Piusbruderschaft
Ohne Bitterkeit, Rebellion oder Groll
Die einzige Haltung der Treue gegenüber der Kirche und der katholischen Lehre besteht in der kategorischen Weigerung der Annahme der Konzilsreformen. Von Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991).
Erzbischof Marcel Lefebvre
Erzbischof Marcel Lefebvre
(kreuz.net) Wir hängen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele am katholischen Rom, der Hüterin des katholischen Glaubens und der für die Erhaltung dieses Glaubens notwendigen Traditionen. Wir hängen am Ewigen Rom, der Lehrerin der Weisheit und Wahrheit.

Dagegen lehnen wir es ab, und haben es immer abgelehnt, dem Rom der neo-modernistischen und neo-protestantischen Tendenzen zu folgen, die im Zweiten Vatikanischen Konzil und nach dem Konzil in all den Reformen, die daraus hervorgingen, klar zum Durchbruch kamen.

Alle diese Reformen wirkten und wirken an

• der Zerstörung der Kirche,
• dem Ruin des Priestertums,
• der Vernichtung des Heiligen Meßopfers und der Sakramente,
• dem Verschwinden des religiösen Lebens,
• dem naturalistischen und teilhardistischen Unterricht an den Universitäten, Priesterseminaren und in der Katechese,
• einer Lehre, die aus dem Liberalismus und Protestantismus hervorging und schon etliche Male vom feierlichen Lehramt der Kirche verurteilt wurde.

Keine Autorität – auch die höchste in der Hierarchie nicht – kann uns zwingen, unseren Glauben, so wie er vom Lehramt der Kirche seit neunzehn Jahrhunderten klar formuliert und verkündet wurde, aufzugeben oder zu schmälern.

Der Heilige Paulus sagt: „Und würden wir selber oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium lehren als das, was ich euch gelehrt habe, so sei er verflucht!“ (Gal 1,8).

Ist es nicht das, was uns der Heilige Vater heute ins Gedächtnis ruft?

Wenn sich zwischen seinen Worten und Taten ein gewisser Widerspruch ergibt, so wie bei den Amtshandlungen der vatikanischen Dikasterien, wählen wir das, was immer gelehrt wurde.

Wir stellen uns gegenüber den zerstörerischen Neuerungen in der Kirche taub.

Diese Reform ist ganz und gar vergiftet

Man kann keine tiefgreifenden Veränderungen auf dem Gebiet der „lex orandi“ vornehmen, ohne die „lex credendi“ zu verändern.

Der neuen Messe entspricht ein neuer Katechismus, ein neues Priestertum, neue Seminarien, neue Universitäten, eine charismatische, pfingstlerische Kirche – lauter Dinge, die der Rechtgläubigkeit und dem Lehramt aller Zeiten entgegengesetzt sind.

Da diese Reform vom Liberalismus und Modernismus ausgeht, ist sie ganz und gar vergiftet.

Sie stammt aus der Häresie und führt zur Häresie – sogar dann, wenn nicht alle ihre Akte direkt häretisch sind.

Daher ist es jedem wachen und treuen Katholiken unmöglich, diese Reform anzunehmen und sich ihr in welcher Weise auch immer zu unterwerfen.

Treue bedeutet Widerstand

Die einzige Haltung der Treue gegenüber der Kirche und der katholischen Lehre besteht um unseres Heiles willen in der kategorischen Weigerung der Annahme dieser Reform.

Deshalb führen wir unser Werk der priesterlichen Ausbildung ohne jegliche Bitterkeit, ohne Rebellion, ohne Groll, unter dem Stern des Lehramts aller Zeiten fort.

Wir sind überzeugt, daß wir der heiligen katholischen Kirche, dem Papst und den zukünftigen Generationen keinen größeren Dienst erweisen können.

Daher halten wir an all dem fest, was von der Kirche aller Zeiten und vor dem modernistischen Einfluß des Konzils geglaubt und im Glauben praktiziert wurde:

• in der Sittenlehre,
• im Kult,
• im Katechismusunterricht,
• in der Priesterausbildung,
• in den kirchlichen Institutionen
• und in allem, was in den Büchern kodifiziert wurde.

