Bischöfe der staatskirchlichen ‘Patriotischen Vereinigung’ als „Sklaven, oder, noch schlimmer: als Hunde an der Leine“.

Die vom Vatikan ernannten Regimebischöfe sind für ihn „moderne Hofpropheten“. Sie reisen – so Kardial Zen – glücklich auf dem imperialen Wagen der unabhängigen Kirche daher und rufen von Zeit zu Zeit „Lang lebe der Papst“.

Denn die kommunistische Regierung überwacht die Staatsbischöfe. Diese könnten nur zuhören und gehorchen.

Sie müßten zu Sitzungen aufbrechen, ohne zu wissen, wohin die Reise geht.

Sie würden zu Treffen eingeladen, ohne das Thema zu kennen.

Sie müßten Reden halten, ohne den Text vorher gesehen zu haben.

Die Methoden der Verfolgung seien nur verbessert worden.

Heute würden die Opfer zu Abendessen, Stadtrundfahrten und Ehrungen eingeladen.

Man sichere ihnen sogar zu, ihre Gewissensfreiheit zu respektieren.

Aber Kardinal Zen weiß, daß marxistische Versprechen nichts bedeuten.

Denn bei den Linken seien „Lügen ein legitimes Mittel, um ihre Ziele zu erreichen.“
      
