Nationalsozialismus
Dieser Jude ist zu wenig rechtsradikal
Er hat die NS-Verfolgung am eigenen Leib erlebt. Darum kann man sich nicht wundern, daß er keine Freunde an der gnadenlosen israelischen Repression der einheimischen Palästinenser hat.
Alfred Grosser
Alfred Grosser
© Holger Noß, CC
(kreuz.net) Die Stadtregierung von Frankfurt hält an der Rede von Alfred Grosser (85) bei der Gedenkfeier in Erinnerung an die Reichskristallnacht fest.

Das berichtete die Tageszeitung ‘Frankfurter Rundschau’ am 2. November.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 ereignete sich in Deutschland eine vom NS-Regime organisierte und gelenkte brutale Zerstörung von jüdischen Einrichtungen.

Dabei wurden über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie Tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe zerstört.

Großer stammt selber aus einem deutsch-jüdischen Elternhaus und wurde in Frankfurt am Main geboren.

Seine Familie floh im Jahr 1933 vor den NS-Verfolgungen nach Frankreich.

Er studierte nach dem Krieg Politikwissenschaft und Germanistik und war ab 1955 Inhaber eines Lehrstuhls am Institut d’études politiques in Paris.

In der Vergangenheit schrieb er unter anderem eine politische Kolumne für die katholische Tageszeitung ‘La Croix’.

Er setzte sich sehr für die deutsch-französische Verständigung ein.

Wegen der einseitigen Nahost-Berichterstattung verließ er im Jahr 2003 den Aufsichtsrat des französischen Magazins ‘L’Express’.

Das Magazin hatte Grossers positive Rezension eines israelkritischen Buches nur zaghaft veröffentlicht – und ihm danach eine Reihe schmähender Leserbriefe nachgeworfen.

Grosser wohnt heute in Paris.

Stephan Kramer (42) – ein zum Judentum konvertierter Deutscher – hatte im Namen des rechtsradikalen ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’ gegen Grosser protestiert.

Der Politikwissenschaftler sei nicht der geeignete Mann, weil er „zu kritisch“ mit Israel umgehe.

Grosser hat sich in der Vergangenheit gegen die rechtsradikale israelische Regierung gestellt, in der ein aus der Sowjetunion eingewanderter Rassist sitzt.

Auf der Frankfurter Buchmesse hatte Grosser im vorigen Jahr sein aktuelles Buch „Von Auschwitz nach Jerusalem“ vorgestellt.

Darin empfiehlt er, kritischer mit der rechtsextremen israelischen Palästina-Politik umzugehen.
      
