Eine oberbayerische Pfarrei hat demokratisch entschieden, ihren Mahltisch zu entsorgen: „Der Altar symbolisiert einen Kreis, also die Gemeinschaft. Aber in unserer Zeit, in der alles um sich selber kreist, brauchen wir einen Ausbruch aus dieser Festgefahrenheit.“
Das Presbyterium der Kirche Sankt Michael in Moosbach ist wieder auf den Altar ausgerichtet.
(kreuz.net, Moosach) Bereits Ende Juli hat Pfarrer Wolfgang Lehner den Mahltisch in seiner Kirche Sankt
Michael in Moosach – 27 Kilometer südöstlich von München – beseitigt.
Die Beweggründe erklärte der
Pfarrer jetzt in einem Weihnachtsbrief an seine Gläubigen. Das berichtet die Webseite ‘merkur-online.de’.
Die oberbayerische Pfarrei Moosach gehört zum Erzbistum München und Freising.
Gemeinsamer Entscheid
Ende Juli entfernte die Pfarrei für ein Kirchenkonzert den Holz-Mahltisch aus der Kirche.
Danach entschied
die Pfarrei, das Möbel probeweise bis Januar in der Sakristei zu lassen.
Die Pfarrei sei für die Messe
am Hochaltar sehr offen – erklärt Hw. Lehner. Es herrsche kein diktatorischer Stil nach dem Motto: „Wir
machen das jetzt so, basta!“
Gleichzeitig mit dem Mahltisch ließ die Pfarrei auch das Lesepult in der
Sakristei.
Im jetzt entfernten Holz-Mahltisch befinden sich keine Reliquien.
Der Tisch ist nicht konsekriert:
„Für mich als Priester ist es unbefriedigend, dauerhaft auf einem ungeweihten Altar Eucharistie feiern
zu müssen“ – so Hw. Lehner.
Ferner besitze die Kirche drei feststehende Altäre, die bisher unbenützt
blieben.
Der Opferpriester ist kein Animateuer
Die liturgischen Änderungen, die sich durch die Umstellung
ergeben, bezeichnet der Pfarrer als minimal: „Für die Gabenbereitung wird nun der hintere an der Mauer
feststehende Altar benutzt.“
Das Portal ‘merkur-online.de’ diffamiert die Heilige Messe am Hochaltar
als „ein eigenartiges Bild“ – weil die Gläubigen, wie bei allen alten Liturgien, mit dem Priester gemeinsam
in dieselbe Richtung schauen.
Pfarrer Lehner klärt das Blatt darüber auf, daß der Priester bei der
Opferung nicht Veranstalter oder Animateur einer Feier sei, der das ‘Gotteslob’ schwingend alle zum Mitmachen
motivieren möchte.
Vielmehr sei der Zelebrant der erste Beter mit der Gemeinde, der ihr „den Rücken
stärke“.
Der Pfarrer ist ein Gegner der Kirchensprache
Der Pfarrer will gemeinsam mit den Gläubigen
zu Gott gehen. Das Entfernen des Mahltisches sei dafür ein symbolischer Anfang:
„Der Altar symbolisiert
einen Kreis, also die Gemeinschaft. Aber in unserer Zeit, in der alles um sich selber kreist, brauchen
wir einen Ausbruch aus dieser Festgefahrenheit.“
Die neue Anordnung zeige das Ziel der Pfarrei: „eine
Linie zum feststehenden Altar, ein gemeinsamer Weg zu Gott.“
Für die notwendige Rückkehr der Kirchensprache
hat Hw. Lehner kein Gehör: „Bei mir sicher nicht.“
Er habe schon Messen in Latein „abgehalten“: „Aber
da bricht die Kommunikation mit der Gemeinde völlig zusammen“ – glaubt er.
Email-Adressen der Empfänger
30 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
…wenn man schon hört „hat demokratisch“ entschieden, wird es jedem Katholiken auf kreuz.net schlecht.
Demokratie ist doch so ein hässliches Wort, dass es hier in den Wortfolter eingebaut werden sollte. Wer
so unreine Gedanken hat, sollte hier nicht mehr schreiben dürfen.
Nicht nur heute gibt es den Tabernakel in der Seitenkapelle,… sondern auch in manchen gotischen Kathedralen,
im Hohen Dom zu Münster (späte Romanik) und in vielen romanischen Kirchen Frankreichs- die entsprechende
Seitenkapelle ist die Sakramentskapelle. Was den Altar betrifft, finde ich die Kirche St.-Marie-Magdalene
in Taize interessant – denn dort gibt es nur einen freistehenden Altar.
