Wer wissen will, ob das Zweite Vatikanische Konzil glaubt, daß die Kirche in der Heilsfrage absolut heilsnotwendig ist, bekommt keine klare Antwort. Von Dr. Wolfgang Schüler.
Prozession der Konzilsväter
(kreuz.net) Zur Heilsfrage liest man im dritten Artikel von ‘Unitatis redintegratio’ – dem Ökumenismusdekret
des Zweiten Vatikanums:
„Daher sind die getrennten Kirchen und Gemeinschaften, auch wenn sie, wie wir
glauben, mit jenen Mängeln behaftet sind, keineswegs ohne Bedeutung und Gewicht im Geheimnis des Heils.
Denn der Geist Christi weigert sich nicht, sie als Mittel des Heils zu gebrauchen, deren Kraft sich von
der Fülle der Gnade und Wahrheit herleitet, die der Katholischen Kirche anvertraut ist.’“
Im Widerspruch
zum Glauben
Mit dieser Aussage gibt das Zweite Vatikanum den Absolutheitsanspruch der Katholischen Kirche
in der Heilsfrage preis.
Damit setzt es sich in Widerspruch zum Dogma „extra ecclesiam nulla salus“ –
außerhalb der Kirche gibt es kein Heil.
Diese Aussage wurde vom IV. Laterankonzil (1215) in folgender
Form dogmatisiert: „Es gibt eine allgemeine Kirche der Gläubigen, außerhalb derer überhaupt keiner
gerettet wird“.
Es gibt eine Gegenstelle
Allerdings existiert im 14. Artikel der Kirchenkonstitution
‘Lumen gentium’ eine Gegenstelle. Dort wird die Heilsnotwendigkeit der Kirche ausgesagt:
„Darum könnten
jene Menschen nicht gerettet werden, die sehr wohl wissen, daß die Katholische Kirche von Gott durch
Jesus Christus als eine notwendige gegründet wurde, jedoch nicht entweder in sie eintreten oder in ihr
ausharren wollten.“
Wie man sieht, nimmt das Pastoralkonzil bezüglich der Heilsnotwendigkeit der Katholischen
Kirche eine widersprüchliche Haltung ein.
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Eine erstaunliche Einsicht In seinem Epilog: „Zehn Jahre Nach Konzilsbeginn“, also 1973, sagt der Dogmatikprofessor
Ratzinger: „Hat etwa das Konzil die Krise geschaffen, da es keine zu überwinden hatte? Nicht wenige sind
dieser Meinung. Sie ist sicher nicht gänzlich falsch, aber sie trifft doch auch nur einen Teil der Wahrheit.
In „Dogma und Verkündigung“, 4. Aufl. 2005,S. 433. Wenn es demnach zum Teil wahr ist, dass das Pastoralkonzil
die Krise geschaffen hat, dann trägt es doch eine Mitschuld an dieser.
#72 prometheus141 19:04:51 | Montag, 13. September 2010
„extra ecclesiam nulla salus“ In den letzten Jahren haben sich in der Auseinandersetzung mit der Frauenfrage
neue Tendenzen abgezeichnet. Eine erste Tendenz unterstreicht stark den Zustand der Unterordnung der Frau,
um eine Haltung des Protestes hervorzurufen. So macht sich die Frau, um wirklich Frau zu sein, zum Gegner
des Mannes. Auf die Missbräuche der Macht antwortet sie mit einer Strategie des Strebens nach Macht.
