(kreuz.net) „Zwischen dem Denken der Priesterbruderschaft St. Pius X. und dem Denken von Papst Benedikt
XVI. bestehen fundamentale Unterschiede.“ Das erklärte Pater Franz Prosinger in einem Beitrag für das
katholische Portal ‘kath-info.de’.
Pater Prosinger ist ein ehemaliges Mitglied der Piusbruderschaft.
Heute gehört er zur altgläubigen Priesterbruderschaft Sankt Petrus.
Er stößt sich daran, daß die
deutsche Pius-Webseite eine Aussage des Papstes bei einem interreligiösen Treffen in England kritisiert
hat.
Der Papst forderte bei dem Treffen, daß sich die Religionen „Seite an Seite“ für das Wohl der
Gesellschaft einsetzen sollten.
Bezweifeln die Piusbrüder, daß es eine natürliche Gotteserkenntnis
gibt?
Pater Prosinger stellt fest, daß der Mensch nach dem Sündenfall in der Fähigkeit, Gott in seiner
Schöpfung und in seiner außerordentlichen Offenbarung zu erkennen, zwar beeinträchtigt, aber nicht
grundsätzlich beraubt sei.
Darum würden das Zweite Vatikanum und besonders Papst Benedikt XVI. von
der menschlichen Vernunft reden, die sich „durch ihre Offenheit und Hinneigung zur Gotteserkenntnis“ auszeichnet.
Diese Offenheit der menschlichen Vernunft für Gott – wie sie auch der ‘Katechismus der Katholischen
Kirche’ vertritt – werde nicht nur von den liberalen Rationalisten des 19. Jahrhunderts, sondern auch
von den Jansenisten geleugnet.
Der Jansenismus war eine religiöse und später politische Bewegung des
17. und 18. Jahrhunderts in Frankreich, der es zunächst um die Stellung der göttlichen Gnade ging.
Pater Prosinger scheint dagegen unter Jansenismus eine Bewegung zu verstehen, die erkenntnistheoretisch
eine strenge Trennung von Natur und Übernatur postuliert.
Doch was der Pater Jansenismus nennt, ist
eher eine Art von Fideismus, der die übernatürliche Offenbarung als einzige Quelle des Glaubens und
letztlich als Ursprung allen Wissens betrachtet.
Entsprechend formuliert er: „Der Jansenismus argumentiert
in dem sogenannten Bereich der Natur rationalistisch, im Bereich des Glaubens, der sogenannten Übernatur,
fideistisch.“
Dann fügt der Pater hinzu: „Unser Philosophieprofessor im Seminar der Priesterbruderschaft
St. Pius X., Abbé Richard Williamson, vertrat diese Position in Reinkultur.“
Bei den anderen Religionen
geht es gerade nicht um die natürliche Gotteserkenntnis
Unter dieser Voraussetzung könne man angeblich
nicht nachvollziehen, „wie sich die Erkenntnis und das Bekenntnis Jesu Christi als der Fülle der Wahrheit
verbinden kann mit der Anerkenntnis religiöser Wahrheiten und Überzeugungen in anderen Religionen“ –
erklärt Pater Prosinger.
Er versucht die Piusbruderschaft in die fideistische Ecke zu drängen:
„Wenn
die menschliche Vernunft für den übernatürlichen Bereich unzuständig wäre und im Bereich der Religion
nur der Glaube als Gehorsam gegenüber außerordentlichen göttlichen Bezeugungen zuständig wäre, dann
wären andere Religionen nur Bezeugungen dämonischen Trugs.“
Der Pater übersieht, daß die falschen
Religionen sich gerade nicht auf die menschliche Vernunft, sondern auf angebliche Offenbarungen beziehen.
Auf die daraus resultierende scharfe Ablehnung der fremden Kulte im Neuen Testament – insbesondere durch
den Heiligen Paulus – geht er ebenfalls nicht ein.
Statt dessen wird er unsachlich: „Schwarz-weiß-Denken
und Weltverschwörungstheorien sind die Folge.“
Und: „Die jansenistische Forderung an die staatliche
Autorität, jegliche Bezeugung anderer religiösen Überzeugungen zu sanktionieren, und auch die Ablehnung
der Erklärung über die Religionsfreiheit, wird somit verständlich, wie auch die Kritik an Papst Benedikt
XVI., dem »Anwalt der Vernunft«.“
Auf welche „jansenistische Forderung“ sich Pater Prosinger historisch
bezieht, ist rätselhaft.
Taktische Argumente
Der Geistliche verteidigt den Papst: In einer vom „sogenannten
wissenschaftlichen Positivismus geprägten Welt Großbritanniens“ sei es durchaus sinnvoll, die Wahrheit
Christi und seiner Kirche mit vernünftigen Argumenten zu bezeugen und die gemeinsame Verantwortung aller
Religionen gegenüber einer areligiösen Welt hervorzuheben.
Als Beispiel nennt der Pater den Islam:
„Wäre der Islam nur ein Teufelswerk und nicht – nach den Worten des Zweiten Vatikanums – Ausdruck des
Glaubens an den einen wahren Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde, den gerechten und allbarmherzigen
Richter, seiner Anbetung etc. – vergleiche ‘Nostra Aetate’ Nr. 3 –, dann wäre ja ein Atheist besser daran
als ein vermeintlicher Götzenanbeter.“
Im Sinne des Zweiten Vatikanums dürfe auch der Papst sagen,
„daß wir mit den Moslems und anderen Religionen gegenüber der atheistischen Ideologie »Seite an Seite«
stehen“.
Außerdem habe er es nicht unterlassen, Jesus Christus als den Weg, die Wahrheit und das Leben
zu verkünden.
Pater Prosinger erwähnt, daß Johannes Paul II. in Assisi in seiner Ansprache vor den
Vertretern der verschiedenen Religionen die Rede des Heiligen Petrus vor dem Hohen Rat zitierte:
„Es
ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den sie das Heil erlangen könnten
(Apg 4,12), als der Name Jesu Christi.“
Daß die Assisi-Treffen in der Öffentlichkeit und in der kirchlichen
Praxis eine ganz andere Botschaft vermittelten, steht auf einem anderen Blatt.
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61 Lesermeinungen
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An Rückkehr-Ökumene Verzeihen Sie, dass ich erst jetzt auf Ihre Rückfrage aufmerksam geworden bin.
Leider handelt es sich bei dem Dostojewski-Wort um eine Zitierung aus einer Sekundärquelle: Manfred Lütz
(2007): Gott – Eine kleine Geschichte des Größten, Pattloch. Auch die Fundstelle habe ich im Moment
nicht parat. Zur Einschränkung: Es ging in dem Kapitel um den Gott der Philosophen oder um den der Atheisten.
