Der Mainzer Bischof hat sich von ‘Welt Online’ interviewen lassen. Wie haben die Leser die Worte des Kardinals aufgenommen? Wir werden es nie erfahren.
Älteste Darstellung Martin Luthers als Augustinermönch mit Tonsur, 1520, von Lucas Cranach dem Älteren
(kreuz.net) Der deutsche Kirchenspalter und abgefallene Ordensmann, Martin Luther († 1546), stand mit
beiden Füßen auch tief im Mittelalter.
Das erklärte der altliberale Bischof von Mainz, Karl Kardinal
Lehmann, am 31. Oktober in einem Interview mit der antikirchlichen deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’.
Der Kardinal möchte darum den Kirchenspalter nicht als „Held der Freiheit im weitesten Sinn“ bezeichnen:
„Das zeigt sein Verhalten gegenüber anderen Reformatoren, den Bauern bei ihrem Aufstand, Andersgläubigen,
zum Beispiel den Wiedertäufern, aber auch gegenüber Katholiken und Juden.“
Luthers Verhalten diesen
Gruppen gegenüber zeichnete sich durch die gleiche Intoleranz aus, die heute bei den Mächtigen in Medien
und Staat zu beobachten ist.
Auf die Frage, was Luther für ihn persönlich bedeutet, antwortet Kardinal
Lehmann: „Ich habe keine griffige Kurzformel.“
Dann liefert er die Kurzformel: „Ich sehe ihn als eine
große Gestalt der Erneuerung, als einen überaus wortgewaltigen Prediger.“
Historisch führte die Reformation
allerdings nicht zu einer Erneuerung, sondern zu einer Entkirchlichung und Entchristlichung weiter Gebiete
Europas.
Sein Luther-Lob läßt Kardinal Lehmann erwartungsgemäß nicht ohne einen dialektischen Hakensprung:
„Aber ich tue mich mit der Persönlichkeit Luthers schwer.“
Als Beispiel erwähnt er „dieses aufbrausende,
ungestüme, auch widersprüchliche Wesen“.
Der Kardinal hätte es auch bevorzugt, daß Luther „mit seinem
Mut zum Streit“ in der alten Kirche geblieben wäre.
Denn am Ende komme es auf die „Solidarität mit
der ganzen Kirche an, ja auch auf so etwas wie Gehorsam.“
Der altliberale Prälat entschuldigt sich sogleich:
„Ich weiß, daß viele anders denken.“
Die Wahrheit wird tabuisiert
Für den Kardinal ist der in den
ökumenischen Verhandlungen häufig verwendete Begriff der „versöhnte Verschiedenheit“ ein „wunderbares
Wort“.
Doch auch hier bleibt der dialektische Hakensprung des Kardinals nicht aus:
„Aber es ist auch
eine Denkfigur, die stark aus dem lutherischen Denken herkommt, weil man sagt, wir sind in den wesentlichen
Dingen eins und versöhnt, also kann man andere Dinge in ihrer Unterschiedlichkeit so stehen lassen.“
Die lutherische Lehre sage nämlich, wo recht gepredigt wird, wo die Sakramente korrekt dargereicht werden,
da ist Kirche – und das genügt dann:
„Wir Katholiken tun uns da schwerer, weil wir meinen, daß ein
gewisses Grundeinvernehmen vorhanden sein muß im fundamentalen Verständnis des kirchlichen Amtes.“
Kardinal Lehmann räumt ein, daß es bei aller Gemeinsamkeit in der Ökumene „natürlich auch einen Wettbewerb
gibt.“ Er spricht von einer „gewissen Konkurrenz“.
Dagegen lasse sich wenig einwende, „solange das ein
Wettstreit im Guten ist“.
Die Kirche hat ihren Wahrheitsanspruch vergeudet
Kardinal Lehmann wird auch
auf das fünfzigjährige Jubiläum des Zweiten Vatikanums und die Religionsfreiheit angesprochen.
„Auch
im eigenen Lager gibt es Probleme, weil die Traditionalisten meinen, wir hätten den eigenen Wahrheitsanspruch
vergeudet“ – antwortet er.
Da gelte es einiges „klarzustellen“.
Das Thema werde der Kirche aber auch
von Politikern „aufgedrängt“, welche die Frage nach dem Ort von Kirche und Religion in einer angeblich
pluralistischen Gesellschaft neu stellen wollten.
Er habe vermehrt den Eindruck, daß man die Religionsfreiheit
heute oft nur als „negative Religionsfreiheit“ – die Freiheit von Religion – versteht:
„Man darf die
positive Religionsfreiheit, die auch auf Wirken von Religion im öffentlichen Raum setzt, nicht ausblenden.“
Jüngste Stimmen aus der deutschen Abtreibungs- und Homo-Partei FDP erinnern ihn „an Positionen des 19.
Jahrhunderts“.
Da sei ein klares Gespräch fällig.
Wie kommentieren die ‘Welt-Online’-Leser das Interview
mit dem altliberalen Kardinal?
Wir werden es nie erfahren. Denn: „‘Welt’ Online hat die Kommentarfunktion
dieses Artikels geschlossen.“
Keine Frage: Die kirchenfeindlichen Medien wissen ihre Freunde in der Katholischen
Kirche zu schützen.
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84 Lesermeinungen
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#93 Soramonas 16:05:58 | Samstag, 25. Dezember 2010
Luther und die Philosophie www.geo.de/…o_magazin/55245.html Martin Luther: Prohpet der Moderne Nicht
nur eine neue Theologie begründete der Reformator, der vor 490 Jahren seine 95 Thesen veröffentlichte:
Er revolutionierte auch das Welt- und Menschenbild seiner Zeit. Im Aufbegehren gegen scheinbar ewige Gesetze,
im Zergliedern seelischer Konflikte war das Denken Martin Luthers so radikal, dass es wie ein Vorgriff
auf die umwälzenden Erkenntnisse von Psychoanalyse und Quantenphysik im 20. Jahrhundert erscheint. www.luebeck-kunterbunt.de
Porno-OttoLXXI: Langweilig – ja, das trifft auf Dich zu, Porno-Otto! Du lässt nach…kein Wortwitz, keine
Ideen…nichts! Imme nur Pornos gucken schadet Deiner Gesundheit, mein alter Sündensack, glaub’ mir!
Wie lange schon bist Du hier im Forum? Lange! Und hast nichts dazugelernt? Ignorant! Dich kann man einfach
nicht ernst nehmen!!!