Indes warten wir darauf, daß das wahre Licht der Tradition die Finsternis, die den Himmel des Ewigen Rom verdunkelt, zerstreue.

Indem wir mit der Gnade Gottes und der Hilfe der Jungfrau Maria, des heiligen Josef und des heiligen Papstes Pius X. so handeln, sind wir überzeugt, der römisch-katholischen Kirche sowie allen Nachfolgern Petri treu zu bleiben und so „fideles dispensatores mysteriorum Domini Nostri Jesu Christi in Spiritu Sancto“ zu sein. Amen.

Bei dem Text handelt es sich um das Manifest, das Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991) am 21. November 1974 in Rom veröffentlichte.
      
43 Lesermeinungen
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#43   Caroline †   21:51:15 | Montag, 18. Oktober 2010
@ defendor
defendor: Wer kann heute…
…nach dem jahrzehntelangem Wildwuchs innerhalb der Heiligen Mutter Kirche
die Richtigkeit folgender aus obigem Artikel zitierten Aussagen von S.E. Erzbischof Lefebvre in Zweifel ziehen…?
na ich natürlich!
Ein lieber Gruß von Eurer Caroline!
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#42   defendor   14:11:04 | Montag, 18. Oktober 2010
Wer kann heute…
…nach dem jahrzehntelangem Wildwuchs innerhalb der Heiligen Mutter Kirche
die Richtigkeit folgender aus obigem Artikel zitierten Aussagen von S.E. Erzbischof Lefebvre in Zweifel ziehen…?
• der Zerstörung der Kirche,
• dem Ruin des Priestertums,
• der Vernichtung des Heiligen Meßopfers und der Sakramente,
• dem Verschwinden des religiösen Lebens,
• dem naturalistischen und teilhardistischen Unterricht an den Universitäten, Priesterseminaren und in der Katechese,
• einer Lehre, die aus dem Liberalismus und Protestantismus hervorging und schon etliche Male vom feierlichen Lehramt der Kirche verurteilt wurde.
Und wer wil in Abrede stellen,
dass die Rückbesinnung auf die hl. Tradition dringendst von Nöten ist…
und zwar wieder den Worten des Erzbischofs folgend;
• in der Sittenlehre,
• im Kult,
• im Katechismusunterricht,
• in der Priesterausbildung,
• in den kirchlichen Institutionen
• und in allem, was in den Büchern kodifiziert wurde.
Wer nun mit Scheuklappen dahingeht und „nichts sehen“, was die
Untragbarkeit des „Neuerungsmantels“ vor Augen stellt, der sucht Zuflucht in einer Traditions-Phobie mit demensprechender Versuchen der Ausgrenzung der Bekenner des unverfälschten Glaubens…
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
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#41   Tchibo   21:34:48 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Finsterer Geistesgnom und
verbitterter Rebell…tanzt gern
auf eigenen Hochzeiten, die
ihm seine Fans andienen… :-]
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#40   Dupak   21:21:07 | Sonntag, 17. Oktober 2010
@Ulfschreiber
Mag ja sein, ich mach mir jetzt nicht die Mühe, das irgendwo rauszusuchen. Er war halt kein Naturwissenschaftler.
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#39   Ulfschreiber †   20:58:39 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Vergessen werden sollte der „Fels in der Brandung“ nicht als Naturwissenschaftler!
In einem Fernseh-Interview, das im Internet abrufbar ist, trat er unerschrocken der freimaurerischen Lehre von Periodischen System der Elemente entegegen und verteidigte mutig die aristotelische Lehre, daß ein Atom das letzte an der Materie ist.
Zurecht stellte der „Fels in der Brandung“ weiterhin fest, daß es Atomkerne nicht geben kann, und daher auch deren Zusammensetzung aus Protonen und Neutronen eine von Gottlosen ersonnene Chimäre ist.
Ein Isotop 235U oder 238U ist auch nur ein Hirngespinst der völlig von Gott abgekehrten freimaurerischen Wissenschaft.
