Sexualität
Doppelte Moral?
Die Menschheitsbeglücker wollen Regelungen des Geschlechtslebens, die der tatsächlichen menschlichen Unvollkommenheit entsprechen. Von Edgar Julius Jung († 1934)
"Wird die schrankenlose Freiheit zum Gesetz erhoben, so sind natürlich keinerlei Verstöße dagegen möglich."
„Wird die schrankenlose Freiheit zum Gesetz erhoben, so sind natürlich keinerlei Verstöße dagegen möglich.“
© LollyKnit, Flickr, CC
(kreuz.net) Der vollkommene Eros zwingt in der großen Liebe Mann und Frau in gleicher Weise zum Verlangen nach dauerndem und ausschließlichem gegenseitigen Besitze.

Eine doppelte Moral, die einfach auf das Herrenrecht des Mannes gegründet wird, wäre nicht zu rechtfertigen.

Die sittlichen Forderungen des vollkommenen Eros bleiben deshalb in vollem Umfange bestehen.

Es ist also nicht falsch, wenn feministische Kreise behaupten, ihre Gegner machten nach wie vor das Herrenrecht des Mannes geltend. Der Mann hat grundsätzlich kein „Recht“, seiner polygamen Veranlagung zu frönen und gleichzeitig von der Frau Monogamie zu verlangen.

Die Verschiedenheit der sittlichen Beurteilung setzt erst in dem Augenblicke ein, in welchem Verstöße gegen den vollkommenen Eros schon vorliegen.

Hier öffnet sich überhaupt die entscheidende Kluft zwischen den Anschauungen: Die Menschheitsbeglücker wollen Regelungen des sozialen und damit auch des Geschlechtslebens, welche der tatsächlichen menschlichen Unvollkommenheit entsprechen.

Schwärmerisch berufen sie sich auf ihre Wahrheitsliebe und werfen denjenigen, die eine strenge Gesellschaftsordnung verlangen, Verlogenheit vor.

Die Dinge liegen jedoch genau umgekehrt: wird die schrankenlose Freiheit zum Gesetz erhoben, so sind natürlich keinerlei Verstöße dagegen möglich.

Jede Gebundenheit bringt dagegen die Gefahr der Durchbrechung mit sich.

Deshalb kann doch die gebundene Regelung ein ewig gültiges Ideal anstreben, also im letzten Sinne wahr sein. Die gesellschaftliche Heuchelei wird in solchen Fällen zur Tugend.

Wer jedoch die verhältnismäßig seltene Ausnahme, den Verstoß gegen die Gesellschaftsordnung, in den Mittelpunkt der Betrachtung rückt, sieht nur deren Verlogenheit.

Um die Ausnahme zu beseitigen, wird dann eine freiheitliche Regelung gefordert, die als solche eine ungleich größere Lüge bedeutet, nämlich den Widerspruch gegen die kosmische Ordnung.

So fängt denn auch die Frage der doppelten Moral erst dann an schwierig zu werden, wenn Verstöße gegen den vollkommenen Eros, die ausschließliche und beständige Liebesverbundenheit der Geschlechter, vorliegen.

Und hier scheut der Verfasser ebensowenig wie in anderen Fragen des Gesellschaftslebens die Vorwürfe wirklichkeitsblinder Doktrinäre, wenn er offen ausspricht: Die Vergehen des Mannes gegen die geschlechtliche Treue sind anders zu bewerten wie die der Frau.

Die Natur hat den Mann mit geschlechtlicher Aktivität ausgerüstet und setzt ihn deshalb größeren Versuchungen aus als die Frau.

Wie widerspruchsvoll ist es doch, wenn die Verfechter der Frauenrevolution begeistert die neue Kleidung der Frau preisen, gleichzeitig aber den Mann verurteilen, auf den die gezeigten Reize ihre natürliche Wirkung ausüben.

Ein Sittlichkeitsverbrecher hat sich einmal vor Gericht ernsthaft mit dem Einwande verteidigt, die neue Mode verursache ihm die größten Qualen.

