Bereits vor einem Jahr hat ein machtloser vatikanischer Kurienkardinal einem altliberalen deutschen Bischof die Leviten gelesen. Seitdem verstaubt das Schreiben in einem Ordner.
Bischof Mussinghoff von Aachen auf einem Pressebild
(kreuz.net, Aachen) Ein Brief aus Rom hat den Bischof von Aachen, Mons. Heinrich Mussinghoff, kritisiert.
Das berichtete der deutsche Journalist Alexander Kissler in der antikirchlichen Tageszeitung ‘Süddeutsche’.
Das Schreiben liegt Kissler vor. Es wurde am 10. September des vergangenen Jahres verfaßt und ist vom
damaligen Präfekten der Kleruskongregation, Claudio Kardinal Hummes (76), unterschrieben.
Der Brief
kritisiert die Strukturreform der Pfarreien im Bistum Aachen.
Kissler bezeichnet die Kritik aus dem Vatikan
als „scharf“.
In den letzten Jahren reduzierte Mons. Mussinghoff die 540 Pfarreien seines Bistums auf
71 „Gemeinschaften von Gemeinden“.
„Kaum jemand ging so konsequent oder brachial vor wie die Aachener
Bistumsleitung“ – kommentiert Kissler.
Kardinal Hummes bringt in dem Brief die Furcht zum Ausdruck, daß
Mons. Mussinghoff den Bogen überspannt habe.
Die sogenannte „kooperative Pastoral“ im Bistum Aachen
stifte „eher mehr Verwirrung“.
Die Pfarreienreform führe zu „ernsten Risiken für ein harmonisches Miteinander
von Klerikern und Laien“.
271 Gläubige aus dem Bistum Aachen haben sich in den letzten Monaten im Vatikan
über ihren Abbruch-Bischof beschwert – erklärt Kardinal Hummes.
Er sieht durch die neuen Strukturen
in Aachen sogar die Prinzipien der kirchlichen Lehre als gefährdet.
Die neuen Großpfarreien erweckten
den Eindruck, „als ob die Seelsorge einer Art Gemeinschaftsorgan überantwortet worden wäre“.
Ferner
fragt der Kirchenfürst, ob die Leitungsgremien die Priester, ihre Mitarbeitern und die Gläubigen an
der Erfüllung ihrer spezifischen Aufgabe nicht hinderten.
Kisslers Kommentar: „Nicht weniger steht auf
dem Spiel als die Frage, ob die dauerhafte Bildung gemischter Pastoralteams aus wenigen Priestern und
vielen Laien mit der Glaubenslehre vereinbar ist.“
Ein Sprecher des Bistums Aachen erklärte heute vor
den regionalen ‘Aachener Nachrichten’, daß Mons. Mussinhoff das Schreiben „zeitnah beantwortet“ habe.
Der Bischof habe nochmals die Hintergründe der Pfarreienreform erläutert.
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35 Lesermeinungen
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#36 Gotthard 23:47:36 | Dienstag, 16. November 2010
verstauben Seitdem verstaubt das Schreiben in einem Ordner. Das Schreiben verstaubt nicht in einem Ordner –
es wurde ordnungsgemäß vom Aachener Bischof beantwortet … danach war Rom zufrieden. Ob der Aachener
Priester Rodheud zufrieden war, ist noch nicht überliefert …
#35 Sycamore 21:28:04 | Dienstag, 9. November 2010
Ach Febron: ich habe Sie schon längst durchschaut! Sie leiden unter Komplexen, liebes Kind. Hat die Mama
schon den Arzt bestellt? Ich habe mir die Mühe gegeben, Ihnen ein gutes Buch vorzuschlagen, obwohl sie
noch ein liebes dummes kleines Mädchen sind. Und Sie flippen aus und ärgern sich darüber, anstatt dankbar
zu sein? Protestantische Kinder sind ja die reinsten Egoisten!
@Febron (…)diesen herablassenden, überheblichen, Etwas herablassendes kann doch nicht überhoben sein.
hinterhältigen, fies-katholischen Ton ab. Hier zeigt sich doch vordergründig der Mann mit Ton, – welcher
„Ton“ eigentlich, der zum töpfern oder die gehörte Schwingungsamplitude? Fragen über Fragen!
