Gibt es neben der „vollen“ noch eine andere Kirchenmitgliedschaft?
Das Pastoralkonzil hat die Idee der unteilbaren Kirchenzugehörigkeit mit der Idee einer gestuften Zugehörigkeit ersetzt. Von Dr. Wolfgang Schüler.
(kreuz.net) Das Zweite Vatikanum erfand das Denkschema „vollständig – unvollständig“.
Damit beschrieb
es den Unterschied zwischen der Kirche Gottes und den anderen christlichen Denominationen hinsichtlich
der Glaubenswahrheit und der sakramentalen Wirklichkeit.
Das gleiche Denkschema wurde auch auf die Kirchengliedschaft
übertragen.
Dadurch erhält dieses ebenfalls einen quantitativen Charakter.
Halbvolle Eingliederung
in die Kirche?
Im 14. Artikel der Kirchenkonstitution ‘Lumen gentium’ heißt es:
„Jene werden der Gemeinschaft
der Kirche voll [!] eingegliedert, die, im Besitze des Geistes Christi, ihre ganze Ordnung und alle in
ihr eingerichteten Heilsmittel annehmen und in ihrem sichtbaren Verband mit Christus, der sie durch den
Papst und die Bischöfe leitet, verbunden sind, und dies durch die Bande des Glaubensbekenntnisses, der
Sakramente und der kirchlichen Leitung und Gemeinschaft.“
Der Jesuit und spätere Kardinal, Pater Alois
Grillmeier († 1998), erklärt diese Passage in seinem Kommentar zu ‘Lumen Gentium’ im „Lexikon für Theologie
und Kirche“ so:
„Das Wort ‘voll’ (plene) ist entscheidend für die Gesamtauffassung der Konstitution
vom kirchlichen Status der Katholiken und der nicht-katholischen Christen (Artikel 15).
Die Vorformen
des Textes hatten anstelle des ‘plene’ zunächst das strenge ‘reapse et simpliciter loquendo’ [in eigentlicher
und absoluter Weise] (Text von 1963, Artikel 8,2).
Damit wäre Eingliederung in die Kirche unteilbar
und einfachhin nur (tantum!) bei den Katholiken gegeben. Damit würde sich für die anderen Christen nur
das votum als Brücke zur Kirche anbieten.“
Die ursprüngliche Fassung entsprach somit der traditionellen
Lehre.
Unvereinbare Lehre
Im Laufe der Auseinandersetzung um die endgültige Fassung des Textes kam
es nach Pater Grillmeier zu einem „Hinüberwechseln von dem ‘reapse et simpliciter’ (Idee der unteilbaren
Kirchenzugehörigkeit) zum ‘plene’ (Idee der gestuften Zugehörigkeit).“
Und: „So wurde implizit ein
‘unvollkommenes’ oder ‘unvollständiges’ Eingegliedertsein in die Kirche zugegeben.“
Im Sinne der Kirchenkonstitution
des Pastoralkonzils kann man also sagen:
Aus der Vollständigkeit der ekklesialen Elemente, die nur die
Katholische Kirche besitzt, folgt die volle Eingliederung ihrer Gläubigen in den Leib Christi.
Dagegen
zieht die Unvollständigkeit der ekklesialen Elemente bei den anderen christlichen Denominationen eine
Unvollständigkeit der Kirchengliedschaft nach sich.
Diese Lehre ist mit der gesamten Tradition der Kirche
bis zum Pastoralkonzil unvereinbar.
Der Autor ist Oberstudienrat für Mathematik, Physik und Philosophie.
Er hat an der Universität München bei Reinhard Lauth promoviert.
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Mi.cha.el „ … dann ist es unvermeidlich, die Amtsträger auf die Bedingungen wahrer Stellvertretung
Christi und damit wahrer Amtsvollmacht hinzuweisen und Klarheit einzufordern, ohne welche die Herde ihre
„Hirten“ nicht (an)erkennen kann!“ Keineswegs verzichtet die Priesterbruderschaft darauf, im Gegenteil:
Die theologischen Gespräche mit dem vom Pastoralkonzil geprägten Rom dienen vor allem dem Zweck, diesem
die Irrtümer dieser Synode vor Augen zu stellen und ihm die Maßstäbe „wahrer Stellvertretung Christi“
ins Gedächtnis zurückzurufen und auf deren Anwendung zu drängen.
#46 Der Zwerg † 22:51:49 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Und ein Christ steht nicht unter dem Gesetz welches durch die Sünde in die Welt gekommen ist. Daher wiegt
das Leben mehr als der Tod, da Jesus die Sonne der Gerechtigkeit ist.
