Zuerst war er Benediktiner. Dann lebte er zwanzig Jahre als Einsiedler im Tessin. Jetzt hat er den Nachen Petri verlassen.
Der in der Schweiz lebende Eremit Pater Gabriel Bung ist abgefallen.
(kreuz.net) Der bekannte Benediktiner, Eremit und geistliche Schriftsteller, Pater Gabriel Bunge, ist
zu den russischen Schismatikern abgefallen.
Das berichtete der Weblog ‘pravoslavie.ru’.
Bunge studierte
zunächst an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Er promovierte dort mit einer Arbeit
zum Zweiten Makkabäerbuch.
Danach trat er in das birituelle belgische Benediktinerkloster Chevetogne
ein.
Für zwanzig Jahre gehörte er dort dem byzantinisch-slawischen Ritus an.
Mit Einwilligung seiner
Oberen lebte er seit dem Jahr 1980 als Einsiedler auf dem Gebiet der Gemeinde Capriasca in der Nähe von
Lugano im Südschweizer Kanton Tessin.
Seine Klause nennt er „Eremo Santa Croce“. Dort zelebrierte er
die Messe zunächst nach dem Ambrosianischen Ritus.
Erst vor einem Jahr wechselte er zum Byzantinischen
Ritus.
Als Eremit war er bis zu seinem Abfall dem altliberalen Benediktinerkloster von Einsiedeln in
der Zentralschweiz unterstellt.
Nach Angaben von Pater Antoine Lambrechts aus Chevtogne – in einer Lesermeinung
für den Blog ‘eirenikon.wordpress.com’ – war Bunge in den letzten fünfzig Jahren in Leben und Glauben
ein Orthodoxer.
Bunge hat sich als geistlicher Schriftsteller einen internationalen Bekanntheitsgrad
erworben.
Er veröffentlichte Bücher und zahlreiche Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften.
Sein
formeller Abfall von der Kirche ereignete sich am 27. August – dem Vorabend des von den Orthodoxen am
28. August gefeierten Festes Maria Himmelfahrt – im Rahmen einer Nachtwache in der Moskauer Kirche der
Gottesmutterikone „Freude aller Betrübten“.
Das Gotteshaus befindet sich in der Bolschaja Ordynka Straße.
Bei dem Abfall waren der Leiter des Außenamtes des Moskauer Patriarchates, Metropolit Hilarion Alfeyev
von Volokolamsk und Metropolit Kallistos Ware (76) von Diokleia – ein ehemaliger Anglikaner – anwesend.
Bunge gehört jetzt zu den russischen Schismatikern.
Metropolit Hilarion sagte zu ihm: „Sie sind ein
Katholik gewesen, aber tief in ihrem Herzen waren sie orthodox. Heute, vor der Nachtwache sind Sie orthodox
geworden und haben so auf natürliche Weise einen langen geistlichen Weg abgeschlossen.“
Hilarion beglückwünschte
Bunge zu seinem Abfall und schenkte ihm eine Ikone der Gottesmutter „Freude aller Trauernden“.
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36 Lesermeinungen
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#41 marja 09:25:03 | Donnerstag, 16. September 2010
Weihrauch… >wenn die vielen wohlriechenden Weihrauchkörner sozusagen für 3 und 2 rituelle Schwenker
gebraucht werden und danach meist in der Sakristei verschwinden. Das bringt es auf den Punkt Marja liebt
es sehr, sonntags ausgiebig beräuchert zu werden…
#40 Maria Escorial 00:03:41 | Donnerstag, 16. September 2010
danke für den interessanten Artikel das Häkchen „der vom Vater und dem Sohne ausgeht“ ist es nicht das
allein trennt, sondern die Kälte der abstrakten lateinischen Sprache. Es ist sicher nicht jedermanns
Sache, die lateinischen Rituale zu mögen, besonders wenn die vielen wohlriechenden Weihrauchkörner sozusagen
für 3 und 2 rituelle Schwenker gebraucht werden und danach meist in der Sakristei verschwinden.
