Requiem
Amtierender Schweizer Bischof gestorben
Er war ein beachtlicher Philosoph. Doch als Diözesanbischof konnte er die in ihn gesetzten Hoffnung nicht erfüllen. Es blieb alles beim üblichen altliberalen Abklatsch.
Todesmitteilung auf der Webseite der Diözese Lausanne, Genf und Freiburg
Todesmitteilung auf der Webseite der Diözese Lausanne, Genf und Freiburg
(kreuz.net, Freiburg) Bischof Bernard Genoud (68) von Lausanne, Genf und Freiburg ist gestern abend in Freiburg gestorben.

Das gab das Bistum heute bekannt.

Der altliberale Bischof erlag einem Lungenkrebs, der vor rund einem Jahr diagnostiziert wurde.

Mons. Genoud war Kettenraucher.

Er mußte sich einer Chemo- und Strahlentherapie unterziehen.

Im Juni zog er ins von Vinzentinerinnen geführte Pflegeheim La Providence in Freiburg.

Noch Anfang August schloß er einen Rücktritt aus. Er komme mit der Krankheit zurecht.

Das Requiem für Mons. Genoud findet am Samstag in der Kathedrale Sankt Nikolaus in Freiburg statt.

Klassische Karriere

Er erblickte am 22. Februar 1942 in der Ortschaft Châtel-St-Denis im Süden des Kantons Freiburg das Licht der Welt.

Die Matura erwarb er sich im Collegium der Augustinerabtei Saint-Maurice im Kanton Wallis. Dort schloß auch der Generalobere der Piusbruderschaft, Mons. Bernard Fellay, sein Gymnasium ab.

1963 trat der spätere Diözesanbischof ins Priesterseminar Freiburg ein.

Fünf Jahre später empfing er die Priesterweihe. Im Jahr 1975 erwarb er sich eine Lizenz in Philosophie.

Danach unterrichtete er bis 2006 an verschiedenen Ausbildungsstätten Philosophie.

Von 1981 bis 1994 wirkte er als Krawattenpriester im 200-Seelen-Dorf Lessoc im Süden des Kantons Freiburg.

1999 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg.
      
