(kreuz.net) Die ‘subsistit-in’-Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils beinhaltet, daß die Katholische
Kirche nicht exklusiv, sondern nur substantiell mit der Kirche Jesu Christi identisch ist.
Damit wurde
dem Ökumenismus des Pastoralkonzils die Türe geöffnet.
Die wichtigste theologische Selbstrelativierung
Zu Recht bemerkte der damalige Kardinal Joseph Ratzinger am 27. Februar 2000 anläßlich einer Tagung
über das Zweite Vatikanische Konzil zum Thema „Über die Ekklesiologie der Konstitution ‘Lumen gentium’“:
„In der Differenz zwischen ‘subsistit’ [was eine bloß substantielle Identität besagt] und ‘est’ [das
die exklusive Identität besagt] liegt das ganze ökumenische Problem verborgen.“
Der Ökumeniker Otto
Hermann Pesch (78) schreibt zu der ‘subsistit’-Aussage in seinem Buch „Das Zweite Vatikanische Konzil“
aus dem Jahr 1994:
„Diese berühmte Formulierung in Artikel 8 der Kirchenkonstitution enthält die wichtigste
theologische Selbstrelativierung der Kirche Roms, die genau genommen dem Ökumenismusdekret überhaupt
erst Realitätswert gibt.“
Unterminierung des Rückkehr-Ökumenismus
Damit ist klar: Der Ökumenismus
des Pastoralkonzils war nur aufgrund der durch die ‘subsistit-in’-Lehre zum Ausdruck gebrachten Selbstrelativierung
der Kirche möglich.
Der Rückkehr-Ökumenismus, wonach die getrennten Brüder zu ihrem Heil zur Katholischen
Kirche zurückkehren müssen, wurde durch die konziliare Koexistenz-Ökumene ersetzt.
Das ist eine Folge
der genannten Selbstrelativierung der katholischen Kirche.
Der Autor ist Oberstudienrat für Mathematik,
Physik und Philosophie. Er hat an der Universität München bei Reinhard Lauth promoviert.
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#110 Sycamore 02:16:45 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
bassman / brot & ernst @bassman ich habe den Querulanten eine Weile verfolgt und wollte nur wissen ob
jemand … @Brot Ihre Liebe zu Kinder ist alles schön und gut, nur sie gibt Ihnen nicht das Recht, Menschen,
die Sie nicht kennen, alles Böse zu unterstellen. Ich kenne den Grund für Ihren Ressentiment gegen Katholiken
oder gegen das Gebet nicht. Ich möchte Ihnen jedoch sagen, wenn es sein muß, daß ich nicht kleinlich
bin bei meinen finanziellen Zuwendungen für Bedürftige, oder bei der Annahme von Patenschaften von Kindern
in der 3. Welt, damit sie eine Schule besuchen oder einen Beruf erlernen können, obwohl ich diese Menschen
nie zu Gesicht bekommen werde. Ich habe nie das Gebet als Ersatz für praktische Hilfe betrachtet, auch
gerade denjenigen gegenüber, die Sie erwähnt haben. Das Gebet ist ein sich an Gott wenden, damit er
denjenigen hilft, denen gegenüber wir machtlos da stehen. Eine Hilfe, die nur er imstande ist, zu gewähren –
für die Person des Betroffenen, für seine Seele, für sein Wohlbefinden und für sein persönliches
Schicksal. Diese sind Bereiche, wo Geld allein nichts verrichten kann. Die gehören also Gott, den wir
im Gebet erreichen. Es ist also dumm, über das Gebet zu spotten. Es gibt Fälle, wo wir nur durch das
Gebet einem Menschen wirklich helfen können, dadurch, daß wir ihn seinen Händen anvertrauen.
#108 Sycamore 00:18:28 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
ernst / brot Es war nur eine Frage, Freund! Eine unschuldige Frage! Kein Grund für Aufregung. Just relax,
man, get a powder, get your ass in gear and get going! Natürlich ist das nicht meine Meinung. So feine
Jungs wie Ernst und Brot, mit ihren so intelligenten Unterstellungen! Mit ihrer so herausragenden Intelligenz!
Man würde annehmen, sie seien Studenten, wenn sie ihre intellektuell zu vernachlässigenden Leserbeiträge
nicht aus dem Wichernheim veröffentlichen würden.
#104 ErnstSchneider 23:48:07 | Mittwoch, 6. Oktober 2010
@d…mm wie Brot Wenn so ein dreckiger Penner vor meinen Füßen jammernd herumkriecht, dann spucke ich
ihm ins Gesicht. Penner sind meist Linke und von Zecken befallen. Abends schließe ich ihn in mein Gebet
ein, und praktiziere Nächstenliebe. So einem Menschen zu helfen ist praktizierte Nächstenliebe.
#102 Sycamore 23:40:51 | Mittwoch, 6. Oktober 2010
Wissensdurst Ich würde die Sache nicht so einseitig sehen: die Schwierigkeiten eines solchen Diskurses
liegen auf beiden Seiten. Die Nächstenliebe – die Sie natürlich einschließt – ist Gottesgebot und ein
besonderer Bestandteil der Christlichen Lehre. Gott will, daß alle gerettet werden. Wie kann ich täglich
„Dein Wille geschehe“ beten, ohne daß ich mich mit diesem Wille identifiziere und dasselbe will? So seien
Sie versichert, Wissensdurst, daß Sie in meinem Gebet schon präsent sind und immer sein werden. Was
ich in meinem Gebet für Sie erflehe? Gesundheit und Glück in diesem Leben und das ewige Leben. Wie don
Bosco zu sagen pflegte: „Arrivederci in Paradiso!“ Danke für Ihre Wünsche!
#101 Wissensdurst † 22:55:22 | Mittwoch, 6. Oktober 2010
@sycamore Das ist eine klare Aussage Sie haben Recht, es ist leider kaum möglich mit Menschen, die religiös
stark vorgeprägt sind, Diskussionen zu führen. Lassen wir es also – gegenseitiges Respektieren sollte
aber der Minimalkonsens sein, wenn man sich schon nicht „liebt“ Ich wünsche Ihnen nach wie vor Erleuchtung,
dadurch Weisheit und last but not least Gelassenheit!
#100 Sycamore 22:49:10 | Mittwoch, 6. Oktober 2010
Wissensdurst Die intellektuelle Klinge zu kreuzen ging es nur nach den Regeln der Logik. Ferner, da es
sich um Texte handeln würde, ging es nur nach den Gesetzen der Hermeneutik. Die anfängliche Erfahrung
mit Ihnen in beiden Feldern ist, mit Verlaub, durchaus negativ. In der Regel versteht man sich nicht richtig
und der eine widerlegt das, was der andere nicht gesagt, bzw. nicht gemeint haben will. Dieses hin und
her führt zu nichts. Weltanschauungliche Diskussionen führe ich im Rahmen eines Forums überhaupt nicht
mehr, auf Grund der Beschränkungen des Mittels und der o.g. Gründe. Der Reiz, meinem Gegenüber mühsam
daran zu helfen, das RAD wiederzuentdecken, hält sich nach so vielen Jahren philosophischer Arbeit in
sehr engen Grenzen. Auseinandersetzungen im theologischen Bereich enden erfahrungsgemäß ergebnislos
mit dem Beharren der Kontrahenten auf die eigenen Positionen: Texte werden misinterpretiert, aus Zitaten
werden Schlußfolgerungen gezonen, die diese nicht ergeben, auf prägnante Fragen wird nicht beantwortet,
weil eine eindeutige Antwort darauf die eigene Position schwächen bzw. zu einem Schluß führen würde,
die man partout nicht ziehen WILL. Es gibt zu viele hoch subjektive, irrationale Elemente, besonders bei
einer Diskussion über die Grundfragen des Glaubens, die einen ungetrübten Diskurs verhindern. Das Ganze
ist erfahrungsmäß zeitraubend und mühsam: das Ergebnis gleich null. Ich habe es ein paar mal versucht,
tue ich es aber nicht mehr.
@sycamore Versuchen Sie nicht mich zu diagnostizieren Wenn sie wüssten wie gelassen ich bin – geradezu
entspannt. So ist man, wenn man in sich selbst ruht! Versuchen Sie auch, das sich selbst zu vermitteln?
Im Übrigen gilt meine Aussage von anderer Stelle: Ich hielte es für sinnvoll, wenn wir schon die intellektuelle
Klinge kreuzen, dies zu den Themen, die mehr als unsere Befindlichkeiten betreffen, zu versuchen. Das
könnte interessant werden.