#39 OttoII † 23:14:37 | Dienstag, 14. September 2010
vielleicht sollte man nochmal darauf hinweisen, dass es der Papst war, der sich durch Enführen von neuen
Märchen und aus purer Eitelkeit abgespalten hat – damit ist die heutige katholische Kirche im Schisma
und nicht umgekehrt
#37 Sycamore 17:25:02 | Montag, 13. September 2010
@FEBRON (10:53): Ihre „ordinierten Pfarrerinnen“ aus Sicht der Russischen Orthodoxen Kirche „Vor mehr
als dreißig Jahren hat der Heilige Synod unserer Kirche seine Meinung zur Frauenordination in folgendem
Grundsatz zum Ausdruck gebracht: ‘Wir sehen keinen Grund zu Einwänden gegen irgendeine Entscheidung zu
dieser Frage in Konferenzen [hier die EKD], wo das Priestertum nicht als Sakrament anerkannt wird und
wo infolgedessen aus Sicht der Orthodoxie ein sakramentales Priestertum als solches überhaupt nicht besteht“
(Journal des Moskauer Patriarchats 1976, Nr. 4, S.9). „Das führt unweigerlich zu der Grundsatzfrage:
Was bedeutet unser Dialog, wenn als Ergebnis nicht die früher erklärte Bewegung aufeinander zu erscheint,
sondern im Gegenteil höchstens die Bewegung von einem der an dem Gespräch Beteiligten in die Gegenrichtung?
Wir können dabei auch nicht die Meinung unserer Gläubigen übergehen. Denn für sie sind die Begegnung
und das Gespräch mit einer Kirche, als deren Oberhaupt eine Frau gewählt wurde, völlig inakzeptabel“
(ibid.). Die zitierten Texte stammen vom Präsidenten des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats,
Erzbischof Ilarion von Volokalamsk. www.kreuz.net/…t-article.10341.html
#35 Sycamore 23:12:40 | Sonntag, 12. September 2010
@FEBRON (10:43): sind Sie für protestantische Propaganda auf kreuz.net zuständig? In Ihrer Scheinheiligkeit
scheinen Sie sich Sorge zu machen um die „armen Katholiken“, Febron! Die Existenz der verdienten Pius-Bruderschaft
scheint Sie zu kränken. Warum wohl? Das ist ja ein innerkatholisches Anliegen. Was haben Sie damit zu
tun? Halten Sie sich doch da raus! Ich mag keine Fremde, die von draußen in meine Wohnung hineinschauen
und Mitspracherecht über das Mittagsmenu verlangen. Bedauerlich, daß die protestantischen Gemeinschaften
kein geweihtes Priestertum besitzen. Dies relativiert immens das „Ordinieren“ durch den „Superintendenten“,
nicht wahr?
Soranomas Wo bleiben die Links zu den bilderbergern, Bernd Senf und der neuen Ätherforschung?? Fehlt
irgengwie. Achja und der Verweis, wer hinter allem steckt: Freimaurer, Liberale etc. Vielen Dank.
#32 Soramonas 14:18:00 | Sonntag, 12. September 2010
@Rudolfus: Irrtum! Tatsache: Christus gab den Missionsauftrag DEN Aposteln und nicht nur Petrus! Auch
die orthodoxen Kirchen sind apostolischer Herkunft. Und dann wäre noch das dreimal im NT vorkommende
Zitat zum „fremden Wundertäter“: www.kreuz.net/article.11067.html Nun… Mk 9,38-42 Der fremde Wundertäter
Lukas 9:49 Der fremde Wundertäter…abgesehen von Petrus waren jedoch die anderen Apostel ebenfalls von
Jesu zu Mission und Weihe befugt. So sind etwa die orthodoxen Kirchen des Ostens gültig in apostolischer
Nachfolge. Tatsache… Mk 9,38-43.45.47-48 Denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns. Markus 9, 40 Mk.
9,33-9,41 der Jünger und beim fremden Wundertäter Lukas 9:49 Der fremde Wundertäter Die zwei Stellen
legitimieren die vom hlg. Geist inspirierten protestantischen neutestamentarischen Kirchen als Christen.
