Die Einheit ist innerkirchlich + Modern oder Rock-Messe? + „Zölibat ist kein Ballast der Geschichte“ + Der Bischof will unbedingt zwei Weihbischöfe + Kindermörderin im spanischen Königshaus
Die Einheit ist innerkirchlich
England. Gestern traf Benedikt XVI. in London den anglikanischen Laien-Erzbischof
Rowan Williams. Dabei bekannte sich der Papst zum Ökumenismus. Er dankte für die „herzliche Freundschaft“,
die seit dem Pastoralkonzil gewachsen sei. Gleichzeitig sprach der Papst von Schwierigkeiten: „Diese Probleme
sind hier allen bekannt.“ Die Einheit, die Christus für die Jünger – das heißt: für die katholischen
Bischöfe – wollte, könne „nur als Antwort auf das Gebet“ entstehen.
Modern oder Rock-Messe?
Österreich.
Im Auftrag der Barmherzigen Brüder schrieb der Wiener Diakon Peter Weinhappl gemeinsam mit einem Musiker
die Messe „Dein Herz zeigt dir den Weg“. Die österreichische Agentur ‘kathpress’ spricht von einer „modernen
Rock-Messe“. Es handle sich um eine „zeitgemäße“ Messe zu Ehren des Heiligen Ordensgründers, Johannes
von Gott († 1550). Liturgische Elemente würden „auf moderne Art und Weise“ interpretiert. Die Messe sei
eine Mischung aus „Pop, Rock, klassisch-jazzigen und folkloristisch-spanischen Einflüssen“.
„Zölibat
ist kein Ballast der Geschichte“
Deutschland. Das erste Halbjahr dieses Jahres war die schlimmste Zeit
seines Lebens. Das beichtete Erzbischof Reinhard Marx von München und Freising im Interview mit der Regionalzeitung
‘Münchner Merkur’. Der Erzbischof hat während der Mißbrauchs-Hysterie „in der Regel schärfer entschieden“
als es ein forensisches Gutachten empfahl. Zugleich hält er es für abwegig, immer gleich als erstes
zu fordern: „Jetzt muß das Priestertum der Frau kommen und der Zölibat abgeschafft werden“. Das sei
oberflächlich und führe nicht weiter. Der Zölibat sei kein „vermeintlicher Ballast der Geschichte“
und müsse als wertvoller Schatz wiederentdeckt werden.
Der Bischof will unbedingt zwei Weihbischöfe
Schweiz. Am 13. September empfing Bischof Vitus Huonder von Chur rund hundert Priester für ein Gespräch.
Das berichtete die Webseite des Bistums Chur. Mons. Huonder erklärte, daß die Wahrheit und die kirchliche
Lehre für die Einheit grundlegend sei. Ferner erinnerte der Bischof, daß er zwei Weihbischöfe möchte.
Das sei wegen der „enormen Arbeitslast“ eines Bischofs sowie der hohen Zahl der jährlichen Firmungen
notwendig.
Kindermörderin im spanischen Königshaus
Spanien. Ein neue Skandalbuch von Isidre Cunill
Sanz über die spanische Prinzessin Letizia Ortiz. Das Werk trägt den Titel „Letizia Ortiz: Eine Republikanerin
am Hof von Juan Carlos“. Es behauptet eine dunkle Vergangenheit der spanischen Ehefrau des Thronfolgers.
Der Autor bezieht sich auf angebliche Akten des Geheimdienstes des Landes. Demnach hat die Prinzessin
im Jahr 1996 in New York ihr eigenes Kind abschlachten lassen. Ferner soll es in ihrer Familie Depressionserkrankungen
geben. Sie soll Haschisch konsumiert haben. Vor ihrer Beziehung zum Thronfolger habe sie sich gegen die
Monarchie ausgesprochen – so das Buch.
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42 Lesermeinungen
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#44 Sycamore 11:01:13 | Dienstag, 21. September 2010
@bejorommer, der „sich selbst denkender Protestant“ „Lassen wir doch die realistischen und mündigen Leser
entscheiden, ob hier gelogen wird oder nicht, und wer nicht die Wahrheit sagt.“ Na gut, bejo, dann fangen
wir an! Ich bin ein realistischer und mündiger Leser, also bin ich von Ihnen befragt. Erste Frage: ob
hier gelogen wird. Antwort: ja. Zweite Frage: wer nicht die Wahrheit sagt. Antwort: bejo, natürlich!
