Warum wird eine Zeitung bevorzugt, die ihre vorgeschobene Liberalität immer wieder zu antikatholischen Ausfällen mißbraucht?
Pater Ockenfels im Interview mit der ‘Jungen Freiheit’
(kreuz.net) „Der Rheinische Merkur ist an Langeweile zugrunde- gegangen“.
Das erklärte der deutsche
Dominikaner, Pater Wolfgang Ockenfels (63), gestern auf der Webseite der Berliner Wochenzeitung ‘Junge
Freiheit’.
Pater Ockenfels ist ein Kritiker der Homo- und Abtreibungspartei CDU und Professor für christliche
Soziallehre an der Universität Trier.
Er ist über die Einstellung des ‘Rheinischen Merkurs’ traurig:
„Der Rheinische Merkur hatte eine großartige Tradition“:
„Denken Sie an Paul Wilhelm Wenger, den Redakteur,
vor dem sogar [Bundeskanzler Konrad] Adenauer Respekt hatte.“
Absturz ins altliberale Grau in Grau
Der
Pater volontierte Anfang der 70er Jahre als Student beim ‘Rheinischen Merkur’: „Das war noch eine aufregende
Zeit, die sich im Blatt kämpferisch abbildete“ – erinnert er sich.
Doch das änderte sich: „Später
ist alles immer langweiliger und farbloser geworden.“
Er hätte dem ‘Rheinischen Merkur’ einige „bissige,
provokante und sogar aggressive Autoren“ gewünscht, die dem Blatt und der katholischen Sache genügend
Aufmerksamkeit garantiert hätten.
Statt dessen ist die Zeitung an „ihrer eigenen Langeweile und Belanglosigkeit“
zugrundegegangen:
„Vor lauter Angst und Rücksichtnahme hat sie fast nur noch verwaschene Positionen
gelten lassen.“
Pater Ockenfels sieht den Grund des Problems: „Dies teilt sie mit der heute noch vorherrschenden
Mentalität des deutschen Verbands-Katholizismus.“
Die Bischöfe bevorzugen ein Sammelsurium der Konfusion
Der Geistliche würde sich eine Bindung des ‘Rheinischen Merkurs’ an die konservative Berliner Wochenzeitung
‘Junge Freiheit’ „sehr wünschen“:
„In der ‘Jungen Freiheit’ kommen – für mich erstaunlich – so viele
profilierte Autoren zu Wort, die eine gewisse Nähe zu katholischen Positionen erkennen lassen, daß die
Lektüre dieses Blattes immer sehr anregend ist.“
Der Geistliche denkt besonders an Intellektuelle, die
gegen den Zeitgeist argumentieren.
Kritisch sieht er dagegen die ideologische Positionen der ‘Zeit’:
„Eine katholische Zuspitzung und Profilschärfung findet sich jedenfalls eher in der ‘Jungen Freiheit’
als in der ‘Zeit’, die ihre vorgeschobene Liberalität immer wieder zu antikatholischen Ausfällen mißbraucht.“
Für Pater Ockenfels ist die ‘Zeit’ ein „Sammelsurium der Konfusion auf hohem intellektuellem Niveau“.
In diesem Strom der Beliebigkeit kann eine freie und zugleich konservative Presse nach Pater Ockenfels
nicht mitschwimmen.
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90 Lesermeinungen
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#90 Jubärens 20:32:05 | Donnerstag, 23. September 2010
Der ständig lügende Josef Berens will uns über die Wahrheit der „wirklich glaubhaft“ berichtenden Medien
belehren. Dabei lügt er selbst wie gedruckt, indem er die gedruckten Lügen der Medien unbedacht hier
verbreitet. Josef Berenz als simpler, selbstlügender Zeitungsleser
#88 bejorommer 19:10:36 | Donnerstag, 23. September 2010
darauf müssen wir uns einstellen Auf Dauer werden nur die Zeitungen eine Zukunft haben, die wirklich
realistisch und glaubhaft informieren, denn die Leser werden immer kritischer und erkennen, was Sinn und
Unsinn ist. Das gilt auch für die Zeitungen der Religionsgemenschaften. Josef Berens (als einfacher,
selbst denkender Katholik
#87 Didaskala 18:39:01 | Donnerstag, 23. September 2010
Auf dem Zeitungsmarkt entscheiden die Leser, wie auf jedem anderen Markt auch! Der „Herz-Mariä-Bote“,
der „Göttliche Kinderfreund“, die Wochenzeitung „Christ und Welt“ und viele andere Blätter sind auch
vom Markt verschwunden.
