Österreich
Linz braucht einen Koadjutor
Die Linzer Skandal-Diözese hat es zur Zeitung getragen: Der Vatikan will keinen Weihbischof mehr ernennen.
Bischof Ludwig Schwarz von Linz auf einem Pressebild
Bischof Ludwig Schwarz von Linz auf einem Pressebild
(kreuz.net, Linz) Die altliberale zerfressene Diözese Linz bekommt keinen neuen Weihbischof.

Das berichtet der notorische Kirchenhasser Markus Rohrhofer in der antikatholischen Tageszeitung ‘Der Standard’.

Rom habe angeblich ein Machtwort gesprochen und den Fall für beendet erklärt. Der Bitte von Bischof Ludwig Schwarz von Linz um einen Weihbischof werde nicht entsprochen.

Rohrhofer beruft sich auf „Kreise aus der Nuntiatur“.

Das Leck sitzt in Linz

Kirchenhasser Rohrhofer wird seit Jahren aus Quellen in der Abfall-Diözese Linz beliefert.

Denn die Kreise aus der Nuntiatur – auf die sich der Journalist bezieht – pflegen keinen Umgang mit antikatholischen Journalisten.

Rohrhofer bezeichnet das Umfeld in der Nuntiatur auch selber als „konservativ“.

Dagegen lobt er den seit Januar 2009 amtierenden österreichischen Nuntius, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen aus der Schweiz.

Es habe „jetzt ein echter Kenner – unter anderem ist dieser ein enger Vertrauter des [altliberalen] Linzer Bischofsvikars Willi Vieböck – der Diözesanszene das Amt inne“ – entlarvt Rohrhofer den Nuntius öffentlich.

Die „Mitte“ schon auf das Niveau von Linz verschoben

In seinem Artikel läßt Rohrhofer auch einen anonymen „Kircheninsider“ zu Wort kommen.

In der Abfall-Diözese Linz habe sich „die Situation wieder quasi in der Mitte eingependelt“.

Rohrhofer hat auch gehört, daß „einige Amtskollegen dem Linzer Bischof geraten haben, dem Papst nicht erneut einen Dreiervorschlag zu überreichen“.

Wenn es nur so wäre

In einem zweiten Artikel für ‘Der Standard’ zum Thema will der Kirchenhasser die „vatikanische Personalpolitik“ beeinflussen.

Der Vatikan versuche angeblich mit konservativer Personalpolitik, „das Rad der Kirchengeschichte vor das Zweite Vatikanische Konzil zurückzudrehen“ – klopft Rohrhofer die bekannten altliberalen Sprüche:

„Jene Würdenträger, die im offenen Geist des Konzils großgeworden sind, stehen nicht auf dem päpstlichen Karriereplan.“

„Offener Geist des Konzils“ ist ein Codewort für Prälaten, die vom katholischen Glauben abgefallen sind.
      