#31 Febron † 10:53:59 | Sonntag, 12. September 2010
@gunther maria michel: „Wehe den falschen Hirten!“ Wen meinen Sie denn damit? Die von Pius-Sekten auf
die Katholiken losgelassenen verbohrten Rechthaber? Hoffentlich doch nicht auch die vom Superintendenten
ordinierten Pfarrerinnen und Pfarrer! Denn diese sich mühen, das Evangelium zu verkünden!
#30 Rudolfus 10:26:43 | Sonntag, 12. September 2010
Wer zur Sekte v. Byzanz abfällt, springt objektiv gesehen in die weite Dimension der Verdammnis; die
Byzantismussektierer sagen das Gleiche über uns römische Katholiken, und deshalb muß V. Gabriel wissen,
in welche ewige Gefahr er sich da als Exkatholik begibt – noch dazu als Exkatholik, der auch an katholisch-byzantinischen
Riten teilnahm, was ja bereits alles ist was ein byzantinistischer Katholik braucht. Warum jetzt ins Loch
der Sekte Byzanz’ freiwillig hineinstürzen? Liegt es an unseren protestantisierend-modernistischen Kirchenführern?
Schwere Verantwortung dieser NOM-Irrführer – aber wir haben diese byzantinischen Riten unter St. Petrus,
und das sollte man als Katholik wissen, um diese Verantwortung, daß nur St. Petrus rettet – St. Petrus
alleine, auf göttliche Anordnung hin. Auch die PB St. Pius X weiß das, und ist eine PB unter St. Petrus,
wie EB Lefebvre ausdrücklich und eindringlich einforderte – die PB St. Petrus meinte deshalb, sich abspalten
müssen, wie so oft ein Mißverständnis großer Führer. Die PBSPX ist eine PB unter dem hl. Petrus,
und huldigt auch allen alten Riten, die älter als 200 Jahre im Jahr 1570 EZR waren (cf. QP), und gerade
deswegen muß die PB den jetzigen Petrusnachfolgern seit Paul VI, dem Judas Iskariot, widerstehen. Die
PBSP hat das nicht verstanden, und sich von der PBSPX losgesagt, um beim Papstmessenzirkus Wojtyla mitmachen
zu können. Aber Roncalli zelebrierte ja noch im katholischen Ritus. Montini, insbes. Wojtyla und Der
deutsche „Circus Roncalli“, den es als echten Circus gibt, wurde bereits nach Johannes XXIII benannt
#28 kurt friedgen 08:50:22 | Sonntag, 12. September 2010
Schizophrenie! Über die Schizophrenie von kreuz.net muss ich mich immer wieder wundern: Da wird vom Abfall
eines Benediktiners gesprochen, der zum Schismatiker geworden ist, weil er zur Orthodoxie übertrat. Wovon
ist der Mann denn abgefallen? Nach kreuz.net ist es doch die Pius-Bruderschaft, die den wahren kath.Glauben
vertritt, also hat er doch nur die Konzilssekte verlassen, und damit einen konsequenten Schritt getan.
Denn abgefallen sind alle die sogen. Benediktiner, Zisterzienser, Jesuiten, Pallottiner etc.pp. die der
neugläubigen( in Wahrheit ungläubigen) und altliberalen Sekte anhängen, die in Rom ihre Zentrale hat.
Oder sehe ich das falsch?
Orthodoxie Die hier veröffentlichten Kritiken an der römisch-kath.Kirche sind genauso überzogen, wie
die an der Orthodoxie und an den Pius-Brüdern! Der Fehler der Pius-Brüder ist lediglich, daß sie die
von VATII weiterentwickelte Theologie nicht annehmen wollen, so die in der Schöpfung begründete Religionsfreiheit
und die sich aus den Abschiedsreden ergebende Verpflichting zur Ökumene. Von der orthodoxem Kirche trennt
uns lediglich das Papstvertständnis. Alle anderen Unterschiede sind nicbt kirchentrennend. Es ist zwar
richtig, daß es nach VATII eine Menge Orientierungslosigkeiten gibt, die durch die Erkenntnis der in
der Schrift ausdrücklich genannten Freiheit gründen, für die die breite Masse offenbar noch nicht reif
ist, wie sich aus der Hinwendung zum preußischen Marschtrittchristentum eines Katholizismus der Piusbrüder
bzw. zur 68er Ideologie ergibt.
