Nach dem Konzil verwüsteter Kirchenraum wiederhergestellt
Das Bistum Speyer hat für die Altgläubigen eine protestantisierte Kirche wieder hergestellt. Der Mahltisch ist weg, der Tabernakel dort, wo er hingehört, und die Kommunionbank errichtet.
Der Hochaltar in der Neustädter Stiftskirche auf der Webseite des Bistums Speyer
(kreuz.net, Speyer) Heute weiht Bischof Karl-Heinz Wiesemann (50) von Speyer den neuen Altar im katholischen
Teil der Stiftskirche in Neustadt an der Weinstraße. Das Pontifikalamt mit der Altarweihe beginnt um
17.00 Uhr.
Das berichtete die Webseite des Bistums Speyer.
Neustadt befindet sich fünfzehn Kilometer
nordöstlich von Speyer.
Die Stiftskirche hat einen evangelischen und einen katholischen Teil. Sie sind
seit 300 Jahren voneinander durch eine Mauer getrennt.
Im Laufe des letzten Jahrs wurde die Kirche und
besonders der – den Katholiken gehörende – Chor renoviert.
Nach dem Zweiten Vatikanum ließen die Kirchenoberen
dort den Altar vom Hochaltar abtrennen und als Mahltisch aufstellen.
Nun wurde der Altar an seinen ursprünglichen
Ort als Teil des Hochaltars zurückversetzt.
Ferner erhielt der Hochaltar wieder den ursprünglichen,
ebenfalls herausgerissenen Tabernakel.
Schließlich wurde in der Kirche wieder eine Kommunionbank errichtet.
Weitere Erneuerungen betreffen die Elektroinstallation, den Einbau einer Bankheizung und einen Neuanstrich.
In ferner Zukunft soll die gotische Ausmalung im Gewölbe renoviert werden.
Ab nächster Woche wird
eine altgläubige Gemeinschaft des Bistums in der Kirche sonn- und feiertags um 11.00 Uhr die Alte Messe
feiern.
Bisher waren die Altgläubigen in der Pfarrkirche Sankt Laurentius in Dirmstein – 25 Kilometer
nördlich von Neustadt – beheimatet.
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76 Lesermeinungen
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Die materielle Verwüstung der ehemals katholische Kirchen paßt sehr gut zu der seelischer Verwüstung der modernistischen Amträger. Beide sind die Folge des Massenabfalls vom Glauben, der mit dem „Konzil“ eingeleitet wurde.
#75 Amethyst 16:32:25 | Mittwoch, 20. Oktober 2010
matt3: Ich freue mich sehr, matt3, dies zu hören. Aber ein Beichtgespräch mit einem guten Priester (die
sind rar, leider) kann Sie auf andere Gedanken bringen, weil die Geistlichen Vieles aus einer anderen
Perspektive sehen. Weiterhin alles Gute für Sie und Gottes Segen!
#73 Amethyst 16:06:12 | Mittwoch, 20. Oktober 2010
matt3: Verehrter matt3, der katholische Priester vegibt die Sünden bei der Beichte nicht selbst, er tut
es in Stellvertretung Christ, quasi als sein Werkzeug. Deswegen darf der Priester die Absolution erteilen.
Ist das nicht wunderschön? Schauen Sie einmal den Katholiken ins Gesicht, wie befreit sie nach einer
gültigen, reuevollen Beichte ausschauen… Seien Sie mutig, gehen auch Sie einmal wieder dorthin. Alles
Gute für Sie und Ihre Seele.
typisch altgläubig… dieses Beichtenrennen… einem Unbeteiligten seine Sünden aufs Aug drücken, als
obs den was anginge, oder Gott es nicht von selber wüsste… eine Art Lust an der Selbstentblößung
und Unterwürfigkeit, mit dem Reiz der Geheimniskrämerei. Solche Banalitäten sind in der Tat altgläubig.