#44 Der Zwerg † 22:40:57 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Gehorsam beginnt bereits bei der Frage WAS NÜTZT MIR DAS FÜR DIE EWIGKEIT? Man kann daher nicht ein
Sittengesetz über das Gesetz der Nächstenliebe stellen. Das wäre wie wenn einer das AT gegen das NT
ausspielen wolle, wo Recht und Gesetz die Liebe aufgrund der Eifersucht fordert. Nun haben wir seinen
Geist aber in unserer Mitte gegenwärtig und diesen hat Jesus Christus hinterlassen. Den Geist des Neuen
Bundes. Amen
#43 Mi.cha.el 22:20:33 | Sonntag, 17. Oktober 2010
@Rudolfus und @Rückkehrökumene Es stimmt, Gehorsam ist nur dort Gott wohlgefällig, wo er auch sittlich
ist. Nur muss man vermeiden, ein völlig neues, nicht-katholisches Bild von der Kirche und vom Amt in
der Kirche zu zeichnen, indem man so tut, als ob die Rechtgläubigkeit für die rechtmäßige Amtsausführung
belanglos wäre (wie es die Priesterbruderschaft St.Pius X. weitgehend praktiziert). Rudolfus, indem sie
eine „rechtliche“ Trennung von Rom in Anspruch nehmen, behaupten Sie einschlussweise, dass der Stuhl Petri
heute nur faktisch, aber nicht rechtlich verbindlich, besetzt ist. Dann ist es aber falsch, über angebliche
„Sedisvakantisten“ zu schimpfen, dann ist es unvermeidlich, die Amtsträger auf die Bedingungen wahrer
Stellvertretung Christi und damit wahrer Amtsvollmacht hinzuweisen und Klarheit einzufordern, ohne welche
die Herde ihre „Hirten“ nicht (an)erkennen kann!! Wenn die Priesterbruderschaft St.Pius X. auf diese Aufgabe
verzichtet, entwickelt sie ein – total liberalistisches – Kirchenbild, in dem Rechtgläubigkeit und Glaubenstreue
weder entscheidend für die Kirchenmitgliedschaft noch für die Amtsinhabe ist!
Fakten? Ob es früher weniger Mißbrauch durch Priester gab, ist eben die Frage. Kreuznet hat jedenfalls
öfter behauptet, die Fälle seien überwiegend vor 50 und 60 Jahren anzusiedeln. Und ich habe über sexuelle
Mißgriffe anglikanischer US-Geistlicher so oft gelesen, daß ich diesbzgl. keine Einseitigkeiten feststellen
kann. Die anglikanische Kirche der USA hat nur 2-3 Millionen Mitglieder, die RKK aber 70 Millionen, was
auch zu beachten ist. In der katholischen Lokalzeitung, die ich täglich lese, findet sich auch viel über
Mißbrauch in allen möglichen Institutionen, etwa staatlichen. Allerdings haben die katholischen Erzbischöfe
von Freiburg und Hamburg betont, daß Priester sich nach amtseigenen Maßstäben messen lassen müßten:
Wenn der Oberbürgemeister oder ein Amtsrichter oder ein Minister Ladendierbstahl begeht, meldet das die
Presse ja auch anders als wenn ein Bäcker, eine Verkäuferin oder ein Anstreicher das tun, oder?
„Geboten, oder verboten!“ Das ist der richtige Entscheidungsgrundsatz Hw. Pf. Milch warnte auch vor dem
bundesdeutschen Fernsehen, in dem er die Vorbereitung für die Errichtung einer kommunistischen Diktatur
sah. Was die Moral der Filme betrifft, können heute problemlos auch völlig morallose DDR-Filme gezeigt
werden bzw. umgekehrt könnten BRD-Filme problemlos im DDR-Fernsehen laufen. Kirchenberichterstattung:
Könnte problemlos aus der DDR oder aus der VR China stammen. Gleichschaltung der Kirchenfunktionäre:
völlig ident mit der „patriotisch-katholischen Kirche der VR China“ Wann wird der Papst endlich die DBK-Sekte
exkommunizieren, und wann werden diese endlich auch offiziell zu dem, was sie sind: die „patriotisch-katholische
Kirche der Bundesrepublik Deutschland“. Ist Hw. Milch nicht im übrigen den Märtyrertod durch Satanistenhand
gestorben? Die BRD, die EU und die USA sind sehr gruselige Territorien … Gehorsam gegenüber Modernistensektenführern
ist im übrigen verboten, auch dann, wenn deren Schutzpatron das Papstamt innehat …
Mi.cha.el.: Kein falscher Gehorsam „Haben wir einen rechtmäßigen Oberhirten, dann müssen wir auch gehorchen.“
Ja, aber nur, wenn seine Anweisungen in Übereinstimmung mit der überlieferten Lehre der Kirche sind.
In puncto Gehorsam gilt, wie Pfarrer Milch sagte: Er ist entweder geboten [nämlich im Rahmen der katholischen
Lehre] oder er ist verboten [falls er im Widerspruch zur katholischen Lehre eingefordert wird.]