Daß endlich auch die bei der Kernspaltung freiwerdene Energie millionenfach größer ist als die bei Verbrennung derselben Menge Kohle freiwerdenden Wärme, hielt der Brandungsfels für eine durch nichts bewiesene Behauptung.
Auf den Einwand des Interviewers, daß die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki dies doch bestätigt hätten, grinste der „Fels in der Brandung“ nur und zeigte seine schönen Zähne.
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#38   Dupak   20:22:01 | Sonntag, 17. Oktober 2010
@Didaskala
Verschwiegen wird hier, daß die Spiritaner ihn geschasst haben!
Meineswissens falsch, was Sie da schreiben. Er ist zurückgetreten!
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#37   Didaskala   20:08:37 | Sonntag, 17. Oktober 2010
@IZAAC Der Apostel Paulus verflucht auch expressis verbis
Tja, liebe modernistischen zerstörerischen „Bischöfe“ – eigendlich müssten euch die Knie weich werden, eigendlich müsstet ihr zittern oder vor lauter Angst starr werden!
Der Heilige Apostel Paulus verflucht EUCH!
Lehmann, Zollitsch, Schönborn & Co.
Der Heilige Apostel Paulus verflucht EUCH!Lehmann, Zollitsch, Schönborn & Co.
Sie, fluchrünstiger Mitchrist!
Lesen Sie gleich einmal Apg 23, 3 a!
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#36   Tchibo   20:00:14 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Archaeo: Die Schmorerei des
Schmortopf-Nachbarn
darf ruhig noch ein paar
Jährchen dauern, dann
kann L. ihm ja Geselschaft
leisten, und sich alle Zähne
ohne Narkose rausreißen lassen.
Das hat der Nachbar im Schmortopf
doch immer sooo
gern gemacht bei
wehrlosen Patienten…
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#35   Didaskala   19:59:38 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Der Mann hat dem Katholizismus mehr geschadet als sämtliche zölibatären Kinderschänder zusammen!
Der Erzbischof besuchte als Oberer die Niederlassungen der Missionare von den Patres zum Heiligen Geist. Beim Messopfer durfte ich ministrieren.
Verschwiegen wird hier, daß die Spiritaner ihn geschasst haben!
Was sagte Lefebvre am Allerheiligen 1990:
„Der Atheismus beruht auf der Erklärung der Menschenrechte. Die Staaten, die sich seither zu diesem offiziellen Atheismus bekennen, befinden sich in einem Zustand dauernder Todsünde.“
Quelle:
de.wikipedia.org/…derschaft_St._Pius_X.
Und das, lieber Herr Professor Rempremmerding, ist ein „Fels in der Brandung“?
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#34   Sinah   19:55:56 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Betrüblich!
@Krak des Chevaliers: „Um so betrüblicher ist, dass kaum ein Bischof Anstalten macht, die traurigen Zustände zu ändern…“
Und genau diesen Bischöfen biedert sich die Fsspx an und will Hand in Hand einig mit ihnen gehen.
@Siegfried: „…Immer dann wenn Lehmann bei der Kandidatenbenennung sich dagegen wehrte und behauptet hat, die geeigneten Kandidaten dürfe nur er und seine Amtsbrüder benennen!“
Können Sie sich aber denken, wer jetzt die Kandidaten benennen wird? Das Auslöschen der Bruderschaft könnte nicht besser eingefädelt sein.
@IZAAC:
Der Heilige Paulus sagt: „Und würden wir selber oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium lehren als das, was ich euch gelehrt habe, so sei er verflucht!“ (Gal 1,8).Der Heilige Apostel Paulus verflucht EUCH!
Diese Schärfe an Deutlichkeit sucht man vergebens jetzt bei der Fsspx. :-#
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#33   Prof Rempremmerding   19:20:27 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Danke, Monseigneur,
