„Die vergifteten Konzilsdokumente können nicht gerettet werden“
Bischof Richard Williamson: „Wann griffen Kirchenmänner jemals zu Zweideutigkeiten – wenn nicht, um der Häresie den Weg zu bahnen?“
Konzilsväter des Zweiten Vatikanischen Pastoralkonzils
(kreuz.net) Pius-Bischof Richard Williamson hat in einem kürzlichen Rundbrief auf eine Kritik an der
Pius-Bruderschaft reagiert, die der Publizist E. Michael Jones (62) in seiner von dem Bischof geschätzten
US-Zeitschrift ‘Culture Wars’ veröffentlicht hat.
Der Bischof geht Punkt für Punkt auf Jones Kritik
ein.
Das Pastoralkonzil führt Seelen in die Hölle
Jones erklärt, daß die Konzilsdokumente selber
nicht für die seither im Namen des ‘Geistes des Konzils’ erfolgenden Verrücktheiten verantwortlich seien.
Mons. Williamson hält dagegen, daß – „Gott sei es geklagt!“, die Zweideutigkeiten in den Konzilsdokumenten
„diesen ganzen Wahnsinn“ erst freisetzten.
Das Pastoralkonzil sei die Ursache des ‘Geistes des Konzils’.
Jones gesteht ein, daß die Dokumente des Pastoralkonzils mehrdeutig sind: Aber weil Gott immer bei seiner
Kirche sei, könnten die versammelten Bischöfe der Welt nur etwas Katholisches absegnen.
Diesem Argument
stimmt Bischof Williamson insofern zu, als Gott immer mit seiner Kirche ist: „Aber er überläßt es dem
freien Willen seiner Kirchenmänner, ob sie ihr großen Schaden zufügen – wenn auch niemals unbehebbaren
Schaden.“
Als Beispiel erwähnt er die arianischen Wirren im vierten Jahrhundert, als ein Großteil der
Bischöfe die Gottessohnschaft Christi leugnete: „Was damals geschah, geschieht heute wieder – nur noch
schlimmer“.
Jones wendet ein, daß es genügen würde, die Mehrdeutigkeiten der Konzilsdokumente im Lichte
der Tradition auszulegen. Das habe auch der Gründer der Piusbruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvre,
einmal vorgeschlagen.
Dem hält Mons. Williamson entgegen, daß es in einem frühen Stadium des nachkonziliaren
Kampfes um die Tradition so ausgesehen haben möge, daß man das Zweite Vatikanum im Lichte der Tradition
hätte auslegen können. Doch dieser Punkt sei inzwischen längst überschritten.
Die „raffiniert vergifteten
Konzilsdokumente“ könnten nicht gerettet werden – so Mons. Williamson.
Denn: „Die Verseuchung durch
die falsche Glaubenslehre des Zweiten Vatikanum“ führe die Seelen in die Hölle.
Schismatische Lieblosigkeit?
In einem nächsten Argument meint Jones, daß das Problem der Piusbruderschaft darin bestehe, die Gemeinschaft
mit Rom aus Angst vor Verseuchung zu verweigern. Jones unterstellt der Bruderschaft darum eine „schismatische
Lieblosigkeit“.
Die Aussage der Piusbruderschaft, daß sich die Kirche in einem beispiellosen Notstand
befinde, erachtet er als Unterstellung:
„Die Bruderschaft sagt, daß die Kirche in ihrem Auftrage versagt
habe und die Priesterbruderschaft die Kirche sei. Was für ein Unsinn!“
Diesem Argument entgegnet Mons.
