(kreuz.net) „Hochwürden, haben Sie ein Autoritätsproblem?“ – fragt das katholische Monatsmagazin ‘Kirchliche
Umschau’ in seiner jüngsten Ausgabe den bekannten Pfarrer Hendrick Jolie (46) aus der Diözese Mainz.
Dessen Antwort: „Das sollten Sie lieber einmal die deutschen Bischöfe fragen (lacht).“
Hw. Jolie ist
Mitglied im Leitungsgremium des deutschen ‘Netzwerks katholischer Priester’.
Die Situation ist außer
Griff
Pfarrer Jolie stellt vor dem Magazin fest, daß die Ausübung der Autorität in der Kirche „vernunftgemäß
begründet und sakramental verankert“ ist:
„Als ich im Alter von zwanzig Jahren – und nach einer Zeit
relativer Zügellosigkeit – die Schönheit der Kirche neu entdeckte, erschien mir diese katholische Form
der Autoritätsausübung als der größte Schatz.“
Damals stieß er auf ein Wort der Heiligen Theresa
von Avila († 1582), wonach es keinen Weg gibt, der schneller zur höchsten Vollkommenheit führt wie der
des Gehorsams.
Darum geht es – so Hw. Jolie – um viel, wenn innerhalb der Kirche der Gehorsam auf dem
Spiel steht.
Die im ‘Netzwerk katholischer Priester’ verbundenen Geistlichen würden seit Jahren mit
großer Besorgnis das Auseinanderdriften von Orts- und Universalkirche betrachten.
Denn wo in Presseerklärungen
der Bischofskonferenz euphemistisch von „Spannungen“ oder „unterschiedlichen Auffassungen“ gesprochen
oder einzelne Bischöfe „Spielräume ausloten“ oder „im Gespräch mit Rom bleiben“ wollen, „da geht es
um die Frage, wer in Glaubens- oder Moralfragen das letzte Wort hat.“
Das „ausufernde Kollegialitätsprinzip“
und der Einfluß der Bischofskonferenzen haben nach Hw. Jolie Probleme geschaffen, „die selbst der Papst
kaum noch in den Griff bekommt“.
Und: „Die Uneinigkeit und der Ungehorsam in zentralen Fragen haben dazu
geführt, daß der Großteil der Katholiken sich von ihrem Pfarrer nichts mehr sagen läßt.“
Hierbei
gehe es oft nicht um Kleinigkeiten, sondern um den Glauben der Kirche.
Institutionalisierter Ungehorsaml
Der Ungehorsam kann sich nach der Erfahrung von Hw. Jolie „leider oft auf einen Nachbarpfarrer oder gar
einen Bischof berufen.“
Für ihn bleibt aber die Frage: „Wo soll das aber hinführen, wenn der Gehorsam
in der Kirche zusammengebrochen ist?“
Hw. Jolie stellt fest, daß dieser Zustand inzwischen in das Herz
des Glaubens vorgedrungen ist.
Darum: „Wenn der Gehorsam in zentralen Fragen zur Disposition gestellt
wird, steht der Glaube auf dem Spiel.“
Dadurch sieht Hw. Jolie die Gefahr, daß das Petrusamt nivelliert
und die Aufkündigung von Gehorsam als Meinungsverschiedenheit bagatellisiert wird.
Für ihn ist der
gegenwärtige Widerstand der deutschen Bischöfe gegen die Korrektur der Falschübersetzung der Wandlungsworte
ein Symptom, das auf eine Gehorsams- und Glaubenskrise in der Kirche hinweist.
In einer Randbemerkung
erwähnt Hw. Jolie, daß ihm „tonangebende Kreise“ in seinen Pfarreien das bizarre „papsttreu“ angeklebt
hätten.
Er betrachte das als Ehrentitel: „Gleichzeitig frage ich mich, was dann die anderen Priester
in meiner Nachbarschaft sind, wenn sie offenbar als nicht papsttreu angesehen werden?“
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Hallo Freunde, ich bin eine bekennende Hexe, ich liebe die alte Religion, in der Gott und die allmächtige Göttin herrschten und wir noch Zugang zur Schönheit dieser Welt hatten, in der die Hohepriesterinnen der Natur und der Liebe zu ihr den Menschen mit sehr viel Liebe und Zuneigung geholfen hatten. Leider hat das kirchliche Christentum mit Feuer, Schwert und Folter diese alte Tradition zerstört und bis heute noch verunglimpft. Ich halte Jesus von Nazareth für einen der größten spirituellen Lehrer unseres Planeten, aber halt nicht für den einzigen, auch nicht für den einzigen Sohn Gottes, weil wir alle Kinder des Göttlichen sind.
