Zweites Vatikanum
Gibt es neben der „vollen“ noch eine andere Kirchenmitgliedschaft?
Das Pastoralkonzil hat die Idee der unteilbaren Kirchenzugehörigkeit mit der Idee einer gestuften Zugehörigkeit ersetzt. Von Dr. Wolfgang Schüler.
(kreuz.net) Das Zweite Vatikanum erfand das Denkschema „vollständig – unvollständig“.

Damit beschrieb es den Unterschied zwischen der Kirche Gottes und den anderen christlichen Denominationen hinsichtlich der Glaubenswahrheit und der sakramentalen Wirklichkeit.

Das gleiche Denkschema wurde auch auf die Kirchengliedschaft übertragen.

Dadurch erhält dieses ebenfalls einen quantitativen Charakter.

Halbvolle Eingliederung in die Kirche?

Im 14. Artikel der Kirchenkonstitution ‘Lumen gentium’ heißt es:

„Jene werden der Gemeinschaft der Kirche voll [!] eingegliedert, die, im Besitze des Geistes Christi, ihre ganze Ordnung und alle in ihr eingerichteten Heilsmittel annehmen und in ihrem sichtbaren Verband mit Christus, der sie durch den Papst und die Bischöfe leitet, verbunden sind, und dies durch die Bande des Glaubensbekenntnisses, der Sakramente und der kirchlichen Leitung und Gemeinschaft.“

Der Jesuit und spätere Kardinal, Pater Alois Grillmeier († 1998), erklärt diese Passage in seinem Kommentar zu ‘Lumen Gentium’ im „Lexikon für Theologie und Kirche“ so:

„Das Wort ‘voll’ (plene) ist entscheidend für die Gesamtauffassung der Konstitution vom kirchlichen Status der Katholiken und der nicht-katholischen Christen (Artikel 15).

Die Vorformen des Textes hatten anstelle des ‘plene’ zunächst das strenge ‘reapse et simpliciter loquendo’ [in eigentlicher und absoluter Weise] (Text von 1963, Artikel 8,2).

Damit wäre Eingliederung in die Kirche unteilbar und einfachhin nur (tantum!) bei den Katholiken gegeben. Damit würde sich für die anderen Christen nur das votum als Brücke zur Kirche anbieten.“


Die ursprüngliche Fassung entsprach somit der traditionellen Lehre.

Unvereinbare Lehre

Im Laufe der Auseinandersetzung um die endgültige Fassung des Textes kam es nach Pater Grillmeier zu einem „Hinüberwechseln von dem ‘reapse et simpliciter’ (Idee der unteilbaren Kirchenzugehörigkeit) zum ‘plene’ (Idee der gestuften Zugehörigkeit).“

Und: „So wurde implizit ein ‘unvollkommenes’ oder ‘unvollständiges’ Eingegliedertsein in die Kirche zugegeben.“

Im Sinne der Kirchenkonstitution des Pastoralkonzils kann man also sagen:

Aus der Vollständigkeit der ekklesialen Elemente, die nur die Katholische Kirche besitzt, folgt die volle Eingliederung ihrer Gläubigen in den Leib Christi.

Dagegen zieht die Unvollständigkeit der ekklesialen Elemente bei den anderen christlichen Denominationen eine Unvollständigkeit der Kirchengliedschaft nach sich.

Diese Lehre ist mit der gesamten Tradition der Kirche bis zum Pastoralkonzil unvereinbar.


Der Autor ist Oberstudienrat für Mathematik, Physik und Philosophie. Er hat an der Universität München bei Reinhard Lauth promoviert.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Der Angriff auf die kirchliche Hierarchie 2. Der wesentliche Absolutheitsanspruch wird aufgegeben 3. Ambivalente Heilslehre 4. Eine solche Vorstellung ist völlig neu 5. Die Kirche Roms relativiert sich selber 6. Gibt es eine Katholische Kirche neben der römisch-katholischen Kirche?
7. Gibt es neben der „vollen“ noch eine andere Kirchenmitgliedschaft?
8. Eine Schlüssellektüre des späteren Papstes 9. Diese Identität ist eine Selbstverständlichkeit 10. Die Folgen des Traditionsbruches liegen auf der Hand 11. Will jemand die Strahlen von der Sonne abschneiden? 12. Jeder gehört dorthin, wo er die Kommunion empfängt 13. Schon mal was von den Kommunionbriefen gehört? 14. Es kann in der Kirche keine Spaltung geben 15. Das Richtige wird durch seine Koppelung an das Falsche entwertet 16. Die Communio kommt von der Heiligen Kommunion 17. Die Communio-Theologie des Konzils führt in die Irre
      
