10:36:46 | Samstag, 14. Mai 2005
Seit Januar führt der Bischof von Calgary in Kanada einen einsamen Kampf gegen die Homo-Propaganda in seinem Land. Manche Homos möchten den Bischof deshalb den Gerichten ausliefern. Doch das wird langsam sogar den Vertretern des anderen Ufers unheimlich.
(kreuz.net, ) Letzten April wurde Mons. Frederick Henry, der Bischof von Calgary in der kanadischen Provinz
Alberta, gleich zweimal vor eine „Menschenrechtskommission“ gezerrt. Grund: eine angebliche „Diskriminierung
von Homosexuellen“. Die Provinz Alberta befindet sich im Zentrum von Kanada.
Das Verbrechen des Bischofs
bestand darin, die Ehe gegen eine Umdefinierung zugunsten des Homo-Konkubinats verteidigt zu haben. Der
Bischof tat das in einem
Hirtenbrief, den er im Januar veröffentlichte.
Die Medien leisteten den Homos
bei ihrem Feldzug gegen den katholischen Würdenträger eine blinde Unterstützung. Das hat sich nun –
zumindest in einem Fall – geändert.
Der, von dem man es am wenigsten erwartet hätte, zog kürzlich
für die Redefreiheit des Bischofs ins Feld. Unter dem Titel „Laßt den Haß fließen“ kritisiert der
Homo-Aktivist David Walberg am vergangenen Donnerstag das Verhalten aus der Homo-Ecke.
Walberg ist der
Herausgeber der größten Homo-Zeitung in Kanada.
Der verfolgte Bischof werde von den Medien – so Walberg –
oft als „Verrückter“ dargestellt, der am extremen Rand der Katholischen Kirche stehe. Doch in Wahrheit
erfülle Bischof Henry nur seine Pflicht. Er zeige Rückgrat, wenn es um die klare und eindeutige Position
der Kirche zur Homosexualität gehe.
Darum sei es seltsam, daß Bischof Henry von den Medien als Sündenbock
hingestellt werde. Die Medien, deren Ziel es sei, die katholische Opposition gegen die Homo-Ideologie
zu zerzausen, möchten den Bischof zu Fall bringen, obwohl er nur Befehlen folge.
Während der letzten
Wahlen kritisierten die Medien den Bischof heftig, weil er Ministerpräsident Paul Martin einen schlechten
Katholiken genannt habe. Martin hatte sich nämlich massiv für die staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinats
eingesetzt.
David Walberg verteidigt nicht nur die ehrliche katholische Haltung von Bischof Henry.
Er
fragt seine homosexuelle Leserschaft auch, ob militante Homosexuelle nicht übersensibel sind, wenn es
um das sogenannte „Anti-Diskriminierungsgesetz“ geht:
„Wir haben den Punkt erreicht, wo wir jede Meinung,
die nicht mit der unsrigen übereinstimmt, als Haßrede bezeichnen.“
Viele militante Homosexuelle würden
aus jedem Menschen einen Kriminellen machen, wenn er Dinge sagt, die ihnen nicht passen.
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#2
Beobachterin 16:38:16 | Samstag, 14. Mai 2005
#1
ottaviani 15:05:17 | Samstag, 14. Mai 2005