#72 Leo Miles 17:03:23 | Sonntag, 14. November 2010
@lux2010 V2 lehrt also den Beistand durch den Heiligen Geist? Warum sagt es dann, daß auch die anderen
„Religionen“ Wege des Heils seien? Dann haben die also auch den Beistand des Heiligen Geistes? Warum darf
dann nicht auch die Piusbruderschaft an diesem All-„Heil“ teilhaben? V2 lehrt uns die tatsächliche und
wesenhafte Gegenwart Christi im Allerheiligsten Sakrament des Altares? Wie kann es dann im V2-Bereich
zu so einer Fladenbrotposse wie in Linz kommen? Warum wird dann die Hostie unbußfertigen Ehebrechern
und öffentlich bekennenden Homos gereicht? Die Piusbruderschaft begeht eine „Schändung der Kommunion“?
Ja was ist dann die Fladenbrotaktion? Eine Glorifizierung der Kommunion? Wenn V2 angeblich die Glaubenswahrheiten
über die heilige Eucharistie ihren Gläubigen lehrt, warum wissen dann Empfänger der Erstkommunion meist
nicht bescheid, um was es geht? Warum kommen sie nach der Erstkommunion nicht mehr wieder? Warum wollen
sie nur Geschenke von den Großeltern, anstatt das größte Geschenk, das sie aus der Hand des Priesters
empfangen? Wenn die V2-Priester alle an die Verwandlung in den Leib des Herrn glauben, warum gehen sie
dann so schändlich damit um? Warum verbietet bzw bekämpft die V2-Führung nicht solche Schändlichkeiten?
Das Böse ist nun also die Piusbruderschaft? Warum? Weil sie bei den Schändlichkeiten nicht mitmachen?
Weil sie an die tatsächliche und wesenhafte Gegenwart Christi in der gewandelten Hostie glauben? Weil
sie auf die Dogmen beharren? Wo ist das Problem?
Herr Miles Es ist falsch, dass V 2 diese Dogmen aufgegeben hat. Dies aber behaupten und lehren Sie beharrlich.
Sie sind daher Irrlehrer und Herätiker. So, nun muss ich aber in die Messe.
#70 Leo Miles 09:53:51 | Sonntag, 14. November 2010
@lux2010 Nochmals: Ein Häretiker ist jemand, der eine oder mehrere Glaubenswahrheiten verwirft und andere
in die Irre führen will. Das Dogma über die heilige Kommunion sagt, daß Jesus in der gewandelten Hostie
tatsächlich gegenwärtig ist. Das glaube ich. Über den Beistand des Heiligen Geistes lehrt die Kirche:
Wenn eine Glaubenswahrheit vom kirchlichen Lehramt verkündet wird, dann ist diese Glaubenswahrheit vom
Heiligen Geist eingegeben uns somit von allen zu glauben. Auch das glaube ich. Ich schände also die Kommunion
nicht. Aber V2 hat beide Dogmen verworfen. V2 glaubt selbst gar nicht an den lebendigen Beistand des lebendigen
Gottes und schon gar nicht an die tatsächliche und wesenhafte Gegenwart Christi in der heiligen Eucharistie.
Über diese Schändung sagt Paulus: „Wer den Leib des Herrn nicht von gewöhnlicher Speise unterscheidet,
ißt sich das Gericht“. Das trifft wohl eher auf V2 und dessen Praktiken zu. Man erinnere sich da nur
an die Linzer Fladenbrotposse…
Sie bestätigen meinen Kommentar im vollen Umfang. Wahrscheinlich machen Sie sich nun auf, um die heilige
Kommunion als Herätiker zu schänden und essen Christus zum Gericht. Traurig !
#68 Leo Miles 09:11:26 | Sonntag, 14. November 2010
@lux2010 der Heilige Geist sorgt dafür, dass die Katholische Kirche im wahren Glauben bleibt Richtig.
Aber das heißt nicht, daß alle Kleriker immer bei allen Dingen recht haben oder bei allen Belangen unfehlbar
wären. Was war z.B. mit dem Arianismus? Der Großteil der Kirche ist zu dieser Häresie abgefallen. Heute
ist es V2, das die meisten Katholiken korrumpiert. Zweifeln Sie dies an, sind Sie wie alle Pius-Brüder
und andere Schismatiker Häretiker Es gibt kein Dogma, das aussagen würde, daß alle Kleriker bei allen
Belangen unfehlbar seien. Ich zweifle also kein Dogma an. Ein Häretiker ist jemand, der eine oder mehrere
Glaubenswahrheiten leugnet oder verdreht. Das trifft auf V2 aber nicht auf die Piusbruderschaft zu. unverdiente
Chance auf Rückkehr in den Schoß der wahren Kirche Der Schoß der wahren Kirche ist dort, wo der wahre
Glaube mit allen seinen Dogmen ist, also nicht bei V2, sondern bei der Piusbruderschaft. Wenn ein Bischof
heute sagt, daß Jesus nicht zur Vergebung der Sünden gestorben sei, und dieser Bischof nicht vom Papst
entlassen bzw zumindest gemaßregelt wird, dann ist V2 eine abgefallene, häretische Institution, noch
weit schlimmer als die Arianer. Jeder Katholik, der V 2 nicht anerkennt steht außerhalb der Katholischen
Kirche, vertritt er dies öffentlich so ist er exkommuniziert Sozusagen exkommuniziert von den Exkommunizierten
? So wie Minus mal Minus ist Plus . V2 ist ein Werk des Teufels und seines Fußvolkes. Wer möchte denn
da dazugehören?
Werter Herr Miles die Sache ist eigentlich recht einfach: der Heilige Geist sorgt dafür, dass die Katholische
Kirche im wahren Glauben bleibt. Dies hat er nun mehr als 2000 Jahre getan. Er wird es weiter tun. Zweifeln
Sie dies an, sind Sie wie alle Pius-Brüder und andere Schismatiker Häretiker. Der Heilige Geist hat
Papst Benedikt XVI offenbar eingegeben durch seine Rücknahme der Exkommunikation den Pius-Brüdern eine
(wenn man einmal die von Ihnen zitierten Aussprüche Jesu ernst nimmt) unverdiente Chance auf Rückkehr
in den Schoß der wahren Kirche gegeben, so sie denn V 2 anerkennen. Er hat dies sogar um den Preis getan,
viele treue Katholiken vor den Kopf zu stoßen. Es ist in der Heiligen Katholischen und Christus treuen
Kirche auf viel Unverständnis und Befremden gestoßen. Jeder Katholik, der V 2 nicht anerkennt steht
außerhalb der Katholischen Kirche, vertritt er dies öffentlich so ist er exkommuniziert. Welche Diskussionsgrundlage
sehen Sie also für Ihre Thesen ?