Wissensdurst: Gelassenheit, mein Bester! Wieso so gereizt? Habe ich den wunden Puinkt getroffen? Ich sehe,
daß Sie nun Elemente meiner Diagnose des Durstigen an den Sender zurückreichen, parenetisch angereichert,
wie es eben Ihr schlechter Stil ist. Desto besser, wenn meine Vermutungen über Ihre sehr variable geistige
Geometrie nicht zutreffen. Per se ist die Festellung, daß der Horizont der Immanenz der Tod ist, und
nicht die Ewigkeit, völlig zutreffend. „Sein zum Tode“ haben ihn die Existentialisten genannt. Alles,
was Sie bisher in Ihren Beiträgen gesagt haben, bewegt sich im Rahmen des Immanentismus. Von Transzendenz
keine Spur. Vom Religiösen auch nicht, sogar die abschätzige Bemerkung über das „orientalische Wüstenvolk“
von dem man lächerlicherweise das Heil erwarte. Als letztes Vermächtnis, das „ne discere cessa“, an
sich ziemlich skurril; man denkt halt an das vom Staat gepriesenes ‘lifetime learning’. Keine geistige
Empfehlung, nur eine intellektuelle, wie man vom heidnischen Immanentismus erwarten könnte. Sie wünschen
mir Gelassenheit, Erleuchtung und Weisheit, wobei Gelassenheit hätte naturgemäß am Ende der Reihe stehen
sollen. Erleuchtung erhoffe ich mir vom Evangelium eines Sohnes des ‘orientalischen Wüstenvolkes’; was
die Weisheit angeht, wünsche ich mir über die Nichomakische Ethik hinaus die Weisheit des Heiligen Geistes
…, Sie wissen schon! Für Ihr Gebet, am besten nach dem Empfang der heiligen Sakramente, insbesondere
der Beichte, wäre ich Ihnen ewig dankbar. Ciao, bello!
@Aculeus: Werden Sie ganz einfach katholisch Das II. Vaticanum hat keine eindeutigen Häresien verkündet,
obwohl manches häresieverdächtig sein mag, z. B. über den Islam. Ansonsten gilt: Wer ein Dogma leugnet –
der ist ausgeschlossen, und Nichtkatholik: also Sie!
#96 Aculeus † 19:54:09 | Mittwoch, 6. Oktober 2010
@Rudolfus Sie haben völlig Recht ! Der Auftrag des „Chefs“ einer Religionsgemeinschaft ist unzweifelhaft
und eindeutig die r e i n e L e h r ezu bewahren. Darin haben sich die Päpste stets fleißig bemüht.
Wenn man ein Auge zudrückt bei dem Krampf des Zustandekommens mancher Dogmen und der z. T. tödlichen
Kämpfe unter den jeweiligen Kontrahenten hat man schließlich eine Lehre etabliert, die es zu bewahren
galt und gilt. So weit so gut. Dagegen würde ich auch nichts sagen, wenn nicht … so mancher Glaubensapostel
traditionellen Zuschnittes mir, als „normalem Katholiken“ klar machen will, dass nur die katholische Lehre
die einzig wahre und seligmachende ist. Wer das glauben will, sol es tun – ich halte dies nach wie vor
für anmaßend, überheblich und vor allem angesichts der Geschichte der Kirche für absolut unberechtigt.
Viel klügere Köpfe als wir beide haben das schon lange erkannt und im V 2 auch schriftlich niedergelegt.
Gewöhnen Sie sich daran!
@sycamore Wenn Sie die Meinungen nach der Anzahl der Köpfe akzeptieren – OK Ansonsten scheinen Sie entweder
ein Verständnis- oder ein Artikulationsproblem zu haben. Genau des Gegenteil Ihrer Vermutung – der Verhaftung/Anhaftung –
ist meine innere Haltung. Sie bringen den Tod als letzten existenziellen Horizont ins Spiel, als Unterstellung
und liegen – wie so oft – gründlich daneben. Vermuten Sie bitte weniger, lauschen sie auf das Gesagte
und unterdrücken Sie Ihr Ego bei der Beurteilung Anderer. Zumindest in Bezug auf mich sind Sie dort auf
dem spruchwörtlichen Holzweg. Ich wünsche Ihnen Gelassenheit, Erleuchtung und Weisheit.
Wissensdurst (13:14) Verglichen mit dem ‘esprit’ des Zähneputzens, den Sie mir zugemutet haben, bin ich
schon der Meinung, daß meine Erwiderung sachlich und zutreffend gewesen ist. Jedoch, ‘tot capita, tot
sententiae’. Daß Ihre Einstellung zukunftorientiert sein soll, ist wenig mehr als eine Banalität, die
ich nicht in Zweifel ziehen möchte. Sie scheinen sich in der Immanenz komfortabel eingerichtet zu haben.
Die Zukunftorientierung Ihres Denkens findet also im Tod seinen letzten existentiellen Horizont. Na bitte!
An den Punkt angelangt, könnte die Realität jedoch eine radikale Korrektur durchführen, die Ihnen wahrscheinlich
nichts nutzen würde, wie Pascal vermutet. Das ‘ne discere cessa’ hat mein wissenschaftliches Leben erst
ermögliht… Durch Gottes Gnade habe ich jedoch rechtzeitig gelernt, zwischen ‘Wissen’ und ‘Glauben’
zu unterscheiden, und beide, im je eigenen Bereich, gelten lassen. Den Spruch ‘ne discere cessa’ habe
ich demnach mit ‘ne credere cessa’ ergänzt und die beide, wie es sich gehört, dialektisch miteinander
verbunden. Was Zukunftorientierung betrifft, so betrachte ich meine Synthese als der Realität der Dinge
gewiß entsprechender als Ihre. Der menschliche Geist in seiner höchsten Ausformung – Platon sei hier
genannt – hat sich nie mit dem Zeitlichen zufrieden gegeban, sondern stets und zu Recht das Ewige alleine
als seiner ebenbürtig betrachtet. Ciao, bello!
@Aculeus: Die katholische Lehre ist alleine die Lehre Christi, deren Offenbarung mit dem Tod des letzten
Apostels des Herrn zu Ende. Um diese Offenbarung irrtumslos und getreu zu bewahren, und auszulegen, hat
uns der Herr mit dem hl. Petrus die Kirche hinterlassen – aber nicht überlassen. Diese Kirche beanspruchte
immer – und zurecht – die unfehlbare, irrtumslose Lehrautorität über die Lehre Christi, wenn sie diese
Lehre endgültig festlegt, seit den frühesten Tagen der Kirche, völlig zurecht, denn „die Pforten der
Hölle werden sie nicht überwältigen“. Garant der Unfehlbarkeit der Kirche war und ist immer der hl.
Petrus bzw. dessen aktueller Nachfolger, der immer die alleinige Letztinstanz war und ist. Der sel. Pp.
Pius IX und sein Dogmenkonzil Vaticanum I haben präzise und unfehlbar dargelegt, daß all das so ist,
wie es immer geglaubt wurde, trotz den häretischen Protesten verblendeter Möchtegernkatholiken. Niemand
anderer hatte jemals die Letztentscheidungsgewalt, und damit die der Kirche verheißenen Lehrunfehlbarkeit
inne, wenn nicht alleine der Papst, und darum ist die Unfehlbarkeitslehrautorität der Kirche immer und
zu allen Zeiten alleine im Papst konzentriert, der keinerlei Gremium verantwortlich ist, wie man vielleicht
vermutete, z. B. einem Konzil. Diese Vermutung wurde 1870 unfehlbar verworfen. Der Papst besitzt die alleine
Unfehlbarkeitsentscheidungsvollmacht, aus sich heraus, ohne Zustimmung durch irgendjemand anderen. Der
Papst ist die Letztinstanz, die keiner anderen irdischen Instanz untersteht. Alle von ihm getroffenen
Letztentscheidungen sind irrtumslos.
#92 Aculeus † 13:29:20 | Mittwoch, 6. Oktober 2010
@Rudolfus Immer geglaubt heißt doch nicht immer Richtig! Außerdem unterschlagen sie bei Ihrer aussage,
dass die Kirchenväter dieGlaubenssätze erst einmal selbst „kreiert“ haben um sie und vor allem die Gläubigen
dann „immer glauben zu lassen“. Das mit der Miterlöserschaft Mariens nehme ich zurück – nobody is perfect –
ich habe mich vertan, Entschuldigung. Unverkennbar ist allerdings, dass es Bestrebungen gibt, dies zu
einem neuen Dogma aufzubauen und damit quasi eine Göttin zu schaffen, aber das ist ein anderes Thema.
Ihre Aussage, dass die Päpste „schon immer unfehlbar“ gewesen sind, ist Quatsch! Richtig ist, dass durch
das Unfehlbarkeitsdogma derartiges festgelegt wurde und sich die Päpste „rückwirkend“ für unfehlbar
erklärten. Aber jeder vernünftig denkende Mensch weiß, dass das unlauter und unehrlich ist. Angesichts
der zahlreichen „sehr weltlichen Aktivitäten mancher Päpste“ um es einmal sehr vorsichtig zu formulieren,
ist der Wunsch der Kirche sich selbst die Absolution in Sachen Päpste zwar erkennbar, aber genau so leicht
als Scheinheiligkeitsmanöver zu durchschauen. Die Kirche ist MENSCHLICH und sie hätte bei vielen mehr
Glaubwürdigkeit, würde sie das endlich auch zugeben.
Sie lassen nach @sycamore Ich hätte etwas mehr Esprit in Ihrer Reprise erwartet. So ist es nur ein dröges
Aufkochen alter „Weisheiten“ von Ihnen. Nun gut, mancher kann es eben nicht besser. Das Sie bestimmte
Wortkombinationen ausschließlich mit bestimmten Erinnerungen assoziieren ist zwar normal, bestätigt
aber erneut, dass Sie über die Möglichkeit einer vergleichbaren, gar identischen Artikulation durch
andere so garnicht in Betracht ziehen. Lassen wir es einfach dabei, das wir die Dinge aus unterschiedlichen
Horizonten beurteilen. Ihrer mag der der Tradition sein, meiner geht darüber hinaus und ist zukunftsorientiert.
