Wiener Kardinal begrüßt und lobt Medjugorje-Seher im Stephansdom
Gestern fand im Wiener Stephansdom ein Treffen der Medjugorje-Bewegung statt. Zwei angebliche Seher täuschten in der Kathedrale vor laufenden Kameras Erscheinungen der Gottesmutter vor. Am Ende kam der Wiener Christoph Kardinal Schönborn in seine Kathedrale und hielt eine Ansprache. Auszüge.
Danke zuerst, daß Ihr gekommen seid. Danke, daß Ihr wieder gekommen seid.
[Pause]
[Applaus]
Danke Euch für Euren Dienst durch soviele Jahre – die Botschafter der Gospa zu sein
und ihrer Liebe und ihrer Nähe zu uns Menschenkindern [Sprechpause] so zu dienen, wie ihr es tut. Gott
vergelte Euch alles, was Ihr tut, unermüdlich. [Pause]
[Applaus]
Ich möchte, bevor wir zur Anbetung
gehen, euch drei Dinge sagen, die mir am Herzen liegen, ganz kurz.
Zuerst, wenn ich zurückdenke an die
Anfänge der Gebetsgemeinschaft [Medjugorje] hier in Wien – Anfang der 80er Jahre, ganz am Anfang, ich
weiß nicht mehr genau, wann. Bei den Dominikanern habt Ihr angefangen. Ich bin ja Dominikaner.
Und ich
kann mich erinnern, wie wir überrascht waren, daß jeden Donnerstag die Kirche voll ist. Das waren wir
nicht gewohnt – und daß stundenlang gebetet wurde, gebeichtet, Rosenkranz gebetet.
Aber das ist jetzt
schon fast dreißig Jahre her und das erstaunliche ist, und das darf ich heute abend sehen: Ihr habt nicht
aufgehört, zu beten. Das ist nicht selbstverständlich. Und das zeigt, daß ihr wirklich das, was die
Gospa immer am Schluß sagt – „Danke, daß ihr auf mich gehört habt“ [Bruch im Satz]
Ich kann nur sagen:
„Danke, daß ihr auf sie gehört habt – bis heute – und danke, daß ihr weiter auf sie hört.“
[…]
In einem zweiten Punkt sprach Kardinal Schönborn über das Gnadenbild Maria Pocs-Ikone, das im Wiener
Stephansdom verehrt wird.
Und das dritte ist etwas Lustiges.
Ich habe soviele Zeugnssisse über Medjugorje
gehört – in diesen fast dreißig Jahren.
Eines muß ich euch erzählen, weil es ein bißchen lustig
ist.
Ich bin in der Bahn gefahren, das war nach meinem Besuch in Mejdjuore und ich habe es als eine kleinen
Wink der Muttergottes empfunden.
Ich war im Zug und wollte fromm sein und Brevier beten und es setzt
sich neben mich eine sehr korpulente Frau. Sie war wirklich dick.
Und ich mußte mich sehr auf die Seite
drücken, weil sie mir wenig Platz gelassen hat. Und ich war etwas verärgert, ich gebe es zu. Ich war
nicht sehr tugendhaft.
Dann hat sie auch noch angefangen, mich anzureden. Das war mir gar nicht recht.
Sie hat gesagt. Herr Pfarrer, wo sind Sie denn, wo sind Sie denn Pfarrer?
Ich habe etwas gratig reagiert.
Es war eine Roma-Frau aus dem Burgenland.
Ich hab etwas grantig reagiert und gesagt. Ich möchte jetzt
lesen. Sie hat dann noch einmal gefragt „Herr Pfarrer, wo sind sie denn Pfarrer.“
Dann habe ich etwas
grantig gesagt [arrogant im Ton] „Ich bin der Bischof von Wien.“
Daraufhin hat sie gesagt: „Oh Entschuldigung,
Entschuldigung. Ich wollte Sie nicht stören.“
Das hat mich wiederum bewogen, etwas freundlicher zu werden.
Und dann fängt sie aus heiterem Himmel an, zu sagen: „Mein Mann war jetzt in Medjugorje.“ Ich hab gar
nichts von Medjuogrje gesagt. Sie hat davon angefangen.
„Mein Mann war jetzt in Medjugorje. Und er ist
da auf einen Berg hinaufgegangen, wo ein Kreuz ist und er ist wieder heruntergegangen und seit er zurück
ist, ist er so freundlich, wie er noch nie in seinem Leben zu mir war.“
[Langer Applaus]
Und sie hat
gesagt, sie möchte jetzt auch nach Medjugorje fahren.
Vielleicht wird sie dann auch so freundlich.
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81 Lesermeinungen
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Eschatologe falls Dir mal die Muttergottes erscheinen sollte, wirst Du genauso brav machen, was sie sagt,
wie die anderen Seher auch – da bin ich mir sicher…
#81 Sycamore 01:31:59 | Sonntag, 26. September 2010
DIDASKALA: eine Anmerkung zum „common sense“ Wenn ich Sie mit meinen abschätzigen Bemerkungen über Ihre
Gehirngröße unabsichtlich beleidigt haben sollte, so wäre ich Ihnen eine Entschuldigung schuldig. Ich
bekenne mich als erstes schuldig, das Wort „Kompliment“ als maskulinum und nicht als neutrum behandelt
zu haben. Eine Anmerkung dennoch zu Ihre Verwendung des Begriffs ‘common sense’, in Bezug auf J. Berens.
