19:26:04 | Montag, 20. September 2010
Die altliberale Bonner Wochenzeitung ‘Rheinischer Merkur’ ist am Ende, weil sie wie alle Altliberale nicht vom Glauben, sondern von der Kirchensteuer lebte.

Bildschirmphoto der Wochenzeitung ‘Rheinischer Merkur’
(kreuz.net) Die Bonner Wochenzeitung ‘Rheinischer Merkur’ soll an die Hamburger ‘Zeit’ verkauft werden
und künftig nur noch als Beilage erscheinen.
Das berichteten verschiedene Medien.
Das Blatt steht aufgrund
ihrer verstaubten altliberalen Positionen, der schwierigen Lage des Zeitungsmarkts und einer sinkenden
Auflage vor dem Aus.
Es erschien zum ersten Mal im März 1946 mit einer Auflage von 220.000 Exemplaren.
Heute beträgt die verkaufte Auflage – offiziell – 64.356 Exemplare. Vor fünf Jahren wurden noch 105.000
Exemplare gemeldet.
Die tatsächlich frei verkauften Exemplare sollen derzeit bei 15.000 betragen. Viele
beziehen das Blatt vergünstigt oder umsonst.
Falsche FreundeSeit den 70er Jahren sind vor allem die
Erzdiözese Köln, acht weitere Diözesen und – geringfügig – die Deutsche Bischofskonferenz Träger
des Blattes.
In den kirchenpolitischen Positionen orientiert sich das Blatt eher an den umstrittenen
Positionen der Deutschen Bischofskonferenz als an den Positionen der Kirche.
Es spricht nicht für den
‘Merkur’, daß sich Kirchenhasser Peter Wensierski heute auf der Webseite des von einem ehemaligen Praktikanten
einer NS-Zeitung gegründeten deutschen ‘Spiegels’ für den ‘Merkur’ stark macht:
„Die einst als Kampfblatt
der Kirche gegründete katholische Wochenzeitung ‘Rheinischer Merkur’ wird wegen mangelnder Linientreue
und hohen Defiziten von den deutschen Bischöfen fallengelassen“ – schimpft er.
Auf der am nächsten
Montag beginnenden Bischofskonferenz in Fulda wird nach Angaben von Wensierski beschlossen, das Blatt
an die Hamburger Wochenzeitung ‘Zeit’ zu verkaufen.
Den rund 12.900 verbliebenen Abonnenten soll von
der ‘Zeit’ eine Art Beilage mit religiösen Themen angeboten werden.
„Wahrscheinlich bedeutet das über
kurz oder lang den Tod des Blatts“ -urteilt Wensierski.
Zuletzt hat die Kirche jährlich drei Millionen
in das Bankrott-Blatt gesteckt.
Altliberale Langeweile„Die Zeitung erschien einigen Bischöfen schon
seit Jahren als zu liberal und eigenständig“ – versucht Kirchenhasser Wensierski den journalistischen
Mißerfolg des ‘Rheinischen Merkurs’ zu vertuschen.
Dann läßt er die üblichen Sündenböcke aufmarschieren.
Joachim Kardinal Meisner von Köln habe sich „immer wieder über die Berichterstattung des ‘Merkur’ geärgert“.
Das Blatt verteidigte die langjährige tragische Verstrickung der deutschen Kirche in das infame Abtreibungssystem
ihres Landes.
Naiv kroch der ‘Merkur’ auch jeder antikirchlichen Kampagne der Medienbosse auf den Leim.
Bei der deutschen Holocaust-Hysterie um den britischen Märtyrerbischof Richard Williamson schrie es
mit den antikirchlichen Wölfen.
Beim Mißbrauchs-Hoax gegen die Kirche ließ sie immer wieder den dümmlichen
Direktor des Berliner Canisius-Colleges,
Zivilpater Klaus Mertes, zu Wort kommen.
Nach Wensierskis Angaben
haben sich altliberale Dinosaurier wie der Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, oder der Hamburger
Weihbischof, Mons. Hans-Jochen Jaschke, gegen den Verkauf ausgesprochen.
Die Printmedien sind alle am
EndeKirchenfeind Wensierski weint bittere Tränen über das Ende des ‘Merkurs’.
Das Blatt hinterlasse –
unbeschadet seiner gleichgeschalteten Berichterstattung – angeblich eine „publizistische Lücke“ im Printbereich.
Damit werde die katholische Berichterstattung zunehmend ins Internet verlagert:
„Hier tummeln sich bereits
zahllose konservative bis reaktionäre und ultra-rechte Online-Portale, die mehr und mehr das publizistische
Bild von Kirche prägen.“
Es ist nicht schwer zu verstehen,
warum diese unabhängige Berichterstattung
Wensierski ein Dorn im Auge ist.
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Turing † 09:52:29 | Mittwoch, 22. September 2010
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Mary Cruz 22:48:01 | Dienstag, 21. September 2010
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Unschuld 16:21:02 | Dienstag, 21. September 2010
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Tchibo 09:22:19 | Dienstag, 21. September 2010
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Tchibo 09:06:00 | Dienstag, 21. September 2010
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UltraDroog 20:10:26 | Montag, 20. September 2010
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Gotthard 19:47:23 | Montag, 20. September 2010