Kultur
Die Heiligenstatuen wurden zerhackt
Eine Architekturprofessorin zeigt am Beispiel einer Kirche in der Erzdiözese Wien, wie wutentbrannte Fanatiker das Heilige vernichtet haben.
Die neue und die alte Rosenkranzkirche in Wien auf dem Cover der Monatszeitung 'Kirchliche Umschau'
Die neue und die alte Rosenkranzkirche in Wien auf dem Cover der Monatszeitung ‘Kirchliche Umschau’
(kreuz.net) In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kam es zu einem Ikonoklasmus „von oben“. Das erklärte die Wiener Regisseurin, Malerin und Architekturdozentin Heidemarie Seblatnig im Gespräch mit der Monatszeitung ‘Kirchliche Umschau’.

Es seien nicht die Gläubigen gewesen, „die Kirchen und kirchliche Einrichtungen stürmten, um Heiligenfiguren, Kruzifixe, Altäre und sonstige Devotionalien zu zertrümmern und abzumontieren“.

Die Verwüstung der Gotteshäuser habe bereits vor dem Konzil eingesetzt.

Als Beispiel erwähnt Frau Seblatnig die Rosenkranzkirche im Wiener Stadtteil Hetzendorf.

Die neuromanische Kirche wurde 1909 erbaut und in den 50er Jahren von Kirchenstürmern heimgesucht.

Dabei vernichteten die Barbaren Teile der Außengestaltung und die gesamte künstlerische Innenausstattung der Kirche wie die Innenarkaden mit Korbbögen, Rosenkapitellen, Wandmalereien und der zwölf Meter hohe Ziborienaltar.

Alle Holzschnitzarbeiten – darunter ein Kreuzweg des Bildhauers Franz Zelezny († 1932) – wurden herausgerissen. Zeleznys Werke sind bis heute sehr gefragt.

Nach Angaben von Frau Seblatnig existieren nur noch Fragmente der kirchlichen Ausstattung im Depot der Erzdiözese Wien.

Einige völlig zerstörte Relikte der Heiligenfiguren, Engel und Altardekoration stehen im Keller der verwüsteten Kirche: „Der Großteil der Kunstwerke wurde vernichtet.“

Die brutale Ausräumung des Gotteshauses ist nach Frau Seblatnig keine Frage des Geschmacks: „Es geht um die Würde des Sakralraums, um seine Funktion, der heiligen Liturgie zu dienen und nicht ein »gemeinsames Mahl« zu veranstalten.“

Das Werk zeitgeistiger Geistlicher

Der Auftrag für die Stürmung der Wiener Rosenkranzkirche stammte aus hohen klerikalen Kreisen.

Der Wiener Kardinal Theodor Innitzer († 1955) stemmte sich noch gegen die Zerstörung.

Doch sein Nachfolger, Kardinal Franz König († 2004), der die Wiener Erzdiözese pastoral in den Ruin führte, habe die Kirche „auf den liturgischen Stand“ bringen wollen – berichtet Frau Seblatnig.

Dabei wurde fast das gesamte Inventar des Gotteshauses vernichtet. Augenzeugen berichten, daß alle Heiligenstatuten entfernt wurden.

Einige wurden in Orth an der Donau gefunden, einige schwer beschädigt zwischen Gerümpel im Keller verstaut: „Die meisten wurden zerhackt“ – berichtet Frau Seblatnig.

Die Rosenkranzkirche war nach Angaben von Frau Seblatnig ein Pilotprojekt für den anschließenden architektonischen Niedergang in der Erzdiözese.

In der Folge nutzten einflußreiche Kirchenmänner die junge Architektengeneration für ihre kircheninterne liturgische Endlösung.