30 Lesermeinungen
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#31   Krüsostomus †   10:44:23 | Montag, 8. November 2010
@ Schwachmat
Das mit Dr. Wagner war nicht ernst gemeint
Eine öffentlich gemachte Bischofsernennung soll nicht ernst gemeint gewesen sein? Echt?
dass Papst Benedikt mit ihm absolut nichts vorhat, ersieht man daraus , dass die Titulardiözese Turi inzwischen an jemand anderen vergeben wurde,
Was hätte denn mit der Titulardiözese Turi sonst geschehen sollen, nachdem Gerhard Wagner um Dispens von der Bischofsweihe gebeten hatte und diese auch bekommen hat?
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#29   wickerl   10:49:40 | Samstag, 6. November 2010
rechts blinken , links abbiegen
Linz braucht dringendst einen Koadjutor, nur sollte niemand so naiv sein zu hoffen dass PAPST BENEDIKT einen geben wird. Das mit Dr. Wagner war nicht ernst gemeint, eine klerikale Intrige, mit der man ihn verheizen wollte, dass Papst Benedikt mit ihm absolut nichts vorhat, ersieht man daraus , dass die Titulardiözese Turi inzwischen an jemand anderen vergeben wurde, rechts blinken , links abbiegen, so lebte Papst Benedikt sein ganzes leben
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#28   Nixnutz   23:26:05 | Freitag, 5. November 2010
@ Rudolfus
offenbar doch zwei unterschiedliche Wortstämme
Genau!
Stammt der erste Wortteil von „consulere“ auch von „cum“?
Wenn ein lateinisches Wort mit con-, com- col- oder cor- beginnt, ist es in der Regel mit „cum“ zusammengesetzt: contendere, committere, colligere, corrigere.
Und woher leitet sich „sulere“?
Das steht leider nicht in den Wörterbüchern. Es gibt nur „consulere“, nicht „sulere“.
während dann ein zweiter ähnlich klingender verballhornter Wortteil nichts Außergewöhnliches wäre.
Eine Verballhornung bzw. Verwechslung von -cilium und -silium findet wohl erst dann und nur dort statt, als und wo man Latein nicht mehr versteht, z.B. im vorkarolingischen Latein oder im „Küchenlatein“ oder im 20. und 21, Jh.
Interessant ist jedenfalls, daß als Wortbedeutung für „consilium“ auch „advisory body“ und „state council“ angegeben wird.
Im Georges steht, daß der römische Senat auch consilium publicum hieß. Also noch ein „Rat“, der mehr durfte als nur Empfehlungen geben.
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#27   Dupak   22:45:17 | Freitag, 5. November 2010
@Rudolfus
Tja nun beginnen Sie neben der Diskussion zu dozieren; wenn das alles stimmt, ja auch nicht uninteressant, doch eigentlich unterhielten wir uns über andere Dinge.
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#26   Rudolfus   22:41:11 | Freitag, 5. November 2010
@Nixnutz: Die erste und ursprüngliche Bedeutung des Ökumenischen Konzils ist mit Sicherheit die
einer „Allgemeinen Versammlung“, die Kaiser Konstantin I. einberufen hat, weil er die verschiedenen einander in vielen Punkten schwer widersprechenden Glaubensansichten der christlichen Hierarchie ein für allemal ausgeräumt haben wissen wollte.
Kaiser Konstantin, der zwar an Christus glaubte, aber nicht getauft war, und somit auch kein Kirchenmitglied war (das wurde er erst am Sterbebett), wollte die Kirche einigen, als künftige tragende Religion seines Römischen Großreiches,
und zu diesem Zweck vertrat er die Meinung, daß ein einheitliches Glaubensbekenntnis aus einer Allgemeinen Versammlung der oberen Hierarchie der Kirche hervorgehen müßte.
Die Lehre der Alleinunfehlbarkeit des Papstes war inmitten dieser zerstrittenen Kirche noch längst nicht aus der katholischen Glaubensüberlieferung erschlossen worden,
weil vieles, was später durch theologisches Nachsinnen aus den apostolischen Lehren deduziert wurde, noch nicht bekannt war, von einer allgemeinen Etablierung einiger Lehren ganz zu schweigen.