#39 Rudolfus 16:23:19 | Dienstag, 23. November 2010
@Shogun (ehemals Samurai): Die hl. Messe kann an jedem Altar gültig zelebriert werden, auch an einem
Altar im Freien. In den alten Kirchen gibt es den Hauptaltar und viele Seitenaltäre, an denen früher
oft gleichzeitig Messen gelesen wurden. Ein Tabernakel ist überhaupt nicht notwendig, um an einem alten
Altar die Messe zu feiern. Der ist nur meistens im Hauptaltar. Heute, wenn der Volksaltar aufgestellt
ist, auch in einem Seitenaltar oder in einer Seitenkapelle, damit der Tabernakel in der neuen Kreisliturgie
nicht im Rücken steht. Viele halten deshalb den Volksaltar für keine gute Idee, weil die historische
Entwicklung dahingegangen ist, daß der Tabernakel im Zentrum des Hauptaltares ist, vor dem auch die Hauptmesse
gefeiert wird.
@ Rudolfus Wie sieht es denn kirchenrechtlich mit denjenigen alten Kirchen aus, die über keinen Hochaltar
mit einem auf dem Altar befindlichen Tabernakel verfügen? Kann dort an einem solchen Altar – gleich ob
Wandaltar oder nicht – die Messe zelebriert werden oder nicht- also gültig?
#37 Rudolfus 14:58:40 | Dienstag, 23. November 2010
@lodenjacke: Die Messe im Neuen Ritus darf nicht vor ausgesetztem Allerheiligsten zelebriert werden…
aber nachdem die Neue Messe auch an einem Wandaltar gelesen werden kann, und dort es Brauch ist, daß
der Tabernakel im Zentrum des Wandaltares steht, muß deine Meinung falsch sein, der Tabernakel dürfe
nicht im Zelebrationsaltar sein. Im Tabernakel ist Gott real zugegen, deshalb ist dieser ins Zentrum des
Wandaltares gerückt. Das ist in fast allen Kirchen seit Jahrhunderten so, die für den alten Lateinischen
Ritus errichtet wurden. An all diesen Hochaltären kann die Neue Messe gefeiert werden, und es ist erlaubt,
und auch logisch, daß der Tabernakel im Hochaltar ist. Aus diesem Grund ist es auch seltsam, daß im
Neuen Ritus auf einmal ein zusätzlicher freistehender Altar vor den Wandaltar platziert werden soll.
Ich persönlich lehne diese Entwicklung ab, einen freistehenden Zusatzaltar vor den Hochaltären zu errichten,
nachdem die Neue Messe auch am Hochaltar zelebriert werden kann, an dem sich regulärerweise und auch
zurecht der Tabernakel befindet, nachdem dort Gott real zugegen ist. Auch Papst Benedikt XVI. kann in
den Altären, an denen zum Volk hin zelebriert wird, keine logische Entwicklung sehen. Aus diesem Grund
wird euer Pfarrer mit dem Papst auch kein Problem kriegen, wenn er wieder zum Hochaltar zurückkehrt und
den freistehenden Volksaltar wegräumt, selbst wenn dieser jetzt Vorschrift wäre oder nicht. Papst Benedikt
XVI. liebt die gemeinsame Gebetsrichtung des Volkes. Ich persönlich kann mich mit den Zusatzaltären
vor dem Wandaltar auch nicht anfreunden. Weshalb auch…
#36 lodenjacke 14:21:12 | Dienstag, 23. November 2010
Rudolfus, meinen Pfarrer interessieren Vorschriften nur am Rande. Es gibt auch die Vorschrift, dass der
Tabernakel nicht fest mit dem Altar an dem die Messe gelesen wird, verbunden sein darf. Das aber ist in
Alxing der Fall. Man kann den Altar drehen und wenden wie man will, aber wenn man möchte dass das Opfer
im Mittelpunkt steht, dann sollten wir hier so schnell wie möglich zu unserem Tragealtar zurückkehren.
Oder einen schönen neuen festen kaufen, damit unser Pfarrer zufrieden ist (wir waren bisher auch zufrieden,
weil sonst hätten wir ja schon lange was unternommen).