@Mi.cha.el: Ich meinte selbstverständlich nur, sich vom Gehorsam Rom gegenüber zu trennen, im Sinne
einer rein rechtlichen Trennung, aber nicht im Sinn einer faktischen Trennung. Wegen Platzmangels mußte
ich es verkürzt formulieren, aber ich glaube, daß der Sinn wegen der Bezugnahme auf den Status der PB
St. Pius X und der dieser angeschlossenen Gemeinschaften ersichtlich wird. Die Kirche von Rom ist und
bleibt für jeden Katholiken die bis zum Ende der Zeiten feststehende Hauptkirche der Kirche, weswegen
wir ja auch aus guten Gründen auch „römische Katholiken“ genannt werden, die wir ja alle sind; der Bischof
von Rom ist und bleibt der Oberste Bischof der Universalen Kirche, als ihr sichtbares Oberhaupt, und der
Statthalter Christi auf Erden. „Es ist zum Heil unbedingt notwendig, daß jeder dem Römischen Pontifex
untertan ist.“ (vgl. Dogma, Pp. Bonifaz VIII, Apostolisches Schreiben Unam sanctam) Eine sachliche Trennung
von Rom ist deshalb per definitionem wesensmäßig schon gar nicht möglich, ein Katholik kann sich nur
aus schwerwiegenden Gründen dem Gehorsam widersetzen, und das ist heute gegeben. U. L. F. prophezeite
in LaSalette, in einer wie durch ein Wunder kirchlich anerkannten Erscheinung, bei all diesen erschreckenden
Vorhersagen: „Rom wird den Glauben verlieren.“ Die Träger der Kirche von Rom werden also notwendigerweise
gehorsamsmäßig und disziplinmäßig ignoriert werden müssen. Solange dogmenleugnende Modernisten weltweit
als Kirchenvorsteher eingesetzt werden, ist das das Gebot der Stunde, dem wir römische Katholiken leider
folgen müssen.
#36 Mi.cha.el 22:17:32 | Samstag, 16. Oktober 2010
@Rudolfus: Ist Ihnen klar, was Sie geschrieben haben: „Die übrigen Katholiken sollen sich auch von Rom
trennen“?? Kein Katholik kann sich von Rom trennen, allenfalls von falschen Hirten, die gar nicht in Wahrheit
die Stelle Christi vertreten. Falls wir keinen wahren Stellvertreter Christi auf ERden haben, dann herrscht
Sedisvakanz. Haben wir einen rechtmäßigen Oberhirten, dann müssen wir auch gehorchen. Wir müssen also
die wahre Stellvertretung Christi einfordern und auf die Bedingungen rechtmäßiger Amtsinhabe hinweisen.
Wenn sie nicht gegeben ist, herrscht Sedisvakanz. Dann sollten Sie aber nicht andere als „Sedisvakantisten-Häretiker“
beschimpfen, sondern für die Kirche in dieser geschichtlichen Notlage beten und eintreten!
Fundi: Das sind keine „Thesen“, das sind Fakten Die Heutigen rechtfertigen mit den Hinweisen auf „früher,
wo alles ganz genauso war“, ihr bestehendes System. Dies entspricht halt nicht den Fakten. Sexueller Mißbrauch
war eben bis in die 1960er hinein kein Massenfänomen – wie dies die für die heutigen Skandäle Verantwortlichen
gerne sähen. Außerdem: Wieso nur durch Geistliche? Laienerzieher, in und außerhalb der Kirche, sind
viel häufiger betroffen. Es geht einfach nur um einen Propagandafeldzug gegen die katholische Kirche
und die echte katholische Moral, die ja mit Mißbrauch nichts zu tun hat. Man versucht das aber zu suggerieren,
um die Katholische Kirche insgesamt für obsolet zu erklären. Warum wird nicht über die staatlichen,
die anglikanischen, die kommunistischen Heime berichtet? „Weil nur die Katholische Kirche beansprucht,
Hüterin der Moral zu sein“? Also die Staatlichen, die Anglikaner, die Kommunisten nicht? Es geht einfach
um eine Campagne gegen die katholische Lehre an sich. Dazu ist zu sagen, daß die, die’s betrifft, ohnehin
keine rechtgläubigen Katholiken sind, sondern liberal-modernistische Pseudokatholiken. Die eigentlichen
Katholiken, sind nicht betroffen, und deshalb kann man die eigentlichen Katholiken, die sich seit Jahrzehnten
im Widerstand gegen die modernistischen Scheinkatholiken befinden, nur ermuntern, weiterhin juristisch
vom liberalen Rom getrennt zu bleiben, nämlich die PB St. Pius X und deren dieser angeschlossenen Gemeinschaften.
Die übrigen Katholiken sollen sich auch von Rom trennen.