Jetzt geht die üble Saat auf

Frau Seblatnig weist darauf hin, daß wertvolle historische Kirchen bis in die Gegenwart den Ikonoklasten zum Opfer fallen:

„Es werden Altäre zerstört und durch einen sogenannten ‘Volksaltar’ ersetzt, Kommuniongitter abgerissen, Altarbilder abgenommen und durch abstrakte Gebilde ersetzt, Tabernakel in die letzte Ecke verbannt, Stuckarbeiten und Heiligenfiguren entfernt.“

Die Heiligenfiguren würden durch weiße Wände, Glas und Stahlbeton ersetzt: „Katholische Gotteshäuser unterscheiden sich vielfach nicht mehr von reformierten Kirchen.“

Heute ernte die Kirche die Saat, die vor Jahrzehnten gesät wurde: „Liturgiemißbräuche sind an der Tagesordnung, Priester sind als solche nicht mehr zu erkennen, weil sie sich auch rein äußerlich hinter einer ‘Freizeitkluft’ verstecken.“

Als Beispiele der Saat nennt Frau Seblatnig die monatlichen Disko-Eucharistien „FindFightFollow“ in Wien, Western-Eucharistien und Prozessionen, wo der Leib Christi mit Grillzangen herumgetragen wird:

„Der Geruch der Zerstörung, der über solchen Aktionen liegt, ist auch durch laute Discomusik und bunte Luftballons nicht zu übertünchen.“

Die zwangsbeglückten Gläubigen sind abgefallen

Bei aller Kritik sieht Frau Seblatnig die Lage der Kirche optimistisch.

Die „zwangsbeglückten“ Gläubigen seien zwar mit der Einführung der neugläubigen Eucharistiefeier fast vollständig abgefallen:

„Die junge Generation der Katholiken, so ist mein Eindruck, hat sich selber auf den Weg gemacht, die wahre, unverfälschte Lehre der Kirche zu finden.“

Diese Generation lese keine bischöflich finanzierten Kirchenzeitungen und Pfarrblätter, „sondern tummelt sich im Internet“.

Demnächst erscheint das Buch „Hetzendorf und der Ikonoklasmus in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts“ von Dr. Heidemarie Seblatnig. Es kann im katholischen Sarto-Verlag vorbestellt werden.
      