Sefirot †-20:13:03: Hallo ruhrgebieter also, ich denke, meine Riunen sind eher auf der Ewigkeit gebaut
als ihr nick – mal wieder gesperrt, alle achtung! so stelle ich mir ein leben in der hölle vor! aber
nichts für Ungut, werte Seele. Jetzt haben Sie Zeit das Rosenkranzgebet in Ihnen aufleben zu lassen!
Gott mit Ihnen!
#57 r.ruhrgebietler 14:10:11 | Donnerstag, 18. November 2010
Christliche Demut können nur Personen einfordern, die auch christliche Demut in ihrem Leben verwirklichen.
Zu diesen gehören die meisten Kleriker der FFSP(X)! Insbesondere Mons. R. Williamson, der in Demut vor
Gott-Vater ganz und gar für IHN, den Allmächtigen kämpft! im gegensatz dazu fällt die schar der mietlinge
bei den konzilsgläubigen auf: kaum ist der erste verdacht auf Glaubenszeugnis Pro Jesus eingefordert
sind die klerikersimulationen der konzilsglaubensgemeinschaft alle in der Sauna verschwunden und lassen
sich verleugnen!
#56 Tchibo 14:04:04 | Donnerstag, 18. November 2010
Rudolfus: Machen Sie hier bitte keine Nachkriegspolitik, um nicht ins Nachkastl der tränentriefen Revanchisten
zu geraten…, wo Sie eigentlich hingehörten!
#55 Rudolfus 13:55:08 | Donnerstag, 18. November 2010
@Tigerente: Selbst wenn Bischof Williamson tatsächlich unser Oberhaupt wäre, oder sogar Papst, in einer
historischen Meinungsäußerung ist kein Gehorsam gefordert. Im übrigen ist nicht einzusehen, warum Bischof
Williamson überhaupt in der EU angeklagt wird. In der EU ist die Leugnung des NS-Genozids verboten. Das
ist ein legitimes Gesetz, weil es die Verleumdung jener schützt, die sonst als „erfundene Opfer“ Lügner
wären, und somit üble Nachrede gegen echte Opfer schützt. Gegen die Überlebenden des Holocausts am
deutschen Volk in den tschechischen und polnischen KZs gibt es leider kein solches Gesetz, d. h. diese
Opfer dürfen sehr wohl verleumdet und verspottet werden. Dennoch: Bischof Williamson hat keinen der beiden
Genozids geleugnet, sondern nur die Opferzahl in Frage gestellt. Das ist seine historische Meinung, die
legitim ist. Auch die Gedenkstätte Auschwitz hat die von ihr selbst angegebenen Opferzahlen vor 20 Jahren
revidiert. Soll man diese Gedenkstätte jetzt auch vor ein EU-Gericht zitieren? Lächerlich. Und den Genozid
an den Ostdeutschen darf man weiterhin leugnen? Hier paßt doch vorne und hinten nichts. Die Anklage gegen
den verleumdeten Bischof muß fallengelassen werden. Es geht nur darum, eine christliche Organisation
zu verleumden, so wie es die satanistisch kontrollierten Freimaurer gerne tun. Eine dämliche Bande, die
man nach dem Mafiaparagrafen verhaften und verbieten sollte. Das wäre der einzige Ausweg. Jede Mafia,
die mit Mord und Einschüchterung herrscht, unerbittlich hinter schwedische Gardinen zu bringen. Viele
müßten dann ins Kittchen …
#53 Tigerente † 12:00:59 | Donnerstag, 18. November 2010
Welcher Gehorsam denn? Hat Gott nicht den Menschen zu selbstständig denkenden Lebewesen geschaffen? Die
einen denken weniger selbstständig, die anderen mehr! Vielleicht brauchen manche Menschen eher jemanden,
der sie leitet, andere weniger! Außerdem – wenn nun röm.-kath. Christ unter der Woche seinen Dienstsitz
in Mainz unterhält und sich am Wochenende in seiner Erstwohnung in Köln befindet… wem muss er dann
mehr gehorchen- Lehmann oder Meissner- oder sollte der arme zuerst mal einen Spagat-Kurs beim örtlichen
Turnverein besuchen (da bleibe dann aber die Frage, wo denn der ewig gültige Spagat gelehrt wird). Wie
ist es denn mit den Pius-Bischöfen, die sich ja selbst für katholisch halten? Müsste da nicht auch
jeder halbwegs „anständige“ so ein kleines bißchen Herrn Williamson gehorchen (vielleicht- naja 300000
Juden…wir könnten uns auch 1,5 Millionen einigen…)! Schön zu wissen, dass Christen aber nur Jesus
Christus gehorchen sollten und ihrem Gewissen…!