Es ist die englische Übersetzung von ‘sensus communis’, der wiederum das griechische ‘koine aisthesis’
ins Lateinische wiedergibt. Sie werden wahrscheinlich dabei an Aristoteles gedacht haben, der für den
Ursprung des Begriffes verantwortlich ist. Er weist drolligerweise ein diesem Begriff korrespondierendes
separates Vermögen der Wahrnehmung zurück, nicht jedoch die Existenz der ‘koina aistheta’ und die zentralen
Funktionen des Urteilens und des Unterscheidens. Damit erscheint die ‘koina aistheta’ als immanenter Konvergenz-
und Einheitspunkt des gesamten Wahrnehmungsbereiches gewissermassen als das sinnen-immanente Vermögen
zur Einheit des Bewußtseins in der Vielheit z.T. gegensätzlicher Sinnesaffektionen (De an. 426b 17ff).
Wenn die k.a. als Tätigkeit des „ersten Wahrnehmungsorganes“ (proton aistheterion) bezeichnet werden
kann, so gilt, daß Aristoteles in wirkungsgeschichtlich folgenreicher Weise das physiologische Substrat
der k.a. als das Zentrum der den ganzen Körper durchdringenden Blutversorgung, als das Herz bestimmt
hat (De iuv. 3, 469a 10f.). Dies wird bejorommer bestimmt interessieren!
#80 Schlumpf † 23:40:50 | Samstag, 25. September 2010
@ Rudolfus- was passt Euch denn nicht an Medjugorje ? Sonst seid ihr Rechtsgläubigen doch ganz wild auf
Marienerscheinungen und Pseudowunder ? Liegt es daran, dass dort nicht die tridentinische Messe probagiert
wird ?Oder das nicht mit Hölle und Teufel gedroht wird ? Jedenfalls ist mir diesser Ort symphatischer
als andere Pseudo-Erscheinungsorte, an denen immer nur mit dem erhobene Zeigefinger gedroht wird und der
christliche Gott zu einem rächenden und blizeschleudernden Zeus degradiert wird. Oder hat sich diese „
erscheinung „ gar gegen die Piussekte ausgesprochen ? Dann wäre mir die abneigung und der haß von Euch
Frömmlern auf diesen Ort verständlich.
#78 Rudolfus 18:02:19 | Samstag, 25. September 2010
N.-O.-Kardinal Schönborn wird niemals Papst werden Wäre Johannes Paul II nicht Papst geworden, hätte
er dem großen häretischen Medjugorje-Irrtum genauso gehuldigt wie heute Kadinal Schönborn. Aber als
Papst mußte er vorsichtiger sein, und durfte nicht irgendwie das Medjugorje-Spektakel anerkennen, nachdem
die kirchliche Beurteilung erst am Ende einer Erscheinung möglich ist. Klarer Denkende haben die Häresie
und den häretischen Geist dieser widergöttlichen Erscheinung erkannt, Johannes Paul II nicht, aber als
Papst war er – Gott sei Dank – um des Petrusamtes wegen zur Neutralität verpflichtet. Es gab schon größere
Irrende auf dem Papstthron. Die Amerikaner wären wohl wieder vergrämt, wenn ein Deutscher auf einen
Deutschen folgen würde, aber wir hatten ja auch fast ein halbes Jahrtausend nur italienische Päpste –
Hadrian VI, der letzte Nichtitaliener vor Johannes Paul II war ja auch als damaliger Holländer Deutscher.
Benedikt XVI bleibt uns hoffentlich aber noch lange erhalten – bes. in puncto PB. Ein Papst namens Schönborn,
der vor seiner Wahl diesem teuflischen Betrug aufgesessen ist, würde sich nicht gut machen, und auch
die nächsten Papstwähler werden ihre Medjugorje-Kritiker haben. Ich gehe davon aus, daß Schönborn
nicht Papst wird. Ausgeschlossen ist es nicht – er könnte sich als Papst auch distanzieren, wenn er auf
seine frühere Haltung zu Medjugorje Bezug nimmt. Ansonsten wäre er durchaus als Ratzinger-Anhänger
und als Kämpfer für Moral als N.-O.-Papst vorstellbar, optisch am ehesten mit Johannes Paul I vergleichbar
#77 Sycamore 17:39:06 | Samstag, 25. September 2010
Didaskala: bei Sir Josef soll eher von ‘pistis’ die Rede sein Spaß beiseite, es war mir unklar, wie ich
Ihren zweifelhaften Kompliment an Sir Josef (24.09./19:20) interpretieren soll: „… daß er seinen gesunden
Menschenverstand (common sense: die ortho [sic] doxa, die nach Platon zwischen Wissen und nicht Wissen
steht.“ An Parmenides denkend, bei dem, wie Sie ja wissen, ‘doxa’ in ausgesprochen negativer Bedeutung
steht: die ‘broton doxai’ (Parm., Frg. 1, 30), d.h. die „menschlichen Wahn- und Trugvorstellungen“ (z.B.
Sir Josefs), merke ich, daß der parmenideische dem Doxa-Begriff Platons doch nahe steht. Wie er im ‘Theaitet’
entwickelt und in der ‘Politeia’ voll ausgebildet wird (abgesehen sei hier von der recht verschiedenartigen
und nuancierten Verwendung von ‘doxa’ besonders in den Frühdialogen). Die orthe doxa (richtige Meinung) –
folgert Sokrates – entspricht nicht, wie angenommen, der ‘episteme’ (Wissen) (Platon, Theaitet, 210a),
ein negatives Ergebnis, dem an den entscheidenden Stellen der ‘Politeia’ eine positive Deutung gegenübersteht:
Die ‘doxa’ ist innerhalb der Stufen der Erkenntnis die auf die Welt der Erscheinungen (oratos topos) bezogene,
somit nur relativ gültige „Wahrnehmungsmeinung“, während ‘noesis’ die dem eigentlichen Sein (to on /
noetos topos) zugeordnete Erkenntnis bezeichnet (Resp. VII, 533e; VI 511d). So kann Aristoteles ‘doxa’
als ‘Schein’ im Gegensatz zur Wahrheit gebrauchen (Anal. 46 a 8). Warum Sie gerade Sir Josef Berens, den
Lügenbaron, in seinen Glaubenssätzen verteigen wollen, ist mir schleierhaft.
pars pro toto Summa Summarum – Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Nun, Sycamore. Dazu braucht
es keinerlei Logik um Medjugorje zu verstehen. Solange kein OK von Papst Benedikt XVI. oder einem Nachfolger
erfolgt, wird es kein Wallfahrtsort und damit schließt die himmelhohe Wetterklausel.