Sie waren und sind für uns Restkatholiken ein Fels in der Brandung der nachkonziliaren Apostasie! :(3
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#32   Archaeo †   18:52:35 | Sonntag, 17. Oktober 2010
@Kamazz: Sie vermuten richtig
hinsichtlich der dentalmedizinischen Versorgung des Herrn Levebrve – es gibt tatsächlich Schwierigkeiten diesbezüglich. Wie vor zwei Tagen in der Tageszeitung „Der Beelze-Bote“ aus der Provinz Tartarus zu lesen war, ist die dringend notwendige zahnärztliche Behandlung des L. momentan nicht möglich. Zwar hat L. einen Schmortopf-Nachbarn, der als Arzt praktizierte (ein gewisser Josef Mengele), jedoch besitzt dieser keine zahnärztliche Approbation. Wie der Pressesprecher der 7. Abteilung, J. Streicher, auf Anfrage mitteilte, gibt es zwar in der 5. Abteilung einen Zahnarzt, doch: Abteilungsleiter Hw. Belial >:) hat angeordnet, dass Levebrve vorerst in der Schmorabteilung 7 verbleibt, damit sein in absehbarer Zeit dort zu erwartender Freund Williamson eine Ansprechpartner hat, der ihn mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut macht.
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#31   diakonus   18:28:03 | Sonntag, 17. Oktober 2010
@ gunther maria michel: Danke für die Einsicht!
1. Konzilstexte lesen
2. Die Kirche sehen
3. Ihre Lehre studieren
und zwar „ohne Bitterleit, Rebellion und Groll“!
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#30   Archaeo †   17:44:04 | Sonntag, 17. Oktober 2010
@Przy et vitri: Nur im Land der Träume
einiger Verquaster werden Opus und Pius-Sekte künftig noch eine bedeutende Rolle spielen. Und zu Williamson: Am wenigsten Unheil würde er anrichten, wenn er sich bis zu seinem Ende mit ewigem Schweigegelübde in ein Trappistenkloster zurückzöge. Aber: Die nehmen keine Sektierer, und einen solchen braunen Ungeist schon gar nicht.
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#29   Kamazz †   14:45:10 | Sonntag, 17. Oktober 2010
EB Lefebrve hat auf der rechten
Seite eine hässliche Zahnlücke. Die hätte
er mal zu Lebzeiten richten lassen sollen…
Haben die im Jenseits denn keine Zahnärzte…?
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#28   vitrivius2010   14:42:35 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Sinah
Kannst du dich auch verständlich ausdrücken ???
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#27   Sinah   14:40:17 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Wahres Licht!
„Dagegen lehnen wir es ab, und haben es immer abgelehnt, dem Rom der neo-modernistischen und neo-protestantischen Tendenzen zu folgen, die im Zweiten Vatikanischen Konzil und nach dem Konzil in all den Reformen, die daraus hervorgingen, klar zum Durchbruch kamen.“
Seine Exzellenz, das aber kann Papst Benedikt gar nicht hören: …„neo-protestantischen Tendenzen zu folgen, die im Zweiten Vatikanischen Konzil… klar zum Durchbruch kamen.“ Er will uns fortwährend eintrichtern, ähnlich wie der Publizist E. Michael Jones, daß das II. Vatikanum selbst nicht für den nachkonziliaren ‘Geist des Konzils’ verantwortlich sei. Doch der Löwe von England, Msg. Williamson, bestätigt Ihre Aussagen, daß – „Gott sei es geklagt!, die Zweideutigkeiten in den Konzilsdokumenten diesen ganzen Wahnsinn erst freisetzten.“ Das Pastoralkonzil sei die Ursache des ‘Geistes des Konzils’! Und deswegen: Die „raffiniert vergifteten Konzilsdokumente“ könnten nicht gerettet werden!
Somit kann das gesamte Zweite Vatikanische Konzil niemals gerettet werden!
„Indes warten wir darauf, daß das wahre Licht der Tradition die Finsternis, die den Himmel des Ewigen Rom verdunkelt, zerstreue.“