#90 OttoLXXI † 00:22:22 | Sonntag, 14. November 2010
Paulchen Du bist schon ein ziemlicher Langweiler. Immer diese völlig aus der Luft gegriffenen Vermutungen,
simple und falsche Schlußfolgerungen, gewürzt mit ein paar primitiven Kraftausdrücken – gähn. Hat
Deine Mami Dir sonst nichts beigebracht? Oder der Pfarrer? Oder irgendwer, der in der Vergangenheit vielleicht
mit Dir gesprochen hat? Oder haben die gleich aufgegeben?
OttoLXXI: Haste keine Ke**e, mit der Du Atheistenäffchen Spaßi-Spaßi treiben kannst, hmh? OOoooooch,
das tut mir aber leid, mein alter Porno-Sack! Du darfst nicht von Dir auf andere User schließen, auch
nicht beim Alter, mein Alter!
#88 OttoLXXI † 00:12:23 | Sonntag, 14. November 2010
Paulchen gähn vergesslich auch noch – den Text hattest Du schon. Übrigens „notgeil“ ist nicht mein Lieblingswort –
aber es beschreibt Dein Verhalten am besten.
#86 OttoLXXI † 00:05:13 | Sonntag, 14. November 2010
Schlumpf keine Sorge, ich kenne den Depp hier schon länger. Den nimmt keiner ernst… Ich tippe auf ein
armes Männchen, Mitte bis Ende 40, der noch unter der Fuchtel von „la Mama“ steht und hier seine geheimen
Neigungen kompensiert. Wenn er nicht so schmierig wäre, könnt er einem leidtun.
#85 Schlumpf † 00:01:11 | Sonntag, 14. November 2010
Otto LXXI- nehmen sie diesen Kranken Pauli- Bub nicht ernst, der steckt übrigens auch unter den User
namen : Mister 11 bzw. Amethyst. Wenn sie den mal kennenlernen wollen, fahren sie nach Köln und besuchen
sie die gemeinde der Petrusbruderschaft, da engagiert der sich. Frage nur als was ? Als Putzfrau für
seinen gestrengen pater ? Oder als zickigerTransvestit, so wie es sich hier aufführt ? Denke, dahinter
steckt ein einsames, pickeliges wesen, das sich und die Mitmenschen haßt- so im Stil von Gollum aus herr
der ringe. Armes Pauli- Bübchen, wann wird sich diese Krankheit wohl bessern. Muß jetzt doch mal mit
dem Pater aus dieser Petrusgemeisnchaft sprechen., vielleicht hilft bei Pauli- Bübchen nur ein traditioneller
Exorzismus ?
#84 OttoLXXI † 23:58:02 | Samstag, 13. November 2010
Paulchen na bitte – reingefallen! Ich wußte doch, dass ein Stichwort genügt, und das Möchtegernschweinchen
Paul suhlt sich wieder im Dreck. Notgeil, dumm und so berechenbar…
#82 OttoLXXI † 23:48:28 | Samstag, 13. November 2010
Paulchen na Du, der sich an minderjährige Jungs ranmacht und sonst nichts drauf hat, außer Gossensprache,
Denunziantentum und weinerlicherm Selbstmitleid, wenn er mal einstecken muss. Der typische kleine, hinterhältige
Duckmäuser und notgeile Möchteauchgernemal
OttoLXXI: Ist Dir so langweilig? Wer ist hier widerlich? Du, der ständig Pornoseiten anklickt oder ich,
der den Glauben an den dreieinigen GOTT pflegt, hmh? Na…? So schwer ist die Frage doch nicht…Du alter,
hässlicher Pornoglotzer!
#80 OttoLXXI † 23:25:22 | Samstag, 13. November 2010
Mist11 das stört mich nicht im geringsten – Wiedergeburt ist Trumpf Übrigens nützt es nicht das geringste,
Texte löschen zu lassen, die darauf hinweisen, dass Du kleiner Widerling Mister Paul M 11 der Amethyst
bist – weil Du so blöd bist, Dich selbst zu verraten.
#77 Mister 11 17:33:57 | Samstag, 13. November 2010
OttoII: Als schmieriger Freund von Porno-Webseiten hat Sie das Thema selbstverständlich sofort angesprochen.
Wann hören wir von Ihnen einmal eine jugendfreie, substanzielle Äußerung? @ Febron: Thema verfehlt!
Ich sprach von Luther und folgerichtig von den lutheranischen Protestanten hier im Forum (nicht in der
Welt).
#76 OttoII † 15:25:47 | Samstag, 13. November 2010
Luther Er hat ständig seine Frau geschwängert, der Lüstling; klar, dass er die Kirche (und den wahren
Glauben) verließ! Damit war er doch fest auf dem Boden der katholischen Kirche – Poppen nur zur Fortpflanzung
und wehe es macht Spaß… Licht aus!
#75 Febron † 15:23:07 | Samstag, 13. November 2010
@Mister 11: Da werfen Sie zwei Gruppen durcheinander! „Also ein totgeiler, Nimmersatt, wie viele Protestanten
hier im Forum.“ Darf ich Sie darauf hinwiesen, dass die Mehrheit der Protestanten in Deutschhland *reformierten*
Glaubens sind, und ihre Rückführung (Reformation) zum Evangelium Johannes Calvin und Huldreich Zwingli
verdanken?
#74 Rechercheur 09:39:01 | Samstag, 13. November 2010
Stürmisch heute… Zunächst jedoch die obligatorische Recherche: Es geht offenbar um diesen Artikel
www.welt.de/…s-mancher-denkt.html auf Welt Online. Und bei der Wiedergabe haben sich allerdings ein
paar Ungenauigkeiten eingeschlichen: „Die lutherische Lehre sage nämlich, wo recht gepredigt wird, wo
die Sakramente korrekt dargereicht werden, da ist Kirche“ Die Schrift sagt: Mt 18,20: „Denn wo zwei oder
drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ Mithin wäre also wohl eher erwähnenenswert,
dass die sog. röm.-kath. Kirche da offenbar eine andere Meinung vertritt. „Wie kommentieren die ‘Welt-Online’-Leser
das Interview mit dem altliberalen Kardinal? Wir werden es nie erfahren. Denn: Welt Online hat die Kommentarfunktion
dieses Artikels geschlossen.“ Ja, das ist eine Unsitte bei Welt Online. Die Kommentarfunktion wird stets
sehr rasch, teilweise nach wenigen Stunden, geschlossen. Aber daraus zu schließen „Keine Frage: Die kirchenfeindlichen
Medien wissen ihre Freunde in der Katholischen Kirche zu schützen.“ ist nicht angebracht, da es leider
bei allen Artikeln so gehandhabt wird. Der kontroversen Diskussion wird dort nicht so breiter Raum gegeben,
weil man wohl Unflätigkeiten befürchtet, wie sie sich bei allzufreier anonymer Äußerungsmöglichkeit
leider gern einschleichen.