47 Lesermeinungen
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#47   Rückkehr-Ökumene   21:21:35 | Montag, 18. Oktober 2010
Mi.cha.el
„ … dann ist es unvermeidlich, die Amtsträger auf die Bedingungen wahrer Stellvertretung Christi und damit wahrer Amtsvollmacht hinzuweisen und Klarheit einzufordern, ohne welche die Herde ihre „Hirten“ nicht (an)erkennen kann!“
Keineswegs verzichtet die Priesterbruderschaft darauf, im Gegenteil: Die theologischen Gespräche mit dem vom Pastoralkonzil geprägten Rom dienen vor allem dem Zweck, diesem die Irrtümer dieser Synode vor Augen zu stellen und ihm die Maßstäbe „wahrer Stellvertretung Christi“ ins Gedächtnis zurückzurufen und auf deren Anwendung zu drängen.
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#46   Der Zwerg †   22:51:49 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Und ein Christ steht nicht unter dem Gesetz
welches durch die Sünde in die Welt gekommen ist. Daher wiegt das Leben mehr als der Tod, da Jesus die Sonne der Gerechtigkeit ist.
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#45   Mi.cha.el   22:49:56 | Sonntag, 17. Oktober 2010
@Zwerg: Ja, sittlich kann nur
ein Leben in wahrer Gottes- und Nächstenliebe sein! :(3
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#44   Der Zwerg †   22:40:57 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Gehorsam beginnt bereits bei der Frage
WAS NÜTZT MIR DAS FÜR DIE EWIGKEIT?
Man kann daher nicht ein Sittengesetz über das Gesetz der Nächstenliebe stellen. Das wäre wie wenn einer das AT gegen das NT ausspielen wolle, wo Recht und Gesetz die Liebe aufgrund der Eifersucht fordert. Nun haben wir seinen Geist aber in unserer Mitte gegenwärtig und diesen hat Jesus Christus hinterlassen. Den Geist des Neuen Bundes. Amen
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#43   Mi.cha.el   22:20:33 | Sonntag, 17. Oktober 2010
@Rudolfus und @Rückkehrökumene
Es stimmt, Gehorsam ist nur dort Gott wohlgefällig, wo er auch sittlich ist.
Nur muss man vermeiden, ein völlig neues, nicht-katholisches Bild von der Kirche und vom Amt in der Kirche zu zeichnen, indem man so tut, als ob die Rechtgläubigkeit für die rechtmäßige Amtsausführung belanglos wäre (wie es die Priesterbruderschaft St.Pius X. weitgehend praktiziert).
Rudolfus, indem sie eine „rechtliche“ Trennung von Rom in Anspruch nehmen, behaupten Sie einschlussweise, dass der Stuhl Petri heute nur faktisch, aber nicht rechtlich verbindlich, besetzt ist.
Dann ist es aber falsch, über angebliche „Sedisvakantisten“ zu schimpfen, dann ist es unvermeidlich, die Amtsträger auf die Bedingungen wahrer Stellvertretung Christi und damit wahrer Amtsvollmacht hinzuweisen und Klarheit einzufordern, ohne welche die Herde ihre „Hirten“ nicht (an)erkennen kann!!
Wenn die Priesterbruderschaft St.Pius X. auf diese Aufgabe verzichtet, entwickelt sie ein – total liberalistisches – Kirchenbild, in dem Rechtgläubigkeit und Glaubenstreue weder entscheidend für die Kirchenmitgliedschaft noch für die Amtsinhabe ist!
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#42   karljosef   13:25:22 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Eine Fehler von Marcel war es
Williamson zu weihen
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#41   Fundi   09:25:01 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Fakten?
Ob es früher weniger Mißbrauch durch Priester gab, ist eben die Frage. Kreuznet hat jedenfalls öfter behauptet, die Fälle seien überwiegend vor 50 und 60 Jahren anzusiedeln. Und ich habe über sexuelle Mißgriffe anglikanischer US-Geistlicher so oft gelesen, daß ich diesbzgl. keine Einseitigkeiten feststellen kann. Die anglikanische Kirche der USA hat nur 2-3 Millionen Mitglieder, die RKK aber 70 Millionen, was auch zu beachten ist. In der katholischen Lokalzeitung, die ich täglich lese, findet sich auch viel über Mißbrauch in allen möglichen Institutionen, etwa staatlichen. Allerdings haben die katholischen Erzbischöfe von Freiburg und Hamburg betont, daß Priester sich nach amtseigenen Maßstäben messen lassen müßten: Wenn der Oberbürgemeister oder ein Amtsrichter oder ein Minister Ladendierbstahl begeht, meldet das die Presse ja auch anders als wenn ein Bäcker, eine Verkäuferin oder ein Anstreicher das tun, oder?
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#40   karljosef   08:05:50 | Sonntag, 17. Oktober 2010
cic-entscheidet
Das Kanonische Recht kennt nur Vollmitgliedschaft oder Nichtmitgliedschaft.
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#39   Rudolfus   23:25:54 | Samstag, 16. Oktober 2010
„Geboten, oder verboten!“ Das ist der richtige Entscheidungsgrundsatz
Hw. Pf. Milch warnte auch vor dem bundesdeutschen Fernsehen, in dem er die Vorbereitung für die Errichtung einer kommunistischen Diktatur sah.
Was die Moral der Filme betrifft, können heute problemlos auch völlig morallose DDR-Filme gezeigt werden bzw. umgekehrt könnten BRD-Filme problemlos im DDR-Fernsehen laufen.