28 Lesermeinungen
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#31   Glauber   23:42:48 | Mittwoch, 10. November 2010
Der Jude ist @ Tchibo und die Luther.Frau 1
Was ist das schön, auf diesen Seiten sich bei Tante Jolesch
zu treffen. Entschuldigung Tchibo, darf ich den Satz voll-
ständig zitieren? „Gott soll einen hüten vor allem, was noch
ein Glück ist.“ Zu dem Wort WAS hatte sie ja ein besonderes
Verhältnis! Beispiel: „Was ein Mann schöner is wie ein Aff, is ein Luxus.“ Die Tante Jolesch war Jüdin, der Verfasser des
Buches, Friedrich Torberg, war Jude. Zwei herrliche Menschen!
Ich bin kein Jude, ich bin schon gar kein Judenhasser und
ich bin überzeugt, dass die Juden nicht besser sind als andere
Völker, aber Israeliten sind das auserwählte Volk unseres
Gottes (man muss auch das AT lesen). Keiner muss die Po-
litik des jetzigen Staates Israel für richtig halten, jeder kann
anderer Meinung sein und dies auch kundtun. Nur die alten
Gruselgeschichten, die sich längst als falsch erwiesen, die
sollte man nicht mehr aufwärmen. Bitte!
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#30   lux2010   23:28:18 | Mittwoch, 10. November 2010
Ich habe immer nicht glauben wollen
wenn behauptet wurde, dass der Katholizismus latent antisemitisch sei. Wenn ich die meisten Kommentare hier lese, kann ich es plötzlich glauben…oder sind die meisten hier nicht katholisch, sondern von der herätischen Pius-Bruderschaft ?
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#29   Melchisedek   17:14:22 | Dienstag, 9. November 2010
der Konvertit Stefan Kramer
…bezeichnet sich übrigens selbst als ‘‘Berufsjude’’ ( was immer das heißen mag )
Ich vermute mal: Er verdient sein Geld damit, sprich eine auftragsgemäße Rolle des Empörungsbeauftragten zu spielen.
Ist das jüdisch ? :-| :-S :-S
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#28   wickerl   09:16:28 | Freitag, 5. November 2010
Radikalisierung
Die Zeitung Welt ist sehr rasch mit einem Herzingerkommentar abgefahren, in dem die Glaubwüridigkeit Grossers und dessen rechtgläubiges Judentum in Frage gestellt wird. Ebenso seltsam äußert sich Broder im Spiegel . Dem ist entgegen zu halten, dass Alfred Grosser als Vertreter des Juden Manes Sperber 1982 für diesen den Buchpreis des Deutschen Buchhandels entgegen nahm, weil dieser es ablehnte als Jude in Deutschland eine solche Auszeichnung entgegenzunehmen. Sperber schreibt auch, wenig die Geschichte hinterfragend, in „ Wie eine Träne im Ozean“ dass Wien für ihn erledigt ist, seitdem es 1938 Hitler zujubelte. Wenn nunmehr Herzinger und Broder am Judentum Grossers Zweifel äußern, dann sieht man wie sehr das Judentum in den letzten 30 Jahren seine eigenen Koordinaten in Richtung Radikalisierung verlegte.
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#27   Jubärens   20:49:44 | Mittwoch, 3. November 2010
Juden sind niemals schuldig an irgendwas
Einfältiger Großkotziger meint:
REFLEX VON KREUZ.NET: AN ALLEM SIND DIE JUDEN SCHULD
WEILS STIMMT
DAS SAGT JUBÄRENS – UND WAS DER SAGT STIMMT IMMER
Jubärens hat schon oft gesagt, was die Linken, die Gutmenschen und Kirchenhasser sagen:
Die Juden sind in der Geschichte bis heute niemals an irgendetwas schuldig und sie haben niemals zu den Verfolgungen irgendeinen Anlass gegeben.
Wenn die Juden ausnahmsweise in den letzten 70 Jahren die Palästinenser drangsalieren, schikanieren, vertreiben und töten, dann haben die Palästinenser natürlich selbst schuld an ihrem Schicksal: Weshalb siedeln sie auch seit 2 Jahrtausenden im Land der Juden?
Und immer das vielsagende Dementi von Oliver Stone beherzigen:
„Die jüdische Lobby dominiert und kontrolliert offensichtlich weder die Medien noch irgendeine andere Industrie“.
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#24   Jubärens   16:48:54 | Mittwoch, 3. November 2010
reflexartiges Bellen
Bei dem Sprecher des Zentralrats, Stefan Kramer, kommt mir immer das Pawlowsche Hundexperiment in den Sinn:
Wenn irgendwo ein Politiker etwas sagt, was nicht nach dem Geschmack des Zentralrats ist, läuft bei Kramer automatisch der Geifer und dann fängt er an reflexartig zu kläffen:
Sein Bellen besteht aus immer den gleichen Textbausteinen von Beschimpfungen, Unterstellungen und Verdächtigungen.
Man sollte diese Äußerungen so nehmen, wie sie sind: Pawlow’sches Reflexbellen ohne weitere Relevanz
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#23   Tchibo   16:27:04 | Mittwoch, 3. November 2010
Hasst Du schon mal alle
Geschichten von ihr
gelesen…köstlich,
zum Lachen und Weinen…! :(3
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#22   Luther.Frau_1 †   16:20:31 | Mittwoch, 3. November 2010
Tchibo
Dise Tante ist echt gut. ;-) ;-)
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#21   Tchibo   16:14:04 | Mittwoch, 3. November 2010
Die Tante Jolesch hat immer gesagt,
„G*tt soll einen hüten, was noch ist“ … oder nicht
s schlimm …!, Luther.Frau1 ;-)
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#20   Luther.Frau_1 †   16:02:19 | Mittwoch, 3. November 2010
Tchibo
oh bitte, ist doch nicht schlimm. Also keine :'( .
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#19   Tchibo   15:58:01 | Mittwoch, 3. November 2010
Da habe ich mich ja wieder
ganz schön blamiert mit der
Annahme, Du hättest Urlaub…
Mea culpa…, Luther.Frau1:'( :'( :'(
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#18   Luther.Frau_1 †   15:54:17 | Mittwoch, 3. November 2010
Sefirot
da konnte nix anderes stehen. ;-) ;-)