Hier liegt der Schwerpunkt auf: WAHRE LICHT der Tradition! Denn wenn die Konzilskirche von „im Licht der Tradition“ spricht, bezieht sich das unweigerlich auf das luziferische Licht des Ersterschaffenen. >:)
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#26   vitrivius2010   14:40:02 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Bla Bla hat sich wieder gemeldet
Und kann schon in zusammenhängenden Sätzen Schreiben. Toll.
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#25   Kamazz †   14:37:25 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Das ist der protestantisierte katholische
Minimalismus in Reinkultur…einzig und kategorisch.
Da muss man nicht mehr denken…!
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#24   vitrivius2010   14:01:43 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Archaeo
Deine Position könnte wahr sein oder auch nicht. Jede herrschende Meinung war vorher eine Mindermeinung die sich nach Jahren des Kampfes und der Überzeugungsarbeit durchsetzte und dann irgendwann wieder abgelöst wird. Der jetzige Zustand der Kirche und vor allem seine ideologischen Grundfeste werden ganz sicher wieder abgelöst. Die Frage lautet, ob es wieder einen Linksruck oder wieder einen Rechtsruck geben wird. Die Meinungen sind gespalten aber Vieles spricht für eine Rückbesinnung, auch wenn die Meinungslandschaft zur Zeit von den Linken in der Kirche beherrscht wird. Was in 20 bis 30 Jahren sein wird, wird sicherlich sehr spannend, denn dann sind die altliberalen Bischöfe in der Kiste und ein neuer Geist am Ruder. Dass die Piusbruderschaft und das Opus Dei ein führende Rolle spielen werden halte ich für ziemlich sicher, denn wirkliches Engagement kommt aus der tiefe des Herzens und nur wer durchhält setzt sich auch durch.
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#23   Przybislav Iamesseblo   13:13:37 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Archeo: zu Ihrer Williamson Neurose
die Aussage Williamson war deswegen unangebracht, weil es nicht in seinen Aufgabenbereich fällt, sich mit einem solchen Pulverfass wie die Holocaustfrage auseinanderzusetzen. Oder zumindest hätte er vorher erklären müssen, dass seine Aussage nicht als Leugnung der von den Nazis an Juden begangenen Verbrechen zu verstehen sei.
Dagegen wäre es dringlich einen Prozess gegen folgende Politiker anzustrengen: William Jefferson Clinton wegen seiner Unterstützung der Albaner im Kosovo Krieg. Ebenfalls zum Verbrecher erklärt werden müsste der verstorbene französische Präsident Mitterand wegen seiner Begünstigung des Genozides in Rwanda.
Als Kardinal würde ein Williamson weitaus weniger Unheil anrichten als die liberalen Kardinäle, Frings, Liénart, Bea, Döpfner Suenens, Leger und König mit der Unterstützung der Frevler Roncalli und Montini am letzten Konzil. Wenn man schon von schismatisch spricht, dann trifft diese Bezeichnung in weitaus grösserem Umfang auf Kardinal Bea unseligen Gedenkens zu, der sich anmasste ein lehramtliches Dokument aus der Feder eines Papstes wie Mortalium animos als überholt zu erklärem.
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#22   Archaeo †   11:57:49 | Sonntag, 17. Oktober 2010
@fididefektor: In der Realität
sind Piusbruderschaft und Opus Dei nicht „der Felsen
in der Brandung“, sondern ein Krümel, den kaum noch jemand ernstnimmt. Und eines Tages – pffft – ist er weggeblasen.
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#21   FIDEI DEFENSOR FIDELIS   11:30:20 | Sonntag, 17. Oktober 2010
„IN INTEGRUM“
Die Bischöfe der Piusbruderschaft in den
Kardinalsrang versetzen !!
die sprengkraft sollte mehr als ausreichen um das Ruder herum zu bekommen.
