Die gegenwärtigen Modernisten und mit ihnen das Zweite Vatikanum haben einen falschen Begriff der sogenannten lebendigen Tradition. Von Marco Löwenstein
(kreuz.net) Die vier Bischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius X. wurden wegen ihres Festhaltens an
der Tradition exkommuniziert.
Dabei wurde der Bruderschaft vorgeworfen, einen „falschen Traditionsbegriff“
zu besitzen.
Tradition ist unwandelbar
Tradition ist von ihrem Wesen her unwandelbar. Man kann sie nicht
verändern.
Sie bezeichnet die unveränderte Überlieferung eines Gutes. Das ist im besonderen wahr,
wenn es sich um das Gut der göttlichen Offenbarung – Gott selber – handelt.
Das Offenbarungsgut ist
seit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen.
Es kann sich nicht ändern, weil Gott sich als höchste
Wahrheit nicht ändern kann.
Das hindert die Tradition nicht daran, lebendig zu sein. Sie ist lebendig,
weil die katholischen Gläubigen aller Jahrhunderte gerade in der Liturgie davon leben.
Diese lebendige
Tradition findet man in der kleinsten der Kapellen der Priesterbruderschaft, wo sie Berufungen und kinderreiche
Familien hervorbringt – wie früher in der ganzen Kirche.
Bei den Modernisten dagegen ist es eine tote
Tradition.
Die Neugläubigen leben nicht mehr aus der Tradition. Darum sterben sie an ihrern Tagesneuheiten
und ihrer Sterilität: keine Kinder, keine Berufungen, Vergreisung.
Natürlich gibt es einen Fortschritt
im Glauben
Es ist korrekt zu sagen, daß die unwandelbare Tradition und Liturgie einem homogenen Fortschritt
unterliegt.
Aber das ist ein Fortschritt im Verständnis und im Ausdruck des Glaubensgutes und in der
Ehrfurcht gegenüber den heiligen Geheimnissen.
Es ist ein Übergang vom Impliziten zum Expliziten.
Als Beispiel können die Dogmen der Unfehlbarkeit des Papstes, der Unbefleckten Empfängnis Mariens und
der Himmelfahrt Mariens dienen.
Diese Dogmen wurden immer geglaubt. Deren kirchenamtliche Definition
ist nur der Endpunkt dieser homogenen Entwicklung.
Dazu muß die klassische Stelle aus dem ‘Commonitorium’
des Heiligen Vinzenz von Lérin († 445) zitiert werden:
„Vielleicht sagt einer, daß es in der Kirche
Christi keinen Fortschritt in der Religion gebe. Es gibt aber sehr wohl einen – und zwar einen sehr großen.
Denn wer ist jenes Wesen, das wagen wollte, dies zu verhindern. Doch der Fortschritt ist in Wahrheit ein
Fortschritt des Glaubens, nicht aber eine Veränderung.“
Zum Fortschritt gehört, daß eine Sache in
sich selbst vertieft werde, zur Veränderung, daß etwas in ein anderes verwandelt werde.
Fortschritt
im Dogma, in der Liturgie
Daß es einen legitimen Fortschritt im Dogma oder in der Liturgie gibt, hat
die Priesterbruderschaft St. Pius X. immer zusammen mit der Kirche anerkannt. Aber es ist immer ein Fortschritt
im Verständnis und im Ausdruck des Glaubensgutes und in der Ehfurcht gegenüber den heiligen Geheimnissen.
So ist die Messe des Heiligen Papst Pius V. das Endergebnis von Jahrhunderten liturgischen Fortschritts.
Dieser liturgische Fortschritt hat Stück für Stück die Gebete des Meßordo ausgefeilt.
Dadurch wurde
dieses unschätzbare Juwel geformt, das der Heilige Papst Pius V. († 1572) als vollständigsten Ausdruck
des Dogmas der Heiligen Messe kodifiziert hat.
Ein evolutiver Traditionsbegriff löst die Tradition auf
Die Neuerungen des Konzils haben weder mit der katholischen Lehre, noch mit einem Fortschritt im Ausdruck
des Glaubens und der Frömmigkeit der Kirche zu tun.
Die Veränderungen im II. Vatikanischen Konzil haben
ganz und gar nichts zu tun mit diesem homogenen Fortschritt.
Denn die Konzilskirche versteht unter lebendiger
Tradition nicht die Tradition, von der man lebt, sondern eine evolutive Tradition.
Diese wird verstanden
durch Aneignung fremdartiger Elemente zum geoffenbarten Gut und zum anderen durch Verzweideutigung, Verundeutlichung,
was früher ganz klar und deutlich war.
Das sagt das Zweite Vatikanum in der Konstitution über die Kirche
in der modernen Welt ‘Gaudium et Spes’, Nummer 11:
„Das Konzil erklärt, die Absicht zu haben, die von
unseren Zeitgenossen am meisten geschätzten Werte an ihre göttliche Quelle zurückzubinden.“
Wahrheit –
heute so, morgen anders?
Ist eine Aneignung fremdartiger Elemente zum geoffenbarten Gut möglich? Die
Antwort lautet: Nein.
Diese Assimilation, diese Vermischung ist eine Profanierung, eine Entweihung des
Glaubensgutes. Die Modernisten wollen Widersprüche durch ein „historisches Verstehen“ auflösen.
Darum
behaupten sie, daß es keinen Widerspruch zwischen der Verurteilung der Kultfreiheit durch die Päpste
Pius VII. († 1823) und Pius IX. († 1878) im 19. Jahrhundert und der Erklärung über die Religionsfreiheit
durch das Zweite Vatikanum gebe.
Das seien zwei Etappen der Entwicklung im Verstehen des geoffenbarten
Glaubensgutes.
Eine solche Auffassung ist unvereinbar mit dem katholischen Begriff der unveränderlichen
Wahrheit.
Dazu sagte Erzbischof Lefebvre: „Das sind Leute, die überhaupt keinen Begriff von der Wahrheit
haben.“
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111 Lesermeinungen
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@sycamore: :(3 In unserem Einsatz für die Wahrheit brauchen wir alle den Heiligen Geist, sonst gehen
wir in die Irre, das ist die Botschaft Jesu an Seine Zeitgenossen. Die Kirche hat sich in ihrer zweitausendjährigen
Tradition immer an diese spirituelle Weisheit gehalten. Wo sie vergessen wird, wird auch Jesus selbst
und damit die Wahrheit über das Geheimnis Seiner Kirche vergessen, davor wollen wir uns alle hüten!
Der Rosenkranzmonat ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, das Anliegen der Not der Kirche heute vor Gottes
Angesicht zu tragen und dabei gleichzeitig das Leben und die Liebe Jesu auch in unserem Leben Gestalt
werden zu lassen!