Dieser Prozess führt zu einer Rivalität der Geschlechter, bei der die Identität und die Rolle des einen
zum Nachteil des anderen gereichen. Die Folge davon ist eine Verwirrung in der Anthropologie, die Schaden
bringt und ihre unmittelbarste und unheilvollste Auswirkung in der Struktur der Familie hat. www.vatican.va/…ollaboration_ge.html
Der Autor hat nichts verstanden. Warum sind zum Geheimis der Eucharistie, Protestanten, Freimaurer und
Wiederverheiratete offiziell nicht zugelassen? Weil dieses Geheimnis die äußere Kirche auflöst, damit
das erfüllt sein kann was das heißt : „außerhalb der Kirche gibt es kein Heil.“ Doch der fundamentalistische
Autor hat gar nicht begriffen was die Kirche Gottes ist. Sie besteht aus dem Diener Gottes und dem Antlitz
Gottes, die Kommunion für den Diener Gottes, und das IST, wenn er in seiner Frau die Unschuld der Maria
wiedererkennt, erst dann ist er frei von Schuld, ansonsten bleibt er ein unerlöster Lichtträger und
ist kein wahrer Diener Gottes, und muss sich als unwürdig sehen.
Ausserhalb der Kirche gibt es kein Heil Nichts hat sich an dieser unfehlbaren Glaubenslehre geändert;
ausserhalb der einen, heiligen katholischen und apostolischen Kirche gibt es kein Heil www.razyboard.com/…07887-5849444-0.html
Der geheimnisvolle Leib Christi, die Kirche, ist der Neue und Ewige Bund; er umfasst Zeit und Ewigkeit www.razyboard.com/…07887-5852715-0.html Alleine die geweihten Priester der einen heiligen katholischen
und apostlolischen Kirche sind die Fortführer des Erslösungwerkes Christi www.razyboard.com/…07691-5966140-0.html
Niemandem sonst hat die Wahrheit Jesus Christus diese unfassbar hohe Würde und Vollmacht dazu gegeben,
so auch die Vollmacht zur Lossprechung von den Sünden www.razyboard.com/…07691-5936863-0.html Alleine
in der Kirche will der Heilige Geist gehört werden, nirgendwo sonst www.razyboard.com/…07691-5822810-0.html
Die Kirche alleine handelt in göttlicher Vollmacht www.razyboard.com/…07691-5922243-0.html
AnnaAndreasTeresaSebastian Du meinst, die Frage wegen der Anbetung des kostbaren Blutes? Wir feiern einerseits
das unblutige Opfer, doch gibt es Hostienwunder de.wikipedia.org/wiki/Hostienwunder, welche Zeugnis dafür
geben, daß Fleisch und Blut Christi gegenwärtig wird. Die Anbetung in der Kirche findet bei dem Leib
Christi, der Hostie statt, doch das Erlöserblut Christi, welche von Sünden rein wäscht, „kommt nicht
über die Gläubigen“. Es erinnert an das Wort der Juden „sein Blut komme über uns“. Leider wird dies
in den Gemeinden kaum noch praktiziert. Wir fragen uns über den Empfang der Mundkommunion und sehen doch
nicht, daß der Empfang des Blutes den ewigen Leib Christi durchfließt, denn wie kann der Leib ohne dem
Blute auferstehen? Es gibt dafür eine theologische Begründung und Erklärung und ich möchte gerne die
Antwort, um tiefer in das Mysterium der Kirche einzudringen.
#68 UltraDroog 02:48:56 | Montag, 13. September 2010
Der Niedergang der katholischen Kirche… …ist nicht das Ergebnis der Summe des Versagens von Einzelperson,
sondern wird von innerkirchlichen antichristlichen Mächten gezielt vorangetrieben. „Der Rauch Satans
ist in die Kirche eingedrungen“, Paul VI. Diese selbsternannten „Modernisten“ wollen den überlieferten
Glauben um jeden Preis „verheutigen“, also an den Zeitgeist anpassen, und schrecken hierbei nicht einmal
vor Zensur zurück. So wurden zum Beispiel im Großen Stundenbuch und in den Lesungsbüchern einzelne
Sätze und teilweise ganze Passagen, die von den Modernisten als „unchristlich“ oder „anstössig“ empfunden
wurden, einfach weggelassen. Das Ergebnis ist, dass den Menschen heute von der RKK nur noch die halbe
Wahrheit verkündet wird, ein falsches Evangelium. Wer die Schrift nicht im Detail kennt, dem wird diese
Art der Schriftverfälschung nicht einmal bewusst! Und bei den meisten „modernen“ Kirchen ist es heute
so, dass sie dort selbst dann keinerlei Heiligkeit spüren werden, wenn sie sich dort als gläubiger Mensch
alleine aufhalten. Das ist auch kein Wunder. Denn diese Kirchen sind schon bei ihrer Errichtung so konzipiert
worden, dass der Mensch dort in den Mittelpunkt gestellt und quasi mit sich alleine gelassen, bei seiner
Kontemplation auf sich zurückgeworfen wird. Ausnahmen gibt es da sicherlich noch; aber es ist nur eine
Frage der Zeit bis auch die letzten Gotteshäuser in Menschentempel umfunktioniert werden.