#86 Soramonas 18:26:13 | Donnerstag, 23. September 2010
Modernismus, Liberalismus…ideologischer Relativismus… Gegner: www.bilderberg.org www.luebeck-kunterbunt.de www.christliche-mitte.de/ Traut den Medien nicht! (3) Montag, den 30. August 2010 um 16:46 Uhr Nur gut
ein Drittel der Deutschen vertrauen Journalisten. Das ergab die Studie „Entzauberung eines Berufes – Was
die Deutschen vom Journalismus erwarten, und wie sie enttäuscht werden“. Die wichtigsten Aussagen der
Studie des Instituts zur Förderung journalistischen Nachwuchses, Konstanz, sind: Für mehr als 50% der
Befragten sind Journalisten mächtiger als Politiker, und sie beurteilen Journalisten als „oftmals zu
rücksichtslos, intolerant und unsozial“. Die Politik-Berichterstattung sei – so zwei Drittel der Befragten –
„zu wenig objektiv. Journalisten unterdrücken häufig Stellungnahmen von Experten, die anderer Meinung
sind als sie selbst“. Die Mehrheit der Befragten hält Journalisten „für käuflich“ und glaubt, „daß
bezahlte Recherchen häufiger vorkommen und die Interessen von Anzeigenkunden auch in redaktioneller Berichterstattung
berücksichtigt werden.“ „Vor allem die Jungen, die traditionell im Verdacht stehen, sich überhaupt nicht
mehr um gesellschaftliche Angelegenheiten zu kümmern und in bezug auf Medienangebote nur an leichter
Unterhaltung und Ablenkung interessiert seien, fragen sogar eher Sachlichkeit, Meinungsvielfalt und Faktentiefe
nach“, stellt der Kommunikationswissenschaftler und Autor der Studie, Wolfgang Donsbach, fest. Sie verlangten
nach ausführlichen Hintergrundinformationen un…
#85 DerRabe 17:23:05 | Donnerstag, 23. September 2010
die deutsche bischofskonferenz… …ist eine fortwährende schmach und schande für den glauben. die
bischöfe scheinen mir sehr bequeme leute zu sein , die christus nicht als wunderrat sondern vielmehr
als frei in terpretierbaren zierrat begreifen.
#84 Eschatologe † 15:57:51 | Donnerstag, 23. September 2010
ihr lacht aber eure Existenz habt ihr nur dem Teufel bewiesen. Der haltet sich ja auch für existent.
Frauen, in deinem Sinne, existieren wirklich selten. Jetzt plustere Dich nicht so auf, in meinem Sinne.
Habe ich denn eine Wahl zum Sinnen? Ich bin kein Sinner. Meinst du,du kriegst noch eine ab? Weiß ich
nicht, aber Gott weiß, weil NUR er existiert und sonst niemand. Abkriegen, hatte Adam eine abgekriegt?
Und was war dann Eva? Wurde sie abgekriegt?
Eschatologe Frauen, in deinem Sinne, existieren wirklich selten. Meinst du,du kriegst noch eine ab?
Frag mal constantin oder solche Leute. Für 20 Kühe, + 20000 qm Grundstück und Haus, 2 neue Autos,kriegst
du vielleicht eine ab.
#78 Eschatologe † 15:37:04 | Donnerstag, 23. September 2010
dämonenbiene Du meinst, weil Du den Körperbau einer Made mit Flügeln besitzt, und Dir der Schalk im
Nacken sitzt, daß Du dadurch existent bist, aber schau Dir mal Deine Hand an. Was genau existiert da?
Bewegende Knochen, Haut, Fingernägel, aber was ist das? Das ist jedenfalls nichts existentes, sondern
dazu gedachtes zur Existenz, Du Dödl.
#77 dämonenbiene † 15:30:02 | Donnerstag, 23. September 2010
Eschatologe Maden existieren. Ohhh…Maden haben Macht über mich, nur weil ich sie nicht besonders appettitlich
sind? sind eben ein Teil der Schöpfung wie du und ich. Möge die Made mit sein!!!
#75 Eschatologe † 15:19:49 | Donnerstag, 23. September 2010
dämonenbiene Für Dich existieren die Maden und sie besitzen auch Macht über Dich, da Du vor ihnen Angst
hast. Du denkst an Maden und schon ekelt es Dir. Woher kommt das?
#73 dämonenbiene † 15:13:13 | Donnerstag, 23. September 2010
Eschatologe Oha…Haben sich die Maden schon in dein Resthirn vorgefressen. Kann es sein, dass du ein
wenig dem religiösen Wahn und der damit einhergehenden Verblödung anheim gefallen bist?
Ödi, nicht so aufmüpfig! Du bist nicht Fritz M. und wirst es auch nie werden! o^/ o^/ o^/ Driefacher
incens für Ödi, gegen die Nachwehen des Alkohol! o^/ o^/ o^/
#71 Eschatologe † 15:07:05 | Donnerstag, 23. September 2010
dämonenbiene Wenn du nicht existent bist, wie kommt es, dass du am PC sitzt und schreibst? Das ist einfach,
ich sitze hier nicht und bewegen tue ich mich auch nicht. Bewegt klingt nur, wie und was Du mir schreibst.