@Mi.cha.el (23:27) Was Sie sagen, ist gewiß richtig. Die Aussage muß jedoch konkret und spezifisch werden,
um dieses Übel effektiv bekämpfen zu können. Nennen wir denn diese Glaubenszertörer bei Namen; nennen
wir bei Namen die Irrlehren, die sie propagieren, anstatt zu pauschalieren und auch diejenigen zu verdammen,
die es nicht verdient haben… Die Rede von „Konzilskirche“ oder „Novus Ordo Hierarchen“ etc., die Wahntiraden
eines Sinah, das manisch-fixierte Einzelmotiv von ruhrgebietler, das Widersprüchliche und Unbestimmte
eines Rudolfus, etc. bewirken das Gegenteil dessen, was sie vielleicht beabsichtigen. Auf die Gegenargumentation
reagieren sie entweder überhaupt nicht, oder vergessen sie ihre eigenen Aussage, oder lassen sie sich
in Beschimpfungen ergehen. Alle Zeichen der Hilfslosigkeit, des Nichtwissens, des Nachplapperns von etwas,
daß sie irgendwo aufgenommen aber nicht geistig und intellektuell verarbeiten haben. Ich werde Ihnen
gestehen, daß ich zeitweilig eine gewisse Sympathie für ihre Bewegung hatte. Der direkte Austausch mit
ihnen im Forum hat dazu geführt, daß ich nichts mehr mit solchen Sektierern, Chaoten, Rabauken und Irren
zu tun haben möchte.
#109 OH-HAPPY-DAY 09:06:11 | Montag, 4. Oktober 2010
Heute so und morgen nicht mehr anders… Wieso wird der Gottesdienst dann nicht wie bei den ersten Christen
auf hebräisch gefeiert? Wieso nimmt man nicht Wein aus israel sondern Badischen oder Pfälzer? Wieso
nimmt man nicht Fladenbrot wie die ersten Christen sondern industriell verarbeitete Oblaten? Wieso trägt
man nicht wie die ersten Christen einfache Umhänge sondern gewänder mit Goldbrokat? Wieso lässt man
das Gold und Prunk nicht dieser Welt, sondern trägt sie in Kirchen? Wieso benützt man Prunk-Altäre
aus dem Mittelalter und nicht einfache Altäre, wie die ersten Christen? Die Tradition, die Tradition…
#108 Mi.cha.el 23:27:38 | Sonntag, 3. Oktober 2010
@sycamore: Sie meinen das Richtige: die Kirche bleibt unveränderlich und die Pforten der Hölle werden
sie nicht überwältigen (Mt 16,18)! Wenn jedoch alle möglichen Formen von Irrlehren und Ehrfurchtslosigkeit
in die Kirche geholt werden und gleichzeitig der überlieferte Glaube mit seiner Liturgie plötzlich zum
allein „Unduldbaren“ und „Unanständigen“ gemacht werden, dann ist etwa Unerhörtes geschehen, dann muss
jeder Katholik auch fragen, wo die wahren Hirten der Herde noch zu finden sind! Mit der Frage von Gegen-
oder Scheinpäpsten mussten sich Katholiken in vielen Jahrhunderten schon auseinandersetzen. Nicht die
Gläubigen, welche dem apostolischen Glauben treu bleiben wollen, sondern diejengen, welche diesen mitsamt
der apostolischen Liturgie verfolgen, sind letztlich die Zerstörer der wahren kirchlichen Einheit, da
sie die Verbindung mit Christus verhindern und das Hirtenamt nicht im Sinne Christi ausüben und damit
auch aufgeben!
@ruhrgebietler: wissen Sie überhaupt, was eine Liturgie ist? Eine Liturgie hat per definitionem ewig
gültige Elemente (es sind diejenige, die auf die apostolische Tradition zurückreichen) und veränderbare
Elemente inne. Also von einer „ewig gültige Liturgie“ zu reden, ohne die notwendigen Unterscheidungen
zu machen, ist unsinnig und ignorant. Ein Mailänder könnte, sogar mit mehr Recht als Sie, seine ambrosianische
Liturgie als ewig gültig betrachten: sie geht immerhin auf den Heiligen Ambrosius (339-397) zurück,
und nicht erst auf das Konzil von Trient (1657-1563), desgleichen die Byzantiner, Maroniten, Kopten usw. –
alle ewig gültige Riten der katholischen Kirche. Was Sie die „Konzilsglaubensgemeinschaft“ nennen, ist
eigentlich die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Ich weiß nicht welcher Glaubensgemeinschaft
Sie angehören, werter Narr, aber gewiß nicht derjenigen, die auf Petrus gegründet ist. Petrus und seinen
Nachfolgern, und nicht Bischof Lefebvre, hat Jesus Christus die Schlüssel des Himmelreiches und sowohl
Ratifikationsgarantie als auch Beistansversprechen gegeben. Vom gleichen Ambrosius von Mailand stammt
der Spruch „Ibi Petrus, ibi ergo et ecclesia!“ Nehmen Sie ihn zu Herzen!
Sycamore: was wollen sie uns vorführen? sollte sich die konzilsglaubensgemeinschaft in dem von ihnen
vorgestellten zeitraum zur unverkürzten Glaubenslehre und der ewig gültigen trid. Lüiturgie gewandelt
haben? Mit Sicherheit nicht! Sie Narr!
@Rodulfus: ein Scharlatan bleibt sich selbst treu. So, Rodulfus, bisher war bei Ihnen von der „MODERNISTENSEKTE“,
die ALLE DOGMEN der katholischen Kirche LEUGNET die Rede (01.10/21:35; 01.10./21:40; 01.10./22:16) u.a.m.
Nun reden Sie nicht mehr von der „Modernistensekte“ alias V2 Sekte, alias die gegenwärtige katholische
Kirche, sondern von den „NOVUS ORDO HIERARCHEN“ (18:28) Genau wie Sie sich besher geweigert haben uns
zu verraten, was denn die „Modernistensekte“ sei und welche Dogmen sie leugne, nehme ich an, werden Sie
sich weigern uns zu sagen, wer die „Novus Ordo Hierarchen“ wohl seien. Umbestimmtheit muß sein, um den
Beruf des Scharlatans üben zu können. Vier weitere Fragen an Sie, über Ihren heutigen Beitrag: (1)
Was meinen Sie mit „freie Sexualität“? Und wer befürwortet eine solche? (2) Wer sind genau die „Novus
ordo Hierarchen“? Und welche „unsinnige Behauptungen über Christus“ werden von ihnen gemacht? Es sind
einfache Fragen zu Ihrem Beitrag, wie Sie ersehen können. Könnten Sie sie gnädigst beantworten?
P. I.: Bei all den Ärgernissen, für die die Novus-Ordo-Hierarchen verantwortlich sind, wegen derer moralischer
und dogmatischer Irrlehren von „freier Sexualität“ und unsinniger Behauptungen über Christus, sind wir
doch froh, wenn wir von diesen Hierarchen als Ausgestoßene gelten. Die PB muß doch verrückt sein, wenn
sie diese Hierarchen, die so viel Mist verbockt haben, auch noch auf lokaler Ebene kontaktiert, und mit
ihnen Gemeinschaft sucht. EB Lefebvre war stolz auf die Trennung von der NO-Hierarchie, so wie er sich
die Nichtgemeinschaft mit Aidskranken wünschte. Ein Katholik soll sich fernhalten, um Gott zu gefallen
und zu dienen.
weshalb Anstoss weshalb nehmen so viele daran Anstoss, dass sie aus der Konzilssekte (wohl gemerkt nicht
aus der katholischen Kirche) ausgestossen sind. Es bedeutet lediglich, dass sie nicht im Gemeinschaft
mit Gauthier le Guignol und anderen Bonzen der Konzilssekte nicht in Gemeinschaft stehen
#101 Goldengel 15:37:55 | Sonntag, 3. Oktober 2010
Sinah – Sie haben recht! Christus selbst ist die Wahrheit ! Was es da zu deuteln und zu diskutieren geben
soll, ist ein Rätsel. Christus brauchte keinen Dialog, er sprach: Nur durch mich, kommt ihr zum Vater –
Ich bin das Licht der Welt – Wer mich kennt, kennt den Vater. Wenn es da noch was zu deuteln gibt, liegt
es an dem Selbstfindungstripp einer gestörten Generation, welche wohl zu viel Egoismus geschlürft hat.