#25 wickerl 22:33:05 | Samstag, 11. September 2010
Russische Orthodoxie Er hat den Nachen Petri verlassen, er hätte schlechtere Wechsel vornehmen können,
die russische Orthodoxie macht bei „ Gender Mainsreaming „ und „ Gayparaden nicht nur nicht mit, und ist
dagegen, der russisch- orthodoxe Patriarch würde eine Gay- Parade niemals ein ungewzungenes Beisammesein
von jungen Leuten nennen
#24 UltraDroog 22:29:55 | Samstag, 11. September 2010
Der einzig richtige Schritt Wer einem ungehorsamen Frevler, der einen zum Glaubensabfall verleiten will,
den Gehorsam verweigert, der ist ein Heiliger, kein Schismatiker. Insofern ist der Ungehorsam gegenüber
Papst und Episkopat nicht Sünde, sondern ein Akt des Glaubens. Das was sich heute als katholische Kirche
ausgibt, ist nicht mehr die katholische Kirche. Diese ist vor 40 Jahren gezielt unterwandert worden mit
dem Ziel, sie von innen heraus zu zerstören, und dies ist auch gelungen. Der Papst selbst hat sich angesichts
dieser beispiellosen Zerstörungswut scheinbar dazu entschlossen, die Hände in den Schoß zu legen statt
sich seiner Verantwortung bewusst zu werden. Das Schisma der russisch-orthodoxen Kirche wird dadurch im
Nachhinein genauso gefertigt wie das Schisma der Piusbrüder. In der Tat würden die Orthodoxen und Piusbrüder
GERADE DANN vom Glauben abfallen, wenn sie sich heute dieser pseudokatholischen Knabenschänder- und Freimaurersekte
wieder anschliessen würden. Wer sich im Herzen dem Glaubensgehorsam gegenüber Gott, der katholischen
Tradition und der Heiligkeit der Liturgie verpflichtet fühlt, der verlässt dieses Sodom und Gomorrha
das sich als RKK ausgibt bevor der Hammer Gottes fällt. Der Papst kann dann ja hinterher kommen wenn
er sich mal aufrafft…
Konversion Konversion heisst so, weil sie ein „hin zu“ beinhaltet und nicht immer nur ein „weg von“. Mag
die römische Kirche sein, wie sie will… es gab und gibt immer Menschen, die zur Einsicht kamen, dass
die Orthodoxie in der wahren Nachfolge der Apostel steht. Da ist der Schritt der Konversion dann unvermeidlich,
ganz unabhängig davon, in welchem Zustand sich das, was man verlässt, gerade befindet.
#22 Rudolfus 21:44:58 | Samstag, 11. September 2010
V. Gabriels Entscheidung ist nachvollziehbar angesichts der Novus-Ordo-Modernistensekte, die sich als
Römische Kirche ausgibt – aber dafür gibt es ja Gottes großes Rettungsgeschenk der PB des hl. Pius
X, die ein Refugium für alle alten Riten ist, gemäß Apostolischer Konstitution Q. p. (alle Riten älter
als 200 Jahre am 1. VII. 1570 EZR/2323 AUR) – soll sich nur mal bei der PB informieren. Die Modernistensekte
mit ihrem Sektenführer Pp. Benedikt XVI ist nun mal nicht die Römische Kirche – wobei ja der Sektenpapst
leider eine Doppelfunktion hat und als formaler Katholik de jure tatsächlich römisch-katholischer Papst
ist, aber in seine Personalpolitik mischt sich leider ganz eindeutig seine Modernistensektenzugehörigkeit
rein, und läßt ihn so viele Antikatholiken in katholische Ämter schleusen. Abgesehen davon istBenedikt
XVI selbst gemäßigter Modernist, wie wir in seinen teilweise schwer häretisch-einfältigen Büchern
lesen. Aber zu einer formellen Dogmenleugnung hat er sich nie bekannt, weil er immer intentionell katholisch
sein wollte – und darum ist der schwer häresieverdächtige Kravattenpriester Dr. Joseph Ratzinger jetzt
römisch-katholischer Papst, als Nachfolger des Novus-Ordo-Zirkusgottesdienstdirektors Johannes Paul II
aus Krakau. Bei Fragen, warum der NOM oft so zirkusmäßig ist, besuchen Sie einfach einmal eine große
Papst-NO-Messe … auch mit NOM-Zirkusdirektor Dr. Benedikt Ratzinger immer noch ein Besuch wert, außer,
Sie lieben Christus im hlgst. Sakrament und das hlgst. Opfer des Altares, dann sind Sie hier falsch. Da
müßten Sie zu den Spieverderbern!