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#17   Sefirot   15:52:26 | Mittwoch, 3. November 2010
Ich habe gleich nachgeschlagen…
dort steht genau das gleiche… ;-)
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#16   Luther.Frau_1 †   15:49:35 | Mittwoch, 3. November 2010
Sefirot
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D , ja ich weiß das ich etwas ulkig geschrieben habe. Das hätte heißen müssen, ich schaue immer nach euch.
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#15   Sefirot   15:47:26 | Mittwoch, 3. November 2010
Luther.Frau 1: … das finde ich sehr tröstlich…
Stell Dir mal vor, wenn niemand nach uns ckucken
würde, was das für ein Wildwuchs gäbe… :-D :-D :-D
trotzdem, danke…!
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#14   Luther.Frau_1 †   15:44:54 | Mittwoch, 3. November 2010
Tchibo
nöööööööööö, hat se nicht. Ich hab Frühschicht und wenn ich dann heimkomme, muss ich immer nach euch kucken. ;-) ;-) ;-) ;-)
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#13   Sefirot   15:39:42 | Mittwoch, 3. November 2010
Anstatt der Banane kann
es auch was anderes sein… :-[ :-[ :-[
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#12   Tchibo   15:38:09 | Mittwoch, 3. November 2010
Huch: Die Luther.Frau
hat wohl Urlaub…? :(3 :(3 :(3
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#11   Luther.Frau_1 †   15:38:06 | Mittwoch, 3. November 2010
Sefirot
guter Spruch, echt. ;-) ;-) ;-)
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#10   Sefirot   15:36:27 | Mittwoch, 3. November 2010
Großwildjäger: Wenn man Hunger hat, muss
man große Brötchen backen,
um die Banane quer essen
zu können… :-D :-D :-D
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#9   Luther.Frau_1 †   15:35:45 | Mittwoch, 3. November 2010
Großwildjäger
du kennst doch Antipa, der wird sich nie ändern. :-! :-! :-!
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#8   Großwildjäger   15:26:35 | Mittwoch, 3. November 2010
@ Antipacelli:
Sie sollten mal lieber viel kleinere Brötchen backen…
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#7   Antipacelli †   15:24:38 | Mittwoch, 3. November 2010
Welcher „Jude“ ist denn kein Rassist???
Grosser hat sich in der Vergangenheit gegen die rechtsradikale israelische Regierung gestellt, in der ein aus der Sowjetunion eingewanderter Rassist sitzt.
Ist doch der Rassismus (Diskriminierung von Nichtjuden als Tiere) ein wesentlicher Bestandteil des Halachajudentums! o^/ :-S
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#6   Abu   14:34:09 | Mittwoch, 3. November 2010
Paulchen Panther, Sie haben wohl selbst an jenem Abend zu tief ins Glas geguckt!
Die Christliche Mitte (CM) ist derartig islamophob, daß sogar Evangelikale die Krätze kriegen!
Sie glauben doch nicht im Ernst, daß diese Musterexemplare an Bitterkeit und Verbiesterung insgeheim einem Portal zuarbeiten, es fördern oder gar betreiben, das
Yavuz Özoguz hat schreiben lassen
Ahmadineschad-Texte in Serie publiziert
Israels Palästinenserpolitik beklagt!
Ich habe noch nie gelesen, daß kreuz.net sich derartig hysteroid über den Islam ereifert hätte, wie es eine CM-Seite tun müsste!
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#5   Alois Bischof   11:22:27 | Mittwoch, 3. November 2010
Alfred Grosser
Sein Lebensbeispiel zeigt übrigens auf, wie keinem europäischen Juden der in Frankreich seinen neuen Wohnsitz einrichtete, auch während der deutschen Besatzung nicht zustieß auf französischem Territorium. Im April 1940 lebten in Frankreich 320.000 Juden, und 1946 bereits 425.000 und heute 630.000 Juden.
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#4   Sycamore   11:15:51 | Mittwoch, 3. November 2010
Stephan Kramer von der ZRdJiD: indiskutabler Fanatiker
Ist Stephan Kramer noch nicht vom Zentralrat der Juden in Deutschland entsorgt worden?
Der Fanatiker tut dem Zentralrat keinen guten Dienst.
Er stellt die Fratze des Vorurteils und des Hasses gegenüber allem Katholische dar, im Verbund mit seiner Zwillingseele Michel Friedmann.
Kramer stellt die Fratze der jüdischen Arroganz auf dem hohen Ross des Holocausts dar, wenn es darum geht, Kritik an der israelischen Politik zu unterdrücken und sie als Antisemitismus zu diffamieren, nach dem Grundsatz: Ein Deutscher hat nicht das Recht, Israel zu kritisieren.
Und: Antisemitismus und Antizionismus sind eins und dasselbe.
Er geriert sich als jüdischen Prokonsul in Germanien, wenn es darum geht, deutsche Politiker und Wissenschaftler zu drohen und deren Rücktritt zu fordern wegen Analogien, die dem Geschmack von Stephan Kramer nicht genehm sind (Professor Hans-Werner Sinn, Christian Wulff). Als Watchdog der ‘political correctness’ in Deutschland hat Kramer sich im Walhalla der Fanatisierten und Verbohrten verewigt.
Wie lange noch wird der Zentralrat an Stephan Kramer festhalten?
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#3   Der Zwerg †   11:07:09 | Mittwoch, 3. November 2010
@PP3 …
Man sagt, im Wein liege Wahrheit.
:'( Nicht weinen.
www.youtube.com/watch?v=lMOTEvrzxvw
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#1   wickerl   09:26:53 | Mittwoch, 3. November 2010
ergibt keinen Sinn
Mit Repression bezeichnet man im Völkerrecht die Vergeltung eines Unrechtes mit einem anderen Unrecht, sodass dieser Begriff in der Überschrift keinen Sinn ergibt, man sollte diesen Begriff durch Unterdrückung ersetzen
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