Heilige
Der Kampf um das Taufkleid des Seligen ist entbrannt
Jetzt geht es hart auf hart: Der alte Graf würde sich im Grab herumdrehen, wenn er von dieser Geschichte erfahren würde.
 Kardinal von Galen
Kardinal von Galen
(kreuz.net) Vor dem Landgericht Oldenburg braut sich ein Rechtsstreit an.

Das berichtete die Online-Ausgabe der ‘Oldenburger Zeitung’.

Es geht dabei um das Taufkleid und das Brustkreuz des in der 13.000-Seelen-Stadt Dinklage geborenen Clemens August Kardinal Graf von Galen († 1946).

Die Gegenstände sind gegenwärtig im Besitz der Benediktinerinnen des Klosters Sankta Scholastika auf Burg Dinklage.

Doch Ferdinand Graf von Galen (75) und dessen Sohn Ferdinand (35) – Verwandte des Kardinals aus Tucson im US-Bundesstaat Arizona – führen gegen die Schwestern Klage.

Die zwei sehen sich als rechtmäßige Erben der Gegenstände.Die Schwestern lehnen eine Herausgabe ab.

Das Landgericht hat den Streitwert auf 75.000 Euro festgelegt. Ein Verhandlungstermin steht nicht fest.

Pfarrer Clemens Heitmann von Brockdorf – der die Geschichte der Familie von Galen seit Jahrzehnten erforscht – erklärte vor der Zeitung, daß „die Geschichte schon seit Jahren läuft“:

„Daß es jetzt zu Klagen gekommen ist, überrascht mich allerdings“ – zitiert ihn die Zeitung.

Im Jahr 1949 hatte der fromme Christoph Bernhard von Galen, das damalige Familienoberhaupt, den aus Alexanderdorf bei Berlin nach Dinklage gekommenen Benediktinerinnen die Burg als Eigentum überlassen.

Bis zu seinem Tod im Jahr 2002 bewohnte Christoph Bernhard eine eigene kleine Wohnung im Burggebäude.

Er übergab den Schwestern auch Gegenstände, die mit dem Kardinal in Verbindung standen. Das Taufkleid gehörte dazu.

In dem Kleid wurde auch die später selig gesprochene Schwester Maria Droste zu Vischering († 1899) getauft.

Das Landgericht Oldenburg muß klären, ob es sich bei der Übergabe der Gegenstände um eine Schenkung handelte und ob die Familie von Galen Rückgabeansprüche stellen kann.

Ferdinand von Galen wurde durch seinen Zusammenhang mit der Pleite des von ihm geleiteten Frankfurter Bankhauses Schröder, Münchmeyer, Hengst & Co. im Jahr 1983 bekannt.

Er verlor dabei sein gesamtes Vermögen und saß in den Jahren 1984/85 in Frankfurt in Untersuchungshaft.

Danach wanderte Ferdinand von Galen mit Ehefrau und Sohn in die USA aus.

Er lebt in der Nähe der Stadt Tucson auf einer großen Ranch.

Das Vermögen seiner Frau blieb bei der Bankpleite unangetastet.
      
