18:43:28 | Samstag, 30. Oktober 2010
Elie Wiesel besteht auf öffentliche Entschuldigungen für Verbrechen an Juden. Aber niemals drückt er irgendein Mitgefühl für die jüdischen Grausamkeiten an den Palästinensern aus.

Elie Wiesel
© World Economic Forum, CC(kreuz.net) Elie Wiesels skandalöse Geschichte, der das Leiden einiger zugunsten anderer abtut, ist gut
dokumentiert.
Das erklärte der Journalist Esam Al-Amin Ende April auf der Webseite ‘counterpunch.org’.
Wiesel (82) ist ein aus Rumänien stammender
professioneller Holocaust-Überlebender, der von der israelischen
Rechtsregierung als Propagandist beschäftigt wird.
Im Jahr 1986 erhielt er den zweifelhaften Nobelpreis
für den Frieden – angeblich, weil er sich gegen Gewalt, Unterdrückung und Rassismus einsetze.
Ein schändlicher
AugenblickBei einer Ausstellung im Holocaust-Museum in Washington über das jüdische Leiden im NS-Staat
weigerte sich Wiesel, das Leiden von Nichtjuden unter den Nationalsozialisten einzuschließen.
Das nannte
der jüdische US-Historiker Howard Zinn († 2010) einen der „schändlichsten Momente“ der letzten Zeit.
Wiesel diffamierte die Aufnahme der Leiden von Nicht-Juden unter dem NS-Regime als einen Versuch, die
„Realität zu verfälschen“.
Das komme dem Versuch gleich, den Juden den „Holocaust zu stehlen“ – behauptete
er.
Im vergangenen Februar war der Name des Friedens-Nobelpreisträgers auf einer ganzseitigen Anzeige
in der ‘New York Times’, worin auf einen US-Militärüberfall gegen den Iran gedrängt wurde.
Am 18.
April unterstützte eines von Wiesel unterstütztes Inserat in mehreren US-Tageszeitungen die rechtsradikale
und rassistische Regierung des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu.
Das Inserat behauptete,
daß Jerusalem „dem jüdischen Volk gehört“. Die islamische und christliche Dimension der Stadt wurde
abgewiesen.
Wiesels Argument: Jerusalem werde im Alten Testament mehr als 600mal erwähnt wird – während
es im „Koran nicht ein einziges Mal“ vorkomme.
Al-Amin kontert: „Ist es für den Ort Mekka, dem heiligsten
Ort im Islam von Bedeutung, wenn es nur einmal im Koran erwähnt wurde?“
Das geraubte Land muß zurückgegeben
werdenWiesel verbreitet die Geschichtslüge, daß Israel im Jahr 1967 angegriffen wurde.
Damit versucht
er die Besatzung von Jerusalem und anderem arabischen Land zu rechtfertigen.
Al-Amin zitiert dagegen
die Resolution 242 des UN-Sicherheitsrats.
Diese beschreibt den Krieg im Juni 1967 als israelische Aggression
und deklariert „die Unzulässigkeit von gewaltsamer Aneignung von Land“.
Sie ruft zu vollkommenem Rückzug
Israels aus dem vor kurzem besetzen arabischen Land auf.
Im Mai 1968 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat
die Resolution 252. Sie beklagt, daß Israel das internationale Recht nicht beachtet.
Völkische Säuberungen
Ferner behauptet Wiesel, daß „Juden, Christen und Muslime das erste Mal in der Geschichte freien Zugang
zu ihren heiligen Stätten“ hätten.
Al-Amin kontert: „Die Realität des palästinensischen Lebens ist,
daß Israel jedem Mann unter 50 das Beten in der Al-Aqsa-Moschee oder im Felsendom verbietet.“
Diese
Politik ist seit Jahren in Kraft und wird durch über 500 israelische Militärkontrollpunkte überall
in der Westbank und durch eine Apartheid-ähnliche Kontrolle aller Aspekte des palästinensischen zivilen
Lebens ermöglicht.
Der in Jerusalem geborene Historiker Walid Khalidi (85) hielt vor der UNO eine bemerkenswerte
Rede über die Geschichte Jerusalems.
Er stellte dabei fest, daß die israelische Kolonisierung in und
rund um Ost-Jerusalem zum Ziel hat, eine geostrategische Kontrolle, eine demographische Vorherrschaft,
einen psychologischen Druck und die territoriale Ausdehnung zu erreichen.
