Liturgie
Der Kölner Kardinal im Interview: Rätselhafte Worte
Schon vor Jahren forderte der Papst eine Korrektur der deutschen Falschübersetzung der Wandlungsworte. Jetzt müssen die Bischöfe Farbe bekennen. Die Frage ist nur, welche?
Im Deutschen werden die Kelchworte falsch übersetzt. werden.
Im Deutschen werden die Kelchworte falsch übersetzt. werden.
© Catholic Church (England and Wales), CC
(kreuz.net) Im Jahr 2002 erschien eine Neuauflage des reformierten Meßbuches.

Damals bat der Heilige Stuhl die Bischöfe, „so schnell wie möglich“ eine Übersetzung in die Muttersprache zu erstellen.

Nach acht Jahren ist das für die deutsche Sprache noch immer nicht geschehen.

Der Kardinal ist recht zufrieden

Zu dem Thema sagte Joachim Kardinal Meisner von Köln gestern als Vorsitzender der Liturgiekommission bei der Deutschen Bischofskonferenz vor dem Kölner ‘Domradio’:

„Wir haben heute zum zweiten Mal einen Text – und zwar einen wichtigen Text – den sogenannten ‘Ordo missae’ behandelt.“

Der Kardinal bezeichnet die Übersetzungsarbeit als „ein sehr, sehr mühsames Unternehmen“. Aber: „Ich bin recht zufrieden.“

Er wünscht sich, daß die Gottesdienstkongregation den Text kritisch durchsieht und prüft, „ob wir den theologischen Gehalt in das deutsche Sprachgewand gebracht haben.“

Und: „Sie sollen auf unser Fehler und Falschheiten aufmerksam machen.“

Für Kardinal Meisner hat der Heilige Stuhl „schon eine ganz wichtige Aufgabe“.

Das zeigt er mit Blick auf die Weltkirche:

„Der Gottesdienst ist die Einheitsklammer unserer Kirche, das ist also kein Text, bei dem uns die römische Kongregation quälen wollte, sondern es ist eine ganz große und wichtige Aufgabe, daß die Texte richtig übersetzt werden.“

Das heiße aber nicht – schränkt der Kardinal sofort ein, „daß wir das lateinische Sprachgewand übernehmen.“

„Wir haben eine Entscheidung getroffen“

Hw. Peter Dückers – der das Gespräch leitet – kommt auf die Frage der falschübersetzten deutschen Wandlungsworte zu sprechen.

Bereits im November 2006 dekretierte Papst Benedikt XVI. eine Korrektur dieses Zustandes.

Doch die altliberalen deutschen Bischöfe weigern sich bis heute, dem Papst zu gehorchen.

Auf die Frage, wie er es in der Neuübersetzung des Meßbuches mit der Falschübersetzung halte, gibt Kardinal Meisner eine verblüffende Antwort:

„Wir haben natürlich eine Entscheidung getroffen“ – erklärt er, obwohl in dieser Frage kein Entscheidungsspielraum besteht:

„Wie alle Entscheidungen bei den Übersetzungen ist das noch nicht endgültig“ – schränkt er ein.

Die Texte wurden nach Angaben des Kardinals gestern von den Bischöfen verabschiedet: „Die Rekognizierung geschieht durch Rom.“

Dann wird der Kardinal rätselhaft: „Die werden das sehr kritisch lesen, und dann wird man entweder korrigieren oder in Ordnung finden, was ich nicht glaube.“

Schnell fügt er hinzu: „Aber ich bin in guter Hoffnung.“

Sich auf den Mond schiessen lassen

Hw. Dückers erwähnt das in Deutschland stark kritisierte neue Beerdigungs-Rituale und fügt an: „Wie wollen Sie solch ein Desaster für das neue Meßbuch verhindern?“

Der Kardinal kontert: „Das Beerdigungsbuch ist besser als es dargestellt wird.“

Es werde auch in vielen deutschsprachigen Diözesen benutzt: „Die Übersetzung ist nicht das Ärgerliche, sondern der Umfang.“

Der Kardinal kritisiert die Kritik an dem Rituale: „Das ist ein bißchen eine Ideologie, da muß man aufpassen.“

Er warnt auch davor, sich vor dem Erscheinen des Neuen Meßbuches, die „Atmosphäre verderben zu lassen“:

„Ich merke das ja schon an Ihren Fragen: »Wenn der Beerdigungsritus auch schon so fatal war.« Das wäre ganz schlecht.“

Hw. Dückers gibt nicht nach: „Sie hegen also die Hoffnung, daß die Akzeptanz beim Meßbuch größer ist und die Leute sich vor allen Dingen auch daran halten?“

Moralisierend warnt er vor dem, was schon lange der normale liturgische Alltag im Novus Ordo ist: „Ein Wildwuchs kann ja keinem nutzen.“

Der Kardinal reagiert pikiert: „Was heißt denn das? Im Gottesdienst wird die Weltkirche präsent.“

Die Messen seien so zu feiern, daß immer der Papst und der Bischof dabeisitzen könnten: „Sonst geht’s nicht.“

Daraus folgert Kardinal Meisner: „Wer Papst und Bischof nicht nennt, der muß sich auf den Mond schießen lassen – dann kann er nämlich auf der Erde keinen Gottesdienst feiern.“

Er erinnert daran, daß die ganze Erde in Diözesen eingeteilt ist: „Und da muß er immer den Papst und den Bischof nennen.“

Wirre Informationen

Die deutsche Übersetzung des Ordo Missae wird nach Angaben des Kardinals jetzt nach Rom geschickt.

Wie weit die Übersetzung gediehen ist, bleibt unklar: „Wir sind ja fast mit der gesamten Übersetzung fertig“ – sagt er einerseits.

Und andererseits: „Jetzt kommen demnächst die ganzen Kirchengebete dran. Dann kommen die Präfationen.“

Dann wieder: „Wir haben schon noch einige Arbeit, aber die Übersetzung ist im Grunde genommen abgeschlossen.“

Man werde abwarten müssen, was noch zu verbessern sei: „Oder ob wir Texte ganz neu formulieren müssen.“
      