#71 Monte Carlo 15:42:27 | Mittwoch, 20. Oktober 2010
Niemals genug Ehre für Gott! Gott ist weder modern noch unmodern, sondern „zeitlos“. Fraglich ist es
deshalb, warum viele „moderne Christen sein wollen“ und somit die Ehrfurcht, Beichte, Mundkommunion u.a.
abgeschafft haben bzw. abschlaffen wollen??? Folglich gibt es auch keine „Altgläubigen“, sondern nur
Gläubige, die es ernst meinen und solche, die noch „Moderne Gläubige“ sind. Wir sind alle bis zu unserem
Tod noch zu bekehren. Der eine mehr oder weniger. Hoffen wir, dass der Hl. Geist die Erleuchtung spätestens
im Angesicht des Todes bringt…
Höchste Zeit Es ist höchste Zeit, dass geweihte römisch katholische Kirchen wieder auch optisch als
solche zu erkennen sind; der drohenden Gefahr des Verlustes der sakralen Identität www.razyboard.com/…07667-5843158-0.html
muss Einhalt geboten werden; oft sind heute gar römisch katholischen Kirchen bez. ihrer „Innenausstattung“
gemäss „Zeitgeist“ derart verunstaltet, dass gar einem Bettler eine würdigere „Wohnstätte“ gewährt
wird als der Wahrheit Jesus Christus; die Feier des hl. Messopfers www.razyboard.com/…07690-5825348-0.html
in einer geweihten römisch katholischen Kirche muss im ehrfürchtigen Rahmen zelebriert werden; optische
„Verprotestantisierungen“ haben nahezu vielerorts auch den wahren Glauben fast verdunsten lassen www.razyboard.com/…07914-5901980-0.html
Es wird höchste Zeit, dem wieder entgegenzutreten
#68 Schlumpf † 22:54:46 | Sonntag, 17. Oktober 2010
@ Michael – die Lutheraner bringen aber keine Sühneopfer dar, und der Altarraum ist nicht nur den Klerikern
vorbehalten, sondern beim Abendmahl steht die ganze gemeinde um den Altar. Wenn Sie mit der Stiftskirche
in Speyer die Friedenskirche meinen- die ist ganz evangelisch, nicht nur ein teil.
#67 Mi.cha.el 22:44:20 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Wie ist das eigentlich im protestantischen Teil der Stiftskirche von Speyer? Die Lutheraner haben ja im
allgemeinen ihre Hochaltäre auch nicht durch Mahltische ersetzt, obwohl sie weder Messopfer noch die
eucharistische Anbetung des Leibes Christi kennen. Somit müsste ja die „altgläubige“ Einrichtung mehr
„ökumenisches“ Verständnis ermöglichen als modernistische Neuausrichtung des Gottesdienstes!?
Tchibus selbstverständlich hat der Tabernakel für dich keine Bedeutung. Der tabernakel ist auch nur
bedeutungsvoll für jene die wissen dass Christus wahrlich Gott ist und am 3 tage auferstand und sich
bewußt sind dass die Hostie durch die Wandlungsworte tatsächlich transformiert wird. da aber für dich
Jesus nur ein ganz normaler Mensch war und die die Auferstehung für eine nette Geschichte hältst und
demnach auch nicht an die Wandlung glaubst ist der Tabernakel natürlich ohne Bedeutung. Dass du dich
als katholisch bezeichnest dürfte der Motivation enstpringen den kampf gegen den katholischen glauben
als sogenannter „auch katholik“ besser führen zu können. armes Würstchen
#63 Schlumpf † 21:35:59 | Sonntag, 17. Oktober 2010
@ Gotthard- wie war es dann im frühen Mittelalter ? in einigen Gotischen Kirchen gibt es noch die sog.
Tabernakelsäulen, z.B in der Lorenzkirche Nürnberg oder im Ulmer Münster, alles Werke der Gotik- aber
in den normalen Dorfkirchen ? Eine Öffnung in der Wand ?