#35 Rudolfus 13:48:59 | Dienstag, 23. November 2010
@lodenjacke: Die Vorschrift gilt zuerst nur für neu zu errichtende Kirchen Alte Kirchen haben einen Wandaltar
und das konnte man zumindest als der Neue Ritus erlassen wurde, so belassen, weil eine alte Kirche nicht
fehlerhaft errichtet sein kann, das widerspräche der Tradition. Ich habe aber gelesen, daß in den letzten
Jahren unter Johannes Paul II. eine Vorschrift aus der Kurie kam, daß nun auch in den alten Kirchen,
die keinen freistehenden Altar haben, ein solcher freistehender zweiter Altar errichtet werden soll, damit
die Neue Messe zum Volk hin zelebriert werden kann. Wenn diese Vorschrift existiert, dann würde sich
die Pfarre tatsächlich über die Befehle aus der Kurie hinwegsetzen. Das ist aber in der Zelebration
der Neuen Messe nichts Ungewöhnliches. Da ist man gerne locker mit den Vorschriften. Es ist auch geschrieben,
daß es sich geziemt, die Hostienpatene zu verwenden. Diese sehe ich nirgendwo im Neuen Ritus, von ganz
seltenen Einzelfällen abgesehen. Außerdem habe ich auch nirgendwo gelesen, daß dastand, die Kommunionbänke
abzureißen. Wenn tatsächlich seit den späten Jahren Johannes Pauls II. eine Verpflichtung für einen
freistehenden Altar besteht, müßte sich der Pfarrer dranhalten – es sei denn, er widersetzt sich, und
der Bischof akzeptiert dies. Dann könnte man Papst Benedikt XVI. fragen, ob er die späten Vorgaben Johannes
Pauls II. über einen freistehenden Altar nicht aufheben möchte, und es den alten Wandaltarkirchen wieder
freistellen möchte, ob sie den Zusatzaltar haben oder nicht. Benedikts XVI. persönliche Meinung ist
bekannt.
#33 lodenjacke 13:13:20 | Dienstag, 23. November 2010
Ich zitiere mal aus der Allgemeinen Einführung zum Messbuch: *zitat AEM* 262. Für gewöhnlich soll eine
Kirche einen feststehenden, geweihten Altar haben, der frei steht, damit man ihn ohne Schwierigkeiten
umschreiten, und an ihm, der Gemeinde zugewandt, die Messe feiern kann. Er soll so aufgestellt sein, dass
er wirklich den Mittelpunkt des Raumes bildet, dem sich die Aufmerksamkeit der ganzen Gemeinde von selbst
zuwendet. *ende zitat AEM* Ich empfehle meiner Gemeinde (ich gehöre zu St. Michael Alxing, nicht Moosach,
Moosach ist nur eine weiterer Ort im Pfarrverband) die Aufstellung eines festen Altars, statt des Tragealtars.
Da kommt dann auch ein Bischof zum Weihen und Herr Pfarrer Lehner ist zufrieden. Aber dass der Altar im
Zentrum zu stehen hat, das kann er nicht einfach übergehen. Schließlich wird hier das Messopfer gefeiert.
Was wenn nicht das, sollte im Mittelpunkt stehen.
Genau so handeln wie seinerzeit die „Neuerer“ ! So wie seinerzeit die „Neuerer“ eigenmächtig und teils
im Ungehorsam damit begonnen haben geweihte römisch katholische Kirchen leerzuräumen ( die Hochaltäre
„zu entfernen und stattdessen „Altartische“ / „Mahltische“ aufzuwingen) und diese derart zu verschandeln,
dass gar einem Bettler eine würdigere Wohnstätte geboten wird als der Wahrheit Jesus Christus in Dessen
Haus, so ist es auch angesagt, dass treugläubige / zur hl. Tradition zurückgefunden habende hw Priester /
Pfarreien nun ebenso eigenmächtig daran gehen, die seinerzeitig übergangene hl. Tradition wieder auf
den Leuchter zu stellen; d.h. die Kirchen wieder so gestalten, dass sie als Wohnstätte der Wahrheit Jesus
Christus wieder würdig werden; die über Jahrzehnte hinweg gewachsene Gefahr des Verlustes der sakralen
Identität www.razyboard.com/…07667-5843158-0.html darf kein weiterer Vorschub geleistet werden; es
ist zu beobachten, dass die Zahl der hw Priester / Pfarreien, die alleine in der Wiederbelebung der hl.