Er lügt, daß sich die Balken biegen. Zu bejos Entlastung muß man fairerweise sagen, daß er in den
meisten Fällen nicht merkt, wann er lügt. Das hängt von der psychischen Verfassung ab. Auch ein Kleptoman
hat nur eine eingeschränkte Wahrnehmung dessen, was er in den Geschäften anrichtet. Sämtliche Versuche,
bejos Knick wegzutherapieren, sind bisher gescheitert. Deshalb lügt er, wenn er sagt, er sei Katholik,
und blendet seine Denkschablonen aus, wenn er sagt, er sei „selbst denkend“ – sich selbst denkend, natürlich.
Tja, trauriger Fall.
#43 Jubärens 13:23:05 | Montag, 20. September 2010
Josef Berens versucht seine Lügen „mit Mehrheit“ umzustimmen Das hätte Herr Berens gerne, dass man seine
Lügen einfach mit demokratischer Mehrheit zur Wahrheit erklären würde. „Lassen wir doch die realistischen
und mündigen Leser entscheiden, ob hier gelogen wird oder nicht und wer nicht die Wahrheit sagt.“ Vor
dem Gericht Gottes werden Ihnen solche Winkelzüge bei Ihren ständigen Lügen nichts nützen. Also, Herr
Berens, widerrufen Sie Ihre schändlichen Lügen zur Rufschädigung der Kirche, bevor es zu spät ist!
#42 bejorommer 12:50:56 | Montag, 20. September 2010
jubärens – lasen wir den mündigen Leser entscheiden Lassen wir doch die realistischen und mündigen
Leser entscheiden, ob hier gelogen wird oder nicht und wer nicht die Wahrheit sagt. Josef Berens (als
einfacher, selbst denkender Katholik
#41 Jubärens 11:46:01 | Montag, 20. September 2010
Josef Berens, ein schändlicher Lügner: „Ich habe ja auch nur behauptet, daß die Mißbrauchsfälle in
„religiösen Einrichtungen“ fast ausschließlich in kath. Einrichtungen zu beklagen sind.“ Josef Berens
lügt die Presselügen nach, die fälschlich behaupten, dass Missbrauchsfälle fast ausschließlich in
kath. Einrichtungen vorkämen. Berens ist schuldig an dieser Lügenverbreitung, denn als selbstdenkender
Mensch hätte er die Unwahrheit der Medienberichte erkennen können… Er hätte von den vielen Hinweisen
der Kriminalexperten wie Hans-Ludwig Körber u. a. („Man wird eher vom Küssen schwanger, als vom Zölibat
pädophil“)-wissen können, dass in kirchlichen Einrichtunge relativ weniger Missbräuche vorkommen als
in anderen Einrichtungen der Kinderbetreuung, bei zölibatären Priestern signifikant weniger als bei
andern Pädagogen. Selbst der Spiegel musste ja einsehen, dass der Kindesmissbrauch im großen Stil durch
die 68er, die Grünen und andere linken Gruppen seit den 70er Jahren massiv gefördert und befördert
wurde. Neuerdings hat Paul Herzog von Oldenburg auf die amerikanische Studie von Philip Jenkins hingewiesen
(„Pedophiles and Priests“), dass der Prozentsatz pädophiler Priester zwischen 0,7 und 1,7 Prozent schwankt,
bei den Protestanten zwischen 2 und 3 und bei den Anglikanern die Zahlen noch höher liegen. „Die Zahlen
von Missbräuchen seitens Sportlehrer und sonstigen Lehrkräften an den Schulen liegen noch deutlich darüber.“
Also, Herr Berens, widerrufen Sie Ihre schändlichen Lügen zur Rufschädigung der Kirche!
#40 bejorommer 13:39:24 | Sonntag, 19. September 2010
Zölibat vielleicht doch Ballast Ich habe allergrößten Respekt vor einem wirklich ganz freiwillig gelebten
Zölibat daß mit Sicherheit im Gegesatz zum Pflichtzölibat sicherlich gottgefällig ist. Das Pflichtzölibat
dagegen ist eine, Priesteramtskandidaten als erste und Haupfvoraussetzung aufgezwungene Menschseinsbeschneidung
Priester kann nur werden, wer sich diesen Unsinn, der weder mit Jesus noch dem Evangelium zu begründen
und reine menschliche Erfindung ist, aufdrängen läßt. So ist auch nicht verwunderlich, daß selbst
denkende Priesteramtsberufungen das auch so sehen und erkennen und Gott dann lieber, sogar verständlicherweise,
auf andere Art zu dienen versuchen. Die evangel. Kirche, die kein Pflichtzölibat kennt hat hervorragende
Pastoren im überfluß und so kann doch angenommen werden, daß Gott auch ähnlich viele in unserer kaht.