Ruhgebieter: Fleiß: unterdruchschnittlich Kopfrechnen: Schwach Religion: Mittel, aber keine Praxis…!
Setzen, Ruhrgebieter! Klassenziel nicht erreicht. Aufsteigen in die nächste Klasse undenkbar…!
@schlumpf wahrscheinlich wurde der Tabernakel auch erst im Barock auf dem Altar installiert – einem Zeitgeschmack
folgend. Die Romanik und Gotik kannte keinen Tabernakel auf dem Altar.
#60 Schlumpf † 20:58:32 | Sonntag, 17. Oktober 2010
das Tabernakel im Barockaltar wurde nie entfernt- kann man auf alten Ansichtskarten sehen, außerem kenne
ich diese Kirche. Da hatten die Redaktöre mal wieder ein Sonntagsloch und so wurde halt irgendetwas zusammenfabuliert.
Tabernakel Ferner erhielt der Hochaltar wieder den ursprünglichen, ebenfalls herausgerissenen Tabernakel.
wann wurde das erste Mal ein Tabernakel im „Hochaltar“ dieser im 13. Jahrhundert im gotischen Stil errichteten
Kirche eingebaut?
#58 Schlumpf † 20:52:57 | Sonntag, 17. Oktober 2010
@ Ruhrgebietler – doch , sagte er s.h Joh. 10,7 – wer sind denn die Dialogverweigerer ? die piusbrüder,
die nur auf ihrer Sicht und meinung beharren und jegliches Zugehen auf die Mehrheit der Katholiken verweigern.
Zum Thema anbeten ( s.h Joh. 4, 23 : siehe es kommt die Stunde und sie ist schon da, zu der die wahren
beter den vater anbeten werden im geist und in der Wahrheit- Gott ist Geist und alle die ihn anbeten,
müssen ihn im Geist anbeten.) Dazu braucht es kein knien vor tabernakeln oder Monstranzen- die gab es
in den ersten 400 Jahren der Christen eh nicht.
sagte ER nicht aber die dialogverweigerer (aka konzilsgläubigen) haben schon lange aufgegeben Gott-Vater
im Himmel anzubeten und verherrlichen! Ihnen aber einen herzlichen Dank für Ihre Beschreibung der Stiftskirche
als Gebäude!
#56 Schlumpf † 20:26:05 | Sonntag, 17. Oktober 2010
die Stiftskirche in Mosbach ( BW ) ist auch eine Simultan- Kirche, der Chorraum gehört den Katholiken,
das Kirchenschiff den Protestanten. Auch hier gibt es noch einen geschlossenen Lettner, der beide Räume
trennt, aber beide Gemeinden haben sich vor kurzem entschlosssen eine Tür einzubauen, die zu bestimmten
Anlässen geöffnet werden kann und so beide Räume miteinander verbindet. Wenn das keine gute Ökumene
ist- sagt Jesus nicht selbst „ ich bin die Tür „. Das in Neudtadt die sog. Altgläubigen mit ihrer Alten
Messe Zugang haben sollen, wundert mich. Schließlich ist der größte teil der Stiftskirche protestantisch
und die Altgläubigen legen ja eh keinen Wert auf die Gemeinschaft mit anderen christl. Kirchen. Wahrscheinlich
wollte man die aus Dirmstein draußen haben, und da die Neustädter Katholiken eine eigene große Pfarrkirche
haben , der eher kleine Chorraum der Stiftskirche eh kaum noch genutzt wurde, hat man sich halt dafür
entschieden, diesen Schritt zu machen. Jetzt müssen die evangelsichen Christen halt den ständigen Weihrauchgeruch
aushalten.