#64 Leo Miles 20:30:16 | Samstag, 13. November 2010
Zusatz die gemeinsame Verantwortung aller Religionen gegenüber einer areligiösen Welt Auffallend ist
das notorische Übergreifen auf die anderen „Religionen“. Es ist offensichtlich, daß es sich hier nur
um ein Ablenkungsmanöver handelt, ob bewußt oder unbewußt. Abgesehen von der Beschäftigung mit den
anderen „Religionen“, zeugt es doch von einer enormen Naivität, zu glauben, daß V2 gegen die so genannte
„areligiöse Welt“, also den Westen und dessen geistige Anhängsel, stehen würde. V2 ist wie „Aufklärung“,
„Demokratie“, „Selbstverwirklichung“ nur ein weiterer Steigbügelhalter dieser „areligiösen Welt“. Wer
ernsthaft meint, V2 wäre ein Bollwerk dagegen, hat nun wirklich nichts begriffen. Man kann Bischof Williamson
bzw die Piusbruderschaft mögen oder auch nicht. Aber sich statt dessen für V2 stark zu machen und zu
postulieren, daß es sich bei V2 um eine „Front gegen die areligiöse Welt“ handeln würde, bedeutet die
Verabschiedung von der vielgepriesenen menschlichen Vernunft. Da bleibt nur die Frage: Was für einen
Sinn hat eigentlich die Petrusbruderschaft? Ist sie nur noch eine V2-Kompanie? Aber man sieht hier schön,
daß der Verlust der übernatürlichen Einsicht doch erhebliche negative Auswirkungen auf die natürliche
Vernunft hat…
#62 Leo Miles 17:15:08 | Samstag, 13. November 2010
@P. Prosinger die gemeinsame Verantwortung aller Religionen gegenüber einer areligiösen Welt 1. Jesus
sagt: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich. Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.“ An anderer
Stelle: „Der Weg ins Heil ist schmal, der Weg ins Verderben ist breit.“ Es hilft also der jeweiligen Seele
nicht, ob sie nun als „Buddhist“ oder „Moslem“ oder „Atheist“ womöglich in die Hölle fährt. 2. Es gibt
in Wahrheit keine „areligiöse Welt“. Jesus sagt: „Nun herrscht der Fürst der Welt“, also Satan. Jesus
sagt nirgends: Es herrsche Atheismus. Er sagt: „Werde ich bei meiner Wiederkehr noch (christlichen) Glauben
finden?“ Er sagt aber nicht: Wahrscheinlich sind alle Atheisten. Auch in der westlichen, scheinbar atheistischen
Welt, herrscht ein Glaube, herrscht eine Quasi- bzw Ersatzreligion, die alle glauben müssen oder verfolgt
und ausgegrenzt werden. Dieser Ersatzreligion ist P. Prosinger scheinbar auch verfallen bzw befindet sich
auf dem Weg dahin. „daß wir mit den Moslems und anderen Religionen gegenüber der atheistischen Ideologie
»Seite an Seite« stehen“ Für V2 stimmt das. Denn V2 ist nicht die Religion Jesu Christi. V2 ist ein
Teil des Lügenhauses des „Fürsten der Welt“. Somit steht V2 freilich mit den anderen Lügen Seite an
Seite. Aber für die röm-kath Kirche kann das nicht gelten. Wenn Jesus die Wahrheit und das Leben ist,
dann kann es nicht zugleich der Islam sein, der doch sagt, Jesus ist nicht Sohn Gottes. Somit sagt der
Islam: die Christen lügen. Das sind Ihre Freunde…
Lorenz: Wo sagt das Dostojewski? Sie hatten von Dostojewski zitiert: „Der vollkommene Unglaube ist die
vorletzte Stufe jener Leiter, deren letzte der vollkommene Glaube ist.“ Ich wäre Ihnen sehr dankbar,
wenn Sie mir sagen könnten, wo diese Aussage zu finden ist. Dieses Zitat richtet sich auch gegen die
elende Elemente-Ekklesiologie des Pastoralkonzils. derzufolge man sozusagen additiv durch Hinzunahme immer
weiterer Glaubenselemente zum wahren Glauben gelangt. Dieser Fehlvorstellung liegt die unausgesprochene
Annahme zugrunde, dass der Glaube teilbar ist und daran hängt der ganze pastoralkonziliare Ökumenismus
mit seiner Ideologie von unvollkommener Gemeinschaft mit den schismatischen und häretischen Gemeinschaften.
Diesem „quantitativ versuddelten Denken“ wehrt das Zitat und bringt zum Ausdruck, dass es sich beim Glauben
um ein 0-1-Gesetz handelt, um ein Entweder-Oder.
Pater Prosinger und das Schwiegertochter-Problem In obigem Artikel, den kreuz.net nur im Auszug gebracht
hat, sagt Pater Prosinger: „Professor Spaemann formulierte … eine ganz praktische Konsequenz: es sei
ihm eine Moslema als Schwiegertochter lieber als eine Atheistin. Frage an die Priesterbruderschaft St.
Pius X.: Stimmt die praktische Konsequenz Spaemanns oder nicht?“ Ich würde antworten: „Nein, Professor
Spaemann hat nicht recht, denn es kommt wesentlich auf die menschlichen Qualitäten der Schwiegertochter
an. Es müsste doch ein herzloser und engstirniger Vater sein, der seinem Sohn lieber eine Muslima wünscht,
die ein „Ehe-Teufel“ (Joseph Haydn) ist als eine sympathische und gütige Atheistin. (Natürlich gibt
es auch den Fall einer sympathischen und gütigen Muslima und einem atheistischen „Ehe-Teufel“) Spaemann
hat meiner Ansicht nach selbst dann nicht recht, wenn es sich um dieselbe Person handeln würde, die Muslima
oder Atheistin wäre. Dann käme es immer noch darauf an, wie sie ihre Religion bzw. Anti-Religion lebt.
Eine Atheistin lässt sich u. U. leichter zum wahren Glauben bekehren als eine „Beton-Muslima“. Kurzum:
Die Frage von Pater Prosinger ist ohne umfassende weitere Informationen nicht sinnvoll beantwortbar.
#52 al-Muschrik 08:02:06 | Freitag, 12. November 2010
Lorenz – Prof. Rempremmerding – Guiseppe Lorenz: Der vollkommene Unglaube ist die vorletzte Stufe jener
Leiter, deren letzte der vollkommene Glaube ist. Wo schreibt er dies? Ich dachte immer, ich kennte wirklich
alles von ihm. Ein provozierender Gedanke. Prof Rempremmerding: Armer Pater Prosinger! Ich stimme Ihnen
uneingeschränkt zu. Es gibt so vieles Gute in der Petrusbruderschaft, soviel gläubige Priester, aber
die Anerkennung des Räuberkonzils korrumpiert sie völlig. Als ich noch innerhalb der römisch kommunistischen
Kirche auf der Suche nach dem wahren Glauben war, trotz des Schocks mit dem Koranküssenden Woityla („Ein
Hund hat stets das Maul im Drecke stecken.“), schaute ich hoffnungsfroh auf die Petrusbruderschaft. Und
dabei stieß ich auf einen Artikel von Pater Recktenwald, worin er bewies, daß der Gott der Bibel mit
dem des Korans identisch sei. Beweisführung: Da von beiden Göttern gesagt werde, daß sie die einzigen
seien, müßten sie identisch sein, da es nur einen einzigen Gott geben könne. Dieser Schwachsinn hat
mich sofort von solchen Hoffnungen kuriert. Guiseppe: Wo ist da die Liebe ggü. dem Andersdenkenden? Als
Andersdenkende respektiert werden möchten heute vor allem Menschen, die jeglichen Anfangsverdacht, sie
könnten in irgendeinem Sinne Denkende genannt werden, schon im Keime ersticken. Sie sind in der Regel
„Gleichmeinende“, die sich genau jene Meinungen zugelegt haben, die gerade im Schwange sind und die sich
vor allem darüber empören, daß sich manche der Gleichschaltung entzogen haben.
