Die Kirche von Frauen bewegt + Systematische Pogrome gegen Christen im Irak + Deutsche Staatsbürger gefragt + Kirche und Kommunismus verschmelzen + Abfall-Reformer sind Gurus
Die Kirche von Frauen bewegt
Vatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz setzte der Papst seine Katechesen
über weibliche Heilige des Mittelalters fort. Benedikt XVI. gedachte der Heiligen Mystikerin Juliana
von Lüttich († 1258). Christus offenbarte ihr, daß der Kirche ein Fest zur Verehrung des Allerheiligsten
Altarsakramentes fehle. Bischof Robert von Lüttich machte sich unter Einfluß der Heiligen Juliana für
das Anliegen stark. Im Jahr 1264 führte Papst Urban IV das Fest Fronleichnam für die ganze Kirche ein.
Der Papst erwähnte auch, daß der Heilige Thomas von Aquin († 1274) auf Anregung der Heiligen Juliana
mehrere Hymnen zu Ehren des Altarssakraments schrieb.
Systematische Pogrome gegen Christen im Irak
Irak.
Am Montag abend starben im Irak erneut zwei Christen. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Bewaffnete Männer
stürmten am Montag in ein Wohnhaus in der nordirakischen Stadt Mossul und ermordeten zwei Männer. Pfarrer
Aysar Saaed von der syrisch-katholischen Kirche in Bagdad erklärte, daß die Gläubigen große Angst
haben: „Wenn das irakische und christliche Volk in diesem Land standhalten, ist das ein Wunder Gottes.“
Deutsche Staatsbürger gefragt
Deutschland. Die Lebensrechtsvereinigung ‘Tiqua’ sammelt auf der Webseite
‘Nein-zur-Selektion.de Unterschriften gegen die Einführung der sogenannten Präimplantationsdiagnostik
in Deutschland. Wenn ‘Tiqua’ fünfzigtausend Unterschriften von Deutschen zusammenbekommt, muß sich der
Bundestag mit der Petition befassen. Vor der Videoseite ‘gloria.tv’ erklärte die Präsidenten von ‘Tiqua’,
Sonja Dengler: „Wir wollen mit den Unterschriften dem Schutz des Lebens Gehör verschaffen und Einfluß
auf die politische Willensbildung nehmen.“
Kirche und Kommunismus verschmelzen
China. Am Montag empfing
Weihbischof Joseph Yang Yongqiang von Zibo in Ostchina die Bischofsweihe. Er ist in diesem Jahr bereits
der zehnte Bischof, der von den chinesischen Kommunisten und dem Vatikan gemeinsam ernannt wurde. Der
US-Journalist Paul Mooney erklärte laut ‘Radio Vatikan’, daß die Grenze zwischen der Untergrundkirche
und der kommunistischen Staatskirche verschwimme. Die Staatskirche habe versucht, die Katholiken kommunistisch
umzuformen. Nun passiere angeblich das Gegenteil: Die Untergrundkirche würde immer sichtbarer und etablierter.
Abfall-Reformer sind Gurus
Deutschland. Seelsorge und Psychotherapie dürfen nicht vermischt werden.
Das sagte der Psychiater und Laientheologe Manfred Lütz vor der Tageszeitung ‘Welt’. Wer beides verbinde,
laufe Gefahr, ein Guru zu werden und Anhänger zu produzieren: „So etwas konnte man im katholischen Bereich
bei [dem Abfall-Priester] Eugen Drewermann verfolgen und im evangelischen bei Pfarrer Fliege.“ Ferner
erklärte Lütz, daß Theologen heute viel mehr Probleme mit Wundern hätten als Wissenschaftler.
Email-Adressen der Empfänger
16 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Fronleichnamsprozession mit Bischof Overbeck Donnerstag – 23. 6. Hochfest des Leibes und Blutes Christi,
Fronleichnam 09.00 Uhr PONTIFIKALAMT mit Bischof Dr. Overbeck / auf dem Burgplatz www.bistum-essen.de/…rgplatz-kopie-1.html
Heilige im Himmel Da sie bereits heilig gesprochen sind, sind sie im Himmel bei Gott. Die Menschen sind
weiter auf der Erde. Beten die Heiligen für einzelne Menschen, weil sie Gott nahe sind von sich selber
aus oder nur wenn man sie deshalb bittet zu bitten oder tut das nur die Familie des jeweiligen Menschen,
die in dem Himmel ist von sich aus?
#14 Blechtonne † 19:29:28 | Donnerstag, 18. November 2010
Da stimme ich Herrn Lütz zu Seelsorge ist sehr wichtig, der Rest ist Unfug. Leuten wie Drewermann und
der unsägliche Fliege, die mit ihrer Scharlatanie dummen Weibern das Geld ihrer Männer aus der Tasche
ziehen wollen, werden beim Jüngsten Gericht mit einer rechten Gerasden in die Höllenkessel geboxt.
#13 Sycamore 12:08:50 | Donnerstag, 18. November 2010
Zwerg (11:34) „Und? Das kann jeder.“ Das darf bezweifelt werden. Insbesondere, daß Thomas von Aquin seine
Hymnen auf Anregung von Juliana von Lüttich geschrieben hätte. Jedenfalls, ist Ihr statement nicht zu
beweisen.