Keine „unvollkommene Gemeinschaft“ 2. Fortsetzung Kardinal Kasper: „Das Bestreben des ökumenischen Dialogs
ist es darum, die unvollkommene Gemeinschaft, in der wir mit anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften
schon jetzt stehen, mit Gottes Hilfe zur vollen Gemeinschaft wachsen zu lassen. Die ökumenisch grundlegende
Einsicht besteht demnach darin, dass unter den Getauften eine bereits grundlegend existierende Einheit
oder communio besteht, so dass wir nicht zwischen voller und überhaupt keiner communio, sondern zwischen
voller und unvollkommener Einheit bzw. communio zu unterscheiden haben. Diese Einsicht wurde durch die
ökumenischen Dialoge auf vielfältige Weise konkret bestätigt. Sie haben gezeigt, dass die unvollkommene
communio, welche uns mit den anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften verbindet, keine bloße Theorie,
sondern eine erfahrbare Realität ist.“ Diese Ausführung enthalten ebenfalls jenen doppelten Bruch mit
der traditionellen Lehre der Kirche, denn es besteht nach derselben in Bezug auf anderen christlichen
Gemeinschaften überhaupt keine Gemeinschaft mit der katholischen Kirche und ebensowenig stehen die getrennten
Christen in Gemeinschaft mit der katholischen Kirche, weil sie sich durch ihre Trennung selbst aus dieser
Gemeinschaft ausgeschlossen haben. Das Verlangen von Nichtkatholiken zur katholischen Kirche zu gehören,
bewirkt eine „Hinordnung“ auf sie, aber keine Gemeinschaft (s. Mystici corporis).
Keine „unvollkommene Gemeinschaft“, Fortsetzung Johannes Paul II. hat die Lehre des Pastoralkonzils in
seiner Ökumenismus-Enzyklika, Art.11 mit folgenden Worten bekräftigt: „Die Elemente der Heiligung und
der Wahrheit, die in den anderen christlichen Gemeinschaften in je unterschiedlichem Grad vorhanden sind,
bilden in der Tat die objektive Grundlage der, wenn auch unvollkommenen, Gemeinschaft, die zwischen ihnen
und der katholischen Kirche besteht. In dem Maße, in dem diese Elemente in den anderen christlichen Gemeinschaften
vorhanden sind, ist die eine Kirche Christi in ihnen wirksam gegenwärtig. Deshalb spricht das II. Vatikanische
Konzil von einer gewissen, wenngleich unvollkommenen Gemeinschaft.“ In Art. 14 dieser Enzyklika trifft
man auf eine Vermischung der Personen-Ebene und der Religionsgemeinschafts-Ebene; dort liest man unter
Verweis auf Art. 4 des Ökumenismusdekrets „Die Elemente dieser bereits gegebenen Kirche [Christi] existieren
in ihrer ganzen Fülle in der katholischen Kirche und noch nicht in dieser Fülle in den anderen Gemeinschaften,
wo gewisse Aspekte des christlichen Geheimnisses bisweilen sogar wirkungsvoller zutage treten. Das Bestreben
des Ökumenismus ist es eben, die zwischen den Christen bestehende teilweise Gemeinschaft bis zur vollen
Gemeinschaft in der Wahrheit und in der Liebe wachsen zu lassen.“ Auf diese Passage bezieht sich Kardinal
Kasper und auch bei ihm ist jenes Hin -und Hergehen zwischen der Personen-Ebene und der Ebene der Religionsgemeinschaften
festzustellen:…
lest doch mal DER RHEIN FLIESST IN DEN TIBER das macht nen klaren Kopf und bringt licht ins dunkel, welche
kriminellen elemente sich damals profilieren wollten! einige sind schon tot, andere leben leider noch
und waren z.b. „konzilsberater“ z.b. bei Cardinal Frings…
Ja und Nein Ja zur These, daß „Abtreibung“ früher viel seltener war, zumindest Skepsis, daß das auch
für sexuellen Mißrauch durch Geistliche gilt, Gründe U.A: : A) Die bekannten Zahlen geben das wohl
nicht her B) Die Strafbarkeit von „Abtreibung“ wurde weitestgehend aufgehoben, sexueller Mißbrauch wird
auch heute bestraft.
Die Massenmedien bringen nur große Schlagzeilen, aber sind keine seriöse Quelle für das, was wirklich
war. Die Kinder und Jugendlichen, die bis Mitte der 1960er aufgewachsen sind, haben keinen Grund zur Klage.