Tradition die Gesundung der Kirche sehen, stetig wächst; die eine heilige katholische und apostolische
Kirche als der geheimnisvolle Leib Christi kann nicht „auf den Kopf gestellt“ werden; sie ist das Ebenbild
der Weisheit der hl. Dreifaltigkeit, Gottes www.razyboard.com/…07887-5852715-0.html sie umspannt Zeit
und Ewigkeit; wesenhaft hierarchisch und strukturell männl. hierarchisch
#24 Capistrano 21:11:26 | Montag, 22. November 2010
@ Febron Turbo-protestantisch: noch protestantischer als die Protestanten Entwicklung „ad absurdum“: Eine
Gemeinschaft, die sich „römisch-katholisch“ nennt, allerdings mit der römisch-katholischen Geschichte
nichts zu tun haben will und ständig Veränderungen wünscht, sich dabei noch selbst überholt… ( z.Bsp.:
Rom wünscht Änderung der Wandlungsworte, der deutsche sogenannte „Episkopat“ verweigert sich standhaft,
die Neuerung wieder rückgängig zu machen, also der katholischen Lehre anzupassen, Rom tut nichts, sondern
es regnet Belohnungen, wie den Kardinalshut für Herrn Marx) …und neben der selbst eine an der lutherischen
Lehre (ich meine nicht die protestuntischen Landes“kirchen“)festhaltende Gemeinschaft im Kultus wie ein
„katholischer“ Fundamentalistenclub aussieht.
@Shogun (ehemals Samurai) Sehr richtig. In der SELK gibt es darüber hinaus in vielen Gemeinden die knieende
Mundkommunion (weil wirklich an die Realpräsenz geglaubt wird), der Pfarrer trägt oft eine Kasel, und
sogar lateinische Gesänge habe ich in der „Lutherischen Messe“ schon erlebt. Bleibt zu erwähnen, dass
es für die Sakramentsfeier eine Variante mit (gesungenem) eucharistischem Hochgebet gibt, die zunehmend
Verwendung findet.
#21 Capistrano 20:41:34 | Montag, 22. November 2010
@Shogun Sie verwechseln da meiner Meinung nach leider zwei Dinge. Und zwar: Die theologische Bildung der
Geistlichen und die korrekte Durchführung eines vorgeschriebenen Rituals im Rahmen der kirchlichen Lehre
und der Tradition. Auch ein Mann, der eine geringe theologische Bildung besitzt, kann das vorgeschriebene
Ritual gültig vollziehen. Nötig ist lediglich der Besitz der Vollzugsgewalt: der Weihe. Eine tiefe theologische
Bildung ist dann vonnöten, wenn der Geweihte an der ideologischen Front gegen „wissenschaftlich“ „Gebildete“
diskutieren und ankämpfen muß. Das war allerspätestens ab dem 19. Jh. der Fall. Deswegen Ketteler,
Don Bosco usw. Zur heutigen Lage: Wie soll eine Weitervermittlung stattfinden, wenn die weitervermittelnden
Personen selber keine Ahnung mehr von den Fundamenten haben? Lieber ein Priester, der in der Lage ist,
das Meßopfer korrekt zu vollziehen und die Dogmen klar kennt, als ein mit Halbwissen vollgestopfter Dauerschwafler,
dem selbst die einfachsten Glaubenswahrheiten keine WAHRHEITEN mehr sind.
@ Capistrano Ich sehe es nicht so, daß es „die“ nachkonziliare Kirche ist, die an allem Schuld ist, denn
dann hätte es in früheren Zeiten besser sein müssen, und Fakt ist, daß sich Bischof Ketteler seinerzeit
für eine bessere theologische Ausbildung der Priester eingesetzt hatte, ebenso der von mir sehr verehrte
Don Bosco. Aber eines ist richtig, daß leider manche Pfarrgemeinde- und da schliesse ich manche Pfarrer
mit ein – nicht mehr genügend darauf achtet, daß- und wie – der Glaube weitervermittelt wird. Und wenn
seitens des Elternhauses keine Grundlagen vermittelt werden, wie sollen Schule,Kirche,Verbände/Vereine
dann darauf aufbauen können?
#19 Capistrano 19:32:14 | Montag, 22. November 2010
@Shogun / @Meinerven Da sieht man mal wieder, wie die V2ler selbst die Protestanten überholen möchten.