#73 Mister 11 02:51:39 | Samstag, 13. November 2010
Luther:Verfressener Sack, abgefallener Mönch und Spinner! Hat sich jemand ‘mal die Mühe gemacht, zu
lesen, was für’n Arsch, Martin Luther war? Er hat ständig seine Frau geschwängert, der Lüstling; klar,
dass er die Kirche (und den wahren Glauben) verließ! Zum Lebensende hin hatte er 40 Kilo zugenommen,
weil er ein verfressener, weltlicher Schmarotzer war! Also ein totgeiler, Nimmersatt, wie viele Protestanten
hier im Forum, z. B. User Tigerente!
#72 biomilch 22:51:22 | Freitag, 12. November 2010
Der geilo Luther, der große Religionsstifter … … ein Antisemit? Geht nicht, gibt’s nicht! Luther
war ein weiser mutiger Mann. Wie Jesus! (btw: auch Jesus war Antisemit – siehe Joh. 8, 44) Bitte jetzt
nicht schreiben, daß Jesus Jude war und deshalb kein Antisemit sein konnte.
Biomilch weiß schon liebe aufrechte Tigerente, was für ein Antisemit er ist, er kann es nur nicht schreiben.
Aber er darf seinen Senf hier ausbreiten und das ist die Tragik…
Das ist typisch kreuz.net es verschwinden die Autoren banaler wenn auch unappetitlicher sexueller Provokationen,
wenn aber rechtsextreme und antisemitische Tiraden ausgebreitet werden, passiert: nichts… Williamson
ich hör Dir trapsen… Widerlich !
#66 biomilch 17:04:47 | Freitag, 12. November 2010
Martin Luther hat die besten Vorschläge gemacht: 1. Erstlich, dass man ihre Synagoge mit Feuer verbrenne.
Und werfe hierzu, wer kann, Schwefel und Pech. Wer auch höllisch Feuer könnt zuwerfen, wäre auch gut …
2. Zum andern, dass man ihnen alle ihre Bücher nehme, Betbücher, Talmudisten, auch die ganze Bibel und
nicht ein Blatt ließe [oben Punkt 3] 3. Zum dritten, dass man ihnen verbiete, bei uns und in dem Unsern
öffentlich Gott zu loben, du danken, zu beten, zu lehren bei Verlust Leibes und Lebens [oben Punkt 4]
4. Zum vierten, dass ihnen verboten werde, den Namen Gottes vor unseren Ohren zu nennen; denn wir können’s
guten Gewissens nicht hören noch leiden … Sondern wer es vom Juden hört, dass er’s der Obrigkeit anzeigen
oder mit Saudreck auf ihn werfe, sofern er ihn sieht und von sich jage … (Von den Juden und ihren Lügen,
Erstausgabe Wittenberg 1543, S. 99)
#64 biomilch 16:29:50 | Freitag, 12. November 2010
Martin Luther war einfach der Beste: Hut ab: Zum anderen, dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche
und zerstöre. Denn sie treiben dasselbige drinnen, was sie in ihren Schulen treiben. Dafür mag man sie
etwa unter ein Dach oder einen Stall tun … Zum dritten, dass man ihnen nehme alle ihre Betbüchlein …
Zum vierten, dass man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren … Zum fünften,
dass man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu
schaffen, weil sie nicht Herrn noch Amtleute noch Händler oder desgleichen sind. Sie sollen daheim bleiben …
Zum sechsten, dass man … nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold und lege es beiseite
zum Verwahren. Und ist dies die Ursache, alles was sie haben (wie droben gesagt) haben sie uns gestohlen
und geraubt durch ihren Wucher. Zum siebten, dass man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die Hand
gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nasen …
Man müsste ihnen das faule Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben.
Sycamore wir haben nicht gefragt, ob JESUS christlich ist, sondern ob er katholisch war. Den Namen Christus
haben wir (die getauften Menschen) ja alle als Zuzsatznamen, dies ist uns nur nicht so bewußt. Wenn wir
schon Christus mit Zweit- oder Drittnamen heißten, sollten wir uns auch damit vereint fühlen. Der Glaube
an JESUS Christus ist die BASIS und dann kommen die Feinheiten dazu. Wenn römisch katholische Menschen
JESUS Christus am allerähnlichsten sein sollten, die Wahrscheinlichkeit ist ja groß, wenn das mit den
Marienerscheinungen stimmt, dann haben wir ja auch die größte Verantwortung. Eigentlich müßten andere
zu uns schauen und denken, „So will ich auch sein oder werden“ Die Menschen suchen ja die innere Ruhe
in der Zeit der Hektik, diese Ruhe kann man beim Beten finden, auch in der katholischen Kiirche. Das Wort
RUHE setzt man aber eher mit Buddha in Verbindung, jedenfalls kommts mir so vor. Es ist halt nicht immer
so ideal, wie wir es uns vorstellen. Wenn wir Freunde haben, verstehen die sich untereinander auch nicht
immer. Gefällt es uns, wenn wir unsere Freunde zu einer Feier einladen und die schauen sich alle nur
schief an und jeder denkt, er sei der beste Freund. Es gibt ja auch immer „den besten Freund“ und der
bekannt sich klar zu mir. Wer sich klar zu mir bekennt, bekennt sich auch zu meinen Freunden. Ich schätze
JESUS sowieso so ein, daß er bei einer großen Feier erst einmal zu denen geht, die er noch gar nicht
so gut kennt.
Martin Luther Einheit der Kirche ist Einheit in der Wahrheit. Die Einheit der Mathematik verletzt der
Mathematikerverein, der 2 x 2 = 5 duldet, nicht derjenige, der deshalb einen neuen Mathematikerverein
gründet. Wer das leugnet, muß auch die Piusbrüder verdammen. Insofern lenkt die Bezeichnung Kirchenspalter
für Luther ab: Ist seine Theologie richtig, stellte die Reformation in der Tat das her, was Reformation
bedeutet: Wiedereinrichtung der Kirche.
#59 Sycamore 00:50:23 | Freitag, 12. November 2010
Vineta (00:94) Volle Zustimmung, Vineta! Man kennt ja Lehmann als Meister der sich widersprechenden Botschaften.