Das besondere Ansehen des Bischofs von Rom als Nachfolger des hl. Petrus kann dagegen schon sehr früh nachgewiesen werden.
Auch die ersten Konzilien der Kirche gelten nur als katholisch gültig, weil der Bischof v. Rom, oder dessen Legat, die Zustimmung erteilte, und die Konzilien anerkannte, unabhängig davon, daß die Konzilseinberufung durch den Kaiser erfolgte.
Auch die Wahl des Bischofs v. Rom, bald als „Papa“ tituliert, mußte lange Zeit vom Kaiser approbiert werden.
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#25   Nixnutz   22:20:33 | Freitag, 5. November 2010
@ Rudolfus
Danke für Ihre Erläuterungen. Mir kam es einerseits darauf an, daß concilium zunächst einfach nur „(einberufene) Versammlung“ heißt, unabhängig davon, ob sie über etwas berät oder nicht. Andererseits kann ein Gremium, das im Deutschen als „-rat“ bezeichnet wird, durchaus mehr als Beratungsrechte haben. Ein deutscher Betriebsrat zum Beispiel ist nicht ein Beratungsgremium des Arbeitgebers.
Es ist mir klar, daß Sie ein Konzil nur als Gremium verstehen, das den Papst beraten darf. Aber ich denke, Sie wissen selbst, daß das nicht alle Theologen und Kirchenrechtler so sehen. Da ich von dieser Materie nichts verstehe, sage ich auch nichts dazu.
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#24   Dupak   22:11:51 | Freitag, 5. November 2010
@Rudolfus
Ob das stimmt weiss ich auch nicht, mir erscheint es aber plausibel.
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#23   Rudolfus   22:06:29 | Freitag, 5. November 2010
@Dupak: Wenn diese Angaben stimmen, dann sind es offenbar doch zwei unterschiedliche Wortstämme,
die sich nahezu gleichklingend und mit überschneidender Bedeutung entwickelt haben.
„concilium“ wird von „cum-calare“ hergeleitet – „zusammenrufen“.
„consilium“ von „consulere“. Stammt der erste Wortteil von „consulere“ auch von „cum“ („cum-sulere“)? Und woher leitet sich „sulere“?
Offenbar doch zwei verschiedene Wortgeschichten, nachdem sich „concilium“ ursprünglich als „konkilium“ ausgesprochen hat, und „consilium“ bereits existierte.
Vielleicht ist aber zumindest das „con“ gemeinsamen Ursprungs, während dann ein zweiter ähnlich klingender verballhornter Wortteil nichts Außergewöhnliches wäre.
Interessant ist jedenfalls, daß als Wortbedeutung für „consilium“ auch „advisory body“ und „state council“ angegeben wird.
Besten Dank für diese Info!
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#22   Dupak   21:28:57 | Freitag, 5. November 2010
@Rudolfus: aus www.myetymology.com
the Latin word consilium (debate, discussion, deliberation; decision, resolution; intention; deliberative, advisory body; state council; intelligence, sense, capacity for judgment)
derived from the Latin word consulere (ask information, advice of; consult; decide upon, adopt; look after)
the Latin word concilium (association, society, company; public gathering, meeting; popular assembly; sexual union, coition; close conjunction)
using the Latin prefix con- (together)
derived from the Latin prefix com-
derived from the Latin word cum (with)
derived from the Proto-Indo-European root *kom (near, with, together)
derived from the Latin word calare (to call, inserted or placed between; announce, proclaim; summon; let down, allow to hang free; loosen)
derived from the Greek word chalao, χαλάω (to lower (as into a void))
derived from the Greek word kaleo, καλέω (to ‘call’ (properly, aloud, but used in a variety of applications, directly or otherwise))
derived from the Greek word chalan
derived from the Proto-Indo-European root *kelə- (to call)
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#21   Rudolfus   21:24:49 | Freitag, 5. November 2010
@Nixnutz: Ich danke für Ihren Hinweis auf den Unterschied der Wörter „concilium“ und „consilium“,