@ Schlumpf: Ich verstehe, was Sie mir sagen wollen… Aber Heiterkeit finden wir in unserer „Spaßgesellschaft“
doch an jeder Ecke. Und Geselligkeit? Nun, wenn es Pfarrei-Mitgliedern nur noch um die Geselligkeit geht,
dann sollten sie in einen Kegelverein eintreten. Fängt auch mit K an! Spaß beiseite: Sollte es in unserer
kalten, technischen anonymen und materialistischen Zeit nicht doch noch einen heiligen Ort geben, in unseren
Städten? Geweihte, katholische Kirchen sind so ein Ort. Ich empfehle allen Freunden hier auf Kreuz.net
einmal, Kirchen zu besuchen, wenn keine Hl. Messe gefeiert wird. Einfach nur ‘mal schauen, staunen, hören,
Kraft tanken, friedlich vor dem Tabernakel kurz verweilen, das tut der Seele gut. Der HERR freut sich
auf uns, wenn wir ihn in seinem heiligen Hause besuchen, ja…fürwahr…! o^/
#65 klausvonjaus 00:16:49 | Montag, 13. September 2010
DIE HOMO-FASCHISTEN MARSCHIEREN WIEDER JETZT DEN WIDERSTAND ORGANISIEREN, GEGEN HOMO-NAZIS, GEGEN MAURER-FASCHISTEN,
GEGEN ALTLIBERALE KIRCHENHASSER, GEGEN ATHEISTISCHE LINKS-RECHTS-NAZI-KOMMUNISTEN.
#64 Schlumpf † 00:12:09 | Montag, 13. September 2010
@ Paul M- das ist aber Definitionssache- wenn der Pfarrer zu beginn der Predigt einen Fußball in den
Kirchenraum kickt oder wenn Nichtgeweihte „ Laien „ die Kommunion austeilen ist das noch lange kein Mißbrauch.
Und es ist halt immer die Frage, um was geht es Jesus. Um den genauen Ablauf der Liturgie ? Er selbst
hat sich regelmäßig über die Sabbathgebote weggesetzt, weil ihm der Mensch wichtig war. Und weil er
einen menschenfreundlichen Gott verkündet hat, dem es nicht um Opfer und dem Einhalten von bestimmten
Rituale geht.
@ Schlumpf: Gibt es Ihnen nicht zu denken, dass es Liturgie-Missbrauch erst seit der Einführung de Novus
Ordo gibt? Zumindest diesen Ausdruck – aber das ist ja bedenklich genug! Ich habe diese Missbräuche erlebt…
#60 Paul M. 23:57:37 | Sonntag, 12. September 2010
@ UltraDroog: Sie verwechseln die Kirchenlehre mit Menschen, die in der Kirche tätig sind. Ja, hier gibt
es,wie überall auf der Welt, Versager, die des Amtes nicht würdig sind. Aber deshalb alle verurteilen?