Vielleicht wollen Sie sich meinem Lebensmotto anschließen : Cato : Ne discere cessa
Durstig: herrliche Zeiten könnten Ihnen entgegenstehen Natürlich gewähre ich meinen Patienten bei ihrer
Rekonvaleszenz nach einer Lobotomie fachärtzliche Begleitung. Ich würde es natürlich auch bei Ihnen
tun. Wenn Sie jedoch detaillierte postlobotomische Erfahrungen sammeln wollen, so bleibt Ihnen der Weg
nicht erspart, sich selbst diesem wohltuenden Eingriff (Lobotomie) zu unterziehen. Dann müssten Sie allerdings
auf Ihren Gebrauch von Hallizunogenen zumindest zeitweilig verzichten. Sogar Ihre sprudelnde verbale Inkontinenz
wird, zumindest zeitweilig, unterbunden. Daß Sie unter anderen Pseudonymen auf diesem Forum aufgetreten
sind, schließe daraus, daß Sie wortwörtlich bestimmte Motive (z.b. das ‘orientalische Wüstenvolk’,
woraus in der Tat das Heil der Welt hervorgegangen ist), in Ihren Texten wiedergeben, aus dem Stil und
aus Ihrer milieutypischen Arroganz.
Aculeus: All diese Dogmensätze und Lehren wurden immer und zu allen Zeiten geglaubt, es gibt keine neuen
Lehren. Der Papst kann nur vorhandene Lehren als ausdrücklich unfehlbare und sichere Lehre dogmatisieren,
gegen die Irrenden. Das ist ein großartiges Geschenk, daß die Kirche, in Person des Papstes, diese sichere
und irrtumslose Lehrautorität besitzt. Du bist aber falsch informiert, wenn du schreibst, es hätte „1870“
ein Dogma über die Miterlöserschaft Mariens gegeben. Richtig ist, daß das katholische Lehre ist – aber
ein Dogma zu dieser Lehre, gegen die Irrenden, gibt es bis dato nicht. Vielleicht könntest du zitieren,
wo Maria 1870 so genannt wird. Möglich ist das ja, nachdem es authentische katholische Lehre ist. Als
Dogma wurde die Lehre aber nicht verkündet, obwohl es sich viele vom Papst wünschen würden, um die
Irrenden in die Schranken zu weisen. Der Papst „wird“ nicht 1870 zum „Vicarius Christi“, oder zum „Alleinunfehlbaren“.
Der Papst ist all das immer schon gewesen, seit Petrus, so wie alle katholische Lehren seit Anbeginn der
Kirche galten, zumindest implizit. Die volle Lehrdefinition geschieht im Laufe der Geschichte, durch den
unfehlbaren Papst, aber es ist immer nur die Definition und die genaue Erklärung und die Reflexion dessen,
was immer schon zum Glaubensschatz der Kirche gehörte.
Aculeus Uihhh…da hast du dir aber Mühe gemacht. Vielen Dank dafür! Die meisten Dinge wusste ich gar
nicht. Also ist das alles Menschenwerk und es steckt nichts Heiliges o. ä. dahinter. War mir aber auch
klar.
#87 Aculeus † 12:19:06 | Mittwoch, 6. Oktober 2010
@ Gut-Gläubigen Ergänzungen Es ist wichtig zu wissen, dass die vom „hl. Geist“ inspirierten Beschlüsse
nicht etwa auf das „finstere Mittelalter“ beschränkt gewesen sei. Der Vollständigkeit halber deshalb
hier noch ein paar Ergänzungen zu den von Katholiken zu gleubenden Grundsätzen: 1530Der Mensch ist von
Natur aus sündig. Die „Erbsünde“ findet die „Augsburger Konfession“ der lutherischen Protestanten wichtig,
manche andere Dogmen werden hingegen verworfen: „Wir lehren, dass nach dem Fall Adams alle Menschen, die
auf natürliche Weise geboren werden … Verdammnis und ewigen Tod über diejenigen bringt, die nicht
durch Wasser und Geist wieder geboren werden.“ Die Confessio Augustana legt einen ganzen Reigen von Glaubenssätzen
fest, unter anderem über den „gerechten Krieg“, die für die lutherischen Protestanten bis heute gelten
sollen und bekräftigt manche von ihnen, indem sie Abweichler mit dem Fluch der Verdammnis bestraft („Anathema“)
1854 Die „unbefleckte Empfängnis“ Mariens zur Vermeidung ihrer Erbsünde ist dem Papst Pius IX so wichtig,
dass er sie in einer „Bulle“, einem päpstlichen Schreiben für verbindlich erklärt – gegen den Rat der
deutschen und österreichischen Bischöfe 1870 wird der Papst zum „wahren“ Stellvertreter ‘Christi’ 1870
Der Papst ist unfehlbar, so beschließt das erste vatikanische Konzil 1870noch ein Beschluss: Maria ist
„Miterlöserin“ 1950 Maria ist mit ihrem Körper in den Himmel aufgenommen worden („leibliche Aufnahme“).
Das legt Papst Pius XII. fest
@sycamore Sie halluzinieren Nur so sind Ihre Ausfälle „…als Sie sich unter anderen Pseudonymen auf
diesem Forum…“ erklärbar. Für solche Dinge gibt es medizinische Beschreibungen und – seien Sie getröstet –
auch Behandlungsmethoden. Vertrauen Sie sich jemanden an. Ihre rhetorische Ausstattung lassen wir jetzt
besser unkommentiert. Aber vielleicht können Sie dem Forum erklären wie das so ist – nach einer Lobotomie.
Sie scheinen Erfahrung zu haben.
Wissensdurst: der Flotte kann nicht mehr lachen Der Spruch stammt eigentlich von Ihnen, werter Scharlatan,
als Sie sich unter anderen Pseudonymen auf diesem Forum lächerlich machten. Er ist seither Teil meiner
ständigen rhetorischen Austattung geworden, wenn es sich nicht mehr lohnt, irgendjemand ernst zu nehmen.
Wenn Sie so weitermachen, werde ich Ihnen mein ebenfalls standardisierte Lobotomieangebot unterbreiten.
#84 Aculeus † 12:00:58 | Mittwoch, 6. Oktober 2010
@ Gut-Gläubigen Die Kirche Roms relativiert sich nicht nur , sie belügt sich selbst Was ist von einer
Kirche zu halten, die heute Dogmen als gottgegeben bezeichnet und verleugnet, dass es Menschenwerk ist:
325 Die Trinitätslehre wird beschlossen. Gott ist kirchenoffiziell nun Vater, Sohn und Heiliger Geist
gleichzeitig. Bis heute versteht das keiner, aber nach Meinung von Forschern ging es wohl eher darum,
dass die eine Fraktion in der christlichen Kirche auch in Glaubensfragen über die andere siegen musste.
Denn gleichzeitig wird auf dem Konzil von Nicäa die christliche Kirche zur Staatskirche 418und danach:
Die Konzile von 418, 431 und 529 beschließen die Sünde der Menschen und Gnade Gottes. Sie stärken außerdem
die Macht des römischen Bischofs, der nur der Legende nach ein Nachfolger des Apostels Petrus ist. 431
Maria wird zur Mutter Gottes (also nicht nur des Jesus) erklärt, durch das Konzil von Ephesus. 553 Marias
jungfräuliche Empfängnis, beschlossen vom Konzil von Konstantinopel 590-604 Die Macht des Papstes festigt
gegenüber anderen Bischöfen Papst Gregor I. 1139 Der Pflichtzölibat für den Klerus – beschlossen vom
Laterankonzil, zuvor auch 1075 auf der „Fastensynode“ von Gregor VII. verkündet. 1215 Die Wandlung: Das
Abendmahlsbrot ist TATSÄCHLICH als der Körper von Jesus anzusehen, und zwar seit dem vierten Laterankonzil
1439 Die sieben Sakramente. Das Konzil von Florenz legt fest, dass Gott durch die Kirche sieben heilige
Sakramente spendet: Taufe, Firmung, Abendmahl, Buße, Salbung, Priesterweihe und Ehe. Von wegen „hl.Geist“,
MACHT ist’s
@sycamore Selbst an Originalität mangelt es Ihnen Als ich diesen letzten Spruch – von Ihnen – das erste
Mal hörte ist mir noch vor Lachen der Schnuller aus dem Gesicht gefallen. Heute kann ich dazu nicht einmal
mehr gähnen. Machen Sie einen Auffrischungskurs in geistiger Beweglichkeit – tut Ihnen sicher gut.
@Wissensdurst Nun aber wird im Altersheim das Licht ausgeschaltet, also ab ins Körbchen und das süße
Mäulchen zumachen, bis morgen früh, wenn Sie Ihren verbalen Durchfall mit der üblichen Inkontinenz
unter den Foristen streuen können. Beim Träumen denken Sie auch an den großen Philosophen Frank Zappa,
der einmal sagte: Typen wie Wissensdurst (sic) würden ein Argument selbst dann nicht erkennen, wenn dieses
sie am Allerwertesten beißen würde.