Es ist eine unerhörte Zumutung an die Geschlechtsnerven des Mannes, eigentlich nur zur zeitweiligen Reizung bestimmt, wenn sie von morgens bis abends, allerorts und bei jeder Tätigkeit die Betonung der sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale auf sich wirken lassen müssen.

Dieser Zustand muß entweder den Sinnenrausch zum Hebel des gesamten menschlichen Lebens machen oder zur geschlechtlichen Abstumpfung führen.

Beide Möglichkeiten sind aber tödlich für die wahre Erotik. Entscheidend bleibt aber die Tatsache, daß die Natur den Geschlechtsakt beim Manne hinsichtlich seines körperlichen Zustandes ohne Folgen läßt.

Er trägt die Untreue nach außen, während die Frau ihre Untreue in das eigentliche Geschlechtsverhältnis hineinträgt. „Die Lüge wird lebendig.“

Aus „Die Herrschaft der Minderwertigen, ihr Zerfall und ihre Ablösung durch ein Neues Reich“ (1930), dem Hauptwerk des konservativen deutschen Juristen, Politikers und Publizisten Edgar Julius Jungs († 1934).
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Jeder Schwachkopf entdeckt in sich die problematische Natur 2. Nur das Allgemeine verdient die Beachtung des Zeitkritikers 3. Treulos, peinlich und beschämend 4. Der Geschlechtsakt wird gewollt unfruchtbar 5. Es gibt nur eine geschlechtliche Unmoral 6. Im Zeichen der Herrschaft des Sexus 7. Mit dem Zeichen überlegenen Entsetzens 8. Anatomische Zufälligkeiten? 9. Kein Platz für vollendete Mütterlichkeit 10. Die reine Mütterlichkeit wird als etwas Minderwertiges empfunden 11. Der Mann ist nur noch Arbeitstier 12. Die Frau ist sexuell befreit worden 13. Entartungserscheinungen sind die Folge
14. Doppelte Moral?
15. Die Verdirnlichung der Frau 16. Hemmungslose Freiheit führt zum Sieg des Schlechten 17. So wird eine Generation der Abgestumpften herangebildet 18. Vernichtung der Frau als Folge ihrer geschlechtlichen Befreiung 19. Die Frau leugnet die naturgegebenen Bedingungen ihrer Geschlechtlichkeit 20. Keine Kinder – nur noch affenhaft abgerichtete Prinzen und Prinzessinnen
      