CHRISTUS SELBST DIE WAHRHEIT – Revolution beim Konzil: Zerstörung des Lehramtes und der Tradition. Die
Theorie d. Konzils: Offenbarung ist eigenes Erleben, nicht mehr eine absolute Wahrheit. „Es handelt sich
bei der göttlichen Offenbarung um einen Akt, um eine Tat“, sagten die Modernisten a. d. Konzil. Sie sehen
die Offenbarung, Hl. Schrift u. Tradition, nicht mehr als etwas Vorgegebenes, als eine von Gott geoffenbarte
Wahrheit, die Unterwerfung verlangt unter die Autorität Gottes. Das Evangelium – und nur das Evangelium –
ist Jesus als Mensch mit seiner Erfahrung, und diese meine Erfahrung ist die Offenbarung. Deswegen das
Offensein für alle Religionen, weil jeder Mensch in seiner Religion eine Offenbarung hat. Und das ist
die LEBENDIGE TRADITION. Lebendige Tradition als je dem Zeitgeschehen ersprießende Erfahrung, als Aufnahme
meiner eigenen falschen Prinzipien in das Glaubensgut, als dynamische, lebendige Sprache in der lebendigen
Kirche. Aber keine endgültige Wahrheit, keine objektive Wahrheit. Kein Dogma! Die Geschichte ändert
sich, somit ändert sich die Wahrheit. Die Wahrheit findet sich in der jeweiligen Zeit, in der Geschichte.
Die Wahrheit als Aktion und kein Begriff. „Offenbarung Gottes ist Dialog“, sagen sie, „freundschaftl.
Dialog Gottes, nicht mehr Unterwerfg. unter seine Offenbarung. Ich brauche von außerhalb meiner selbst
nichts annehmen. Offenbarung ist mein Ereignis! Die Auslegung ist mir selbst überlassen.“ Und der Papst
der Interpretationen paßt bestens in dieses System. Die katholische Lehre jedoch bedarf keiner Interpretationen
und keines Dialogs.
@Sycamore: Dir fehlt einfach ein katholischer Ausgangspunkt in deiner Fragestellung, auf falsche Fragen
kann man auch keine Antwort verlangen, z. B. „welche Dogmen die römisch-katholische Kirche leugnet“ –
die katholische Kirche ist unfehlbar und kann per definitionem keine Dogmen leugnen. Deine Fragestellung
ist also bereits häretisch. Nach der Lehre der Kirche kann die Kirche lehrmäßig nicht irren oder Dogmen
leugnen – nur die Mitglieder oder die vorgeblichen Mitglieder können das, also die echten oder vorgeblichen
Mitglieder. Bilde dich über die katholische Kirchenlehre, da hast du echte Defizite.
@Sinah: ziehen Sie doch die Schlüsse aus Ihren großmäuligen Bekundungen! Hahaha, sie seien nicht exkommuniziert,
also gehören sie ja immer noch der katholischen Kirche an, die, Ihrer Meinung nach, als solche nicht
mehr existiert, d.h. nicht mehr das, was der Herr ihr als Kirche gewährt hat (Mt 16) beanspruchen kann.
Denn, wie Sie verkünden, „das gesamte Glaubensgebäude, das Fundament“ … gesprengt sei (20:17). Unter
„Fundament“ wohlgemerkt versteht die Tradition stets unseren Herrn Jesus Christus! Wenn man von Ihren
geradezu kosmischen Pauschalierungen absieht bzw. sie auf den Punkt bringen möchte, sagen Sie mal, werter
Sinah, welche Punkte des „Katechismus der Katholischen Kirche“ Ihrer Meinung nach nicht mehr dem katholischen
Glauben entsprechen. Ich hatte Ihren Gleichgesinnten Rudolfus darum gebeten, mir zu sagen, welche Dogmen
denn die katholische Kirche heute leugne. Wohlweislich habe ich keine konkrete Antwort von ihm bekommen.
Es wird wahrscheinlich das Gleiche mit Ihnen sein: Großmaul und nichts dahinter. Seien Sie gnädigst
genau! Ich verstehe schon, daß die Lektüre eines 800-seitigen Buches, das Sie noch nicht gelesen haben,
eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird. Wäre für Sie Ende Dezember eine genehme Zeit, um auf meine
Bitte zu reagieren? In der Zwischenzeit geben Sie sich doch mit meiner Wiedergabe von einzelnen Zitaten
aus dem KKK zufrieden. Sie reichen aus, um Ihre Scharlatanerie zu entlarven und Ihnen Elemente der Wahrheit
und der Heilung angedeihen zu lassen.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. war weder im Schisma noch exkommuniziert: Kardinal Castillo Lara,
Präsident der Päpstl. Kommission für authent. Interpretation des Kirchenrechts: „Die Tatsache allein,
Bischöfe zu weihen ist an sich nicht schismatisch…“ Graf Neri Capponi, akkreditiert als Anwalt am höchsten
Vatikanischen Gerichtshof der Apost. Signatur erklärt, dass es für einen schismat. Akt nicht ausreicht,
bloß einen Bischof ohne päpstl. Erlaubnis zu weihen. „Tatsache ist, daß Erzb. Lefebvre einfach gesagt
hat: ‘Ich weihe Bischöfe, damit meine Weihegewalt erhalten bleibt. Wir nehmen nicht den Platz anderer
Bischöfe ein, ich schaffe keine Parallelkirche.’ Daher war diese Handlung in sich nicht schismatisch.“
Folglich war Lefebvre nie exkommuniziert. (Latin Mass Magazine, Mai/Juni 1993). Professor Geringer, Doktor
des Kirchenrechts, Kirchenrechtler an der Universität München: „Mit den Bischofsweihen hat Erzbischof
Lefebvre auf keine Weise ein Schisma begründet.“ Hw. Gerald Murray, Kirchenrechtler der Erzdiözese New
York, erhielt sein Lizentiat von der berühmten röm. Universität Gregoriana: „… Man kann nachweisen,
dass Lefebvre nie exkommuniziert war und daher auch niemand sonst… Ich komme zu dem Schluß, dass er
nicht an einer durch das Kirchenrecht strafbaren schismatischen Tat schuldig ist… Daher ist weder Erzbischof
Lefebvre, noch einer der von ihm geweihten Bischöfe exkommuniziert.“ Warum wurde er dann dennoch exkommuniziert?
Wegen dem Festhalten an der Tradition! Keine Exkommunikation – dennoch bittet die Fsspx untertänigst
um Rücknahme!