#79 Antipacelli † 19:05:17 | Dienstag, 5. Oktober 2010
Ist eigentlich bewiesen, dass der heilige Petrus jemals in Rom war? Und wer sagt, dass er auch Bischof
von Rom war?? Und wer sagt, dass er einen Nachfolger als Bischof von Rom eingesetzt hat???
@ Nr. 17 Was ist los mit Ihnen? Sprachlos geworden? Erst plustern Sie sich auf und platzen fast vor Wissen.
Wenn man sie zu einer konkreten Aussage bewegen will, herrscht Funkstille. Keine Zeit, keine Lust, oder
war das nur heiße Luft, das mit Ihrem „Christusereignis“? Es wäre, auch aus Gründen der Höflichkeit
schön, wenn sie eine Antwort – ich weiß es nicht gilt auch – geben würden.
Karljosef: Kleiner Nachtrag Der quantitative Gesichtspunkt scheint mir sogar im Vortrag von G. Pozzo besonders
ausgeprägt. Kurz nach dem Satz: „Eine Kirche ist im vollen Sinne nur da auszumachen, wo sich die notwendigen
und unverzichtbaren ‘heiligen’ Elemente vereint finden, …“ heißt es: „Wenn eines dieser Elemente fehlt
oder mangelhaft vorhanden ist, wird die kirchliche Wirklichkeit in Proportion [!] zum entsprechenden Mangel
verfälscht. Zu dem „in Proportion“ würde aber besser passen: „vermindert“. Dann ließe sich das Maß
an Kirchlichkeit einer christlichen Gemeinschaft mit dem ersten Strahlensatz („Dreisatz“) berechnen, wobei
auf der einen Achse die kirchlichen Elemente, die sie besitzt, abgetragen werden und auf der anderen der
Prozentsatz ihrer Kirchlichkeit. Für die katholische Kirche wären dann auf der Elemente-Achse alle Elemente
abzutragen und auf der Kirchlichkeits-Achse 100%. Der Schnittpunkt der Parallele zu diesen beiden Punkten
durch den Punkt auf der Elemente-Ache, der zu der betreffenden Gemeinschaft gehört, ergäbe dann auf
der Kirchlichkeits-Achse den Prozentsatz ihrer Kirchlichkeit.
@Sycamore Sie sollten sich ordnen und zwar nicht nur Ihre Kleidung. Putzen sie Ihre Zähne, damit nicht
nicht so verstrubbelt reden und schreiben. Und nicht vergessen, vor Betätigung der Tastatur / resp. des
Mundwerkes – Gehirn einschalten. Es hilft enorm, wirre Argumentationen verständlich zu artikulieren.
Wenn Sie es sich leisten können, dürfen Sie gerne eine Seminar bei mir belegen. Schönen Tag noch!
@Wissensdurst Es wird allmählig langweilig, Ihnen alles erklären zu müssen, was ich NICHT gesagt habe.
Sie zeigen einen akuten Mangel an hermeneutische Disziplin und eine ungezügelte verbale Inkontinenz.
An Ihren weiteren Spekulationen habe ich wirklich kein Interesse. Sorry.
Nr. 17 Sie sollten noch Stellung beziehen Aculeus hat eine Reihe von weiteren Fragen gestellt, mich interessiert
darüber hinaus ein besonderer Aspekt Ihrer Aussage: >Das „Christusereignis“ (Sprachregelung der Neotheologen)
und die Durchschalgskraft der Auferstehung ist von einer beispiellosen historischen masse an seriösen
hinweisen gezeichnet die im gegensatz zu anderen hist ereignissen in diesem zeitabschnitt seinesgleichen
sucht.< Wenn dem so ist, wieso findet sich in der allgemeinen, nichtchristlichen Geschichtsschreibung
nichts, was ein so bedeutendes, in der Welt einmaliges Ereignis beschreibt? Auferstehung gab es weder
vorher noch nachher – glauben sie allen Ernstes, die Geschichtsschreibung hätte so ein fundamentales
Ereignis übergangen? Und weiter: > Alleine das Erleben von sehr vielen schuf ein Bewusstsein und keineswegs
eine erzählerische Überladung eines belanglosen Ereignisses wie es die Kritiker suggerieren wollen<
Das wäre ja so etwas wie ein kollektives Bewusstsein im Gedächtnis der Menschen – oder verstehe ich
Sie da falsch? Warum verschwindet dann dieses kollektive Bewusstsein, wo doch Hirnforscher in anderen
Bereich anscheinend immer mehr auf derartige Manifestierungen hinweisen?!
#73 Aculeus † 11:24:03 | Dienstag, 5. Oktober 2010
@ Goldengel Lesen des Textes erleichtert das Verständnis! Guten Morgen Goldengel, bei allem Eifer – lesen
sie bitte nach was ich zur Sache geschrieben habe: >Die Kritik richtet sich nicht gegen die „Geschichte“,
sie richtet sich an die Interpretation, die von der Kirche damals und heute in die Berichte gelegt wird.<
Ich werde Sie und niemand daran hindern Ihren Glauben so zu leben, wie Sie es für richtig halten, ja
ich kritisiere Ihren Glauben noch nicht einmal. Wogegen ich mich wehre sind die Aussagen, die alle die,
die von Ihrer Glaubensauffassung nicht entsprechen, der Verdammnis anheim fallen, in den Orkus gehen,
im Höllenfeuer brennen, das Angesicht Gottes nicht sehen, Satan’ s Beute sind usw. usf… Das halte ich
für anmaßend, überheblich und – sorry – für ziemlich dämlich. Es führen nämlich viele „Wege zum
Ziel“ und nicht nur der von Ihnen bevorzugte!
@monens Ihre Lieblingsgegner, die Freimaurer zersetzen also nach Ihrer Auffassung. Ich habe mir – als
Katholik – das in Ihren Ausführungen gepostete apostolische Glaubensbekenntnis durchgelesen. Es ist das
gleiche, das ich als Schüler gelernt habe. Dann habe ich mir umfangreiche Literatur der Freimaurer zu
Gemüte geführt und nach einer Stelle gesucht, die gegen dieses Glaubensbekenntnis etwas sagt oder dazu
aufruft. Dabei habe ich nicht nur die sog. ersten drei Grade der Johanneslogen, sondern auch die Rituale
der Hochgrade angeschaut. Ich verrate Ihnen ein überaus großes Geheimnis: Es gibt nicht eine einzige
Stelle, die dieses Glaubensbekenntnis in irgend einer Form anzweifelt oder, was viel schlimmer wäre,
zum Kampf gegen dieses Bekenntnis aufruft. Haben sie da bessere Informationsquellen? Wenn ja, lassen sie
sie mich wissen – aber ich denke das würde auch der Welt helfen, wenn Kirchengegner gefunden und entlarvt
würden. Ach, ich habe doch etwas gefunden: Die Freimaurer, die sich mit Religionsfragen prinzipiell nicht
beschäftigen – genau so wenig wie mit Politik – erklären, dass sie Dogmen, die auf einem Absolutheitsanspruch
basieren für falsch halten. Dabei ist es egal wer solche Dogmen aufstellt.Ob das Christen, Muslime oder
sonstwer tut – niemand hat die Gewissheit, im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein. Das sind die Gegner
derer, die das freie unabhängige Denken unterbinden wollen. Jetzt verstehe ich Ihre Angst und Wut! Bleiben
Sie gelassener – und handeln Sie nach den Geboten der Bergpredigt.
#71 Goldengel 11:04:53 | Dienstag, 5. Oktober 2010
Auferstehung Christi! Manche werden „ihre Belege“ zur Auferstehung schon noch bekommen – und zwar dann,
wenn sie es wohl am wenigsten erwarten. Die Wahrheit der Auferstehung und Gottessohnschaft Christi besiegt
die Lüge, auch den Lügner.
#70 Aculeus † 10:58:29 | Dienstag, 5. Oktober 2010
@Nr. 17 Womit belegen Sie Ihre Aussagen? Sie sind zu unpräzise – kurze Zeit nach dem Tode ????? – wann
bitte? 5 Jahre, 50 Jahre? 350Jahre? Ich habe auch an keiner Stelle behauptet, dass man voneinander abgeschrieben
hat! Interessant, dass Sie das erwähnen. Aber nehmen wir einmal an, verschiedene -es waren mehr als die
vier von der Kirche zugelassenen – hätten nach ca. 50 Jahren unabhängig voneinander die Ereignisse beschrieben.
Glauben Sie allen Ernstes dass diese Aufzeichnungen als korrekt und verbindlich anzusehen wären? Das
wäre so, als hätten vier Menschen im Jahr 2000 aus den Erzählungen unserer Eltern die Geschichte des
2. Weltkrieges rekonstruieren müssen. Einiges Wahres, sehr viel persönliches aber nur bedingt historisch
richtiges wäre das Ergebnis. Und – was ist mit den Apokryphen? Keine Meinung? Und – was ist mit Kaiser
Konstantin, dem Nichtchristen, der Ordnung in den Laden brachte? Die Kritik richtet sich nicht gegen die
„Geschichte“, sie richtet sich an die Interpretation, die von der Kirche damals und heute in die Berichte
gelegt wird.
wissensdurst mitlerweile ist bekannt dass die evangelien kurze zeit nach dem tode Christi entstanden.