Das hat der deutschen Kirche nicht gerade gut getan. Das „sic et non“ /„einerseits, andererseits“ kann
der abwägenden Rede eines Professors angemessen sein, was Lehmann war. Zum Bewußtsein eines Bekenners
und Zeugen ist er, mit manchen anderen Bischöfen, bis ins Greisenalter nicht angelangt, darum haben ihn
die deutschen Medien so lieb. Man erinnere sich: „eure Rede sei ja, ja, und nein, nein; was darüberhinaus
ist, ist vom Übel“.
Ist obigem Artikel etwa zu entnehmen, was jeder Leser erwartet, nämlich weshalb Kardinal Lehmann keinesfalls
Protestant sein möchte? Hierin geht es doch um alles mögliche, um viel Einerseits-Andererseits – nur
nicht darum, aus welchen Gründen im einzelnen Lehmann entschieden katholisch und nicht protestantisch
ist. Und wenn er meint, an der heutigen Entkirchlichung und Entchristlichung sei Luther schuld, so läßt
er damit viele zurück, die sich fragen, was Lehmann denn getan habe, um das von ihm Beklagte – zumindest
in seinem Wirkungsbereich – aufzuhalten bzw. abzuwenden, und das – warum nicht nach Luthers Rezept – durch
rechtes Predigen und korrektes Spenden der Sakramente ?
#57 Sycamore 22:43:49 | Donnerstag, 11. November 2010
@ Tourist (22:22): Ihr objektiv geschuldetes Lob, lieber Tourist! „Was wäre diese Seite nur ohne Ihre
intellektuelle Brillanz … „ Sie haben in seltsamster Art und Weise die Lage richtig erfasst, Tourist –
darf ich Sie ab jetzt „lieben Freund“ nennen? „Wir alle würden in Dummheit sterben müssen …“ Eine
wirklich tragische Perspektive, lieber Freund, die ich nicht einmal meinem ärgsten Feind wünschen würde!
„In fiebernder Gespanntheit erwarten wir die neuesten Erkenntnisse des Weltgeistes …“ Das ist ja die
richtige Einstellung, liebster Freund, wenn ich Sie so nennen darf! Ansonsten würde die Seele schlichtweg
einschlafen – was natürlich keinen akzeptablen Zustand darstellen würde, außer für wenige Unglücklichen
auf diesem Forum, bei denen es so scheint, daß sie von Geburt an im Dauerschlaf befinden, und nicht einmal
auf kreuz.net jemals aufwachen werden. Weiter so, lieber Tourist! Bleiben Sie am Ball, wie man zu sagen
pflegt! Also, noch einmal Danke, lieber Freund, für Ihre völlig gerechtfertigte Anerkennung! Es ist
ein Zeichen großer Intelligenz, die ich niemals bei Ihnen erwartet hätte. LOL
#56 Turing † 22:22:16 | Donnerstag, 11. November 2010
@Sycamore Jede seriöse ‘Geschichte der Reformation’ wird Ihrem simplistischen Denken die fehlenden Elemente
liefern, die es braucht, um zu einem ausgewogenen Urteil zu gelangen. Was wäre diese Seite nur ohne Ihre
intellektuelle Brillianz, wir alle würden in Dummheit sterben müssen. In fiebernder Gespanntheit erwarten
wir die neuesten Erkenntnisse des Weltgeistes.
#54 Junker Jörg 21:17:37 | Donnerstag, 11. November 2010
Danke Luther… Er hat wohl vielen Katholiken damals die Augen geöffnet, leider war es da schon zu spät
und die Kirchengeschichte nahm ihren bekannten Verlauf.
#53 Tigerente † 21:07:46 | Donnerstag, 11. November 2010
Danke Vogel… Jesus war weder katholisch (römisch-katholisch) noch lutherisch, noch sonst irgendwas…er
war Jesus Christus!!!! Und als solche in uns allen lebendig! Es ist wirklich unmöglich, die Lehren Jesu
Christi heute in einer einsamen Konfession zu vereinnahmen, die dann auch noch glaubt, es gäbe kein Heil
außer ihrer Lehre! Das errinnert mich wirklich an Sekten! Papst Johannes Paul II. hat richtig erkannt:„Es
gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen auf der Welt gibt!“ Und Leute wie die Pius-Brüder werfen
allen denen, die einen anderen Weg zu Gott gefunden haben, Steine in den Weg, wollen stören und spalten
und sehen nicht, dass sie selber nur von einem Fettnäpfchen ins andere stolpern! Die Freiheit eines Christenmenschen
ist die Freiheit, Jesus Christus dort zu finden, wo man ihn sucht…und man wird ihn finden, denn er ist
überall…
#52 Vogel 20:39:59 | Donnerstag, 11. November 2010
JESUS ist JESUS katholisch? Die Familie, in der JESUS aufgewachsen ist, war jüdisch. In meinen Augen
steht JESUS über den Dingen und ärgert sich wohlmöglich über uns, daß wir uns wegen irgendwelchen
unwichtigen Dingen streiten. Wo ist der Unterschied zwischen den Schriftgelehrten früher und uns heute?
Die Schriftgelehrten haben doch auch über den Büchern gesessen und waren überzeugt, alles besser zu
wissen. Sie haben ja auch alles wörtlich ausgelegt, z.B: die Ruhe am Sabatt. Einerseits finde ich es
schade, daß es zu Zeiten JESUS noch kein Fernsehen, keine Kameras und alles gegeben hat, dann hätten
wir den genauen Wortlaut von ihm, da müßten wir nicht überlegen, wie viel eigene Worte von einem Evangelisten
geschrieben worden sind. Andererseits sollen wir ja den HEILIGEN GEIST auch walten lassen, dies bekommen
wir so schon kaum hin und wenn JESUS heute täglich in den Nachrichten zu sehen wäre, würden wir uns
zwar freuen (wer weiß?), aber wir würden auch noch mehr jedes ‘Wort auf die Goldwaage legen. Dann hätte
ja der Heilige Geist überhaupt keine Chance mehr. wir sollen ja im Sinn von JESUS leben und handeln,
dies bedeutet daß wir uns zu aller erst einmal um die armen, kranken Menschen kümmern müssen, um die
Schwachen. Wer aktiv hilft, statt nur zu nörgeln, macht mehr als jemand, der zwar sich gut mit der Bibel
auskennt, aber die Füße auf den Tisch legt.