#33 Febron † 18:24:56 | Dienstag, 9. November 2010
@Sycamore: Bitte gewöhnen Sie sich doch mir gegenüber diesen herablassenden, überheblichen, hinterhältigen,
fies-katholischen Ton ab. Haben wir uns verstanden?
Febron: eine Träne Das ist doch keine Antwort, Mädchen! Darin erneut die Bestätigung dessen, was ich
bei Ihnen stets vermutet habe: Sie sind unfähig, eigenständig zu denken und eine theologisch fundierte
Argumentation zu entwickeln. Wenn Sie das Thema „selige Jungfrau und Gottesmutter Maria“ tatsächlich
interessieren sollte, was ich bezweifle, kann ich Ihnen folgendes Buch empfehlen, das lobende Worte sogar
vom seligen Papst Johannes XXIII. erhalten hat: Rene Laurentin, Court traite sur la Vierge Marie, Paris,
OEIL, Francois-Xavier de Guibert, 2009, ISBN 978 2 86839 923 6. Ich nehme an, Ihre Nanny hat Ihnen genügend
Französisch beigebracht, um das exzellente Buch zumindest sprachlich verstehen zu können.
@Sycamore: Hier die Antwort mit den Worten des hochseligen Herrn Gemeimrats bei der Quelle: Marienkult
ist abwegig www.uni-siegen.de/…ds/reiner_glaube.pdf „…Es schenkt ein Mensch aus freien Stücken, Um
euch zu nützen, zu beglücken, Auf einmal eine Summe Geld, Wie mir geschah zu Elberfeld.5 Nun wäre es
doch völlig irr – Und jene drum vermutlich wirr – Die euch ob dessen laut lobpreisen, Anstatt den Schenker
gut zu heissen! Maria nur Beschenkte war: Es reichte GOtt ihr Gnade dar.6 Drum muss man danken unserem
HErrn, Doch Lob und Preis an sie sei fern! So hielt es auch zu aller Zeit Die reformierte Christenheit.
Wer hingibt sich dem Venuskult,7 Häuft auf sich eine grosse Schuld: Er rückt an unsres Heilands Stelle
Ein Dunstgebilde aus der Hölle…“, wobei der Hochselige zu berichtigen wäre; denn es gibt ja nicht
nur eine, sondern unzählige erscheinende Marias, die allesemt in der Regel schreckliche Dinge vorhersagen.
Schon allein diese Einschüchterungen und Drohungen dürften doch schon jedem vernüftigen Christen die
Augen öffnen!
Febron: bitte beantworten Sie meine Frage (11:45), liebes Kind! Haha, Febron, die Taktik, anstatt eine
Antwort zu geben eine zusätzliche Frage zu stellen, ist ja allgemein bekannt und dementsprechend billig.
Sie sind dran, liebes Mädchen! Na los, ich habe volles Vertrauen zu Ihnen, … daß Sie nicht nur Fragen
stellen können – das kann ja jeder – sondern auch in der Lage sind, zutreffende Antworten auf die Ihnen
gestellten Fragen zu geben.
@Sycamore: Wo bleibt die theologische Begründung? Der Herr hat den Seinen verheissen, dass er allezeit
bei uns ist: dort, wo Zwei oder Drei in seinem Namen versammelt sind; dort wo das Abendmahl gefeiert wird.
Zudem hat er uns den Heiligen Geist gesandt. Auch in der Katholischen Kirche wurde daher das Kirchenjahr
früher (das werden Sie vielleicht nicht mehr wissen) am Pfingsfest ausgerichtet und die Sonntage entsprechend
gezählt. Jetzt bitte ich Sie um eine einsichtige Begründung, warum es angesichts der Gegenwart Jesu
in seiner Gemeinde eines vielgesichtigen Nebengottes in Gestalt einer „Fürsprecherin“, „Himmelskönigin“,
„Herrin aller Seelen“, „Fau aller Völker“ usw. bedarf? Warum wird das katholischen Volk mit schwülstigen
Marienkult narkotisiert? Kennen Sie das erste Gebot? Nicht nur in meinen Augen ist das doch ein Rückfall
in das Heidentum.