18 Lesermeinungen
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#18   Rudolfus   06:45:25 | Montag, 20. Dezember 2010
In der Einleitung des kreuz.net-Nachrufes wird seltsamerweise der Eindruck erweckt,
der Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg wäre ein katholischer Bischof gewesen, der die in ihm gesetzten Hoffnungen nicht erfüllt habe. Dazu ist zu bemerken, daß er als Bischof von Genf der Bischof einer der Hauptsitze der Freimaurerweltorganisationen war, also einer der Hauptsitze der Synagoge des Satan, die auch bedeutenden Einfluß im Pastoralkonferenz-Vaticanum-II-Vatikan besitzt, mit den ihr eigenen Pastoralkonferenz-Vaticanum-II-Päpsten.
„Man wird meinen, dem Banner des hl. Petrus zu folgen, doch in Wirklichkeit wird man dem Banner der Freimaurerei folgen“, so habe ich in einer Prophezeiung gelesen, deren Ursprung ich nicht mehr kenne. Das ist zweifellos die Realität der Päpste seit dem Pontifikat des Johannes Baptist Montini, Paul VI.
Der Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg war willentlich ein Anhänger verabscheuungswürdigster Leugnungen des katholischen Dogmas von der alleinigen Weltrettungsmission Christi und dessen Katholischer Kirche, und er wagte es, für diese verabscheuungswürdige Freimaurerhäresie ein Konzil der Kirche, die Pastoralkonferenz Vaticanum II, zu beanspruchen.
Bischof Genoud war mit der Belehrung der Katholiken durch dieses Antichristusdogma, und dem Irrtum, diese Häresie würde von einem Konzil der Kirche gelehrt, nicht der einzige: ein Heer von freimaurerisch denkenden Theologen lehrt das so, übelste verderbliche Weltlehre.
Kein gültiges Papstkonzil kann so etwas lehren. Deswegen wollten die Freimaurer auch kein klar definierendes Konzil.
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#17   Eschatologe †   13:15:08 | Donnerstag, 23. September 2010
Philosoph
Am Ende waren ALLE Philosophen auch mit ihrer Weisheit am Ende.
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#16   franziskus   09:11:16 | Donnerstag, 23. September 2010
DE MORTUIS NIHIL – NISI BENE!
Über Verstorbene nichts – außer Gutes (sagen)!
Unsere lieben +neter benützen den Tod eines Bischofs, um ihn lächerlich oder schlecht zu machen.
Ist er zu verachten, weil er ALTLIBERAL war, wo doch +net jetzt offenbar das Gegenteil, also NEU-LIBERAL ist?
Hätte gerne eine ausführliche Definition der Ausdrücke Alt-oder Neu-Liberal.
^-^
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#15   OH-HAPPY-DAY   07:42:56 | Donnerstag, 23. September 2010
Es ist nicht auszuschließen, dass eine Religion, die selbst für die höchsten Vertreter Gottes
(die Päpste) und die Geistlichkeit aus Sicht der Pius-Kreuzer-Altgläubigen zu hoch oder zu kompliziert ist, um sie zu verstehen und zu leben, überhaupt als eine Weltreligion geeignet?
Kann man bei so vielen weltweit genetisch (laut Sarrazin) „dummen“ Menschen einefordern, dass sie neben dem „Verstehen“ einer so komplizierten Religion, bei der über 200 Dogmen gekannt, verstanden und exakt so gegelaubt werden müssen, zusätzlich noch ein nicht sujektives Gewissen erkennen, verstehen und bilden können müssten, das einer altgläubigen Prüfung stand halten müsste, um die Chance zu haben, vor Gott bestehen zu können?
Kann man erwarten, dass so viele kaum dogmatisch-liturgisch Gebildete und diese exakt Verstehende mit einem so „unklaren Allerweltsbegriff“ wie LIEBE überhaupt das Richtige anfangen können und sich in die wortgerechte Auslegung der Heiligen Schrift vertiefen können, anstelle in ein aus Pius-Kreuzer Sicht heilloses Gutmenschentum zu verfallen?
Wäre es da nicht angebrachter zu sagen: Welt, glaubt was Ihr wollt, denn um die einzig wahre Religion überhaupt ansatzweise zu verstehen, sind 99,99% sowieso zu blöd, da diese nur 0,01% der Menschheit, die Altgläubigen Christen, (sind es überhaupt 900.ooo?) verstehen und leben können; der Rest kann sich dann in dieser Welt ein schönes Leben machen, denn „danach“ werden sie keins haben?
Wäre das nicht konsequenter für die Altgläubige Geistlichkeit?
Und wie viele % der vermeintlich Altgläubigen könnten die 200 Dogmen rezitieren?
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#14   r.ruhrgebietler   07:17:48 | Donnerstag, 23. September 2010
@Gotthard – und wieder daneben!
der Bischof hat total antichristlich geantwortet …
denn es gibt nur einen Gott, der da ist Abba, Vater; der seines einzigen Sohnes nicht schonte um selbst die Seele von gotthard zu retten vor der ewigen verdammnis der Hölle!
dieser sogn. bischof hat es versäumt klar herauszustellen, dass es nur einen Glauben gibt, der zur seeligmachenden Anschauung Gottes im Himmel führt (was selbst den letzten Päpsten schwer fällt): den Glauben an Jesus Christus und seinen Gott-Vater!
es ist irre anzunehmen, dass das konzil die nächstenliebe fordert – es war Gott-Vater daselbst, der die 10 Gebote gab, in welchen die ordnung festgelegt ist.
nur die konzilsgläubigen bekommen das mal wieder nicht hin und wollen nicht verstehen!
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#13   Gotthard   02:08:04 | Donnerstag, 23. September 2010
@pius X.
der Bischof hat toll geantwortet …
ich will dich allerdings nicht davon abhalten, deine nachbarn, Arbeitskollegen und Verwandten zum katholischen Glauben zu bekehren.
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#12   Pius X.   02:02:38 | Donnerstag, 23. September 2010
Anstelle eines Nachrufes