Kirchenberichterstattung: Könnte problemlos aus der DDR oder aus der VR China stammen.
Gleichschaltung der Kirchenfunktionäre: völlig ident mit der „patriotisch-katholischen Kirche der VR China“
Wann wird der Papst endlich die DBK-Sekte exkommunizieren, und wann werden diese endlich auch offiziell zu dem, was sie sind: die „patriotisch-katholische Kirche der Bundesrepublik Deutschland“.
Ist Hw. Milch nicht im übrigen den Märtyrertod durch Satanistenhand gestorben?
Die BRD, die EU und die USA sind sehr gruselige Territorien …
Gehorsam gegenüber Modernistensektenführern ist im übrigen verboten, auch dann, wenn deren Schutzpatron das Papstamt innehat …
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#38   Rückkehr-Ökumene   22:43:12 | Samstag, 16. Oktober 2010
Mi.cha.el.: Kein falscher Gehorsam
„Haben wir einen rechtmäßigen Oberhirten, dann müssen wir auch gehorchen.“
Ja, aber nur, wenn seine Anweisungen in Übereinstimmung mit der überlieferten Lehre der Kirche sind. In puncto Gehorsam gilt, wie Pfarrer Milch sagte: Er ist entweder geboten [nämlich im Rahmen der katholischen Lehre] oder er ist verboten [falls er im Widerspruch zur katholischen Lehre eingefordert wird.]
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#37   Rudolfus   22:41:21 | Samstag, 16. Oktober 2010
@Mi.cha.el: Ich meinte selbstverständlich nur, sich vom Gehorsam Rom gegenüber zu trennen,
im Sinne einer rein rechtlichen Trennung,
aber nicht im Sinn einer faktischen Trennung.
Wegen Platzmangels mußte ich es verkürzt formulieren, aber ich glaube, daß der Sinn wegen der Bezugnahme auf den Status der PB St. Pius X und der dieser angeschlossenen Gemeinschaften ersichtlich wird.
Die Kirche von Rom ist und bleibt für jeden Katholiken die bis zum Ende der Zeiten feststehende Hauptkirche der Kirche, weswegen wir ja auch aus guten Gründen auch „römische Katholiken“ genannt werden, die wir ja alle sind;
der Bischof von Rom ist und bleibt der Oberste Bischof der Universalen Kirche, als ihr sichtbares Oberhaupt, und der Statthalter Christi auf Erden.
„Es ist zum Heil unbedingt notwendig, daß jeder dem Römischen Pontifex untertan ist.“ (vgl. Dogma, Pp. Bonifaz VIII, Apostolisches Schreiben Unam sanctam)
Eine sachliche Trennung von Rom ist deshalb per definitionem wesensmäßig schon gar nicht möglich,
ein Katholik kann sich nur aus schwerwiegenden Gründen dem Gehorsam widersetzen, und das ist heute gegeben.
U. L. F. prophezeite in LaSalette, in einer wie durch ein Wunder kirchlich anerkannten Erscheinung, bei all diesen erschreckenden Vorhersagen: „Rom wird den Glauben verlieren.“
Die Träger der Kirche von Rom werden also notwendigerweise gehorsamsmäßig und disziplinmäßig ignoriert werden müssen.
Solange dogmenleugnende Modernisten weltweit als Kirchenvorsteher eingesetzt werden, ist das das Gebot der Stunde, dem wir römische Katholiken leider folgen müssen.
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#36   Mi.cha.el   22:17:32 | Samstag, 16. Oktober 2010
@Rudolfus: Ist Ihnen klar, was Sie geschrieben haben: „Die übrigen Katholiken
sollen sich auch von Rom trennen“??
Kein Katholik kann sich von Rom trennen, allenfalls von falschen Hirten, die gar nicht in Wahrheit die Stelle Christi vertreten.
Falls wir keinen wahren Stellvertreter Christi auf ERden haben, dann herrscht Sedisvakanz.
Haben wir einen rechtmäßigen Oberhirten, dann müssen wir auch gehorchen.
Wir müssen also die wahre Stellvertretung Christi einfordern und auf die Bedingungen rechtmäßiger Amtsinhabe hinweisen.
Wenn sie nicht gegeben ist, herrscht Sedisvakanz. Dann sollten Sie aber nicht andere als „Sedisvakantisten-Häretiker“ beschimpfen, sondern für die Kirche in dieser geschichtlichen Notlage beten und eintreten!
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#35   Rudolfus   20:42:52 | Samstag, 16. Oktober 2010
Fundi: Das sind keine „Thesen“, das sind Fakten
Die Heutigen rechtfertigen mit den Hinweisen auf „früher, wo alles ganz genauso war“, ihr bestehendes System.
Dies entspricht halt nicht den Fakten.
Sexueller Mißbrauch war eben bis in die 1960er hinein kein Massenfänomen – wie dies die für die heutigen Skandäle Verantwortlichen gerne sähen.
Außerdem: Wieso nur durch Geistliche? Laienerzieher, in und außerhalb der Kirche, sind viel häufiger betroffen. Es geht einfach nur um einen Propagandafeldzug gegen die katholische Kirche und die echte katholische Moral, die ja mit Mißbrauch nichts zu tun hat.
Man versucht das aber zu suggerieren, um die Katholische Kirche insgesamt für obsolet zu erklären.
Warum wird nicht über die staatlichen, die anglikanischen, die kommunistischen Heime berichtet?
„Weil nur die Katholische Kirche beansprucht, Hüterin der Moral zu sein“?
Also die Staatlichen, die Anglikaner, die Kommunisten nicht?
Es geht einfach um eine Campagne gegen die katholische Lehre an sich.
Dazu ist zu sagen, daß die, die’s betrifft, ohnehin keine rechtgläubigen Katholiken sind, sondern liberal-modernistische Pseudokatholiken.