Nach dieser Logik müssen Sie bitte alle Politiker als ehebrechende Schweine ansehen, nur weil der Clinton
damals mit der Lewinsky…
#59 Schlumpf † 23:53:44 | Sonntag, 12. September 2010
@ Paul M- er ist auch schon gegenwärtig, wenn sich Christen versammeln- „ wo 2 oder 3 in meinem Namen
versammel sind, da bin ich mitten unter Ihnen.“ Die Urgemeinde hatte sicher noch keine Altäre, die ersten
Christen danach auch nicht- die Lagen zu Tisch und brachen das Brot untereuinander in Erinnerung an Jesus.
Die Altartradition kam erst mit der konstantinischen Wende auf, als man große Kirchenbauten entwarf und
hier auch einen Ritus benötigte. Aber Riten müßen sich weiterentwickeln, deshalb ist die aktuelle Liturgieform
die passenste.
#58 UltraDroog 23:51:51 | Sonntag, 12. September 2010
Paradoxon? Die heutige Inkarnation der katholischen Kirche ist der schlagende Beweis dafür, dass die
katholische Kirche nicht nur nicht heilsnotwendig ist, sonder sogar heilshindernd. Somit müsste die Piusbruderschaft
ihr Schisma eigentlich sofort beenden und der vom Glauben abgefallenen Konzilskirche wieder beitreten.
#57 Paul M. 23:47:05 | Sonntag, 12. September 2010
@ Schlumpf: Da ist mehr! Es ist in der Kath. Kirche aber nie als Erinnerungsmahl angesehen und verstanden
worden! Bei jeder Wandlung ist der Herr JESUS CHRISTUS wirklich gegenwärtig. Wieso also Erinnerung, wenn
der Herr doch in diesen Momenten bei uns ist? Altäre waren immer Opferstätten (auch vor dem Christentum),
keine Mahltische.
#56 Schlumpf † 23:40:31 | Sonntag, 12. September 2010
@ Paul M- doch, natürlich glaube ich daran das wort erinnerungsmahl sollte nur als gegenstück zur Bezeichnung
Opferritus gelten. Einfach, weil Wir daran erinnert werden müssen – nicht Gott !
#55 Paul M. 23:36:28 | Sonntag, 12. September 2010
@ Schlumpf: Erinnerungsmahl? Oh, Mann, das klingt noch nicht einmal mehr nachkonziliar, das klingt nach
Protestantismus! Schlumpf, wenn Sie diese Ausdrücke gebrauchen, dann glauben Sie also nicht an die Gegenwart
Christi im allerheiligsten Altarsakrament?
#53 Schlumpf † 23:20:38 | Sonntag, 12. September 2010
@ Paul M- wir menschen müssen daran erinnert werden, was damals auf Golgotha geschah – nicht Gott ! Deshalb
muß man Ihm auch kein Opfer darbringen. Und das Erinnerungsmahl wird ja auch in der aktuellen Liturgie
so gefeiert, dass wir Menschen uns das Geschehen zw. Gründonnerstag und Ostern immer wieder bewußt machen.
Aber es geht auch um die Lehre Jesu, die er zu seiner lebenszeit verkündet hat, nicht alleine nur um
seinen Tod !
#51 Paul M. 23:14:15 | Sonntag, 12. September 2010
Opfer-Phobie? @ Schlumpf: Die hl. Eucharistie ist das unblutige Opfer Christi, nie gehört? Christus hat
sich auch für Sie am Kreuze geopfert, lieber Schlumpf, aus Liebe! In der überlieferten Liturgie wird
der Opfercharakter mehr betont, weil man nie vergessen darf, was Christus für unsere Erlösung tat! @ Lisibald
Poier: Ja, Christus ist der Weg! Aber wer stellt das in Abrede?
die Angel1405 hat sich entschieden zu gehen und wenn dich jemand zwingt mit ihm eine Meile zu gehen, so
gehe zwei Meilen mit ihm. Italien ist EU Land Nr.1. Ganz klar!!!