45 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#46   Mighty Counsellor †   03:01:09 | Samstag, 25. September 2010
hyper pollon
heisst immer noch: für viele, nicht für alle. So einfach ist das.
Redaktion benachrichtigen
#45   Nr17   21:23:59 | Donnerstag, 23. September 2010
„für viele“
ist inkompatibel mit dem etablierten Staatskatholizismus hierzulande der lehrt dass jeder in den Himmel kommt und es keine Sünde gibt.
Redaktion benachrichtigen
#44   klausvonjaus   21:05:41 | Donnerstag, 23. September 2010
WENN ICH AN DEINER TÜR KLINGLE
HASTE KEINE ZÄHNE MEHR
Redaktion benachrichtigen
#43   OH-HAPPY-DAY   21:02:22 | Donnerstag, 23. September 2010
ruhrgebietler: St. Athanasius, verstehe. Klausi:
Klausi: Ja, dass Du ein Schlägertyp und geistiger Tiefflieger bist, hast Du hier ja schon zur Genüge unter Beweis gestellt.
Redaktion benachrichtigen
#42   klausvonjaus   20:54:50 | Donnerstag, 23. September 2010
HÄPPI-DEPPI
DIR HAU ICH VOLL IN DIE FRESSE
Redaktion benachrichtigen
#41   r.ruhrgebietler   20:51:49 | Donnerstag, 23. September 2010
OH-HAPPY-DAY – kein problem
Stuttgarter Str. 24
70469 Stuttgart
Redaktion benachrichtigen
#40   OH-HAPPY-DAY   20:48:36 | Donnerstag, 23. September 2010
hey ruhrgebietler – du feiger pis…r
stell’doch hier mal deine adresse rein, damit man bei dir an dere türe klingeln kann, wo du doch meintest, dass du alle besucher freundlich aufnimmst…
Redaktion benachrichtigen
#39   r.ruhrgebietler   20:40:40 | Donnerstag, 23. September 2010
bejorommer – sind sie überhaupt „religös“?
anschauen kann man sich den feinen Jupp hier maps.google.com/maps/place?client=ubuntu&…
Redaktion benachrichtigen
#38   bejorommer   19:25:52 | Donnerstag, 23. September 2010
Krak – Papst nicht als Halbgott sehen
Der Papst ist ein fehlbahrer Mensch, wie jeder andere, und daß muß auch so gesehen werden. Der heilige Geist wirkt nicht nur in ihm sondern viel eher in der Gesamtheit der Christen.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
Redaktion benachrichtigen
#37   r.ruhrgebietler   19:24:31 | Donnerstag, 23. September 2010
an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen
Worte Jesu Christi – für viele waren also die Wort des Herrn Jesu Christi beim letzten Abendmahl bei der Einsetzung des Allerheiligsten Altarsakramentes!
wenn also die klerikeratrappen der konzilsglaubensgemeinschaft schon nicht mehr ihrem ortordinarius gehorsam sein wollen, dann könnten sie wenigstens dem Gekreuzigten gehorsam sein.
ABER
sie sind stattdessen nur dem Mammon und der Freizeit gehorsam…
Redaktion benachrichtigen
#36   Krak des Chevaliers   17:22:05 | Donnerstag, 23. September 2010
Gehorsam dem Hl. Vater gegenüber
Konrad: raus mit der Sprache!„für alle“ oder „für viele“? Was haben die Bischöfe denn beschlossen?
Die Bischöfe haben nicht zu beschließen, sondern schlicht und einfach zu gehorchen, so, wie sie das auch von ihren Untergebenen verlangen. Denn auch sie sind Untergebene des Heiligen Vaters und haben diesem GEHORSAM gelobt! o.O
Redaktion benachrichtigen
#35   Mighty Counsellor †   17:09:18 | Donnerstag, 23. September 2010
Nixnutz 14:22
Das Geschwätz über die Hölle und diejenigen konkreten Personen, die angeblich dorthin kommen sollen, ist hohl. Die Gebote des Alten Testaments und die Gebote der Nächsten- und der Feindesliebe sind bekannt. Jeder versuche, sich darnach zu richten. Das Urteil darüber überlassen wir aber jemandem ganz Anderen, nämlich dem Herrn. Und sicher nicht den Usern hier. Insofern ist das Urteil von Usern eigentlich gotteslästerlich. Richtet nicht, damit Ihr nicht gerichtet werde. (Habe versucht, so wertneutral wie möglich zu schreiben.)
Redaktion benachrichtigen
#34   Eschatologe †   16:00:01 | Donnerstag, 23. September 2010
Tsunami
Am Ende wird jeder froh sein, wenn er überhaupt eine erhält.
Redaktion benachrichtigen
#33   Tsunami   15:57:53 | Donnerstag, 23. September 2010