Auch das Johannesevangelium ist viel früher anzusetzen. Keineswegs wurde von einem abgeschrieben sondern
viele voneinander unabhängige und unbekannte die darüberhinaus voneinander weit entfernt waren schrieben
von einem identischen Ereignis. Das „Christusereignis“ (Sprachregelung der Neotheologen) und die Durchschalgskraft
der Auferstehung ist von einer beispiellosen historischen masse an seriösen hinweisen gezeichnet die
im gegensatz zu anderen hist ereignissen in diesem zeitabschnitt seinesgleichen sucht. Alleine das Erleben
von sehr vielen schuf ein Bewusstsein und keineswegs eine erzählerische Überladung eines belanglosen
Ereignisses wie es die Kritiker suggerieren wollen
@sycamore Mephisto hätte seine Freude an Ihnen Keine philosophische Doktrin, nein Sie personifizieren
eine Heilslehre und wollen damit den Wahrheitsanspruch durch die Forderung nach Glauben an den Begründer
zementieren. Das NT = Aufzeichnungen von Menschen, lange nach dem Tod des Begründers,mündliche Überlieferung
aus zweiter und dritter Hand. Dabei sind diese Aufzeichnungen weder authentisch, noch vollständig. Die
Aufzeichnungen, die nicht passten, wurden kurzerhand aus der Schriftensammlung verbannt, nicht anerkannt
und sind heute z.T. als apokryphe Evangelien bekannt. Und „die kirchliche Tradition“. Mein Bester, Ihnen
ist die Steigerung des Absurden gelungen. Die kirchliche Tradition funktionierte so, dass man lange über
die Gottessohnschaft Jesu diskutierte, wie über viele andere, heute als Dogma festgelegten Glaubenssätze.
Es bedurfte eines nichtchristlichen Kaisers, Konstantin, dem die Streitereien „auf den Senkel gingen“,
um per „Order de Mufti“ dem Theater ein Ende zu bereiten.Der wurde in einen glühenden Christusverehrer
umfunktioniert, wie so manche Geschichtsschreibung kirchlicher Herkunft die Dinge immer so darstellte,
wie es opportun war. Sie verkennen, das meine Intension nie die Bezweiflung eines Glaubens war, sondern
der Widerspruch der von Ihnen jetzt erneut durchgeführten Vermischung des Glaubens und der Unfehlbarkeit.Keine
Religion hat diesen Anspruch! Letztlich bleibt jeder Religion nur die Hoffnung nicht die Gewissheit. Wer
derartiges behauptet ist ein Scharlatan!
Karlkosef: „Eine Kirche ist im vollen Sinn …“ Ich denke, dass der Artikel von Guido Pozzo auf der Linie
von „Dominus Iesus“ und der Erklärung der Glaubensk. vom 7.2007 liegt. Das Ökumenismusdekret sagt in
Art.3, dass die Kirche aus Elementen erbaut wird und diese Elemente befinden sich angeblich, in mehr oder
weniger hohen Maße auch außerhalb der katholischen Kirche. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang
der Satz von G. Pozzo: „Eine Kirche ist im vollen [!] Sinne nur da auszumachen, wo sich die notwendigen
und unverzichtbaren ‘heiligen’ Elemente vereint finden, …“ Das liegt ganz auf der Linie von „Dominus
Iesus“, wo Kardinal Ratzinger sagt: „ … dass die Kirche Christi … voll [!] nur in der der katholischen
Kirche weiter besteht.“ Auffällig ist im Vortrag von Pozzo, dass er von der Unteilbarkeit der Kirche
spricht, was ihn aber sogleich in Schwierigkeiten bringt: „In dem Paradox [!], sozusagen, zwischen Einzigkeit
der katholischen Kirche und Existenz von wirklich kirchlichen Elementen außerhalb dieses einzigen Subjekts,
…“ Wenn nämlich die Kirche aus Elementen erbaut ist, wie das Ökumenismusdekret sagt, dann ist sie
nicht unteilbar, weil die Elemente als selbständige Teile verstanden werden, was ihre angebliche teilweise
Existenz auch außerhalb des Gefüges der katholischen Kirche zeigt. Kurzum: Wenn man an der Unteilbarkeit
der Kirche festhält, dann ist es tatsächlich paradox von Elementen von ihr außerhalb ihres Gefüges
zu sprechen.
@Religionsfreie: Die Unfehlbarkeit der Kirche bezieht sich ausschließlich auf die apostolische Glaubenslehre!
Die Kirche kann nicht ihren eigenen Lehren widersprechen. Die Kirche kann kein Dogma verkünden, das einem
anderen Dogma widerspräche. Ein solches Dogma wäre ungültig und würde den Kirchenausschluß des Papstes
bedeuten, der ein solches Antidogma verkünden würde, und damit auch dessen sofortige Amtsenthebung vom
Papstamt. Die Kirche verkündet nur dann eine unfehlbare Lehre, wenn sie dies ausdrücklich erklärt (durch
den Papst) – alleine das ist die päpstliche Unfehlbarkeit, nämlich die kirchliche Unfehlbarkeit. Simple
Handlungen des höchsten Kirchenamtsträgers, des Papstes, können nicht unfehlbar sein. Unfehlbar kann
nur die kirchliche – also päpstliche – Lehrverkündigung sein. Irdischer Garant der kirchlichen Unfehlbarkeit –
in ihrer Lehre! – ist alleine der Papst, und der ersetzt, wie Sie richtig bemerkten, auf Erden Christus,
er ist der Vizechristus auf Erden, und leitet die irdische Kirche an Christi Statt, aber er ist natürlich
nicht Christus. Das weiß doch jeder!
@Wissens: Sie vergaloppieren sich wieder! Ich habe nicht einmal im Ansatz den Versuch gemacht, den Wahrheitsanspruch
der katholischen Kirche zu legitimieren. Sie vergaloppieren sich hoffnungslos. Ich habe lediglich festgestellt,
daß die Lehre der Kirche nicht eine philosophische Doktrin ist, die von sich selbst behauptet, wahr zu
sein, sondern eine Heilslehre, die man im Glaubensgehorsam akzeptiert oder aber nicht, deren Fundament
die Autorität dessen ist, der sie verkündet hat, d.h. Jesus Christus. Was er verkündet hat, wissen
wir aus dem Neuen Testament und aus der kirchlichen Tradition. Nun werde ich gewiß nicht in die Spezifika
der Lehre der katholischen Kirche eintreten, woraus sie ihren Anspruch ableitet, die wahre Kirche Jesu
Christi zu sein, wie ein Leser naiverweise einst von mir verlangte. Hier wäre ein Kurs in Ekklesiologie
zu absolvieren. In 1500 Buchstaben- Segmenten nicht machtbar. Auf der philosophischen Ebene, freuen Sie
sich vorerst darüber, daß es auch eine andere Wahrheit gibt als die eines stets revidierbaren wissenschaftlichen
Interpretationsmodell, bzw. daß die menschliche Vernunft nicht auf die Wahrscheinlichkeit begrenzt ist,
wie die Akademie behauptet. Denken Sie mit Freude an Augustinus, der die Skeptiker mit seinem „Si error,
sum.“ widerlegte, oder an Descartes mit dem bereits zitierten „Cogito, ergo sum.“ als Exemplar des absolut
Wahren. Geniessen Sie John Henry Newmans „Grammar of Assent“ oder Kierkegaards „Entweder, Oder“ und bereiten
Sie Ihren Geist zum Sprung des Glaubens.
@monens ich kann nirgendwo kirchenfeindlichkeit erkennen. vielleicht sollten sie endlich mal dazu übergehen,
wenigstens die bergpredigt zu lesen … und sich an die dortigen vorgaben zu halten. wo steht denn in
ihrem credo, dass man den papst kritisieren darf?
Freimaurerisches Zersetzspiel Dieses verursacht offenbar eine Leseschwäche www.razyboard.com/…07688-5821686-0.html
oder wie sonst kann man derartig verbissene Kirchenfeindlichkeit erklären ? Doch mit bewusster Ablehnung
der Wahrheit Jesus Christus ? Der römisch katholische Glaube, im „Credo“ zusammengefasst www.razyboard.com/…07688-5821650-0.html
ist das „Sprechen des Heiligen Geistes“, nirgendwo anders als in der unfehlbaren Glaubens- und Sittenlehre
der Kirche will Er gehört werden
@rudolfus Die katholische Lehre ist unfehlbar richtig mal ganz davon abgesehen, dass diese behauptung
noch jeglichen beweises harrt, heißt das ja dann auch, dass der papst auch dann unfehlbar richtig liegt,
wenn er die kirche auflöst und alle liegenschaften verkauft, um den erlös den bedürftigen zukommen
zu lassen. unfehlbar richtig war demnach auch das 2. vatikanum und die ökumene sowie sämtliche bischofsentscheidungen
bis zur demission von mixa, der exkommunikation diverser pius-sekten-priester usw usf. was kritisieren
sie dann eigentlich? der katholiszismus hat jesus durch den papst ersetzt. jetzt sollten sie auch endlich
dazu übergehen, bedingungslos hinter diesem papst zu stehen. und dazu gehört das unterdrücken jeglicher
papstkritik. schließlich war sogar bei der wahl ratzingers doch angeblich der heilige geist anwesend.
oder liege ich da falsch?