das eine Wort bedeutet das Wort „Rat“ im Sinne einer „Versammlung“, das andere „Rat“ im Sinne eines „Ratschlags“.
Sprachwissenschaftlich können wir natürlich einen gemeinsamen Ursprung eines Begriffes erkennen, der sich dann in zwei verschiedene Wörter entwickelte,
aber ich habe durchaus die erste Wortbedeutung gemeint, demnach das Ökumenische Konzil der Rat des Hl. Vaters ist, dessen oberstes Beratungsgremium, das dem Papst aber untertan ist, nachdem jede Kreatur dem Papst untertan ist (vgl. definiertes Dogma durch Pp. Bonifaz VIII., Apostolisches Schreiben Unam sanctam: Es ist unbedingt heilsnotwendig, daß jede Kreatur dem Papst untertan ist.)
Das letzte Dogmenkonzil Vaticanum I unter dem sel. Papst Pius IX. hat die Papstuntergebenheit der irdischen Kirchenmitglieder noch genauer unfehlbar definiert:
– Der Papst besitzt die direkte Universaljurisdiktion über jedes einzelne irdische Kirchenmitglied.
– Der Papst ist alleine unfehlbar, aus sich heraus, ohne Zustimmung der Kirche.
Kein Konzil des Papstes, kein Rat des Papstes, erhält Gültigkeit ohne Zustimmung des Papstes.
Päpste, die erklären, ihre Definition „in Zustimmung mit dem Konzil“ zu erklären, sagen aber nicht aus, daß sie der Zustimmung des Konzils bedürften, sondern sie drücken damit nur den Einklang mit dem Rat des Konzils aus.
Genauso erklären Päpste ja aus freien Stücken, „in Zustimmung mit den anwesenden Kardinälen“ entschieden zu haben, obwohl sie deren Zustimmung nicht bedürfen.
Umgekehrt ist es notwendig.
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#20   Rose im Kreuz   20:58:02 | Freitag, 5. November 2010
Heil Linz!
In Linz wollte Hitler seinen Lebensabend verbringen. Jetzt verbringt ihn Bischof Schwarz dort. Die Linzer wollen keinen katholsichen Bischof, denn die Linzer sind einfach nur angepasste Mitläufer. Dort wird der Zeitgeist angebetet: so war es dort immer und so wird es, nach der Vertreibung Wagners als Weihbischof, auch bleiben. Heil Linz!
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#19   Nixnutz   20:34:15 | Freitag, 5. November 2010
@ Rudolfus
Ein Konzil dient somit der Beratung und ist ein Rat
Ein Konzil ist eine Versammlung, die berät. Es ist ein Rat in dem Sinn, wie der deutsche Bundesrat oder ein deutscher Gemeinderat ein Rat ist; aber das heißt ja nicht, daß die Beschlüsse dieser Räte nur Ratschläge oder Empfehlungen für andere Personen oder Gremien sind.
„concilium“ und „consilium“ haben nichts miteinander zu tun. „concilium“ bedeutet nicht „Rat“; daher sagt das bloße Wort „Konzil“ nichts darüber aus, welche Bedeutung Konzilsbeschlüsse haben. Daß Konzilsbeschlüsse nur Empfehlungen für den Papst sein sollen – das werden wohl nicht alle Kirchenrechtler unterschreiben.
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#18   Rudolfus   18:52:50 | Freitag, 5. November 2010
Krüsostomos: Du kannst nur dich selbst meinen, wenn du meinst, es wäre schade, den Glauben der
Kirche nicht zu kennen, und wenn du richtig erklärst, daß Lesen bildet,
weil die Rolle des Papstes ist dir definitiv nicht klar.
Du bestätigst in deinen korrekten Zitaten korrekt nur das, was ich dir, entsprechend dem Dogma der Kirche, gesagt habe – auch wenn du einige Lehrverkündigungen falsch interpretierst.
Ohne Zustimmung des Papstes läuft gar nichts.
Kein Konzilsbeschluß wird gültig ohne Zustimmung des Papstes,
und die Körperschaft der Bischöfe besitzt auch keine unfehlbare Lehrgewalt, wenn sie das Lehramt nicht zusammen mit dem Papst ausübt,
Konzilien und der Episkopat sind also logischerweise nur unfehlbar von päpstlichen Gnaden.
Du kannst gerne die Gegenprobe machen: Entzieht der Papst dem Konzil seine Zustimmung und Ratifikation – kommt was raus? Ein ungültiger Beschluß, also gar nichts, weil die Unfehlbarkeit von päpstlichen Gnaden kommt.