Piusbruderschaft und Opus Dei sind der Felsen
in der Brandung, der vor dem Vatikanischen Konzil römisch-katholischen Kirche.
An Ihm werden die Altliberalen zerschellen !
„Wenn die Kirche nicht aus den immerwährenden frischen Quellen aller Jahrhunderte schöpfen kann, wird sie den Sünden der Gegenwart auf den Leim gehen.“
Piusbruderschaft und Opus Dei werden die Kirche
und die Gläubigen an die frischen Quellen führen.
Die törichten Altliberalen Kleriker mitsamt ihren törichten Schafen werden im Leim untergehen.
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#20   Archaeo †   10:41:58 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Der Sektierer Williamson
gehört nicht auf den Kardinalsthron, sondern in eine Justizvollzugsanstalt.
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#19   r.ruhrgebietler   09:57:11 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Mons. Richard Williams soll Cardinal werden!?
Wunderbar – das würde seinen Kampf für die Bewahrung der unverkürzten Glaubenslehre und die Bewahrung der ewig gültigen trid. Liturgie zieren! Gott segnen Mons R. Williamson!
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#18   IZAAC   09:35:41 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Thomasius
verstehe leider nicht, was Sie meinen?
Bitte um Erläuterung.
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#17   Thomasius   09:31:22 | Sonntag, 17. Oktober 2010
IZZAC
Verwechseln Sie nicht Paulus mit dem Herrn Jesus Christus?
Ich dachte der Apostel Paulus sei nicht Gott, aber manche sehen es, wie es scheint anders. :)%
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#16   ???   09:13:01 | Sonntag, 17. Oktober 2010
??? Pius-Schismatiker in den Kardinalsrang?
Schöne Vorstellung Williamsson und die anderen in Cappa magna… Vielleicht stolpern sie ja dann über die Schleppe, dann hat die Welt wenigstens was zu lachen. Dann gehts auf in der Kirche. :-D :-D :-D
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#15   DonBosco   00:27:00 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Leistungen des Konzils?!? Echt die gibts?
Warum nennt ihr nicht mal ein paar dieser aus Glaubensicht angeblich positiv zu beurteilende Leistungen des Konzils. Mir fallen spontan nämlich keine ein. Aber wahrscheinlich wurde es (mir/uns) nur nicht richtig kommuniziert. :-D Da lässt sich aber ja Abhilfe schaffen, oder? Am besten begleitend dazu eine Seite & Forum eröffnen z. B. kreuzlos.net (rückgratlos) quasi eine V2 Promotionsite und dort über die positiven Aspekte und Leistungen schreiben, damit die vermeintliche Bildungslücke nach 45 Jahren endlich geschlossen wird. :-D
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#14   gunther maria michel   23:55:41 | Samstag, 16. Oktober 2010
@Diakonus,
das ist wohl wahr. Es fragt sich doch aber, warum diese Leistungen des Konzils so schwer zu verstehen und zu vermitteln sind.
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#13   IZAAC   23:27:51 | Samstag, 16. Oktober 2010
Zittern müssten die falschen Bischöfe!
Der Heilige Paulus sagt: „Und würden wir selber oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium lehren als das, was ich euch gelehrt habe, so sei er verflucht!“ (Gal 1,8).
Tja, liebe modernistischen zerstörerischen „Bischöfe“ – eigendlich müssten euch die Knie weich werden, eigendlich müsstet ihr zittern oder vor lauter Angst starr werden!
Der Heilige Apostel Paulus verflucht EUCH!
Lehmann, Zollitsch, Schönborn & Co.
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#12   diakonus   23:25:38 | Samstag, 16. Oktober 2010
Schade!