17 Lesermeinungen
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#18   Lisibald Poier †   15:35:17 | Montag, 4. Oktober 2010
@bio…
ich habe kein Problem damit, wenn mich andere nicht vermissen. Du kommst auf die Vermisstenliste, gleich neben Schindler.
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#17   biomilch   15:29:59 | Montag, 4. Oktober 2010
@Schleich-dich-bald – verpiß Dich
Keiner vermißt Dich!
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#16   Lisibald Poier †   13:29:46 | Montag, 4. Oktober 2010
@Kompost
Hast Du nichts Anderes im Kopf? Warum machst Du keine Selbstkasteiung wenn Dich die Sünden anderer schon so sehr bedrängen? Mußt Du da denn auch andere mit Deinem Nazigelaber anmachen? Wieso hast Du denn nichts Ordentliches gelernt? Du dürftest ein Humanoid mit ausgesprochen wenig Lebenserfahrung zu sein. Dennoch dürfte Dir, Opi auf dessen Schenkel Du gesessen hast, neben Hoppa-Hoppa-Reiter und Kriegserzählungen oktruiert haben und da Dein Opi der Einzige war, der sich für Dich Zeit nahm, ist es heute Dein einziger Bezugspunkt zur Aussenwelt, indem Du ihr von Nazimasken in allen Braunnuancen berichtest. Wie wäre es mit einem etwas stärkeren Opiat als Stimmuni?
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#15   biomilch   13:08:03 | Montag, 4. Oktober 2010
@Lisibald: Quisi quasi egal
Wichtiger ist, daß das heutige HS-Regime der DDR2.0 nicht auf die Kirche (Kurie) hört, und den Massenmord an den Kindern nicht nur pekunär befördert.
Es ist eine Schande, daß uns dieses Unrechtsregime aufoktroyiert wurde. Viel schlimmer noch ist, daß Massenmorde heute als normal dargestellt werden.
Und dieses ewige Geschimpfe und Gelüge über die Nationalsozialisten nervt nur noch. Sachliche Diskussionen sind unmöglich.
Bitte verwese möglichst schnell.
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#14   Lisibald Poier †   11:01:09 | Montag, 4. Oktober 2010
biomilch
Jemand wie Du wird es niemals mehr schaffen, sich in die Gesellschaft einzugliedern. Das ist sehr traurig, denn außer Nazis hast Du nix im Herzen. Du bist eine Schande für die Nachwelt. Geh hin, beichte und laß die Welt von Deinem Gelaber über Nazis verschont sein.
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#13   biomilch   10:54:41 | Montag, 4. Oktober 2010
Nicht nur das
Graf Galen hat nicht nur gg Maßnahmen des NS-Regimes protestiert.
Sondern auch und vor allem gegen die Verbrechen des demokratischen Besatzungsregimes. Gegen die Morde der Briten an Deutschen, gegen die Repressionsmaßnahmen.
Der Unterschied:
Die Nazis haben auf die Proteste reagiert und die Aktion T4 eingestellt.
Die Demokraten haben nicht reagiert und ihre Verbrechen weiter begangen.
Noch heute hört das BRD-Regime (HS-Regime) nicht auf die Kirche und ermrdet wöchentlcih ca. 2000 Kinder.
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#12   Mighty Counsellor †   21:23:38 | Freitag, 1. Oktober 2010
Da gibts doch noch die Windel Christi?
Schade, schreibt Clarissa nicht mehr.
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#11   Dupak   21:19:36 | Freitag, 1. Oktober 2010
Es ist doch völlig klar,
dass das geraubte Kulturgut restituiert werden muss.
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#10   Sefirot   14:04:06 | Freitag, 1. Oktober 2010
Mighty Counsellor: die soll wohl in
Tucson im Beisein von Presse,
Film und Fernsehen stattfinden…? O:) O:) O:)
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#9   Mighty Counsellor †   13:30:54 | Freitag, 1. Oktober 2010
Das Taufkleid braucht
der Kardinal für die Wiederauferstehung!
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#8   Sefirot   12:57:08 | Freitag, 1. Oktober 2010
Eine Wallfahrt zum Heiligen Rock
zeugt von kirchenhistorischem Bewußtsein,
aber das Taufkleid des Löwen von Münster
ist doch nicht der Heilige Rock. Oder soll
künftig eine eigene Wallfahrt ins Kloster
Dinklage führen… oder nach Tucson…?
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#7   Thomasius   11:31:50 | Freitag, 1. Oktober 2010
Ein treuer Christ
Das Hemd könnte zu Geld gemacht werden. Das allein interessiert den Pleitebanker.
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#5   DerRabe   10:46:22 | Freitag, 1. Oktober 2010
warum…
…ist das thema interessant???
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#4   Ehrenmann   10:32:17 | Freitag, 1. Oktober 2010
@ matt3
„grimmiger Blick“
Ja, er war ein „grimmiger“ und Mutiger Kämpfer gegen die NS – Diktatur.
Er wird deshalb auch „Der Löwe von Müster“ genannt.
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#3   matt3   10:17:57 | Freitag, 1. Oktober 2010
dieser Graf von Galen…
hat einen grimmigen Blick drauf… wie der Terminator in seinen besten Zeiten.
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#2   Fundi   09:51:13 | Freitag, 1. Oktober 2010
von Galen
Der Bankier saß in Haft, nicht nur in Untersuchungshaft, meine ich.
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#1   Ein treuer Christ   09:51:12 | Freitag, 1. Oktober 2010
Was ist denn so wichtig an einem Hemd?
ist das für Jesus, Gott oder irgendeinem Menschen von Bedeutung?
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