#51 Tchibo 11:22:57 | Donnerstag, 18. November 2010
Christliche Demut können nur Personen einfordern, die auch christliche Demut in ihrem Leben verwirklichen.
Dazu gehört der Amethyst ganz bestimmt nicht, sonst würde er nicht so herrisch darauf rumpochen…!
#50 Vogel 11:20:24 | Donnerstag, 18. November 2010
Papst oder JESUS der Papst ist der für die Menschen sichtbare Vertreter von JESUS auf der Erde. Im großen
und ganzen sollte man schon auch gehorsam sein. Nur, JESUS ist nunmal JESUS Wenn JESUS sagt: Bitte mache
dies, dann darf man nicht sagen: NEIN JESUS, der Papst hat aber gesagt… Der PAPST ist der STELLVERTRETER…
Es ist ja nicht so, daß JESUS überhaupt nicht da ist. JESUS braucht HELFER auf der ERDE und der Papst
ist der Oberhelfer sozusagen. JESUS hat sich nicht umsonst einen Stellvertreter auf der ERDE erwählt.
#49 RobertBellarmin 09:51:48 | Donnerstag, 18. November 2010
Seltsames Interview Alles in allem stellt sich die Frage, wie es Hw. Jolie mit der christlichen Demut
hält, oder? Von seinem Gehorsam gegenüber seinem Bischof scheint er ja nicht viel zu halten. Schade!
#47 Amethyst 00:26:43 | Donnerstag, 18. November 2010
bassman: Irgendwie seid ihr ja putzig!! Und so bedeutungslos, dass man weinen könnte! Wo bleibt Ihre
christliche Demut? Stolz bingt Sie zu Fall; Sie sind da ein leichtes Opfer!
#46 Vineta 00:12:52 | Donnerstag, 18. November 2010
Redet um Sachen! Diese drei großartigen Wörter fielen einem Autor in den 1960er Jahren für den Titel
seines Buches ein. Leider hat sich aber durch diesen Aufruf bis heute nichts zum Besseren verändert.
Um Sachen wird meist gar nicht geredet, lieber ohne sie oder an ihnen vorbei, wie man am obigen Artikel
wieder mal deutlich ablesen kann, wo man in seiner Erwartung, mit einer Auflistung von Beispielen für
das Fehlen von Papsttreue ( mit all seinen schlimmen Folgen) konfrontiert zu werden, schmählich enttäuscht
wird. In den 60 bis 70 Zeilen des Artikels ist lediglich die Rede von einer angeblichen vorkommenden Papstuntreue
bei einer bestimmten Eindeutschung von PRO MULTIS , wobei wir nicht mal was über die schlimmen Folgen
derselben erfahren. PS : Wie steht es übrigens mit dem geforderten Gehorsam gegenüber Päpsten, wenn
einer ( Paul VI) den ALTEN RITUS abschafft und ein anderer ( Benedikt XVI) diesen rehabilitiert. Wem schuldet
man da Gehorsam? JEDEM? EINEM? KEINEM?
#45 bassman 22:41:37 | Mittwoch, 17. November 2010
Was gibts denn da falsch zu verstehen? Wir können ja auch meinen Bischof nehmen: der Tebartz ist ja auch
kein Priester oder Endstation Vaticanum II – danach beginnt die HÖLLE! oder beide Clowns der V-II dauerkarnevalistenkleriker.
die dbk – eine ansammlung von steigbügelhaltern und trittbrettfahrern!