@Mighty Der tridentinische Ritus, wie alle Riten der katholischen Kirche, ist eine schriftlich fixierte
Weise, wie Kulthandlungen, in primis die heilige Eucharistie, aber eigentlich alle Sakramente, zu vollziehen
seien. Diese Kulthandlungen enthalten einen Kern, der bis in die apostolischen Zeiten zurückreicht, also
der apostolischen Überlieferung angehört, und der als solcher unveränderlich ist. Bei der hl. Messe
z.B. unveränderlich ist die Absicht der Kulthandlung (Lob dem Vater, die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfer
Christi zur Vergebung der Sünden), die Einsetzungsworte sowie das Spenden der eucharistischen Gestalten
an die Gläubige (die Kommunion). Veränderlich und von den jeweiligen Traditionen der Ortskirchen und
Orden sind die übrigen Elemente. Wenn ich mir erlauben darf, Ihnen eine Empfehlung zu geben, so dies:
kaufen Sie sich den „Kathechismus der Katholischen Kirche“ (Oldenbourg Verlag). Dort ist alles SYSTEMATISCH
dargelegt, mit historischem, theologischem, biblischem Hintergrund. Es hat wenig Sinn, sich über diese
Dinge gerade auf kreuz.net zu informieren.
Steht der Tridentinische Ritus in apostolischer Tradition oder in einer kirchlichen Tradition? (Mit dieser
Begrifflichkeit wurde ich hier belehrt, weshalb ich mir diese Frage erlaube.) :)3
@Mighty / Sinah @ Mighty Beim „außerordentlichen Ritus“ handelt es sich erst einmal um einen römischen
Ritus, da von einem römischen Bischof beschlossen, genau wie nunmehr der „ordentliche Ritus“. Ein Ritus
ist ein schriftlich fixierter Brauch bei feierlichen Handlungen [Liturgie]. Man muß beachten, daß es
in der Liturgie, und vornehmlich in der Liturgie der Sakramente, einen UNVERÄNDERLICHEN BESTANDTEIL gibt,
weil er göttlicher Ursprungs ist, über den die Kirche zu wachen hat. Daneben gibt es BESTANDTEILE, DIE
VERÄNDERT WERDEN KÖNNEN und die die Kirche an die Kulturen der neuevangelisierten Völker anpassen kann
und mitunter auch muß.“ KKK 1205 Die liturgischen Traditionen oder Riten, die gegenwärtig in der Kirche
im Gebrauch stehen, sind: der lateinische Ritus (vor allem der römische Ritus , aber auch die Riten gewisser
Ortskirchen wie der ambrosianische Ritus [Diözese Mailand], oder die Riten einzelner Orden, der byzantinische,
der alexandrinische oder koptische, der syrischer, der armenische, der maronitische und der chaldäische
Ritus. „Der Überlieferung treu folgend, erklärt das Hochheilige Konzil …, daß die heilige Mutter
Kirche allen rechtlich anerkannten Riten gleiches Recht und gleiche Ehre zuerkennt und will, daß sie
in Zukunft erhalten und in jeder Weise gefördert werden“ (SC 4). @Sinah „… wurde das gesamte Glaubensgebäude,
das Fundament gesprengt…“ Wissen Sie, was Sie da sagen? Sie leugnen die Bestandsgarantie in der Wahrheit,
die der Herr seiner Kirche gemacht hat…
r.ruhrgebietler Dann steht also der Tridentinische Ritus in der apostolischen Tradition, und nicht in
irgendeiner kirchlich – zum Beispiel römischen – Tradition?
Umsturz des Lehramtes Durch die Hintansetzung des Dogmas, durch die Thronerhebung des Subjektivismus auf
dem Konzil wurde das gesamte Glaubensgebäude, das Fundament, gesprengt – das Konzil wurde auf Sand gebaut.
Weil das Fundament ein falsches ist, eben kein katholisches, haben wir es in der Tat beim Konzil mit einem
vergifteten Kuchen zu tun, der insgesamt verworfen werden muß. Flickarbeiten an den einzelnen Dekreten
verkennen das furchtbare Desaster des Konzils. Denn die katholische Lehre, einmal verkündet, ist nicht
mehr korrekturbedürftig. Das Konzil war kein katholisches Konzil! Sein größtes Verbrechen: Das geoffenbarte
Glaubensgut wurde nicht heilig bewahrt. Es erfolgte keine Verurteilung der Irrtümer, sondern Irrtümer
wurden der katholischen Lehre angeeignet. Der Irrtum wurde mit der Wahrheit vermählt. Eine klare Verteidigung
der Dogmen erfolgte nicht – und dies mit Absicht. Die Tradition wurde bereits auf dem Konzil niedergetrampelt –
bewußt und radikal.
mighty… was ist denn bei Ihnen der ausserordentliche Ritus? der von s.H. P. PIUS V. promulgierte ist
die trid. Liturgie (abgleich schon in den ersten Jahren nach der prom. antichristliche Kräfte diesen
modifizieren wollten und deswegen in der Hölle schmoren). Wenn wir Gehorsam dem P. PIUS V. unterstellen
wären alle anderen Riten nicht die „ordentlichen“ (wer immer diesen Quatsch erfunden hat!).
@Mighty Das ganze Thema wird mit beispielhafter Klarheit im Katechismus der Katholischen Kirche, Artikel
2 (Die Weitergabe der göttlichen Offenbarung) Nr 74-95 behandelt. Zu Ihrer Frage: KKK 83 (Apostolische
Überlieferung und kirchliche Überlieferungen): „Die Überlieferung [oder Tradition] von der wir hier
sprechen, kommt von den Aposteln her und gibt das weiter, was diese der Lehre und dem Beispiel Jesu entnahmen
und vom Heiligen Geist vernahmen. Die erste Christengeneration hatte ja noch kein schriftlichen Neues
Testament, und das Neue Testament selbst bezeugt den Vorgang der lebendigen Überlieferung. Die theologischen,
disziplinären, liturgischen oder religiösen Überlieferungen [oder Traditionen] , die im Laufe der Zeit
in den Ortskirchen entstanden, sind etwas anderes. Sie stellen an die unterschiedlichen Orte und Zeiten
angepasste besondere Ausdrucksformen der großen Überlieferung [der apostolischen] dar. Sie können in
deren Licht unter der Leitung des Lehramtes der Kirche beibehalten, abgeändert oder auch aufgegeben werden.“
vgl. auch Artikel 4 (Vielfalt der Liturgie – Einheit des Mysteriums) Nr 1200 – 1206; zB „Die liturgischen
Überlieferungen oder Riten, die gegenwärtig in der Kirche im Gebrauch stehen, sind: der lateinische
Ritus (vor allem der römische Ritus , aber auch die Riten gewisser Ortskirchen wie der ambrosianische
Ritus, oder die Riten einzelner Orden), der byzantinische, der alexandrinische oder koptische, der syrische,
der armenische, der maronitische, …
@Mighty Es kommt darauf an, was da mit „evolutiv“ gemeint ist. Bei solchen Kritikern ist es häufig so,
daß Termini in die Luft geschossen werden, ohne sich die Mühe zu machen, diese zu definieren. Das Resultat?