Die eigentlichen Katholiken, sind nicht betroffen, und deshalb kann man die eigentlichen Katholiken, die sich seit Jahrzehnten im Widerstand gegen die modernistischen Scheinkatholiken befinden, nur ermuntern, weiterhin juristisch vom liberalen Rom getrennt zu bleiben, nämlich die PB St. Pius X und deren dieser angeschlossenen Gemeinschaften.
Die übrigen Katholiken sollen sich auch von Rom trennen.
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#34   Rückkehr-Ökumene   20:42:31 | Samstag, 16. Oktober 2010
Keine „unvollkommene Gemeinschaft“ 2. Fortsetzung
Kardinal Kasper:
„Das Bestreben des ökumenischen Dialogs ist es darum, die unvollkommene Gemeinschaft, in der wir mit anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften schon jetzt stehen, mit Gottes Hilfe zur vollen Gemeinschaft wachsen zu lassen.
Die ökumenisch grundlegende Einsicht besteht demnach darin, dass unter den Getauften eine bereits grundlegend existierende Einheit oder communio besteht, so dass wir nicht zwischen voller und überhaupt keiner communio, sondern zwischen voller und unvollkommener Einheit bzw. communio zu unterscheiden haben.
Diese Einsicht wurde durch die ökumenischen Dialoge auf vielfältige Weise konkret bestätigt. Sie haben gezeigt, dass die unvollkommene communio, welche uns mit den anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften verbindet, keine bloße Theorie, sondern eine erfahrbare Realität ist.“
Diese Ausführung enthalten ebenfalls jenen doppelten Bruch mit der traditionellen Lehre der Kirche, denn es besteht nach derselben in Bezug auf anderen christlichen Gemeinschaften überhaupt keine Gemeinschaft mit der katholischen Kirche und ebensowenig stehen die getrennten Christen in Gemeinschaft mit der katholischen Kirche, weil sie sich durch ihre Trennung selbst aus dieser Gemeinschaft ausgeschlossen haben.
Das Verlangen von Nichtkatholiken zur katholischen Kirche zu gehören, bewirkt eine „Hinordnung“ auf sie, aber keine Gemeinschaft (s. Mystici corporis).
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#33   r.ruhrgebietler   20:16:17 | Samstag, 16. Oktober 2010
Rückkehr-Ökumene:
wen interessiert dieses entgottete räuberkonzil?
doch nur die militanten konziliban und dialogverweigerungs“bischöfe“!
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#32   Rückkehr-Ökumene   20:14:05 | Samstag, 16. Oktober 2010
Keine „unvollkommene Gemeinschaft“, Fortsetzung
Johannes Paul II. hat die Lehre des Pastoralkonzils in seiner Ökumenismus-Enzyklika, Art.11 mit folgenden Worten bekräftigt:
„Die Elemente der Heiligung und der Wahrheit, die in den anderen christlichen Gemeinschaften in je unterschiedlichem Grad vorhanden sind, bilden in der Tat die objektive Grundlage der, wenn auch unvollkommenen, Gemeinschaft, die zwischen ihnen und der katholischen Kirche besteht. In dem Maße, in dem diese Elemente in den anderen christlichen Gemeinschaften vorhanden sind, ist die eine Kirche Christi in ihnen wirksam gegenwärtig. Deshalb spricht das II. Vatikanische Konzil von einer gewissen, wenngleich unvollkommenen Gemeinschaft.“
In Art. 14 dieser Enzyklika trifft man auf eine Vermischung der Personen-Ebene und der Religionsgemeinschafts-Ebene; dort liest man unter Verweis auf Art. 4 des Ökumenismusdekrets
„Die Elemente dieser bereits gegebenen Kirche [Christi] existieren in ihrer ganzen Fülle in der katholischen Kirche und noch nicht in dieser Fülle in den anderen Gemeinschaften, wo gewisse Aspekte des christlichen Geheimnisses bisweilen sogar wirkungsvoller zutage treten. Das Bestreben des Ökumenismus ist es eben, die zwischen den Christen bestehende teilweise Gemeinschaft bis zur vollen Gemeinschaft in der Wahrheit und in der Liebe wachsen zu lassen.“
Auf diese Passage bezieht sich Kardinal Kasper und auch bei ihm ist jenes Hin -und Hergehen zwischen der Personen-Ebene und der Ebene der Religionsgemeinschaften festzustellen:…
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#31   r.ruhrgebietler   20:13:57 | Samstag, 16. Oktober 2010
lest doch mal
DER RHEIN FLIESST IN DEN TIBER
das macht nen klaren Kopf und bringt licht ins dunkel, welche kriminellen elemente sich damals profilieren wollten! einige sind schon tot, andere leben leider noch und waren z.b. „konzilsberater“ z.b. bei Cardinal Frings…
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#30   Fundi   19:49:00 | Samstag, 16. Oktober 2010
Ja und Nein
Ja zur These, daß „Abtreibung“ früher viel seltener war, zumindest Skepsis, daß das auch für sexuellen Mißrauch durch Geistliche gilt, Gründe U.A: : A) Die bekannten Zahlen geben das wohl nicht her B) Die Strafbarkeit von „Abtreibung“ wurde weitestgehend aufgehoben, sexueller Mißbrauch wird auch heute bestraft.
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#29   Rudolfus   18:29:24 | Samstag, 16. Oktober 2010
Die Massenmedien bringen nur große Schlagzeilen, aber sind keine seriöse Quelle für das, was
wirklich war.
Die Kinder und Jugendlichen, die bis Mitte der 1960er aufgewachsen sind, haben keinen Grund zur Klage.