Tchibo – setzen mangelhaft! Glaubenslehre – mangelhaft Christenlehre – mangelhaft hier sind wir bei der
Opfermesse aller Zeiten – promulgiert von seiner Heiligkeit P. PIUS V… dort steht ANBETUNG IM MITTELPUNKT!
sind sie schon auf enier hochzeit eingeladen gewesen und dann dort in lumpen erschienen? so schreiben
sie jedenfalls. würde mich nicht wundern, wenn sie bei der hochzeit keinen zutritt fanden!
Wo gehört ein ein Tabernakel hin, davon steht kein Jota in der Bibel, ebensowenig von einer Kommunionbank,
dem mit weißen Tüchern verhängten hölzernen Lettner der mittelalterlichen Kirche… Jesus hatte weder
Tabernakel, noch Kommunionbank… Er brauchte dieses Kircneninterieur einfach nicht… Beides unterliegt
doch nicht einer Gesetzmäßigkeit… seit wann denn …?
#50 vitrivius2010 17:35:53 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Unser Pauli So, so, jetzt beschimpfst du Menschen schon als Hunde. Haben die Nazis auch gemacht. Im Austeilen
bist du Weltmeister und kein Wort ist dir zu schade, um Menschen die anderer Meinung sind als du, zu diffamieren,
zu beleidigen, in den Dreck zu ziehen. Wenn man aber dich mal kritisiert, dann benimmst du dich wie eine
hysterische Diva und plötzlich forderst du eine differenzierte Diskussion. Man bist du ein Heuchler.
#49 johnpaul_hd † 15:08:35 | Sonntag, 17. Oktober 2010
getroffene Hunde bellen. Oder wie war das? Auch das Wort „HASS“ ist keines aus meinem Vokabular. Sie jedoch
benutzen diese Wort ja offensichtlich ganz gern in bezug auf Ihre Diskussionsteilnehmer Schönen SONNTAG
noch, der Herr!
#48 vitrivius2010 14:50:45 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Demut a la Pauli Und warum müssen denn alle (kath) Kirchen genauso und nur so aussehen und gestaltete
sein, wie sich das die betonköpfe der „Tradis“ vorstellen? Ein Hochaltar in Form einer Gelsenkirchener
Schrankwand mit mittigem „Geheimfach“ als Tabernakel ist nicht unbedingt allgemeingültige Form. Schon
gar nicht von mehr als 1000jähriger Tradition! Wenn man sich die (neugebauten), geschmack- und stillosen
und auf mich abstoßend wirkenden Kirchen der Pius-Familie ansieht, sieht man sehr wohl, welch Geistes
Kind diese Gesinnungsträger sind … und das ist nicht das, was ich mir als allgemeingültige Norm in
meiner Kirche wünsche!!! DAS Kriterium der Wahrhaftigkeit ist gelebte Demut. DAS ist die Messlatte. Auch
die Ihrer Wortwahl. Und Sie finden in meinen Postings auch nicht die Worte „modern/Modernität“. DAS ist
nicht meine Sache, modern zu sein! Aber sei’s drum. Jedem seine Meinung. Ihnen sei Ihre. Leben Sie gut
damit. JA PAULI, LEBE ICH, DU SCHEINHEILIGER HASSPREDIGER
#47 johnpaul_hd † 14:45:13 | Sonntag, 17. Oktober 2010
ich kann damit leben … links ist alles, was nicht rechts außen ist … Und umgehrt RECHTS alles das,
was nicht links der Mitte ist … Logisch. Diese Totschlag Argumente sind so billig! Aber DAS kann kaum
das Wahrheitskriterium sein … DAS Kriterium der Wahrhaftigkeit ist gelebte Demut. DAS ist die Messlatte.
Auch die Ihrer Wortwahl. Und Sie finden in meinen Postings auch nicht die Worte „modern/Modernität“.
DAS ist nicht meine Sache, modern zu sein! Aber sei’s drum. Jedem seine Meinung. Ihnen sei Ihre. Leben
Sie gut damit. Gesegnetes Dasein noch.