Kniekommunion
Tsunami empfiehlt, sich die Oblate auf dem Bauch liegend
zwischen die Zähne schieben zu lassen. Das kann fast jeder! Aus Gründen der Praktikabilität muss jedoch auch der Austeiler liegen. Dies ist außerdem ungeheuer ehrfurchtsvoll.
Redaktion benachrichtigen
#32   Eschatologe †   15:11:34 | Donnerstag, 23. September 2010
Pater Teppich
Muss auch der beiderseits Beinamputierte knien?
Wer er es im Stande ist.
Redaktion benachrichtigen
#30   Eschatologe †   14:48:10 | Donnerstag, 23. September 2010
knienende Kommunion
ist wichtig und ist heilig, weil sie frommer ist als das unbeugsame, verstockte und unbelehrbare Handaufhalten.
Redaktion benachrichtigen
#29   Ernst von Zwiefalten   14:48:02 | Donnerstag, 23. September 2010
Die hebraische Sprache kennt,
wie das griechische genau bestimmte Begriff für „alle“ und „viele“ . Da kann es keinererlei Verwechslungen geben.
Aber, da muss ich Nichtsnutz recht geben, im Hebr. wie im Aramäischen hängt ὑπὲρ πολλῶν ziemlich in der Luft. Es müsste „Mensch“ oder „Fleisch“ mindestens ergänzt werden. Der Unterschied zwischen Hebr. und Aramäisch ist nicht besonders groß, deshalb möchte ich die Konjektur, daraus doch „für alle“ zu machen nicht mittragen.
Jesus war, wie seine ganze Umwelt, sicher zwei- dreisprachig. Die Zimmerleute aus Galliläa kamen zienmlich weit herum. So kann Jesus beim letzten Abendmahl sowohl griechisch wie hebräisch gesprochen haben.
Wenn es einen Kommentar von Johannes Chrysostomus zur Stelle gibt, sollte man ihn heranziehen. Er war muttersprachlich Aramäer und Grieche
Redaktion benachrichtigen
#28   Tchibo   14:41:46 | Donnerstag, 23. September 2010
Weil, wenn es für die Vielen hieße,
würden das missverstanden
und die Kommunion würde
nur als knieende Mundkommunion
ausgeteilt werden… da müsste
ich mich verweigern… :-P
Redaktion benachrichtigen
#27   Nixnutz   14:39:31 | Donnerstag, 23. September 2010
@ Tchibo
Danke !!!
:(3 :(3 :(3
Redaktion benachrichtigen
#26   Tchibo   14:36:10 | Donnerstag, 23. September 2010
Für Alle; Für Alle; Für Alle; Für Alle; Für Alle; Für Alle;
…denn Jesus ist für alle Menschen
und nicht nur für die paar Vielen
gestorben…!
Redaktion benachrichtigen
#25   Konrad   14:33:59 | Donnerstag, 23. September 2010
raus mit der Sprache!
„für alle“ oder „für viele“? Was haben die Bischöfe denn beschlossen?
Redaktion benachrichtigen
#24   Nixnutz   14:22:33 | Donnerstag, 23. September 2010
@ Mighty Counsellor
Ja, eine Frage offen zu lassen ist manchmal nicht das Schlechteste. Aber manche Leute legen halt Wert darauf, daß Jesus nicht für alle gestorben sein kann; denn wo kämen wir da hin? In den letzten Wochen hatte ich den Eindruck, daß es für einige Leute wichtig ist, andere in der Hölle braten zu sehen, und daß sie sich nichts sehnlicher wünschen als im Zuschauerraum in der ersten Reihe zu sitzen. Vielleicht meinen sie auch, sie säßen dann im Himmel … Das finde ich auch traurig.
Redaktion benachrichtigen
#23   r.ruhrgebietler   13:18:56 | Donnerstag, 23. September 2010
Übersetzung
warum etwas übersetzen, das schon übersetzt ist.
da gibt es z.b. eine rituale aus der zeit vor 1962…
Redaktion benachrichtigen
#22   Mighty Counsellor †   13:18:54 | Donnerstag, 23. September 2010
Nixnutz
Vielen Dank für Ihre Ausführungen. Ich denke, letzten Endes handelt es sich wieder mal um die Vereinnahmung von Übersetzungsschwierigkeiten für dogmatische Positionen. Eigentlich traurig. Man könnte ja einmal auch etwas einfach stehen lassen, sei es innerhalb der Tradition, sei es sogar als Doppeldeutigkeit. Die Konsequenz davon könnte auch mal sein, einen Begriff einfach wegzulassen. Das heisst nicht, dass ich das in diesem konkreten Fall befürworte; aber ein wenig Flexibilität müssten beide Seiten zeigen, sodass die beiden Seiten gar nicht entstehen würden …
Redaktion benachrichtigen
#21   PhilippNeri   13:14:16 | Donnerstag, 23. September 2010