#74 Sycamore 13:34:00 | Samstag, 25. September 2010
@Didaskala who? Sie werden wohl nicht in Abrede stellen wollen, werte Didaskalikerin, daß die Ausflüsterung
des Corgy ihrer Majestät orthodox sein sollte. In ihrer einfachen Zusammensetzung enthielt sie viel mehr
ungetrübte Wahrheit, als Ihr bescheidenes Gehirn in hundert Jahren von den elenden Gedichten des seligen
Herrn Geheimrats sammelt könnte.
#73 Didaskala 13:02:44 | Samstag, 25. September 2010
@Sycamore: ne sutor ultra crepidem „Das letzte war so ehrlich, so ‘orthodox’ im platonischem Sinne …
Ich musste selbst darüber lachen…“ Gutester Sycamore: sicher sind Sie in der Lage, die Botschaften
der verschiedenen Gospas von Kock, Lourdes, Fátima, Medjugorje usw. zu deuten. Aber bitte sehen Sie doch
ein, daß es Ihnen wohl kaum gegeben ist, Platon zu interpretieren. Zurück also zur den Gospas und der
katholischen Neuoffenbarung!
#72 Sycamore 12:58:03 | Samstag, 25. September 2010
@ colonius (25.09./09:31) /@ Lisibald Poiret (25.09./07:52) @colonius Ich habe nicht von „giftigen“ Früchte
gesprochen, werter Colonius, sondern von „guten“ und von „schlechten“. Ihr schlichter Pfeil tangiert mich
deshalb nicht einmal tangentiell. @Poiret Wenn man von Medjugorie redet, es sei denn in den Wetterberichten,
redet man ‘pars pro toto’, werter Detektiv – dies schließt die Franziskaner mit ein.
#71 colonius 09:31:38 | Samstag, 25. September 2010
@Sycamore: Ein Baum, der giftige Früchte hervorbringt, kann sehr wohl ein guter, gesunder Baum sein.
Dennoch werden sie seine Frucht nicht genießen wollen. Ein Baum kann hingegen auch jahrelang gute Früchte
getragen haben, und plötzlich eingehen, weil die Wurzeln faulen. Sie sitzen leider der allzu simplen
Medjugorje-Logik auf.
@Sycamore Ein Baum, das ist etwa ein Orden, aber kein Ort. Zudem wäre es denkbar einfach, wenn Du mal
darauf achtest, wer vor Ort ist. Das sind doch vorwiegend Franziskaner, oder irre ich mich da?
Schönporn-Ergüsse „Ich habe etwas gratig reagiert. Es war eine Roma-Frau aus dem Burgenland.“ Diese
Predigt ist grottenerdenschlecht. Ist das eines Kardinals würdig?
#67 Sycamore 00:59:05 | Samstag, 25. September 2010
@colonius Das Verweisen auf Bekehrungen ist gar nichts Sentimentales sondern ganz etwas ganz realistisches:
den Baum erkennt man aus seinen Früchten. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen;
ein schlechter Baum keine guten. Aus Medjugorie werden bisher nur gute Früchte gemeldet: Beichte, Eucharistieempfang,
Selbst-Besinnung und Bekehrung zu einem echten christlichen Leben. Der Baum Medjugorie kann nicht so schlecht
sein. Aber warten wir mal ab! Die Botschaften nicht, wie vieles andere, das sich auf Mediugorje bezieht.
Deshalb werde ich mich auf das Urteil der päpstlichen Kommission verlassen.
#66 colonius 23:19:06 | Freitag, 24. September 2010
@Sycamore: Ich lese die Botschaften dieser angeblichen Erscheinung, und ich habe mich mit dem teilweise
sehr fragwürdigen Lebenslauf der Seher beschäftigt. Auch der fortgesetzte Ungehorsam an dieser Stelle
ist eindeutig. Selbstverständlich will ich der Untersuchung nicht vorgreifen. Aber deutlichster Beweis
sind die Botschaften selber, die teilweise mit dem Glauben nicht vereinbar sind. Und das reicht als objektives
Kriterium vollkommen aus, um festzustellen, dass hier nicht die heilige Jungfrau und Gottesmutter am Werke
ist. Das sentimentale Verweisen auf Bekehrungen und Sakramentenempfang ändert da an der Tatsache nichts.
Im Gegenteil: wenn die Gläubigen sich nur aufgrund dieser „Erscheinungen“ bekehren, besitzt ihr Glaube
kein tragfähiges Fundament. Dafür gibt es leider auch schon genug eindeutige Fälle.
#65 Sycamore 23:14:22 | Freitag, 24. September 2010
@colonius Wenn das I.M.n. einzige Resultat der Kommissionsuntersuchung bereits fest stünde, hätte es
wohl keinen Sinn abzuwarten. Aber wie wollen Sie es wissen? Auf welcher empirischen Grundlage basieren
Ihre Überzeugungen? Sind Ihnen sämtliche Elemente von Bedeutung bereits bekannt? Haben Sie mit den Sehern
gesprochen? Haben Sie sie getestet? z.B. wurden jedem von ihnen, in getrennten Räumen, 90 Fragen, die
bis ins kleinste Detail gingen, gestellt. Es ergab sich keine Diskrepanz bei den Antworten der einzelnen
Sehern. Auch dies Teufelswerk?