Williamson, daß die Bruderschaft zur Kirche gehöre – „ohne vorzugeben, die Kirche zu ersetzen oder sie
zu sein.“
Abschließend fragt Mons. Williamson: „Wann waren in der gesamten Kirchengeschichte jemals
die versammelten Bischöfe bewußt mehrdeutig?“
Jones habe die Mehrdeutigkeit des Zweiten Vatikanum zugegeben –
stellt Mons. Williamson fest:
„Wann griffen Kirchenmänner jemals zu Zweideutigkeiten – wenn nicht, um
der Häresie den Weg zu bahnen?“
Email-Adressen der Empfänger
38 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
„Eine Zeitlang habe ich geglaubt…“ Jones wendet ein, daß es genügen würde, die Mehrdeutigkeiten der
Konzilsdokumente im Lichte der Tradition auszulegen. Das habe auch der Gründer der Piusbruderschaft,
Erzbischof Marcel Lefebvre, einmal vorgeschlagen. Darauf folgt die einzig richtige vom HL. GEIST geleitete
Antwort Bischof Williamsons: „… daß es in einem frühen Stadium des nachkonziliaren Kampfes um die
Tradition so ausgesehen haben möge, daß man das II. Vatikanum im Lichte der Tradition hätte auslegen
können. Doch dieser Punkt sei inzwischen längst überschritten.“ Niemand kann Lefebvre vorwerfen, nicht
alles getan zu haben, um Zwietracht auszuschalten. Dies auch in bezug auf die 1962-Messe. Seine innere
Überzeugung jedoch war nie, diese Messe gutzuheißen und für immer beizubehalten. Es wird übersehen,
dass Lefebvre in einem Prozeß der Erfahrungen stand. Alle Vorkommnisse bei diesem Konzil waren derart
unglaublich, daß selbst ein Erzbischof Lefebvre diesen Wahnwitz erst langsam durchschauen musste. Beim
„Fideliter“-Interview sagte Mgr. Lefebvre: „…Wie soll man sich vorstellen, wie die innersten Gedanken
des Kardinals [Ratzinger] aussehen? Diese ganze Welt dort hält in geradezu wahnsinniger Weise am Konzil
fest, an diesem Pfingsten, an dieser Kirchenreform als Ganzem… Eine Zeitlang habe ich geglaubt, dass
sich etwas in ihm verändert habe, aber im Effekt musste ich festhalten, dass alles, was er jetzt machte
mit der Absicht geschah, die Gruppe, die wir bilden, zu beseitigen und uns zum Konzil zurückzuführen…
#46 FranzvPaul 09:56:49 | Samstag, 16. Oktober 2010
Heißt das, daß der Heilige Geist damals nicht anrufbar war? Sinah: Kein Bestand! Vatikanum II. ist auf
menschliches Fundament gebaut, wie @Siegfried richtig sagt, deswegen wird es keinen Bestand haben. Oder
daß ihn der Satan überplärrt hat? Wird der Satz richtiger, weil er das Wort „richtig“ enthält? Die
RKK nimmt nie was zurück.
Wann? Wenn es Gott gefällt! ~ „Sobald ihr im Westen Wolken aufsteigen seht, sagt ihr: Es gibt Regen.
Und es kommt so. Und wenn der Südwind weht, dann sagt ihr: Es wird heiß. Und es trifft ein. Ihr Heuchler!
Das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr deuten. Warum könnt ihr dann die Zeichen dieser Zeit
nicht deuten?“ (Lukas 12, 54-56) ~ @ Sinah: Weise gesprochen! Vergelt’s Gott für Ihre ständige Ehrenrettung
des überlieferten katholischen Glaubens.
Kein Bestand! @karljosef: Wenn VII mehrdeutig ist „dann muß es richtig interpretiert werden. Wenn es
im Lichte der Tradition interpretiert wird, wie BXVI es vorhat, wo ist dann das Problem? Williamson schwätzt
Mist.“ Mist schwätzen Sie, weil Sie nicht katholisch denken können. @„iniser“: Sie können sich ja von
dieser Hetz-Seite distanzieren. Tun Sie es doch! ach @monens hören Sie auf! „Papst Benedikt XVI. sucht
im Gegensatz zu vielen Bischöfen durch die Gespräche mit der Pius-Bruderschaft eine für die Kirche
segensreiche Einigung“ – So wie es mit den Protestanten nur eine Einigung geben kann durch deren Rückkehr
in die katholische Kirche, genau so kann es nur eine Einigung geben durch die Rückkehr der abgefallenen
Konzilskirche in die katholische Kirche, zurück in den Schoß der von Christus allein gestifteten Kirche.