29 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#30   Dupak   22:28:13 | Dienstag, 19. Oktober 2010
@galilei
Das zeigt einmal mehr, dass Sie sich da in was verrannt haben. Dass da kurz nach dem Hitlerputsch bei dem „demokratischen Diktator“ Gustav von Kahr die Nerven blank lagen, das mag man ihm nicht verdenken.
Redaktion benachrichtigen
#29   galilei   22:05:12 | Dienstag, 19. Oktober 2010
Hitler
Die damalige Situation mit Hitler zu vergleichen ist allerdings ein starkes Stück!
Redaktion benachrichtigen
#28   Dupak   22:02:58 | Dienstag, 19. Oktober 2010
@galilei
Es war doch eine heldenhafte Tat, sich so mir nichts dir nichts mitten in die Versammlungsstätte der Verbrecher zu wagen und sie zusammenzuschießen. Dass dabei auch ein „Unbeteilgter“ (keine Ahnung wie unbeteiligt der wirklich war) ums Leben kam ist sicher bedauerlich. Mich erinnert das sehr an die Heldentat des Claus Schenk Graf von Stauffenberg, bei der bedauerlicherweise nur Unbeteiligte ums Leben kamen.
Redaktion benachrichtigen
#27   galilei   21:57:00 | Dienstag, 19. Oktober 2010
@Dupak
Ihre hochnäsige Bemerkung „Sonst noch Fragen?“ können Sie sich sparen! Wer sind Sie eigentlich, sich so einen Ton heraus zu nehmen?
Am Abend des 9. Januar 1924 stürmten unter dem Kommando von Jung rund 20 Männer, die über den gefrorenen Rhein gekommen waren, den Speisesaal des „Wittelsbacher Hofes“ in Speyer. Sie ermordeten Heinz, seinen Mitarbeiter Nikolaus Fußhöller und Matthias Sand, einen unbeteiligten Gast.
Wenn Sie schon den Tyrannenmord nicht als Mord sehen (welch selektive Moral!), was ist dann mit den Unbeteiligten. Muss man deren Tod einfach in Kauf nehmen?
Und wenn Sie schreiben: So einfach ist das – dann kann ich nur feststellen: ich zähle mich nicht zu der Sorte von „einfachen“ Menschen, zu der Sie sich offensichtlich zählen.
Redaktion benachrichtigen
#26   Dupak   21:49:30 | Dienstag, 19. Oktober 2010
@galilei
Die „Morde“ geschahen mit Billigung und wahrscheinlich auch im Auftrag der bayerischen Regierung und wurden später von der Staatsanwaltschaft als legaler Akt der Staatsnothilfe eingestuft.
Sonst noch Fragen?
Redaktion benachrichtigen
#25   galilei   21:41:11 | Dienstag, 19. Oktober 2010
@Dupak
Es gibt offensichtlich immer wieder Menschen wie Sie, die historische Tatsachen nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Studieren Sie Geschichte, bevor Sie weiter Blödsinn verzapfen und andere als Verleumder beschimpfen!
Redaktion benachrichtigen
#24   Dupak   21:39:03 | Dienstag, 19. Oktober 2010
@galilei
Nein, Sie sind ein Verleumder, wenn Sie ihn als Mörder bezeichnen, so einfach ist das.
Redaktion benachrichtigen
#23   galilei   21:34:34 | Dienstag, 19. Oktober 2010
Mörder
Und wieder ein Beitrag eines Mörders! Die Redaktion ist offensichtlich zu dumm, um diese Tatsache zu erfassen!
Redaktion benachrichtigen
#22   keineChancedenPerversen   12:09:28 | Dienstag, 19. Oktober 2010
Wichtige Beiträge
Die Beiträge von Edgar Julius Jung sollten Pflichlektüre an allen Schulen sein! Sie sind heute aktueller denn je!
Sehr lesenswert!
Redaktion benachrichtigen
#21   al-Muschrik   21:28:51 | Montag, 18. Oktober 2010
fhernhachenzwerg: Warum
wird eigentlich immer dieser Mann zitiert? Der ist seit über 70 Jahren tot. Außerdem schreibt der vollkommenen Blödsinn.
Weil er im Gegensatz zu Ihnen kein Papagei ist.
Sie selbst haben noch nie gelebt, Ihr Hirndod ist offenkundig kongenial.
Vollkommenheit in Bezug auf Blöd- ja Schwachsinn wird man eher Ihnen attribuieren müssen.
Redaktion benachrichtigen
#20   fhernhachenzwerg   11:58:55 | Montag, 18. Oktober 2010
Warum
wird eigentlich immer dieser Mann zitiert? Der ist seit über 70 Jahren tot. Außerdem schreibt der vollkommenen Blödsinn.
Redaktion benachrichtigen
#18   Vineta   22:16:13 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Wahres und Abwegiges im Text von Jung:
Jung sieht schon sehr richtig, daß liberale und sozialistische ( bzw. hedonistische) Menschheitsbeglücker eine Gesellschaft mit möglichst freiheitlich-lockeren Regeln für das Sexualverhalten politisch durchsetzen (wollen), wo der ( christliche) Glaube an die Möglichkeit einer Partnerschaft in gegenseitiger Liebe und Treue bis zum Tod (angeblich unsinnigerweise) einer beglückenden , schnellen und billigen Triebbefriedigung nur im Weg steht und daher nach Lust und Laune verspottet werden kann, auch als Heuchelei.
Abwegig ist jedoch Jungs unterschiedliche Bewertung eines Verstoßes gegen die Liebe zum einmal über alles geliebten und zusammen mit gemeinsamen Kindern zeitlebens gewollten Partner durch Fremdgehen…
… mit dem absolut lächerlichen Macho-Gehabe, der Mann sei von Natur aus größeren Versuchungen ausgesetzt als die Frau, was seinen Fehltritt entschuldbar mache, jedenfalls entschuldbarer als den der Frau.
Redaktion benachrichtigen
#17   Informant †   22:00:23 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Hier kommt der Euro-Islam
www.youtube.com/watch?v=XTbDbCk9_j8&…
Er wird Deutschland im Sturm erobern.
Der Deutsche Volkssturm aus dem Altersheim hat ihm dank Alice Schwarzer nichts mehr entgegenzusetzen.
Redaktion benachrichtigen
#16   Tchibo   21:56:10 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Burka und Kopftuch
für alle Männer, wenn das
der Integration nicht auf
die Sprünge hilft…
Redaktion benachrichtigen
#15   Informant †   21:52:49 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Manchmal wünscht Mann sich die Burka
www.kunstsam.de/…a_roth_karikatur.jpg
Redaktion benachrichtigen
#14   Der Zwerg †   21:10:45 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Die Frage nach der Treue stellt sich nicht
wenn zwei für einander geschaffen sind. Das Problem stellt sich dann, wenn das Ungeschaffene durchdringt. Gott ist Gott über die geschaffene und die ungeschaffene Welt. Es kann also kein gesundes Maß in der Gesellschaft geben, wenn sie sich von Allüren schwängern lässt, anstatt zu gefallen. Es geht dabei nicht um das Paradebeispiel des biertrinkenden Fußballprolos, oder dem Partner der eh keine Zeit hat einem zu verstehen oder zuzuhören. Meistens scheitert es am Zuhören können, an der Bereitschaft, wenn die Personen irgendwann merken, dass sie nicht zusammen bleiben wollen. Das ist heutzutage so. Man nennt das glaub ich Lebensabschnittspartner. Wo soll Mann denn Frauen kennenlernen in einer Welt, die sich vor dem PC einen drauf macht oder in Clubs abhängt? Natürlich, es braucht gemeinsame Interessen und die finden sich auch entsprechend schnell. Was aber, wenn die Liebe sich vorstellt, mehr zu sein? Es braucht immerzu eine Zeit und wir leben nicht mehr in der Steinzeit. Alles heutzutage ist schwierig in der Zeit der Isolation und die Kirche ist ein Paradebeispiel dafür, dass es Ausnahmen gibt. Dachte ich bisher, aber wir Kirche ist bereits in ihren Reihen zu isoliert und Agappe nach der hl. Messe ist selten gescheit. Leider, irgendwo fehlt der Nenner bei den Geistlichen. Die sind zu egozentristisch, abgesehen von den Dogmen. Die halten, was sie versprechen. Aber allen ernstes müssen sich die Priester die Frage stellen, wie sie auf die Menschen zugehen und da sind viele Singl…
Redaktion benachrichtigen
#13   Neuschabenland-hat-es-erkannt   21:08:29 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Moral von Schwerstkatholen – bleib uns diese doch gestohlen!
_
Man nehme eine Position brutal,
erhebt sie dann zum Ideal,
die aber niemand brechen darf,
denn sonst kritisiert man scharf,
dass wer nicht hält das Ideal,
für Gott wär’ Seelenqual-Abfall.
Man blende aus, dass Sünder alle,
auch wenn dies eine große Falle,
da Schuldgefühl und Angst davor
treibt ihn zum Moralistenchor,
der sich darauf als Retter fromme:
Ohn’ ihn niemand zum Vater komme.
Denn nur auf diese üble Weise,
kann man herrschen, laut und leise,
über jeden der will leben,
und der bereit für’s Paradies zu geben,
man zock’ auch diesen nunmehr ab:
Beichten, zahlen bis im Grab!
Wenn man nun aber einmal weiss,
dass nichts gegessen wird so heiss,
wie es beim Kochen vorher war,
und dass ein Sünder sündigt, klar,
dann wär’ es mehr als angemessen,
wenn Sündhaftigkeit nicht ganz vergessen,
sagt seinen Schäfchen für den Fall,
dass sie nicht voll erfüll’n das Ideal,
doch ein hohes Ziel nicht schaden muss,
denn wie man weiss, hat selbst Petrus,
den Herrn verleugnet drei mal schwer,
das heisst, wir alle fehlen, Herr.
Hoffnung aufs Paradies auch dann besteht,
wenn man Kondome nutzt, wenn man fremd geht,
Denn wie ein Paar sich vergeben kann,
So hat es Gott längst uns getan.
Denn seit Gott uns durch Jesus spricht,
brauchen wir Schwerstkatholen nicht!
Redaktion benachrichtigen
#12   Lorenz   21:01:47 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Fürwahr:
Bis vor wenigen Jahrzehnten war allgemein bekannt:
Es kann ein untreuer Ehemann ein guter Vater sein.
Niemals jedoch kann eine untreue Ehefrau eine gute Mutter sein.
Interessant:
Schon 1931 musste der Verfasser seine „Scheu“ überwinden, diesem althergebrachten Wissen Gehör zu verschaffen.
Redaktion benachrichtigen
#11   Informant †   20:43:19 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Die rote und die blaue Loge:Kommunisten und Freimaurer
Sie benutzen sogar noch diesselben dummen Parolen
img827.imageshack.us/i/brothersb.jpg/
(ein sehr,sehr entlarvender Fund aus dem Netz)
Redaktion benachrichtigen
#10   Nixnutz   20:36:44 | Sonntag, 17. Oktober 2010
@ unbestechlicher
Also – ich glaube nicht, daß das Bevölkerungswachstum in Afghanistan durch die Burka irgendwie verlangsamt wird. Andererseits – wenn unerwünschte Fortpflanzung mit Scheuklappen für Männer verhindert werden könnte, so wäre das doch eine praktikable und nebenwirkungsarme Lösung, über die man ruhg einmal nachdenken sollte.
Redaktion benachrichtigen
#9   Der Zwerg †   20:26:56 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Scheuklappen
für Männer. So ein Blödsinn. Man ist wie man ist. Punktum, wie kein anderer Stiefel draus, als der der man ist. Fuß nicht gefunden, dann Kopf zum Boden neigen. Sich verneigen, damit man die Füße wieder sieht. Sich selber anschauen ist das Wort. Seine Bedürftigkeit ansehen lerne, ertragen lernen, weil die Welt nur Scheuklappen bereit hält für den, der sie sich anlegt. 3D Brille gefällig um das Bild „noch“ näher zu rücken? Wohin? In das Auge der Betrachtung und die ist leider ebenso wenig denkbar, wie anschaubar, nur wahrnehmbar. Man nimmt den ganzen Menschen wahr und nicht ein Suspekt Mensch oder sowas, was sich eben nicht denken lässt. Man sieht den ganzen Menschen, man sieht auf die Person. Das tun Männer, sie sehen auf die Person. Das tun doch Frauen auch und man weiß, in Stadt wollen die Karrierefrauen keine Kinder und wenn dann „später“ und wenn sich bis dahin niemand als würdig genug erwiesen hat, dann gibt es leere und zwar richtig. Das war dann so, als ob die Scheuklappen nicht richtig angelegt worden waren, weil man A, sich dieses oder jenes als Ausflucht hergenommen hat oder sonst eine beliebige Ausrede dazuerdacht hat. Wo kein Wille, da kein Weg. Zwingen tut einem niemand.
Redaktion benachrichtigen
#8   unbestechlicher   20:19:08 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Nixnutz
Scheuklappen für Männer und Burka für die Damen? Wie soll dann die Vermehrung des Volkes Gottes funktionieren?
Nur noch über das Internet oder so?
Der Unbestech :-D :-D :-D liche
Redaktion benachrichtigen
#7   Nixnutz   20:16:26 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Alternativ
könnte man auch die Einführung von Scheuklappen für Männer vorschlagen.