Entzieht der Papst dem bischöflichen Gesamtepiskopat – kommt was raus? Ein ungültig lehrender Episkopat – weil die Unfehlbarkeit von päpstlichen Gnaden kommt.
Ein Konzil dient somit der Beratung und ist ein Rat
Wenn der Papst sagt, er lehre etwas „mit Zustimmung eines Konzils“, oder „mit Zustimmung der anwesenden Kardinäle“, mag das in deinen Ohren ungewohnt klingen, aber es bedeutet in päpstlicher Sprache „in Beratschlagung mit den Kardinälen etc.“
Die Zustimmung hat der Papst zu erteilen, und nicht umgekehrt.
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#17   Krüsostomus †   18:27:28 | Freitag, 5. November 2010
@ Rudolfus
Deine Papstgeilheit in allen Ehren, aber das ändert nichts.
Selbst wenn Du den Papst gegen das Konzil ausspielen willst: Alle Konzilsbeschlüsse des II. Vaticanums wurden vom Papst in Kraft gesetzt.
Selbst wenn Du das Konzil also nicht anerkennst, so kannst Du doch den Papst nicht gegen das Konzil ausspielen.
Übrigens: KKK 891. „Die der Kirche verheißene Unfehlbarkeit wohnt auch der Körperschaft der Bischöfe inne, wenn sie das oberste Lehramt zusammen mit dem Nachfolger des Petrus ausübt (Anm: nicht „als Berater des Nachfolgers des Petrus!), vor allem auf einem ökumenischem Konzil.“
In Übereinstimmung mit LG – ein vom Papst approbierter dogmatischer Konzilstext.
Und dann war da noch:
„Wir lehren…mit Zustimmung des heiligen Konzils…“ (Pastor aeternus, I. Vatikanisches Konzil; DH 3073). Von „Beratung“ ist da nicht die Rede. Auch DH 3069 könnte Dir vielleicht helfen.
Tja, schade, wenn man den katholischen Glauben nicht kennt… Aber glaub mir: Lesen bildet!
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#16   Nixnutz   18:26:28 | Freitag, 5. November 2010
Rudolfus, sorry,
hier kommt nochmal, was ich schon am 19.09.10 an Sie geschrieben habe:
Sie verwechseln „concilium“ und „consilium“.
„concilium“: Versammlumg, Kreis, Schar, Zusammenkunft
„consilium“: Beratung, Rat, Entschluß, List
Also: „Konzil“ heißt nicht „Rat“!
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#15   Botschafter   18:17:25 | Freitag, 5. November 2010
Sein grösstes Organ
Sein grösstes Organ scheint Bischof Schwarz wohl das wichtigste zu sein. -Schönes, fettes Herrenleben, was sonst… Und komme mir niemand mit dem Drüsenmärchen! Völlerei scheint eine der pfäfflichen Haupt-Todsünden zu sein.
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#14   Rudolfus   17:29:08 | Freitag, 5. November 2010
@Krüsostomos: Der authentische Ausleger der Tradition ist alleine der Papst, und nicht das Konzil
Ein Konzil bedeutet „Rat“ für den Papst, und erhält nur Gültigkeit, wenn der Papst zustimmt.
Nicht alle Papstbeschlüsse – ob mit oder ohne Konzil ist egal – haben bleibenden Charakter.
Nur Dogmen haben bleibenden Charakter, die regulärerweise auch in Verbindung mit dem Kirchenausschluß der Leugner formuliert wurden.
Ein unfehlbares Dogma wurde durch den Papst im Konzil von Florenz formuliert: Wer sagt, daß man außerhalb der Katholischen Kirche das Heil erlangen könnte, also auch Juden und Häretiker, der sei ausgeschlossen.
Andere Papstbeschlüsse, mit oder ohne Konzil, können rein zeitlichen Charakter haben, oder vielleicht gar nicht in die Kompetenz der Kirche fallen, z. B. daß Juden besondere Kleidung zu tragen hätten.
Die Papstbeschlüsse des II. Vaticanum hatten rein pastoralen Charakter, nach päpstlicher Konzilsdefinition für das II. Vaticanum, es war nur eine pastorale Konferenz, die niemanden ausschließen sollte, es handelt sich um pastorale Homilien an die Kirche und an die Welt, zusammen mit Absichtserklärungen.
Unfehlbare Dogmenbeschlüsse wollten die Päpste Johannes und Paul keine verkünden,
es war eine Pastoralkonferenz für die damalige Zeit.
