Papst empfing Erzbischof Robert Zollitsch + Kardinal Lehmann erntet, was er gesät + Nur der Bruder von Prälat Georg Ratzinger + Mahnmal der Verwüstung + Die armen Europäer können sich keine Kinder leisten
Papst empfing Erzbischof Robert Zollitsch
Vatikan. Gestern empfing Papst Benedikt XVI. den Vorsitzenden
der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg. Das berichtete der vatikanische
Pressesaal. Inhalte des Gesprächs sind nicht bekannt. Mons. Zollitsch wird im Vatikan ferner Termine
mit der Glaubenskongregation und dem Päpstlichen Rat für die Einheit der Christen wahrnehmen. Auch ein
Treffen mit dem Präsidenten des neuen Rates für die Neuevangelisierung, Erzbischof Rino Fisichella,
ist geplant.
Kardinal Lehmann erntet, was er gesät
Deutschland. Kardinal Karl Lehmann von Mainz kritisierte
eine Abstumpfung zu den Fragen nach den letzten Dingen – nach Tod und Gericht. Das berichtete das Kölner
‘Domradio’. Der Kardinal sprach bei einem Symposium in der Humboldt-Universität in Berlin. Er sieht „den
Sinn schon für die Frage nach so etwas wie ‘ewiges Leben’ beinahe ausgetrocknet“.
Nur der Bruder von
Prälat Georg Ratzinger
Italien. Gestern erhielt der Bruder des Papstes, Prälat Georg Ratzinger, den
Ehrenpreis der Stiftung „Fondiazione Pro Musica e Arte Sacra“. Der Geschäftsführer der Stiftung, Hans-Albert
Courtial, erklärte die Ehrung vor einer italiensichen Nachrichtenagentur. Es stimme zwar, daß Prälat
Ratzinger heute der Bruder von Papst Benedikt XVI. ist. Aber – so Courtial – „es gab auch Zeiten, da war
Joseph Ratzinger in erster Linie Bruder des Domkapellmeisters Georg Ratzinger.“ Dieser Zeiten sei bei
der Nominierung gedacht worden.
Die Franziskanerinnen von Vöcklabruck zeigen auf ihrer Webseite die neue Kapelle
Mahnmal der Verwüstung
Österreich. Am 4. Oktober weihte der altliberale
Bischof Ludwig Schwarz von Linz in der Stadt Ried die neue Kapelle der altliberalen Franziskanerinnen
von Vöcklabruck. Die Schwestern betreiben in Ried eine Hauptschule. Die fast leere Kapelle besitzt eine
Ellipsenform. Der Tisch für die neugläubige Mahlfeier besteht aus einer Glasplatte mit mehreren Metallzweigen
als Tischfüße. Im oberen Bereich der Kapelle befinden sich knallbunt beschmierte Glasfenster. Die Generaloberin
der Franziskanerinnen, Schwester Kunigunde Fürst, nannte den trostlosen Raum „unser Portiunkula in Ried“.
Die armen Europäer können sich keine Kinder leisten
„Branchenweit dürfte der Umsatz mit Luxuskleidung
für die Kleinen zulegen. Für dieses Jahr rechnen Marktforscher von Euromonitor International mit einem
Plus von zwölf Prozent auf 4,13 Milliarden Dollar beim Umsatz von Designerkleidung für Kinder. Damit
wächst das Segment dreimal so stark wie das vergleichbare Erwachsenen-Segment. Euromonitor erwartet,
daß die Umsätze mit Luxus-Kinderkleidung extrem steigen werden – bis 2015 auf 8,6 Milliarden Dollar.“
Aus einem Artikel über Kinderkleider in der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ vom 12. Oktober.
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21 Lesermeinungen
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Papst empfing Erzbischof Robert Zollitsch hat der zollitsch sein rücktrittsgesuch persönlich dem hlg
Vater übergeben? :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3
#21 Sycamore 13:40:08 | Mittwoch, 27. Oktober 2010
galilei Das Thema ist nicht Barock gegen Moderne, oberflächlicher galilei, sondern die Rolle der Sinnlichkeit
des Menschen in seiner religiösen Erfahrung. In diesem Licht, werden Sie doch verstehen, daß die Tatsache,
daß die unselige Kapelle Ihnen persönlich gefällt, kein Schwein zu interessieren braucht. Schließlich,
‘de gustibus non est disputandum.’ Daß diese Art architektonischen Reduktionismus samt damit verbundenem
Kitsch neu sein soll, ist mir jedoch neu!