Die Konzilskirche ist nicht krypto-protestantisch, sondern turbo-protestantisch. Sie führt sich selbst
ad absurdum. Wer schon einmal eine deutsche „Luther“-Messe bei der SELK erlebt hat, bekommt beim NovusOrdo-Frevel
in der Konzilskirche das kalte Grausen. Um Abscheu vor dem NovusOrdo zu erwecken, bedarf es also noch
nicht mal der Missa Tridentina. Traurig, aber wahr. Selbst konservative Lutheraner haben mehr Katholisches
bewahrt als der staatskohlegeförderte V2-Club.
@ Meinerven In fast allen altlutherischen Gemeinden wie denen der SELK wird selbstredend ein nicht geringer
Teil der Liturgie- nämlich der, der an Gott gerichtet ist- „mit dem Rücken zum Volk“ (also mit einer
gemeinsamen Gebetsrichtung) zelebriert.
Ein freistehender Altar zum Volk hin ist alte christliche Tradition, wie man schon im Petersdom sieht
und in der Kirche der Santa Maria Maggiore. Wenn der von vorneweg so geplant war, ist das somit möglich.
Wenn von vorneweg ein Wandaltar geplant war und besteht, so ist ein zweiter in die gegenteilige Richtung
blickender Altar gegen die Tradition des Kirchenbaus, in dem der aufgestellt wird, nahezu als Symbol des
Greuels der Verwüstung an hl. Stätte, der der Endzeit prophezeit ist. Hier steht der traditionelle Altar
gegen einen neuen Altar, der oft architektonisch nicht dazupaßt, und durch seine alleinige Anwesenheit
den traditionellen Altar für fehl am Platz erklärt. In einer solchen Liturgiereform paßt etwas nicht,
die alte Liturgie wird für außerkraftgesetzt. Das ist ein apokalyptisches Zeichen! Die Hl. Schrift sagt
einen Greuel der Verwüstung der Endzeit voraus. Der Umsturz der katholischen Liturgie, entgegen den unfehlbaren
Meßdogmen von Trient, entgegen der Überlieferung, ist dies zweifellos. Ein Wandaltar war für die alten
Katholiken ein guter Altar, und er muß es auch für die heutigen Katholiken sein. Wenn die Kirche in
neuen Kirchen einen freistehenden Altar bevorzugt, gemäß anderer alter Traditionen, wie im Petersdom
und in der Basilika Santa Maria Maggiore, ist hier nichts dagegenzusagen, nicht einmal die Priesterbruderschaft
St. Pius X. könnte etwas dagegensagen, sondern würde dort das hl. Opfer des Altares gemäß dem außerordentlichen
Römischen Ritus zelebrieren, so wie es Kardinal Castrillon Hoyos vor einigen Jahren in der Basilika S.
Maria Maggiore tat.
Sie waren absolut keine protestantische Idee sondern eine byzantinisch-griechische Idee, die den Kubus
als Altar für ihre liturgischen Bedürfnisse benutzte und benutzt… Mit andern eine ökumenische, vortridentinische
Idee…
#15 Meinerven 17:57:15 | Montag, 22. November 2010
@Mahnender Wissen Wie eigentlich, wieviele evanglische Gemeinden einen Altar besitzen, an dem der Pfarrer
mit dem Rücken zur Gemeinde gewandt das Altarsakrament einsetzt? Die „Mahltische“ waren keine protestantische
Idee.
Ein schöner Mahltisch ist aller Ehren würdig, besonders der Ehre, dass an ihm Mahl gehalten wird, wie
der Auftrag Jesus lautet. Wichtig ist, dass keine Zermonien vor ihm ablaufen, die nur ganz wenigen Menschen
verständlich sind…!
@ Fidei Ein erster Schritt in die zukunftsweisende Richtung! Auch ich bin der Meinung, dass demokratische
Strukturen einer Kirche, in der ja schließlich alle qua Taufe und Firmung mit dem Heiligen Geist begabt
sind, ein Schritt in die zukunftsweisende Richtung sind. Genau wie hier bei der Entscheidung über die
Gestaltung der Liturgie erhoffe ich mir vergleichbare Vorgehensweisen bei der Auswahl von Diözesan- und
Weihbischöfen sowie bei deren gelegentlicher Absetzung. Ich freue mich sehr, dass wir hier beide derselben
Meinung sind!