Kirche beruft, die jedoch durch diese Voraussetzung abgeschreckt werden. Es sind auch meist die Besten,
die so unserer kath. Kirche so unsinnig verloren gehen. So leidet nicht nur die Quantität sondern auch
die Qualität der Priester. Der bekannte Pastoraltheologe Norbert Greinacher hat einmal offen im Fucus
behauptet, daß zur Zeit drei Viertel der Seminaristen komische Leute und für die Seelsorge ungeeingnet
seien. So ist das Pflichtzölibat nicht nur Priesterverhinderungsgesezt sondern auch noch immer mehr qualitätsmindernd
siehe: www.swr.de/forum/read.php?3,45614 Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
#39 hieronymus333 08:02:17 | Sonntag, 19. September 2010
juemuc Das befürchte ich ja, was dabei herausgekommen ist, sieht man ja, wenn man in die Diözese (Verzeihung
Erz-) kommt. Das Domkapitell macht, was es will, die Weihbischöfe allen voran Graf Soden, obschon er
uns den Gefallen getan hat zu sterben, friß und säuft und denkt nicht an das gläubige Volk und nach
die pädofilen Priester, die von ihrem Erzbischof geschützt werden, während er sich um Ettal kümmert,
wo seine Jurisprudenz schon vor den Klostermauern endet. Leider haben die rührigen, geldgierigen Herrn
Patres nicht kapiert, aber…
alles ist falsch .hier ist alles immer falsch. gegen gegen gegen. alles ist hölle. ob schwarz, weiss,
schwul, verheiratet, oder nicht. ob lesbisch, nicht rxxxxppxx oder wieder das heisst… immer negativ.
lasst doch die menschen ihren weg finden. ach ja, der weg führt ja eigentlich immer in die hölle…
#36 Febron † 21:54:52 | Samstag, 18. September 2010
Ist ein Betriebsleiter, der Maschinenbau studiert hat, ein „Laie“? „…anglikanischen Laien-Erzbischof
Rowan Williams.“ Wieso Laie? Der Mann hat Theologie studiert und mit einem Examen (sogar „sehr gut“) anbgeschlossen
#35 Paul M. 21:01:51 | Samstag, 18. September 2010
@ tjark.p: Sie gefallen sich wohl sehr in der Rolle des Verteidigers sündiger Frauen, die ihr eigen Fleisch
und Blut, wehrlose, schutzlose Ungeborene getötet hahen? Das lässt ja tief blicken! Haben Sie auf dem
Schulhof früher die jüngeren Kinder verprügelt? Sie mögen es wohl, den Kleinen und Schwachen, Leid
zuzufügen…
#32 Aculeus † 17:22:02 | Samstag, 18. September 2010
@sct Noch so eine Luftpumpe! Jetzt habe ich mich schon soooo auf die Auf-Erklärung gefreut nix ist!
Nur – immer und immer wieder – Luft! o^/ und die ist auch noch abgestanden
#30 moralheute 14:51:34 | Samstag, 18. September 2010
Die Rockmesse Na, da werden doch die GoGo-Girls an den Stangen nicht fehlen dürfen. Wie will man denn
Menschen via eines Happenings bekehren? Dummes Zeug!
#28 Aculeus † 14:39:19 | Samstag, 18. September 2010
@sct : Können Sie das bitte beschreiben? Das Postabtreibungssyndrom! Endlich lerne ich von einer Fachkraft
die Dinge einzuordnen, aus Küchenpsychologischer Sicht und mit profunder Begründung. Ich bin richtig
gespannt.
#27 tjark.p † 14:04:43 | Samstag, 18. September 2010
@sct… Es wird etwas behauptet, es heißt angeblich etc. Klatsch mehr nicht. Bevor Frau einen Kronzprinzen
heiratet, wird ihr Privatleben/Vorgeschichte etc. von vorne und hinten, von rechts und von links durchleuchtet.
Ist doch eine tolle eine tolle Frau mit Charisma und Ausstrahlung. Sowas kann man von dir sicher nicht
erwarten oder bist du neidisch, weil du nicht Königsgemahlin werden darfst. Übrigens Mette-Marit hat
ein uneheliches Kind.