Wer sich in die Hirne der Verantwortungsträger für die Nach-Vaticanum-II-Dekadenz hineindenkt, dem wird natürlich schnell klar, daß diese einige Einzelfälle aus der Vor-Vaticanum-II-Zeit benützen – und die benützte bereits Joseph Goebbels in den damaligen deutschen Massenmedien zur Zeit Pius’ XI –, um erklären zu können: „Die Probleme waren immer schon da.“ Die Probleme mögen schon immer da gewesen sein, aber nie in diesem Ausmaß eines Massenfänomens, mit seiner Konsequenzenlosigkeit und Duldung durch die Nach-Vaticanum-II-Kirchenoberen, die das Problem erst durch ihre „freie Moral“ zu so einem großen Problem gemacht haben, und bis heute hilflos davor stehen, sodaß ihnen nichts einfällt, als zu sagen: „Das Problem gab es schon immer.“
Ganz genauso wird ja bei der Abtreibung argumentiert: Erst die heutigen Abtreibungsgesetze ermöglichen Abtreibungen millionenfachen Ausmaßes (seit den 1970ern), und verlogenerweise wird erklärt, die Abtreibungen wären „immer schon da gewesen“ – in Einzelfällen ja, aber nicht in einem derartigen millionenfachen Ausmaß. Die heutigen Abtreibungspropagandisten kümmert das wenig, und sie wollen uns einreden, als wäre auch vor den 1970ern millionenfach in ganz Deutschland abgetrieben worden. Das ist absoluter Humbug. Aber wer deren Ideologie teilt, für den spielen Zahlen keine Rolle, und der akzeptiert diese Lüge gerne.
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#28   FranzvPaul   18:15:31 | Samstag, 16. Oktober 2010
Ich war dabei ;-))
Fundi: Wie schon gesagt sprach ich in Anlehnung an Äußerungen von Bischofskonferenzen und Medien verschiedenster Orientierung von sexuellem Mißbrauch
in den 50er+60er Jahren, habe Glück und Segen gehabt, daß die meisten Präfekten anständig waren und ihre Vorgesetzten immer ein offenes Ohr hatten für uns Kinder und Jugendliche! In den höheren Schulen war das nicht immer so und bei der Gendarmerie erst recht nicht.
Der Fisch beginnt beim Kopf zu stinken! o.O
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#27   Turing †   18:03:15 | Samstag, 16. Oktober 2010
@rudolfus
Es ist zum lachen, wofür das II. Vaticanum alles herhalten muss, nun ist es auch noch an den (allerdings extrem seltenen) Missbrauchsfällen schuld !
Kümmert Euch um die Menschen, wie Jesus es getan hatte und tretet Eure Dogmen, Liturgien und Tüllgardinengewänder endlich in die Tonne, das braucht niemand.
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#26   Fundi   18:01:55 | Samstag, 16. Oktober 2010
Wie schon gesagt
sprach ich in Anlehnung an Äußerungen von Bischofskonferenzen und Medien verschiedenster Orientierung von sexuellemMißbrauch
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#25   FranzvPaul   17:56:18 | Samstag, 16. Oktober 2010
Die heutigen Medien sind nicht zuverlässig.
Fundi:
Die sexuellen Übergriffe haben ab ~1960 die früheren „rauhen Erziehungsmethoden“ schrittweise abgelöst. Frauen waren früher rabiater als die Männer in den Internaten.
Manche Strafmaßnahmen waren allerdings spezifisch gegen die Genitalien gerichtet, um die „Gelüste“ zu dämpfen (Dummheit hat es immer gegeben, sie wird nicht weniger). Diese Strafmaßnahmen werden mit der Brille der heutigen „Experten“ als sexuelle Übergriffe bewertet.
Wie du siehst, ist es notwendig, mehr zu wissen als das, was die Medien verzapfen.
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#24   Fundi   17:25:18 | Samstag, 16. Oktober 2010
Bischofskonferenzen/Medien
Nach allem, was ich in bischofskonferenzlichen Verlautbarungen und in den englischsprachigen Medien verschiedenster Orientierung las, gibt es keine Hinweise, daß sexueller Mißbrauch durch Priester wesentlich geringer in den 50er-und 60-er Jahren war. Inwieweit Iren (Rotköpfe) darin stärker verwickelt waren, weiß ich nicht. Es kann möglich sein. Zahlenunterschiede können aber auch viele Ursachen haben, auch etwa unterschiedliche Kulturen des Verschweigens.
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#23   Rudolfus   17:10:50 | Samstag, 16. Oktober 2010
@Fundi: Das sind Einzelfälle, um das Desaster zu vertuschen, das sich mit der Zeit des II. Vaticanu…
verbindet.
Bis zum II. Vaticanum war die Römisch-Katholische Kirche zurecht eine hochangesehene Organisation.
Sexuelle Skandale gab es auch bereits in der Nazi-Zeit, die von der Nazi-Presse auf Weisung Goebbels’ publiziert wurden.
Niemand kann ernsthaft behaupten, es hätte 50, 60 Jahren sexuelle Mißbräuche gegeben, die ein ernsthaftes Problem darstellten.
Es ist ein Vertuschungsmanöver, um von der liberalen Wirklichkeit abzulenken,
und alleine für diese Zeit gibt es eine nennenswerte Zahl von Opfern.
Natürlich gab es den einen oder anderen Fall in den 1950ern oder davor – aber die Massenfälle spielen sich in einem sehr genau zu definierenden Zeitraum ab: unter Paul VI und Johannes Paul II.
Wer das leugnet, will sich einfach nicht dieser Zeit stellen, und die Grundprobleme dieser Zeit, die „moralisch-sexuelle Freiheit“, auch noch in unsere Zeit hinüberretten, zum Schaden unserer Kinder und der Priester und der Laienerzieher.