#64 colonius 23:06:49 | Freitag, 24. September 2010
@Sycamore: Ich habe nirgends behauptet, die Päpstliche Kommission würde manipulieren. Ich sage lediglich,
dass sie unter Berücksichtigung des katholischen Glaubens nur zu einem Ergebnis kommen kann: nämlich
die betrügerischen „Erscheinungen“ zu verwerfen. Sollte das wider Erwarten nicht geschehen, ist es auch
kein Beinbruch. Dann ist man ja nicht gezwungen, daran zu glauben. Die Bücher von P. Amorth sind ein
eigenes Thema. Der arme Mann hat viel Gutes bewirkt, wird auf seine alten Tage allerdings ein bisschen
zu öffentlichkeitssüchtig. Das bekommt ihm nicht gut. Exorzisten gehören nicht ins Rampenlicht, und
seine letzten Aussagen waren teilweise nicht besonders glücklich.
was soll der Kardinal noch groß theologisch auftrumpfen… wenn die Seher bereits im Vorfeld mit ihren
Erscheinungen für derart Fulminanz gesorgt haben… da reicht dann ein wenig wienerische Schmähtandlerei
als Ergänzung.
#62 Sycamore 22:50:39 | Freitag, 24. September 2010
@colonius Ich werde trotzdem das Urteil der päpstlichen Kommission abwarten. Die Akten der Kommission
werden wohl der Öffentlichkeit zugänglich sein. Ihr Manipulation zu unterstellen finde ich etwas naiv.
Auch ich habe die Bücher von Pater Gabriel Amorth gelesen. Daraus ergibt sich jedoch nicht, daß abertausende
Menschen vom Teufel in die Arme des Gekreuzigten getrieben werden. Ihre Befürchtungen scheinen mir deshalb
übertrieben.
#61 colonius 22:37:45 | Freitag, 24. September 2010
@Sycamore: „Eine päpstliche Kommission unter Vorsitz von Kardinal Camillo Ruini untersucht zur Zeit das
Phänomen Medjugorie und wird auch die Seher anhören. Sollen Sie nicht ein bißchen abwarten, bis diese
Kommission sein Urteil abgibt?“ Wer genug gesunden Menschenverstand besitzt, kann messerscharf erkennen,
dass die Kommission diese „Erscheinungen“ nur verwerfen kann. Natürlich wird dieses Ergebnis nie kommen,
weil die Gospa einfach immer weiterschwatzen wird. Die Seher hätten ja sonst keine Bühne mehr. Ist Ihnen
eigentlich mal aufgefallen, dass diese angeblichen Seher die ersten sind, die weder einer Ordensberufung,
noch einem geregelten Beruf nachgehen? Das hat es so auch noch nie gegeben. Sich schon die Gewändern
über Medjugorie zu zerreissen und dort gar dämonische Kräfte am Wert zu sehen, welche die Menschen
zu tausenden zum Gebet und Anbetung, zur Beichte und zur Kommunion, zu Bekehrung gar treiben, ist des
Guten ein bißchen zu viel, meinen Sie nicht, mein Blöder?Ich lasse mich von diesen Zeichen nicht blenden.
Die Form ist hübsch, aber der Inhalt durch und durch vergiftet. Der Satan ist ein Blender, mein Verehrtester,
der Meister der Lüge und Verstellung. Wie könnte ein Kardinal sonst so ein dummes Zeug von sich geben,
wo klare Katechese angebracht wären? Ist das delirierende Geschwafel etwa eine der legendären „Früchte“
von Medjugorje?
#60 Sycamore 22:17:21 | Freitag, 24. September 2010
OH HAPPY NARR! Der Berens ist rationalen Argumenten unzugänglich, also wird, wie Voltaire sagt, der Lächerichkeit
preisgegeben. Genau so wie Sie, mein Blöder!
#59 OH-HAPPY-DAY 22:03:55 | Freitag, 24. September 2010
Siechamore Du großer Narr hast wohl einen kleinen Narren am Josef Berens gefressen. Deinen Beretzen saurer
Apfel kannst Du zwar in ner Stunde ausnuckeln, den Berens aber nicht, so sehr Du es auch versuchst. Der
Berens steht für Überzeugungen, seinem Namen und faselt nicht. Wie ist Dein werter Klarname?
#58 Sycamore 21:51:49 | Freitag, 24. September 2010
@Sir Josef Berens, Lügenbaron Ein protestantischer Mitforist hat Ihr „sich-selbst-denkender Protestant“
mit dem „gesunden“ Menschenverstand in Verbindung gebracht. Ist das nicht drollig? Die Queen selbst, als
ich ihr dies über die üblichen diplomatischen Kanäle mitteilte, war ‘amused’. Und einer ihrer geliebten
Corgies hat einen leisen F*rzlein hinausgelassen, in Anwesenheit ihrer Majestät, versteht sich. Das letzte
war so ehrlich, so ‘orthodox’ im platonischem Sinne … Ich musste selbst darüber lachen.
@escha und woher weisst du, dass er sich nicht um die Gemeinden kümmert? Im übrigen ist Medjugorje eben
auch hiezulande sehr beliebt. Wieso soll er das ignorieren?
#56 Eschatologe † 21:19:15 | Freitag, 24. September 2010
Ja, das Gegenteil von Lauheit denn Termine außerhalb scheinen ihm wichtiger als die Nöte der Diözesen
und Gemeinden. Anstatt Lösungen zu suchen, meint er Maria im Nachbarland zu entdecken und wenn der Berg
nicht nur zum Propheten, sondern auch umgekehrt käme? Mit zwei Linken kann man das nicht.
dem Schönborn reine Eitelkeit zu unterstellen ist ebenso Sünde… woher will einer von euch das wissen?
Ich denke er glaubt wirklich an diese Erscheinungen. Der Schönborn ist vielleicht lau, aber verschlagen
oder bösartig finde ich ihn nicht.