Wer sich in die Hirne der Verantwortungsträger für die Nach-Vaticanum-II-Dekadenz hineindenkt, dem wird
natürlich schnell klar, daß diese einige Einzelfälle aus der Vor-Vaticanum-II-Zeit benützen – und
die benützte bereits Joseph Goebbels in den damaligen deutschen Massenmedien zur Zeit Pius’ XI –, um
erklären zu können: „Die Probleme waren immer schon da.“ Die Probleme mögen schon immer da gewesen
sein, aber nie in diesem Ausmaß eines Massenfänomens, mit seiner Konsequenzenlosigkeit und Duldung durch
die Nach-Vaticanum-II-Kirchenoberen, die das Problem erst durch ihre „freie Moral“ zu so einem großen
Problem gemacht haben, und bis heute hilflos davor stehen, sodaß ihnen nichts einfällt, als zu sagen:
„Das Problem gab es schon immer.“ Ganz genauso wird ja bei der Abtreibung argumentiert: Erst die heutigen
Abtreibungsgesetze ermöglichen Abtreibungen millionenfachen Ausmaßes (seit den 1970ern), und verlogenerweise
wird erklärt, die Abtreibungen wären „immer schon da gewesen“ – in Einzelfällen ja, aber nicht in einem
derartigen millionenfachen Ausmaß. Die heutigen Abtreibungspropagandisten kümmert das wenig, und sie
wollen uns einreden, als wäre auch vor den 1970ern millionenfach in ganz Deutschland abgetrieben worden.
Das ist absoluter Humbug. Aber wer deren Ideologie teilt, für den spielen Zahlen keine Rolle, und der
akzeptiert diese Lüge gerne.
#28 FranzvPaul 18:15:31 | Samstag, 16. Oktober 2010
Ich war dabei ) Fundi: Wie schon gesagt sprach ich in Anlehnung an Äußerungen von Bischofskonferenzen
und Medien verschiedenster Orientierung von sexuellem Mißbrauch in den 50er+60er Jahren, habe Glück
und Segen gehabt, daß die meisten Präfekten anständig waren und ihre Vorgesetzten immer ein offenes
Ohr hatten für uns Kinder und Jugendliche! In den höheren Schulen war das nicht immer so und bei der
Gendarmerie erst recht nicht. Der Fisch beginnt beim Kopf zu stinken!
@rudolfus Es ist zum lachen, wofür das II. Vaticanum alles herhalten muss, nun ist es auch noch an den
(allerdings extrem seltenen) Missbrauchsfällen schuld ! Kümmert Euch um die Menschen, wie Jesus es getan
hatte und tretet Eure Dogmen, Liturgien und Tüllgardinengewänder endlich in die Tonne, das braucht niemand.
#25 FranzvPaul 17:56:18 | Samstag, 16. Oktober 2010
Die heutigen Medien sind nicht zuverlässig. Fundi: Die sexuellen Übergriffe haben ab ~1960 die früheren
„rauhen Erziehungsmethoden“ schrittweise abgelöst. Frauen waren früher rabiater als die Männer in den
Internaten. Manche Strafmaßnahmen waren allerdings spezifisch gegen die Genitalien gerichtet, um die
„Gelüste“ zu dämpfen (Dummheit hat es immer gegeben, sie wird nicht weniger). Diese Strafmaßnahmen
werden mit der Brille der heutigen „Experten“ als sexuelle Übergriffe bewertet. Wie du siehst, ist es
notwendig, mehr zu wissen als das, was die Medien verzapfen.
Bischofskonferenzen/Medien Nach allem, was ich in bischofskonferenzlichen Verlautbarungen und in den englischsprachigen
Medien verschiedenster Orientierung las, gibt es keine Hinweise, daß sexueller Mißbrauch durch Priester
wesentlich geringer in den 50er-und 60-er Jahren war. Inwieweit Iren (Rotköpfe) darin stärker verwickelt
waren, weiß ich nicht. Es kann möglich sein. Zahlenunterschiede können aber auch viele Ursachen haben,
auch etwa unterschiedliche Kulturen des Verschweigens.
@Fundi: Das sind Einzelfälle, um das Desaster zu vertuschen, das sich mit der Zeit des II. Vaticanu…
verbindet. Bis zum II. Vaticanum war die Römisch-Katholische Kirche zurecht eine hochangesehene Organisation.
Sexuelle Skandale gab es auch bereits in der Nazi-Zeit, die von der Nazi-Presse auf Weisung Goebbels’
publiziert wurden. Niemand kann ernsthaft behaupten, es hätte 50, 60 Jahren sexuelle Mißbräuche gegeben,
die ein ernsthaftes Problem darstellten. Es ist ein Vertuschungsmanöver, um von der liberalen Wirklichkeit
abzulenken, und alleine für diese Zeit gibt es eine nennenswerte Zahl von Opfern. Natürlich gab es den
einen oder anderen Fall in den 1950ern oder davor – aber die Massenfälle spielen sich in einem sehr genau
zu definierenden Zeitraum ab: unter Paul VI und Johannes Paul II. Wer das leugnet, will sich einfach nicht
dieser Zeit stellen, und die Grundprobleme dieser Zeit, die „moralisch-sexuelle Freiheit“, auch noch in
unsere Zeit hinüberretten, zum Schaden unserer Kinder und der Priester und der Laienerzieher. Im übrigen
sind all die Fäle nichts spezifisch Katholisches, wie die antikatholischen Medien suggerieren. In den
staatlichen, anglikanischen und kommunistischen Heimen gibt es auch solche Mißstände. Die Katholiken
hatten dies bis 1962-1965 einfach besser im Griff. Die Römisch-Katholische Kirche ist seit Paul VI keine
respektable Organisation mehr – man muß ihr mißtrauen. Davor war das nicht der Fall. Wer anderes sagt,
lügt, und vertuscht schon wieder die wahren Hintergründe der liberalen Misere!