@Rückkehr-Ökumene: Deutungsversuche! „ Wir Christen und Moslems als Gläubige und Menschen haben viele
Gemeinsamkeiten …Wir glauben an denselben einzigen Gott.“(JPII) Aus welchen Beweggründen redet man
so? 1) Weil man Angst hat vor der gefährlichen Lehre eines aggressiven, haßerfüllten Islam und hofft,
ihn so zur Sanftmut verführen zu können? 2) Weil man meint, in der zweifelsfrei überlegenen Position
zu sein und das Interesse der Islamanhänger fürs Christentum wecken zu können, indem man sich ihnen –
die eigenen Überzeugungen versteckend- anbiedert? 3) Weil man meint, die Menschen seien als Gottesgeschöpfe
in ihrem So-Sein und in ihren Überzeugungen letztlich alle von Gott geliebt – und insofern alle Brüder-
so daß letztlich keine noch so ausgeklügelte Missionsarbeit sie umstimmen könne, von einigen Ausnahmen
abgesehen als Folge von göttlicher Gnade und nicht menschlicher Anstrengung? 4) usw.- denn nun fallen
mir gleich die Augen zu!
@E.K.Kammerbauer Hat ihn etwa Williamson damals nicht immer wieder ermahnt, er solle doch mal aufpassen?
Das hat man nun davon! Nur die Hälfte verstanden, abers Maul voll nehmen!
Sehe ich das richtig, dass ein ehemaliger Piusbruder nun Petrusbruder ist und ausplaudert, was ihm sein
ehemaliger Philosophieprofessor (Philosophie, also Liebe zur Weiheit), der allseits bekannte Bischof Williamson,
unschöne Dinge gelehrt hat. Dieser Bruder ist ja immer noch altgläubig. Und nun kritisiert er die Piusbrüder.
Ja darf man denn das? Kritik? An den Piusbrüdern? Das ist eine Unverschämtheit. Wenn jemand kritisiert,
sind das doch die Piusbrüder. DIE kritisieren! Sie werden aber nicht kritisiert! Ein Petrusbruder; ja
was ist denn das genau. Ist das denn ein vollwertiger Katholik? Oder ist er mit der Anerkennung des Papstes
Halbkatholik oder Viertelkatholik geworden? Er ist zum Verzweifeln! Petrusbruderschaft oder Piusbruderschaft.
Das ist doch hier eine Frage. Sind sie denn beide im Besitz der Wahrheit? Oder nur einer? Aber wer? Und
von welcher Wahrheit? Kann da mal ein Schlichter eingesetzt werden? Oder wird die Piusbruderschaft bald
zur Petrusbruderschaft II ?
#48 Dupak 23:17:31 | Donnerstag, 11. November 2010
@Rückkehr-Ökumene Die alttestamentliche Offenbarung kann nicht im Nachhinein falsch werden, unabhängig
von der Frage, wie weit die explizite Leugnung neutestamentlich geoffenbarter Glaubenswahrheiten den unvollständigen
Gottesbegriff des Alten Bundes in einen irrigen mutieren. Das ist ja der Grund, warum die Katholiken das
Alte Testament als Gottes Wort beibehalten haben. Aber mit kann keiner sagen, dass man das Alte Testament
annehmen kann ohne Jesus Christus anzunehmen, auf den das Alte Testament ja gerichtet ist. Das Problem
ist nicht, dass seitens der Juden das Alte Testament nicht hochgehalten würde, das Problem ist, dass
sie es nicht verstehen. Damit geht Recktenwalds Argumentation ins Leere.
#46 Turing † 22:43:24 | Donnerstag, 11. November 2010
@Reife Das werden Sie wohl wenig Erfolg haben, hier gibts nur greise Geiferer und die sind allesamt stockschwul,
auch wenn sie immer nur auf andre zeigen.
#42 Junker Jörg 21:12:35 | Donnerstag, 11. November 2010
Alkohol Manchmal ist es wirklich besser, etwas zu trinken, damit man hier das Kirchenlatein versteht.
Leider trinke ich in der Regel kein Alkohol. Prost
Schluss Seltsamerweise kommt Pater Recktenwald zwar auf das Problem zu sprechen, „wie weit die explizite
Leugnung neutestamentlich geoffenbarter Glaubenswahrheiten den unvollständigen Gottesbegriff des Alten
Bundes in einen irrigen mutiert“, er löst es aber nicht, sondern bemerkt lediglich, daß dieses Problem
unabhängig von der alttestamentlichen Offenbarung ist; das ist zwar richtig, geht aber an der anstehenden
Problematik vorbei. So gelangt er schließlich zu der irrigen Ansicht: „Folglich ist ein wahrer Gottesbegriff
[auch nach der Offenbarung durch Christus] ohne den Glauben an Jesus Christus möglich.“ Übrigens zeigt
sich an der Argumentation von Pater Recktenwald, daß er bezüglich dieser Problematik in der additistischen
Denkweise befangen ist. Die Offenbarung durch Christus betrifft nämlich den Glauben als Ganzes. Man darf
also nicht so tun, als käme durch Seine Lehre zum alttestamentlichen Glauben nur noch etwas in additiver
Weise hinzu. Es ist eben nicht so, daß der unvollständige Gottesbegriff des Judentums durch die Offenbarung
bloß ergänzt wird. Vielmehr bestimmt die durch Christus ermöglichte begriffliche Weiterbestimmung des
Schöpfergottes, diesen als einen Gott, der in drei Personen existiert, und wer das leugnet, wie das Judentum,
der verliert infolge dieser Leugnung den Begriff des wahren Schöpfergottes. –
#40 Junker Jörg 21:06:39 | Donnerstag, 11. November 2010
VERSTAND da ist wahrscheinlich ein Grundproblem, da das Konzil ausdrücklich auf den freien Willen des
Menschen eingeht. Dieses selbsständige Denken ist wohl für viele ein hier ein Problem, sie können bloß
das nachplappern was vorgegeben ist – für neue Ansätze sind sie nicht offen und haben wahrscheinlich
angst wenn etwas sie aufgegeben müssen, dann bricht für sie gleich das ganze Glaubensgerüst zusammen.