Medienpräsenz Das lehrt einem jeder Marketingheini und wenn „sogar“ Radio Maria voll für Medjugorje
ist, dann kann es nur gut sein, was? Das ist die Vorstufe zu kath.net und Co. Organisierte Blendzentralen,
wider das Apostulat der Massenmedien. Sünder, wir alle sind Sünder. Der Kardinal sündigt gegen den
Erlaß des Papstes und Freundschaft kann man die Glorie zwischen ihm und den „Sehern“, nicht nennen. Er
hat Medienpräsenz. Das war’s aber auch schon. Schade, denn die Initiative – Gotteserkenntnis – schlägt
in der Herzen der Gläubigen fehl. Sie brauchen Erkenntnis, doch die Kirche schweigt unter der Lauheit
ihrers verirrten Mönchs.
Der Kardinal muß sich sehr sicher sein wenn er Zeugnis dafür gibt, daß Maria die er als Herrin nennt,
als Gospa im erscheint. Was meint der Vatikan zu der öffentlichen Handhabe des Themas? Die Profanisierung
der Barbarakapelle ist nicht minder bedenklich, wie „Messen für Liebende“ (Homos nicht explizit ausgeschlossen,
sondern eingeladen). Besonders viel Sympathie erntet er damit nicht. Es geht ihm um sein persönliches
Ansehn, Eitelkeit wie alle Menschen, aber das was mich stuzig macht ist die Sicherheit, mit welcher der
Kardinal eine kleine Schar um sich sammelt und obwohl es weit deutlichere Zeichen des Glaubens im eigenen
Land gibt, schaut er doch mehr nach Medjugorie und unterstreicht die Gotteschau durch Maria. Er, der selber
nicht dieser Schau begabt ist, holt sich Seher herbei um etwas zu sehen. Wie klein kann denn ein Glaube
überhaupt noch sein? Ich fasse es nicht.
#50 Didaskala 19:20:08 | Freitag, 24. September 2010
Sicher versteht jeder, was Josef meint, nämlich Ich habe Sie schon darauf aufmerksam gemacht, daß „selbt-denkend“
eine Tautologie ist, denn keiner kann für Sie Ihre Denkprozesse vollziehen. Verstehen Sie das, Josef?
Oder ist es zu kompliziert für Sie, wie fast alles, wie man sieht? daß er seinen gesunden Menschenverstand
(common sense: die ortho doxa, die nach Platon zwischen Wissen und Nichtwissen steht) gebraucht und nicht
blindlings auf die Meinung irgend eines „-ismus“ (einschließlich das Katechismus!) oder der Gospa von
Medjugorje vertraut.
#48 Sycamore 18:26:39 | Freitag, 24. September 2010
Sir Josef Berens, Lügenbaron (24.09./16:58) Ich sehe immer noch keine Zitate aus dem Neuen Testament,
Sir Joe, so daß ich annehmen darf, daß was Sie hier vortragen, nichts mit dem Evangelium Jesu Christi
zu tun hat, und daß Sie der Lehre der katholischen Kirche am laufenden Band widerprechen. Sich unter
diesen Umständen ‘Katholik’ zu nennen, ist einfach unredlich. In der Tat, man könnte Ihre Position als
religiösen Relativismus bzw. Indifferentismus klassifizieren. Ich weiß, Sie können mit diesen Begriffen
nichts anfangen. Ich finde Sie bei allen Ihren Postings sehr rechthaberisch, Josef. Das muß ich Ihnen
wirklich sagen. Sie haben nie zu verstehen gegeben, daß Sie sich irren könnten. Wobei diese Gefahr besonders
virulent dort ist, wo man sich nicht auf das Wort Gottes im NT bezieht, sondern lediglich auf das eigene
Gefühl, wie Sie es stets tun. Vieles von dem, was Sie verkünden ist, mit Ihren eigenen Worten „naiv
und unsinnig und dürfte eher Ihre Unsicherheit beweisen“. Ich habe Sie schon darauf aufmerksam gemacht,
daß „selbt-denkend“ eine Tautologie ist, denn keiner kann für Sie Ihre Denkprozesse vollziehen. Verstehen
Sie das, Josef? Oder ist es zu kompliziert für Sie, wie fast alles, wie man sieht?
#47 bejorommer 16:58:58 | Freitag, 24. September 2010
matt3 – Gott dürfte sich von Niemand in die Karten sehen lassen Jede Religion, die ehrlich nach Gott
sucht, wird ihn auch erreichen. Welche Religion Gott und der Wahheit bei dieser Suche wirklich näher
ist, dürfte nur Gott ganz alleine wissen. Jegliche Rechthaberei ist da naiv und unsinnig und dürfte
eher Unsicherheit beweisen Josef Berens (als einfacherr, selbst denkender Katholik
Dieser Druck, lieber @bassmann kommt dadurch dass dort wirklich viele Menschen eine große Sehnsucht nach
Gott oder eine tiefe Umkehr erfahren. Es ist ein Gnadenort wo vielleicht zum letztenmal versucht wird,
die Menschheit auf die recht Bahn zu führen. Denn es werden bald ganz andere Zeiten kommen. Das sei voir
allem denen gesagt, die alles göttliche LEUGNEN! Medjugorje ist jedenfalls echt, kein Zweifel. www.kreuz.net/bookentry.8903.html
matt3: gut, dass die Gospa „meine Religion“ abgesegnet hat… Aus meiner Sicht ist der Katholizismus erkenntnismäßig
rückständig und eigentlich nicht viel besser dran als das Muselmanentum. Daher ist es hier wohl nicht
verfehlt von der Gleichheit der Religionen zu reden… etwa gleich weit entfernt von der Wahrheit eben.