Lisibald Poier Hallo, servus, bist Du wieder im Lande oder bist Du noch in Italien? Die Angel müßte
von Ihrer Reise auch schon zurück sein, hast Du sie schon gesehen?
@Paul M Welcher Weg führt Sie wohl näher zum HERRN? Mit dieser Logik kann niemand haushalten. Jesus
ist der Weg, wie Wahrheit und das Leben. Der Vater ist in ihm. Er ist das Tor zum Herzen des Vaters. Vater
und Sohn sind eins. Welchen „Herrn“ meinst Du?
#45 Schlumpf † 23:03:16 | Sonntag, 12. September 2010
@ Paul- frägt sich nur, an welchen Gott die Tradis glauben. Der Gott des Jesus von Nazareth kanns eigentlich
nicht sein, der lehnt Opfer und kriecherische Anbetung ab.
#44 Paul M. 23:01:51 | Sonntag, 12. September 2010
@ Schlumpf: Tradi-Phobie? Lieber, sonderbarer Schlumpf, man hört sie ja förmlich zittern, vor Angst.
Die traditionellen, frommen Katholiken glauben an Gott. Die Modernisten sind Konzilsgläubige. Welcher
Weg führt Sie wohl näher zum HERRN?
#43 Schlumpf † 23:01:28 | Sonntag, 12. September 2010
@ Prizelbizzel- die Kirchen der „c Konzilssekte „ sind voller als die der Piussekte Und wir haben die
nächste generation auf unserer seite, was bei Ihresgleichen nicht der Fall ist. Bei ihnen leben die meisten
eh zölibatär oder sind Bindungsunfähig, damit wird in einer generation sich das Thema Piussekte und
Co eh erledigt haben.
Schlumpf: auch Luther hielt sich für katholisch doch ein katholisches Lehramt belehrte ihn mit Recht
eines besseren. Auch Roncalli, Montini und Woytila glaubten sie seien katholisch, ohne inder Lage zu sein
es zu begründen. Bleiben Sie ruhig inder Konzilssekte dessen Kirchen immer leerer werden.
#39 Schlumpf † 21:53:24 | Sonntag, 12. September 2010
@ Junker Jörg- die große Mehrheit gehört der „ Konzilssekte „ an und somit wird die kath. Kirche auch
eine Zukunft haben.Die verschwindene Minderheit der „ traditionalitischen Rechtsgläubigen „ wird eh nicht
wahrgenommen, außer auf Kreuznet , und das liest man auch nur, wenn man sich mal wieder amüsieren will,
wie fanatischen Frömmler im 21. Jahrhundert noch agieren.Übrigens dürfen sich die Anhänger der Piussekte
eh nicht als katholisch bezeichnen- sie lehnen ja das II Vatikanum ab, das rechtmäßig Gültigkeit hat
und von den aktuellen Päpsten bedingungslos praktiziert wird.Und sie widersetzen sich den Anweisungen
des Papstes- und das kommt doch bei den Traditionsfrommen einem Selbstausschluß gleich.
gunter maria michel: Da gibt es nichts zu differenzieren Es irrt wer meint, dass die Taufe auch anderen
christl. Gemeinschaften gehört. Durch die katholische Kirche besitzt jeder Mensch die Vollmacht, die
Taufe zu spenden. Im Notfall spendet sie selbst ein Ungläubiger, wenn er sie formgerecht vollzieht. Diese
Vollmachtsübertragung betrifft aber ausschließlich Personen, also keine Religionsgem. Wenn ein protest.