Arme und kleingläubige Kreaturen sind das, die von Gottes Güte und Barmherzigkeit noch nie wirklich
etwas erfahren haben.
1. Fortsetzung Entscheidend dabei ist, daß dieses eingeschränkte Glaubenswissen für die richtige begriffliche
Weiterbestimmung Gottes offen war, die durch die Offenbarung von Christus ermöglicht wurde. Dadurch,
daß die Juden Christus nicht als den Sohn Gottes anerkannten, bewahrten sie ab diesem Zeitpunkt nicht
mehr den wahren Glauben, was insbesondere folgende Stellen aus dem Johannesevangelium zum Ausdruck bringen:.
–„Und Sein [ des Vaters] Wort habt ihr nicht in euch bewahrt, weil ihr dem nicht glaubt, den jener [der
Vater] gesandt hat“ (Joh 5,38). –„Ihr kennt weder Mich noch meinen Vater; würdet ihr Mich kennen, würdet
ihr auch Meinen Vater kennen“ (Joh 8,19). Pointiert ausgedrückt könnte man sagen: Vor dem Auftreten
von Christus sagt das Judentum: „Es gibt einen einzigen Gott, welcher der Schöpfer des Himmels und der
Erde ist“, was stimmt. Nach dem Auftreten von Christus sagt es: „Es gibt einen einzigen Gott, welcher
der Schöpfer des Himmels und der Erde ist, und dieser Gott hat keinen Sohn, der in Jesus, dem Sohn Mariens,
Mensch geworden ist“ und das ist natürlich falsch. Die falsche Weiterbestimmung des Schöpfergottes erzeugt
einen falschen Gottesbegriff und deshalb hat das Judentum den Glauben an den wahren Gott seit Christus
nicht bewahrt. Seltsamerweise kommt Pater Recktenwald zwar auf das Problem zu sprechen, „wie weit die
explizite Leugnung neutestamentlich geoffenbarter Glaubenswahrheiten den unvollständigen Gottesbegriff
des Alten Bundes in einen irrigen mutiert“, er löst
#37 Tigerente † 21:01:34 | Donnerstag, 11. November 2010
@kraut So ein Programm, von Dilettanten erstellt? Oh!Sie haben sich also mit der Internet-Seite der Pius-Bruderschaft
beschäftigt? Gut! Ein solches Urteil habe ich auch gefällt!
Beten Christen und Juden denselben Gott an? Zur Klärung dieser Problematik ist es nützlich, auf die
Kritik von Pater Engelbert Recktenwald (Priesterbruderschaft St. Petrus) einzugehen, die er an einer Aussage
von Pater Bernhard Zaby (Priesterbruderschaft St. Pius X.) geübt hat, die er zunächst wie folgt zitiert:
„Seit Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist, kann man nicht an Gott glauben, ohne zugleich an Jesus
Christus zu glauben. Die Juden haben also nicht ‘bis heute den Glauben an diesen Gott bewahrt’. Da sie
an Jesus Christus nicht glauben, glauben sie auch nicht an Gott.“ Pater Recktenwald entgegnet: „Das ist
logischer Unsinn. Durch die Menschwerdung hat sich die Identität Gottes nicht gewandelt. Wenn der Glaube
an den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs wahr ist, dann ist er wahr sowohl vor wie nach der Menschwerdung.
Denn da Gott laut katholischem Dogma unveränderlich ist, ist auch die Wahrheit über ihn unveränderlich.
Die alttestamentliche Offenbarung kann nicht im Nachhinein falsch werden, unabhängig von der Frage, wie
weit die explizite Leugnung neutestamentlich geoffenbarter Glaubenswahrheiten den unvollständigen Gottesbegriff
des Alten Bundes in einen irrigen mutieren.“ Dazu ist zu bemerken: Der Glaube des Alten Testaments kennt
Christus nicht. Dieses Glaubenswissen enthält keine falsche wohl aber eine eingeschränkte Lehre über
Gott und deshalb hatten die Juden einen wahren, wenn auch eingeschränkten Gottesglauben bewahrt, bis
zum Auftreten von Christus. Entscheidend dabei ist, daß dieses eingeschränkte G…
#34 lux2010 20:54:02 | Donnerstag, 11. November 2010
Junker Jörg ich fürchte, Sie sind zu optimistisch, wenn Sie annehmen, dass die hier versammelten armen
vorkonziliaren Seelen danch streben, ihren eigenen Verstand zu gebrauchen. Sie sehnen sich danach, ihn
abzuschalten. Es ist eben viel einfacher so.
#33 Junker Jörg 20:53:36 | Donnerstag, 11. November 2010
Wenn der Papst ist nicht mehr katholisch ist, dann sind diese Seiten und ihre Redakteure vielleicht von
einem andreren Stern und die wahren Katholiken sind vielleicht ganz woanders zu finden…
#32 Rudolfus 20:52:21 | Donnerstag, 11. November 2010
r. ruhrgebietler: Die Päpste seit 1958 sind immer liberaler geworden, haben Häretiker in Ämter berufen
und vor den Irrenden kapituliert, besonders die Päpste seit Paul VI. Warum Paul so auffallend kapitulierte,
wissen wir spätestens, wenn wir uns über den „impostor“ informieren, der nicht Paul VI. war Liberal
oder nicht, ein Papst muß zumindest katholischen Glaubens sein, um Papst sein zu können, auch wenn es
liberale und schlechte Päpste waren bzw. Ratzinger ein schlechter Papst ist. Papst Ratzinger ist in zentralen
Fragen katholisch und in der Wahrheit, ich meine Ratzingers Glaubensbekenntnis, mehr aber nicht. In seinen
Ernennungen finden wir die Häretiker seit der Zeit Pauls und Johannes Pauls. Petrus schläft und Judas
wacht. Aber die Konfession eines Papstes muß zweifellos die katholische sein, selbst wenn dieser Papst
den Greuel an hl. Stätte der Endzeit zelebriert, und die modernistischen Wölfe weiter den Weinberg des
Herrn verwüsten läßt, so wie eine Bande Wildschweine. Ein Nichtkatholik wäre kein Papst.