#22 FranzvPaul 16:59:23 | Samstag, 16. Oktober 2010
Das ist ein Säuferproblem. Fundi: Mißbrauch Export von „Rotköpfen“ nach Amerika. Die Italos und die
Hispanos hatten das Problem viel weniger. Darüber wurde in den Foren seit Jahren diskutiert. Und auf
einmal stellte sich immer wieder heraus, daß es nicht katholisch ist und nicht einmal zölibatär.
Mißbrauch Um Mißverständnisse auszuschließen: Berichte etwa von Bischofskonferenzen etwa der USA und
Irlands sprachen von häufigem sexuellem Mißbrauch durch Priester vor 50 und 60 Jahren.
Mißbrauch durch Priester In Kreuznet wurde es öfter behauptet und für die USA gilt sogar besonders,
daß priesterlicher Mißbrauch – zumindest auch – häufig in den 50- er und 60- er Jahren war.
@Fundi: Ich weiß nicht, wo du das bei kreuz.net gelesen haben willst … du verwechselst das mit Prügelfällen,
die eben damals zur Zeit gehörten. Wir sprechen von sexuellem Mißbrauch, und der geschah in Massen während
der Zeit der „Liberalisierung“ der kirchlichen Ordnung und Moral, infolge der völlig falschen Impulse
durch eine durch das Pastoralkonzil losgetretenen Ideologie, Ende der 1960er (1968er-Gesellschaftsrevolutionen
durch Antimoralisten), während der 1970er, 1980er, 1990er … mittlerweile können wir im besten Fall
von einem Zeitraum der vergangenen 45-48 Jahren sprechen (1962-1965, Tagungsjahre des II. Vaticanums),
wahrscheinlich eher von 45 Jahren, nachdem der weltkirchliche Irrsinn und die Liberalisierung der Katholiken
eher gegen Ende des Pastoralkonzils losbrach. Die typische Mißbrauchszeit finden wir ab Ende der 1960er …
die Zeit der Gitarrengottesdienste, der „experimentierenden“ Geistlichen, ermutigt durch den liberalen
Umsturzpapst Paul VI. Eine Bestandsaufnahme über das moralische Desaster des liberalen Klerusses in den
USA wurde schon durch den US-Journalisten Michael S. Rose durchgeführt in seinem Buch Goodbye, Good Men.
How Liberals Brought Corruption into the Catholic Church, leider nur Englisch vorhanden. Seit der moralischen
Liberalisierung des katholischen Klerus’ und dessen Kongregationen erleben wir sexuellen Mißbrauch en
masse. Die damaligen Päpste sind Paul VI und Johannes Paul II. Diese Mißstände kann man nicht mit Einzelfällen
aus der Vorliberalismuszeit aufwiegen, oder mit der damaligen Prügelkultur, die kein sexueller Mißbrauch
ist.
#17 Mi.cha.el 15:51:22 | Samstag, 16. Oktober 2010
@Rückkehr-Ökumene: Durch die Taufe wird man Glied der Kirche Christi, die immer die katholische Kirche
ist, das ist klar. Andererseits sind getaufte Nicht-katholiken durch eine Sperre an der „Verbundenheit
mit der Kirchengemeinschaft“ gehindert. Auch klar. Nun muss man diese beiden Aussagen natürlich auch
in Beziehung zueinander setzen, d.h. erklären. Jemand kann sich durch Häresie oder Schisma selbst von
der Kirche und ihrer Gemeinschaft lossagen. Der kann natürlich kein lebendiges Glied an Christi Leib
mehr sein, solange er in dieser Haltung verharrt. Andere werden ohne eigene Schuld in nicht-katholische
Gemeinschaften hineingeboren und dort getauft. Sie sind wie Schafe, die noch durch einen Zaun von der
Gemeinschaft mit der Herde getrennt sind („Sperre“), die aber subjektiv in der Gnade Christi leben können
und insofern durch das Wirken Seines Sakramentes und Seiner Gnade auch (verborgene, gesperrte) Glieder
Seiner Herde sein können, als welche sie auch einst an Seinem Reich Anteil haben werden.
