Das ist die alles entscheidende Frage: Was meinten die Alten, als sie von Communio sprachen? Von Dr. Wolfgang Schüler.
Der Papst noch als Kardinal
(kreuz.net) Der Jesuit und Kirchenhistorikers, Pater Ludwig Hertling, hat in seiner Studie „Communio und
Primat – Kirche und Papsttum in der christlichen Antike“ (1943) zusammengefaßt „was die Alten mit dem
Wort Communio zu sagen beabsichtigten“.
Der Pater schreibt:
„Dieser Inhalt läßt sich vielleicht am
besten mit folgenden Ausdrücken beschreiben: ‘Communio’ ist das Band der Einheit, zwischen Bischöfen
und Gläubigen, der Bischöfe untereinander, der Gläubigen untereinander, das bewirkt und gleichzeitig
manifestiert wird durch die eucharistische Communio.
Communio bezeichnet oft nichts anderes als die Kirche
selbst.
Der gemeinsame Glaube ist eine Voraussetzung für die Communio.
Communio ist also die Einheit
der Glaubenden, die Gemeinschaft der Gläubigen, daher die Kirche selbst.“
Communio ist Einheit und eucharistische
Gemeinschaft
Der damalige Theologe, Hw. Joseph Ratzinger, war für das Werk von Pater Hertling voll des
Lobes.
So sagte er in seinem Vortrag über „Die Ekklesiologie der Konstitution Lumen gentium“, den er
am 27. 2. 2000 im Vatikan hielt:
„Ludwig Hertling hat schon 1943 die Tür zu einer ganz katholisch gedachten
Communio-Ekklesiologie geöffnet mit seinem […] Beitrag: Communio und Primat – Kirche und Papsttum in
der christlichen Antike, der dann am Vorabend des Konzils in Una Sancta 17, (1962) 91-125 neu gedruckt
für mich zu einer Schlüssel-Lektüre geworden ist.“
Der Begriff Communio beinhaltet also nach Pater
Hertling die Begriffe Einheit und Gemeinschaft.
Diese Gemeinschaft manifestiert sich nicht im ökumenischen
Kaffeekränzchen, sondern in der Heiligen Eucharistie.
Der Autor ist Oberstudienrat für Mathematik,
Physik und Philosophie. Er hat an der Universität München bei Reinhard Lauth promoviert.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Febron – die Frohe Botschaft der kath. Kirche Jesu Christi ist, dass diese die einzig echte und wahre
Kirche ist. Leider haben die amtsträger das in den letzten jahren immer mehr unter den tisch gekehrt,
da es denen immer mehr um den schnöden mammon als um die Rettung von Seelen für die ewige Anschauung
Gottes im Himmel geht. Lesen sie dazu auch etwas von seiner Hlg. P. PIUS V.
Man lasse sich keinen Bären aufbinden, Teil 3 … „Denn ‘bei der Gedächtnisfeier des Todes und der Auferstehung
des Herrn im Heiligen Abendmahl bekennen sie, daß hier die lebendige Gemeinschaft mit Christus bezeichnet
[significari profitentur] wird, und sie erwarten seine glorreiche Wiederkunft.’“ Hier wird die Verfälschung
der katholischen Lehre von der Transsubstantiation (Wesensverwandlung) in eine Transsignifikation (Umbezeichnung)
im Protestantismus als ein bonum, ein Gut, gewertet. Wir fragen: Wie kann man die Verfälschung des wahren
Meßopfers als Grund der Wertschätzung und als geeignetes Mittel zum Heil ausgeben? Hinter diesem Widersinn
steht die Idee eines quantitativ gestuften Sakramentsbegriffes in Bezug auf die Eucharistie. Dieser quantitativ
gestufte Sakramentsbegriff entspricht der Vorstellung des Konzils von einer quantitativ gestuften Glaubenswahrheit.