#51 Rudolfus 20:36:08 | Donnerstag, 11. November 2010
Th. Haereticus: Ich kann Ihre großartige Theologie leider nicht nachvollziehen Vermutlich müssen Sie
tatsächlich ein großer Theologe sein, wie Hans Küng und Konsorten auch, von denen sich unser Herr Jesus
Christus eine ordentliche Scheibe hätte abschneiden können, wie die Päpste. Welche Bücher der großen
Theologen müssen wir gelesen haben, um Christus zu kennen?
#50 bejorommer 19:28:51 | Donnerstag, 11. November 2010
Blechtonne – allgemein zu viel Rechthaberei Jede Religion behauptet von sich, die einzig richtige und
wahre zu sein. Welche Religion Gott und der Wahrheit wirklich näher ist, dürfte nur er ganz alleine
wissen. Alles Weitere sind Spekulationen und nicht selten unbegründete, nicht so ernst zu nehmende, Rechthabereien.
Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
#49 Blechtonne † 19:19:24 | Donnerstag, 11. November 2010
Luther war ein aufgeblasener Wichtigtuer, auf den dumme Menschen mit schwachem Glauben hereinfielen. Er
war so eine Art Schnulzenprediger. Die wahre Kirche ist die römisch-katholische.
Rudolfus – Weltmeister des Langatmigen Geschwafels Sie sind auch nicht viel besser als der komische Ruhrgebietler,
monens oder Defendor und Konsorten. Sie alle eint eines: der Hass, der aus Ihren Worten spricht. Dabei
ist aber auch die Art und der Stil bemerkenswert. Es ist leicht erkennbar, dass Sie alle mit Theologie
absolut nichts am Hut haben, denn das ist ja eine Wissenschaft, die auch Hirn erfordert. Und das geht
Ihnen allesamt ab!
#46 Sycamore 17:51:50 | Donnerstag, 11. November 2010
Turist (16:52): Die Sache der Spaltung ist, historisch gesehen, ein bißchen komplizierter, als Sie denken.
Jede seriöse ‘Geschichte der Reformation’ wird Ihrem simplistischen Denken die fehlenden Elemente liefern,
die es braucht, um zu einem ausgewogenen Urteil zu gelangen. Dies hier im Detail darzulegen, würde den
Rahmen dieses Forums sprengen.
#44 bejorommer 16:55:24 | Donnerstag, 11. November 2010
heute doch eher verständlich Wie wir doch alle wissen, war unsere kath. Kirche damals in einem miserabelen
Zustand und Martin Luther und Genossen und viele andere, konnten darin einfach nicht mehr als den Nachlaß
Christi erkennen. Jeder, der sich auch nur halbwegs unvoreingenommen informiert oder informiert hat, kennt
doch die unselige Geschichte und ich brauche sie hier nun wirklich nicht mehr zu wiederholen. Das Gewissen
des klugen, frommen, gewissenhaften und mutigen Priesters Martin Luther, und sein Verantwortungsbewußtsein
für den Nachlaß Christi haben ihn offenbar zu seinem, heute voll und ganz verständlichen Handeln getrieben.
Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
#43 Rudolfus 16:53:43 | Donnerstag, 11. November 2010
@Ulfschreiber: 2/3 der BRD-Evangelischen sollen H. B. sein? Das kann schon sein. Unstrittig ist, daß
Martin Luther der Vater der Reformation ist und für die evangelischen Deutschen allgemein ein Nationalheld
ist. Zu Ihren Angaben zur sehr kleinen evangelischen Gemeinde in Österreich (der Islam hat sie schon
überholt): Ich kann nicht glauben, daß die meisten evangelischen Österreicher H. B. sein sollen. Schauen
Sie einmal bei wikipedia.de nach. Ich bin überzeugt, daß ich die gegenteiligen Zahlen gelesen habe.
Die meisten evangelischen Österreicher sind allergrößter Wahrscheinlichkeit nach A. B. Merheitlich
evangelische Gemeinden finden sich in Österreich nur im Burgenland (ehemaliges Deutschwestungarn), die
meisten evangelischen Österreicher sind vor allem Städter und aus der Arbeiterschicht, v. a. aus Folge
des Antisozialismuskampfes der katholischen Kirche in der I. Republik, in der die Sozialdemokraten aus
der Kirche hinausgedrängt wurden. Die Evangelischen sind deshalb traditionell v. a. SPÖ- oder auch FPÖ-Wähler,
und weniger ÖVP-Anhänger. Aber die meisten evangelischen Österreicher dürften A. B. sein.
#41 Sycamore 16:32:03 | Donnerstag, 11. November 2010
@Gockeline (15:00) Wieder unlogisch gedacht, meine Liebe! Luther darf wohl, historisch gesehen, Kirchenspalter
genannt werden, UNABHÄNGIG von den Gründen, die ihn dazu geführt haben. Gerechtfertigterweise oder
ungerechtfertigterweise, gespaltet hat er allemals. Ihre übrigen Überlegungen berühren mich zu Tränen.
#39 r.ruhrgebietler 15:33:34 | Donnerstag, 11. November 2010
Gockeline: der l hmann und luther – beides kirchenspalter! luther ist schon in der hölle, l hmann wird
ihm folgen (wenn er sich nicht schnellstens bekehrt!)
@Gockeline Sie sind unbelehrbar! Ihr Religionsgründer Luther, der apostatische Mönch, war nach seinen
eigenen Angaben vom Teufel inspiriert. Wenn Sie mir nicht glauben, lesen Sie es bei Ihrem Meister selber
nach. Die Früchte seines Tuns sprechen für sich. Kirchenspaltung, Krieg, Auslieferung der Kirche an
die staatliche Autorität, was dazu führte, daß die Protestanten erst den Fürsten, dann den Nazis,
heute den linken Gutmenschen nachgelaufen sind, mit einem Wort, kein System war ihnen zu schlecht, um
sich nicht auf Kosten der Kirche ihm anzudienen. Daß er dabei einen der schlimmsten Kriege provozierte
und die deutsche Nation in zwei Teile zerriß, haben die ihn anhimmelnden Deutschnationalen in ihrem Lutherwahn
bis heute nicht kapiert. Wenn Sie und Lehmann mit seinem Anhang weiter Ihrem Luther folgen, werden Sie
alle bei dem landen, der ihm seine diabolischen Ideen gab. Bekehren Sie sich, so lange Sie noch Zeit haben!
#37 bassman 15:04:34 | Donnerstag, 11. November 2010
Nun, Professore, dann fragen wir uns doch mal, woher der Antisemitismus des Mittelalters kam? Doch nicht
etwas von der Mär vom Gottesmord? Oder sollte es doch so sein?