33 Lesermeinungen
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#40   El Greco   01:24:59 | Dienstag, 13. März 2012
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#39   Sycamore   19:00:17 | Sonntag, 31. Oktober 2010
@Evelynn (15:54)
Ich war der Meinung, Sie hätten sich ganz brav in die Klausur des kölner Carmels zurückgezogen. Stattdessen wüten Sie auf diesem Forum, entfesselt wie noch nie, mit Ihren pseudoreligiösen Ergüssen herum.
So so, die Jugend will die Essenz, Jesus Christus, aber nicht die von ihm gegründete Kirche. Ich nehme an, von der jesuanischen Essenz will die blöde Jugend auch nur die Liebe, während die lästigen Akzidentien wie Gebote, Dogma und Moral per husserlsche Einklammerung der Remotion preisgegeben werden.
Anhand des Neuen Testaments und der Überlieferung hat jedoch Jesus selbst für die Institutionalisierung seiner Glaubensgemeinschaft gesorgt, die er auf Petrus und den übrigen Aposteln gegründet und mit all dem ausgestattet hat, was eine konkrete Institution im Laufe der Geschichte benötigt: Schlüsselgewalt und Ratifikationszusage (Mt 16, 18-19).
Wären Sie, Evelynn, dazu bereit, dies „der Jugend“ zu erklären?
Erklärungsbedürftig ist auch der Zusammenhang, den Sie erstellen, zwischen Institution Kirche und Institutionalisierung der Sünden. Dieser gedankliche Schritt ist schwer nachvollziehbar. Vielleicht stammt er aus dem Schatz Ihrer Privatoffenbarung.
Sie warnen auch vor einer „Überbewertung eines Schriften- und Vorschriftengehorsams“ – was dies auch sein mag – und Sie stellen diese Warnung direkt in Jesus Mund, eingedenk dessen, vermutlich, was Jesus über den Glauben der Pharisäer gesagt hat. Ist diese Jesus Kritik auf das Neue Testament und auf seine Kirche übertragbar?
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#38   Evelynn van der Meer   00:37:27 | Donnerstag, 28. Oktober 2010
Ich habe mal von dem Begriff „Königin“ gehört. Wird das aus Höflichkeit oder Respekt nicht
thematisiert?
Für manche Minderjährige war der Fahrstuhl des Stephansdomes nicht der Fahrstuhl ins Glück.
Der Nachfolger hat sich offenbar dämlicher angestellt.
Würde ich einen Gottesdienst der FSSPX besuchen, wie könnte ich sicher sein, dass dort ein durch und durch heterosexueller Priester zelebriert, der seine Heterosexualität zu 100% sublimiert?
Da würde ich schon gerne zu 100% sicher sein wollen.
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#34   Diakonisse   12:47:50 | Dienstag, 26. Oktober 2010
Hätte mich gewundert,
wenn der Hans-Dampf-in -allen- theologischen-Gassen, Rudolfus, nicht auch zum großen Kardinal König seinen Senf beigesteuert hätte. Nun, das große Denkmal wird die Nässung seines Sockels durch kleine Tierlein unbeschadet überstehen…
Solche Leute sollten sich lieber um das eigene Seelenheil kümmern. In ihrer Verurteilungswut und verknöcherten Selbstgerechtigkeit haben sie vermutlich die Barmherzigkeit Gottes selber bitter nötig!
Kardinal König ist auch nach seinem Tode noch eine der bekanntesten und beliebtesten Persönlichkeiten Österreichs, daran wird auch solches Gekläff nicht ändern.
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#33   Rudolfus   11:57:15 | Dienstag, 26. Oktober 2010
Kardinal König, Erzbischof geworden unter mysteriösen Umständen, nachdem der von Pius XII. für
dieses Amt vorgesehene Kandidat vor seiner eigenen Weihe geflüchtet war – es könnte sich um eine Bedrängung durch Logenbrüder gehandelt haben, die ja katholischen Kirchenleuten nachstellen und diese bedrohen –, und zum Kardinal ernannt durch den sel. Johannes XXIII., dessen Erhebung zum Papst vermutlich durch einen Putsch geschehen ist, kommt die historisch zweifelhafte Bedeutung zu, als Anhänger des Modernistenpapstes Paul VI. zum Mitbegründer der Novus-Ordo-Sekte geworden zu sein, die sich innerhalb der Kirche festgesetzt hat, und anstatt des römisch-katholischen Opfers des Altares nur mehr sektiererisch den Novus-Ordo-Greuel der Verwüstung zelebriert.
Zusamen mit Paul VI., dem Verräter, der den Antimodernisteneid entsorgt hat, wurde Novus-Ordo-Kardinal König, wie ein großer Teil der Kirchenvorsteher unter Paul VI. und Johannes Paul II., zum eifrigen Förderer der dogmenleugnenden und antikatholischen Modernistensekten, die sich unter dem Dach der Kirche Christi wie ein gefährliches Gewächs ausgebreitet haben.