Keine „unvollkommene Gemeinschaft“ Nach dem Kirchenrecht, CIC von 1917, unterliegen die Christen, die
sich von der katholischen Kirche getrennt haben einer Sperre, die sie von der kirchlichen Gemeinschaft
ausschließt. Zutreffend bemerkt der Kirchenrechtler K. Mörsdorf, dass eine Sperre die „Verbundenheit
mit der Kirchengemeinschaft hindert …“ Dem widerspricht das Pastoralkonzil, wenn es in Art.3 des Dekrets
über den Ökumenismus von einer „unvollkommenen Gemeinschaft“ in Bezug auf die Anhänger der anderen
christlichen Gemeinschaften spricht: „Diejenigen nämlich, die an Christus glauben und die Taufe in der
rechten Weise empfangen haben, werden in eine gewisse, wenn auch nicht vollkommene Gemeinschaft mit der
katholischen Kirche gestellt.“ Das Pastoralkonzil macht also aus einer nicht bestehenden Gemeinschaft
mit den Christen, die sich von der katholischen Kirche getrennt haben, eine „unvollkommene Gemeinschaft“.
Die Abweichung des Konzils von der traditionellen Lehre der Kirche betrifft aber nicht nur die getrennten
Christen, sondern vor allem deren Gemeinschaften. Mit diesen hat nach der überlieferten Lehre nie eine
Gemeinschaft bestanden und kann nie einer Gemeinschaft bestehen, weil sie sich im Widerspruch zur katholischen
Kirche konstituiert haben. Dem widerspricht das Pastoralkonzil in Art. 4, wo es unter Bezug auf die anderen
christlichen Gemeinschaften heißt: „ … und es trennten sich nicht unbedeutende Gemeinschaften von der
vollen [!] Gemeinschaft der katholischen Kirche …“ Johannes Paul II. hat die L…
Rückkehr-Ökumene: da können sie noch so sehr zitieren, es kommt auf die Reihenfolge der ereignisse
an! daher lesen sie den beitrag Samstag, 16. Oktober 2010 09:05 in diesem thread!!
Ergänzung Pius XI… Wer mit dem mystischen Leib Christi nicht eng verbunden ist, der ist weder ein Glied
desselben, noch hat er einen Zusammenhang mit Christus, dem Haupte.“ Pius XII. bekräftigt in seiner Enzyklika
Mystici corporis die zitierten Aussagen sei-ner Vorgänger wie folgt: „Den Gliedern der Kirche sind aber
in Wahrheit nur jene zuzuzählen, die das Bad der Wiedergeburt empfingen, sich zum wahren Glauben bekennen
und sich weder selbst zu ihrem Unsegen vom Zusammenhang des Leibes getrennt haben noch wegen schwerer
Verstöße durch die rechtmäßige kirchliche Obrigkeit davon ausgeschlossen worden sind… Wie es also
in der wahren Gemeinschaft der Christgläubigen nur einen Leib gibt, nur einen Geist, einen Herrn und
eine Taufe, so kann es auch nur einen Glauben in ihr geben (vgl. Eph. IV 4); und deshalb ist, wer die
Kirche zu hören sich weigert, nach dem Gebot des Herrn als Heide und öffentlicher Sünder zu betrachten
(vgl. Matth. XVIII 17). Aus diesem Grund können die, welche im Glauben oder in der Leitung voneinander
getrennt sind, nicht in diesem einen Leib und aus sei-nem einen göttlichen Geiste leben.“ Andererseits
stellt nach derselben Enzyklika bereits das Verlangen von Nicht-Katholiken zur Kirche zu gehören, auch
wenn es unbewusst ist (votum implicitum), ein Hingeordnetsein auf sie dar, das allerdings keine Kirchengliedschaft
bewirkt.
in die Kirche Jesu Christi werden mit der Taufe die Seelen der Menschen aufgenommen. So ist es überlieferte
und unverkürzte Glaubenslehre (die allzugerne von Jesus-Hassern verdreht wird!) Die Reihenfolge ist somit
entscheidend. Die Kirche Jesu Christi ist biblisch belegt das Fundament der zu erwartenden unam sanctam
catholicam! Die Reihenfolge ist somit entscheidend (die allzugerne von Jesus-Hassern und konzilibans verdreht
wird!). und jetzt können die Päpste (z.B. der Hlg. P. PIUS V., Leo XIII) auftreten.