Pastor die Taufe spendet, dann spendet er sie nicht in seiner Eigenschaft als protest. Religionsdiener,
sondern er spendet sie als Privatperson. Deshalb sagt der hl. Augustinus: „Euch [den schismatischen bzw.
häretischen Gemeinschaften] gehört nicht die Taufe [!], die wir akzeptieren, denn es ist nicht die Taufe
von Schismatikern beziehungsweise Häretikern, sondern die Taufe Gottes und der Kirche, wo immer sie vorgefunden
wurde und wohin immer sie übertragen wurde. Euch gehört nur, daß ihr falsch denkt und frevlerisch handelt
und euch gottlos trennt“. Der Heilige stellt fest, dass die in anderen christl. Gemeinschaften gespendete
Taufe das Eigentum der katholischen Kirche bleibt und als solches wirksam wird, sagt er doch in Bezug
auf die Taufe: „Es gibt daher nur eine Kirche und sie allein wird katholisch genannt; was sie an Eigenem
in den von ihrer Einheit getrennten Gemeinschaften der Verschiedenen besitzt [!], genau aufgrund dessen,
was sie in ihnen besitzt [!], gebiert sie Gotteskinder und nicht jene Gemeinschaften… Diese eine Kirche
also, deren Sakramente beibehalten wurden, gebiert in allen Gemeinschaften;“
behaupten ist leicht, begründen schwieriger stets sind die an der Spitze der Konzilssekte stehenden Frevler
mit dem Anspruch aufgetreten, Päpste zu sein und die katholische Kirche zu representieren. In Anbetracht
dessen wollen sie einen Bruch zwischen der Lehre der katholischen Kirche und der Lehre der Konzilssekte
nicht anerkennen. Die Fakten sprechen jedoch eine andere Sprache und wer Cekadas Studie über das Machwerk
des Frevlers Montini (Work of Human Hands, a theological critique of the Mass of Paul VI) hat keine Zweifel
darüber, dass Roncalli, Montini und Woytila nicht merhr die katholische Lehre verkündet haben
Dingsbumszwerg – was willst Du eigentlich? Etwa eine Party feiern, weil der Berliner Muselumarmer Kardinal
Sterzinsky am Samstag im RBB-Hörfunk ENDLICH GESAGT HAT, WAS SACHE IST BZW. KONZILSTEXTGERECHT, nämlich
daß die nach Sarrazin 5,7 Mio. ( eine bislang von niemand ausgebuhte Anzahl, auch von denen nicht, die
noch vor einem halben Jahr von 3 Mio. sprachen und jetzt von 4 Mio., manchmal 4,3 Mio.zugeben) Muslime
hierzulande in beschämender Weise von ( angeblich nur polarisierenden) Dr. Sarrazin und seinen leider
vielen Anhängern zu Schuldigen und Sündenböcken gemacht werden, wo doch so leicht lösungsorientierte
Antworten gefunden werden könnten.
Nicht vergessen Mein Text war lang genug. Soll der den Elfmeter des FC Bayern kommentierende Sportreporter
auch noch sagen, daß das den meisten Menschen weltweit völlig egal ist?
Konzilstexte In Bezug auf das Ewige Heil sind die Konzilstexte insofern eindeutig, daß nach ihnen Nichtkatholiken
einschließlich Nichtchristen das Ewige Heil möglich ist. Man unterscheidet zwischen notwendiger und
hinreichender Bedingung. Das Notwendige kann nicht entfallen, ohne daß die Wirkung entfällt. Notwendig
ist also identisch mit absolut notwendig. (Einzelne) Notwendige Bedingungen sind aber nicht unbedingt
hinreichend (=ausreichend), weitere Bedingungen müssen ggfs. erfüllt werden. Das Vorhandensein von (geeigneter)
Nahrung z.b. ist eine notwendige Bedingung fürs Überleben. Sie ist aber nicht hinreichend, denn Hinzutreten
muß der Verzehr.