Zweite Fortsetzung 5. Wie kann man einer falschen Religion „wahren Respekt“ entgegenbringen,wie es der
Papst tut? Man kann und muss Menschen, individuellen Personen, die in einer falschen Religion gefangen
gehalten werden, mit Respekt begegnen. Doch dies gilt auf keinem Fall für die Religion selbst, die den
Menschen in die Irre führt und ihn vom wahren Heil gerade fern hält. Diese Aussagen des Papstes sind
nicht katholisch, sondern fördern den Indifferentismus, den Relativismus und den Glaubensabfall. Kein
Katholik, der von der Wahrheit Jesu Christi und seiner heiligen Kirche überzeugt ist, kann ihnen zustimmen.“
Ergänzung: Wie Lumen gentium, Art. 16 und Nostra aetate, Art.3, huldigte auch Johannes Paul II. jener
falschen, über die christlichen Denominationen hinausgreifenden Gemeinsamkeitsideologie, in einer Ansprache
in Marokko, 1985, als er sagte. „Wir Christen und Moslems als Gläubige [!] und als Menschen haben viele
Gemeinsamkeiten … Wir glauben an denselben einzigen Gott, …“
#30 Junker Jörg 20:39:54 | Donnerstag, 11. November 2010
Dank Räuberkonzil… sind weite Teile der katholischen Kirche ein Stück weiter und benutzen ihren gesunden
Menschenverstand im alltäglichen Glaubensviollzug Sie sind wohl ein Stück weiter und haben große Teile
des konserativen Balastes hinter sich gelassen.
Fortsetzung Ein solches Zeugnis zu lobpreisen ist eine schwerwiegende Verfehlung gegen den katholischen
Glauben. Es geht nicht um irgendwelche ‘religiösen Überzeugungen’, die schon deshalb, weil sie ‘religiös’
sind, auch schon lobenswert sind, sondern es geht einzig und allein um den wahren Glauben und die wahre
Religion, denn nur diese führt zum Heil. 3. Insbesondere das II. Vatikanum hat dem religiösen Pluralismus
und Relativismus Vorschub geleistet und den Glauben an den einen wahren Gott, der allein das Heil bringen
kann, der allein Gesellschaft und Kultur in ihre rechte Ordnung führen kann, geschwächt. Jeder Katholik
kann dies heute deutlich erkennen. Lobhudeleien über diese Aussagen des Konzils sind deshalb nichts anderes
als ein gegen die Erfahrung stehendes starrköpfiges Festhalten am Niedergang der Kirche. 4. Über was
soll denn dieser „Dialog“ geführt werden, von dem der Papst spricht? Über die Wahrheit? Die Wahrheit
kann man nur verkünden, man kann sie unter Umständen erläutern, aber gewiss nicht den offiziellen Vertretern
falscher Religionen, sondern vielleicht den einfachen Angehörigen derselben. Doch dies ist dann nicht
„Dialog“, sondern Mission und Apostolat. 5. Wie kann man einer falschen Religion „wahren Respekt“ entgegenbringen,
wie es der Papst tut? Man kann und muss Menschen, individuellen Personen, die in einer falschen Religion
gefangen gehalten werden, mit Respekt begegnen. Doch dies gilt auf keinem Fall für die Religion selbst,
die den Menschen in die Irre führ…
@Kammerjäger Sie sprechen sich das Urteil selbst: Welch eine Logik: Mögen unser Herr Jesus Christus,
260 Päpste, 20 Konzilien, 100.000de Bischöfe, Millionen Priester und Milliarden Katholiken seit 1960
Jahren alle geirrt haben, aber das Räuberkonzil und die Jakobinermeute, die seit 40 Jahren alles umstürzen,
und jetzt auch noch unseren Herrn Jesus Christus korrigieren will, indem sie ihm gefälschte Wandlungsworte
in den Mund legt und seine Aussagen über die Juden talmudgerecht hinbiegen will, kann auf einmal jene
Autorität für sich beanspruchen, die sie der ganzen vorrevolutionären Kirche abspricht. Da halte ich
es doch mit Karl V., der auf dem Wormser Reichstag den Ketzermönch Luther ermahnte, es sei wahrscheinlicher,
daß ein Bruder irrt, und nicht die ganze Kirche seit 1500 Jahren. Wenn die neue Religion, die man uns
heute lehrt, die richtige ist, dann war die Kirche seit 1960 Jahren im Irrtum, wer garantiert mir dann,
daß man nicht auch heute irrt? Und nach dem Kontradiktionsprinzip kann nicht beides gleich wahr sein,
die Widersprüche der neuen Lehre und des neuen Kultes lassen sich nicht einfach mit billigen Konvergenzfloskeln
schönreden! Merken Sie eigentlich, auf welch tönernen Füßen Ihr gedankliches Kartenhaus steht? Was
ich als kleiner Professor denke, ist nicht entscheidend, sondern was in der Kirche stets von allen, immer
und überall geglaubt und gelehrt wurde. Und da werden Sie bei den V2 Häresien leider keine Belegstellen
aus Schrift und Tradition, den beiden einzigen relevanten Offenbarungsquellen finden!
Einen Gott anbeten oder d e n einen Gott anbeten? Pater Prosinger stellt sich hinter die Aussage von Art.
3 der Erklärung des Pastoralkonzils „Nostra aetate“, dass „die Muslime … den alleinigen Gott anbeten.
Im gleichen Sinne heißt es in der Kirchenkonstitution dieses Konzils, „Lumen gentium“, dass die Muslime
„mit uns den einen Gott anbeten.“ Beide Aussagen sind falsch. Zwar ist der Islam wie das Christentum ein
Ein-Gott-Glaube, aber der Gott des Islam ist nicht der Gott des Christentums. Der Gott des Christentums
ist ein dreipersönlicher Gott, was der Islam leugnet. Also beten Christen und Muslime nicht d e n einen
Gott an. Im Übrigen hat Dr. R. Hüntelmann mit den folgenden klaren Worten zu den Aussagen des Papstes
Stellung genommen: 1. Die anderen Religionen, insbesondere der Islam, sind unserem HerrnJesus Christus,
dem einzigen Weg zum Heil und dem einzigen wahren Gott, wesensmäßig feindlich gesinnt. Deshalb sind
sie nicht in der Lage, einen Beitrag ‘zum Wohl der gesamten Gesellschaft’ zu leisten. Im Gegenteil schaden
sie dem Gemeinwohl. 2. Das ‘wichtige Zeugnis’, das die anderen Religionen nach Auffassung Benedikt XVI.
angeblich abgeben, ist ein falsches Zeugnis, das Zeugnis einer Irrlehre, das die Menschen nicht zu ihrem
wahren Heil, sondern – im Gegenteil – von diesem wegführt. Ein solches Zeugnis zu lobpreisen ist eine
schwerwiegende Verfehlung gegen den katholischen Glauben. Es geht nicht um irgendwelche ‘religiösen Überzeugungen’,
die schon deshalb, weil sie religiös’ sind, auch schon lobenswert sind, sonde
#26 lux2010 20:06:17 | Donnerstag, 11. November 2010
es ist immerhin anzuerkennen dass ein Piusbruder oder Sympatisant diese zutreffende Darstellung der Häresie
der Piusbruderschaft verbreitet. Verglichen mit anderen berichtenden Artikeln ist auch die Tendenz des
kommentierenden Teils fast zurückhaltend zu nennen. Sollte kreuz net doch noch zu retten sein ? –-- Nein,
ich glaube doch eher nicht.