#36 Gockeline 15:00:19 | Donnerstag, 11. November 2010
und Kardinal Lehman hat doch recht! Wer Luther kritisiert, ihn sogar als Kirchenspalter nennen will, der
vergißt warum es zur Spaltung kam. Die Kirche war ein Sodom und Gomarrah. Ein Hurenhaus im Vatikan. Den
kleinen Mann benutzt und hart erzogen. Die Bibel ausgelegt nach eigenen Wünschen. Den kleinen Mann mit
Absicht dumm gehalten. Der hungerte um in Rom Prunkbauten zu finanzieren. Wer einmal mit Verstand nachdenkt,
was unsere Kirchen einmal gekostet haben, das der kleine Mann bezahlen mußte, dem wird heute noch schlecht.
Heute bezahlen ein paar Christen diese Bauten um sie zu erhalten, zusätzlich noch mit Steuergelder. Luther
wollte niemals eine Spaltung. Er wurde hinausgedrängt. Heute wird er für alles verantwortlich gemacht.
Geweihte Menschen sind nicht die besseren Menschen! Im gegenteil, sie werden schnell größenwahnsinnig.
Luther war eine seinem Geiste ,der Bibel und Gott schuldig. Ich wäre froh ein paar Luthers heute zu haben.
Wer hat die Bibel übersetzt damit sie weltweit gelesen werden konnte? Wer hat grundlegende Formeln übersetzt
über die Liebe? Wer hat Jesus am besten beschrieben? Nicht die Katholiken!
Das lehrt Lehmanns Lehrer im Glauben: Luthers Sieben-Punkte-Programm der „scharfen Barmherzigkeit“ zur
„Entladung von der Judenlast“ Erstlich, dass man ihre Synagoga oder Schulen mit Feuer anstecke und was
nicht brennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacken davon
sehen ewiglich. Und solches soll man tun unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe,
dass wir Christen seien … Zum anderen, dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre.
Denn sie treiben dasselbige drinnen, was sie in ihren Schulen treiben. Dafür mag man sie etwa unter ein
Dach oder einen Stall tun … Zum dritten, dass man ihnen nehme alle ihre Betbüchlein … Zum vierten,
dass man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren … Zum fünften, dass man den
Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil
sie nicht Herrn noch Amtleute noch Händler oder desgleichen sind. Sie sollen daheim bleiben … Zum sechsten,
dass man … nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold und lege es beiseite zum Verwahren.
Und ist dies die Ursache, alles was sie haben (wie droben gesagt) haben sie uns gestohlen und geraubt
durch ihren Wucher. Zum siebten, dass man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel,
Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nasen … Man müsste
ihnen das faule Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben. Summa, liebe Fürsten und Herr…
#34 Ulfschreiber † 14:57:08 | Donnerstag, 11. November 2010
@jpk: Luther mit Nimbus? Sie irren sich in Bezug auf die Einschätzung Luthers in der evangelischen Christenheit!
Eine halbe Bibliothek füllt hier die lutherkritische Literatur. Vergessen Sie nicht, daß in Deutschland
zwei Drittel der evangelischen Christen *reformierten* Glaubens sind, und theologisch die Reformierten
den Ton angeben. Nach außen hin ist bei Spitze der EKD ein Rotationsprinzip üblich (wenn auch nicht
formell festgeschrieben). Auf einen Reformierten (Professor Huber) folgte eine Lutheranerin (Bischöfin
Käßmann) und auf diese wieder ein Reformierter (Präses Schneider). In der EKD ist die VELKD zwar besonders
vertreten, aber wenig einflußreich. In der Schweiz gibt es kaum Lutheraner und keine lutherischen Landeskirchen
wie in Deutschland (Bayern, Hamburg, Nordelbien, Sachsen). In Österreich dominiert ebensfalls die evangelische
Kirche H.B. (= helvetischen Bekenntnisses = reformirt à la facon de Genève); die evangelische Kirche
A.B. (= augesburgischen Bekenntnisses = lutherisch) stellt nur etwa ein Drittel der Evangelischen in Österreich.
In den Augen vieler Reformierter sind die Lutheraner „Semi-Papisten“, zumal Luther selbst ja zeit seines
Lebens im Grunde katholisch blieb.
#33 Konrad 14:24:06 | Donnerstag, 11. November 2010
Heute, an seinem Tauf- und Namenstag, sollte man die positiven Aspekte seines Wirkens erwähnen. Er hat
den Menschen die Hl. Schrift und damit das Evangelium näher gebracht. Er hat dem damaligen Ablass-Aberglauben
ein Ende bereitet.
#32 Turing † 14:10:28 | Donnerstag, 11. November 2010
bassmann, lux Was hier teilweise gepostet wird ist in der Tat unglaublich. Wie schlimm muss deren persönliche
Situation sein, daß man zu solchen Auffassungen, zu solchem Hass kommen kann, was hat deren (Aber-)Glauben
nur aus ihnen gemacht ?
#31 Rudolfus 14:08:51 | Donnerstag, 11. November 2010
Theologicus Haereticus @ monens: „theologisch sind eine absolute Null“ Als ob es einen römischen Katholiken
kümmern würde, der die Lehre der Kirche kennt, was ein häretischer Möchtegerntheologe als „brilliante
Theologie“ erachtet, nach dem Motto „Gott offenbart die Wahrheit nur den ‘großen Denkern’“, eine Wahrheit,
die dem einfachen Volk verborgen bleiben soll. Das ist nicht das, was Christus gelehrt hat. Den Mächtigen
bleibt die Wahrheit verborgen, den Nichtmächtigen ist sie offenbar, die Kirchenmachthaber zu allen Zeiten
sind hier ein gutes Beispiel. Häretische Theologen, die auch noch stolz auf ihre „brillianten Theologien“
sind, das sind die Hochmütigen, mit denen der Hl. Geist nichts anfangen kann. Sünden gegen den Hl. Geist
können nicht vergeben werden – weil sich ein Mensch verstockt dem Hl. Geist widersetzt, und sich selbst
zur Wahrheit macht, anstatt sich für die einzige Wahrheit des Hl. Geistes zu öffnen, und jemand, der
verstockt bis zum Tod bleibt, weist Christi Liebe von sich, und wird mit der Todesstunde ins Feuer der
Hölle eingehen – auch die Hilfe Marias, der Schutzengel und der Heiligen wird von sich gestoßen, alles
verwurzelt in der beharrlichen Sünde wider den Hl. Geist, die deswegen nicht vergeben werden kann, weil
sie diese Vergebung nicht sucht.
