… und deshalb verzichten wir gerne auf die sogenannten Errungenschaften einer von Wissenschaftlern und Liturgiefachleuten konstruierten Liturgie. Programmatische Worte einer Wallfahrt.
(kreuz.net, Altötting) Zum fünften Mal organisiert die katholische Vereinigung „Pro Sancta Ecclesia“
eine große Wallfahrt nach Altötting. Die Pilger werden von 26. bis 29 Mai unterwegs sein. Altötting
ist der berühmteste bayrische Marienwallfahrtsort. Er befindet sich in Oberbayern unweit der österreichischen
Grenze.
„Pro Sancta Ecclesia“ ist eine Initiative katholischer Laien und Priester in Deutschland und
Österreich. Sie hat zum Ziel, die Liturgie der Kirche zu fördern und die katholische Glaubenslehre zu
verbreiten und zu verteidigen.
Das Besondere dieser Wallfahrt? Die Pilgermessen auf dem Weg nach Altötting
und die Abschlußmesse im Wallfahrtsort werden im sogenannten Tridentinischen Ritus zelebriert. Pro Sancta
Ecclesia erklärt, daß man gerne auf die sogenannten Errungenschaften einer von Wissensschaftlern und
Liturgiefachleuten konstruierten Liturgie verzichtet: „Uns genügt der überlieferte Ritus, in dem so
viele Katholiken vor uns zur Heiligkeit gelangten.
Der Höhepunkt der Wallfahrt ist das Lateinische Pontifikalamt
in der großen Basilika in Altötting. Es wird am Samstagnachmittag vom Erzbischof von Vaduz, Mons. Wolfgang
Haas, zelebriert. Den liturgischen Dienst und den gregorianischen Choral übernehmen die „Servi Jesu et
Mariae“ und die Priesterbruderschaft St. Petrus.
Die „Servi Jesu et Mariae“ sind eine junge Ordensgemeinschaft
mit Sitz im niederösterreichischen Blindenmarkt. Die blühende Kongregation wurde vom ehemaligen Jesuitenpater
Andreas Hönisch (76) ursprünglich in Deutschland gegründet.
Damit möglichst viele Gläubige an der
Wallfahrt teilnehmen können, gibt es verschiedene Routen. Zwei Fußwallfahrten – aus Ost und West – werden
von Priester der Servi Jesu et Mariae geleitet. Für Leute, denen ein Fußmarsch nicht möglich ist, werden
Wallfahrtstage in Altötting gehalten.
‘Pro Sancta Ecclesia’ betont, daß es überall treue, aber oft
vereinsamte Katholiken gibt, die gerne an der Wallfahrt teilnehmen würden, wenn sie davon wüßten. Es
sei für die Teilnehmer eine Pflicht der Liebe, diese Menschen zu finden und auf die Wallfahrt mitzunehmen.
Vor allem dürften sich die Pilger von der gewaltigen Heerschar der Heiligen begleitet wissen.
„Wir
haben unzählige Heilige und Katholiken der vergangenen Jahrhunderte an unserer Seite, die mit der Alten
Liturgie den Weg in den Himmel gefunden haben.“
Im Mittelpunkt der Wallfahrt stehe Gott und nicht die
Ehre der Menschen: „Wer den Beifall und die Grußadressen der Prominenten sucht, wird sie in Altötting
nicht finden.“ Dafür könne man in das Lob Gottes einstimmen.
Die Pilger werden in die Schönheit der
Liturgie, die Einsichten der Referenten und vor allem in den liebenden Blick der Schwarzen Madonna von
Altötting eintauchen.
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2 Lesermeinungen
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War’s vor einem Jahr oder zwei Jahren nicht Alfons Maria Kardinal Stickler der zelebrierte? Und ein gutes
Zeichen für den hl. Vater. Möge er doch eingreifen in der Liturgie! Geben Sie, Vater der Christenheit,
dem alten Ritus doch wieder volle Freiheit! Lassen Sie doch das Experiment der Tradition zu. Ich finde
es zumindest ein grossartiges Zeugnis, obwohl ich es schade finde, dass die Serviten Jesu et Mariae auch
im neuen Ritus zelebrieren müssen in ihren Diözesen. Aber die Seminaristen selber sind sehr gut! Ich
denke nur, dass es Schade ist, dass diese Wallfhart so schnell folgt nach der Paris-ChartresWallfahrt.
Die Petrusbruderschaftler sind kaum ausgeruht und da folgt schon wieder eine Wallfahrt. Und dann noch
Weltjugendtage in Köln (?? darüber bin ich kritisch wegen der Vergangenheit, wo man auf WJDs immer das
Allerheiligste profaniert hat in der Praxis und Modernismus sowie schlechte Kleidungssitten herrschten.)