Die katholische Lehre ist unfehlbar richtig, alles, was zur katholischen Lehrüberlieferung dazugehört.
Alleine diesem hat ein Katholik in einem Vorausgehorsam vollumfänglich zuzustimmen. Eine andere Sache
sind die irrigen Taten der Kirchenmitglieder. Diese haben mit der Lehre nichts zu tun. Die Kirche selbst
ist eigentlich makellos und heilig. Makelhaft und unheilig sind nur irdische Trägervereine, die der Kirche
dienen, und die man theologisch inkorrekt als „die Kirche“ bezeichnet. Die irdischen Trägervereine sind
die irdischen Mitgliederstrukturen, eine Art „Verein für die Kirche“. Die Kirche selbst ist ein unsichtbares,
mystisches, nichtgreifbares Wesen, das in den Kirchenträgern wirkt. Aber die Kirchenträger sind nicht
„die Kirche“, wie man oft pars pro toto sagt. Die Kirche selbst im theologischen Sinn ist unfehlbar und
heilig, und die unsichtbare Quelle allen Gutens ihrer irdischen Trägerpersonen und Trägervereine. Die
Kirche kommt zum Vorschein in den Sakramenten, die von Christus eingesetzt sind, in ihrer unfehlbaren
Lehrverkündigung, in allem Guten und Heiligen in den Katholiken. Die eigentliche Kirche ist übernatürlich,
göttlich und ausschließlich gut. Das Gegenteil davon sind die Menschen und die irdischen Kirchenmitglieder,
die nur einen irdischen Trägerverein konstituieren.
@Rudolfus Das würde aber auch bedeuten das man der Kirche für den ganzen Mist den sie in ihrer Vergangenheit
gebaut hat einen Persilschein auszustellen. Das kanns wohl nicht sein.
@Oh-Happy-Day: Es genügt die Intention zu haben, alle Dogmen der Kirche zu glauben, Katholik sein, heißt,
eine Blancounterschrift unter die unfehlbar definierten Lehren der Kirche zu setzen. Die Kirche wird es
dir sagen, wenn du gegen ein Dogma verstößt, damit du dich korrigieren kannst. Es ist Aufgabe der Katholiken,
immer bereit zu sein, sich vom unfehlbaren Lehramt der Kirche korrigieren zu lassen. Solange du die Intention
hast, alle Dogmen zu glauben, und du der Kirche die Blancounterschrift gegeben hast, ist alles in Ordnung.
Die eine heilige katholische und apostolische Kirche Sie ist der geheimnisvolle Leib der Wahrheit Jesus
Christus; in dieser von Ihm monarchisch und männlich hierarchisch eingesetzten hl. Kirche www.razyboard.com/…07887-5876739-0.html
setzt Er sein Erlösungswerk fort www.razyboard.com/…07887-5852715-0.html Er fragt keine „Wissendürstenden“
um „Erlaubnis“; die Wahrheit Jesus Christus ist unveränderlich, ebenso seine Gebote, die Kirche alleine
hat die Vollmacht der Schlüssel-, der Binde und der Lösegewalt! www.razyboard.com/…07688-5821686-0.html
Sie alleine hat die sakramentale Vollmachten www.razyboard.com/…07691-5922243-0.html sie alleine ist
übernatürlich und heilig
#55 OH-HAPPY-DAY 15:04:10 | Montag, 4. Oktober 2010
Alle Dogmen – bitte mal alle aufzählen… Wer glaubst Du kann das von den Autoren hier… geschweige
denn von den Lesern oder auch von den Piusbrüdern und sie alle gleichzeitig noch erläutern. Denn um
zu wissen, woran ich glaube, muss ich es auch verstehen, oder? Bitte mal aus dem Stand (nicht erst lange
googeln) das 7. das 21. das 55. und 118. Dogma erläutern. Danke!
Das II. Vaticanum konnte keine Dogmen leugnen, weil es sonst vom Glauben abgefallen wäre, die Römisch-Katholische
Kirche ist der einzige Weg zu Gott, das ist unfehlbares Dogma des Dogmenkonzils von Florenz. Wer ein Dogma
leugnet, wäre Formalhäretiker und offizieller Apostat, d. h., hätte das II. Vaticanum unter dem Papst
das getan, wären alle Beteiligten, die dieses Gegendogma verabschiedet hätten, Apostaten geworden, beginnend
mit dem Papst selbst, dessen Anerkennung alleine einen Konzilstext gültig macht oder nicht, und wir hätten
einen Expapst und einen Haufen Exkirchenbischöfe gehabt, wer auch immer einem solchen Gegendogma zugestimmt
hätte. Das ist aber nicht geschehen, es bleibt bei einem doppel- und mehrdeutigen Rumlavieren. Das II.
Vaticanum war eine Pastoralkonferenz, die den Startschuß zu teuflischem Chaos brachte, ein wahrer teuflischer
Racheakt zum großartigen unfehlbaren Dogmenkonzil Vaticanum I, das das große apostolische Geschenk der
Alleinunfehlbarkeit des Papstes definierte, der alleine Träger kirchlicher Unfehlbarkeit ist, ohne Zustimmung
durch die ihm untergebene Kirche. Im Gegenteil, kein Konzil (= Rat [für den Papst]) erlangt Gültigkeit
ohne Zustimmung und Verkündigung durch den Papst. Ein Konzil kann dem Papst immer nur Vorschläge unterbreiten.
Der Papst benötigt aber auch überhaupt keinen Rat, um seine Lehrentscheidungen zu treffen. Unfehlbar
ist der Papst alleine.
@sycamore Das ist eine sophistische Spitzfindigkeit mit der Sie den Wahrheitsanspruch zu legitimieren
versuchen. Das bleibt Ihnen selbstverständlich unbenommen – ich werde nichts unternehmen um Ihnen Ihren
persönlichen Glaubenssatz zu bestreiten. Das, das ich für falsch halte ist der auf andere ausgedehnte
Anspruch, dass nur die Katholische Kirche den Wahrheitsanspruch beinhaltet, weil, wie Sie sagen, sie die
Wahrheit wäre. Diesen Anspruch angesichts der anderen Möglichkeiten aufrecht zu erhalten, schließe
ich aus, weil eine solche Lehre dazu führt denjenigen, der sich DIESER Wahrheit nicht anschließt sofort
zu einenm Nicht- oder Ungläubigen zu machen. Das ist kein philosophischer Ansatz sondern eine Frage nach
dem Inhalt der Wahrheit – deshalb der Hinweis auf die Ringparabel.
Wissens: machen Sie es sich nicht zu leicht! Selbstgebastelte Tautologien, mein Bester! Ich habe nie gesagt:„Die
Kirche hat die absolute Wahrheit, deswegen ist die Wahrheit der Kirche absolut.“ Ich habe gesagt, daß
jede Wahrheit qua Wahrheit absolut ist, oder keine. (Betrachten Sie etwa „Ich denke, also bin ich“ als
„relative Wahrheit“?) Ferner, daß die katholische Kirche, indem sie der mystische Leib Christi IST, kann –
im Diskurs des Glaubens, natürlich – von sich sagen, die absolute Wahrheit nicht nur zu haben sondern
sogar zu sein. Dies einmal geklärt, ja, es handelt sich hier um Glauben und nicht um Empirie, denn die
Inhalte des Glaubens sind nicht vom empirischen Urteil greifbar (per definitionem wohl). In der Aussendungsrede
beauftragt Christus seine Jünger damit, das Evangelium allen Völkern zu verkünden und fügt hinzu:„Wer
glaubt wird gerettet, wer nicht glaubt wird nicht gerettet.“ Sie fragen nach den Gründen des Glaubens.
Buddha, Mohammed und Christus stehen vor Ihnen und tragen ihre jeweilige Botschaft vor – Mohammed und
Christus zumindest mit Anspruch auf absolute Geltung und mit entscheidenden Konsequenzen für Ihr Heil.
Wie werden Sie sich entscheiden? Gewiß nicht nach der Parabel der drei Ringe, denn es handelt sich hier
nicht um eine philosophische Doktrin mit Wahrheitsanspruch sondern um eine Heilslehre. Ihre Zustimmung
oder Verweigerung entscheidet über Ihr ewiges Heil. Die damit verbundenen Überlegungen überlasse ich
gerne Ihnen. Was mich angeht, so habe ich diesen Schritt bereits vollzogen.
@sycamore Das sollten sie aber jetzt bitte einmal eindeutig begründen Das was Sie als „empirischen Beweis“
anführen ist nichts anderes als eine Tautolgie: Die Kirche hat die absolute Wahrheit, deswegen ist die
Wahrheit der Kirche absolut. Sorry, das ist doch Nonsens! Gerade weil niemand den Beweis antreten kann,
dass er die absolute Wahrheit hat oder nicht hat, ist der Wahrheitsbegriff doch wirklich relativ und NIEMAND,
auch nicht die RKK kann für sich die Absolutheit beanspruchen – alles andere ist doch -sorry – Quatsch.