#30 bassman 14:01:08 | Donnerstag, 11. November 2010
lux2010 du denkst noch nicht kreuzneggisch genug. Dass man homosexuellen Menschen mit Respekt begegnen
soll ist hier keine Gegenmeinung sondern allenfalls Werk des !! Und als Soße würde ich das auch nicht
ausdrücken. Soße ist lecker. Das worin die schwimmen… naja, ich weiß auch nicht. Und die Wirklichkeit
ist V2-Werk!!
#29 lux2010 13:45:47 | Donnerstag, 11. November 2010
bassmann ehrlich gesagt ist mir das schon bewusst, dennoch haben auch die hier versammelten armen verirrten
Schäfchen Anrecht darauf, dass ihnen die Gegenmeinung präsentiert wird, sie schwimmen ohnehin in ihrer
eigenen Soße und sind ähnlich wirklichkeitsfremd wie Anhänger der Moon-Sekte. Und das beginnt eben
leider nicht erst bei den schlimmsten Entgleisungen…
#28 bassman 13:30:29 | Donnerstag, 11. November 2010
lux2010 Wenn du ernsthafte, respektvolle, christliche und wahrhaftige Diskussion suchst, dann ist das
hier der denkbar schlechteste Ort. Gib mal im Suchfenster homo ein und dann Jesus. Aber nicht geschockt
sein vom Ergebnis. So weißt du, wessen Geistes Herz hier schlägt. Homo-Partei geht doch noch. Da gibt
es weit schlimmeres in den finsteren Untiefen des Forums.
#26 lux2010 13:25:02 | Donnerstag, 11. November 2010
bassmann jaja, sehr witzig, in seiner Radikalität der Abweichung von der kirchlichen Lehre geradezu protestantisch…
allerdings ist die Stellungnahme zur Homosexualität neueren Datums und auch in dem verlinkten Artikel
finde ich keine Rechtsfertigung für die in Rede stehende diskriminierende Äußerung.
#25 bassman 13:19:12 | Donnerstag, 11. November 2010
lux2010 Mit diskriminierenden Begriffen wie Homo-Partei pp. stellt er sich übrigens außerhalb der kirchlichen
Lehre Du meinst sicherlich die Lehre der Konzilssekte, der V2-Gruppe, der neugläubig Altliberalen. Diese
Lehre ist selbstverständlich zu verwerfen. Nachzulesen und nachzubeten hier www.kreuz.net/…ookentry.9049.html!!
#24 lux2010 13:15:19 | Donnerstag, 11. November 2010
es wäre einfacher über die Inhalte von hier eingestellten Interviews zu diskutieren, wenn die Autoren,
wenn sie zitieren, die einfachsten journalistischen Regeln einhalten würden, nämlich in die indirekte
Rede keine eigenen -leider auch sehr skuril-abseitige- Meinungen einzuflechten. Oder will der Autor nur
Dampf ablassen ? Mit diskriminierenden Begriffen wie Homo-Partei pp. stellt er sich übrigens außerhalb
der kirchlichen Lehre, die vorschreibt, Homosexuellen mit Respekt zu begegnen. Allerdings legt der Autor
-wie es scheint- so wie er über die Amtsträger der Kirche spricht, auf den Katholizismus ohnehin keinen
Wert mehr…warum allerdings veröffentlicht er dann in einem Forum, das sich selbst als katholisch bezeichnet ?
Handelt es sich bei dieser Bezeichnung um ein Plagiat oder ist er im falschen Forum ?
#22 Sefirot 12:22:37 | Donnerstag, 11. November 2010
Sycamore: …auch die, die möglicherweise daran leiden, werden so daran leiden wie man an einer Farce
leiden kann…Es ist kleingläubiger Mummenschanz, der nur den Glaubensphilistern säuerliche Freude bereitet…
#21 Sycamore 12:18:33 | Donnerstag, 11. November 2010
Sefirot (11:24): der Leidende Modernisteneid Man merkt förmlich, wie sehr Sie darunter leiden, obwohl
er Sie nicht einmal tangentiell berührt. Keiner leidet jedoch so sehr am katholischen Modernisteneid
als die Nichtkatholiken, und keiner am priesterlichen Zölibat als die Nichtzölibatäre. Komische Welt.
#20 Sefirot 12:17:22 | Donnerstag, 11. November 2010
jpk: Das ist immer noch viel sympathischer als die dogmatische Festlegung, die unendlichen langen Prozesse,
die zur Heiligsprechung führen und der ganze Popanz drumherum, der vom Eigentlichen meilenweit entfernt…
#19 Fundi 12:16:05 | Donnerstag, 11. November 2010
Wie „Rom“ Wenn sich Hr. Kardinal Lehmann mit Luthers Behandlung Andersgläubiger schwer tut, muß er sich
dann allerdings auch mit der Behandlung Andersgläubiger durch den Katholizismus bis in die jüngste Zeit
schwer tun…
Luther mit nimbus Es ist immer wieder erhellend, welch unantastbaren Status Luther in der evangelischen
Kirche (EKD) hat. Werden Heilige durchaus kritisiert, sowohl innerhalb der Kirche als auch – selbstverständlich
in viel größerem Maße – außerhalb, so bleibt Luther von all dem verschont. Lehre: Ein sakrosankter
Status kann sich also auch bei Leuten einstellen, die mit Heiligen absolut nichts am Hut haben.
#17 sevenup 12:06:47 | Donnerstag, 11. November 2010
Wurde… …der Herr Luther nicht zuvor vom Teufel angegriffen und heftig versucht? Vllt. hätten die
eher einen Exorzismus bei ihm durchführen sollen, dann gäbe es keine Spaltung
monens – Kurz und bündig??? Ich lach mich kaputt° Was an Ihrem Geschwafel ist kurz und bündig? Ich
weiß bei Ihren zahllosen Postings nie, was Sie eigentlich sagen wollen. Es kommt immer nur ein dummes
pseudoreligiöses Gewäsch haraus, das mit überflüssigen Links unterlegt ist. Theologisch sind Sie offenbar
eine absolute Null, Aber: Trösten Sie sich, denn Nullen haben wenigstens keine Ecken!