Jeder versteht darunter etwas anderes und fängt damit an, die gegnerischen Schädel einzuschlagen. Die
Kritik ist im Ansatz falsch, da sie nicht zwischen „apostolischer Tradition“ und „kirchlichen Traditionen“
unterscheidet. Was für die eine gilt, gilt nicht für die anderen. Bei den hiesigen Kritikern werden
die zwei Arten von Tradition miteinander vermischt und aus diesem Gemisch heraus wird gedonnert und geblitzt
daß das Zeug hält. So z.B. ergeht das Verlangen der ewigen Geltung für zeitgebundenen kirchlichen Traditionen,
was eigentlich nur für die apostolische Überlieferung verlangt werden kann. Die überaus Aufgeregten
sollen ein paar Entspannungsübungen machen und endlich damit angangen, zu UNTERSCHEIDEN: dann sieht dies
Lage nicht so tragisch an, und kann mit dem Zerreissen der Gewänder aufgehört und mit der ungetrübten
Lektüre von TEXTEN begonnen werden.
Evolutiv ist auf jeden Fall falsch. „Denn die Konzilskirche versteht unter lebendiger Tradition nicht
die Tradition, von der man lebt, sondern eine evolutive Tradition.“
Lisibald / Chris / Febron @Lisibald Erstens, spricht mat3 von meinen Leserbeiträgen. In diesem Kontext
kann ‘Redundanz’ nur „das Vorhandensein von eigentlich überflüssigen, für die Information nicht notwendigen
Elementen“ (DUDEN) bedeuten. Zweitens ist in meinem Land (USA) „to make someone redundant“ nicht, es sei
denn als ironische Umschreibung, Synonym von „to dismiss“ (from a job). Umgangssprachlich sagt man eher
„to fire“ someone, wie in „hire and fire“, als „to make someone redundant“. Im WEBSTER wird nicht einmal
„to fire“ im Sinne von „to dismiss from a job“ aufgeführt, let alone „to make someone redundant“. @Chris
Eine zu einem bestimmten Zeitpunkt ihrer Geschichte eingefrorene Tradition braucht nicht deshalb ‘falsch’
zu sein – sie ist einfach ‘tot’, wenn bei ihr keine immanente Entwicklung mehr zugelassen wird. @Febron
Es handelt sich um Ironie, werter Teutone, der ‘feine, verdeckte Spott, mit dem man jemand dadurch zu
treffen sucht, das man ihn unter dem augenfälligen Schein der eigenen Billigung lächerlich macht’.
@Sycamore: Das passt aber schlecht zueinander! „Werter Scharlatan“ ist eine contradictio in adjecto! Es
wäre genau so, als sagte ich (conjunctivus deliberativus) „ehrlicher katholischer Priester“.
@Sycamore: Hier decken sich (fast) unsere Wünsche! „Möge Ihnen dann der seelige Herr Geheimrat eine
gute Nacht gewähren und Sie zur Räson bringen, werter Scharlatan“ nur dass ich zu dem noctem quietam
noch das finem perfectum hinzufügen möchte.
Der von der hl. Dreifaltigkeit „gegrabene Brunnen“ Dieser „Brunnen“ ist die hl. Schrift; die eine heilige
katholische und apostolische Kirche schöpft durch die hl. Tradition in diesem Wasser des Lebens, das
sie stets in der Wahrheit führt. www.razyboard.com/…07688-5822745-0.html Hl. Schrift und hl. Tradition,
die zwei tragenden Säulen der unfehlbaren Kirchenlehre
@matt3: Redundanz und Kompetenz ^^ Ist das nicht wunderbar, matty? ^^ Sie meinen gewiß „ausführlich“
oder „umfassend“. Um sie als „redundant“ beurteilen zu können, benötigt man die Kompetent, über die
Sie leider in diesen Dingen nicht verfügen.
@Chris: die lebendige und die tote Tradition „Gibt es auch eine tote Tradition?“ Bei der Diskussion über
die „Tradition“ muß man sich im klaren sein, über welche Tradition man redet: die APOSTOLISCHEN ÜBERLIEFERUNG
oder die KIRCHLICHEN ÜBERLIEFERUNGEN (KKK 83). Man darf beide nicht miteinander vermischen. Im Allgemeinen
ist eine tote Tradition diejenige, die sich darauf beschränkt, das ‘Traditum’ in einem eisernen Korsett
verpackt einfach weiter zu geben, und darauf bedacht ist, daß sie weder dadurch, daß ‘das Implizit explizit
wird’ noch auf andere Wege (KKK 94) wachsen kann. Eine tote Tradition ist ferner diejenige, die noch nicht
bemerkt hat, daß sie sich in einem Geflecht mit der Heiligen Schrift und mit dem Lehramt der Kirche befindet
und das sie nur in diesem ‘Biotop’ sich entwickeln und leben kann. Schließlich ist eine Tradition tot,
die sich den Enflüssen des Heiligen Geistes entzieht, und aus lauter Liebe für das, was war, sich dem
Tätigsein des Heiligen Geistes, der „alles neu macht“, verschließt. „Es zeigt sich also, daß die Heilige
Überlieferung [Tradition], die herilige Schrift und das lehramt der Kirche gemäß dem überaus weisen
Ratschluß Gottes so miteinander verknüpf und einander zugesellt sind, daß das eine nicht ohne die anderen
besteht und alle zusammen, jede auf seine Weise, durch das Tätigsein des Heiligen Geistes wirksam zum
Heil der Seelen beitragen“(DV). (KKK 95). Das Wachstum im Glaubensverständnis wird konkret in KKK 94
beschrieben (wiedergegeben in meinem Leserbeitrag v. 01.10./21:17).
lebendige Tradition Gibt es auch eine tote Tradition? Schon der Begriff „lebendige Tradition“ soll bestimmten
Geistern suggerieren, dass die Tradition, die grundsätzlich immer nur alt sein kann, tot ist. Wer von
einer lebendign Tradition redet, der glaubt an eine tote Tradition, schon in diesem Ausdruck „lebendige
Tradition“ ist der Geist des Umsturzes, des Revisionismus und letztendlich des Widersachers Jesu Christi
zu erkennen.
#72 kammerjäger 09:30:07 | Samstag, 2. Oktober 2010
@Mighty schreibt: Eines der wenigen Bücher, die ich je weggeworfen habe, ist das Kompendium des Zweiten
Vatikanischen Konzils. Zuviel Leeraussagen. Zuviel Anbiederung. Zuviel Nonsens. Er vergaß in seiner Aufzählung,
dass er ohnedies kein einziges Dokument davon je gelesen hat! Anders ist seine dumme Aussage gar nicht
einzuordnen.
Eines der wenigen Bücher, die ich je weggeworfen habe, ist das Kompendium des Zweiten Vatikanischen Konzils.
Zuviel Leeraussagen. Zuviel Anbiederung. Zuviel Nonsens.
@Dupek: „anbiedern“? DUDEN nachschlagen! Wenn ich Sie für einen Idioten halte, und Ihnen dies auch ganz
offen sage, bin ich mir nicht bewußt, daß ich dadurch „mich Ihnen auf plump vertrauliche Weise nähere,
mich bei Ihnen anzuschmeicheln suche“ (DUDEN, „anbiedern“). Ich kann Ihnen in Ihrer verqueren Logik demnach
nicht folgen.
#68 Jurij Below 23:31:51 | Freitag, 1. Oktober 2010
Tradition und Modernismus Danke für ganz klare Worte, die von vielen Disputtanten auch verstanden wurden.
