14:26:47 | Sonntag, 15. Mai 2005
Am Samstag erhielt der Bischof von Basel einen offenen Brief der „Schweizerischen Katholischen Volkspartei“. Thema des Schreibens: ein ökumenischer Gottesdienst für militante Homosexuelle. Er soll demnächst in Luzern stattfinden. In einer katholischen Kirche.
(kreuz.net, Luzern) Im Juni
treffen sich militante Homosexuelle aus der ganzen Schweiz in Luzern. Die
Veranstaltung nennt sich „Lustig Stolz“. Wie der Name sagt, dient die Veranstaltung dazu, Zufriedenheit
und Stolz über die himmelschreiende Sünde Sodoms auszudrücken.
Luzern gilt als die inoffizielle Hauptstadt
der katholischen Innerschweiz. Kirchlich gehört sich zum Bistum Basel. Der berühmte Schweizer Theologe
Hans-Urs von Balthasar († 1988) stammte aus der Stadt am Vierwaldstättersee.
Die Homo-Veranstaltung
offenbart auch, wie sehr die Katholische Kirche von radikalen Homosexuellen kontrolliert wird. So tritt
die Luzerner Caritas als offizieller Sponsor des Homo-Festivals auf. Die Caritas ist ein internationales
katholisches Hilfswerk. Ihre weltweite Leitung befindet sich in Rom.
In Luzern machen die Homos auch
vor den Gotteshäusern nicht halt. So lädt die Franziskanerkirche in der Innenstadt am Abend des 18.
Juni zu einem Homo-Gottesdienst. Offensichtlich besitzen die militanten Homos hervorragende Kontakte zum
Luzerner Klerus. Für Katholiken ist es dagegen praktisch unmöglich, in Luzern eine Kirche zu bekommen.
In einem Offenen Brief an den Basler Diözesanbischof vom 14. Mai drückt die „Schweizerische Katholische
Volkspartei“ ihre Verwunderung aus, daß die Kirche in Luzern gedenkt, praktizierenden Homosexuellen „öffentliche
Reverenz“ zu erweisen.
Viele Menschen würden so in die Irre geführt. Die Kirche gebe den Eindruck,
als ob die Homo-Unzucht harmlos oder sogar selbstverständlich sei.
Die Katholische Volkspartei erinnert
daran, daß die Weltgesundheitsorganisation noch bis 1990 den Mut hatte, die Homosexualität als das zu
bezeichnen, was sie ist: als Krankheit. Das sei wissenschaftlich nach wie vor erwiesen.
Die Partei warnt
davor, daß die Katholische Kirche normalen Jugendlichen den Eindruck vermittle, daß die gleichgeschlechtliche
Unzucht eine Möglichkeit der normalen sexuellen Orientierung sei. Die Folgen davon seien nicht abzusehen.
Insbesondere werde damit die Institution der Ehe untergraben.
Es gebe klare Gründe, warum die Ehe vom
Staat privilegiert werde: weil die Ehe auf Kinder angelegt ist. An Kindern hat der Staat ein vitales Interesse.
Es sei unverständlich, welche Interessen der Staat habe, um sterilen sexuellen Beziehungen ähnliche
Vorteile zuzuerkennen.
Die Katholische Volkspartei bittet daher Bischof Koch eindringlich, den angekündigten
ökumenischen Gottesdienst zu verhindern.
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#7
Rosa von Lima 21:33:32 | Dienstag, 17. Mai 2005
#6
Klaus Kegebein 09:43:22 | Dienstag, 17. Mai 2005
#5
Rosa von Lima 22:04:04 | Sonntag, 15. Mai 2005
#4
medicus 21:23:09 | Sonntag, 15. Mai 2005
#3
Römisch-Katholisch 20:40:00 | Sonntag, 15. Mai 2005
#2
Agiafortuni 20:36:01 | Sonntag, 15. Mai 2005
#1
Athanasius 19:26:20 | Sonntag, 15. Mai 2005