Febron: die ewige Wiederholung des Gleichen. Sie werden langweilig! „Glauben Sie wirklich, daß … den
Auftrag Gottes hätten…“ Gegenfrage: können Sie dies ausschließen? Auf welcher Basis? Es ist mir bei
Ihren sich ‘ad nauseam’ wiederholenden Beiträgen zum Thema nicht aufgefallen, Sie hätten Lourdes oder
Fatima einer ernsthaften Glaubwürdigkeitsprüfung unterzogen, sondern sie einfach ‘a priori’ verworfen.
Daß Sie kein kritischer Geist sind, sondern sehr gerne mit Klischees, falschen Statistiken, unzutreffenden
Behauptungen arbeiten, geht inzwischen aus Ihren Beiträgen zwifelsohne hervor. Hauptsache anti-katholisch!
Nach Voltaire, lügen Sie mit der Hoffnung, daß etwas davon bei schlichten Geistern bleiben wird. Ihre
objektiv widerlegten Behauptungen haben Sie bisher nie zurückgezogen, und Sie dafür nie entschuldigt.
Sie sollen von der Mama doch gelernt haben, wie man sich in der Öffentlichkeit benimmt, Mädel!
@Rudolfus: Drohbotschaft „Es ist auch größte Sorge, die unsere himmlische Königin veranlaßt, die Menschen
ernsthaft zu warnen.“ Glauben Sie denn wirklich, dass irgendeine „himmlische Königin“ von Lourdes, Fátima,
Mejugorje, Marpingen, Heroldsbach, Sievenich oder andere Dunstgestalten den Auftrag Gottes hätten, die
Menschheit (und wovor?) zu warnen?
Ulfschreiber: „Drohbotschaft“ ist ein Wort aus Kreisen, die die Hölle leugnen Wenn du mit „Drohbotschaft“
die Warnung vor der Hölle meinst, dann ist Christus der Urheber dieser Drohpredigt. Christus bekäme
in zahlreichen pseudokatholischen Diözesen heute Auftrittsverbot, Er spricht oft über die Hölle, der
man anheimfallen würde, wenn man nicht so oder so handle. In unzähligen Schriftstellen ist das so. Es
gibt deswegen Philosophen, die aus diesem Grund von Christus nichts halten, wie der Angelsachse Bertrand
Russel. Christus „droht“ nicht mit der Hölle, wie die dummen Modernisten und Höllenleugner sagen, Er
warnt vor ihr. „Drohen“ bedeutet, jemand wäre selbst Urheber der angedrohten Handlung. Der Urheber der
Verdammnis ist jener, der sich von Gott trennt, und sich dem Satan übergibt. Christus bestätigt nur
jene Entscheidung, die eine solche Kreatur selbst trifft, um die Kreatur dann von sich zu stoßen – gegen
die ursprüngliche Intention, die Christus für jede vernunftbegabte Kreatur hegt. Größte Sorge veranlaßt
Christus, vor der Hölle zu warnen, nicht mit ihr zu „drohen“, wie die dummen antikatholischen Höllendogmaleugner
erklären. Dem Teufel ist es nicht recht, daß vor seinem Verliererreich gewarnt wird, deswegen setzt
er heute alles in Bewegung, sodaß Panik ausbricht, wenn ein rechtgläubiger Kirchenvertreter vor der
Hölle warnt, und dieser durch die scheinkatholisch-antikatholische Modernistenhierarchie mundtot gemacht
oder diffamiert werden soll. Es ist auch größte Sorge, die unsere himmlische Königin veranlaßt, die
Menschen ernsthaft zu warnen.
Blinde, die nix sehen und Taube, die nicht hören. Denn was die „Himmelsmutter“ dort an Einschüchterungen
und Drohungen von sich gibt, entspricht ja wohl kaum der frohen Botschaft, die zu verkünden ja auch dem
Bischof von Aachen aufgetragen ist. Für die Botschaften der Muttergottes dürfen wir ewig dankbar sein.