Allein die Aufforderung von @Prof Rempremmerding besitzt Legitimität: Das beste wird sein, wenn man die
vatikanische Räubersynode ebenso entsorgt wie die Pistojanische: Im Mistkübel der Geschichte! Vatikanum
II. ist auf menschliches Fundament gebaut, wie @Siegfried richtig sagt, deswegen wird es keinen Bestand
haben. @Pius XII: Und was machen Sie eigentlich, wenn diese düsteren Visionen eintreffen?
@r.ruhrgebietler ich habe dir noch gar nicht geschrieben. Ehrlich gesagt, wüsste ich auch nicht was ich
Dir schreiben soll. Ich kann Dir sagen, wie das Wetter ist oder die Glaubenskongregation sich gegen diese
Plattform hier ausspricht oder ich kann über sonst irgendwas mit Dir herziehen. Dafür brauche ich keinen
Kontakt zur Kreuz.net Deligation. Ich bin solo. Das genügt.
#36 Fragender 00:07:00 | Freitag, 15. Oktober 2010
Hoppala… … die „Redaktion“ hat deutlich länger gebraucht, als ich dachte, um meinen Kommentar zu
entfernen… … wie nachlässig- normalerweise werden unerwünschte Meinungen innerhalb von 10 min endgelöst…
Die Inquisitoren waren wohl gerade beim Burschen Thing … also ich meinte bei der Abendandacht…
#35 Pius XII 23:57:12 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
Hallo Carl!!! Mehr ist dazu nicht zu sagen, außer daß das Thema bald sowieso niemanden mehr interessieren
wird, weil die Menschen ganz andere „Probleme“ haben werden! Auch wenn Sie immer kneifen, wenn’s mal präzise
sein soll. Aber was verstehen Sie unter „bald“? Und was machen Sie eigentlich, wenn Ihre düsteren Visionen
nicht eintreffen?
Das Original @ Wickerl: Wenn Bischof Williamson das wirklich geschrieben hat ist es sehr gut, … Das
hat er. Lesen Sie es im Original nach, hier: Unterschätzte Doktrin (25.9.2010) www.kreuz.net/bookentry.9159.html
Oder gleich als Email-Abonnement, hier: Dinoscopus dinoscopus.blogspot.com/ … und er hätte es wirklich
nicht notwendig mit Äußerungen, dass nur einige Zehntausend Juden, und die nicht in Gaskammern, im 3.
Reich umgekommen seien. Haben glücklicherweise nicht Sie zu entscheiden. Biomlichs Antwort sitzt hingegen.
Im übrigen gab der Löwe von England auf eine direkte Frage des Interviewers eine klare Antwort. Das
ist recht und billig. (Die Antwort auf die Frage überraschte niemanden, der sich außerhalb der vom Fürsten
der Welt beherrschten Massenmedien mit diesem Thema beschäftigt.) Mehr ist dazu nicht zu sagen, außer
daß das Thema bald sowieso niemanden mehr interessieren wird, weil die Menschen ganz andere „Probleme“
haben werden! P.S. Der Bischof sprach von zwei- bis dreihunderttausend Umgekommenen, nicht zehntausend…
Aber auf ein paar Nullen mehr oder weniger kommt es bei dem Thema bekanntlich nicht an! Weil gemäß dem
Holocaustologen Pressac www.vho.org/…2/Faurisson188f.html das „offizielle Dossier der Geschichte der
NS-Konzentrationslager“ „verrottet“ ist, „unheilbar verrottet“ und folglich für den „Mülleimer der Geschichte
bestimmt“ ist. P.P.S. Gott schütze Bischof Williamson!
#32 biomilch 19:44:08 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
@Wickerl Mons. Williamson spricht eine klare Sprache. Er sagt immer die Wahrheit; auch wenn andere die
Wahrheit nicht aussprechen. Seine Aussage war sinngemäß: „Meine Nachforschungen haben ergeben, daß
…“ Wer außer unserem Herrn will ihm denn nachweisen, daß er lügt? Claudia Roth vielleicht? Oder ein
roter Schauprozeß-Richter?
