12:09:58 | Freitag, 10. September 2010
Der Vatikan anerkennt in China seit Jahren kommunistische Regimebischöfe. In der Öffentlichkeit wird das als angebliche Annäherung an die Bonzen in Peking verkauft. Die Rechnung bezahlen die Gläubigen.

Kardinal Joseph Zen auf einem Pressebild
(kreuz.net, Hong Kong) Der emeritierte Bischof von Hong Kong, Joseph Kardinal Zen, hat in einem Artikel
für den römischen Nachrichtendienst ‘AsiaNews’ die kommunistenhörige Chinapolitik der vatikanischen
Missionskongregation offen kritisiert.
Der Text ist eine Replik auf einen Artikel von einem Pater Jeroom
Heyndrickx, den Kardinal Zen mit Fragezeichen als Mittelsmann zwischen den Kommunisten und der Missionskongregation
beschreibt.
Der Vatikan im Dienst der KirchenfeindeKardinal Zen gesteht am Anfang des Artikels ein,
ein Sünder zu sein: „Aber ich will zu meinen vielen Sünden nicht noch eine hinzufügen – die, ein Hund
zu sein, der nicht bellt, wenn es Zeit dafür ist.“
Der Kirchenfürst stellt fest, daß sich die Ziele
der chinesischen Kommunisten und des Papstes widersprechen.
Dennoch werde der Eindruck erweckt, daß
dem nicht so sei und sich die Ziele beider deckten.
Dann entzaubert der Kardinal den Mythos der vom chinesischen
Regime und dem Heiligen Stuhl gleichermaßen anerkannten Bischöfen.
Mit diesem Prozedere geschieht nämlich
letztlich das, was die kommunistische Partei wolle.
Ein Hund an der LeineKardinal Zen bezeichnet die
Bischöfe der staatskirchlichen ‘Patriotischen Vereinigung’ als „Sklaven, oder, noch schlimmer: als Hunde
an der Leine“.
Die vom Vatikan ernannten Regimebischöfe sind für ihn „moderne Hofpropheten“. Sie reisen –
so Kardial Zen – glücklich auf dem imperialen Wagen der unabhängigen Kirche daher und rufen von Zeit
zu Zeit „Lang lebe der Papst“.
Denn die kommunistische Regierung überwacht die Staatsbischöfe. Diese
könnten nur zuhören und gehorchen.
Sie müßten zu Sitzungen aufbrechen, ohne zu wissen, wohin die
Reise geht.
Sie würden zu Treffen eingeladen, ohne das Thema zu kennen.
Sie müßten Reden halten,
ohne den Text vorher gesehen zu haben.
Die Methoden der Verfolgung seien nur verbessert worden.
Heute
würden die Opfer zu Abendessen, Stadtrundfahrten und Ehrungen eingeladen.
Man sichere ihnen sogar zu,
ihre Gewissensfreiheit zu respektieren.
Aber Kardinal Zen weiß, daß marxistische Versprechen nichts
bedeuten.
Denn bei den Linken seien „Lügen ein legitimes Mittel, um ihre Ziele zu erreichen.“
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klausvonjaus 00:33:00 | Sonntag, 12. September 2010
#23
UltraDroog 22:45:43 | Samstag, 11. September 2010
#22
Rudolfus 22:38:54 | Samstag, 11. September 2010
#21
wickerl 22:35:13 | Samstag, 11. September 2010
#19
kristall 09:03:02 | Samstag, 11. September 2010
#18
monens 08:53:33 | Samstag, 11. September 2010
#16
UltraDroog 23:58:19 | Freitag, 10. September 2010
#15
angelusdominus 18:30:18 | Freitag, 10. September 2010
#14
Sinah 17:50:23 | Freitag, 10. September 2010
#13
Österreicher29 † 17:28:57 | Freitag, 10. September 2010
#12
Tsunami 17:19:46 | Freitag, 10. September 2010
#11
Lisibald Poier † 16:48:47 | Freitag, 10. September 2010
#9
Lisibald Poier † 15:56:04 | Freitag, 10. September 2010
#8
tjark.p † 15:52:55 | Freitag, 10. September 2010
#7
Lisibald Poier † 15:44:51 | Freitag, 10. September 2010
#6
WTF-Christlich? † 15:15:37 | Freitag, 10. September 2010
#5
Prof Rempremmerding 14:24:12 | Freitag, 10. September 2010
#4
Lisibald Poier † 13:50:09 | Freitag, 10. September 2010
#3
Prof Rempremmerding 13:48:32 | Freitag, 10. September 2010
#2
Mighty Counsellor † 12:35:01 | Freitag, 10. September 2010
#1
Tsunami 12:32:23 | Freitag, 10. September 2010