Wenn man sich aufführt wie im Schweinestall dann sind Warnungen angebracht; daß hat mit „einschüchtern“
oder „drohen“ nichts zu tun.
@ruhrgebietler: Hat das nicht seine Gründe? „…der unterdrückt ja auch SIEVERNICH…“ Denn was die
„Himmelsmutter“ dort an Einschüchterungen und Drohungen von sich gibt, entspricht ja wohl kaum der frohen
Botschaft, die zu verkünden ja auch dem Bischof von Aachen aufgetragen ist.
@monens: Diese Zwangsläufigkeit verstehe ich nicht! „…Dort, wo damit begonnen wird, hw Priester zu
blossen „priesterlichen Mitarbeitern“ unter Laiendiktat zu stellen, dort verdunstet sehr schnell auch
das wahre Glaubensverständnis in den Gemeinden…“ Wieso wird dann der Glaube an die Erlösung durch
Jesus Christus „verdunsten“? Ich bitte um Erklärung!
#19 prometheus141 07:31:07 | Samstag, 6. November 2010
mystiker und ekklektiker der bischof von aachen kommt aus münster und ist eher ein praktiker, was karl
rahner gesagt hat der am text des 2. vatikanischen konzils mitgearbeitet hat DER CHRIST DER ZUKUNFT WIRD
EIN MYSTIKER SEIN; ODER ER WIRD NICHT MEHR SEIN; hat er nicht verstanden, denn er ist nicht fähig, wie
sein vorgänger klaus hemmerle mit den menschen in direkten kontakt zu treten. menschen ohne visionen
sind aber in geschäftigkeiten und bemühungen verwickelt etwas zu organisieren, da fehlt das ziel, und
das muss natürlich von rom angemahnt werden, damit das nicht aus den augen verloren geht.
#17 chrissverige 23:56:38 | Freitag, 5. November 2010
…, denn sie wissen nicht was sie tun. Da kam Finsternis über das Reich des Tieres und die Menschen
zerbissen sich vor Angst und Schmerz die Zunge. 11 Dennoch verfluchten sie den Gott des Himmels wegen
ihrer Schmerzen und ihrer Geschwüre; und sie ließen nicht ab von ihrem Treiben.
Gunsenum im Vikariat??? Ich war der Meinung, er würde sein Rentnerdasein in seiner gonsenheimer Stammkneipe
mit Internetsanschluß fristen. Da herrscht er als König über die Stammtische und tritt ab und zu als
Karnevalist auf kreuz.net auf.
#15 Mister 11 19:14:24 | Freitag, 5. November 2010
Warmer Logenbruder Sefirot! Ihre abstoßende „Persönlichkeit“ ist sicher die schlechteste Werbung für
Ihre warmen Logenbrüder und Freimaurergenossen! Schlechte oder keine Erziehung gehabt? Unglückliches,
einsames Einzelkind gewesen? Dann gehen Sie in ärztliche Behandlung; ist dringend anzuraten! Gute Besserung!
Keine Experimente mehr ! Das Zusammenbasteln von laiendominierten „Pastoralräumen“ führt zu einem Herunterdeklinieren
des hw Priesteramtes; der Wille der Wahrheit Jesus Christus ist es, dass seine „zweiten Christusse“, die
hw Priester den Gemeinden vorstehen und keine eigenmächtig ernannten „Gemeindeleiter/innen“; ein hw Priester
setzt das Erlösungswerk Christi fort www.razyboard.com/…07691-5922243-0.html und ist somit auch stets
„Zielscheibe“ der „weltgeistangepassten“ Strömung www.razyboard.com/…07691-5966140-0.html Dort, wo
damit begonnen wird, hw Priester zu blossen „priesterlichen Mitarbeitern“ unter Laiendiktat zu stellen,
dort verdunstet sehr schnell auch das wahre Glaubensverständnis in den Gemeinden www.razyboard.com/…07914-5901980-0.html
Das hw Priesteramt darf nicht zu einem blossen „Mitarbeiterstatus“ herabgewüdigt werden www.razyboard.com/…07914-5901980-0.html
Gonsenheimer: zuerst nachdenken und erst dann die große Klappe aufreißen Sie sollen nur von dem reden,
das Sie verstehen. Offensichlich herrscht in Rom mehr Klarsicht über die Mißstände in der deutschen
Teilkirche als unter den Verwaltungsfetischisten und Gremienverliebten in deutschen Diözesen.