Redaktion benachrichtigen
#6   unbestechlicher   20:13:43 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Gotthard
„Puismaiden?“ Gibt es die auch? Verhüllt oder nicht verhüllt ist egal. Was haben denn diese Damen für eine Funktion in der Pius-Truppe?
Unbestech :-D :-D :-D licher
Redaktion benachrichtigen
#5   Gotthard   20:01:46 | Sonntag, 17. Oktober 2010
hoch lebe die Burka!
Es ist eine unerhörte Zumutung an die Geschlechtsnerven des Mannes, eigentlich nur zur zeitweiligen Reizung bestimmt, wenn sie von morgens bis abends, allerorts und bei jeder Tätigkeit die Betonung der sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale auf sich wirken lassen müssen.
Dieser Zustand muß entweder den Sinnenrausch zum Hebel des gesamten menschlichen Lebens machen oder zur geschlechtlichen Abstumpfung führen.
also lasst uns die Burka allgemeingültig einführen – oder mindestens die dreiviertellangen Röcke der Pius-Maiden … damit die Geschlechtsnerven von uns Männern nicht unerwünscht gereizt werden.
Redaktion benachrichtigen
#4   Didaskala   19:44:11 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Das ist wirklich eines der zentralen Probleme:
„Die Menschheitsbeglücker wollen Regelungen des sozialen und damit auch des Geschlechtslebens…“
die wirklichkeistfremde Sexualmoral der von Zölibatären regierten Katholischen Kirche.
Redaktion benachrichtigen
#3   Tchibo   19:34:04 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Wieder ein zum Leben erwachter Toter,
der bereits 1934 verblichen ist… :'( :'( :'(
Redaktion benachrichtigen
#2   unbestechlicher   19:26:16 | Sonntag, 17. Oktober 2010
Polygamismus – Bigamie
Selbst bei hochrangigen Politikern aus Bayern (mit einem C im Parteinamen) hat es schon Fälle von Bigamie gegeben.
Das lässt sich noch zur Polygamie steigern.
Unbestech :-D :-D :-D licher
Redaktion benachrichtigen
#1   matt3   19:21:05 | Sonntag, 17. Oktober 2010
in der Natur gibts aber viele Poygamisten…
ein Hahn hat auch mehrere Hennen und verteidigt sogar seinen Harem gegen männliche Eindringlinge. Ebenso sehen wir das bei vielen tierischen Arten, wennn auch nicht bei allen. Jetzt hinken solche Vergleiche mit dem Tierreich freilich, aber ich denke, man kann sie doch nicht völlig ignorieren, wenn es hier darum geht die Monogamie gleichsam als ein kosmisches Prinzip hochzujubeln. Dem Stammvater Jakob wurden sogar mehrere Frauen zugeschanzt, die er ursprünglich garnicht wollte, also ist Polygamie sogar in gewissem Sinne ein biblisches Zweckbündnis.
Es ist natürlich richtig: der Mann hat nicht dieselben Konsequenzen zu tragen vom Geschlechtsakt, wie die Frau und muss daher auch vom Staat zur Verantwortung gezogen werden und sich zumindest soweit möglich finanziell seiner Vaterschaftspflicht stellen.
Auch die Sache mit der Überreizung des Mannes hat sicher ihre Berechtigung, vorallem in der heutigen Zeit, wenn sich damit profane Absichten verbinden, wie etwa in der Werbeindustrie.
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
SexualitätDiözese Passau: Sein Hauptproblem ist der Sex SexualitätEntartungserscheinungen sind die Folge SexualitätWas sagen die Lustlümmel jetzt? Heidenspaß mit Höllenqualen SexualitätDer Unfriede sei mit Euch! SexualitätDer Niedergang nimmt seinen Lauf SexualitätEine schlüpfrige Geschichte SexualitätNiedersachen: Langsam reicht es mit dem Sex-Wahn SexualitätVerkorkste Sex-Besessenheit Sexualität„Der Kirche ans Bein pinkeln“ SexualitätHeuchler! Nach den Loveparaden gab es mehr als 50 Drogentote SexualitätKardinal Meisner hat echt eine Meise Love Parade in DuisburgVernichtender Schlag gegen satanische Alkohol- und Sexorgie SexualitätMit hängenden Busen SexualitätDer linke Kampf gegen die Scham SexualitätWozu diente die Penis-Prothese?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net