#46 vitrivius2010 14:34:39 | Sonntag, 17. Oktober 2010
johnpaul, ja sowat Vom Hassprediger zum braven Spiesser mutiert, der anständig „Sie“ sagt und sich über
das freche „du“ ärgert. Man seid ihr linken Spiesser ein verlogener Haufen. Kapiert hast du noch immer
nichts. Es geht nicht um Modernität, sondern um Wahrheiten. Du gehörst den Parteibonzen-Katholiken an,
aber die sind genau so blöd wie vor 500 Jahren. Sorry Pauli, aber du gehörst genau zu denen vor denen
du immer warnst.
#45 johnpaul_hd † 14:29:58 | Sonntag, 17. Oktober 2010
@vitrivius2010 1. bin ich mitnichten Ihr „Lieber“ und 2. wer das Internet als „formfreie“ Kommunikationsplattform
betrachtet und sein Gegenüber ungefragt Duzt, beraubt sich doch selbst der Wahrscheinlichkeit, als ernstgenommener
Gesprächspartner in Frage zu kommen! 2. sich ein wenig mehr und intensiver mit Liturgie, Liturgiegeschichte
und Theologie unvoreingenommen zu beschäftigen und nicht alles gleich ungeprüft als „protestantisch“
auf der einen Seite oder als „klerikal“ auf der anderen Seite abzutun, würde der ganzen unseligen Debatte
zuträglich sein! Ich hatte ursprünglich nur diese ätzende, möchtegern besserwisserische und immerwiederkehrende
Polemik dieser sog. „+.net Red.“ angeprangert! Wer der Meinung ist, die Kirchen hätten sich nur der Beschlüsse
des Vat.II Konzils wegen gelehrt, kann kaum ernsthaft der Meinung sein, dass die Massen dann vor dem Konzil
einen felsenfesten Glauben hatten!! Und wer nur der Form wegen zur Kirche kommt, ist wohl nicht sehr standfest …
weder auf der einen noch auf der anderen Seite! Und wohl wahr: Es gibt theologisch begründete Neubestimmungen
und Verortungen, die im Konzil bestimmt wurden! GOTTLOB! ICH wäre wohl kaum katholisch geblieben auf
Dauer, wäre ich als Ministrant alljährlich mit der absurden (alten) Karfreitagsfürbitte aufgewachsen!
Oder wäre ich allsamstäglich zur Beichte genötigt worden, ohne mir die Möglichkeit zu eröffnen, mir
selbst einen Beichtrhytmus und auch einen beichtvater zu wählen. U.s.w. u.s.f …
Protestantische Kirchen haben zumeist den großen Vorteil, in akustischer Hinsicht viel besser prädisponiert
zu sein als katholische Kirchen. Katholische Kirchen haben dagegen mehr Angebote für Kurzweiligkeiten…!
#40 vitrivius2010 14:06:47 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Pauli mein Guter Es geht nicht um guten oder schlechten Geschmack, sondern um wesentliche Glaubensfragen.
Warum eine protestantisierte katholische Kirche besser sein soll hast du nicht dargelegt. Die Argumente
der Piusbrüder sind theologisch betrachtet richtig. Das Konzil war ein Zugeständnis mit der Absicht
die Kirchenbänke zu füllen. Aber das Ziel allein ist schon widersinnig. Das Konzil hat unendlich viel
zerstört und nur wenig gutes hervorgebracht. Manchmal fällt es schwer sich mit den Argumenten der vermeintlichen
Feinde vernünftig auseinander zu setzen, aber genau das ist ein Gebot der Vernunft.
