10:57:42 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
Die kirchlichen Oberen werden noch lange für ihren feigen, kriecherischen und unehrlichen Umgang mit den hochgespielten Mißbräuchen büßen müssen.

Kardinal Georges-Marie Cottier
(kreuz.net) Bischöfe und Vatikan jubeln die Mißbrauchs-Hysterie bei jeder Gelegenheit hoch. Jetzt müssen
sie damit leben.
Denn der Mißbrauch des Mißbrauchs ist inzwischen zum Alltag und zur Hauptwaffe gegen
die Kirche geworden. Jeder will auf einmal ein Mißbrauchter sein.
Gestern traf es den altliberalen Schweizer
Kurienkardinal Georges-Marie Cottier (88).
Kardinal Cottier war bis zum Dezember 2005 päpstlicher Hoftheologe
und Sekretär der Päpstlichen Theologenkommission.
Jetzt zieht ihn die Französin Odile Brochier (61)
mit Hilfe der Medien durch den Dreck.
Unbeweisbare AnschuldigungenFrau Brochier wohnt in der144.000-Seelen-Universitätstadt
Aix-en-Provence in Südostfrankreich. Sie arbeitet als Sekretärin am dortigen Institut für Politikwissenschaften.
Die Dame beschuldigt den Kardinal ihre „Schwäche“ und „Verletzlichkeit“ finanziell ausgenützt zu haben.
Darum sie ihn im Juli 2009 bei der Finanzpolizei angezeigt.Sie behauptet, der Kardinal habe ihr etwa
56.000 Euro entzogen.
Das berichtete die größte französische Tageszeitung ‘Le Parisien’ gestern. Die
landesweite Ausgabe des Blattes nennt sich ‘Aujourd’hui en France’.
Der Kardinal – ein ehemaliger Dominikanerpater –
war zeit seines Lebens für einen sehr bescheidenen und völlig anspruchslosen Lebensstil bekannt.
Die
Liebe schlägt in Haß umFrau Brochier hat ein unstetes Leben hinter sich. Sie war 22 Jahre lang Mitglied
des Säkularinstitutes ‘Notre-Dame-de Vie’ in Venasque – einen 1200-Seelen-Dorf 120 Kilometer nordwestlich
von Aix-en-Provence.
Aufgrund persönlicher Probleme trat sie dort aus und heiratete im Jahr 1993:„Mein
Gatte starb im Jahr 2000, und ich fühlte mich ohne Halt“ – jammert sie.
Dem Kardinal begegnete sie aufgrund
eines Zufalls. Zwischen Juli 2006 und Dezember 2007 traf sie ihn dreimal.
Der greise Kirchenmann – der
schon als Dominikaner in der Schweiz für sein pastorales Bemühen bekannt war – nahm sich der vereinsamten
Dame an.
Er versuchte ihr zu helfen und rief sie häufig an.
Doch jetzt wendet Frau Brochier alles gegen
den Kardinal:„Er hat mich gezwungen zu beichten und ermuntert, mich von meinem Besitz zu lösen“ – behauptet
sie.
Anfang 2007 übergab sie ihm nach eigenen Angaben 6000 Euro, am Ende des gleichen Jahres 9000 Euro:
„Auf seine Bitte hin sandte ich auch auf dem Postweg kleiner Summen“ – behauptet sie weiter.
Sie erklärt
auch, in der Hauskapelle des Kardinals private Gelübde abgelegt zu haben.
Ein religiöser Knacks„Diese
Anschuldigungen sind ein Sammelsurium von Märchen“ – konterte Kardinal Cottier vor ‘Le Parisien’.
Sein
Rechtsanwalt ergänzt: „Man darf sich nicht in die Irre führen lassen. Fräulein Brochier wollte der
Kirche alles geben – der Kardinal hat schnell verstanden, daß das unvernünftig war.“
Entsprechend schickte
der Kardinal der Dame auch umgehend große Geldbeträge – es ist von 14.000 bis 20.000 Euro die Rede –
wieder zurück.
http://www.laprovence.com/article/region/aix-un-cardinal-suisse-a-t-il-voulu-spolier-sainte-odile
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El Santo Padre 13:38:08 | Freitag, 8. Oktober 2010
#9
Palmström 13:16:09 | Freitag, 8. Oktober 2010
#8
El Santo Padre 13:04:11 | Freitag, 8. Oktober 2010
#7
monens 09:13:45 | Freitag, 8. Oktober 2010
#6
Lisibald Poier † 20:06:54 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
#5
Mighty Counsellor † 18:29:11 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
#4
Confiteor 14:40:37 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
#3
matt3 14:36:09 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
#2
bassman 13:18:46 | Donnerstag, 7. Oktober 2010
#1
Lorenz 11:09:35 | Donnerstag, 7. Oktober 2010