#31 wickerl 19:06:19 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
hat besseres zu bieten Wenn Bischof Williamson das wirklich geschrieben hat ist es sehr gut, und er hätte
es wirklich nicht notwendig mit Äußerungen, dass nur einige Zehntausend Juden, und die nicht in Gaskammern,
im 3. Reich umgekommen seien.
kairos_03 – auch wenn sie es nicht verstehen trient … wer ihnen diesen floh ins ohr gesetzt. sie sind
nicht katholisch, nicht mals getauft, und aus dem lehnfähigen alter heraus. geniessen sie ihre letzten
stunden.
#29 Gockeline 15:41:16 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
Nein,die Priesterkaste geht Irrtümer ein und merkt es nicht. Man kann nur den Kopf schütteln über so
viel Unverstand. Priester sind so weit weg von Gottes Willen. Sie glauben, dass Vergangenes gültiger
sei wie die heutige Zeit? Schön ist,auch er muß sterben und sich verantworten. Ich bin gespannt wo ich
diese Priester mal sehen werde? Ihre Überheblichkeit wird ihnen vergehen. Sie sind nur zornig, dass ihr
Geschwätz niemand mehr hören will?
#28 Tchibo 13:59:33 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
Wahrheit kann ein Wert an sich sein, aber was ist Wahrheit…? Häresie ist nicht unbedingt ein Wert an
sich, aber was ist Häresie…? Oder ist Häresie alles das was sinistre Winkeltheologen in Geistesvergewaltigungs-Labors
so als Häresie brandmarken…? Wohl Häresie, die solchermaßen als Häresie bezeichnet werden,
sind wohl die ewig wahren Häresien…
#27 Guiseppe 12:21:36 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
Falsche Glaubenslehre? „Die Verseuchung durch die falsche Glaubenslehre des Zweiten Vatikanum“ Wo in den
Texten des letzten (Pastoral)Konzils ist die Glaubenslehre falsch?
#26 Nixnutz 12:14:44 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
Horizont kaputt ergiesst sich ihr horizont auf konzilibanes geschreibsel? Wenn sich ein Horizont, also
eine Begrenzungslinie, „auf etwas ergießt“, dann ist er kein Horizont mehr und das läßt Schlimmes befürchten.
#25 kairos_03 12:07:50 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
@ ruhrgebietler Entschuldigung, aber leiden Sie an Selbstverblendung: Sehen Sie in Ihren Beiträgen realisieit,
dass Sie damit „eine(n) Beitrag zur Rettung des Seelenheils für die ewige Anschauung Gottes im Himmel
verfassen“? Das glauben Sie doch wohl wirklich nicht. Und was ist I’hrer Meinung nach „konzilibanes geschreibsel“?
Ist es Ihr Versuch, sich immer auf das Konzil von Trient zu berufen?
#24 Siegfried 12:06:38 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
zu bejorommer: das Konzil war klug und wegweisend Klug und wegweisend in der Kirchengeschichte war: 1.
Die Offenbarung und Stiftung der einen Heiligen Katholischen und apostolöischen Kirche durch den Gottmenschen
und Erlöser dem einezigen und ewigen Hohenpriester Jesus Christus; 2. die Stiftung des Petrusamtes in
der Kirche; 3. die in Wahrheit und Treue sich entwickelnde christliche Lehre auf dem Fundament der Heiligen
Apostel; 4. das Apostelkonzil und die ersten 20 ökumenischen Konzile der Kirche. In welchren der Glaube
in seiner vollständigen Wahrheit für die Katholischen Kirchen einheitlich dogmatisiert wurden. 5. die
in der Kirchengeschichte tiefe ausbreitende Verherrlichung der Heiligen Sakramente. Der Glaube wurde auf
ein stabiles Fundament gestellt. Der größte Schaden den die Kirche erlitt, ist im ersten Pastoralkonuil
(Räuberkonzzil) festgelegt, welches häretisch als das XXI. ökumenische Konzil bezeichnet wird. In der
Zweideutigkeit der Räuber ist, die Sakramentenlehre, die dogmatischen Wahrheiten, die liturgische Heiligkeit
des Heiligen Messopfers und die gesamte katholische Glaubens- und Volksfrömmigkeit vernichtet worden.