Nach überlieferter Lehre wird man durch die Taufe ein Gied der katholischen Kirche und nicht ein Glied
einer von der katholischen Kirche zu unterscheidenden Kirche Christi! Die Frage ist, was für diejenigen
gilt, die sich von der katholischen Kirche trennen. Leo XIII. bemerkt in seiner Enzyklika Satis cognitum:
„Zerstreute und getrennte Glieder können nicht mit demselben Haupte, um zugleich e i n e n Leib zu bilden,
verbunden sein. Nun sagt aber Paulus: ‘Alle Glieder eines Leibes aber, obwohl sie viele sind, sind dennoch
e i n Leib: so auch Christus’ [1 Kor 12, 12]. Deswegen, sagt er, sei dieser mystische Leib ‘zusammengefügt
und verknüpft’: ‘Haupt <ist> Christus: von ihm aus <ist> der ganze Leib zusammengefügt und verknüpft
durch jedes Band der Dienstbarkeit entsprechend der einem jeden Glied angemessenen Tätigkeit’ [Eph 4,
15f]. Wenn deshalb Glieder von den übrigen Gliedern getrennt umherschweifen, können sie nicht mit demselben
und einzigen Haupte verschmolzen sein.“ Im gleichen Pius XI. sagt in seiner Enzyklika Mortalium animos
dazu: „Der mystische Leib Christi, das ist die Kirche, ist ja eine Einheit (I Kor XII 12), zusammengefügt
und zusammengehalten (Eph. IV 16) wie der physische Leib Christi, und so ist es unangebracht und töricht
zu sagen, der mystische Leib könne aus getrennten und zerstreuten Gliedern bestehen…
#11 Mi.cha.el 23:28:23 | Freitag, 15. Oktober 2010
Nach überlieferter katholischer Lehre wird man durch die (gültig empfangene) Taufe Glied der Kirche
Jesu Christi! Außerhalb der sichtbaren Gemeinschaft der katholischen Kirche unterliegt man aber noch
einer „Sperre“ hinsichtlich gewisser Rechte und Pflichten (Sakramentenempfang usw.).
Katholisch getauft und dann ausgetreten. Das ist dann auch eine volle Kirchenmitgliedschaft. Die Kirchensteuer
zahlt man ja nur in der gepamperten RKK in Dtl. In allen anderen Ländern mit Katholiken zahlt man keine
Kirchensteuer. Hauptsache man ist „eingegliedert“. Wer entscheidet das übrigens? G_ttes Segen vom Unbestech
lichen
Rudolfus In Kreuznet. las ich vor einiger Zeit ständig, daß Mißbrauchsfälle geradezu regelmäßig
50 und 60 Jahre zurücklägen. Zumindest demnach könnten wohl kaum Modernisten die Mißbrauchsfälle
hervorgebracht haben, oder?
@Nom-Opfer-1991 Protestantische und anderweitige „Gemeinschaften“ sind nicht nur unvollständig sondern
ipso facto in Gänze zu verwerfen, es sei denn als Brückenschlag zur wahren Kirche Christi. dieser Satz
hat Dir aber so richtig gut getan, was? Die Brüder und Schwestern aus den protestantischen Gemeinschaften
sind durch die Taufe in Christus eingegliedert. Sie haben Christus gleichsam als Gewand angezogen und
sind neue Menschen geworden. Diese Brüder und Schwestern teilen mit mir das Glaubensbekenntnis … Du
magst sie gerne „in Gänze“ verwerfen – ich freue mich über ihren Glauben und ihr Glaubenszeugnis.
Sharoch Kurzes Hallo – muss gleich hier wieder raus, meine Tochter braucht meinen PC – toll. Werde aber
wohl auch so in einer halben Stunde wieder PC-Recht haben. Bis später dann ! :(3 :&) :(3
@JörgJunker: Warum soll sich die Priesterbruderschaft als „katholische Laien“ von einem Papst in die
Kirchenorganisation eingliedern lassen, der weiterhin dogmenleugnende Modernisten als „Scheinkatholiken“
in vakante Kirchenämter beruft, bzw. sonstige schlechte Liberalkatholiken in Kirchenämter beruft, die
die Verbreitung des römisch-katholischen Glaubens zugunsten eines antikatholischen Modernismusirrglaubens
unterbinden, die außerdem die Zelebration des römisch-katholischen Opfers des Altares hassen, und ausrotten
wollen, und die seit ihrer Zeit unzählige Fälle kirchlichen Mißbrauchs von Kindern und Jugendlichen
hervorgebracht haben, und diese Fälle nicht unterbunden haben, sondern die entsprechenden Täter einfach
nur weiterversetzt haben? Auf eine solche „organisatorische Einheit“ mit Kirchenfeinden, unter einem solchen
Heiligen Vater, der sich zum Patron dieser Kirchenfeinde macht, kann die wunderbar selbstständig wirkende
PB St. Pius X gut und gerne verzichten!
Lächerlich! Außerhalb der einzigen Kirche, welche auf dem Fundament Jesu Christi und seiner Apostel
gebildet ist, kann es de facto keine Kirchengliedschaft in irgendeiner Form geben. Protestantische und
anderweitige „Gemeinschaften“ sind nicht nur unvollständig sondern ipso facto in Gänze zu verwerfen,
es sei denn als Brückenschlag zur wahren Kirche Christi.
„…folgt die volle Eingliederung ihrer Gläubigen in den Leib Christi.“ Herr Oberstudienrat! Das Analogon
„Kirche“ und „Leib Christi“ bleibt (wie jeder Analogieschluss) undeutlich und taugt daher zu nichts. Daran
ändert auch die Tatsache nicht, daß römische Lehrschreiben sich ständig dieses Bildes bedienen, und
gar noch Dinge wie die Ehe daran aufhängen