Das Problem besteht darin, dass die sog. Modernisten versuchen mit ihren „Ein-Tag-Fliege-Warheiten“ gleich
die Traditionen abwerten. Wenn jemand einen Fehlschritt macht also ohne Rücksicht gegen die historische
Entwicklung (mit vielen solchen „Wahrheiten“), dann die Bezeichnung „Modernismus“ ist dabei falsch. Das
ist normale menschliche Irre. Der zweiter Konsil gehört zum großem Teil dazu. Mann kann die Tradition
in Hitergrund stellen, wie es Propaganda immer versucht zu tum, aber nicht die Tradition selbst. Wie die
Sonne, die zweitweise mit Wolken bedeckt ist, strahlt wieder sobald wie diesen Wolken weg sind…
Welche DOGMEN die sogenannte Modernistensekte leugnet, das würde mich auch noch Wunder nehmen. Wenn dem
so wäre, hätte kreuz.net ein wunderbares Thema mehr, nämlich die Aufzählung aller geleugneten Dogmen
und die Ausweidung dieser vermeintlichen Tatsachen. Die sogenannte Modernistensekte wird sich hüten,
irgendein Dogma zu leugnen. So geschickt ist sie doch noch.
@Sycamore Na wenn Proleten Menschen, die sie für Proleten halten, öffentlich als Proleten bezeichnen,
dann ist das auch ein unerträgliches Anbiedern, schlimmer noch als das Duzen, lieber Sycamore.
@Rudolfus: keine Antwort Ich habe nicht gefragt, was ein „Modernist“ sei, sondern was Sie unter „Modernistensekte“
verstehen. Durch den Hinweis auf die allgemein bekannte Enzyklika „Pascendi dominici gregis“ von Papst
Pius X. heiligen Andenkens haben Sie meine Frage nicht beantwortet, nicht wahr? Auch Ihr Hinweis auf das
‘Enchiridion Symbolorum et Definitionung’ von Denzinger-Schönmetzer ist keine Antwort auf meine Frage,
welche Dogmen denn von dieser phantomatischen „Modernistensekte“ geleugnet worden seien, wo und wann.
Schließlich erlauben Sie mir eine Anmerkung über das von Ihnen so unangebrachtes „duzen“ von Menschen,
die Sie überhaupt nicht persönlich kennen. Diese Menschen zu duzen ist das Vortäuschen einer Nähe,
die nicht existiert, nicht wahr, werter Prolet?
#64 Eschatologe † 23:10:55 | Freitag, 1. Oktober 2010
Die Wertefrage stellt sich insofern gar nicht weil die Tradition enge Grenzen umfasst, freilich die der
Kultur. Es sind kulturelle Grenzen, da stellt sich die Wertefrage noch gar nicht.
das ist keine Entwicklung… das ist die Zementierung der eigenen Verstocktheit… gut, dass eure Tradition
heute nur noch eine untergeordnete Rolle spielt, denn mehr ist sie aus meiner Sicht auch nicht wert.
^^FEBRON^^ ^^Danke für die Erklärung über die Beziehung zwischen Ökonomie und Volkswirtschaft. ^^
Abgesehen davon, werden Sie wohl verstehen, daß ich, wenn ich von KIRCHE spreche, die katholische Kirche
meine und mich nicht verpflichtet fühle, den Gebrauch dieses Begriffes bei jeder Erwähnung desselben
durch eine Darlegung der gesamten römisch katholischen Ekklesiologie zu rechtfertigen. Wenn Sie unbedingt
wissen wollen, was ein Katholik unter Kirche versteht, gibt es eine einfachere Weise dies herauszufinden,
z.B. das Nachschlagen des Kathechismus der Katholischen Kirche (Oldenbourg Verlag). Er enthält eine verbindliche
Darlegung der Inhalte des katholischen Glaubens. Möge Ihnen dann der seelige Herr Geheimrat eine gute
Nacht gewähren und Sie zur Räson bringen, werter Scharlatan! ^^ ^^
„Denn der Herr Jesus machte den Anfang seiner Kirche, indem er die frohe Botschaft verkündete, näm-lich
die Ankunft des Reiches Gottes, das von alters her in den Schriften verheissen war.“ (LG 5)
Sycamore: Am besten, du liest die Enzyklika über den Irrtum des Modernismus Die Enzyklika hat ein Papst
namens St. Pius X verfaßt, und heißt „Pascendi“. Ein Modernist uminterpretiert alle Dogmen, und damit
leugnet er alle Dogmen. Die Dogmen kannst du z.B. in einem Dogmenverzeichnis nachlesen, z. B. von Denzinger.
Ich habe NACH der Anwendung des Verstandes gelacht, sodass mir das Lachen den Verstand gar nicht beraubt
haben konnte, als ich die Aussage niederschrieb.
@Mighty: „Modernistensekte“: was ist denn DAS? „V2 Sekte“? ^^ ^^ Und was ist das, Mighty??? Welche Dogmen
hätte sie geleugnet? Das so viel Lachen hat Sie des Verstandes beraubt! ^^
@Sycamore: Aber bitte: sagen Sie mir doch einmal genau, was „die Kirche“ ist, auf die Sie und viele andere
sich hier argumentativ zurückziehen! Was beispielsweise den Nationalökonomen anbelangt, so wird von
ihm verlangt, dass er ökonomische Erscheinungen in ihrem Zustandekommen erklärt. Würde er dauernd sagen
„die Volkswirtschaft“ heischt dies oder jenes, so würde man ihn für nicht ernst nehmen. Nebenbei: die
Volkswirtschaft ist zwar das Formalobjekt der Nationalökonimik: sie betrachtet die ökonomischen Abläufe
allein unter wirtschaftlichem Aspekt. Auch andere Diskziplinen wie die Sozilogie, die Psychologie, die
Mathematik und ander haben die Volkswirtschaft zum Materialobjekt. Entsprechendes lässt sich von der
Medizin, Physik und anderen Disziplinen sagen. Ich hatte Sie schon einmal höflichst gebeten, doch alle
beleidigende Zusätze zu vermeiden. Sie betiteln mich jetzt wieder als „Schlaumeier“. Ich möchte mich
aber nicht mit Apg 23, 3a revanchieren.
@Gotthard: Wir Katholiken lieben Gott und Gottes Mutter, aus diesem Grund möchten wir auch so viel wie
möglich über Gott wissen, und zwar durch sichere Fakten, die wir im Glauben und im Vertrauen auf die
Kirche erhalten. Wir möchten alles nur Mögliche über Gott in Erfahrung bringen, und über Seine Mutter,
die auch unsere Mutter ist. Wie sollen wir Gott und unsere Mutter lieben können, ohne sie zu kennen?
#51 Eschatologe † 22:07:56 | Freitag, 1. Oktober 2010
@Chris Sorry, tut mir leid. Hatte gerade einen Freund am Telefon und habe nur laut gedacht. Damit bist
nicht Du gemeint gewesen. Entschuldige vielmals. War ein versehen. Dein Gedanke war: „Man soll Perlen
nicht vor die Säue werfen“ Seht ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Wie wäre es damit?