#25 kammerjäger 19:31:02 | Donnerstag, 11. November 2010
Gott sei DanK! Dass wenigstens die beiden Leuchten des Forum das Licht des katholischen Glaubens unverdunkelt
strahlen lassen! Gott meint es doch gut mit uns: Mögen Päpste, Konzilien, Kardinäle und Bischöfe,
Klerus und Laien alle irren. Rempremmel und ruhrgebietler sind die beiden Säulen der göttlichen Wahrheit
und Weisheit! Ja! Ihr ward gemeint, als Jesus verhieß, dass die Pforten der Hölle seine Kirche nicht
überwinden wird! Übrigens, wer meint, dass die Verheißung Petrus gegolten habe, auf der Christus seine
Kirche bauen wolle, IRRT! Heute wird es wieder offenbar: Rempremmel und ruhrgebietler sind es! Sie haben,
besitzen und verfügen über die Wahrheit! Und nur wer halbwegs ihren Wahrheiten folgt, darf an dieser
teilhaben. Die Piussekte entspricht der rempremmelschen und ruhrgebietlerischen Wahrheitsansprüchen, …
zumindest so lange, bis auch deren größter Teil zurück in die Kirche gefunden hat!
#24 r.ruhrgebietler 19:26:45 | Donnerstag, 11. November 2010
Theologicus Haereticus: schwachkopf! belegen Sie mir bitte dass der ratzinger in der Wahrheit Gott-Vaters
steht! – er betritt die ritenorte der im glauben irrenden – er bekämpft nicht den irrtum der „interreligion“
– er sagt nicht klar und deutlich, dass nur im Glauben an den Auferstandenen Jesus Christus das ewige
Leben zu finden ist! – er zelebriert nicht die ewig gültige trid. Liturgie, wie es von ihm zu allererst
zuu erwarten ist, würde er sich an die Tradition ECHTER PÄPSTE im Gehorsam halten! nein, das tut der
Herr Ratzinger nicht! Er ist zu Papst gewählt – vermutlich gültig – aber dieser Papst vertritt nicht
den Willen Gottes auf Erden! – diese Liste lässt sich beliebig verlängern!!! nein, dieser Papst ist
nicht in der Wahrheit Gott-Vaters! und da meinen Sie, mich belehren zu wollen. Sie sind wahrlich ein Spinner,
was zu beweisen war!
Ruhrgebietler – Meine Antwort: bitteschön! Wer derart unqualifiziert über den Theologen Joseph Ratzinger,
den heutigen Papst, herzieht, ist nicht mehr katholisch, sondern ein pseudoreligiöser Spinner!
#22 Guiseppe 19:02:00 | Donnerstag, 11. November 2010
@ Hacki Hochnäsig P. Recktenwald und P. Prosinger tun doch genau das, wozu Sie sie selbstgerecht auffordern!
Entweder sind Sie blind oder Sie haben nicht viel für die Wahrheit übrig. Die Hermeneutik des Bruches
ist das, was Sie / die Piusbrüder mit den von Ihnen genannten Amokläufern / Modernisten vereint.
LEKTORINNEN SIND NACH DEN MINISTRANTINNEN der zweite Schritt der Konzilssekte zum Pseudopriestertum der
Frau! Arme Anglikaner, sie kommen vom Regen in die konziliare Traufe!
#20 r.ruhrgebietler 18:56:36 | Donnerstag, 11. November 2010
Papst Benedikt XVI. hat soviele Häresien verbreitet! er ist nicht katholisch und noch viel weniger in
der Wahrheit Gott-Vaters! Seine Vorgänger seit 1960 waren ja auch nicht!
Papst: Zulassung von Frauen als Lektoren Vatikanstadt – Papst Benedikt XVI. erwägt offenbar eine grundsätzliche
Zulassung von Frauen zum Amt des Lektors. Er beschäftige sich eingehend mit dieser Frage, sagte der Präfekt
der vatikanischen Bischofskongregation, Kardinal Marc Ouellet. Er verwies auf das am gleichen Tag veröffentlichte
Abschlussdokument der Bischofssynode 2008. Darin schreibt der Papst: „Bekanntlich wird das Evangelium
vom Priester oder vom Diakon verkündet, die Erste und Zweite Lesung vom damit beauftragten Lektor, einem
Mann oder einer Frau“. Die Synodenteilnehmer hatten sich in ihren abschießenden Vorschlägen an das Kirchenoberhaupt
dafür ausgesprochen, das Lektorenamt auch für Frauen zu öffnen. Das Schreiben des Papstes zeige, dass
er diesen Wunsch in Betracht gezogen habe, so Ouellet. Der Lektorendienst ist bislang Männern vorbehalten.
Neben den vom Bischof auf Dauer berufenen Lektoren können jedoch im Bedarfsfall auch andere getaufte
und gefirmte Männer und Frauen beauftragt werden, die Lesungen im Gottesdienst vorzutragen.
#17 Hacki 18:06:28 | Donnerstag, 11. November 2010
Die beste Strategie um das widersprüchliche und häretische Gebälk zu übersehen, ist es, nach Splittern
im Auge der Piusbrüder zu suchen. Armer Pater Prosinger, armer Pater Recktenwald, verwendet eure Energie
lieber darauf, einem Kard. Lehmann oder EB Zollitsch ein bischen Grundlagenwissen (.z.B. über die hl.
Dreifaltigkeit) beizubringen. Die Petrusbrüder erinnern mich irgendwie an kleine feige Polizisten, die
lieber Falschparker aufschreiben als Amokläufer jagen. Solche Amokläufer gäbe es genug: analysiert
mal die Aussagen von Schönborn, Lehmann, Zollitsch, Algermissen…
#15 Guiseppe 17:08:42 | Donnerstag, 11. November 2010
@ Prof Rempremmerding Prof Rempremmerding: „Jetzt müßt Ihr armen Petrusbrüder wieder gegen Eure eigenen
Brüder von gestern hetzen.“ Wenn man schon eine andere Sichtweise als Hetze ansieht, dann ist man bei
Ihnen genau richtig, ja? Prof Rempremmerding: „… W jtyla …“ Das scheint wohl genau Ihre Art der Auseinandersetzung
mit ehemaligen Päpsten zu sein, deren Ansichten und Entscheidungen Ihnen missfallen. Wo ist da die Liebe
ggü. dem Andersdenkenden? Die von Ihnen gerügte Petrusbruderschaft ist da dankenswerterweise viel weiter
als Sie, armer Prof Rempremmerding.
@matt3 (…)Sie erkannten, was gut und böse ist… aber wieso mache ich mir die Mühe… lies das doch
einfach selbst wenn du lesen kannst. Nein, so ein gequirlter Quatsch ist nicht lesbar, deshalb frage ich
ja den quantitativen Autor. Haben sie das jetzt verstanden?