Was eine Reihe von Konzilstexten angeht, so sind die nun halt mal nach vielen Seiten hin offen, so daß
die Position bzw. Autorität des Papsttums in den letzten Jahrzehnten eine Schwächung erfahren hat durch
die dadurch möglich gewordene und auch oft vorgekommene Anbiederung des Episkopats – ja der Päpste selbst –
an Protestanten, Juden, Muslime, laizistische, opportunistische und linke Politiker usw. Der bayerische
Papst hält die Konzilstexte für völlig unproblematisch, da man sie angeblich alle im Licht der Tradition
lesen könne, solle, müsse. Frägt sich nur, wieso der Vieldenker und Vielschreiber Ratzinger dementsprechend
wegweisende Interpretationen nicht selbst längst vorgelegt hat, wenn er denn das für so einfach hält.
#25 Sohn Gottes † 17:52:09 | Sonntag, 12. September 2010
Notwendigkeit „daß die Kirche in der Heilsfrage absolut heilsnotwendig ist“ wenn etwas heilsnotwendig
ist wenn etwas in der Heilsfrage heilsnotwendig ist dann ist das Attribut „absolut“ überflüssig
Nicht folgen! Also eine widersprüchliche „Kirche“, der man nicht folgen darf. Wer ein Dogma leugnet,
gibt den gesamten Glauben auf. Hier können auch unsinnige Gespräche nichts ändern.
K(ein) Widerspruch Um Mißverständnisse auszuschließen: Ein Widerspruch besteht nicht zwischen den Aussagen
des 2. Vatikanums, aber sehr wohl zwischen diesen und der Lehre von unam sanctam.
2+2=4? Ist das so, weil Gott es gewollt hat? Oder musste das Gott gar nicht wollen, und es wäre trotzdem
so? Oder ist es so, obwohl es Gott nicht gewollt hat?
Kein Widerspruch Unwissenheit schützt! Wobei Wissen mehr ist als Informiertsein: Wem erzählt wird, daß
2 x 2 gleich 4 ist, weiß das erst, wenn er diese Wahrheit als solche anerkennt. Im übrigen erwähnt
das 2. Vatikanische Konzil auch die Heilsmöglichkeit von Nichtchristen.
Und schliesslich beginnen die Theologen noch darüber zu streiten, ob die Seele unsterblich sei oder nicht.
Da wird einem schlecht. Da gibts doch nichts zu diskutieren.
Nicht ambivalent, sondern differenziert. Die Lehre, die das 2. Vatikanische Konzil in dieser Frage vorträgt,
widerspricht nicht der früheren Lehre, sondern differenziert sie. Es kann ja zum Beispiel nicht bestritten
werden, dass auch in protestantischen Gemeinschaften das Sakrament der Taufe gespendet wird, wodurch der
Getaufte in den mystischen Leib Christi eingegliedert wird, und grundlegende christliche Wahrheiten geglaubt,
gelehrt und gelebt werden. Jedoch ist in den protestantischen und anderen nichtkatholischen Gemeinschaften
eben nicht die Fülle der Gnaden und Wahrheit zu finden. Allerdings genießt auch nicht jedes Mitglied
der römisch-katholischen Kirche durch seine bloße Mitgliedschaft diese Fülle, weder der Gnade noch
der Wahrheit – zu der alle berufen sind.
#2 Soramonas 14:49:21 | Sonntag, 12. September 2010
Nun… …die Idee einer spirituell gefallenen Welt gibt es auch in anderen Religionen, vom Hindhuismus
mit dem Vishnu-Kult bzw. der Krishna Verehrung über den Platonismus und Neuplatonismus bis zum persischen
Zoroastrismus, dem Mithras-Kult und der Gnosis sowie Kabbalah.
heilsförderlich ja…vielleicht, heilsnotwendig nein aber das ist das Dilemma dieser Kirche von Anbeginn.
Sie will herrschen und sich alles einverleiben. Sie gebärdet sich dabei wie die böse Königin im Märchen,
die es nicht dulden kann, wenn neben ihr noch etwas anderes existiert, was vielleicht sogar mehr Inspiration
aufweißt, als sie selbst. Dieses Erbsündekonstrukt ist ja ihr Machtinstrument mit dem sie die Menschen
hinters Licht führt und zugleich unterdrückt.