Es ist unendlich schade, dass Erzbischof Lefebvre, die meisten Leserbriefschreibenden auf dieser Seite hier und viele, viele andere so überhaupt nicht verstanden haben, was das letzte Konzil geleistet hat!
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#11   FIDEI DEFENSOR FIDELIS   22:50:23 | Samstag, 16. Oktober 2010
„IN MEDIAS RES“
Die Kirche befindet sich im Niedergang, die Talsohle ist noch lange nicht in Sicht. Es wird noch viel, viel schlimmer. Es soll doch keiner glauben, dass dieser Papst das Ruder herumwerfen kann.
Doch, daß kann er !
Die Bischöfe der Piusbruderschaft in den
Kardinalsrang versetzen !!
die sprengkraft sollte reichen um das Ruder herum zu bekommen
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#10   agricula   22:04:14 | Samstag, 16. Oktober 2010
Die eigentliche Spaltung liegt woanders
Formal hat sich die Piusbruderschaft von der wahren Kirche abgespalten, defacto aber, und das sagt dieser Text sehr beeindruckend aus, liegt der spaltende Graben ganz woanders. Ich gehöre nicht zur Piusbruderschaft, muss aber anerkennen, dass diese die Wahrheit aufrechterhält, was man von unseren Bischöfen zum größten Teil nicht mehr behaupten kann.
Die Kirche befindet sich im Niedergang, die Talsohle ist noch lange nicht in Sicht. Es wird noch viel, viel schlimmer. Es soll doch keiner glauben, dass dieser Papst das Ruder herumwerfen kann. Welcher Bischof hört denn noch auf ihn. Der Trend heißt doch: Eigenständigkeit, weg von Rom, was man der Piusbruderschaft vorwirft. Der Kampf gegen das Motu Propio und die nicht korrigierten Wandlungsworte sagen doch schon alles. Woher soll denn eine Erneuerung im Sinne Gottes kommen, von diesen modernistischen Bischöfen doch wohl kaum.
Ich möchte fast sagen, seien wir froh, dass wir die Piusbruderschaft noch haben. Sie sind ein Garant für die Wahrheit.
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#9   Hacki   21:52:21 | Samstag, 16. Oktober 2010
Das Ende der Konzilskirche ist greifbar nahe!
Ein paar Jährchen noch, wenn die heutigen 75-90jährigen Konzilseuphoriker verblichen sind wird der Papst feststellen müssen, daß der Glaube an den Dreieinigen Gott und die Erlösung der Menschen von der Erbsünde rückstandslos verdampft ist.
Dann hat er keine andere Option, als die winzigen Reste der Altgläubigen und Konzilsverweigerer „anzuerkennen“.
In Fatima und La Salett wurde die quasi vollständige Zerstörung des Glaubens vorhergesagt.
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#8   jolie   21:32:59 | Samstag, 16. Oktober 2010
wenn man das mal vergleicht
Mit dem, was unsere Bischöfe heute so alles absondern…
Denkt
Betrübt
Der
Freche
O:) Jolie
Redaktion benachrichtigen
#7   Siegfried   21:08:40 | Samstag, 16. Oktober 2010
Seine Exzellenz Erzbischof Marcel Lefebvre
Der Erzbischof hat als einer der wenigen Bischöfe den geleisteten Eid (Antimodernisteneid), den alle anderen Hirten, wie die Päpste Paul VI. und Johannes Paul II…geleistet haben eibgehalten.
Viele Hirten die sich von den Modernisten jagen liesen, ohne einer Gefahr für das eigene Leben ausgesetzt zu sein, müssen diesen Meineid vor Gott begründen und vewrantworten, zum Schaden der Kirche.
Warum sich Papst Johannes Paul II. vom deutschsprachigen und vom französischen Episkopat dazu verleiten lies, der gegebenen Zusage, der Erzbischof dürfe für die Bruderschaft Weihbischöfe weihen , das Versprechen immer wieder hinausgeschoben hat? Immer dann wenn Lehmann bei der Kandidatenbenennung sich dagegen wehrte und behauptet hat, die geeigneten Kandidaten dürfe nur er und seine Amtsbrüder benennen!
Der Erzbischof war genötigt so zu handeln, wie er gehandelt hat. Hätte das Modernistenheer „Lehmann“die Kandidaten beannt, dann wäre heute die für die Kirche lebensrettende Bruderschaft bereits gestorben.