#43 bassman 22:31:48 | Mittwoch, 17. November 2010
Ich brech auch in Gelächter aus!! Noch so einer der meint, der Papst sei nicht der Papst usw. Irgendwie
seid ihr ja putzig!! Und so bedeutungslos, dass man weinen könnte!
ich brech in Gelächter aus: ich bin papsttreu… meine die Konzilsgläubigen und machen keine Front gg.
das 2. vat. Konzil? lächerlich! Selbst die Päpste nach PIUS V. waren nicht papsttreu – sie heblten,
wo sie nur konnten die ewig gültige trid. Liturgie aus!
#39 Sycamore 20:12:44 | Mittwoch, 17. November 2010
Signum Salutis Höchst angepasst, Signum! Wie Kant einmal sagte, „Das mag in der Theorie richtig sein.
Taugt aber nicht in der Praxis.“ Sie übersehen die vom Mitleser „L’alleanza …“ (19:08) – und von vielen
Priestern in anderen Threads im Laufe der Zeit immer wieder auf der Grundlage persönlicher Erfahrungen
vorgetragene Problematik. Oder bezweifeln Sie ihre Stichhaltigkeit? Auf jedem Fall, was Sie törichterweise
dachten, trifft nicht zu: Es gibt eben das o.e. „Netzwerk katholischer Priester“. Und es gilt immer noch,
gut römisch, „stultum est dicere putabam“. Was die „für alle“ Übersetzung angeht, so scheint es noch
bessere theologische Argumente für die Übersetzung „für die Vielen“ zu geben, wie Bischof Gerhard Ludwig
Müller – nicht der letzte Theologe im Lande – in einem neulich veröffentlichten Artikel plädiert. Ihre
Töne lassen an bekannte Melodien denken … eines Lux alias Caritas alias Erich Karl – alle drei leider
verblichen … RIP
#38 rheno flavia 20:07:06 | Mittwoch, 17. November 2010
Na Bischof, wieder mal viel zu viel Meinung bei so wenig Ahnung: 1) can. 2370 CIC 1917 sanktioniert Spender
und Empfänger einer Bischofsweihe ohne apostolisches Mandat mit der suspensio ipso iure. 2) Die Rechtsnorm
des can. 2370 CIC 1917 auf Weisung Pius XII. durch Dekret des Hl. Offiziums mit Datum und Rechtskraft
vom 9. April 1951 dahingehend verschärft, daß sich Spender und Empfänger einer solchen Bischofsweihe
ohne apostolisches Mandat die Exkommunikation latae sententiae zuziehen, und das sogar für den Fall,
daß sie durch schwere Furchrt gezwungen waren (vgl. AAS XLII, 217: „Episcopus cuiusvis ritus vel dignitatis,
aliquem neque ab Apostolica Sede nominatum neque ab eadem expresse confirmatum, consecrans in Episcopum,
et consecrationem recipientem, etsi metu gravi coacti incurrunt ipso facto excommunicationem Apostolicae
Sedis specialissimo modo reservatam“) 3) Can. 1382 CIC 1983 übernimmt dies vollinhaltlich. Vielleicht
erst lesen, werter Bischof, bevor sie bramarbasieren.
#37 Alois Bischof 19:36:26 | Mittwoch, 17. November 2010
„Papsttreu“ Benedikt XVI. hat die deutschen Konzilsbischöfe eingesetzt und verteidigt die Konzilsreligion
mit Feuer und Schwert. Benedikt XVI. spricht öffentlich einem Pius-Bischof Mons. Williamson (lediglich
noch suspendiert nach 1983-Kirchenrecht und auch nach dem Kirchenrechte 1917 wäre er das) den Glauben
und die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche ab. Siehe Artikel oben. Das tut Benedikt XVI., weil seine
Religion eine andere ist, als die römisch-katholische Offenbarungsreligion.
Wölfe, die nicht nur in den Wäldern unterwegs sind An „Signum Salutis“: Sie fragen, wozu es dieses Netzwerk
katholischer Priester braucht. Nun, inzwischen schreien es die Spatzen vom Dach, dass in zahlreichen Diözesen
glaubenstreue Priester verfolgt, verdächtigt, ausgegrenzt, gemobbt werden, nicht zuletzt von abgefallenen
Mitbrüdern und von zeitgeistig angepassten Ordinariatsfunktionären! Deshalb braucht es dieses Netzwerk
dringend! Und zum Schrecken manch grauer Wölfe vernetzen sich jetzt immer mehr gläubige Laien, die es
nicht mehr hinnehmen, dass treue Priester innerkirchlich fertiggemacht werden, während Irrlehrer ungehindert
ihr Zerstörungswerk fortsetzen dürfen!