Es geschehen noch Zeichen und… Eine oberbayerische Pfarrei hat demokratisch entschieden, ihren Mahltisch
zu entsorgen Sehr Gut! Ein erster Schritt in die zukunftsweisende Richtung!
Barschel Opfer der perfiden Juden In der BRDDR werden sogar höchste Politiker ermordet, und die VErwaltung
deckt die Verbrechen: Im Fall Barschel führt eine neue Spur zum Mossad www.welt.de/…Spur-zum-Mossad.html
Einem Gutachter im Fall Barschel zufolge weisen neue Erkenntnisse darauf hin, dass der israelische Geheimdienst
den Politiker ermordet hat. –---------------- Barschel und der Mossad www.jungefreiheit.de/…+M50da0bd8281.0.html
Die Veröffentlichungen über den Fall Uwe Barschel in der Welt am Sonntag vom Wochenende sind aus zweierlei
Gründen bemerkenswert: Einmal, weil in der als proisraelisch geltenden Welt in großem Stil darüber
berichtet wird, daß der israelische Geheimdienst Mossad aufgrund eines Gutachtens des Schweizer Toxikologen
Hans Brandenberger unter Verdacht steht, den ehemaligen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein ermordet
zu haben.
Die Entfernung des Mahltisches zeigt einen guten Anfang eines Weges, der konsequent weiter beschritten
werden muß: vorderrangig ist das Verbot der Laienhandkommunion, die Wiederaufstellung der hinweggefegten
Kommunionbänke in den Kirchen, die Benutzung der Patene, die weiter in den Vorschriften aufscheint, auch
im Neuen Ritus, und die Einhaltung einer Liturgie im überlieferten katholischen Geist. Solange dies nicht
geschieht, ist das Wegräumes des Mahltisches noch nicht ausreichend, um hier ein würdiges katholisches
Opfer des Altares zu zelebrieren, dem man als gewissenstreuer Katholik beiwohnen dürfte, ohne Gott, den
Ewigen Vater, zu beleidigen. Ich bete für diesen Priester, wie für jeden Priester, insbesonders für
den Heiligen Vater, den Papst, den Weg zurück zur katholischen Überlieferung zu finden und zur Meßfeier
entsprechend der Katholischen Kirche.
Mehr derart mutige hw Priester / Pfarreien ! Auch wenn die mutige Handlung der Entfernung des verprotestantisierten
„Altartisches“ ( „Mahltisches“ ) und der Wiederhinwendung zum HOCHALTAR nicht mit dem Beibezug der Kirchensprache
verbunden ist, ist es doch ein höchst erfreulicher Anlass; die Gemeinde wird mit der Zeit sicherlich
auch noch das Gespür für die die Einheit fördende Kirchensprache Latein für grosse Teile der hl. Liturgie
finden, ohne dass die Verständlichkeit verloren ginge; die hl. Messe ist und bleibt ein MessOPFER und
keine unverbindliche „Mahlveranstaltung“; das hl. Messopfer hat sich nicht nach den Wünschen der Menschen
zu richten sondern hat alleine der Verherrlichung der Wahrheit Jesus Christus zu dienen www.razyboard.com/…07690-5825348-0.html
die der hl. Dreifaltigkeit, Gott gebührende Anbetung und der Ihm gebührende Lobpreis kann nicht ohne
die nötige Ehrfurcht erbracht werden; dort, wo durch im Ungehorsam eingeführte „Altar-Tische“ und „Handkommunion“
die Ehrfurcht vor der Wahrheit Jesus Christus geschwunden ist, dort erleidet auch der wahre Glaube nach
und nach Schiffbruch in den Herzen der so oft selbst zu Getäuschten gewordenen Gläubigen; also nicht
einer „Liebe ohne Furcht“ das Wort reden www.razyboard.com/…07914-5973780-0.html Die Glückseligkeit
der Anteilhabe am Göttlichen Dreeinigen Leben gibt es nicht auf „Blankoschein“ eines selbstgebastelten
„Glaubens“ !
Eine aufrichtige Liturgie ohne … … Showelemente könnte auch an einem „Mahltisch“ gehalten werden.
Aber eben, jene Voraussetzungen sind oft nicht mehr gegeben.
Panik auf der Titanic www.welt.de/…endische-Kinder.html Panik unter den Kindermördern macht sich breit.
Niemand will ihnen aus ihrer selbstverschuldeten Scheisse mehr helfen.