13:08:54 | Freitag, 20. Mai 2005
Österreich erlebt in zwei Wochen die größte Lebens-Kundgebung seiner Abtreibungsgeschichte: Die Schlachterei der ungeborenen Kinder muß aufhören. Die Sensation: Unter den Lebensschützern befindet sich auch ein Kardinal.
(kreuz.net, Linz) Seit dreißig Jahren bringt die Kinderabtreibung Gewalt, Tod und unschuldiges Blut über
Österreich. Ungeborene Kinder werden verachtet, entrechtet, diskriminiert und eliminiert.
Seit der Einführung
dieser gottlosen Schlächterei durch die Sozialisten sind alleine in Österreich 1,5 bis 2 Millionen Kleinkinder
den Abtreibern zum Opfer gefallen.
Am Samstag in zwei Wochen findet in Linz ein friedlicher Volksaufstand
gegen diese Form der Gewalt gegen Kinder statt. Der Volksaufstand für das Leben ist der größte in der
Abtreibungsgeschichte des Landes. Linz ist die Hauptstadt des Bundeslandes Oberösterreich.
Seit drei
Jahrzehnten wird das Recht der Österreicher auf Leben abgetrieben. Der Veranstaltung der Großdemonstration –
die Initiative ‘Recht auf Leben’ – verkündet darum eine klare Botschaft: Die Schlachterei muß aufhören –
den Kindern sind die Bürgerrechte zurückzugeben.
Die Initiative ist ein Zusammenschluß zahlreicher
christlicher Organisationen und Persönlichkeiten, die für die Menschenwürde und gegen die Kinderabtreibung
eintreten.
An der Demonstration wird auch Leo Kardinal Scheffczyk teilnehmen. Seine 85 Jahre sind für
ihn kein Vorwand, zuhause zu bleiben. Kardinal Scheffczyk ist emeritierter Professor für dogmatische
Theologie an der Universität München.
Der Kardinal wird im Anschluß an die Groß-Kundgebung im Linzer
Dom die Heilige Messe zelebrieren.
In einem Flugblatt fordert der Veranstalter das Lebensrecht für jeden
Menschen, Gesetzesschutz für Ungeborene und Hilfe für schwangere Mütter.
Norbert Steinacher, Generalsekretär
der „Jugend für das Leben“ erklärt, daß man zur Kinderabtreibung niemals schweigen werde.
Die „Jugend
für das Leben“ ist eine österreichweit agierende Lebensschutz-Organisation, die ihren Hauptsitz in Linz
hat.
„Wir wollen erreichen – so Steinacher –, daß die Würde jedes Menschen anerkannt wird.“ Mutterschaft,
Erziehung und Familien müßten mehr geschätzt werden: „Kurz: Die ungerechten Abtreibungsgesetze müssen
fallen.“
1973 – zwei Jahre vor der Einführung der Kinderabtreibung in Österreich – demonstrierten Tausende
am Linzer Hauptplatz für das Leben und gegen die Kinderabtreibung.
Doch die damals regierenden Sozialisten
ließen an ihrer Verachtung für die Schwächsten der Gesellschaft keinen Zweifel. Sie drückten die Kindertötung
rücksichtslos durch.
Damals bekräftigten die oppositionelle ÖVP und FPÖ ihren festen Willen, die
Kinderabtreibung nach einem Wahlsieg abzuschaffen.
„Und heute?“ – fragt die Initiative ‘Recht auf Leben’.
Die Zeiten haben sich geändert. ÖVP und FPÖ verhalten sich in Sachen Kinderabtreibung wie zwei gefügige
Blockparteien der großen Sozialistischen Einheitspartei.
Die Konsequenzen für Österreich sind nach
Aussage von ‘Recht auf Leben’ fatal.
Die Bevölkerung ist überaltert. Die Kinder fehlen der Wirtschaft.
Das Pensionssystem schwankt. Geschändete Mütter leiden an einer erlittenen Abtreibung.
Die moderne
Medizin macht Jagd auf behinderte Kinder oder sortiert Kinder nach Wunscheigenschaften.
Daß dieser Wahnsinn
nicht von allen geteilt wird, beweist die Groß-Demonstration von ‘Recht auf Leben’ in Linz.
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#4
maria 20:07:11 | Dienstag, 24. Mai 2005
#3
methusalix † 02:15:58 | Samstag, 21. Mai 2005
#2
Athanasius 23:03:09 | Freitag, 20. Mai 2005