Riten Ich vermute, dass Vater Gabriel gewichtigere Gründe für seine Konversion hatte, als den Ritus.
(Er hat ja selbst schon seit vielen Jahren den byzantinischen Ritus gekannt und auch selbst zelebriert)
Ich freue mich sehr, dass V. Gabriel jetzt nicht nur im Herzen und Verstand, sondern auch offiziell orthodox
geworden ist. Willkommen daheim, Vater!
#20 Rudolfus 20:25:14 | Samstag, 11. September 2010
Sämtliche antike Riten – fast alle – gibt es auch bei St. Petrus – unter dem Dach des hl. Petrus, unter
dessen römischen Nachfolger, der jetzt unser Benedikt XVI ist. Das sollte man allen sagen, denen die
Ostriten lieber sind! Sogar in Rom gibt es ein Kollegium der Russen byzantinischen Ritusses, aber römisch-katholisch.
Römisch-katholisch sind sie alle, die unter Petrus v. Rom stehen, nicht nur jene, die im römischen Hauptritus
stehen. Riten gibt es viele heilige und apostolischen Ursprungs – nur der NOM mit dessen freimaurerischer
Seite und Ursprung schlägt aus der Reihe, und schlägt nicht nur aus der Reihe, wie ein Greuel an hl.
Stätte der Endzeit, er möchte die alten Riten zerschlagen, und das wäre der Greuel, der Verwüstung,
der dort steht, wo er nicht stehen dürfte! Was kann Christus damit nur gemeint haben! Viele Möglichkeiten
gibt es nicht – die Endzeit ist bereits da …! Auch 666 unter den Dunkelherrschern der Dunkelwälder
@matt3 >oder er will sich vielleicht doch im Alter ein Weibi zulegen! Vater Gabriel war und ist Mönchspriester.
In der Orthodoxie werden Mönche oder Verheiratete zu Priestern geweiht, aber ein Priester kann nicht
nach der Weihe heiraten.
#18 Antek † 19:19:45 | Samstag, 11. September 2010
Angesichts der immer noch bestehenden altliberalen Katastrophe innerhalb der RKK verwundert es mich nicht,
dass einige zur orthodoxen Kirche wechseln. Hier hiflt nur die Rüchkbesinnung auf die traditionelle Form
des katholischen Glaubens.
#15 Rudolfus 16:31:13 | Samstag, 11. September 2010
Die Konstantinopelianisten haben jedenfalls einen überzeugt christlichen Glauben und gütigen würdigen
Ritus. Die NOM-Sekte ist da nicht das richtige Beispiele dafür … leider … darum wurde sie ja auch
gegründet …
#14 Didaskala 16:22:59 | Samstag, 11. September 2010
@gunther maria michel: Wen meinen Sie denn mit Ihrem „Wehe den falschen Hirten!“? Doch nicht etwa die
vom Superintendenten in ihr Amt eingewiesenen Pfarrerinnen und Pfarrer?
monens Und wenn es morgen keine Religion mehr gäbe; die Welt wäre wahrlich besser dran und sich trotzdem
drehen. Außerdem kannst du dir wirklich nicht anmaßen über andere Kirchen herzuziehen, bloß weil du
meinst, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Du bist nicht besser als der verstrahlte Lingen.