Die katholische Kirche hat danach nur den Vorzug, die Glaubenswahrheit sowie die sakramentale Wirklichkeit
vollständig zu besitzen, während die anderen christlichen Denominationen sie in mehr oder minder hohem
Maße in Besitz haben. Was der Glaubenswahrheit in den Konzilstexten widerfährt, indem sie durch die
additistische Denkmethode in Teile zerlegt und damit quantitativ verstanden wird, das widerfährt nun
in analoger Weise auch der sakramentalen Wirklichkeit in Bezug auf die Eucharistie. Davon kann bei der
frühkirchlichen Communio keine Rede sein. Das Konzil entdeckte also diese nicht wieder, sondern es pervertierte
sie.
Man lasse sich keinen Bären aufbinden, Teil2 In Konsequenz dieser falschen ökumenistischen Lehre von
Liturgie wird in Art. 8 der von Paul VI. persönlich approbierten Instructio de cultu mysterii eucharistici
aus dem Jahre 1967 ein Loblied auf die (angeblichen) eucharistischen Reichtümer der anderen christlichen
Konfessionen gesungen, wobei wir hier etwas über den Grund der Hochschätzung erfahren. Die Seelsorger
werden dort unter Bezugnahme auf das Ökumenismusdekret, Art. 15 und 22, aufgefordert, die Gläubigen
zur rechten Wertschätzung der Güter [bona] anzuleiten, die in der eucharistischen Tradition der Feier
des Herrenmahles bei den anderen christlichen, also auch protestantischen Denominationen, erhalten sind.
Es heißt nämlich: „Gemäß dem Dekret des Zweiten Vatikanischen Konzils über den Ökumenismus sollen
die Gläubigen zur rechten Wertschätzung der Reichtümer angeleitet werden, die in der eucharistischen
Tradition der Feier des Herrenmahls bei den Brüdern der anderen christlichen Konfessionen erhalten sind.“
Die geforderte Wertschätzung bezieht sich also keineswegs nur auf die Orthodoxie, für die sie mit Recht
gefordert wird, weil sie gültige Sakramente, insbesondere das Altarsakrament, besitzt, sondern auch auf
die protestanti-schen Denominationen. Als Grund dafür wird angegeben: „Denn ‘bei der Gedächtnisfeier
des Todes und der Auferstehung des Herrn im Heiligen Abendmahl bekennen sie, daß hier die lebendige Gemeinschaft
mit Christus bezeichnet [significari profitentur] wird, und sie erwarten seine glorreiche Wi
@Felixprager Es ist die Kirche, welche neben Gott auch verschiedene „Gottesmütter“, „Himmelsköniginnen“,
„Gospas“ und anderer Mutter-Gestalten gesetzt hat. Schöner Unsinn das!
Ohne Wenn und Aber Die von der Wahrheit Jesus Christus eingesetzte eine heilige katholische und apostolische
Kirche als Sein geheimnisvoller Leib Mt 16,18 Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen
werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Mt 16,19 Ich
werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel
gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein Die Kirche ist
das Ebenbild der Weisheit der hl. Dreifaltigkeit, der ewigen Liebe www.razyboard.com/…07691-5948612-0.html
Sie ist die Mutter der Lebendigen www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html Sie umspannt Zeit und Ewigkeit www.razyboard.com/…07887-5852715-0.html
Das Ärgernis ist, daß die römisch-katholische Kirche glaubt, daß sie allein die „wahre Kirche“ sei.
Wenn man die Sache vorurteilslos und ehrlich durchdenkt, so wie bei www.uni-siegen.de/…ads/wahre_kirche.pdf
in einer Offenbarung aus dem Jenseits, dann kommt man zu der Einsicht, daß sich die „wahre Kirche“ aus
den „wahren Gläubigen“ aller christlichen Konfessionen zusammensetzt.
#12 Leo Miles 09:59:06 | Samstag, 23. Oktober 2010
Die Protestanten und ihre V2-Kumpels widersprechen sich (wie so häufig) mal wieder selbst. Zum einen
halten sie den Katholiken immer vor, daß Gott keine Werke bzw „Werkgerechtigkeit“ will, sondern den Glauben.