Ist doch bestens aufgehoben Bereits vor einem Jahr hat ein machtloser vatikanischer Kurienkardinal einem
altliberalen deutschen Bischof die Leviten gelesen. Seitdem verstaubt das Schreiben in einem Ordner. Nun,
da isses doch gut aufgehoben bis es von Rost und Moder zerfressen ist… :)%
zu Gunsenum: Vielleicht kommt Kardinal Humes… Sie betrachten die Kirchengeschicht nicht richtig.Begonnen
hat es mit der Dummheit und Häresie von Cardinal Döpfner und die Krönung fand es bisher in Lehmanns
Handlung, der eine Schüler Döpfners ist, welche über Zollitsch weitergehen. Dieses Norrentreiben der
Protestanten in der Kirche (Lehmann selbst erklärte für sich Luther als lehrendes Beispiel), kann die
Kirche nur den zerstörrenden Weg in Deutschland gehen, der allen protestantischen Sekten als gemeinsamer
Weg beschieden ist. Alle katholischen Priestergemeinschaften, die vom deutschen Episkopat abgelehnt werden,
wachsen und der diözesane stirbt. Jesus der Stifter der kirche hat uns gezeigt, was wir in der Beurteilung
beachten müssen:„an ihren Früchten, werdet ihr sie erkennen!“
#8 wolfgang e. 10:36:06 | Freitag, 5. November 2010
@ Gunsenem Die Priester rotieren wie blöde, weil sie vor lauter sitzen in den diversen Gremien (Dekanatssitzung,
Seniorenkreis, Müttertanzstunde, Liturgieausschuss, Ballvorbereitungskomitee etc.; Pfarrgemeinderatssitzungen
dauern oft 10 Stunden, ohne dass etwas vernünftiges dabei herauskommt) nicht mehr dazukommen ihr Gebet
zu verrichten, geschweige denn sich um die Seelsorge zu kümmern. Wenn in einer Diözese noch weitere
Wasserköpfe wie überregionale Pastoralteams, Pfarrverbände, etc. etc. geschaffen werden, werden die
Priester vor lauter unnötiger Zusatzsitzungen noch mehr rotieren, und noch weniger zu ihrem „Kerngeschäft“
kommen. Die Wasserköpfe sind in den deutschsprachigen Diozösen zu finden. eine italienische Diözese
vergleichbarer Größenordnung kommt mit einem Zehntel der leitenden Mitarbeiter aus (hier bleiben also
auch viel mehr Priester für die Seelsorge übrig). Der Vatikan selbst, als Zentralleitung einer Kirrche
mit 1.000.000.000 Mitgliedern hat eine außerodentlich schlanke Struktur.
Vielleicht kommt Kardinal Humes… mal aus seinem administrativen Wolkenkuckuksheimvatikan raus und schaut
sich konkret in der Pfarrseelsorge um. Die Priester rotieren doch jetzt schon wie blöde, um überhaupt
eine Minimalprogramm garantieren zu können! Solange der Wasserkopf Rom nicht endlich den betriebswirtschaftlichen
Satz akzeptiert, daß man nur mit vorhandener Personalkapazität wirtschaften kann und dass sich logisch
zur Sicherstellung des Angebots in einem Gesamtgebiet eben Zuständigkeiten vergrößern müssen, solange
wird ein Priester nach dem anderen verheizt.