Im übrigen sind all die Fäle nichts spezifisch Katholisches, wie die antikatholischen Medien suggerieren.
In den staatlichen, anglikanischen und kommunistischen Heimen gibt es auch solche Mißstände.
Die Katholiken hatten dies bis 1962-1965 einfach besser im Griff.
Die Römisch-Katholische Kirche ist seit Paul VI keine respektable Organisation mehr – man muß ihr mißtrauen.
Davor war das nicht der Fall.
Wer anderes sagt, lügt, und vertuscht schon wieder die wahren Hintergründe der liberalen Misere!
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#22   FranzvPaul   16:59:23 | Samstag, 16. Oktober 2010
Das ist ein Säuferproblem.
Fundi: Mißbrauch
Export von „Rotköpfen“ nach Amerika. Die Italos und die Hispanos hatten das Problem viel weniger.
Darüber wurde in den Foren seit Jahren diskutiert. Und auf einmal stellte sich immer wieder heraus, daß es nicht katholisch ist und nicht einmal zölibatär.
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#21   Fundi   16:49:28 | Samstag, 16. Oktober 2010
Mißbrauch
Um Mißverständnisse auszuschließen: Berichte etwa von Bischofskonferenzen etwa der USA und Irlands sprachen von häufigem sexuellem Mißbrauch durch Priester vor 50 und 60 Jahren.
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#20   FranzvPaul   16:43:14 | Samstag, 16. Oktober 2010
Da wj
Fundi: Mißbrauch durch Priester
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#19   Fundi   16:32:14 | Samstag, 16. Oktober 2010
Mißbrauch durch Priester
In Kreuznet wurde es öfter behauptet und für die USA gilt sogar besonders, daß priesterlicher Mißbrauch – zumindest auch – häufig in den 50- er und 60- er Jahren war.
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#18   Rudolfus   16:24:31 | Samstag, 16. Oktober 2010
@Fundi: Ich weiß nicht, wo du das bei kreuz.net gelesen haben willst … du verwechselst das mit
Prügelfällen, die eben damals zur Zeit gehörten.
Wir sprechen von sexuellem Mißbrauch, und der geschah in Massen während der Zeit der „Liberalisierung“ der kirchlichen Ordnung und Moral, infolge der völlig falschen Impulse durch eine durch das Pastoralkonzil losgetretenen Ideologie, Ende der 1960er (1968er-Gesellschaftsrevolutionen durch Antimoralisten), während der 1970er, 1980er, 1990er … mittlerweile können wir im besten Fall von einem Zeitraum der vergangenen 45-48 Jahren sprechen (1962-1965, Tagungsjahre des II. Vaticanums), wahrscheinlich eher von 45 Jahren, nachdem der weltkirchliche Irrsinn und die Liberalisierung der Katholiken eher gegen Ende des Pastoralkonzils losbrach.
Die typische Mißbrauchszeit finden wir ab Ende der 1960er … die Zeit der Gitarrengottesdienste, der „experimentierenden“ Geistlichen, ermutigt durch den liberalen Umsturzpapst Paul VI.
Eine Bestandsaufnahme über das moralische Desaster des liberalen Klerusses in den USA wurde schon durch den US-Journalisten Michael S. Rose durchgeführt in seinem Buch Goodbye, Good Men. How Liberals Brought Corruption into the Catholic Church, leider nur Englisch vorhanden.
Seit der moralischen Liberalisierung des katholischen Klerus’ und dessen Kongregationen erleben wir sexuellen Mißbrauch en masse. Die damaligen Päpste sind Paul VI und Johannes Paul II.
Diese Mißstände kann man nicht mit Einzelfällen aus der Vorliberalismuszeit aufwiegen, oder mit der damaligen Prügelkultur, die kein sexueller Mißbrauch ist.
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#17   Mi.cha.el   15:51:22 | Samstag, 16. Oktober 2010
@Rückkehr-Ökumene: Durch die Taufe wird man Glied der Kirche Christi, die immer die katholische
Kirche ist, das ist klar.
Andererseits sind getaufte Nicht-katholiken durch eine Sperre an der „Verbundenheit mit der Kirchengemeinschaft“ gehindert. Auch klar.
Nun muss man diese beiden Aussagen natürlich auch in Beziehung zueinander setzen, d.h. erklären.
Jemand kann sich durch Häresie oder Schisma selbst von der Kirche und ihrer Gemeinschaft lossagen. Der kann natürlich kein lebendiges Glied an Christi Leib mehr sein, solange er in dieser Haltung verharrt.
Andere werden ohne eigene Schuld in nicht-katholische Gemeinschaften hineingeboren und dort getauft.
Sie sind wie Schafe, die noch durch einen Zaun von der Gemeinschaft mit der Herde getrennt sind („Sperre“), die aber subjektiv in der Gnade Christi leben können und insofern durch das Wirken Seines Sakramentes und Seiner Gnade auch (verborgene, gesperrte) Glieder Seiner Herde sein können, als welche sie auch einst an Seinem Reich Anteil haben werden.
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#16   Rückkehr-Ökumene   13:09:25 | Samstag, 16. Oktober 2010
Keine „unvollkommene Gemeinschaft“
Nach dem Kirchenrecht, CIC von 1917, unterliegen die Christen, die sich von der katholischen Kirche getrennt haben einer Sperre, die sie von der kirchlichen Gemeinschaft ausschließt. Zutreffend bemerkt der Kirchenrechtler K. Mörsdorf, dass eine Sperre die „Verbundenheit mit der Kirchengemeinschaft hindert …“