#13 matt3 16:37:58 | Donnerstag, 11. November 2010
@rums warum wohl liefen Adam und Eva nackt herum und genierten sich nicht? Weil sie waren wie unschuldige
Kinder. Als sie die Frucht aßen vom „Baum der Erkenntnis“ (na klingelts zwischen den Ohren) da wurden
sie schamhaft und erkannten, dass sie nackt waren. Sie erkannten, was gut und böse ist… aber wieso
mache ich mir die Mühe… lies das doch einfach selbst wenn du lesen kannst.
#12 Rudolfus 16:25:14 | Donnerstag, 11. November 2010
Philosophische Debatten für Philosophen und Theologen, die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist vor allem
praxisorientiert, und läßt kein diplomatisches Umdenbreiherumreden zu, wie dies viele nach dem Vorbild
der Vatikankonferenz „Vaticanum II“ tun. Die Kirche besitzt die Wahrheit, und sie hat dies den Gläubigen
zu vermitteln. Tun das die Kirchenführer seit der Vatikankonferenz? Nein, sie tun das Gegenteil, im Auftrag
der One World Religion der „New World Order“, die auf den Dollarscheinen in lateinischer Sprache proklamiert
ist. Selbst der heutige Papst Benedikt mußte als Kardinal und Glaubenspräfekte unter Papst Johannes
Paul einräumen, daß ihm das Assisi-Weltreligionengötzentreffen nicht behagte. Die Kritik der PBSPX
ist sehr wohl katholisch und berechtigt, und zielt auf die tatsächliche Praxis und Lehrverkündigung
der Kirche ab, die den Gläubigen klar vermitteln muß, was Sache ist. Ökumenismusideologie tut das nicht.
Der zu St. Petrus gewechselte Priester hat etwas gehörig mißverstanden, aber aus seinen philosophischen
Theorien können wir schwer Rückschlüsse ziehen. Ich halte es für philosophisches Gelehrtengeschwafel,
das für die Kirche nicht von Relevanz ist. Für uns Gläubige ist von Belang, daß sich die authentische
Kirche nicht mit den Irrenden unter dasselbe Joch beugt. Wenn die Petrusbruderschaft das mit den Ökumenismusideologen
tun möchte, weil sie sich damit kirchenhierarchisches Entgegenkommen erwartet, kann sie ja auch gleich
den Neuen Ritus zulassen, und die Religionsbücher im Geiste der Vatikankonferenz, und Lutherpastoren
an der Kanzel.
@matt3 In Wahrheit wurde der Mensch ja gerade durch den Genuß der Frucht zur Erkenntnis befähigt. Eine
bemerkenswerte Erkenntnis einer Null-Aussage. Davor befand er sich im Zustand der Naivität eines Kindes.
Woher speist sich ihr Halb- und Vermutungswissen?
#10 matt3 16:13:45 | Donnerstag, 11. November 2010
immer wieder amüsant… wie die Katholiken sich unter ihrer selbstaufgebürdeten Erbsündeideologie verbiegen
müssen um dabei dem Menschen noch ein vernünftiges Ansinnen und Erkenntnisfähigkeit zuzusprechen. In
Wahrheit wurde der Mensch ja gerade durch den Genuß der Frucht zur Erkenntnis befähigt. Davor befand
er sich im Zustand der Naivität eines Kindes.
Armer Pater Prosinger! Jetzt müßt Ihr armen Petrusbrüder wieder gegen Eure eigenen Brüder von gestern
hetzen. Erst P. Lugmayr, der die Bedeutung der Wandlungsworte für die Konsekration leugnet, im Petrusblättchen,
heute Sie! Ihr seid ein warnendes Beispiel für jeden denkenden Katholiken, was einem blüht, wenn man
sich mit der Konzilskirche ins Bett legt: Scheinbar ist die Gehirnerweichung ansteckend, oder seid Ihr
nur noch Auftragstäter: Für den Katholiken ist doch völlig klar, daß es mit den falschen Religionen –
nicht mit akatholischen Menschen guten Willens! – keine wie immer geartete „Zusammenarbeit“ geben kann,
lehrt doch der heilige Paulus im 2. Korinterbrief eindeutig: „Beugt euch nicht mit Ungläubigen unter
das gleiche Joch! Was haben denn Gerechtigkeit und Gesetzwidrigkeit miteinander zu tun? Was haben Licht
und Finsternis gemeinsam?15 Was für ein Einklang herrscht zwischen Christus und Beliar? Was hat ein Gläubiger
mit einem Ungläubigen gemeinsam?16 Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Wir sind
doch der Tempel des lebendigen Gottes; denn Gott hat gesprochen: Ich will unter ihnen wohnen und mit ihnen
gehen. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.17 Zieht darum weg aus ihrer Mitte, und
sondert euch ab, spricht der Herr, und faßt nichts Unreines an. Dann will ich euch aufnehmen18“ Die von
Ihnen zitierte W jtyla-Schizophrenie erübrigt sich wohl jeglicher Kommentierung. Was waren Sie für
ein herrlicher Priester, als Sie noch Prior von München waren!
#7 Sefirot 15:36:35 | Donnerstag, 11. November 2010
Piusbrüderschaft, Petrusbrüderschaft, Piusbrüderschaft, Petrusbrüderschaft …mal sind die einen die
besseren, mal die andern. Gemeinsam ist ihnen die Altgläubigkeit, mehr nicht. Dafür muss man aber nicht
immer so großen, heißen Wind machen…
paulchen mehrfach-nick zeugen ja nicht von geistiger grösse! Danke Jesus, dass ich dich vor den Menschen
bekennen und für Dich Zeugnis ablegen darf. So werde ich auch diese, im Glauben irrenden Seelen mit in
die ewig gültige trid. Liturgie mitnehmen und Dir aufopfern!
#5 Lorenz 15:26:00 | Donnerstag, 11. November 2010
Warum ein Atheist besser dran ist, als ein Moslem? Es gilt, was schon Dostojewski klar erkannt hat: Der
vollkommene Unglaube ist die vorletzte Stufe jener Leiter, deren letzte der vollkommene Glaube ist. Ein
echter Atheist prüft die Welt mit großer geistiger Klarheit seinerselbst unter der Annahme, dass es
keinen Gott gäbe. Bei ihm gibt es eine anerkennenswerte Reinheit des Denkens. Diese Sichtweise ist zugleich
Sprungbrett für die wahre Gotteserkenntnis. Der ganze Esoterik-Unfug, Fernost-Religionen, der Islam,
das Judentum und der Protestantismus scheinen mir eher schlechte Sprungbretter hin zur wahren Gotteserkenntnis
zu sein.
interreligiösen Treffen ein Gläubiger Christ in der Nachfolge Jesu Christi geht NIEMALS zu interreligiösen
Treffen! Es sei denn: Pro Jesus und die ewig gültige trid. Liturgie zu missionieren!