Nur wer papstreu ist, dem, kann nix passieren, weil er gunrsätzlich ein Entréebillett hat und überall
reinkommt, auch in die Hölle…falls es wirklich so weit kommen sollte…
#30 Siegfried 17:51:54 | Mittwoch, 17. November 2010
Was liegt vor eine Glaubenskrise? Glaubenskris war dies vor ca 40 Jahren, nach Beendigung des sogenannten
Pastoralkonzils. Heute ist es keine Krise mehr, heute ist es vollständiger Ungehorsam, das Ergebnis des
vollständigen Glaubensverlust. Vorarangig die deutschsprachigen Bischöfen verzeichnen hier ein Wachstum.
Mit ihrem Geld stehen sie verhältnismäßig reich und einmalig in der Weltkirche da. Ortskirchen erhalten
nur dann Unterstützung, wenn sie sich zum Protestantismus der DBK, ÖBK und SBK verleiten lassen. Mit
dem Geld wird die im Ungehorsam, von der DBK erzwungene dämonische Handkommunion und viele andere den
Glauben vernichtenden Aktionen in die Weltkirche hinein gepresst. Mögen die Häretiker wie Lehmann; Allgermissen,
Zollitsch u.v.a.m. sich bekehren, zum Segen in der Kirche und der Welt und zum Heil der Menschen. Bei
ihrer Verweigerung der Bekehrung möge Gott in seiner Allmacht uns Glaubige aus den Fängen dieser Herren
befreien. Jesus Christus der Hoheprietser und Erlöser stehe dem Bischof von Rom, dem Nachfolger des Apostfürsten
Petrus bei.
Papsttreu? Hw. Jolie ist Mitglied im Leitungsgremium des deutschen ‘Netzwerks katholischer Priester’.
Das ist interessant. Ich dachte, es gibt in Deutschland EIN Netzwerk katholischer Priester: der diözesane
Klerus aller Bistümer – und deren Leitungsgremium sind doch die Bischöfe und die sie legitim assistierenden.
Weshalb braucht es da noch so eines Netzwerkes? Ist man, so man dort im Leitungsgremium ist, so eine Art
verkappter Vorsitzender der DBK oder Primas Germaniae, und darf die Bischöfe schulmeistern? Nicht das
ich gegen Kritik bin – Pfr. Jolie scheint – laut dem Artikel – dies gerade so zu münzen, wie es ihm passt:
Vielefalt, Widerspruch: nur, wenn Wasser auf seine Mühlen geleitet wird. Des Weiteren „für alle vergossen“
ist KEINE Falschübersetzung, sondern gibt den Heilswillen Gottes für alle wieder, linguistische Untersuchungen
dazu gibt es. Wir beten keinen Moloch an, der es sich nicht verkneifen kann, am Ende noch ein paar „über
die Klinge“ springen zu lassen. Nur dann, wenn die Freiheit des Menschen danach verlangt, sich im vollen
Bewußtsein gegen Gott zu entscheiden, respektiert der Herr über Tod und Leben dies – er sehnt sich aber
nach ALLEN, und sein Sohn hat sich deshalb auch für ALLE hingegeben. Papsttreue: dazu sollte Pfr. Jolie
mal im Galaterbrief über die Papsttreue des Hl. Paulus lesen, der Kephas im Angesicht widerstand, weil
er dessen inkonsequentes Verhalten nicht gutheißen konnte. Und er ist nicht der einzige Papstkritiker
im Kanon der Heiligen … SignSal
#26 Jubärens 16:47:39 | Mittwoch, 17. November 2010
Tötungssein oder Lebensberatung als ‘Meinungsverschiedenheit’ Dadurch, „dass der Gehorsam in zentralen
Fragen zur Disposition gestellt wird, steht der Glaube auf dem Spiel. Darin sieht Hw. Jolie die Gefahr,
daß das Petrusamt nivelliert und die Aufkündigung von Gehorsam als Meinungsverschiedenheit bagatellisiert
wird.“ Als „Meinungsverschiedenheit“ hat damals Bischof Kamphaus seinen Ungehorsam gegen die Weisung des
Papstes hingestellt, die mörderischen Tötungsscheine nach Beratung nicht mehr auszustellen: Der Papst
habe jene Meinung, er – Kamphaus – habe diese Meinung zu der Sache. Aber der Papst sei halt stärker,
deshalb müsse er sich beugen.