Dem widerspricht das Pastoralkonzil, wenn es in Art.3 des Dekrets über den Ökumenismus von einer „unvollkommenen Gemeinschaft“ in Bezug auf die Anhänger der anderen christlichen Gemeinschaften spricht:
„Diejenigen nämlich, die an Christus glauben und die Taufe in der rechten Weise empfangen haben, werden in eine gewisse, wenn auch nicht vollkommene Gemeinschaft mit der katholischen Kirche gestellt.“
Das Pastoralkonzil macht also aus einer nicht bestehenden Gemeinschaft mit den Christen, die sich von der katholischen Kirche getrennt haben, eine „unvollkommene Gemeinschaft“.
Die Abweichung des Konzils von der traditionellen Lehre der Kirche betrifft aber nicht nur die getrennten Christen, sondern vor allem deren Gemeinschaften. Mit diesen hat nach der überlieferten Lehre nie eine Gemeinschaft bestanden und kann nie einer Gemeinschaft bestehen, weil sie sich im Widerspruch zur katholischen Kirche konstituiert haben.
Dem widerspricht das Pastoralkonzil in Art. 4, wo es unter Bezug auf die anderen christlichen Gemeinschaften heißt: „ … und es trennten sich nicht unbedeutende Gemeinschaften von der vollen [!] Gemeinschaft der katholischen Kirche …“
Johannes Paul II. hat die L…
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#15   r.ruhrgebietler   12:42:22 | Samstag, 16. Oktober 2010
Rückkehr-Ökumene:
da können sie noch so sehr zitieren, es kommt auf die Reihenfolge der ereignisse an! daher lesen sie den beitrag Samstag, 16. Oktober 2010 09:05 in diesem thread!!
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#14   Rückkehr-Ökumene   09:11:16 | Samstag, 16. Oktober 2010
Ergänzung
Pius XI… Wer mit dem mystischen Leib Christi nicht eng verbunden ist, der ist weder ein Glied desselben, noch hat er einen Zusammenhang mit Christus, dem Haupte.“
Pius XII. bekräftigt in seiner Enzyklika Mystici corporis die zitierten Aussagen sei-ner Vorgänger wie folgt:
„Den Gliedern der Kirche sind aber in Wahrheit nur jene zuzuzählen, die das Bad der Wiedergeburt empfingen, sich zum wahren Glauben bekennen und sich weder selbst zu ihrem Unsegen vom Zusammenhang des Leibes getrennt haben noch wegen schwerer Verstöße durch die rechtmäßige kirchliche Obrigkeit davon ausgeschlossen worden sind…
Wie es also in der wahren Gemeinschaft der Christgläubigen nur einen Leib gibt, nur einen Geist, einen Herrn und eine Taufe, so kann es auch nur einen Glauben in ihr geben (vgl. Eph. IV 4); und deshalb ist, wer die Kirche zu hören sich weigert, nach dem Gebot des Herrn als Heide und öffentlicher Sünder zu betrachten (vgl. Matth. XVIII 17). Aus diesem Grund können die, welche im Glauben oder in der Leitung voneinander getrennt sind, nicht in diesem einen Leib und aus sei-nem einen göttlichen Geiste leben.“
Andererseits stellt nach derselben Enzyklika bereits das Verlangen von Nicht-Katholiken zur Kirche zu gehören, auch wenn es unbewusst ist (votum implicitum), ein Hingeordnetsein auf sie dar, das allerdings keine Kirchengliedschaft bewirkt.
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#13   r.ruhrgebietler   09:05:09 | Samstag, 16. Oktober 2010
in die Kirche Jesu Christi
werden mit der Taufe die Seelen der Menschen aufgenommen. So ist es überlieferte und unverkürzte Glaubenslehre (die allzugerne von Jesus-Hassern verdreht wird!)
Die Reihenfolge ist somit entscheidend.
Die Kirche Jesu Christi ist biblisch belegt das Fundament der zu erwartenden unam sanctam catholicam!
Die Reihenfolge ist somit entscheidend (die allzugerne von Jesus-Hassern und konzilibans verdreht wird!).
und jetzt können die Päpste (z.B. der Hlg. P. PIUS V., Leo XIII) auftreten.
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#12   Rückkehr-Ökumene   08:01:14 | Samstag, 16. Oktober 2010
Nach überlieferter Lehre wird man durch die Taufe
ein Gied der katholischen Kirche und nicht ein Glied einer von der katholischen Kirche zu unterscheidenden Kirche Christi!
Die Frage ist, was für diejenigen gilt, die sich von der katholischen Kirche trennen.
Leo XIII. bemerkt in seiner Enzyklika Satis cognitum:
„Zerstreute und getrennte Glieder können nicht mit demselben Haupte, um zugleich e i n e n Leib zu bilden, verbunden sein. Nun sagt aber Paulus: ‘Alle Glieder eines Leibes aber, obwohl sie viele sind, sind dennoch e i n Leib: so auch Christus’ [1 Kor 12, 12]. Deswegen, sagt er, sei dieser mystische Leib ‘zusammengefügt und verknüpft’: ‘Haupt <ist> Christus: von ihm aus <ist> der ganze Leib zusammengefügt und verknüpft durch jedes Band der Dienstbarkeit entsprechend der einem jeden Glied angemessenen Tätigkeit’ [Eph 4, 15f]. Wenn deshalb Glieder von den übrigen Gliedern getrennt umherschweifen, können sie nicht mit demselben und einzigen Haupte verschmolzen sein.“
Im gleichen Pius XI. sagt in seiner Enzyklika Mortalium animos dazu:
„Der mystische Leib Christi, das ist die Kirche, ist ja eine Einheit (I Kor XII 12), zusammengefügt und zusammengehalten (Eph. IV 16) wie der physische Leib Christi, und so ist es unangebracht und töricht zu sagen, der mystische Leib könne aus getrennten und zerstreuten Gliedern bestehen…