Da helfen auch pseudowissenschaftliche Aussagen nichts, oder haben Sie wirkliche Beweise in der Hinterhand?
@schmiegel: hätten Sie geschwiegen, wären Sie Philosoph geblieben! Ob gerade Sie diese NT Texte überhaupt
kennen, wage ich zu bezweifeln. Daß „keine“ Institution die absolute Wahrheit hat, ist empirisch nicht
zu beweisen. Selbst wenn eine Institution oder ein Mensch die skurrilste Wahrheit besäße, würde er
eine absolute Wahrheit besitzen. Denn jede Wahrheit, selbst die skurrilste, ist absolut oder keine. Die
katholische Kirche ist eine Institution, welche, als mystischer Leib Christi, die absolute Wahrheit (Jesus:
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“) nicht nur hat sondern sogar ist. Das Gegenteil ist empirisch
nicht zu beweisen.
@sycamore Da bewegen Sie sich aber auf dünnem Eis Weil die Stellen, die das belegen sollen, sind lange
nach den Ereignissen aufgeschrieben worden und sind das Ergebnis dessen, was heute noch als „stille Post“
bekannt ist. Mit der gleichen Berechtigung behauptet der Prophet Mohammed, dass ihm ein Erzengel den Koran
diktiert habe. Wem soll man da glauben?? Ich halte z. B. beide Bücher für bedenkenswerte und beachtenswerte
Bücher, die den Menschen Orientierungshilfen zu geben versuchen. Das gilt für mich auch für die jüdische
Schrift oder sogar für die indischen mythologischen Schriften, die alle nur ein Ziel haben: Menschen
zu anständigem Handeln anzuleiten. Vermutlich haben alle „die Wahrheit“ , jeder drückt es auf seine
Art aus und jeder spricht in den Augen der Anderen damit die Unwahrheit aus. Wieso kommt mir gerade jetzt
„Nathan der Weise“ mit seiner Ringparabel in den Kopf? Sollte man sich bei solchen Diskussionen ab und
zu durchlesen – dann wird das Verständnis besser.
unitate fidei Wenn ich mir die neuesten Aussagen von Guido Pozzo über das subsistit in Wigratzbad ansehe,
habe ich den Eindruck, dass es die Reduktion der katholischen Kirche auf ausschiesslich der Fülle der
Heilsmittel nicht stattgefunden hat. Die Katholische Kirche ist die Kirche Christi nur so sagen will er
es nicht.
Wissens: aber doch! Natürlich sind diese Behauptungen vom NT belegt (Mt 16, Jo 21 etc – es wird allmählig
langweilig, immer wieder auf diese Texte hinzuweisen). Die absolute Wahrheit, die die Kirche besitzt,
ist eine Person, Jesus Christus, der sich mit seiner Kirche als mystischen Leib identifiziert, und der
Heilige Geist, von Christus versprochen und ausgesendet, der die Kirche in der Wahrheit hält.
Es ist eine gnadenloseSelbstüberschätzung wenn die römisch katholische Kirche behauptet die ALLEINSELIGMACHENDE
Wahrheit zu besitzen. Diese Behauptung ist durch nichts belegt – das was als Beleg immer wieder gerne
zitiert wird, sind banale Aussagen, die durch Interpretationen von Theologen entsprechend ausgelegt werden.
Das Vatikanum II hat diesen jahrhunderte alten Irrtum sehr klar erkannt und sich in die Zukunft orientiert.
Man hat erkannt, dass auch andere Religionsgemeinschaften dem gleichen Irrtum unterlegen sind und jeweils
für sich das Absolute beanspruchten. Der menschliche Geist, und zwar der, der nicht durch verkrustete
Vorstellung einiger >ewig gestriger< blockiert ist, erkennt die Veränderungen, die die Welt durchläuft.
Nur dadurch war es möglich eine Gesellschaftsform zu entwickeln, die den Anforderungen der Menschen gerecht
zu werden versucht. Nur dadurch wurden Aufklärung und Erkenntnis möglich. Nur das zukünftige weitere
Erkennen garantiert Entwicklung. Das vergangene ist wichtig als Erfahrung und verdient bewahrt zu bleiben –
für die weitere Entwicklung der Menschheit hat sie deshalb nur historische Bedeutung. Das rückwärts
gerichtete Denken behindert die Menschen und hält sie in einer Scheinwahrheit gefangen. Nicht Fortschritt
um jeden Preis ist angesagt, sondern Wegfall der Fesseln des Vorurteiles und der Dogmen der Unfreiheit.
Die Vergangenheit hat es bereits bewiesen und die Zukunft wird es bestätigen – die Überwindung der rückwärts
gerichteten Unterdrückung der Menschen.
SKANDAL,SKANDAL! Die ABSOLUTHEIT ist weg! Die ABSOLUTHEIT ist weg! Meingott, haben Sie sie irgendwo gesehen?
Die „absolute“ Identität der Kirche Jesu Christi mit der „sichtbaren“ (Pius XII, Mystici corporis Christi,
101) katholischen Kirche hat es nie gegeben, WENN (1) auch gültig getaufte Nichtkatholiken durch die
Taufe zu Gliedern des mystischen Leibes Christi geworden sind, und konsequenterweise zu Gliedern der katholischen
Kirche per se, die eben mystischer Leib Christi ist, obwohl sie nicht Glieder der sichtbaren katholischen
Kirche sind. (2) auch Nichtchristen, die das Evangelium und die katholische Kirche ohne Schuld nicht kennen,
und trotzdem den Willen Gottes in die Tat umzusetzen versuchen, das Heil erlangen können. Auch ihnen
wird eine „Geordnetheit“ zum mystischen Leib Christi zuerkannt (Pius XII. Mystici corporis Christi, 101),
also zur katholischen Kirche per se. DABEI BLEIBT ES, 1. daß die katholische Kirche die einzige Kirche
Christi in ihrer Vollkommenheit ist; 2. daß sie alleine das Petrusamt hat mit allem, was dies impliziert
(Mt 16); 3. daß sie und die Orthodoxe Kirche alleine die apostolische Sukzession hat; 4. und damit ein
geweihtes Priestertum; 5. und damit die Eucharistie, woraus das Kirchsein entsteht. Ist dabei etwas verlorengegangen?
Die heutige Rückkehrbewegung von ganzen anglikanischen Gemeinden und Diözesen zur katholischen Kirche
ist ein klassisches Beispiel konziliarer Rückkehr-Ökumene.
Goldengel Du verstehst nicht, warum Einträge von Dir gelöscht werden, obwohl Du keine Schimpfwörter
benutzt. Tröste Dich, mir gehts ähnlich. Ich habe sogar Kreuz.net gelobt, stell Dir vor und der Text
wurde gestrichen, wie kann das sein????? Es ging einfach um das Thema, daß möglicherweise ein paar Lesenamen
nicht gewünscht werden, um diese Personen zu schützen. Stell Dir mal vor, hier würde sich jemand mit
dem Namen Thomas Gottschalk anmelden. Da denkt jeder, es wäre der echte und dann würde dieser kreuz.net-Thomas
irgendeinen Blödsinn erzählen, den der echte niemals sagen würde. Um also den echten Thomas Gottschalk
zu schützen, würde ich also nie den Lesenamen Thomas Gottschalk erlauben. Dies war jetzt nur ein Beispiel.
Bei den Namen JESUS ists wieder etwas anders. Da weiß ja jeder, daß es nicht der echte sein kann.
Untrennbare Einheit ! Die eine heilige katholische und apostolische Kirche i s t der geheimnisvolle Leib
der Wahrheit Jesus Christus; eine untrennbare Einheit ! www.razyboard.com/…07691-5948612-0.html Wir
dürfen die hl. Dreifaltigkeit, Gott mit Vater ansprechen; die eine heilige katholische und apostolische
Kirche als der geheimnisvolle Leib der Wahrheit Jesus Christus, des Mensch gewordenen eingeborenen Sohnes
Gottes zur Sühne der Sünden der Welt, ist die Braut Christi; sie ist die Mutter der Lebendigen www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html
Wohin es führt, wenn der Mensch gemäss seinen eigenen Wahnideen die „Gesetze“ des Lebens bestimmten
will, ist unübersehbar www.razyboard.com/…07697-5917335-0.html Niemand soll dem seelengefärhdenden
Trugschluss erliegen, dass ein „Arrangement“ mit der Lüge möglich sei; eine „Wohngemeinschaft“ von Licht
und Finsternis ist ausgechlossen www.razyboard.com/…07697-5966446-0.html
#39 OH-HAPPY-DAY 08:38:53 | Montag, 4. Oktober 2010
Umkaloabo ist ein Wundermittel gegen Viren und Bakterien gleichermaßen, weil es die Selbstheilungs- kräfte
aktiviert… Die wahre katholische Kirche sollte diese Selbstheilungskirche nutzen. Die sehr seltenen
angeblichen Katholiken sind wie ein lästiger Schnupfen der rkk. Die Hybris aus „est“ und die Hybris von
solchen wie Kreuz.net ist es, die die Gefährlichkeit einer solchen Aussage deutlich macht! Jesus Christus
EST! Aber eine Institution wie die Kirche, die Jahrhunderte Galileo falsch gesehen hat, die Hexen verbrannt
hat, die Waffen gesegnet hat, KANN nicht mehr sagen EST, sie kann nur in Demut sagen SUBSISTIT. Jesus
Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben! So sagte er es: ICH bin der Weg, die Wahrheit und das
Leben! Er sagte nicht: Ich bin die Kirche. Er sagte nicht: Meine Kirche ist der Weg, die Wahrheit und
das Leben. Er sagte: Wer an mich glaubt, wird leben. Er sagte nicht: Wer an mich und die Kirche glaubt
wird leben! Er sagte: Liebet Gott und Liebet Eure Nächsten! Er sagte nicht: Füphrt die Liebe Gottes
auf den Lippen und spottet Eure Nächsten! Jesus sprach hebräisch! Jesus sprach nicht Latein! Jesus spricht
nicht nur hebräisch. Jesus spricht alle Sprachen und besonders die Sprache der Liebe. überhebliche Heuchler
waren nicht die Sache Jesus. Es forderte keine so hoch gebildete Gewissensliebe, wie sie monens unentwegt
propagiert und keine altgläubige Gewissensbildung für Oberschlaue, sondern die radikale Liebe, die radikale
Versöhnung, die radikale Gewaltfreiheit, wie sie alle einfachen Menschen tief in ihrem Herzen selbst
verstehen können! LIEBE!