ein Zitat von Msgr. Genoud aus einem Interview mit einem Journalisten des Westschweizer Fernsehens TSR „Le Passager“ vom 11.9.2009 ab der 17. Min.:. Der Journalist erzählte eine Begebenheit, die er während eines Fluges erlebt hatte. Zwei Personen neben ihm machten das Kreuzzeichen, als das Essen ausgeteilt wurde, und dies führte zu einer kleinen Diskussion. „Sie sagten mir, dass für sie das Ideal darin bestünde, dass die Welt ganz und ausschliesslich katholisch würde… Wie hätten sie an meiner Stelle reagiert?“
Msgr. Genoud antwortete darauf; „Ich hätte das abgelehnt, denn das ist sektiererisch , ein sektenhaftes Gedankengut. Gott ist überall, er kann unter verschiedenen Namen angerufen werden. Wenn man sagt, dass die Zivilisation katholisch sein soll, ist das völlig respektlos gegenüber anderen Zivilisationen, die übrigens älter sind als unsere, etwa die chinesische oder buddhistische!“ Der Journalist fragte weiter, was er an seiner Stelle den beiden Personen geantwortet hätte, und der Bischof von Freiburg ging in seiner Antwort sehr weit: „Ich hätte ihnen gesagt, passen sie auf, denn sie sind nicht mehr katholisch, wenn sie so reden. Denn das Konzil sagt und verlangt, dass man die anderen respektiert und keineswegs fordert, dass die ganze Welt katholisch sei. Das Konzil verlangt, dass die Welt liebevoll sei, und da gibt es nur eine Liebe und die wird gross geschrieben.“
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#11   Gotthard   00:20:41 | Donnerstag, 23. September 2010
@helvetius
Danke, für diesen positiven Kommentar … er stellt das Bild dieses Bischofs bestimmt in ein besseres – und der Lebensleistung dieses Menschen angemesseneres – Licht als diese merkwürdigen Texte von +net… bzw die verschrobenen Kommentare von Gestalten wie ruhri.
Gut zu wissen, dass dieser Bischof sein Abitur am Collegium der Augustinerabtei Saint-Maurice „gebaut“ hat … an der Schule kann der Werdegang von Fellay also nicht liegen.
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#10   Helvetius   23:46:54 | Mittwoch, 22. September 2010
Ein überzeugender Mann
Mgr Genoud war ein sympathischer Mensch und ein mutiger
Bischof: die Einberufung einer unabhängigen Kommission
„SOS Prévention“ zur Aufklärung von lange vertuschten
Missbrauchsfällen und die Forderung an die Kinderschänder,
sich selber der Polizei zu stellen oder angezeigt zu werden,
hat man seinerzeit nicht überall verstanden, war aber ein
Novum im europäischen Katholizismus! Ihm hat man zuviel
eingebrockt in seiner Diözese – Man wird ihn vermissen. RIP
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#9   Schlumpf †   23:45:32 | Mittwoch, 22. September 2010
@ Ruhrgebiet- so ein bigotter Quatsch-
was für einen Götzen betet ihr eigentlich an, das dieser mit 30 messen milde gestimmt werden muß?
Der Gott der Christen ist doch kein Gemischtwarenhändler, bei dem man Gnaden einkauft und dafür mit frommen Übungen bezahlt.
Dann habt ihr nichts aber auch gar nichts von der Lehre Jesu verstanden !!!!!!!
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#8   Gotthard   22:29:29 | Mittwoch, 22. September 2010
@ruhri
geben wir der verblichen Seelen das Almosen der die „Gregorianischen Messen“ welche an 30 aufeinanderfolgenden Tagen als ewig gültige trid. Liturgien zelebriert werden.
bitte auch keine weniger!
bitte nur alt-rituell!
ich hoffe, du hast diese für Dich schon bestellt, damit auch einmal durch diese Messen deine Seele vor der Hölle bewahrt werde … oder hast du es nicht nötig?
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#7   Botschafter   21:08:54 | Mittwoch, 22. September 2010
30 gregorianische Messen
Ja r.ruhrgebietler die 30 gregorianischen Messen sind gut. Wenn Du einen Geistlichen kennst, bestelle diese Hl.Messen für ihn.
Auf jeden Fall ist er nicht in der Hölle. Man kann für ihn beten.
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#6   Angela1405   20:23:00 | Mittwoch, 22. September 2010
Gott hab ihn selig
und seine Seele möge in Frieden ruhen.
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#5   Mighty Counsellor †   17:58:09 | Mittwoch, 22. September 2010
Gott hab ihn selig.
Genoud hatte nie ein Problem mit Leuten, die keine Kirchensteuer mehr bezahlten, aber dennoch in der Kirche bleiben wollten; ganz im Gegenteil zu den St. Galler Bischöfen.
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#4   r.ruhrgebietler   17:53:09 | Mittwoch, 22. September 2010
möge der Barmherzige Gott-Vater ihn vor der Hölle bewahren!
geben wir der verblichen Seelen das Almosen der die „Gregorianischen Messen“ welche an 30 aufeinanderfolgenden Tagen als ewig gültige trid. Liturgien zelebriert werden.
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#3   Botschafter   16:56:20 | Mittwoch, 22. September 2010
nur altliberal?
Bischof Bernard Genoud hat 2009 die Firmung im ausserordentlichen Ritus gespendet.
Wir deutsch sprechenden haben ein „Küng- und Romproblem“, nicht die Welschen…
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#2   Pascal123   16:19:44 | Mittwoch, 22. September 2010
Der Herr sei
seiner Seele gnädig und nehme Ihn auf in Gnade in sein Reich. Den Angehörigen Kraft und Gottesbeistand für die kommenden Tage.
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#1   gunther maria michel   14:48:29 | Mittwoch, 22. September 2010
Mögen Engel
ihn ins himmlische Jerusalem geleiten !
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