Zum anderen preisen sie dann aber ihre „Mahlgemeinschaft“, die aber nun wirklich nur ein sinnentleertes
„Werk“ ist, völlig ohne den entsprechenden Glauben, worum es dabei überhaupt geht. Für sie geht es
nur um ein gemütliches Miteinander. Doch das ist maximal ein „Werk“; somit völlig ohne Erlösungsrelevanz.
Die Erlösungsrelevanz ist hier aber der Glaube an die wesenhafte Gegenwart Jesu Christi in der heiligen
Eucharistie. Das ist die Communio mit Gott und Seiner Kirche. Das ist der wahre Glaube und somit die wahre
Erlösung. Nicht das Essen führt zum ewigen Heil, sondern der Glaube und der Wunsch, sich mit Gott zu
vereinigen.
Gotthard: wer hat von Torte gesprochen, dass sie krümel sich melden? In Glaubensfragen sind sie unter
aller Würde. Randvoll Hass auf Jesus Christus und absolut Beratungsresistent (was sich aber im Jenseits
ganz schnell ändern wird!) Lesen sie daher Alban Stolz; „Kompass zum Leben und Sterben“! Eine gute Lektüre
ist für sie auch Lorenzo Scupoli; „Der geistliche Kampf“. Abschließend für das Allgemeinwissen: „Der
Rhein fließt in den Tiber“. In diesem Sinne eine gute Beichte sowie ein andächtiger Besuch der trid.
Liturgie und eine gute Mundkommunion! Der Heilige Geist möge sie erleuchten!
Man lasse sich keinen Bären aufbinden Wenn gilt: Die frühkirchliche „Communio ist das Band der Einheit,
zwischen Bischöfen und Gläubigen, der Bischöfe untereinander, der Gläubigen untereinander“, dann ist
dieses Band in Bezug auf die „getrennten Brüder“ nicht etwa ausgedünnt, sondern es existiert nicht in
Bezug auf diese. Und wenn dieses Band „bewirkt und gleichzeitig manifestiert wird durch die eucharistische
Communio“, dann bezieht es sich ebenfalls nicht auf die „getrennten Brüder“, also auch nicht in „unvollständiger
Weise“. Wenn das Pastoralkonzil in Art. 22 den protestantischen Gemeinschaften zuerkennt, eine unvollständige
Eucharistie zu besitzen, dann ist diese Irrlehre mit der frühkirchlichen Communio-Ekklesiologie nicht
vereinbar. Allein daran erkennt man schon: Das Pastoralkonzil hat die frühkirchliche Communio-Ekklesiologie
nicht wiederentdeckt, sondern es hat sie pervertiert.
Might Counsellor: Was denn sonst, Communio = Mahlgemeinschaft; wer mit anderen isst, ist nicht verpflichtet,
andere Menschen mit Krieg zu überfluten… :(3 :(3 :(3
Keine „unvollkommene Communio“ Wenn, wie Pater Hertling sagt, der gemeinsame Glaube Voraussetzung für
die Communio in der frühen Kirche ist, dann gibt es für sie keine Communio mit Häretikern und Schismatikern
und ganz gewiss auch nicht mit ihren Gemeinschaften. Wenn es aber k e i n e Communio mit ihnen gibt, dann
gibt es auch keine „unvollkommene Communio“ mit diesen, wie das Pastoralkonzil irrigerweise lehrt und
mit ihm das vom Pastoralkonzil geprägte Rom.
es ist einfach nur traurig mit diesem Episkopat und dessen Führung hätten diese Herren nur ansatzweise
Alban Stolz „Kompass zum Leben und Sterben“ gelesen, wären sie allesamt wie der Hlg. Pfr.v. Ars um die
Rettung der Seelen für den Himmel befleissigt! So sind es nur dummschwätzer, die sich in ihrer eigenen
Geschwätzigkeit gefallen…
Kränzchen? Interessant, sprach der Pater damals von „ökumenischem Kaffeekränzchen“? Oder biegt hier
sich mal wieder einer einen verstorbenen Autor so, dass dieser schon 1940 ketz.net erdacht hätte, hätte
es ein großdeutsches Internetz gegeben … ? SignSal