Ich kann nur immer wieder anmerken, daß dem Reinen alles rein ist. In der Reinheit liegt die Kraft, die
das Bewußtsein schafft. Werde Dir Deines Bewußtseins bewußt. Dann geht’s. :)3
Rodulfus (21:35): der Spezialist für das allumfassende Pauschale Welche Dogmen leugnet denn die „Modernistensekte“?
Könnten Sie gnädigst die geleugneten Dogmen auflisten (mit genauer Quellenangabe, was die Leugnung angeht),
und präzisiern, was Sie, werter Scharlatan, unter „Modernistensekte“ genau verstehen?
Seltsam, den Satz, dass die Kirche eine Heilsanstalt ist, welche von Jesus Christus gestiftet wurde, habe
ich bei einem protestantischen Rechtshistoriker gelernt, der sich auch mit katholischem Kirchenrecht befasst.
Das gestiftete Heil ist das Leben in ewiger und seligster Anschauung Gottes. Ist das keine Zuwendung?
Ist das keine Stiftung? Kann das nicht die Kirche sein? Von Analogie keine Spur. Den Ausschlag – übrigens –
für das, was zu glauben ist, gibt letztendlich nicht der Papst und nicht der Bischof, sondern der Konsens
des ganzen Kirchenvolkes.
@Febron: Sycamore ist unbedingt zuzustimmen Ihre Argumente klingen eher nach den typischen unpassenden
und inhaltlichen falschen Vergleichen, die Modernisten in ihrer Unkenntnis häufig treffen – natürlich
argumentiert der Naturwissenschaftler mit der Natur, der Ökonomiker mit der Ökonomie, etc. – und der
Theologe mit Gott und Gottes Kirche. Die Modernisten generieren sich häufig als Experten in Gebieten,
wo sie überhaupt keine Ahnung haben – sieht man ja, wohin sie die Kirche führten. Jeder Unternehmenschef
wäre da bereits gefeuert worden, und die Modernisten sehen sich immer noch als Vorzeigeunternehmer und
Vorzeigewissenschaftler. In Wirklichkeit sind das im Irrrtum verbohrte Versager aus dem 19. Jahrhundert.
@Mighty Counsellor: Das Gewissen ist ein nagender Wurm, und Architektur ist gefrorene Musik „Die Kirche
ist eine Heilsanstalt,gestiftet durch Jesus Christus. Demnach kann man sehr wohl von der „Kirche“ sprechen.
Die Kirche Jesu Christi substistiert in der Katholischen Kirche (Meinung 1) oder sie…“ Das ist logisch
höchst unbefriedgend! Wenn Sie das Wort „Heilsanstalt“ mit „Kirche“ gleichsetzen, dann haben sie indirekt
einen Analogieschluss gezogen. Aber es ist damit inhaltlich doch überhaupt nicht erklärt (anhand von
Merkmalen, deren es zu einer Definition bedarf), WAS „die Kirche“ oder die damit gleichgesetzte „Heilsanstalt“
ist. Nochmals: wer sich als Theologe ständig auf „die Kirche“ beruft, kann in einer vernunftgeleiteten
Aussprache keine Überzeugungskraft gewinnen. Dann wäre es schon ehrlicher, gleich offen zu sagen: „die
Kirche“ ist der Papst samt den Bischöfen. Und was die sagen, ist Gottes Wort, weil sie (und nur sie)
im Besitz der Wahrheit sind. Das ist dann eine ehrliche Diskussionsgrundlage.
@rudolfus Die Dogmatisierung war notwendig gegen ein Heer von Häretikern, und ist es auch heute noch.
welchen Pflasterstein auf dem Weg zum Heil bedeutet dieses Dogma für Dich – und welchen Stein kann es
für mich bedeuten? Sie kann eigentlich nur die Frage beantworten, warum Maria nicht getauft zu werden
brauchte… in der Taufe habe ich Mariens Gnadenstand erreicht …
^^ FEBRON^^: KIRCHE ^^FEBRON^^ Wenn ich von KIRCHE spreche, beziehe ich mich selbstverständlich auf die
einzig wahre von Christus selbst auf Petrus und den Aposteln fundierte Kirche Jesu Christi, also auf die
KATHOLISCHE KIRCHE. ^^Ich beziehe mich gewiß nicht auf die aus der Reformation des 16. Jahrhundert entstandenen
kirklichen Gemeinschaft, zu denen Sie offensichtlich gehören.^^ ^^ ^^ Daß Physiker auf die Natur, Nationalökonome
auf die Volkswirtschaft, und Ärzte auf den menschlichen Körper beziehen, ist ja selbstverständlich –
das ist ja ihr jeweiliger „objectus materialis“. ^^ ^^ Nur hier ist von KIRCHE nach dem Nicäo-Kostantinopolitanum
die Rede – also keine Kategorialfehler begehen, werter Schlaumaier! ^^ ^^ Möge der seelige Herr Geheimrat
aus dem Jenseits Sie segnen und zur Räson bringen! ^^ Gelle!
Ruptschik: Die PB hatte ihren Grund, weil die kanonisierte Römische Messe verfolgt wird, und die Modernistensekte
die Dogmen leugnet. Treue zur katholischen Tradition ist der einzige Grund. Wir brauchen katholische Bischöfe,
und keine Verräter. Schismatiker ist, wer uns die kanonisierte Römische Messe vorenthält, und den katholischen
Glauben. Wenn dir das alles nicht abgeht, bist du auch kein informierter Katholik. Die PB müßte noch
mehr katholische Bischöfe weihen. Ein Papst, der das nicht tut, hat keinen Anspruch auf Gehorsam und
ist ein Versager.
Die Kirche ist eine Heilsanstalt, gestiftet durch Jesus Christus. Demnach kann man sehr wohl von der „Kirche“
sprechen. Die Kirche Jesu Christi substistiert in der Katholischen Kirche (Meinung 1) oder sie existiert
exklusiv in der Katholischen Kirche (Meinung 2).
Es ist gelogen… dass die Bischöfe der Piusbruderschaft wegen ihrer Treue zur Tradition exkommuniziert
wurden. Sie wurden vielmehr exkommuniziert, weil sie illegal geweiht wurden, damit einen schismatischen
Akt setzten und sich von der Kirche getrennt haben. Die restlichen Lügen über die Kirche braucht man
gar nicht zu kommentieren.
@Gotthard: Die Unbefleckte Empfängnis wurde von einigen der größten Theologen aller Zeiten durchweg…
bestritten, darunter durch den hl. Thomas von Aquin. Die Dogmatisierung war notwendig gegen ein Heer von
Häretikern, und ist es auch heute noch. Wir bräuchten noch mehr Dogmen – die Modernisten verwerfen ohnehin
alle Dogmen und sind Nichtkatholiken, aber wir Katholiken hätten gerne noch mehr unfehlbar geklärt,
durch den unfehlbaren Papst.
Lebendige vs. Evolutive Tradition „Die Veränderungen im II. Vatikanischen Konzil haben ganz und gar nichts
zu tun mit diesem homogenen Fortschritt. Denn die Konzils-kirche versteht unter lebendiger Tradition nicht
die Tradition, von der man lebt, sondern eine evolutive Tradition.“ :)3 :)3 :)3
@Sycamore: Das ist eben der Punkt, wo eine klare Unterscheidung bei theologischen Kontroversfragen aufhört:
^^man bezieht und beruft sich auf „DIE KIRCHE“^^ Kein Physiker kann sich auf „die Natur“, kein Nationalökonom
auf „die Volkswirtschaft“ und kein Arzt auf „den Körper“ berufen. Daher ist (schon immer!) ein Meinungsaustausch
mit (katholischen) Theologen so unfruchtbar gewesen und wird es auch wohl bleiben.