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#11   Mi.cha.el   23:28:23 | Freitag, 15. Oktober 2010
Nach überlieferter katholischer Lehre wird man durch die (gültig empfangene) Taufe
Glied der Kirche Jesu Christi!
Außerhalb der sichtbaren Gemeinschaft der katholischen Kirche unterliegt man aber noch einer „Sperre“ hinsichtlich gewisser Rechte und Pflichten (Sakramentenempfang usw.).
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#10   unbestechlicher   21:25:09 | Freitag, 15. Oktober 2010
Katholisch getauft
und dann ausgetreten. Das ist dann auch eine volle Kirchenmitgliedschaft. Die Kirchensteuer zahlt man ja nur in der gepamperten RKK in Dtl. In allen anderen Ländern mit Katholiken zahlt man keine Kirchensteuer. Hauptsache man ist „eingegliedert“. Wer entscheidet das übrigens?
G_ttes Segen vom Unbestech :-D :-D :-D lichen
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#9   Fundi   20:33:03 | Freitag, 15. Oktober 2010
Rudolfus
In Kreuznet. las ich vor einiger Zeit ständig, daß Mißbrauchsfälle geradezu regelmäßig 50 und 60 Jahre zurücklägen. Zumindest demnach könnten wohl kaum Modernisten die Mißbrauchsfälle hervorgebracht haben, oder?
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#8   Gotthard   20:07:26 | Freitag, 15. Oktober 2010
@Nom-Opfer-1991
Protestantische und anderweitige „Gemeinschaften“ sind nicht nur unvollständig sondern ipso facto in Gänze zu verwerfen, es sei denn als Brückenschlag zur wahren Kirche Christi.
dieser Satz hat Dir aber so richtig gut getan, was?
Die Brüder und Schwestern aus den protestantischen Gemeinschaften sind durch die Taufe in Christus eingegliedert. Sie haben Christus gleichsam als Gewand angezogen und sind neue Menschen geworden.
Diese Brüder und Schwestern teilen mit mir das Glaubensbekenntnis …
Du magst sie gerne „in Gänze“ verwerfen – ich freue mich über ihren Glauben und ihr Glaubenszeugnis.
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#7   Angelina1405 †   19:42:01 | Freitag, 15. Oktober 2010
Sharoch
Kurzes Hallo – muss gleich hier wieder raus, meine Tochter braucht meinen PC – toll. Werde aber wohl auch so in einer halben Stunde wieder PC-Recht haben. Bis später dann ! :(3 :&) :(3
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#6   Sharoch   19:34:10 | Freitag, 15. Oktober 2010
Total Heizöl,
hallo, sei gegrüßt!
Ja, man kann es kaum glauben, aber den Stufen der Niveautreppe nach unten sind keine Grenzen gesetzt…
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#5   Total Heizöl †   19:32:05 | Freitag, 15. Oktober 2010
kaum zu glauben
Die Redakteure von Kreuz.net zeigen doch immer wieder, dass sie immer noch dämlicher werden können als sie ohnehin schon sind.
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#4   Rudolfus   19:25:27 | Freitag, 15. Oktober 2010
@JörgJunker: Warum soll sich die Priesterbruderschaft als „katholische Laien“ von einem Papst
in die Kirchenorganisation eingliedern lassen, der weiterhin dogmenleugnende Modernisten als „Scheinkatholiken“ in vakante Kirchenämter beruft, bzw. sonstige schlechte Liberalkatholiken in Kirchenämter beruft, die die Verbreitung des römisch-katholischen Glaubens zugunsten eines antikatholischen Modernismusirrglaubens unterbinden, die außerdem die Zelebration des römisch-katholischen Opfers des Altares hassen, und ausrotten wollen,
und die seit ihrer Zeit unzählige Fälle kirchlichen Mißbrauchs von Kindern und Jugendlichen hervorgebracht haben, und diese Fälle nicht unterbunden haben, sondern die entsprechenden Täter einfach nur weiterversetzt haben?
Auf eine solche „organisatorische Einheit“ mit Kirchenfeinden, unter einem solchen Heiligen Vater, der sich zum Patron dieser Kirchenfeinde macht, kann die wunderbar selbstständig wirkende PB St. Pius X gut und gerne verzichten!
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#3   JörgJunker †   18:43:51 | Freitag, 15. Oktober 2010
Piusbrüder
Sind die Piusbrüder jetzt vollständig eingegliedert als katholische Laien? Oder unvollständig?
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#2   NOM-OPFER 1991   18:34:49 | Freitag, 15. Oktober 2010
Lächerlich!
Außerhalb der einzigen Kirche, welche auf dem Fundament Jesu Christi und seiner Apostel gebildet ist, kann es de facto keine Kirchengliedschaft in irgendeiner Form geben. Protestantische und anderweitige „Gemeinschaften“ sind nicht nur unvollständig sondern ipso facto in Gänze zu verwerfen, es sei denn als Brückenschlag zur wahren Kirche Christi.
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#1   Febron †   18:09:10 | Freitag, 15. Oktober 2010
„…folgt die volle Eingliederung ihrer Gläubigen in den Leib Christi.“
Herr Oberstudienrat!
Das Analogon „Kirche“ und „Leib Christi“ bleibt (wie jeder Analogieschluss) undeutlich und taugt daher zu nichts.
Daran ändert auch die Tatsache nicht, daß römische Lehrschreiben sich ständig dieses Bildes bedienen, und gar noch Dinge wie die Ehe daran aufhängen
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