Die nachkonziliare Kirche stellt sich als selbständige und menschliche Gründung gegen die Glaubensoffenbarung
des Stifters der Heiligen Kirche und gegen die eine Heilige Katholische Kirche der Gesellschaft vor. Zum
Schaden der Kirche und des die Liebe, den Glauben und die Hoffnung suchenden Menschen. Mit dem Ziel der
Vernichtung der Heiligekeit für das Menschengeschlecht.
kairos_03: wann werden sie mal eine Beitrag zur Rettung des Seelenheils für die ewige Anschauung Gottes
im Himmel verfassen? oder ergiesst sich ihr horizont auf konzilibanes geschreibsel?
#22 marienkind 11:57:05 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
biomilch Meissner würde ich lassen Ich nicht, aber das ist ja sowieso nur noch eine Frage der Zeit. Somit
bleiben nur noch Tebartz-van Elst und Gregor Maria Hanke. Und das ist im Moment ok.
#16 kairos_03 11:49:31 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
O unsere „Freunde“ Ruhrgebietler, Biomilch und Prof Rempremmending sind wieder einmal so richtig auf dem
menschenfreundlichen Trip. Wie wunderbar. So offenbar sie ihr wahres Denken
alles andere als weitsichtig in seinem unter dem Titel: „Mehr als ich Dir jemals werde erzählen können“
erschienen Briefwechsel mit Marion Gräfin Dönhoff gibt Burckhardt uns folgende Beschreibung des Frevlers
Roncalli und seines skandalösen Pontifikates: „Den Papst Johannes XXIII. Habe ich Jahre hindurch oft
mehrmals in einer Woche gesehen, er ging damals viel in die Welt, rauchte gute Zigarren, gehörte zur
munteren Tafelrunde der sehr munteren Madame Abrami, suchte mich zum Zwiegespräch auf, erläuterte seine
ausgezeichneten taktischen Züge, war humorvoll, launig und alles in allem ein recht populärer Sohn des
Risorgimento, der Aufklärung ganz allgemein, rationalistisch simplifizierend, der ganzen, in die tiefen
antiker Mysterien zurückreichenden Fülle, der in Formensprache und Gebräuchen sich äußernden Kirche
entgegengesetzt. Er hat auch dieser Kirche das Wesentliche genommen, das sie dem heißgelaufenen Denken
unserer Spätzeit so unberührbar und unfasslich erscheinen ließ. Es ist nach seinem Eingriff, das ein
mir bekannter Freimaurer sagen konnte: <<So, jetzt sind wir endlich in die Zitadelle eingebrochen!>> Also
Hoffnungen hat mir dieser Bergamaske keine verliehen. Hoffnungen auf was? Auf eine concordantia oppositorum,
ein katholisch-protestantische-aufklärerisches Gemenge?
#4 bejorommer 09:51:15 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
das Konzil war klug und wegweisend Das Konzil war eine großartige Sache des realistichen, vorausdenkenden
Paptes Johannes dem dreiundzwanzigsten, denn wo wäre unsere kath. Kirche denn ohne dieses gelandet. Schade
nur, daß man da heute wieder zurückzurudern versucht, was jedoch das Gegenteil von dem bewirkt, was
man sich davon versspricht. Immer mehr Menschen, Christen und Katholien informieren sich selbst, denken
auch selbst und lassen sich immer weniger noch Dinge aufschwatzen, die mit nicht szu begründen sind.
Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik Josef Berens (als einfacher selbst denkender Katholik
#2 karljosef 09:41:23 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
Wenn VII mehrdeutig ist dann muß es richtig interpretiert werden. Wenn es im Lichte der Tradition interpretiert
wird, wie BXVI es vorhat, wo ist dann das Problem? Williamson schwätzt Mist. Wie soll denn eine Lösung
laut Williamson aussehen? VII soll in Bausch und Bogen verworfen werden? Kirchenpolitisch unmöglich.
Man muß sacht vorgehen. Und das macht der Papst.
#1 OH-HAPPY-DAY 09:39:54 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
Unterstützung für die Verhandlungen Es klingt, als wolle Bischopf Willi the Kid die Verhandlungen zwischen
Vatikan und Piusbruderschaft so richtig unterstützen…