Aus diesem Grund wird auch keiner ausgeschlossen, der diese Pastoralkonferenz kritisiert, weil das auch gar nicht Absicht des II. Vaticanum war.
Es wollte positive Pastoralimpulse geben und niemanden ausgrenzen.
Wir dürfen deren Beschlüsse kritisieren, als reguläres Papstkonzil ist es natürlich zu numerieren und zu zählen.
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#13   Siegfried   16:54:24 | Freitag, 5. November 2010
wo liegt die Wahrheit, bei den Modernisten?
Die modernistischen Formulierungen, im Artikel; „Der Vatikan versuche angeblich mit konservativer Personalpolitik, „das Rad der Kirchengeschichte vor das Zweite Vatikanische Konzil zurückzudrehen“ – klopft Rohrhofer die bekannten altliberalen Sprüche:“
führen zu einem falschen Kirchenbild. Die Formulierung sagt aus, die modernistischen Prälaten lehnen einen Glaubensteil, die wahrhafte katholische Tradition ab. Die vorkonziliale Kirche ist Teil der gewachsenen Kirche. Hierzu gehört der gesamte Werdegang, wie:
1. Der Glaubensursprung im AT,
2. die Offenbarung durch Jesus Christus,
3. die Stiftung der Kirche mit dem weltlichen Oberhaupt Petrus und dessen Nachfolger;
4. die Inhalte der APG und die kirchliche Entwicklung,
5. die Dogmatik der Glaqubenswahrheiten, mit
6. dem Sakramentenverständnis und der Sakramentenliebe;
7. die Entwicklung der Volksfrömmigkeit und des kirchlichen Gebetsleben.
Die Modernisten lehnen, nach obiger Formulierung die Lebensstärke der Kirche, als vorkonziliar ab.
Nachkonziliar bedeutet eine Neuformulierung aller in der Kirchengeschicht mehrmals verurteilten Häresien als neue durch das Konzil (das ist die Unwahrheit) angeordnete wahre Lehre.
Da die Modernisten die Kirche erst im nachkonzilialem Zeitraum sehen, haben sie keinen Grund die tatsächlich gewollten Konzilsaussagen zu beachten.
Betet, der Heilige Vater möge das Heer der Modernisten in die Wüste jagen, zum Heil der Kirche und der Seelen. o^/ :)% :-! > >:)
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#12   monens   16:46:28 | Freitag, 5. November 2010
Die Bischöfe sollen endlich die Schafe weiden !
Und nicht menschlich zusammengebastelten Kartenhäusern nachlaufen; wahre Hirten weichen vor der Drohungen der Welt keinen Schritt zurück
www.razyboard.com/…07887-5896399-0.html
Sie wissen, dass sie von der Wahrheit Jesus Christus dafür bevollmächtigt worden sind, die ihnen anvertrauten Schafe zu weiden; d.h. sie im wahren Glauben in sakramentaler Vollmacht zu lehren, zu begleiten und zu stärken; sie dürfen nicht mit den Wölfen „paktieren“
www.razyboard.com/…07688-5901479-0.html
und sie dürfen keinesfalls den Verfolgern der Wahrheit Jesus Christus
www.razyboard.com/…07888-5973405-0.html
„Verständnis“ entgegenbringen; ihre Aufgabe ist vielmehr das Zeitigen gerade auch der Umkehr von Saulussen zu Paulussen !
www.razyboard.com/…07688-5921185-0.html
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#11   Junker Jörg   15:41:19 | Freitag, 5. November 2010
Offener Geist und frischen Wind,
von dem unsere Eltern damals viel nach dem Konzil
gespürt haben, ist leider nicht viel übrig geblieben.
Und gerade, wenn man sich die geistigen Ergüsse dieser
Seite reinzieht und dann noch die redaktionellen Zensor
zu spüren bekommt, hat sich der heilige Geist ganz und
gar aus der Kirche verabschiedet.
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#10   Krüsostomus †   15:06:10 | Freitag, 5. November 2010
@ IZAAC
Jeder altliberale will „nicht vor das Konzil“ zurück!
Damit geben sie selber zu, dass man sich mit diesem Pastoralkonzil vom katholischen Glauben der Väter verabschiedet hat!
Der eigene Urteilsspruch ist schon ausgesprochen!
Hm. Wie war das denn beim I. Vaticanum? Wenn da jemand gesagt hat „Ich will nicht vor das Konzil zurück (, sondern unbedingt bei der Unfehlbarkeit des Papstes bleiben)!“, hätte das dann auch ipso facto den Abschied von der katholischen Tradition der Väter bedeutet?