Princess Letizia Man braucht die nur einmal ansehen um zu merken das sie an Postabtreibungssyndrom leidet.Und
sowas heiratet auch noch kirchlich…Man,man,man…
#22 Diamant † 12:10:35 | Samstag, 18. September 2010
Ja, die Protestanten sollten unter sich bleiben. Man kann ja immer noch konvertieren. Frägt sich nur,
in welche Richtung. Es gibt genug aufzuräumen in der Kirche. Also haben wir selbst Sorgen genug.
#13 OH-HAPPY-DAY 11:57:04 | Samstag, 18. September 2010
Hört sich an, als ob der Papst, das was Ihr als Kasperletheater wähntet, auch so wollte und will un…
als ob Card. Kapser alles im Auftrag gut erledigte. Beugt Eure Knie vor dem Papst, bis er die Einheit
verkündet. Aber nicht mit der FSSPX mit Birnenschnaps! www.youtube.com/watch?v=SR-4B2h2WrE&… Oder schluckt
noch ein zwoa Mass, gsuffa.
#12 Sefirot 11:55:38 | Samstag, 18. September 2010
Der Zwangszölibat ist sehr wohl schlimmer Ballast der Kirchengeschichte. Seit über 800 Jahr schleppt
sie ihn hinter sich her…und er wird nicht wichtiger… :(3 :(3
#11 Rudolfus 11:52:38 | Samstag, 18. September 2010
Erzbischof Marx ist bereits Repräsentant einer nicht mehr so verbohrt-radikalmodernistischen Generation,
sondern einfach nur mehr ein Schüleropfer der Modernisten, jahrgangsmäßig, und auch von seinem toleranten
Geiste her. Marx wird nicht der Schlechtese der Modernistenscheinkardinäle sein, die Rom ernennt, sehr
ähnlich wie auch damals Kardinal Ratzinger. M. A. n. sind Marx und Ratzinger in ihrem Denken nicht so
weit entfernt, wie man meinen könnte. Auch bei Scheinkardinal Kasper hat sich ja ein Umdenken breitgemacht,
anläßlich des weltweiten Vorgehens gegen kirchliche Mißstände egal welcher Fraktion – nicht mehr nur
mehr die wenigen Fälle von konservativ Erscheinenden, und da gab es nicht viele Fälle – das meiste hochgepusht.
Auch die Schuld Kardinal Groers ist bei einer ernsthaften Recherche fragwürdig. Und sonst gab es ja bei
den Koservativen nur Anschuldigungen gegen Groer und später Mißstände bei Bischof Krenns Priesterseminar.
Aber wenn man dieses mit den Seminaren der übrigen Diözesen vergleicht,gibt es die Meinung, daß es
dort ähnliche Vorwürfe gibt, die aber von der Modernistenmafia vertuscht wurden.
@ hieronymus Wer stopf Kard. (Oh, ist er ja noch gar nicht, woran das wohl liegen mag?) Fettbacke endlich
mal das Maul? Och sei ganz unbekümmert, das erste Konsistorium nach der Ernennung von s.E. Erzbischof
Marx steht noch aus (das letzte war 2007, also vor seiner Ernennung) und er wird sicher wie alle Erzbischöfe
von München der letzten 100 Jahre zum Kardinal ernannt.
@OttoII Depressionserkrankungen, bissel kiffen, republikanische Einstellung und eventuell eine Schwangerschaftsunterbrechung –
wo ist jetzt der Skandal? Bei der Frage, wann wird die Schwangerschaft wieder fortgesetzt?
#5 Gotthard 09:58:10 | Samstag, 18. September 2010
tolle Theologie Die Einheit, die Christus für die Jünger – das heißt: für die katholischen Bischöfe –
wollte, könne „nur als Antwort auf das Gebet“ entstehen. etwas mehr Exegese täte dem Verfasser gut!
#4 marienkind 09:52:29 | Samstag, 18. September 2010
Botschafter Vom Klerus darf erwartet werden, dass er mit dem guten Beispiel voraus geht Wunschgedanken!
Die Realität ist: Wasser predigen und Wein trinken.
#3 Botschafter 09:49:56 | Samstag, 18. September 2010
Fette Prälaten Völlerei ist nach wie vor Todsünde. Nur wird dies kaum von fetten Prälaten angesprochen…
Sünden haben wir doch alle. Aber schön wäre es, wenn die Leute mal mindestens teilweise dazu stehen
würden. Vom Klerus darf erwartet werden, dass er mit dem guten Beispiel voraus geht.