#39 johnpaul_hd † 13:55:28 | Sonntag, 17. Oktober 2010
@vitrivius2010: GENAU! Die Kirche ist KEINE Partei! Schon gar keine, in der es einen zentralistischen
und absolutistischen Gleichschritt geben sollte oder eine weinerliche Rückwärtsgewandtheit mit Sehnsucht
nach oberflächlichen Firlefanz und monarchischen Pomp!! Und warum müssen denn alle (kath) Kirchen genauso
und nur so aussehen und gestaltete sein, wie sich das die betonköpfe der „Tradis“ vorstellen? Ein Hochaltar
in Form einer Gelsenkirchener Schrankwand mit mittigem „Geheimfach“ als Tabernakel ist nicht unbedingt
allgemeingültige Form. Schon gar nicht von mehr als 1000jähriger Tradition! Wenn man sich die (neugebauten),
geschmack- und stillosen und auf mich abstoßend wirkenden Kirchen der Pius-Familie ansieht, sieht man
sehr wohl, welch Geistes Kind diese Gesinnungsträger sind … und das ist nicht das, was ich mir als
allgemeingültige Norm in meiner Kirche wünsche!!!
#37 vitrivius2010 13:37:08 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Wohlstands-Spiesser So wie zum Beispiel Johnpaul oder Hirnzwerg könne sich alles nur ein-dimensional
vorstellen. Die Kirche ist doch keine Partei ihr armseligen Geschöpfe. Das Konzil hat mehr Probleme geschaffen
als gelöst. Wer das nicht sehen will muss blind sein.
johnpaul Das ist ja das Problem der Tradis/Fundis. Die meinen, wenn alles wieder so wie früher ist (also
besser), strömen die Menschen wieder in Massen in die Kirche.
#35 johnpaul_hd † 13:12:47 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Der Mahltisch ist weg, der Tabernakel dort, wo er hingehört, DIESE polemischen und auch noch theologisch
grotesk falschen Behauptungen dieser Schmierfinken hier sind einfach nur JÄMMERLICH, PERFIDE und ABSURD …
Wenn man anderen den (katholischen) Glauben ungenießbar machen möchte, dann funktioniert das mit SOLCHEN
Ansichten und verbalen Äußerungen ziemlich gründlich
fhernhachenzwerg vielleicht muss die Galle auch raus. Aber mit solchen Symphtomen, meinst du es ist gut
sich dann hier rumzutreiben. Könnte es dann nicht noch schlimmer werden??????????????
Zeitgeist die Stiftskirche wurde im Laufe ihrer Geschichte mehrfach dem Zeitgeist angepasst… nun ist
sie im Empfinden des 19. Jahrhunderts wieder verändert worden.
… Hallo, grüß Dich fhernhachenzwerg :)3 Ebenfalls schönen Mittag. AATS: Erstens habe ich über die
Mauer geschrieben, und nicht über den Standort des Altars. Zweitens, nachdem der Streit um den Standort
des Altars eine ganz zentrale Frage für Traditionalisten und „Modernisten“ ist – machst Du es Dir da
nicht ein bissel arg einfach, es jetzt einfach zu einer ästhetisch-architektonischen Frage zu erklären?
Luther.Frau, Anwesenden,, so ich muß erstmal los… schönen Sonntag und bis später
AATS… es war vielleicht, wie Luther.Frau auch sagte, flapsig ausgedrückt, aber keine Verunglimpfung.
Was ist es den sonst, als eine Art von Magie? Ein besonders Begabter (geweihter Priester) hat angeblich
die Macht, durch Worte eine Substanzwandlung herbeizuführen. Und wie ich hier in letzter Zeit gelesen
habe – diese Worte müssen einen ganz bestimmten Wortlaut haben, damit es funktioniert. Nicht anders als
bei anderen Zaubersprüchen auch…
Schlauer Otto II In dem Artikel heißt es, dass nach dem II. Vatikanum in dieser besagten Kirche der Altar
vom Hochaltar abgetrennt und als Mahltisch aufgestellt wurde. Vielleicht hat man jetzt den „Baufehler“
von damals als Fehler erkannt weil er nicht zum Stil passte? Habt Ihr Euch das schon mal überlegt, Ihr
Schlaumaier?