#70 dämonenbiene † 15:03:51 | Donnerstag, 23. September 2010
Eschatologe Wenn du nicht existent bist, wie kommt es, dass du am PC sitzt und schreibst? Das kann wohl
nur ein Eschtaloge beantworten. Am Ende bist du Madenfraß.
#69 Eschatologe † 14:57:07 | Donnerstag, 23. September 2010
dämonenbiene Ich habe keine Existenz. Wenn Du eine hast, ist das Dein Hochmut und der wird am Ende zeigen,
daß Du nicht existierst und ich, weil ich die Existenz geleugnet habe, existiere. So einfach ist das.
#53 Dormitor † 14:20:44 | Donnerstag, 23. September 2010
Sharoch, der Ödi iss noch stinkbesoffen! Der Tropfen prosecco, den ihr ihm gestern eingeflößt habt,
hat ihn total in diue Horizontale versetzt! Jetzt bekotzt er ganz Großen-Buseck! Ihr solltet ihm also
grundsätzlich keinen Tropfen mehr geben! Nur Milch und Pfefferminztee!
#50 Sharoch 14:17:22 | Donnerstag, 23. September 2010
Hallo, Großwildjäger, Hallo, dämonenbiene, wie war das Bad gestern noch? Alles OK? Ich musste ja dringend
weg – ihr habt doch wohl nicht meinen Grappa völlig ausgetrunken, oder??????????
#47 Großwildjäger 13:08:11 | Donnerstag, 23. September 2010
Ach ja, da ist noch eine andere Gruppe (die „Aves“), die früher mal mit uns zusammen war. Seit Ende 2008
sind wir mit denen zerstritten und eine Lieblingsbeschäftigung von denen ist es, mich zu mobben… Und
die versuchen, jeden Hunderter und Tausender in der Wanne zu machen. Wenn wir schneller sind, werden die
stinkig… Das sind so Leute mit dem Anführer „Ökonom“, alles „Klosterbrüder“. Mittlerweile ignorieren
wir die meistens…
Hallo Grosswildjäger Was war denn gestern noch für ein Gestürm wegen eines blossen Hunderters? Ich
war schon recht müde, habe nicht mehr alles ganz mitbekommen.
#43 Großwildjäger 12:54:37 | Donnerstag, 23. September 2010
Mahlzeit! Hallo Mighty Counsellor! Sach mal, Dämonenbiene, liege ich da richtig, wenn ich an für eine
gewisse Zeit in der Bewegungsfreiheit eingeschränkte Zwerge denke???
Dämonenbiene Ich entscheide nicht, wer in die Wanne darf oder nicht. Ich denke, Voraussetzung ist, dass
man sich einigermassen anständig aufführt. Müsstest mal Grosswildjäger fragen.
Nixnutz, da sollte der Homo politicus noch einige Deklinationsübungen machen. Pacta sunt ist seiner Ansicht
nach wohl Einzahl; dann wäre Pactae est wohl die Mehrzahl!
#30 Pascal123 10:36:31 | Donnerstag, 23. September 2010
Respekt Denken Sie an Paul Wilhelm Wenger, den Redakteur, vor dem sogar [Bundeskanzler Konrad] Adenauer
Respekt hatte.“ Na das ist ja auch schon ein bisschen was her so über 40 Jahre. Die beiden waren sich
in Ihrer Wertewelt wohl auch sehr ähnlich. Er gehörte auch zum Freundeskreis von Adenauer. Desweiteren
ist es wie gesagt schon 40 jahre her da hat sich vieles geändert, die Gesellschaft hat sich grundlegend
gewandelt. Was nützt es da einen Redakteur von vor 40 Jahre zu bemühen um den merkur im guten alten
Licht erstrahlen zu lassen. Wir sind 2010. Außerdem nur weil Adenauer Respekt vor Wenger hatte ist das
ja noch lange kein Garant für einen guten Redakteur oder Journalismus.
#23 Tchibo 10:08:59 | Donnerstag, 23. September 2010
Alle bei kreuz.net konzentriert… Er hätte dem ‘Rheinischen Merkur’ einige „bissige, provokante und
sogar aggressive Autoren“ gewünscht, die dem Blatt und der katholischen Sache genügend Aufmerksamkeit
garantiert hätten. Die bissigen und aussagekräftigen (!!!) Autoren arbeiten doch alle bei kreuz.net…!
#20 Rodolfo Panetta 10:04:47 | Donnerstag, 23. September 2010
Gute Analyse, Pater Ockenfels! Und deshalb sollten die deutschen Bischöfe in der Tat mit der „Jungen
Freiheit“ kooperieren. Dann konnte man die Bischöfe wieder ernstnehmen.