Wie zahlreiche Novus-Ordo-Hierarchen, beginnend mit Paul VI. und Johannes Paul II., ist Dr. König einer der großen Zerstörer der Hl. Römisch-Katholischen Kirche geworden, für dessen Seelenheil insbes. die gläubigen Katholiken der Wiener Kirchenprovinz beten können, nachdem Kard. König der führende Vertreter der Zerstörung der Römisch-Katholischen Kirche in Österreich ist.
Gottes Barmherzigkeit ist groß und steht auch für Dr. König am Ende seines Lebens bereit.
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#32   Diakonisse   11:24:35 | Dienstag, 26. Oktober 2010
An Przybislav Iamesseblo
Zu Ihrem Beitrag „Freimaurer, Frevler und enger Freund des Frevlers Roncalli“: Sie könnten sich glücklich schätzen, wenn Sie nur einen kleinen Teill dessen, was Kardinal König im kleinen Finger gehabt hat, in Ihrem Kopf hätten. Da Ihnen fachliche Argumente fehlen, wissen Sie nichts besseres, als diesen großen Kardinal, Religionswissenschaftler und international anerkannten Friedensvermittler mit primitiven und unflätigen Schmähungen zu beleidigen. Dieser verbale Unrat zeigt Ihren inneren Zustand und demaskiert Ihren wahren Charakter. Kein ehrlicher und anständiger Mensch wird solchen Dreck ernst nehmen!
Das sei Ihnen am heutigen österreichischen Nationalfeiertag gesagt. Österreich war und ist stolz auf einen seiner größten Söhne, Kardinal Franz König!
Grüß Gott!
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#31   sullivan   08:50:04 | Dienstag, 26. Oktober 2010
Frau Heidemarie Seblatnig
ist weder Professorin, noch hat sie jemals etwas gebaut. Ob ihre digitale Photographie/Computergrafik irgendetwas mit christlicher Kunst zu tun hat, darf man bezweifeln.
www.seblatnig.com/
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#30   Lisibald Poier †   00:03:27 | Dienstag, 26. Oktober 2010
Heiligenfiguren entfernt
Heute ernte die Kirche die Saat, die vor Jahrzehnten gesät wurde: „Liturgiemißbräuche sind an der Tagesordnung, Priester sind als solche nicht mehr zu erkennen, weil sie sich auch rein äußerlich hinter einer ‘Freizeitkluft’ verstecken.“
Das ist Monogamie, wenn Priester auch mal in Freizeitklamotten stecken, weil man nicht bloß mit Hochzeitskleidern da steht. Etwas Anderes wären bspw. Klosterbrüder und Schwestern, die sich für ein Leben in Askese und Gebet entschieden glauben. Dabei ist es eindeutig, daß die frevelhafte Zerstörung bis hin zur Brandschatzung von Ländereien, wie das ua. bei den Nazis der Fall war keine moderne Erscheinung, die von etwas abgeleitet werden könnte, als von der Gottferne. Der Priester hat wenig Möglichkeiten die Menschen außerhalb der Kirche zu erreichen. So mischt er sich unerkannt unter das Volk. Die Zerstörung von Heiligenfiguren ist ein trauriges Beispiel, denn es handelt sich nicht um Figuren in einem Puppentheater, auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Im Gegenteil, müssen die Figuren rasch ersetzt werden,denn in den Heiligen, wenn wir ihrer gedenken, haben wir mächtige Helfer und Fürsprecher bei jedem Anliegen. Die Erinnerung der Heiligen ist das Zeichen der Volksfrömmigkeit.Die Heiligenverehrung war immer schon ein mächtiges Bollwerk gegen den Aberglauben, denn was die Protestanten zu Luthers Zeiten taten, war ebenso die Zerstörung der Figuren, wobei sie sich keine Freunde gemacht haben,was schade ist.Freude im Himmel, die brauchen wir
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#29   Sefirot   23:34:01 | Montag, 25. Oktober 2010
Nur Modernisten sind
die rechten Christen…!
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#28   Sanningen   23:02:30 | Montag, 25. Oktober 2010
@Galatea
Ich habe euch bis heute die fällung der Donareiche nicht verziehen
Diese Barbarei ist in keinster Weise zu rechtfertigen und dennoch war es kein 3-Jähriger der den Baum fällen lies…
Jede zerstörte christliche Insigne stillt dieses Rachegefühl ein wenig…
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#26   Galatea   21:34:12 | Montag, 25. Oktober 2010
Herr Sanningen, was der menschliche Wille…
…ist, das ist gut und gut ist?