#10 Tigerente † 11:40:56 | Donnerstag, 18. November 2010
@marienkind Warum nur können viele einem Psychodoc ihre seelischen Nöte offenbaren, einem Priester aber
nicht? Ganz einfach! Weil sich jeder halbwegs gute Psychologe zumeist erstmal mit der Position des Patienten
beschäftigt, keine vorgefertigten Lösungen hat, mit dem Patienten gemeinsam Lösungen sucht und diese
dann auch akzeptiert und unterstützt. Viele Menschen sehen im Priester eher den sofort moralisierenden
Gegenüber, der meint, jedes Problem mit irgendwelchen kirchlichen Dogmen heilen zu können.
#9 Der Zwerg † 11:34:46 | Donnerstag, 18. November 2010
Hymnen Der Papst erwähnte auch, daß der Heilige Thomas von Aquin († 1274) auf Anregung der Heiligen
Juliana mehrere Hymnen zu Ehren des Altarssakraments schrieb. Und? Das kann jeder.
#8 marienkind 11:08:41 | Donnerstag, 18. November 2010
monens „Psychologiecouch“ statt Beichtstuhl ! Ja, genau so ist es. Seit die Beichtstühle leerer geworden
sind, sind die Psychopraxen voller geworden. Oder man rennt zu irgendeinem Guru und investiert dazu noch
viel Zeit und Geld, „damit die Seele wieder ins Gleichgewicht kommt“. Warum nur können viele einem Psychodoc
ihre seelischen Nöte offenbaren, einem Priester aber nicht?
#7 Driver † 10:44:48 | Donnerstag, 18. November 2010
G r u n d ist der islamische Glaube Die USA sind fest mit den Saudis verbündet. Clinton betreibt den
Anschluss der Türkei in die europäische Union, um einen „Christenclub“ zu verhindern.
#6 monens 10:31:04 | Donnerstag, 18. November 2010
„Psychologiecouch“ statt Beichtstuhl ! Dort, wo sich durch den jahrzehntelangen Raubbau an der unfehlbaren
Kirchenlehre durch selbstgerechte „Neuerer“ sich zunehmend die Beichtstühle gelehrt haben, dort quellen
heute die „Psychologiepraxen“ über; lieber die Sünde „schönreden“ oder „anständig reden“ als sie als
solche vor der Wahrheit Jesus Christus zu bekennen; doch das Ergebnis des „psychologischen Experimentes“
ist verheerend; die Sünde wird in all ihrer Schrecklichkeit so lange „gutgeheissen“ bis „kein Bedarf“
mehr nach Sündenvergebung besteht; falsche Propheten bieten „Hilfe“ an und erklären den Menschen zum
unverbindlichen „Gutmenschen“, dessen „Recht“ es sei, sein Ego zu „verwirklichen“, d.h. Gefahr zu laufen,
sein Seelenheil zu verlieren ! Ein wie auch immer vorgegaukeltes „Heil“ ohne Sündenvergebung ist die
Sprache des Vaters der Lüge www.razyboard.com/…07891-5919897-0.html Die Weigerung des „aufgeklärten
Spassmenschen“ die Sünde überhaupt einzugestehen führt ins ewige Verderben ! Die Worte eines grossen
Heiligen: „Der Stolze entschuldigt seine Sünden, der Demütige klagt sie an“
#5 Driver † 10:03:52 | Donnerstag, 18. November 2010
Domenico Tuttisanti Man kann nur hoffen, daß sich die Welteroberungsfreunde gegenseitig die Dummköpfe
einschlagen, und die anderern dabei in Ruhe lassen.
Bush ist ein Anlass zur Christenverfolgung, aber nicht der Grund! G r u n d ist der islamische Glaube
an die Verpflichtung des Muslim zum Jihad, dessen nicht verhandelbares Z i e l www.faz.net/…common~Scontent.html
die Weltherrschaft des Islam ist. Die Verbreitung von Terror und die Tötung von Ungläubigen sind laut
Koran zulässige, ja gebotene Mittel der Wahl im Jihad. Wäre nicht Bush der Anlass fände sich für die
imperialistische Islam-Ideologie auch ein anderer … …
Manfred Lütz ist Psychiater und Psychotherapeut – Kein Seelsorger? Und kreuz.net „normal“? . Irre! Wir
behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen. . lautet der Buchtitel des letzten Buches von
Manred Lütz. . Will sagen, dass sich aus seiner Sicht, diejenigen, die sich für normal halten -und das
darf man bei den Anhängern des Traditionalismus annehmen- diejenigen sind, die der Pychotherapie, der
Veränderung zur Gesundung, am meisten bedürfen. Der Papst hat erkannt, dass die Kirche eine Veränderung
braucht. So wie die Kirche im Laufe ihrer 2000-jährigen Geschichte immer wieder Änderungen erfahren
hat. So gab es früher keinen Zölibat, bis er eingeführt wurde. So wie es früher Überzeugungen zum
Kondom gab, die die Kirche offensichtlich verändern müsse. Ebenso erkennt der Papst eindeutig die natürliche
Verhütung an. Und er betont, die Wichtigkeit des Respekts und der Achtung insbesondere auch für die
Homosexuellen. Die Haltung „Nächsten Respekt und Achtung abzusprechen“ könnte sehr sicher von Manfred
Lütz aber auch von Eugen Drewermann erfolgreich behandelt werden, wenn man offen ist, sich hinterfragen
zu lassen. Wer sich aber weigert, bedarf zwar einer Psychotherapie, aber er führt sie nicht durch und
ist dagegen resistent.