Das unselige Dualismusdenken zu überwinden, was Gott und Mensch wie zwei unterschiedliche Wesenheiten
darstellt und behandelt, ist das größte Problem vieler Gläubiger, weil sie es nicht als Eines zu denken
wagen, diese Erkenntnis scheuen sie. Daher ist es nicht verkehrt meine Religion als eine elitäre zu bezeichnen.
Die wenigsten wollen es mit ihr aufnehmen und dabei sind doch die Ansätze dazu im Evangelium vorhanden.
So, wie der volle Baum von erhabener Größe herrlich erstrahlt und dagegen der Same zunächst winzig
und hilflos wirkt, so wirkt auch der Mensch zunächst winzig verglichen mit Gott und doch sind sie dasselbe
Wesen. Denn wenn der Same gedeiht und erwächst, wird ihm mit der Zeit dieselbe Herrlichkeit zuteil. Jesus
selbst ist ja der Beweis dafür und er gab ja auch dieses Gleichnis. Umso unverständlicher, dass es in
seiner Kirche letztlich weder verstanden noch beherzigt wurde.
#43 wickerl 16:01:34 | Freitag, 24. September 2010
das sind wir schon gewohnt Der Kardinal wurde jahrelang vom nunmehrigen Papst Benedikt gefördert, sie
wären alle froh wenn Medjugorje echt wäre, weil sie dann die ihnen offenbar lästigen Erscheinungen
von Lourdes und Fatima zu den Akten legen könnten, aber so wird es nicht sein, weil die Gottesmutter
sagt, dass am Ende ihr Unbeflecktes Herz triumphieren wird, und nach der deutschen Übersetzung wird offenbar
erst danach der Hl. Vater Russland ihr weihen. Warum nimmt Papst Benedikt nicht den ( nicht exisiterenden )
Rücktritt von Kardinal Schönborn an, wie er das bei Bischof Mixa gemacht hat, ( der längst widerrufen
war) ??????
colonius – vorsicht mit der Wahrheit! das bringt hier sehr schnell Sperren des Benutzernamens mit sich!
Natürlich ist dort, wo die liebende Gottesmutter und Jungfrau Maria wirklich erscheint auch der Dämon
SOFORT DA! Ihm ist ja an nichts anderem gelegen als Seelen in die Hölle zu ziehen (wie z.B. in der konzilsglaubensgemeinschaft
es fortgesetzt passiert!)
#40 Eschatologe † 14:58:49 | Freitag, 24. September 2010
@Didaskala vielleicht noch mehr als die Schändung Minderjähriger durch Zölibatäre. Auf der Seite des
Papstes, als Freund udgl. kann man den Würdenträger nur schwerlich empfinden.
#39 Didaskala 14:46:22 | Freitag, 24. September 2010
@colonius: Vorsicht, sonst werden Sie hier als „Protestant“ abqualifiziert! „Der geschwätzige Dämon,
der in Medjugorje sein Unwesen treibt, scheint bei seinen Anhängern gelegentlich für Hirnerweichung
zu sorgen.“ Da stimme ich Ihnen voll zu! Das Geläufe zu irgend welchen Erscheinungsstätten wirft kein
gutes Bild auf den Katholizismus; und es schadet dem Ansehen der Kirche vielleicht noch mehr als die Schändung
Minderjähriger durch Zölibatäre.
#36 bassman 14:23:48 | Freitag, 24. September 2010
Sycamore Sorry, mein Beitrag war ironisch gemeint. Ich war trotz meinen relativ jungen Jahren schon 2
mal in Lourdes und einmal in Medju. Daher kann ich Ihren Ausführungen zu Lourdes nur zustimmen und ich
war sicherlich nicht das letzte Mal da. Positiv sei doch festzuhalten, dass in der Medju-Bewegung viel
gebetetet wird und Anbetung wieder Schule macht. Ein klitzekleines Fragezeichen würde ich nach meiner
eigenen Erfahrung an diesem Ort bezüglich der Motivation der meist jungen Leute machen. Aber wirklich
nur ein klitzekleines Fragezeichen, da nur der Herr bekannterweise ins Herz blicken kann. Ich war mit
Totus tuus unterwegs und in der Gruppe, so war es mein Eindruck, herrschte ein spürbarer Gruppenzwang
bezügliche gewisser Frömmigkeitsbekundungen. Dieser Druck war in Lourdes hingegen überhaupt nicht spürbar,
weshalb es mein Herz auch auf jeden Fall dorthin und nicht nach Medju zieht. Ansonsten ist Ihrer Ausführung
nichts hinzu zu fügen!! Mfg
#35 Tsunami 14:22:19 | Freitag, 24. September 2010
Visionen In der Psychiatrie werden Visionen als Halluzinationen bezeichnet und dem Krankheitsbild der
Schizophrenie zugeordnet. Dem ist nichts hinzuzufügen.
#34 Aculeus † 14:11:22 | Freitag, 24. September 2010
Zu den zahlreichen Sehern mit ihren VISIONEN Wer Visionen hat, sollte dringend zum Arzt gehen. Mit etwas
Glück sind solche Dinge von guten Neurologen zu heilen. Wenn jemand Botschaften erhält, soll er die
für sich behalten und glauben was er will, aber nicht andere Leute mit seinen Visionen behelligen. Welche
Prophezeiungen – außer den nachträglich umgedeuteten – sind denn bisher eingetroffen? Dass die Welt
irgendwann untergeht erzählt mir jeder Naturwissenschaftler. Den Rest kann ich mir genau so gut täglich
aus allen möglichen Blättern in Form eines Horoskops voraussagen lassen – hat die gleiche Qualität!
Was die göttliche Offenbarung über Medschu sagt: „Wer euch ein anderes Evangelium verkündigt, als wir
euch verkündigt haben, der sei verflucht, auch wenn wir selbst es wären, oder ein Engel vom Himmel!
Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündigt, als ihr angenommen
habt, der sei verflucht!“ (Gal 1, 8-9) Nun sagt aber der göttliche Heiland, daß niemand zum Vater käme,
außer durch ihn, wohingegen die Medschugospa behauptet, ihre sei es egal, ob jemand Jud, Christ oder
Muselman sei. Leider kennt 45 Jahre nach dem Räuberkonzil der Großteil der Katholiken den Katechismus
nicht mehr, und hat sich der Glaube zu einem seichten Gefühl verflüchtigt, der für Fabeleien wie die
Gospagschichterln offen ist, sich gleichzeitig aber von der geoffenbarten Wahrheit abwendet. An die Stelle
des schlichten und demütigen Glaubens ist die Sucht nach religiösen Events getreten, die von Charlatanen
aller Art bedient wird. Ein „Seher“ schnippt mit dem kleinen Finger die Gottesmutter herbei, eine andere
„Seherin“ uriniert angeblich duftende Öle und fängt durchs Wohnzimmer fliegende Bluthostien auf, etc.,etc.
Mt. 24, 23 – 27 ist eine ernste Mahnung. Und wo ein Aas ist, dort ist auch die Schlange Schönborn. Wer
Augen und Ohren hat, der höre und sehe! .
#31 Sycamore 13:15:37 | Freitag, 24. September 2010
@colonius: der Exorzist Eine päpstliche Kommission unter Vorsitz von Kardinal Camillo Ruini untersucht
zur Zeit das Phänomen Medjugorie und wird auch die Seher anhören. Sollen Sie nicht ein bißchen abwarten,
bis diese Kommission sein Urteil abgibt? Sich schon die Gewändern über Medjugorie zu zerreissen und
dort gar dämonische Kräfte am Wert zu sehen, welche die Menschen zu tausenden zum Gebet und Anbetung,
zur Beichte und zur Kommunion, zu Bekehrung gar treiben, ist des Guten ein bißchen zu viel, meinen Sie
nicht, mein Blöder?
#30 colonius 13:08:32 | Freitag, 24. September 2010
Gopsa? Der geschwätzige Dämon, der in Medjugorje sein Unwesen treibt, scheint bei seinen Anhängern
gelegentlich für Hirnerweichung zu sorgen. Diesen verquassten Unsinn, den der Kardinal da von sich gegeben
hat, kann man doch in nüchternen Zustand gar nicht fassen. Und warum haben die Leute dabei auch noch
applaudiert? Wahrlich, es geht ein Gespenst um in der katholischen Kirche. Halten wir die Wahrheit hoch
wider den dämonischen Betrug aus Medjugorje!
@el santo padre Viele wollen die Borschaften auch nicht wahrnehmen, lieber padre. Der Aufruf zu Gebet,
Umkehr und Buße kann niemals vom Bösen kommen. fg Hiti
#28 Sycamore 12:13:28 | Freitag, 24. September 2010
bassman (24.09./10.56): unverständliche Reaktion Daß es in einer Wallfahrtskirche ständig gebetet und
angebetet wird (natürlich nicht von den gleichen Leuten), ist doch das normalste der Welt! Wenn Sie noch
nicht in Lourdes waren, empfehle ich Ihnen die Reise dorthin am herzlichsten. Dort werden Sie ganz normale
Menschen jeden Alters sehen, die den Rosenkranz beten, oder einfach beten, oder vor dem im Monstranz ausgestellten
Herrn im Pavillion in Anbetung versunken sind. Dies alle in einer heiteren, freudigen, ungezwungenen Atmosphere.
Die Freude eines von der Sünde befreitetes Herzens, das sich in Gebet und Gesang Luft schafft. Das Gebet
ist ja die Atmung der Seele. Man erinnert sich an das Wort des Herrn: kommt zu mir ihr alle, die beladen
und bedrückt seid, ich werde euch Ruhe (des Herzens) verschaffen. Oder wenn Sie in Beuron ankommen, um
an der Erzabtei ein paar Tage Ruhe und Nähe zu Ihm zu erfahren, wie die Heilige Edith Stein zu tun pflegte.
Schon bei der Ankunft ist eine Sie umfassende Ruhe und Friede mit den Händen zu greifen. Ein tiefer Frieden
bemächtigt sich Ihres Herzens und eine unerklärliche, grundtiefe Freude im Herzen, die aus tiefster
Quelle ihre Nahrung findet. Gebet und Kontemplation, lieber bassman – davon hat man nie genug. Genauso
wie beim Atmen.
#25 El Santo Padre 11:58:14 | Freitag, 24. September 2010
Es gibt viele Seher und Seherinnen. Nicht alle sehen mit den Augen der Liebe und der Erlösung. Daher
sind viele sogenannte „Botschaften“ im Umlauf, die von anderen Galaxien, vermeintlichen Marias oder Jesus
selbst inspiriert sind. Viele sind Ego-Phantasien. Bleibt im wahren Glauben an den Erlöser! Bleibt in
der Liebe!
#24 Eschatologe † 11:48:32 | Freitag, 24. September 2010
Vogel Nur zur Information, die „Seher“ haben mit der Kirche überhaupt nichts zu tun. Sie sind katholische,
wie jeder andere Katholik auch und Extrawürstl brauchen wir im Dom sicher keine. Wir wollen nur beten
und keine Schaulustigen anziehen, die uns dabei stören. Wenn die „Seher“ etwas zu sehen haben, können
sie das auch daheim. Basta.