Veröffentlichung
Weiß jemand, wann denn mit einer Veröffentlichen bzw. Exekution der neuen Übersetzung zu rechnen ist? Was ist eigentlich aus der Neuauflage des Gotteslobs geworden?
Redaktion benachrichtigen
#20   Eschatologe †   13:11:29 | Donnerstag, 23. September 2010
Am Ende
zählt die Wandlung selbst, nicht die Worte. Sind ja keine Zauberer…
Redaktion benachrichtigen
#19   Nixnutz   13:04:04 | Donnerstag, 23. September 2010
@ Mighty Counsellor
Richtig. Aber wenn ich das wörtlich ins Hebräische übersetze, ergibt es keinen Sinn. Ich müßte „Menschen“ dazusetzen.
Es ist aber wenig wahrscheinlich, daß Jesus hebräisch gesprochen hat. Das wurde, soviel ich weiß, damals nur noch im Tempelkult verwendet.
Aramäisch kann ich nicht. Ich weiß also nicht, ob „ὑπὲρ πολλῶν“ vielleicht als Aramaismus mit der Bedeutung „für alle“ verstanden werden kann. Markus ist auch nicht der ganz große Griechischkenner; sein Stil ist ziemlich gewöhnungsbedürftig. Schwer zu sagen, ob er wirklich nur „viele“ meinte.
Die Diskussion darüber dauert wohl schon einige Jahrzehnte; wahrscheinlich ist alles, was dazu zu sagen ist, schon gesagt. Aber die Details habe ich nicht verfolgt.
Redaktion benachrichtigen
#18   marienkind   12:49:07 | Donnerstag, 23. September 2010
Mighty Counsellor:
Wusste gar nicht, dass die Reformierten (Zwingli & Co.) auch ein Messbuch haben.
Wußte gar nicht, dass die Reformierten etwas mit dem Papst zu schicken haben. Der Papst ist für Sekten nicht zuständig.
Redaktion benachrichtigen
#17   Krak des Chevaliers   12:39:26 | Donnerstag, 23. September 2010
jede Hoffnung aufgeben
Man kann bei den deutschen Bischöfen und ihrer notorischen Verweigerungshaltung dem römischen Lehramt gegenüber nur noch jede Hoffnung aufgeben. Am besten, man geht gleich zur Tradition und besucht ausschließlich dort die Hl. Messe, wo sie nach dem überlieferten Ritus unverfälscht gefeiert wird. o.O
Redaktion benachrichtigen
#16   Job   12:39:07 | Donnerstag, 23. September 2010
Die korrekte Übersetzung
müsste lauten: „… das für euch und für die Piusbrüder und ihre Anhänger vergossen wird. Alle anderen fahren zur Hölle!“
Redaktion benachrichtigen
#15   Mighty Counsellor †   12:35:08 | Donnerstag, 23. September 2010
@ Nixnutz
Also bei Mk 14,24 heisst es:
καὶ εἶπεν αὐτοῖς· τοῦτό ἐστιν τὸ αἷμά μου τῆς διαθήκης τὸ ἐκχυννόμενον ὑπὲρ πολλῶν
Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.
Redaktion benachrichtigen
#14   santa rita   12:30:00 | Donnerstag, 23. September 2010
Auf die Ungültigkeit
der neuen Messe mit gefälschten Wandlungsworten hat der scharfsinnige Transzendentalphilosoph Reinhard Lauth schon im Jahre 1971 (!) hingewiesen:
www.einsicht-aktuell.de/index.php?svar=5&artikel…
www.einsicht-aktuell.de/index.php?svar=5&artikel…
Redaktion benachrichtigen
#13   Nixnutz   12:20:43 | Donnerstag, 23. September 2010
@ Mighty Counsellor
Ob Jesus die Einsetzungsworte hebräisch oder aramäisch gesprochen hat, weiß ich nicht; aber aramäisch ist nicht unwahrscheinlich.
Im (Bibel-)Hebräischen kann man tatsächlich nicht „für alle“ sagen. Wenn man „alle Menschen“ sagen will, heißt das „die Gesamtheit der Menschen“.
Die Autoren der NT-Schriften schreiben unterschiedlich gut griechisch; wenn sie aus dem AT zitieren, halten sie sich in der Regel an die Septuaginta.
Es gibt, glaube ich, vier Berichte über das Abendmahl. Sie sind nicht deckungsgleich; von daher ist schwer zu entscheiden, wie die Einsetzungsworte genau gelautet haben.
Redaktion benachrichtigen
#12   Sharoch   12:15:30 | Donnerstag, 23. September 2010
Dämonenbiene,
super! Freut mich! Schön, dich zu sehen!:(3
Mighty Counsellor,
Entschuldigung, musste noch etwas erledigen. Muss auch jetzt weg. Alles Gute, bis dann! :(3
Redaktion benachrichtigen
#11   Angela1405   12:14:04 | Donnerstag, 23. September 2010
Kurzes Hallo