Gotik-Barock-Moderne Tja, auch in der Barockzeit hat es Menschen gegeben, die mit diesem neumodischen,
wahrscheinlich vom Teufel stammenden neuen barocken Firlefanz nichts anfangen konnten und es abscheulich
fanden. Die Gotik, das war halt noch etwas! Es gibt zu jeder Zeit Menschen, die Neuem aufgeschlossen gegenüber
stehen und Menschen, die glauben, nichts darf sich ändern und jede Veränderung bringt Unheil. Hier tummelt
sich vor allem letztere Gruppe. Liebe Leute, bedenkt doch, was ihr versäumt, wenn ihr euch gegen alles
Neue stellt. Also mir gefällt die neue Kapelle, soweit ich das aus den Fotos erkennen kann.
#19 Sycamore 22:03:48 | Dienstag, 26. Oktober 2010
@ Fromm aber dumm (09:28) „Jesus ist auch nicht in einer Barockkirche geboren worden, sein letztes Abendmahl
hat er dort bestimmt nicht gefeiert.“ Dem ist zuzustimmen, frommy dummy, denn, wenn Jesus in einer Barockkirche
geboren worden wäre, wäre seine Geburt erst zwischen 1575 und 1770 zu datieren sein. Diese Tatsache
soll jedoch nicht als Widerspruch zur Schönheit des Barocks bzw. zur Hässlichkeit der skurril- modernistischen
Kapelle der Franziskanerinnen aufgefasst werden. Es gibt ja Menschen, die an einem Nagel zu lutschen pflegen
und sich an seinem köstlichen Geschmack ergötzen.
Munter abwärts… Wie meinte das die Generaloberin der Franziskanerinnen mit dem „Portiunkula in Ried“?
Eine mögliche Deutung: Wer diesen Modernismus dort längere Zeit erträgt, gewinnt einen vollkommen Ablass…
#14 Botschafter 15:26:47 | Dienstag, 26. Oktober 2010
Das Gelübde Big Saint Ja Big Saint, alles Geschrei nützt nix. – Nur das Opfer des 13 jährigen Jünglings
hat Kard. Lehmann die Gnade der Bekehrung gebracht. Diese Gelübde wirken. Und… Zollitsch muss noch
gedreht werden… Willst Du den übernehmen?? Wenn Du dieses Mal wieder kneiffst, sind Deine Worte nichts
als leere Hüllen… LG Markus
Abstumpfung zu den Fragen nach den Letzten Dingen Wie soll denn ein Spassmensch auch irgendeine Frage
nach den Letzten Dingen www.razyboard.com/…07892-5822967-0.html haben, wenn doch diese Gaubenswahrheiten
im „gutmenschlich demokratischen“ Sinn „ so gut wie „abgeschafft“ worden sind; ganz „human“; „piep, piep
wir haben uns alle lieb“ und suchen unser Heil ohne Sündenvergebung ?! www.razyboard.com/…07891-5919897-0.html
Dies noch im unverbindlichen „Oekumeneeintopf“ garniert mit der Gleichgültigkeit gegenüber der Wahrheit
Jesus Christus durch die „Gleichmacherei“ aller Religionen; und nun „Staunen“ ? Worüber denn ? Dass jahrelang
die seelenheilnotwendige Glaubenswahrheit über die Existenz Satans www.razyboard.com/…07890-5842355-0.html
und der ewigen Hölle www.razyboard.com/…07890-5844471-0.html als „nicht mehr vermittelbar“ oder gar
als „überholt“ beiseite geschoben worden ist ? Ja, die Wahrheit Jesus Christus ist unermesslich barmherzig www.razyboard.com/…07905-5955905-0.html aber nicht im Sinne eines für den Menschen unverbindlichen
„Blankoscheines“ www.razyboard.com/…07697-5953868-0.html Die Letzten Dinge sind unveränderlich !
@Redaktion Er sieht „den Sinn schon für die Frage nach so etwas wie ‘ewiges Leben’ beinahe ausgetrocknet“.
Jesus sagt: Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt und wer da lebt und an mich glaubt, wird
nimmermehr sterben. – Glauben wir ihm?
#11 Siegfried 11:23:51 | Dienstag, 26. Oktober 2010
zu Hacki: Glaubenszweifel eines Modernisten? könnte das Lehmännsche Bauchgefühl auf ein plötzliches,
für ihn baldiges Ereignis schließen lassen. Sein Lebenlang hat er an die Gläubigen in keiner Weise
eion Zeugnis für diese Glaubenswahrheit und fütr die Offenbarung von Jesus Christus abgelegt. Wenn gegen
seine ganze Lebenshaltung nun dieses Ergebnis ihn sehr betrübt, könnte es dann sein daß Gott ihm wie
vielen anderen Menschen immer noch einmal einen Gnadenerweis schenkt. Um diesen Erweis umzusetzen, möge
er nun sehr laut seine Stimme erheben.