#15 Tchibo 11:30:13 | Donnerstag, 11. November 2010
Erich Konstantin Kammerbauer: Nicht nur das …Sie haben mit Ihren Betthasen auch Kinder gezeugt, waren
leibliche Väter von stolzen Söhnen und Töchtern die sie späterhin als Neffen mit Gütern und Kardinalstiteln
reich beschenkten und als Nichten standesgemäß unter die Haube brachten…! Aber warum soll ein Papst
nicht Vater sein, wenn er sdoch eh schon als „Heiliger Vater“ angesprochen wird…
#14 Sefirot 11:24:40 | Donnerstag, 11. November 2010
matt 3: Antimodernisteneid zum Beispiel …ob das nicht auch ein fragwürdiges Licht auf die Gelübdekultur
im kath. Milieu wirft. Du bringst es auf den Punkt, besonders wenn ich an den sogenannten Antimodernisteneid
denke… es ist einer der schlimmsten in der Eideswut der römischen Kirche!
#13 matt3 11:13:32 | Donnerstag, 11. November 2010
Jesus sagte in der Bergpredigt „Ihr habt weiter gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: ‘Du sollst keinen
falschen Eid tun und sollst Gott deinen Eid halten.’ Ich aber sage euch: Ihr sollt überhaupt nicht schwören,
weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron; noch bei der Erde, denn sie ist seiner Füße Schemel Eure
Rede sei Ja, ja, nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.“ …ob das nicht auch ein fragwürdiges
Licht auf die Gelübdekultur im kath. Milieu wirft.
Wie viele Päpste waren auch verluderte Hurer, Säufer, Fresser ?? Sogar Jesus wurde als „Säufer und
Fresser“ entgegen geschleudert. Und Ketzer wird von vielen ja auch den Päpsten nach Pius XII vorgeworfen…
Das Chaotische ist daher nicht nur ein Privileg der Evangelischen. Der Weckruf durch Luther hat, wie einige
Vorschreiber schon anmerkten, die Kirche weiter gebracht, so wie auch einige Impulse der Piusbruderschaft.
Die Kirche ist also lernfähig, Fehler zu korrigieren.
#9 monens 10:50:55 | Donnerstag, 11. November 2010
Kurz und bündig ! Luther „einer von uns?“; das beharrliche Leugnen von Glaubenswahrheiten schliesst aus
der Gemeinschaft der Gläubigen aus www.razyboard.com/…07698-5977298-0.html Die Feindschaft zur Kirche
kommt der Feindschaft zur Wahrheit Jesus Christus gleich www.razyboard.com/…07888-5973405-0.html Und
nein danke; niemals auch nur ein Jota von „Luthers Errungenschaften“ für die eine heilige katholische
und apostolische Kirche andenken; das protestantische Chaos spricht für sich www.razyboard.com/…07914-5892625-0.html
Sog. „Frauenordination“ innerhalb der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche ist e n d g
ü l t i g vom Tisch, per päpstlichen Erlass ( P. Joh. Paul II); Zuwiderhandlungen führen zur sofortigen
Exkommunikation www.razyboard.com/…07698-5964009-0.html Ebenso wird der für die Kirche grosse Segen
des Zölibates erhalten bleiben www.razyboard.com/…07887-5829722-0.html daran wird auch der zeitgeisthofierte
häretische lutherische Nachlass nichts ändern !
#8 Botschafter 10:48:03 | Donnerstag, 11. November 2010
Alle Gelübde gebrochen Luther hatte alle seine abgegebenen Gelübde gebrochen! Das schleckt seine „wortgewalltige“
Predigerei nicht weg. Alles nur Rechtfertigungsversuche seiner Sünden!!!!!
solche moderaten Erscheinungen… wie Lehmann sind mir immerhin lieber als blindwütige Eiferer und Hetzer,
die meinen sie hätten die Wahrheit mit Löffel gefressen.
#6 Sefirot 10:29:37 | Donnerstag, 11. November 2010
Wäre Luther nicht wortgewaltig aufgestanden, würde es die katholische Kirche heute nicht mehr geben.
Durch Luther und nur durch ihn, kam es zu den zögerlichen Reformen des tridentinischen Konzils und zur
mehr als fragwürdigen Gegenreformation. Immerhin ist damit das katholische Kirchentum reformiert worden…und
das war ganz gut so. Auch wenn Luther mit der Organisation Kirche im herkömmlichen Sinn den Bruch vollzogen
hat, ist er dennoch getaufter Christ geblieben, ebenso katholischer Priester. Beides bewirkt nach der
Lehre der Kirche beim jeweiligen Menschen ein unauslöschliches Merkmal. Schon deshalb ist es völlig
korrekt, zu behaupten: Luther war und ist einer von uns!!! Katholiken sollten ihn nicht aus der Kirche
schieben. Sein Vorbild wird für die heutige Kirche noch bei vielen Entscheidungen bitter notwendig sein,
um Reformen wie Frauenpriestertum und Priesterheirat mutig und beherzt anzugehen und umzusetzen, damit
die Kirche auch in Zukunft nicht in die Bedeutunglosigkeit einer kleinen Minderheit absinkt. Dies auch
im Hinblick darauf, dass die Tage der Volkskirche längst gezählt, gewogen und längst schon geteilt
sind…!
bejorommer: …wo wäre unsere kath. Kirche wohl gelandet, hätte es diesen großen, mutigen Priester
nicht gegeben. Sie wäre im sechzehnten Jahrhundert bereits dort gelandet, wo sie heute steht. Und das
mit Recht. Es war, für die katholische Hierarchie, sicher eine sehr schmerzhafte Amputation, die da vorgenommen
wurde und die die sancta ecclesia die Hälfte von Macht und Menschen gekostet hat, aber ohne diesen Schnitt
wäre sie bereits seit ein paar Jahrhunderten zur bedeutungslosen Sekte eingedampft worden. Erst Luthers
Widerspruch hat die verfettete Kirche wieder zum Kämpfer gemacht.
Der abscheulichste Häresiarch, den die Hölle je ausgespien hat! Daß Herr Berens als einfältiger, nicht
denkender Protestant von diesem verluderten Hurer, Säufer, Fresser und Ketzer schwärmt, ist kein Wunder.
Gehen Sie in seine Sekte, Sie werden dort alles vorfinden, was ihr vom katholischen Glauben abgefallenes
Herz begehrt! Aber vergessen Sie nicht: Lutherisch mag gut leben sein, aber katholisch ist gut sterben,
und wer zuletzt lacht, lacht am besten!
#1 bejorommer 09:56:19 | Donnerstag, 11. November 2010
Ja, wo wohl Martin Luther war sicherlich ein großer Gottesgesandter und wo wäre unsere kath. Kirche
wohl gelandet, hätte es diesen großen, mutigen Priester nicht gegeben. Josef Berens (als einfacher,
selbt denkender Katholik