Es freut mich, solches lesen zu dürfen.
Denn nichts anderes rechtfertigt Gemeinheit, Verbrechen und Totschlag als der menschliche Wille.
Der menschliche Wille will, dass das, was einmal heilig war, jetzt kaputtgemacht wird?
Kein Problem. Das ist, was jeder Dreijährige mit seinem Spielzeug auch macht.
Nur sind wir älter als drei. Und gibt noch Katholiken hier im Lande, denen das Herz, anders als das Ihre, nicht aufgeht bei dieser Nachricht.
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#25   Sanningen   21:27:15 | Montag, 25. Oktober 2010
Sehr gut
Wenn es deren Willen war so ist es in Ordnung :-)
Jeder der Kirchensteuer zahlt, besitzt somit auch Eigentumsrechte an einen kleinen Teil jeder Kirche in Deutschland o^/
Im Prinzip steht es jedem Christ frei zu in seiner Kirche zu tun und lassen was er will (sofern es nicht mit dem deutschen Gesetz in Konflikt gerät)
Nur der Klerus besitzt nichts, er zahlt ja keine K-Steuer :-D
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#24   Paul M.   17:46:39 | Montag, 25. Oktober 2010
Evelynn van der Meer:
Evelynn van der Meer ist katholisch? :-O
Ahhhhhh … Ha Ha Ha, guter Witz!!! :-D :-D :-D :-D :-D
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#23   Evelynn van der Meer   17:43:14 | Montag, 25. Oktober 2010
Paulinchen – Denke an Dein Herz! Im Alter muss man vorsichtig sein und Aufregungen vermeiden!
und denke an Deine Seele.
Ich bin im Gegensatz zu Dir katholisch!
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#22   monens   17:42:50 | Montag, 25. Oktober 2010
Dem drohenden sakralen Identitätsverlustes Einhalt gebieten
Wie im Artikel genannt, sind nicht wenige geweihte römisch katholische Kirchen kaum mehr als solche zu erkennen; die „künstlerischen“ Verunstaltungen drohen die sakrale Identität auszutrocknen
www.razyboard.com/…07667-5843158-0.html
„Zeitgeistgemässe Kunst“ verunstaltet heute mehr denn je geweihte römisch katholische Kirchen
www.razyboard.com/…07914-5838665-0.html
lässt sich doch unter der oft nur sog. „Kunst“ auch jegliche düstere Gesinnung gut verkaufen (!)
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#21   Paul M.   17:38:21 | Montag, 25. Oktober 2010
An ALLE:
Evelynn van der Meer ist eine katholikenhassende, protestantische Freikirchlerin, die sexuell unerfüllt, hier einfach nur Unruhe stiften will!
Schämen Sie sich!
Sie haben wohl gar keinen Anstand? :-O
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#20   Evelynn van der Meer   17:34:43 | Montag, 25. Oktober 2010
Herr Pastor und Du klingst…
ach, was solls’s… hat bei Dir eh’keinen Zweck!
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#19   Paul M.   17:33:06 | Montag, 25. Oktober 2010
Evelynn van der Meer:
Sie klingen wie eine unentspannte, protestantische Sektenabhängige!
Oder Freikirchlerin?
Egal, genauso bscheuert!
Klappe halten!!!
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#18   Evelynn van der Meer   17:33:01 | Montag, 25. Oktober 2010
Pastor Dieter Müller
auch nicht mehr der Jüngste?
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#17   Amethyst   17:27:29 | Montag, 25. Oktober 2010
Sehr guter Artikel!
Wirklich!
100 % stimmig, das kann ich aus meiner eigenen Erfahrung alles bestätigen!
Nun setzen wir die Hoffnung in die junge Generation!
Zum Glück sterben die Alt 68er-Zerstörer bald aus!
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#16   Alois Bischof   16:33:26 | Montag, 25. Oktober 2010
Wissensdurst/Freidenker/Atheist
1. Es wurden keine islamischen Bauten und keine islamische Kunst auf der iberischen Halbinsel vernichtet, dafür alle lateinisch-christliche Kunst im ganzen Maghreb (Nordafrika ohne Ägypten) bis 800 n. Chr…
Die islamische Kunst und die alten Moscheen (heute Kirchen) kann man jederzeit in Cordobá und Toledo besuchen und sich ansehen. Lügen Sie also nicht.
2. Götzendienst vor Statuen war verboten, nicht jedoch religiöse Kunst und Statuen, der Herrgott befahl auf der Bundeslade zwei Cherubim anzufertigen.
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#15   Wissensdurst †   16:16:24 | Montag, 25. Oktober 2010
Was haben Gips- oder Marmorfiguren und Gemälde mit dem Glauben zu tun?
Es steht doch in der Bibel, dass man sich „KEIN BILDNIS“ machen sol!