Mit Freude denke ich an das Jahr 1959 zurück.Der Erzbischof besuchte als Oberer die Niederlassungen der Missionare von den Patres zum Heiligen Geist. Beim Messopfer durfte ich ministrieren.
Unser Nachkommen werden mit Freude erleben, saß dieser Hirte die Selig- oder Heiligsprechung erhält.
[fett]Möge der Erzbischof mit den Piuspäpsten bei Gott, auf die Fürbitte der Gottesmutter, des Hl. Josef und des Heiligen Erzengel Michael, für die leidende und von den Modernisten zerstörte Kirche bitten.
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#6   Rudolfus   20:26:07 | Samstag, 16. Oktober 2010
Seine Exzellenz Erzbischof Marcel Lefebvre war ein Prophet
Anders läßt es sich nicht erklären, wie früh dieser Erzbischof bereits vorhersagte, wohin die Erklärungen und Anweisungen des Papstes Paul VI die Kirche führen würden.
Genauso ist es eingetroffen.
EB Lefebvre hat sich ja nicht erst am 21. November 1974 so geäußert, sondern schon bedeutend früher, bereits am Rande des umstürzlerischen Vaticanum-II-Pastoralkonzils, das sich besser „Pastoralkonferenz“ genannt hätte, was seiner theologischen Bedeutung schon näherkommt.
Die damaligen Konzilsväter haben schon recht gut gewußt, daß mit diesem „pastoralen Konzil“, wie es der einberufende Papst Johannes XXIII nannte und definierte, also ein Konzil ohne unfehlbare Lehrdefinition, etwas nicht stimmte.
Man erkannte die freimaurerische Richtung, die in mehreren Texten zum Vorschein kam.
Man erkannte die aus bestimmten Ländern – den „Rheinländern“ – kommende Cliquen, die sich bewußt in Gegenposition zur traditionsbewahrenden Papstkurie brachten, der eigentliche Erbin der alten Heiligen Väter, der Vorgänger Johannes’ XXIII und Pauls VI, und gegen die man wild polemisierte, sodaß „römisch“ in diesen Kreisen schändlicherweise zum Schimpfwort wurde, als ob nicht alle Katholiken „römisch-katholisch“ und „Römer“ wären. Aus dieser Zeit stammt ja auch die dumme, bis heute wiederholte Behauptung, die mit Rom unierten Ostkirchen wären „katholisch“, aber nicht „römisch“. Die Romanität wurde häretischerweise in den Widerspruch zur „Katholizität“ gestellt, alles aus Haß auf die römische Kurie, auf Rom…
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#5   Krak des Chevaliers   20:23:47 | Samstag, 16. Oktober 2010
wer Augen hat…
Wenn man sich die heutigen Zustände in Kirche, Klerus und Liturgie betrachtet, dann kann man nur sagen: Erzbischof Marcel Lefebvre hat Recht gehabt. Um so betrüblicher ist, dass kaum ein Bischof Anstalten macht, die traurigen Zustände zu ändern. Die Bischöfe, insbesondere in Deutschland, verbarrikadieren sich in einer Haltung von Rechthaberei und Ignoranz der Realität gegenüber und machen dadurch die Lage um so schlimmer! Die Krise der Kirche ist eine Krise der Bischöfe! o.O
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#4   Coracao †   20:22:10 | Samstag, 16. Oktober 2010
Interessant
Wie nett und höflich hier geschrieben wird. Marcel hätte auch sonst keine Freude…
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#3   Sirilo   20:04:59 | Samstag, 16. Oktober 2010
Ein lehrreicher Text…
von Papst Marcellus III.!
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#2   Atzmon   19:39:01 | Samstag, 16. Oktober 2010
Möge Seine Exzellenz
uns beistehen. Und möge er uns als Liebesbeweis schützen.
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#1   r.ruhrgebietler   19:12:45 | Samstag, 16. Oktober 2010
Gott segne den Mons. Lefebvre!
Und reiche ihm Seinen Platz im Himmel!
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