Wie war das denn bei Chalcedon? Wenn da jemand gesagt hat „Ich will nicht vor das Konzil zurück (, sondern unbedingt bei der Zwei-Naturen-Lehre bleiben)!“, hätte das dann auch ipso facto den Abschied von der katholischen Tradition der Väter bedeutet?
Merke: Das Konzil ist per definitionem der authentische Ausleger der Tradition. Deswegen kann Konzilstreue niemals gegen die Tradition sein.
Lerne: Dogmatik/Ekklesiologie. Grundkurs. 1. Semester. Oder sogar schon in der Schule.
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#9   IZAAC   15:01:20 | Freitag, 5. November 2010
Doch KEINE Kontinuität der katholischen Tradition!
Der Vatikan versuche angeblich mit konservativer Personalpolitik, „das Rad der Kirchengeschichte vor das Zweite Vatikanische Konzil zurückzudrehen“ – klopft Rohrhofer die bekannten altliberalen Sprüche:
Jeder altliberale will „nicht vor das Konzil“ zurück!
Damit geben sie selber zu, dass man sich mit diesem Pastoralkonzil vom katholischen Glauben der Väter verabschiedet hat!
Der eigene Urteilsspruch ist schon ausgesprochen!
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#8   Sefirot   14:04:39 | Freitag, 5. November 2010
Ist das etwa notwendig,
das die Überschrift etwas
mit dem Artikel zu tun
haben muss… Hauptsache
ist doch der Artikel wird
gelesen und am Ende
ärgert sich kein Schw…z
mehr über die verkehrte
Überschrift…, Krüsostomus :-D :-D :-D
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#7   Krüsostomus †   14:02:01 | Freitag, 5. November 2010
Frage
Eins habe ich noch nicht verstanden: Auf welchen Teil des Artikels bezieht sich die Überschrift „Linz braucht einen Koadjutor“?
Ich finde keinen einzigen Absatz, der auch nur irgendetwas mit der Überschrift zu tun hätte.
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#6   Prof Rempremmerding   14:01:19 | Freitag, 5. November 2010
Wie wärs mit Exzellenz Lumetzberger,
nachdem der großsprecherische Wagner eingeknickt ist? :-)
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#5   fhernhachenzwerg   13:54:28 | Freitag, 5. November 2010
Nöööö…
Hier fängt der Fisch von der Basis her an zu stinken. Naja…Basis…die paar versprengten Vollfundikatholiban sind ja nicht der Rede wert.l
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#4   Simon Boccanegra   13:51:21 | Freitag, 5. November 2010
Hoffentlich bleibt Rom konsequent
Die Zustände in der Diözese Linz stinken seit langem zum Himmel. Und der Fisch stinkt vom Bischofs-Kopf her.
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#3   wickerl   13:20:01 | Freitag, 5. November 2010
keine Neuigkeit
„Der Bitte von Bischof Ludwig Schwarz von Linz um einen Weihbischof werde nicht entsprochen“
Aber bitte dass Bischof Schwarz seit Monaten jede Woche einen neuen Dreiervorschlag nach Rom schickt, und er schon fast keine Kleriker mehr wusste , die er hinaufsetzen könnte, das wähnte ich als allgemein bekannt, wenn ich das gewusst hätte, dass das für andere eine Neuigkeit ist, hätte ich es Kreuznet schon vor einem Jahr wissen lassen.
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#2   Domenico Tuttisanti   13:06:27 | Freitag, 5. November 2010
„Die altliberale
zerfressene Diözese“
zerfressen oder verfressen?
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#1   Ehrenmann   12:32:47 | Freitag, 5. November 2010
Kein neuer Weihbischof für Linz!
Das ist eine gute Nachricht. Wer weiß, wen Rom uns geschickt hätte. Wir sind ja diesbezüglich schon gebrannte Kinder.
In Wahrheit brauchen wir auch keinen: Wir haben Bischofsvikare.
Übrigens: Ein Koadjutor käme einer Entmündigung von Bischof Ludwig gleich.
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