09:40:07 | Freitag, 1. Oktober 2010
Jetzt geht es hart auf hart: Der alte Graf würde sich im Grab herumdrehen, wenn er von dieser Geschichte erfahren würde.
(kreuz.net) Vor dem Landgericht Oldenburg braut sich ein Rechtsstreit an.
Das berichtete die Online-Ausgabe
der ‘Oldenburger Zeitung’.
Es geht dabei um das Taufkleid und das Brustkreuz des in der 13.000-Seelen-Stadt
Dinklage geborenen Clemens August Kardinal Graf von Galen († 1946).
Die Gegenstände sind gegenwärtig
im Besitz der Benediktinerinnen des Klosters Sankta Scholastika auf Burg Dinklage.
Doch Ferdinand Graf
von Galen (75) und dessen Sohn Ferdinand (35) – Verwandte des Kardinals aus Tucson im US-Bundesstaat Arizona –
führen gegen die Schwestern Klage.
Die zwei sehen sich als rechtmäßige Erben der Gegenstände.Die
Schwestern lehnen eine Herausgabe ab.
Das Landgericht hat den Streitwert auf 75.000 Euro festgelegt.
Ein Verhandlungstermin steht nicht fest.
Pfarrer Clemens Heitmann von Brockdorf – der die Geschichte
der Familie von Galen seit Jahrzehnten erforscht – erklärte vor der Zeitung, daß „die Geschichte schon
seit Jahren läuft“:
„Daß es jetzt zu Klagen gekommen ist, überrascht mich allerdings“ – zitiert ihn
die Zeitung.
Im Jahr 1949 hatte der fromme Christoph Bernhard von Galen, das damalige Familienoberhaupt,
den aus Alexanderdorf bei Berlin nach Dinklage gekommenen Benediktinerinnen die Burg als Eigentum überlassen.
Bis zu seinem Tod im Jahr 2002 bewohnte Christoph Bernhard eine eigene kleine Wohnung im Burggebäude.
Er übergab den Schwestern auch Gegenstände, die mit dem Kardinal in Verbindung standen. Das Taufkleid
gehörte dazu.
In dem Kleid wurde auch die später selig gesprochene Schwester Maria Droste zu Vischering
(† 1899) getauft.
Das Landgericht Oldenburg muß klären, ob es sich bei der Übergabe der Gegenstände
um eine Schenkung handelte und ob die Familie von Galen Rückgabeansprüche stellen kann.
Ferdinand von
Galen wurde durch seinen Zusammenhang mit der Pleite des von ihm geleiteten Frankfurter Bankhauses Schröder,
Münchmeyer, Hengst & Co. im Jahr 1983 bekannt.
Er verlor dabei sein gesamtes Vermögen und saß in den
Jahren 1984/85 in Frankfurt in Untersuchungshaft.
Danach wanderte Ferdinand von Galen mit Ehefrau und
Sohn in die USA aus.
Er lebt in der Nähe der Stadt Tucson auf einer großen Ranch.
Das Vermögen seiner
Frau blieb bei der Bankpleite unangetastet.
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Lisibald Poier † 15:35:17 | Montag, 4. Oktober 2010
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biomilch 15:29:59 | Montag, 4. Oktober 2010
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Lisibald Poier † 13:29:46 | Montag, 4. Oktober 2010
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biomilch 13:08:03 | Montag, 4. Oktober 2010
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Lisibald Poier † 11:01:09 | Montag, 4. Oktober 2010
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biomilch 10:54:41 | Montag, 4. Oktober 2010
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Mighty Counsellor † 21:23:38 | Freitag, 1. Oktober 2010
#11
Dupak 21:19:36 | Freitag, 1. Oktober 2010
#10
Sefirot 14:04:06 | Freitag, 1. Oktober 2010
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Mighty Counsellor † 13:30:54 | Freitag, 1. Oktober 2010
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Sefirot 12:57:08 | Freitag, 1. Oktober 2010
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Thomasius 11:31:50 | Freitag, 1. Oktober 2010
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DerRabe 10:46:22 | Freitag, 1. Oktober 2010
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Ehrenmann 10:32:17 | Freitag, 1. Oktober 2010
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matt3 10:17:57 | Freitag, 1. Oktober 2010
#2
Fundi 09:51:13 | Freitag, 1. Oktober 2010
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Ein treuer Christ 09:51:12 | Freitag, 1. Oktober 2010