#25 diakonus 16:34:33 | Mittwoch, 17. November 2010
spinn ich? „Ungebildeter Kirchenpöbel, Du solltest erstmal guten tag sagen, bevor Du ins Forum pinkeln
darfst. Unerhört ist das. „ Wirklich ein Zwerg im Geiste, der so unhöfilch unverfroren daherschreibt…!
#23 Ehrenmann 15:21:11 | Mittwoch, 17. November 2010
@wolfgang e. „es kommt eben sehr darauf an, wem man gehorcht, und warum.“ Eben, drum muss man sich einen
Papst oder einen Bischof schon ganz genau anschauen, bevor man gehorcht. Kritischer Gehorsam nennt man
das. Im Gegensatz zum blinden Gehorsam, der für manche halt viel bequemer ist.
CarloBorromäo Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Im Zweifelsfall muss ein Priester in Glaubens-
und Sittenfragen und ebenso in Fragen der Disziplin dem Papst gehorchen. Er, und nicht der Bischof, ist
der Stellvertreter Christi und mit dem besonderen Beistand des Hl. Geistes ausgestattet. Leider gibt es
im Klerus den offenen Ungehorsam gegenüber dem Papst. Das bringt manche Priester in große Schwierigkeiten.
#21 Gockeline 15:00:20 | Mittwoch, 17. November 2010
Ich bin nur einem treu:„Gott und Jesus!“ Der Papst kann irren. Die Priester können irren. Siehe die hier
sich zu Wort melden. In der Kirche sind geweihte Menschen nicht automatisch Christen.
Missionsland mission findet überall statt und auf jeder ebusiness webseite lesen wir: my mission. die
asiaten sind wg. mangelnder individualität gar nicht in der Lage, eine Mission zu betreiben.
#17 rheno flavia 14:36:37 | Mittwoch, 17. November 2010
So, so, Marcellinus Servus Dei Marcellinus Beatus Marcellinus Sanctus Marcellinus … Ich dachte, zur
Ehre der Altäre wird man z.B. wegen heroischer Tugend erhoben (daß er ein Märtyrer wäre, behaupten
ja noch nicht die abgefeimtesten Gesellen). Aber, wenn man in den Genuß diesen heroischen Tugendgrades
gelangen kann durch häufigen Irrtum, Eid-, Wort-, Rechts-, Traditions- und Vertragsbruch, stehen die
Chancen wohl nicht allzu schlecht …
#16 rockdino_ 14:23:58 | Mittwoch, 17. November 2010
Williamson Zitat Bischof Williamson: „„Es kommt vielleicht zum Martyrium. Vielleicht wird sogar unser
Blut notwendig sein, um die Reinigung der Kirche zu vervollkommnen. Es ist schon möglich, dass die bösen
Mächte, die heute herrschen, einen Sündenbock suchen werden. Und die Traditionalisten, als ‘Fundamentalisten’
bezeichnet, werden dieser Sündenbock sein. Dann kommen wir alle ins Gefängnis.“
Levebvre hat dieses schon vor über 40 Jahren vorhergesehen! Das „ausufernde Kollegialitätsprinzip“ und
der Einfluß der Bischofskonferenzen haben nach Hw. Jolie Probleme geschaffen, „die selbst der Papst kaum
noch in den Griff bekommt“. Das hat Erzbischof Levebvre schon vor über 40 Jahren vorhergesehen! Wann
wird ihn der Papst selig und heilig sprechen?
Zwerg kursiv]Europa ist wieder Missionsland!!![kursiv] Ganz genau !! ich verstehe nicht warum die Kirche
Missionare nach Asien, Afrika und was weiß ich wo hin schicken obwohl Europa der Kontinent ist der Missionare
am meisten braucht.
#13 Ehrenmann 13:52:19 | Mittwoch, 17. November 2010
Lob des Gehorsams? „Damals stieß er auf ein Wort der Heiligen Theresa von Avila († 1582), wonach es keinen
Weg gibt, der schneller zur höchsten Vollkommenheit führt wie der des Gehorsams.“ Wohin hat der Gehorsam
der vielen NS – Täter geführt? Nicht zur höchsten Vollkommenheit, sondern in die totale Zerstörung.
