Gomorrhismus
Verdreht: Homo verteidigt Bischof
Seit Januar führt der Bischof von Calgary in Kanada einen einsamen Kampf gegen die Homo-Propaganda in seinem Land. Manche Homos möchten den Bischof deshalb den Gerichten ausliefern. Doch das wird langsam sogar den Vertretern des anderen Ufers unheimlich.
(kreuz.net, ) Letzten April wurde Mons. Frederick Henry, der Bischof von Calgary in der kanadischen Provinz Alberta, gleich zweimal vor eine „Menschenrechtskommission“ gezerrt. Grund: eine angebliche „Diskriminierung von Homosexuellen“. Die Provinz Alberta befindet sich im Zentrum von Kanada.

Das Verbrechen des Bischofs bestand darin, die Ehe gegen eine Umdefinierung zugunsten des Homo-Konkubinats verteidigt zu haben. Der Bischof tat das in einem Hirtenbrief, den er im Januar veröffentlichte.

Die Medien leisteten den Homos bei ihrem Feldzug gegen den katholischen Würdenträger eine blinde Unterstützung. Das hat sich nun – zumindest in einem Fall – geändert.

Der, von dem man es am wenigsten erwartet hätte, zog kürzlich für die Redefreiheit des Bischofs ins Feld. Unter dem Titel „Laßt den Haß fließen“ kritisiert der Homo-Aktivist David Walberg am vergangenen Donnerstag das Verhalten aus der Homo-Ecke.

Walberg ist der Herausgeber der größten Homo-Zeitung in Kanada.

Der verfolgte Bischof werde von den Medien – so Walberg – oft als „Verrückter“ dargestellt, der am extremen Rand der Katholischen Kirche stehe. Doch in Wahrheit erfülle Bischof Henry nur seine Pflicht. Er zeige Rückgrat, wenn es um die klare und eindeutige Position der Kirche zur Homosexualität gehe.

Darum sei es seltsam, daß Bischof Henry von den Medien als Sündenbock hingestellt werde. Die Medien, deren Ziel es sei, die katholische Opposition gegen die Homo-Ideologie zu zerzausen, möchten den Bischof zu Fall bringen, obwohl er nur Befehlen folge.

Während der letzten Wahlen kritisierten die Medien den Bischof heftig, weil er Ministerpräsident Paul Martin einen schlechten Katholiken genannt habe. Martin hatte sich nämlich massiv für die staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinats eingesetzt.

David Walberg verteidigt nicht nur die ehrliche katholische Haltung von Bischof Henry.

Er fragt seine homosexuelle Leserschaft auch, ob militante Homosexuelle nicht übersensibel sind, wenn es um das sogenannte „Anti-Diskriminierungsgesetz“ geht:

„Wir haben den Punkt erreicht, wo wir jede Meinung, die nicht mit der unsrigen übereinstimmt, als Haßrede bezeichnen.“

Viele militante Homosexuelle würden aus jedem Menschen einen Kriminellen machen, wenn er Dinge sagt, die ihnen nicht passen.
      
2 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#2   Beobachterin   16:38:16 | Samstag, 14. Mai 2005
noch keine Rückkehr zur Normalität
Nun ja – vielleicht wird es geglaubt, wenn es nun schon ein Homosexueller sagt. Andere haben das schon früher festgestellt, wurden aber der „Homophobie“, der „Intoleranz“ und ähnlicher Dinge bezeichnet.
Es ist aber noch kein Licht am Horizont für die Rückkehr zur Normalität. Die aber ohne Zweifel irgendwann erfolgen wird.
Redaktion benachrichtigen
#1   ottaviani   15:05:17 | Samstag, 14. Mai 2005
dieser herr
ist wenigstens konsequenz
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
GomorrhismusHomosexuelle Versuchungen? – Bischof Bode weiß Rat. GomorrhismusBischöflicher Kosmetikkurs GomorrhismusDas Spiel ist aus GomorrhismusPredigtverbot für einen Bischof? GomorrhismusDas Homo-Konkubinat bedroht die Bürgerrechte GomorrhismusDie Homo-Lobby hat die Kirche infiltriert GomorrhismusBefehl und Gegenbefehl GomorrhismusFriede mit den Homosexuellen – Streit mit den Gläubigen GomorrhismusDie Gerechtigkeit verlangt es, eine staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinats abzulehnen GomorrhismusDie Dreikönigspredigt auf kanadisch GomorrhismusLiturgie einmal anders. „Trau dich und feiere!“ GomorrhismusHomo-Lobby: Unerwartete Schützenhilfe GomorrhismusFranzösischer Erzbischof redet Klartext GomorrhismusHomophile Priester oder Seminaristen unerwünscht auf den Philippinen GomorrhismusIrischer Bischof für Homo-Ehe
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net