bis jetzt gleich wieder bei mir der volle Stress angesagt ist. Ich wünsche allen: MAHLZEIT und guten Hunger – also guten Appetit. Genießt heute nochmals die Sonnenstrahlen – ab morgen ist das schöne Wetter wieder vorbei, es wird kalt und kälter … Naja,…Viele Grüße !
Redaktion benachrichtigen
#10   Mighty Counsellor †   12:01:00 | Donnerstag, 23. September 2010
@ Nixnutz
Dann sind jene Worte, die als Einsetzungsworte gelten, von Jesus auf hebräisch oder auf aramäisch gesprochen und so in die Bibel geschrieben worden? – Irgendwo hab ich mal gelesen, dass die Juden für „für alle“ keinen Ausdruck haben im Hebräischen, aber ich weiss leider nicht mehr wo und in welchem Zusammenhang.
Redaktion benachrichtigen
#9   dämonenbiene †   12:00:03 | Donnerstag, 23. September 2010
Sharoch
^-^ ^-^ Habe deinen Rat angenommen.
Redaktion benachrichtigen
#8   Nixnutz   11:58:03 | Donnerstag, 23. September 2010
@ Diamant
Das NT ist zwar griechisch, aber ebenso wie die Septuaginta nicht frei von Hebraismen und Aramaismen.
Redaktion benachrichtigen
#7   Vogel   11:41:07 | Donnerstag, 23. September 2010
Werbung
www.kreuz.net/…le/leaflet.devil.pdf
Das ist sehr zutreffend, genauso seid ihr, aber nicht nur ihr, so sind fast alle Menschen
Redaktion benachrichtigen
#6   Mighty Counsellor †   11:33:16 | Donnerstag, 23. September 2010
„in schwul-lesbischen Tuntenliturgien“
Es gibt keine lesbischen Tunten.
Redaktion benachrichtigen
#5   Prof Rempremmerding   11:31:21 | Donnerstag, 23. September 2010
BITTE LASST EUCH NOCH 10 JAHRE ZEIT,
bis dahin sind die letzten NOM – Besucher gestorben und damit ist das N :-! M – Problem gelöst, auch das der gefälschten Wandlungsworte. Was bis dahin noch von der Konzilssekte übrig ist, kann sich ja in schwul-lesbischen Tuntenliturgien oder interreligiösen Neuheidenfeiern organisieren, die Katholiken werden sich wie heute um ihre Priester scharen, um die heilige Messe aller Zeiten mitzufeiern und pfeifen auf eure selbstgebastelten Pseudoliturgien!
Redaktion benachrichtigen
#4   Mighty Counsellor †   11:30:30 | Donnerstag, 23. September 2010
Hallo Sharoch
Schön, dass Du auch da bist. Wünsche auch einen schönen guten Morgen. Mir gehts recht gut. Ich beuge mich grad über einen wissenschaftlichen Aufsatz, der sehr kompliziert ist und mir etwelches Kopfzerbrechen bereitet.
Redaktion benachrichtigen
#3   Diamant †   11:28:39 | Donnerstag, 23. September 2010
Das Problem ist, dass
das Hebräische keinen Ausdruck für „für alle“ kennt. Stattdessen kennt es nur den Ausdruck „für viele“. Allerdings ist das Neue Testament auf griechisch?
Redaktion benachrichtigen
#2   Sharoch   11:27:36 | Donnerstag, 23. September 2010
Guten Morgen, Mighty Counsellor,
ZWEITER!!!!
Na, wie geht’s?
Redaktion benachrichtigen
#1   Mighty Counsellor †   11:24:56 | Donnerstag, 23. September 2010
Missale
„Im Jahr 2002 erschien eine Neuauflage des reformierten Meßbuches.“
Wusste gar nicht, dass die Reformierten (Zwingli & Co.) auch ein Messbuch haben.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
LiturgieEin gefährlicher Pfarrer Liturgie„Wir können keine liturgischen Verfehlungen tolerieren“ LiturgieDer Neue Ritus geht baden LiturgieHat man sich versammelt, um dem König Fußball zu huldigen? LiturgieWiener Grillparty-Gottesdienst mit lieben Segenswünschen vom Kardinal LiturgieDes Dechants neue Kleider LiturgieDie Messe ist keine Grillparty LiturgiePriester sollen „nicht traditionalistisch“ sein LiturgieNeues Begräbnis-Rituale „gescheitert“ LiturgieLiturgie: Die Aufmerksamkeit darf nicht auf den Zelebranten fallen LiturgieJetzt verliert die Skandaldiözese Linz die treuen Katholiken LiturgieJetzt wirds lächerlich: Elfte Karfreitagsfürbitte für Homo-Schändungen LiturgieDie Liturgiereform hat die Liturgie zerstört LiturgieLiturgische Ergüsse eines Predigtprofessors LiturgieDiese Märtyrerin fiel der Liturgiereform zum Opfer
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net