#11 marienkind 13:40:13 | Mittwoch, 17. November 2010
rheno flavia rheno flavia: Nun, zumindest pflegt Hw. Jolie … … einen eher gewöhnungsbedürftigen
Umgang mit dem Gehorsam, den er bei der Weihe nämlich nicht in die Hände des Pontifex, sondern seinem
Bischof und dessen Nachfolgern versprochen hat. Wo ist das Problem? Wenn der Priester seinem Bischof gegenüber
zum Gehorsam verpflichtet ist und der Bischof wiederum dem Papst absoluten Gehorsam versprochen hat, ist
doch alles klar. Es ist alles auf einer Linie. D. h., wenn der Bischof papsttreu ist, ist es zwangsläufig
ein gehorsamer Priester auch. Probleme gibt es erst dann, wenn diese Linie unterbrochen wird.
Prüfet alles und behaltet das Gute Kirsche: Ihr Buch „Der heilige Schein“ wird geprüft werden. In einer
Woche kann man es kaufen. Gibt’s keine Leseprobe vorab? Auf kreuz.net wird dann sicher das eine oder andere
diskutiert werden. Interessant wird es sicher sein.
#7 diakonus 13:33:16 | Mittwoch, 17. November 2010
Gehorsam – Vollkmmenheit „Kein Weg führt schneller zur Volkommenheit als der Gehorsam.“ (Hl. Theresa
von Avila) Das wird hier zitiert hier, wo, Ungehorsame sich übertrumpfen im Ungehorsam-sein??? Gehorsam
hat viel mit Hören zu tun. Mit Hören und sich Einlassen. Es wäre schön, wenn einige, die sich dem
in den letzten Jahren andauernd verweigert hätten, jetzt endlich damitbeginnen!
#5 rheno flavia 13:23:05 | Mittwoch, 17. November 2010
Nun, zumindest pflegt Hw. Jolie … … einen eher gewöhnungsbedürftigen Umgang mit dem Gehorsam, den
er bei der Weihe nämlich nicht in die Hände des Pontifex, sondern seinem Bischof und dessen Nachfolgern
versprochen hat. Nun mag es ja zutreffen, daß es Priester gibt, die ihren Ortsordinarien nicht in dem
Maße Gehorsam leisten, wie sie dies bei ihrer Weihe versprochen haben. Aber, weil es andere vielleicht
nicht in dem Maße sind, wie sich Hendrik Jolie das wünscht, ist für ihn ja wohl kaum eine Rechtfertigung,
es auch nicht sein zu müssen, oder?
CarloBorromaeo Lieber CarloBorromaeo Pfr. Jolie spricht nicht nur vom Gehorsam, er ist gehorsam gegenüber
dem Papst und den mit ihm verbundenen Bischöfen. Gegenteiliges zu unterstellen grenzt an üble Nachrede.
Die Grenze zu übler Nachrede ist eindeutig überschritten, wenn Sie ihm Zölibatsverstöße vorwerfen.
Wir erleben unseren Pfarrer tagtäglich. Er ist ein vorbildlicher Priester. Schämen Sie sich !!
CarloBorromaeo Bevor Sie hier Gerüchte kolportieren, sollten Sie bedenken, dass es rufschädigende Unterstellungen
sind, solange es keine Beweise gibt. Jolie wäre nicht der erste unbequeme Kleriker, den man mit Lügen
und Geschwätz zu Fall zu bringen versucht hätte. Abgesehen davon ändert selbst ein Beweis nichts daran,
ob Jolie recht hat oder nicht. Denn wenn nur Heilige den Mund aufmachen dürften, müßten Sie ihn auch
zu lassen. Die Wahrheit einer Aussage hängt nicht ab von der persönlichen Integrität des Sprechers.
#2 rheno flavia 13:04:22 | Mittwoch, 17. November 2010
Einen „Widerstand der deutschen Bischöfe … gegen die Korrektur der Falschübersetzung der Wandlungsworte“
gibt es wohl nicht. Das Missale mit der überarbeiteten Fassung des Einsetzungsberichts liegt nach meiner
Kenntnis längt zur Approbation bei der zuständigen Kongregation …