10:11:10 | Samstag, 20. November 2010
Die Bischöfe haben jahrelang geschlafen und die Zügel schleifen lassen. Jetzt haben sie keine Wahl mehr: Sie müssen schnell handeln. Von Dr. Josef Preßlmayer.

Webseite der Pro-Choice Vereinigung ‘Aktion Leben’
(kreuz.net) Am Montag, dem 7. November, fand die letzte Sitzung des ‘Runden Tisches’ statt.
Der Runde
Tisch ist eine Initiative für den Lebensschutz der Erzdiözese Wien.
Bei der jüngsten Sitzung verloren
die Vertreter der ‘Aktion Leben Österreich’ ihren letzten Realitätsbezug.
Die ‘Aktion Leben’ ist eine
Pro-Choice-Organisation, die schwangere Mütter todesoffen berät, die Abtreibungspille empfiehlt und
Mütter an Kinderschlachthöfe weiterleitet.
Aktion Leben will Gehring ausschließenIhre Vertreter
wollten den teilnehmenden Dr. Rudolf Gehring von den Gesprächen am Runden Tisch ausschließen.
Gehring
ist der Vorsitzende der jungen ‘Christlichen Partei Österreichs’.
Als deren Spitzenkandidat verbuchte
er bei der Wahl des österreichischen Bundespräsidenten einen großen Erfolg. Er konnte 5,4 Prozent der
Wählerstimmen auf sich vereinigen.
Schon am 9. November wetterte Martina Kronthaler – die Generalsekretärin
der ‘Aktion Leben’ – in einem Leserbrief an die Wiener Zeitung ‘Die Presse’ gegen Dr. Gehring sowie gegen
die beiden Menschenrechtler, Diplomingenieur Andreas Kirchmair und Dr. Josef Preßlmayer.
Sie beschuldigt
sie, „Verleumdungen“ zu verbreiten.
Dabei handelte es sich allerdings um Fakten, die unter „Dokumente“
im Internet-Auftritt der Petition ‘kath-prolife.at’ öffentlich belegt werden. Diese Petition fordert,
daß sich die österreichischen Bischöfe moralisch und finanziell von den unmoralischen Machenschaften
der ‘Aktion Leben’ distanzieren.
Selber in die Grube gefallenWas hatte Dr. Gehring verbrochen, so daß
sich der Zorn der Pro-Choice-Organisation Frau Kronthalers erneut gegen ihn entlud?
Er hat als Privatmann
die Petition
‘kath-prolife.at’ an den Heiligen Vater unterzeichnet.
Doch bei dem jüngsten Schritt der
‘Aktion Leben’ gegen den Lebensschutz bewahrheitete sich das alte Sprichwort: „Wer anderen eine Grube
gräbt, fällt selbst hinein.“
Die Vorgangsweise der Pro-Choice-Organisation kehrte sich nämlich gegen
diese selbst.
Sie wurde wegen ihres Verhaltens vom Runden Tisch ausgeschlossen
Die Initianten und Unterzeichner
von ‘kath-prolife.at’ hatten nur von ihrem demokratischen Recht Gebrauch gemacht.
Sie kamen ihrer christlichen
Pflicht nach und wandten sich an den Papst, um dem Ausmorden ungeborener Kinder im Mutterleib unter Mitwirkung
der Kirche in Österreich ein Ende zu setzen.
Jetzt muß es sehr schnell gehenEs ist zu hoffen, daß
die Bischöfe Österreichs jetzt sehr schnell erkennen, daß die ‘Aktion Leben’ – die eine straffreie
vorgeburtliche Kindstötung befürwortet – keine Berechtigung hat, aus Mitteln der Kirchensteuer unterstützt
zu werden.
Wer der Auffassung ist, daß die Kirche keine Pro-Death-Organisation unterstützen soll, die
für die Selektion im Mutterleib eintritt, möge die Petition ‘kath-prolife.at’ unterzeichnen.
Auf diese
Weise kann er mithelfen, daß die Bischöfe in der Nachfolge Christi ihre segnenden Hände nicht weiter
mit dem Blut unschuldiger Kinder besudeln.
Denn bezüglich ihrer gegenwärtigen Haltung zur ‘Aktion Leben’
gilt das Sprichwort: Mitgegangen mitgehangen.
Der Autor ist Gesundheitspsychologe und Kurator des 1.
Europäischen Lebensschutz-Museums.
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#12
Josef Preßlmayer 07:40:25 | Sonntag, 21. November 2010
#11
Mary Cruz 20:00:37 | Samstag, 20. November 2010
#10
Gallow 19:12:57 | Samstag, 20. November 2010
#7
Rodolfo Panetta 13:50:39 | Samstag, 20. November 2010
#6
gelobtseijesus 12:48:53 | Samstag, 20. November 2010
#5
institorius 11:56:52 | Samstag, 20. November 2010
#4
monens 11:56:24 | Samstag, 20. November 2010
#3
Mi.cha.el 11:12:01 | Samstag, 20. November 2010
#2
bassman 10:53:53 | Samstag, 20. November 2010
#1
institorius 10:43:24 | Samstag, 20. November 2010