21 Lesermeinungen
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#24   klausvonjaus   00:33:00 | Sonntag, 12. September 2010
DIE GELBE GEFAHR
GELBE HOMO-NAZI-MAURER-BOLSCHEWISTEN SIND DIE NEUE GEFAHR. 100 ATOMBOMBEN LÖSEN DIESES PROBLEM.
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#23   UltraDroog   22:45:43 | Samstag, 11. September 2010
Unsinn
Die Päpste haben sich NIEMALS in der Kirchengeschichte von offen UNGLÄUBIGEN vorschreiben lassen, wen sie zum Bischof zu ernennen haben. Das ist eine Neuerung die es in dieser Form erst seit dem Aufkommen sogenannter „säkularer“ Staaten gibt, d.h. Freimaurerstaaten.
Eine Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirche begann überhaupt erst, als der damalige römische Kaiser sich zum Christentum bekehrte, vorher war das undenkbar, das Christentum vor Konstantin war eine Paralellgesellschaft, ein Staat im Staate.
Paul VI. liess sich von Freimaurern ja sogar nachweislich die Liturgiereform diktieren. Derselbe Papst, der das Eindrigen des Rauchs Satans in die Kirche beklagte.
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#22   Rudolfus   22:38:54 | Samstag, 11. September 2010
Rom muß alles tun, um die Kirche in Einheit mit der staatlichen Autorität zu errichten!
Das ist kein Novum der Kirchengeschichte – Stichwort Bischofs- und Abtinvestiturstreit.
Das Papsttum hat wegen fehlender Schwertmacht oft den Monarchen einen Blankocheque hinsichtlich Ernennungen gegeben, und ist damit bestens gefahren, wenn nur die RKK national sichergestellt ist, mit dem Papst als zumindest formell-geistigem Oberhaupt.
Die Monarchen hatten auch ein Wörtchen mitzureden, wer Papst wird, zuletzt ganz offiziell Kaiser Franz Joseph I von Ö. im Jahr 1903 EZR.
Der Papst muß alle diese historischen Möglichkeiten auf das China des 21. Jahrhhunderts EZR adaptieren, denn dort herrschen Zustände wie im alten Römerreich vor dessen Chrisitianisierung,
und der Kaiser ist zweifellos das Oberste Gremium der KPCh,
das im Westen auch ernsthaft Partnerländer und -städte sucht, warum nicht auch die Vatikanstaatstaat!
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#21   wickerl   22:35:13 | Samstag, 11. September 2010
Papst Benedikt
Wölfe und Beeren werden in Ämter gebracht die nur gute Hirten einnehmen sollten, Opportunismus pur!
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#19   kristall   09:03:02 | Samstag, 11. September 2010
GOTT BESCHÜTZE!!!
KARDINAL JOSEPH ZEN!!!
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#18   monens   08:53:33 | Samstag, 11. September 2010
Kommunismus einer der seelenverderbenden Ersatzgötter
Von diesen kennt die Geschichte und die Gegenwart viele
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Alle führen zum selben „Ergebnis“
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begleitet vom gellenden Schrei „Kreuzige Ihn“
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#16   UltraDroog   23:58:19 | Freitag, 10. September 2010
Unglaubwürde Staatsbischöfe und ihre Angst vor dem Martyrium
Aus dem mangelnden Gottvertrauen erwächst die Angst der Bischöfe vor dem Martyrium. Man traut Gott nicht mehr zu, auch in einer Situation der Christenverfolgung die Verkündigung des Evangeliums sicherzustellen. Also schliesst man mit den weltlichen Mächten einen Pakt, in dem Irrglauben, es wäre besser, wenigstens ein staatlich approbiertes und verwässertes Evangelium verkünden zu können als garkeines.
Die Glaubhaftigkeit bei der Verkündigung des Evangeliums erwuchs bei den Aposteln aber aus ihrer Bereitschaft zum Martyrium. Gerade das war das Geheimnis ihres Erfolgs! Eine solche Bereitschaft zum Martyrium sucht man bei unsere rotgewandeten Staatskardinälen und dem weißgewandeten Papst vergeblich. Gekreuzigt werden sie trotzdem; aber gegen ihren Willen, und ohne das zum Martyrium notwendige Bekenntnis zum Glauben.
Im übrigen unterscheiden sich die Staatsbischöfe in China und Deutschland/Schweiz/Österreich nur graduell, nicht qualitativ. Sie alle haben aus ihrem Irrglauben einen Pakt mit dem Teufel geschlossen, von dem sie meinen er wäre notwendig, um ihren göttlichen Auftrag erfüllen zu können.
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#15   angelusdominus   18:30:18 | Freitag, 10. September 2010
Klarheit
Sehr klare Aussagen zu dem Grundproblemen der Kirche. Das Gleiche gibt es in Österreich. Wenn ein Priester sich nicht fügt, dann wird er zum Essen eingeladen, mit Ehrungen persönlich vom Bischof gerühmt. Funktioniert fast immer. Wenn nicht dann wird nach härteren Methoden gegriffen wie Rufmord, Mobbing und ähnlichen Dingen. Diese Prinzipien der psychologischen Kriegsführung sind allgemein bekannt und in der Literatur schon tausende Male behandelt worden. Irgendwie fällt trotzdem noch fast jeder auf so etwas herein. Die FSSPX und ihre Gläubige, genau so wie alle anderen. Sympathie und Zwischenmenschliche Schleimerei ist alles. Der Glaube darf vielleicht ein bisschen mitschwimmen. Aber nur so weit, wie die Pfarrhaushälterin und der Hohe Rat der Gläubigen das zuläßt. Die Pöbelweiberherrschaft in der FSSPX ist sicherlich schlimmer wie dieser Kommunismus.
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#14   Sinah   17:50:23 | Freitag, 10. September 2010
Das gibt zu denken!
Und keine Exkommunikation erfolgte – nicht nur in China!
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#13   Österreicher29 †   17:28:57 | Freitag, 10. September 2010
Hunde statt Bischöfe
Hunde sind sicherlich in vielen Fragen den Menschen in diesem Posten vorzuziehen, weil christlicher…
Hunde sind sind lieb zu Menschen, man kann mit ihnen spielen, treu sind die auch noch…
Und Hunde wollen mit ihrem Gebell nur Aufmerksamkeit, was wiederum eine Paralelle zu dem Verhalten 2terer darstellt.
Auch sind sie bzgl der Kosten die sie verursachen, den menschlichen Gegenpart deutlich im Vorteil bebnügen sie sich doch mit einem einfachem Ruheplatzerl, und keine Brokatgewänder(Ausnahme Paris Hiltons Tinkabell)…
Ebenfalls verblüffend die Ähnlichkeit der Emissionen mit der diese die Welt erfreuen, die der Hunde kann man wenigstens als Dünger verwenden…
ES TUT MIR LEID ABER ICH MUSSTE DAS SCHREIBEN BEI SO EINER KREUZ:NET ÜBERSCHRIFT DES OBEN ANGEFÜHRTEN ARTIKELS, WOLLTE NUR WISSEN WIE SICH DIESES NIVEAU ANFÜHLT
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#12   Tsunami   17:19:46 | Freitag, 10. September 2010
@KatholizismusWOW
:-P :-P :-P :-P :)3
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#11   Lisibald Poier †   16:48:47 | Freitag, 10. September 2010
@@tjark.p => Nachtrag
Am Mittwoch, dem 8.09. war der „Tag der Alphabetisierung“. :-(
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#9   Lisibald Poier †   15:56:04 | Freitag, 10. September 2010
@tjark.p
Woher beziehst Du das Recht? Natürlich von der Habeas Corpus Akte, da nur in dieser von einer Unterscheidung zwischen geistigen und körperlichen Recht ausgegangen wird. Also ist es eine Wahl zwischen dem Kaiser und Gott. Wem gibst Du daher was?
Back to the roots:
de.wikipedia.org/…en_Freie_K%C3%BCnste
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#8   tjark.p †   15:52:55 | Freitag, 10. September 2010
Lisibald überheblicher Korinthenkacker
Dann eben Rechtschreibung. Das ist keine freie Kunst.
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#7   Lisibald Poier †   15:44:51 | Freitag, 10. September 2010
@WTF-Christlich?
Grammatik zählte zu einer der freien sieben Künste.
Ungebildeter Pöbel.
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#6   WTF-Christlich? †   15:15:37 | Freitag, 10. September 2010
Meine Fresse!
Der Vatikan anerkennt in China seit Jahren kommunistische Regimebischöfe.
Ich haben auch nie Grammatik anerkennt!
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#5   Prof Rempremmerding   14:24:12 | Freitag, 10. September 2010
Lernen Sie Deutsch, Medschutante,
es muß DEM heißen (Dativ)! Zurück in die Volksschule!
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#4   Lisibald Poier †   13:50:09 | Freitag, 10. September 2010
Den Prof Rempremmerding
sendet seine Belegschaft eine Scheibe Brot zum Nachdenken.
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#3   Prof Rempremmerding   13:48:32 | Freitag, 10. September 2010
Es hat sich nichts geändert seit dem vatikanischen Räuberkonzil,
wo man begann, die kommunistische Pest zu hofieren, und mit keinem Wort die größte Schande des 20. Jh., nämlich den Bolschewismus, auch nur zu erwähnen. Casarolis neue Ostpolitik findet ihre konsequente Fortsetzung in der Anbiederung an das rotchinesische Regime, aber das paßt haargenau zur modernistischen Aggiornamentokirche Neuroms. Was ím Westen die traditionalistischen Meßzentren der letzten, noch nicht gleichgeschalteten Bekennerkatholiken sind, das ist die von Neurom verratene Untergrundkirche Chinas im Fernen Osten.
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#2   Mighty Counsellor †   12:35:01 | Freitag, 10. September 2010
Das Bild passt nicht
zur Schlagzeile. Wie meistens.
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#1   Tsunami   12:32:23 | Freitag, 10. September 2010
Wuffi
Wau, wau :-D :-D :-D :-D :-D
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Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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