Wer regt sich da jetzt so künstlich auf?
Wenn es um die Zerstörung von Kultur- und Kunstwerken geht – OK, dann darf aber nicht unerwähnt bleiben, dass es die RKK war, die auf der Iberischen Halbinsel, und nicht nur dort, unersetzbare Kunstwerke der „arabischen Heiden“ vernichtet hat.
Es geht nicht darum aufzurechnen!
NMur die sich jetzt hier so künstlich aufpumpen wie die Maikäfer sind offenbar auf mindestens einem Auge blind.
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#14   Evelynn van der Meer   15:54:38 | Montag, 25. Oktober 2010
„die wahre, unverfälschte Lehre der Kirche“ oder die die wahre, unverfälschte Lehre Jesu?
Das könnte ein kleiner Unterschied sein, Frau Dr. piuX. Seblatnig.
Denn die unverfälschte Wahrheit ist, dass es den jungen Menschen heute weniger um Kirche als um die Essenz des Ganzen, Jesus Christus geht, wenn sie sich it Religion befassen.
Die Jugend steht religiösen Institutionen allgemein sehr skeptisch gegenüber, da durch eine Institutionalisierung einer Religion auch menschliche Unvollkommenheiten (im katholischen Sprachgebrauch: Sünden) institutionalisiert werden. Und vor der Überbewertung eines Schriften- und Vorschriftengehorsams über die Sache an sich hat uns Jesus schon gewarnt.
Die Sputniks Jesu haben es verstanden.
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#12   Sefirot   15:24:48 | Montag, 25. Oktober 2010
Etwas kindisch die Vorstellung
Eine Architekturprofessorin zeigt am Beispiel einer Kirche in der Erzdiözese Wien, wie wutentbrannte Fanatiker das Heilige vernichtet haben.
Als wenn sich das H e i l i g e einfach
so vernichten ließe… etwas kindisch die Vorstellung…
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#10   Modernist   13:34:52 | Montag, 25. Oktober 2010
Nachtrag zur Rauchfangkehrerkirche
Der Abriss erfolgte 1965. Hier eine kleine Dokumentation: www.pfarre-st-florian.at/linkarchitektur.html
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#9   orthokathole   13:28:34 | Montag, 25. Oktober 2010
Enttarnt
Heidemarie Seblatnig ist Mitglied oder gönnige Förderin der PX-Sekte, der †net-Verirrten oder – weniger wahrscheinlich – der Petrusbrüder.
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#8   Przybislav Iamesseblo   13:21:19 | Montag, 25. Oktober 2010
Feimaurer, Frevler und enger Freund des Frevlers Roncalli
Kardinal König, eine der übelsten Gestalten der Konzilssekte war der grosse Beschützer des Apostaten Karl Rahners. Seine enge Bindung an die Frevler an der Spitze erstaunt deswegen niemanden. Unter anderem hat er zur Wahl des Frevlers Woytila entscheidend beigetragen.
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#7   Modernist   12:59:16 | Montag, 25. Oktober 2010
Es gab noch schlimmeres!
Auch wenn der Umbau der Rosenkranzkirche nicht jedem gefällt (sie war schon etwas gewagt, auch weil noch Spender der alten Kirchenausstattung lebten!) – es sind damals noch schlimmere Sachen passiert: 1967 wurde die um einiges ältere Rauchfangkehrerkirche im 4. Bezirk abgerissen (das erinnert fast an die Sprengung der gotischen Universitätskirche in Leipzig 1968) Der Nachfolgebau war das heutige „wunderschöne“ St. Florian (Jugendkirche). Ich kenne ein anderes Beispiel in Niederösterreich, wo ein wunderschönes Spätbarockensemble zerstört wurde um modernen Geräten Platz zu machen. Leider ist vieles unwiederbringbar!
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#5   Kraut   12:19:56 | Montag, 25. Oktober 2010
Frau Heidemarie Seblatnig
ist eines unter den dünn gesäten Musterexemplaren einer Frau als erfolgreiche Akademikerin und Professorin.
Bitte mehr von dieser Sorte!
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#4   Rudolfus   12:09:15 | Montag, 25. Oktober 2010
Die Kirchliche Umschau ist eine sehr gute traditionell rechtgläubig-katholische Zeitung, bes. für
theologisch Interessierte, die den Forderungen der Priesterbruderschaft St. Pius X. nahesteht, und besonders die Römische Kurie des Hl. Vaters beobachtet, und die Diözesanbischöfe.