Und welche Konsequenzen soll das haben? Als Christ beobachtet man den Niedergang der sogenannten katholischen
Kirche in Deutschland mehr als genau. Beschwerden – auch nach ROM, verlaufen doch meistens im Sande. Was
haben die gut bezahlten Kirchenfunktionäre/Mietlinge schon zu befürchten? Gar nichts! Das Geld läuft
weiter laut Reichskonkordat – mehr als 10000,--Euro im Monat bekommt ein Bischof. Betet weiterhin um Bekehrung
dieser armseeligen glaubenslosen Kreaturen!
tja… was soll man sagen? Dass Herr Kissler wohl eher politisch (ultra)rechts denkt als Ahnung von Theologie
zu haben, ist ja nun sattsam bekannt. Seltsam, dass er meint, sich immer wieder zu theologischen Themen
äußern zu müssen. Ist ja auch seltsam, dass niemandem auffällt, dass die Kongregation, wenn sie denn
wirklich Handlungsbedarf gesehen hätte, schon längst etwas unternommen hätte. Anscheinend hat die Antwort
von Bischof Mussinghoff ja alle Fragen beantwortet. Also, was soll die Aufregung?
#4 Informant † 00:35:51 | Freitag, 5. November 2010
Neue Weltordnung Noch kämpft der Kapitalismus gegen die Formen der alten, traditionellen Wirtschaft,
noch führt die Demokratie einen heißen Kampf gegen alle Kräfte der Reaktion. Vollenden wird das Werk
der militärische Geist. Sein Uniformierungsprinzip wird die negative Aufgabe der Zeit restlos durchführen:
Wenn erst alle Glieder unseres Kulturkreises als Soldaten unseres Kultursystems uniformiert sind, ist
diese Aufgabe gelöst. Dann aber erhebt sich die andere, die größere und schwierigere Aufgabe: Der Aufbau
der neuen Ordnung. Die Glieder. Die nun aus ihren alten Verwurzelungen und Schichtungen herausgerissen
sind und ungeordnet, anarchisch herumliegen, müssen zu neuen Formungen und Kategorien geschlossen werden.
Ein neues, pyramidales, hierarchisches System muss errichtet werden. (Nahum Goldmann: Der Geist des Militarismus,
Stuttgart/Berlin, Deutsche Verlagsanstalt; 1915, Seite 37 f)
Ungehorsame Bischöfe finanziell treffen! Briefe aus dem Vatikan können die altliberalen Betonkopf-Bischöfe
der Alt 68-er Generation nicht schrecken! Also muss man die verweltlichten „Würdenträger“ dort treffen,
wo es den Weltlichen trifft; in der Gelbörse! Los, kürzt den ungehorsamen Bischöfen und Priestern,
die gegen Rom rebellieren, endlich die Bezüge!
#2 Informant † 00:23:45 | Freitag, 5. November 2010
Zerstörung der alten Ordnung Man kann den Sinn und die historische Mission unserer Zeit in einem zusammenfassen:
Ihre Aufgabe ist es, die Kulturmenschheit neu zu ordnen, an die Stelle des bisher herrschenden gesellschaftlichen
Systems ein neues zu setzen. Alle Um- und Neuordnung besteht nun in zweierlei: In der Zerstörung der
alten Ordnung und im Neuaufbau der neuen. Zunächst einmal müssen alle Grenzpfähle,Ordnungsschranken
und Etikettierungen des bisherigen Systems beseitigt und alle Elemente des Systems, die neu geordnet werden
sollen, als solche, gleichwertig untereinander auseinander gelegt werden. Sodann erst kann das zweite,
die Neuordnung dieser Elemente, begonnen werden. Sodann besteht denn die erste Aufgabe unserer Zeit in
der Zerstörung: Alle sozialen Schichtungen und gesellschaftlichen Formungen, die das alte System geschaffen
hat, müssen vernichtet, die einzelnen Menschen müssen aus ihren angestammten Milieus herausgerissen
werden; keine Tradition darf mehr heilig gelten; das Alter gilt nur als Zeichen der Krankheit; die Parole
heißt; was war, muss weg.Die Kräfte, die diese negative Aufgabe unserer Zeit ausführen, sind auf wirtschaftlich-sozialen
Gebiet der Kapitalismus, auf dem politisch-geistigen die Demokratie. Wie viel sie bereits geleistet haben,
wissen wir alle; aber wir wissen auch, dass ihr Werk noch nicht ganz vollbracht ist. (Nahum Goldmann:
Der Geist des Militarismus, Stuttgart/Berlin, Deutsche Verlagsanstalt; 1915, Seite 37 f)