Luther.Frau Gut, die Asiaten habens ein bisschen einfacher, Buddha und Konfuzius sind schließlich keine
Götter (und schon gar keine einzigen), sonder eher mit den katholischen Heiligen vergleichbar. Der Fairness
halber muß ich jetzt aber doch mal eine Lanze für die Katholiken brechen (Achtung Premiere ): Der Anspruch
ist, wenn auch unbegründet, doch in sich logisch. Wenn ich der Meinung bin, meine eigne Überzeugung
stellt eine absolute und unabänderliche Wahrheit dar, müssen alle anderen Meinungen zwangsläufig fehlerbehaftet
sein. Meine eigne Familie ist, historisch gesehen, calvinistisch gewesen – eine Spielart des Protestantismus,
die in Punkto Fundamentalismus den Vergleich mit den Katholiken nicht zu scheuen braucht. Interessant
ist eigentlich nur die Frage, wie ein Gehirn es schafft, solch eine Illusion aufrecht zu erhalten. Zumindestens
die „Unabänderlichkeit“ ist ja ganz offenkundig bei keiner bestehenden Religion gegeben.
Bestimmt weil die Katholen immer glauben, viel zu gut für diese Welt zu sein und deshalb immer gleich
unüberwindliche Mauern errichten…damit niemand in ihren Gemüsegarten reinkucken kann…
Luther.Frau und OttoII Es tut weh, wie Ihr Beide auf dem Katholischen herumhakt. Es tut weh, wie Otto
die Hl. Wandlung mit einem Zauberspruch vergleicht. Warum verunglimpft Ihr die katholische Glaubenslehre
auf diese üble Art und Weise?
Einen wunderschönen Sonntag Vormittag alllen lieben und toleranten Hellbirds an diesem halbsonnigen Vormittag
und bei dieser ökumenischen Runde… :(3 :)3 :(3 :)3 :(3
OttoII Schön auch dich zu lesen. :(3 :&) Das mit Buddhisten und Konfuzianern wußte ich nicht. Ist aber
schön das die das so lösen können. Das geht bei den Christen aber deshalb nicht, weil die Katholiken
ja meinen nur bei ihnen ist das Heil und bei den anderen nicht.
Guten Morgen Luther.Frau :(3 :&) . Schön Dich zu lesen. Weißt Du, wenn ich sowas lese wie mit der Mauer,
dann weckt das meine Spottlust. Nicht weit von Frankfurt, in eiem Dorf, gab es auch mal eine Simultankirche.
Das gab fast 300 Jahre Streit im Dorf, von ca. 1680, als die Landesherrschaft wechselte, bis in die 60’er
Jahre, als die Katholiken ihre eigne Kirche bauten. Sowas ist einfach nur lächerlich. Ich war ein paarmal
in China – wahrlich kein Beispiel für Meinungs- und Glaubensfreiheit. Aber zwischen Buddhisten und Konfuzianern
gibt’s keinen Krach. Oft findet man in buddhistischen Tempeln eine kleine Nische, wo eine Konfuziusstatue
verehrt wird, und umgekehrt. Aber die Anhänger der „Religion der Liebe“ bekommen das nicht hin…
Das ist schon putzig Da wollen die Kirchen der ganzen Welt Frieden, Nächstenliebe und Miteinander predigen,
aber wenn Protestanten und Katholiken das gleiche Gebäude nutzen, müssen sie durch eine Mauer getrennt
werden… Und das nur weil sie sich nicht einig sind, ob der alte Mann in Rom nun ein Vizegott ist oder
nicht, ob ein Keks durch einen Zauberspruch in Fleisch verwandelt werden kann und ähnlich läppische
Fragen…
Es sollte doch mal festgehalten werden, dass die sogenannte „protestantisierte“ Kirche in Neustadt /Weinstraße
im Bistum Speyer eine Simultankirche ist, in der Protestanten genauso ihre Gottesdienste halten wie Katholiken…
Da ist offenbar der katholisierte Teil wieder Jahrhunderte zurückgefahren worden…?