Es ist eine Freude, die KU in jeder rechtgläubig römisch-katholischen Kirche aufliegen zu sehen (zum Preis von ca. 2,- €); wenn man nicht in der Nähe einer solchen Kirche wohnt, kann man sie auch abonnieren. Man muß allerdings theologisch interessiert sein, aber man erhält hier tatsächlich die getreue Beobachtung des römisch-katholischen Lehramtes im Sinne der Tradition.
Überrascht hat mich anläßlich der Heiligsprechung des Opus-Dei-Gründers (2002), des hl. Josefmaria Escrivá de Balaguer, ein großer Artikel, der die Heiligsprechung des Opus-Dei-Gründers einfach für gegenstandslos und ungültig erklärte, weil die Autoren mit der Opus-Dei-Spiritualität und dem Opus-Dei-Gründer nichts anfangen konnten, der hl. Josefmaria damit nicht dem Bild eines katholischen Heiligen entspräche, und damit die durch Papst Johannes Paul II. durchgeführte Heiligsprechung zu ignorieren sei.
Das war der einzige Artikel, der keinerlei theologische Grundlage besaß, denn eine päpstlich durchgeführte Heiligsprechung kann nicht einfach für ungültig erklärt werden, nur weil man einen Heiligen und dessen Gründung nicht versteht.
Die Römisch-Katholische Kirche besaß zu allen Zeiten verschiedene Spiritualitäten, aber noch nie hat ein rechtgläubiger Katholik eine päpstliche Heiligsprechung für gegenstandslos erklärt!
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#3   FIDEI DEFENSOR FIDELIS   11:39:21 | Montag, 25. Oktober 2010
„IN MEDIAS RES“
In der Folge nutzten einflußreiche Kirchenmänner die junge Architektengeneration für ihre kircheninterne liturgische Endlösung.
Ihre kircheninterne liturgische Endlösung, werden einflußreiche Kirchenmänner, in der Hölle schmorend als abgeschlossen erfahren !
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#2   Domenico Tuttisanti   11:21:00 | Montag, 25. Oktober 2010
Auf einer Kirchenführung
in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Hohenpeißenberg de.wikipedia.org/…enpei%C3%9Fenberg%29 kann der Besucher erfahren, dass es in Folge der Veränderungen nach dem II. Vatikan. Konzil dort zu Verlusten, Zerstörungen und baulichen Substanzschädigungen kam, die es erlauben von einer
„Zweiten Säkularisation“
zu sprechen (so der Kirchenführer Diakon Dietmar Pohl).
Die Agenten dieses Zerstörungswerkes waren keine säkularen Feinde der Kirche, keine Feinde „von aussen“. Diesmal kamen sie „von innen“, es waren katholische Mönche, die wertvolle kunsthistorische Schätze auf Speicher verbrachten, dort verrotten ließen oder schlicht verscherbelten. Vieles ging unwiederbringlich verloren. Ein Förderverein www.hohenpeissenberg.de/…wallfahrtskirche.php kümmert sich heute um Erhalt und die Restaurierung der Wallfahrtskirche.
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#1   Siegfried   11:18:01 | Montag, 25. Oktober 2010
Der Glaube wurde von den Modernisten zerstört
Die Modernisten, die nach kirchlichem Recht und päpstlicher Anordnung der Piuspäpste in der Kirche keine klerikalen Aufgaben erfüllen dürfen, fingen an:
1. sie ezerstörten die Kirchen;
2. sie zerstörten die Liturgie,
3. sie zerstörten die gesamte Volksfrömmigkeit,
4. sie zerstörten die Liebe und Achtung der Heiligen Sakramente , und
5. sie zerstörten die Bibelexegese, durch die kritische historische und teiuflisch – dämonisch, protestantische Exegese. Dadurch den katholischen Glauben. Die Gläubigen haben in allen Regionen bei den Bischöfen vorgesprochen. Dort wurden sie beruhigt. Es wurde ihnen zwar Recht gegeben und darauf hingewiesen etwas mit diesen Übereifrigen Menschen geduldig zu sein. Dies würde sich alles beruhigen.
Jawohl es hat sich alles beruhigt, die Kirchen wurden entleert, wie bei den Protestanten. Dort wo Christus als Hoherpriester und Gott in seinem Wort und in seinen Sakramenten aus der Kirche geschmissen wird, dort stirbt sofort der Glaube.
Wir brauchen keine Neuevangelisierung, es sit nichts mehr hier, was aufgefrischt werden kann. Wir brauchen eine Priesterschaft und Bischöfe, die wieder Missionieren, wie der Hl. Bonifatius. Dies sind die Bischöfe, Priester von den Priestergemeinschaften;
Piusbruderschaft, Petrusbruderschaft, Priesterbruderschaft von Jesus Christus Hoherpriester und von Herz Jesu und Herz Mariä. Die Diözesanpriester sind keine geeigneten Bischöfe, um die Mission zu ermöglichen. Heiliger Vater, verjage bitte die Modernisten.
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