Die eine heilige katholische und apostolische Kirche Diese ist monarchisch gegliedert und nicht synodial ! www.razyboard.com/…07887-5876739-0.html Ebensowenig ist sie „gebildet aus voneinander unabängigen Nationalkirchen“;
es bleiben daher gewichtige Ungereimtheiten www.razyboard.com/…07667-5840157-0.html Die östliche Theologie
ist nicht als „adäquat“ mit der unfehlbaren Lehre der römischen Kirche zu sehen !
#10 Irenäus 14:28:36 | Samstag, 11. September 2010
@monens Der Theologie der „orthodoxe“ Ostkirche fehlt es aufgrund ihres strikten Festhaltens nur an den
ersten sieben Konzilien an einer lebendigen Lehrautorität ! Das ist doch völliger Quatsch. Tut mir leid,
da muß ich doch die Photianer in Schutz nehmen. Es werden nach wie vor Synoden abgehalten, einschließlich
panorthodoxer (ein solches ist schon seit Jahrzehnten im Gespräch). Gerade die berühmt-berüchtigte
panorthodoxe Palamitensynode wird mitunter von denen als 9. ökumenisches Konzil gezählt. Ein anderes
Beispiel ist die Kontroverse um den Namen Jesu zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
#8 Das Kind 12:53:23 | Samstag, 11. September 2010
Interessante Ansichten vom kommenden Patriarchen Ständig über (katholischen) Proselytismus jammern und
über Ökumene schwätzen und dann die Gräben wieder vertiefen. Nieder mit den Nationalkirchen, nieder
mit der DBK!
#3 Didaskala 10:33:21 | Samstag, 11. September 2010
Na: da ist er ja in die richtigen Fänge geraten! „… Rahmen einer Nachtwache in der Moskauer Kirche
der Gottesmutterikone ‘Freude aller Betrübten’…“ Vielleicht wäre das bei der Maria von Sirvering,
Lourdes, Bannlieux, Heroldsbach, Fatima usw. nicht passiert?
Gewichtige „Schönheitsfehler“ der Ostkirche Die Lehre der Ostkirche ist keinesfalls völlig adäquat
mit der unfehlbaren Lehre der römischen Kirche; dazu hier einige klärende Hinweise www.razyboard.com/…07667-5840157-0.html
Der Theologie der „orthodoxe“ Ostkirche fehlt es aufgrund ihres strikten Festhaltens nur an den ersten
sieben Konzilien an einer lebendigen Lehrautorität !
Märtyrerkirche Ungeachtet des Lebensweges dieses Klerikers sollten wir weniger inflationär mit dem Begriff
„Schismatiker“ umgehen. Den allermeisten russischen Gläubigen dürfte es nicht bewußt sein, dass sie
sich eigentlich im Zustand des Schismas von Rom befinden. Sie leben jedoch trotzdem treu und fest ihren
Glauben, den sie mit wahrer Opfergesinnung auch in der dunklen Zeit der kommunistischen Gewaltherrschaft
durchgehalten haben. Auch die russisch-orthodoxe Kirche ist eine Märtyrerkirche. Die gottlosen und dem
Teufel dienenden Kommunisten haben allein in den ersten Jahren nach der sogn. Oktoberrevolution mindestens
80 000 Priester, Bischöfe und Ordensleute ermordet. Von den ermordeten und in Konzentrationslager verschleppten
Laien nicht zu sprechen. Dies geschah mitunter auf direkte Anweisung von W.I. Lenin, der auch die Zarenfamilie
hat ermorden lassen (17.07.1918 Jekatarinburg). Von den orthodoxen Christgläubigen können wir neu lernen,
was Liturgie bedeutet und wie heilig und erhaben Liturgie sein will. Außerdem stehen uns die orthodoxen
deutlich näher als die Protestanten, die bis auf die Taufe keine gültigen Sakramente mehr haben.