@Eschatologe: Du hast dich bereits als Nichtkatholik erwiesen Du kannst nur Schüler sein, kein Lehrer.
Die Lehre hat die Kirche, nicht du oder die ungläubigen pseudowissenschaftlichen Modernismusbetrüger.
#32 Eschatologe † 21:26:36 | Freitag, 1. Oktober 2010
@Chris Nein, Du verstehst denke ich nicht. Die Kirche baut auf drei Weisenheiten in Gott auf, drei Personen.
Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist.
@Febron: Deine Fachleute sind Betrüger, die katholische Lehre ist die, die wir immer hatten. Deine Fachleute
aus dem 19. Jahrhundert sind Fossilien aus einer ungläubigen Zeit – wir wollen uns mit ihnen gar nicht
beschäftigen. Du kannst dich aber gerne über den richtigen katholischen Glauben informieren, bei Katholiken,
die die Dogmen glauben. Wer ein Dogma verwirft, ist Nichtkatholik, und im Irrtum. Die alte Kirche weiß
mehr als einige Ungläubige aus dem 19. Jahrhundert.
Eschatologe Dein versuch halte ich für haarspalterei. Die Kirche ist geheiligt durch Jesus Christus: !
Du bist der Fel auf den ich Meine Kirche bauen will. Das ist die Kirche Jesu Christi 2. Niemand kommt
zum Vater als allein duch Jesus 3. Vater und Sohn sind eins. Haben wir Jesus Christus, haben wir auch
den Vater, haben Jesus Christus nicht, haben wir auch den Vater nicht. Ergo: Keine Heilige Kirche ohne
Jesus Christus!
@mighty Die Unbefleckte Empfängnis ist ja nur logisch, da Jesus Christus ohne Sünde ist und Maria ihm
somit die Erbsünde nicht vererbte. Zustimmung! Damit war die Dogmatisierung eigentlich überflüssig –
sie war wohl nur einigen wenigen Naiven geschuldet.
Die zweifache Tradition 1. Das Wachstum im Glaubensverständnis „Dank des Beistands des Hl. Geistes kann
das Verständnis der Wirklichkeit wie auch der Formulierung des Glaubenserbes im Leben der Kirche wachsen:
–- ‘aufgrund des Nachsinnens und des Studiums der Gläubigen, die sie in ihrem Herzen erwägen’ (DV 8);
insbesondere ‘die theologische Forschung soll sich … um eine tiefe Erkenntnis der geoffenbarten Wahrheit
bemühen’ (GS 62,7); –- ‘aufgrund der inneren Einsicht in die geistlichen Dinge, die sie erfahren’ (DV
8); ‘die göttlichen Worte wachsen mit den Lesenden’ (Gregor d. Gr., hom.Ez. 1,7,8); –- ‘aufgrund der
Verkündigung derer, die mit der Nachfolge im Bischofsamt die sichere Gnadengabe der Wahrheit empfangen
haben’ (DV 8). KKK 94 „Es zeigt sich also, daß die Hl. Überlieferung, die Hl. Schrift und das Lehramt
der Kirche gemäß dem überaus weisen Ratschluß Gottes so miteinander verknüpft und einander zugesellt
sind, daß das eine nicht ohne die anderen besteht und alle zusammen, jedes auf seine Weise, durch das
Tätigsein des einen Hl. Geistes wirksam zum Heil der Seelen beitragen“ (DV 10,3). KKK 95 2. Die Dogmen
des Glaubens „Das Lehramt der Kirche setzt die von Christus erhaltene Autorität voll ein, wenn es Dogmen
definiert, das heißt wenn es in einer das christliche Volk zu einer unwiderruflichen Glaubenszustimmung
verpflichtenden Form Wahrheiten vorlegt, die in der göttlichen Offenbarung enthalten sind oder die mit
solchen Wahrheiten in einem notwendigen Zusammenhang stehen.“ KKK 88
@Ungebildeter Eschatologe: Informiere dich bitte über die katholische Lehre, Modernisten sind zwar Narren,
aber das Wort ist eine rein technische und richtige Einstufung durch das päpstliche Lehramt, so wie Protestant,
und heißt nicht direkt „Narr“. Narr bist vor allem du, weil du als ungebildeter Nichtkatholik Belehrungen
erteilst. Informiere dich beim hl. Pius X, was ein Modernist ist … alles Nichtkatholiken, auf dem Weg
zur Hölle … vielleicht auch du …
#22 Eschatologe † 21:15:03 | Freitag, 1. Oktober 2010
@Chris Sicher ist die Kirche heilig, aber dann durch Christus Absolut nicht. Die Kirche ist heilig durch
Gott Vater. Der Vater hat dem Sohn alles übergeben. Der Vater im Sohn, durch den hl. Geist. Und wer ist
der Vater? Der Vater ist das Ziel. Der Weg (Christus) führt zu Gott, dem Schöpfer und Ewigen.
@Mighty Counsellor: Die Artikel der TRE zu den Marien-Dogmen sagen etwas völlig anderes aus! Sie sind
von Fachleuten verfasst, die ohne Angst vor Eidbruch und zu befürchteten Repressalien seitens sog. „Ober-Hirten“
fair und wissenschaftlich korrekt arbeiten und schreiben können.
@rudolfus Die Ohrenbeichte ist von Christus – laß dich nicht von den Modernisten für ihre Novus-Ordo-Sekte
gewinnen – du wirst in der Hölle landen … Du hast absolut recht … der Beichtstuhl wurde schon von
Petrus in Rom aufgestellt und verwendet. Als Beichtvater trug er Albe und violette Stola.
#18 Eschatologe † 21:08:07 | Freitag, 1. Oktober 2010
@Rudolfus Wer andere „Narren“ nennt, darf sich nicht freuen. Du kennst Deine Bibel schlechter als ich
selber. Wie kann ich Dir helfen? „Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem
Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen
sein; wer aber zu ihm sagt: Du (gottloser) Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.“ (Mt 5,22)
Das Synonym des Wortes „Modernist“ gilt hierbei als Summe X von obigem.
Assumption und Erbsünde Aufnahme Marias in den Himmel: LThK 1,1216-1221. Unbefleckte Empfängnis Marias:
LThK 10,376-382. Je samt Dogmengeschichte. Die Unbefleckte Empfängnis ist ja nur logisch, da Jesus Christus
ohne Sünde ist und Maria ihm somit die Erbsünde nicht vererbte.
Wenn wir von Unfehlbarkeit reden dann gibt es nur die des Papstes, von einer anderen Unfehlbarkeit in
welchen katholischen Codex auch immer weiß ich nichts. Sicher ist die Kirche heilig, aber dann durch
Christus
@Febron: Du bist einfach kein Glaubensexperte, genausowenig wie Modernisten und Protestanten Der Papst
ist lehrmäßig unfehlbar, und lehrt an Christi Statt. Ihr Modernisten werdet genauso verdammt werden
wie die Protestanten, wenn ihr schuldhaft im Irrtum verharrt …