Palästinenser raus!Al-Amin
weist darauf hin, daß Israels in Jerusalem neue Fakten zu schaffen versucht, indem die arabischen Bewohner –
Muslime wie Christen – zugunsten der jüdischen Siedler vertreibt.
Die israelische Menschenrechtsorganisation
B’tselem bestätigt, daß es das primäre Ziel der israelischen Regierung ist, in Jerusalem eine „demographische
und geographische Situation zu schaffen, die jeden zukünftigen Versuch, Israels Herrschaft über die
Stadt herauszufordern, vereitelt.“
Sie listet die Methoden auf, die angewandt wurden, um dieses Ziel
zu erreichen – so eine Politik institutionalisierter Diskriminierung, der Enteignung und der Schikanen.
Der Rabbiner Brant Rosen von Evanston im US-Bundesstaat Illinois hat ein in Israel produziertes Video
vorgestellt, das die diskriminierende und brutale Politik der israelischen Regierung dokumentiert.
Deportationen
wie im NS-StaatWiesels behauptung, daß die unterdrückten Palästinenser die Möglichkeit hätten,
überall in Jerusalem ein Haus zu bauen, entlarvt Al-Amin als Lüge.
Er zitiert Ziad Hammouri – den Direktor
des Jerusalemzentrums für soziale und wirtschaftliche Rechte.
Hammouri hat festgestellt, daß in den
letzten zwanzig Jahren in Jerusalem mehr als 30.000 Palästinenser ihr Wohnrecht in Jerusalem entzogen
wurde.
Rund 165.000 Jerusalemer wohnen außerdem östlich der Trennungsmauer, die sie von ihrer Heimatstadt
abschneidet.
Anfang April dieses Jahres verkündete die israelische Militärbehörde in der Westbank,
daß in der nahen Zukunft mehr als 70.000 Palästinenser aus ihren Häusern in der Westbank und Jerusalem
deportiert werden, weil sie „keine Wohnrechte“ hätten.
Gegen diese Massaker hat der Holocaust-Überlebende
nichtsWiesels Geschichte, Israels aggressive Politik zu rechtfertigen, ist nach Angaben von Al-Amin
lang und umfangreich.
Schon im Jahr 1948 arbeitete der sogenannte Holocaust-Überlebende als Journalist
für die brutale jüdisch-nationalistische Terroristengruppe ‘Irgun’:
„Er kennt die Details des berüchtigten
Massaker von Deir Yassin an unschuldigen Palästinensern – als auch von anderen Massakern, die von seiner
Organisation begangen wurden, die damals von
Menahem Begin und Yitzak Shamir geleitet wurde.“
Ohne Gnade
und MitgefühlWiesel ist ein hartnäckiger Leugner des jüdischen Holocausts an den Palästinensern:
„Er behauptet noch immer, daß Hunderttausende Palästinenser im Jahr 1948 freiwillig ihre Häuser verlassen
haben“ – erklärt Al-Amin.
Zugleich ignoriere er den überwältigenden Beweis, der nicht nur in Dutzenden
von UN-Berichten und in Zeugenaussagen von Hunderttausenden von Palästinensern existiert, sondern auch
von Beweisen, die von Israels neuen Historikern wie
Ilan Pappe und Benny Morris ausfindig gemacht wurden.
Wiesel besteht darauf, öffentliche Entschuldigungen für Verbrechen an Juden zu fordern, aber niemals
drückt er irgendein Mitgefühl für Brutalitäten gegenüber den Palästinensern aus – faßt Al-Amin
zusammen.
Ein strammer Parteigänger der RassistenAl-Amin zitiert eine öffentliche Erklärung von
Wiesel: „Ich unterstütze Israel – Punkt. Ich identifiziere mich mit Israel – Punkt. Ich greife Israel
nie an und kritisiere es nicht.“
Gleichzeitig stand Wiesel im Jahr 1986 beim Empfang des Friedens-Nobel-Preises
vor der Welt und sagte:
„Die Welt wußte und schwieg. Deshalb schwor ich, niemals zu schweigen, egal
wo Menschen Leiden und Demütigung durchmachen. Wir müssen immer Partei ergreifen.“
Al-Amin kommentiert:
„Gewiß ergreift er Partei, indem er den Unterdrücker preist und das Opfer verurteilt, indem er schweigt
und der Brutalität den Weg bereitet“.
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