Erscheinungen – Kreuz.net Es ist sicher sehr anstrengend für die Kreuz.net-Mitarbeiter immer so die „halbe
Wahrheit“ zu schreiben. Das erforderd ja höchste Konzentration, bei jedem Text alles so zu formulieren,
daß es nach einer „halbe Wahrheit“ aussieht. Warum sollen denn eigentlich Menschen, die seit ihrer frühesten
Kindheit diese Erscheinungen haben und so oft schon untersucht wurden oder sogar werden, die mit beiden
Beiden auf der Erde stehen, ihrem Beruf nachgehen, ihre Familie mit Kindern haben, eigentlich ständig
lügen. Warum sollten die unnötig ihren Terminkalender füllen??? Kann man sich so etwas überhaupt einbilden
über so eine lange Zeit? Versuchts doch mal, ob ihr das durchhaltet!!!!! Jeder sagt, er glaube JESUS
lebt, nicht nur vor 2000 Jahren sondern auch in der GEGENWART. Warum traut denn keiner JESUS etwas zu?
Selbst bei Toyota ist nichts unmöglich, warum eigentlich bei JESUS? Was soll denn Maria auch sagen? Soll
sie sagen: Kreuz.net ist doof??? Sebst wenn wider Erwarten der Satan hinter der Sache stecken würde (was
ja einem Eigentor gleichkommen würde) wäre es auf jeden Fall ein Zeichen des Lebens im JENSEITS. Es
gibt doch eigentlich nichts schöneres, als wenn man ZEICHEN bekommt, daß es die Ewigkeit wirklich gibt
und wir uns nicht nur etwas vormachen. Ich verstehe nur nicht, warum die ganz normal verstorbenen Menschen
uns keine Zeichen geben, vielleicht kann ichs nicht merken? Dürfen die nicht oder können die nicht???????????????
#18 bassman 10:56:35 | Freitag, 24. September 2010
Das ist wirklich allerhand Man mag ja über diese Bewegung denken, was man will, aber „dass stundenlang
gebetet wurde, gebeichtet, Rosenkranz gebetet.“, das geht nun wirklich zu weit. Und Anbetung wollten sie
auch noch machen!!! Jetzt verstehe ich endlich, warum man hier immer gegen die „Schönbornschlange“ (wieder
so eine Wortkreation) schießt!!
Das Dogmatik-Buch hoch halten und damit drohen ist einfach – und gleichzeitig das billigste „Argument“.
Da ist mir „psychologischer Realismus“ lieber, z.B. bei der Frage, wie ich das Gebot der Nächstenliebe
umsetzen soll. Dafür brauch ich keine Dogmas (und auch keine sogenannten Haeresien).
Wundergewissheit „Zwei angebliche Seher täuschten in der Kathedrale vor laufenden Kameras Erscheinungen
der Gottesmutter vor.“ Die Gewissheit über Wunder liegt offenbar bei crux.ret.
Caroline Sie könnten längst wissen, daß Matt3 nicht katholisch ist im Sinne der „reinen Lehre“. Zum
Katholischsein gehört allerdings immer auch ein gewisser psycholog. Realismus. Dazu gehört auch die
Tatsache, dass alle Menschen (mehr oder weniger) Regungen der Begierde kennen. Nur das „Handling“ muss
sich nicht immer gleichen.
#10 Caroline † 10:38:07 | Freitag, 24. September 2010
Domenico nein, das ist gar kein wunder Punkt, keine Sorge! Ich kann mich über mein Erscheinungsbild nicht
beklagen! Aber hier die Frage an Sie als Experte katholischer Morallehre. Kann unser matt3 Frauen begehren
wie er will??? Also von mir aus, kann er das natürlich, aber so recht katholisch erscheint mir das nicht!
Hat der Kardinal das auch gebeichtet? „Und ich mußte mich sehr auf die Seite drücken, weil sie mir wenig
Platz gelassen hat. Und ich war etwas verärgert, ich gebe es zu. Ich war nicht sehr tugendhaft.“ Kein
Wort davon. So läufts heute in der V-II-Sekte. Nur keine Reue. Nur kein Erbitten von Vergebung. Nur keine
Busse. Dafür: nur Lebenskunde – und was für welche!!!
@Caroline ich bin ledig und kann daher Frauen begehren was ich will ob dick oder dünn, ob gelb oder braun…
ich meinte auch nicht ansatzweise mollig, sondern so richtig „blad“ wie ma bei uns in Wean sogt. Da bin
ich nämlich noch aus der Kindheit traumatisiert durch Auftritte von solchen Blunzn-Weibern wie der Jazz-Gitti
und Konsorten.
Was ist das für eine gräuliche Predigt? „Und ich mußte mich sehr auf die Seite drücken, weil sie mir
wenig Platz gelassen hat. Und ich war etwas verärgert, ich gebe es zu. Ich war nicht sehr tugendhaft.“
usw. usf.
#5 Caroline † 10:17:37 | Freitag, 24. September 2010
matt 3 und Domenico Ach dicke Weiber gefallen Euch nicht so? Aber Ihr wisst, doch, allein das Begehren
eines anderen Frau ist schon Sünde! Das gilt glaube ich auch für die schlanken Frauen, auf die Ihr steht!
@Domenico naaa, ich unternehme keine Pilgerreisen, ist mir zu strapaziös… was nicht sagen will, dass
ich die Medjugorje-ianer der Falschheit bezichtige, wie das hier pauschal von kreuz.net gemacht wird…
da wird schon was dran sein, auch wenn nicht alles bare Münze ist. Und wenn diese Gospa so gesprächig
ist, dann hat Maria offenbar ein großes Mitteilungsbedürfnis. also, wenn mich wer von „da oben“ sprechen
will… ich wohn hier in Floridsdorf.
ist doch herzig! das macht mir den Schönborn geradezu wieder sympathisch. Das ist auch ein Beispiel dafür,
dass der Mensch auf dem Weg wachsam und unvoreingenommen sein muss für Begegnungen und, dass man am Meisten
von den Menschen erfährt wenn man keine Scheu hat sich zu erniedrigen und sich mal nicht so ernst zu
nehmen… zu seiner Entschuldigung möchte ich sagen: dicke Weiber kann ich auch nicht ausstehen. Müssen
die sich so anfressen?!