Unfassbar Aber man lernt bekanntlich nie aus und findet immer noch Steigerungen an verrückten Dingen
auf kreuz.net. Es gibt kaum eine andere Website, an der man so gut Persönlichkeitsstudien betreiben kann
wie hier. Eine Persönlichkeit habe ich hier auf Kreuz.net noch gar nicht entdeckt.
mit der Aufgabe des Absolutheitsanspruches hat sich die rkK aufgelöst. Staatsdiener in Deutschland erzählen,
dass der islamismus zu Deutschland gehöre. Es ist unglaublich, dass die rkK nicht wehement gegen diese
und ähnliche Agitation vorgeht! Jetzt ist es also amtlich: das EHEMALS CHRISTLICHE EUROPA IST DEM UNTERGANG
GEWEIHT.
#33 klausvonjaus 01:20:47 | Montag, 4. Oktober 2010
ICH BIN MIR SICHER HOMOS SIND FASCHISTEN – NAZI-KOMMUNISTEN – NAZI-MAURER-KOMMUNISTEN. ALLE FASCHISTEN
SIND HOMO-PERVERS – ALLE HOMO-PERVERSEN SIND FASCHISTEN.
@ stc Tabuwörter also ein Tabuwort hier ist z.B. „Nazibischof“ oder auch (bei korrekter Anwendung) „Bischofsclown“…
auf das steht üblicherweise 48 Stunden Sperre (als ob das was dran ändern würde… )
ich hab vom Papst geträumt im September 2010, und darin hat er sich über die Liturgie laut Gedanken
gemacht im Sinne der neuerlichen Veränderung der Wandlungstexte oder gar einer zusätzlichen Liturgie
und zwar für die Frauen, die jetzt überall das Priestertum beanspruchen! Nachdem ich erwachte, wurde
mir klar, dass der Papst im Vatikan über eine „Liturgie“ nachdenkt die im „Erzählstil“ die Wandlungstexte
beinhaltet, sodass auch eine Frau einen „Wandlungstext“ erzählen kann (ohne natürlich zu Konsekrieren).
Wenn dieser (Alb-)Traum wahr würde, dann hätten wir den perfekten Greuel der Verwüstung, oder?
Sycamore also, ich muss schon sagen. So gemein bin ich doch gar nicht. Ich will mich auch nicht mit jemandem
anlegen und hinhängen – so was mach ich nicht. Ganz ehrlich ! Ich bin so nicht. Goldengel und ich sind
zwar meistens nicht einer Meinung, aber falsch bin ich auch nicht. @ Alle Ich wünsche allen noch einen
schönen Guten Abend. Bin gesundheitlich noch nicht auf der Höhe, weswegen ich mich jetzt empfehle. Kommt
morgen alle gut in die neue Woche – das wünsche ich allen, auch denen, die mich gar nicht so mögen.
Aber wer weiß, was nicht ist kann ja noch werden Also vielleicht jedenfalls. Gute Nacht ! :(3
Goldengel Was für ein schlimmes Wort haben Sie denn benutzt??? Wahrscheinlich hat sich Angelina darüber
aufgeregt und die Redaktion auf den Plan gerufen! ^^
@Goldengel: hören Sie doch auf Angelina. Sehen Sie man, wie Angelina schreibt, das „rein“ sein führt
zu Sperrungen, und man soll lieber Piano, also Klavier, spielen, um der Keulung zu entgehen, denn gekeult
werden ist kein hübsches Gefühl! ^^
Goldengel vielleicht haben Sie heute schon zu viel geschrieben – ich bin eben erst rein, ich weiß es
nicht. Auch das führt oft zu Sperrungen. Man muss nicht unbedingt schlimme Worte sagen, sogar wenn man
zu nett für manche ist, kann es sein, dass der Beitrag entfernt wird, ja man sogar gekeult wird. Hier
sprechen einige aus Erfahrung, die sich auch immer wundern, weswegen es sie getroffen haben könnte. Wenn
es in einer Art irgendwie zu viel ist – dann wird eben gesperrt oder entfernt. Darum – lieber piano jetzt
!
Goldengel: hahaha, wie fühlt man sich?^^ Goldengel mangelt es lediglich an Selbstdisziplin – das ist
alles. Der Gute hat ein goldiges Herz, ein weiches Gehirn (biologisch bewiesen), und kann uns schon erzählen,
wie man sich nach der Keulung fühlt.
Glühender Mond – Antwort in diesem Thread meine Zauberbergkritik glaube ich können Sie bei kreuts.net
nachlesen – dort bin ich schon ver****scht worden deshalb.
Gotthard Na? Wie war das Wochenende? Hoffentlich relaxing und angenehm. Ich habe hervorragend bei Da Vinci
gegessen und nun werfe ich einen kurzen Blick auf Artikel, die immer seichter und langweiliger werden.
Künstliche Aufregung um nichts. Statt Sektierer zu ‘genießen’ habe ich heute Sekt genossen! Was für
eine Befreiung! Was für ein Gefühl der Sauberkeit, aus trüben Gewässern zu einem ungetrübten Mahl
ausgestiegen zu sein. Haha ich habe mir eine Frage gestellt, die vielleicht nur ein Naturwissenschaftler
beantworten kann: „Was ist der Unterschied zwischen einer Artikelreihe und einer Seuche?“ Ich wünsche
einen guten Abend! Gibt es was aufregendes im morgigen Programm?
#13 unitate fidei 20:08:56 | Sonntag, 3. Oktober 2010
Ultra Droog Es geht beim subsistit nicht um die Heilsfrage, sondern um das Selbstverständnis der katholischen
Kirche. Nach der traditionellen Lehre i s t die katholische Kirche die Kirche Christi. Dieses „ist“ stand
auf dem Pastoralkonzil zur Debatte, und man entschied sich, aus Gründen des Ökumenismus, das „est“ durch
subsistit zu ersetzen. Mehrmals hat Rom diese Ersetzung zu rechtfertigen versucht, zuletzt mit der Erklärung
der Glaubenkongregation vom 10.7.2007. Der zentrale Punkt bei der Sache ist folgender: Das „est“ besagt
eine Identität der katholischen Kirche mit der Kirche Christi in jeder Hinsicht. Das subsistit bedeutet
nur eine Identität in einer speziellen Hinsicht, nämlich hinsichtliche der Heilsmittel, was man in der
genannten Erklärung nachlesen kann. Deshalb hatte der Dogmatikprofessor Ratzinger Recht, als er von einer
Reduktion des katholischen Absolutheitsanspruch durch das subsistit sprach. Das durch das subsistit veränderte
Selbstverständnis der katholischen Kirche, ermöglichte es, das Verhältnis der Kirche zu den anderen
christlichen Denominationen gegenüber der traditionellen Lehre grundsätzlich zu verändern.
#12 bejorommer 19:59:06 | Sonntag, 3. Oktober 2010
Glaube Primär für ein gutes Verhältnis zu Gott zu haben dürfte der persönliche Glaube an ihn sein.
Welche Religionsmeinung ihm und der Wahrheit näher ist, dürfte nur er selber und alleine wissen. Josef
Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
Guten Abend zusammen @ Goldengel Das ist manchmal nichts außergewöhnliches, auch nicht selten wurden
meine Beiträge entfert…- ist halt so. Auch anderen passiert dies, und man weiß nicht den Grund dafür –
stimmt’s oder hab ich recht ?????
Gotthard: ach nein? Gotthard – nehmen Sie Ihre Medikamente und gehen Sie, wie vom Arzt verordnet!, ins
Bett. Ober belegen Sie der Leserschaft, wie Jesus Ohne Maria geboren werden konnte?
Alle Kirchen relativieren sich selbst. Ist nichts Neues, bitte schön. Man braucht keine Kirchen, ist
nur Geldverschwendung weil man Päpste, Priester, Mönche usw. durchfüttert. Die Leute sind erfolglos
und überflüssig. Gottes Segen vom Unbestech lichen