Klassischen Walpurgisnacht… „O Kriton, wir sind dem Asklepios einen Hahn schuldig, entrichtet ihm den,
und versäumt es ja nicht.“ – Sokrates letzte Worte de.wikipedia.org/wiki/Manto MANTO: Ich harre, mich
umkreist die Zeit. Seltsam, weshalb Goethe Manto als Tochter von Asklepios erwähnt wird. Klar wird es,
wenn man sich schlau macht, wer folgenden Vers spricht. Es ist Chiron: „Nun trifft sich’s hier zu deinem
Glücke; Denn alle Jahr, nur wenig Augenblicke, Pfleg’ ich bei Manto vorzutreten, Der Tochter äskulaps;
im stillen Beten Fleht sie zum Vater, daß, zu seiner Ehre, Er endlich doch der ärzte Sinn verkläre
Und vom verwegnen Totschlag sie bekehre…“ Es gab zwei attische Töpfer mit jenem Namen: de.wikipedia.org/wiki/Chiron_(T%C3%B6pfer) de.wikipedia.org/wiki/Cheiron_(T%C3%B6pfer) Was will Goethe damit zum Ausdruck bringen? Und was, der Sokrates?
Die letzten Worte Goethes soll gewesen sein: Mehr Licht. Und daß der Faust an vielen Stellen mehr Licht
der Erkenntnis bedarf, indem man die Verse aufschlüsselt wie im Bibelcode, ist auch keine Ironie wert.
Die Zeit, der Töpfer. All das weit auf die Ambivalenz zwischen Raum und Zeit hin.
Glaubenszweifel eines Modernisten? Wenn die Hölle leer wäre (Hans Urs v. Baltasar), oder automatisch
alle sofort gerettet wären (Falschübersetzung der Wandlungsworte), oder das Fegfeuer nur blitzartig
kurz und schmerzlos wäre (Zolltisch im ZDF) dann bräuchte sich der selbstherrliche Kardinal keinen Kopf
zerbrechen. Ist sein „Bauchgefühl“ ist wohl anderer Meinung? Es könnte aber auch sein, daß er damit
nur seine dummen Kirchensteuerzahler bei der Stange halten will.
@Frommm ein Stall ist eine Offenbarung und authentisch in Gegensatz zu diesem gekünstelten Etwas, wo
sich nur irgendeine affektierte, überdrehte Tussi austoben durfte.
rausgeschmissenes Geld… die Franziskaner sollten doch eigentlich auf jeden Cent achtgeben… statt dessen
investiert man in stillosen, affektierten Kitsch… will man Vernissagen abhalten, oder Andachtsräume
schaffen? Das ist nicht Kirche, das ist Kindergarten.
#5 chico flojo 09:57:12 | Dienstag, 26. Oktober 2010
@Frommm weg mit pompösen und teuren Kirchenausstattungen, weg mit teuren Gewändern und her mit dem Einfachen.
Dort fühlt der dreieinige Gott sich wohl. Dann hat Gott sich im Tempel des Salomon wohl nicht so wohl
gefühlt – oder was?
#3 Botschafter 09:42:47 | Dienstag, 26. Oktober 2010
Lehmann Im Wissen darum, dass er selbst bald vor dem ewigen Richter stehen wird, reflektiert er die Fragen
der letzten Dinge. In seinem fetten Leben hat es ihn kaum interessiert. Aber: Ein 13 jähriger Jüngling,
der zum 75. Geburtstag von Kard. Meissner Gebete sammelte, hat für Kard. Lehmann das Gelübde für Priester
gegeben: katholik.ch/…ng-einer-person.html Ich weiss nicht, wie es dem Jungen erging, aber GOTTVATER
halt offensichtlich sein Gelübde angenommen.
Mahnmal der Verwüstung Warum wettert ihr dekadent-konservativen Schreiberlinge immer gegen geweihte Gotteshäuser?
Jesus ist auch nicht in einer Barockkirche geboren worden, sein letztes Abendmahl hat er dort bestimmt
nicht gefeiert. Einzig die Orientierung an dem, was vor 2010 Jahren Wirklichkeit gewesen ist, verspricht
Objektivität im Seelnheil. Also: weg mit pompösen und teuren Kirchenausstattungen, weg mit teuren Gewändern
und her mit dem Einfachen. Dort fühlt der dreieinige Gott sich wohl.