Herr Weihbischof, was bitte ist „werdendes Leben“?
Wer sich linguistisch mit der mörderischen Abtreibungsideologie identifiziert, macht sich unweigerlich zu deren Handlanger. Von Markus Miller.
(kreuz.net) Am 27. November wird der Heilige Vater im Petersdom eine Gebetswache für die ungeborenen
Kinder halten.
Die Erzdiözese Wien wollte ihm nicht nachstehen und kündigte für den selben Tag ebenfalls
eine Gebetswache an.
Die Einladung dafür hat sich der Wiener Weihbischof Franz Scharl offenbar von der
PR-Abteilung der Abtreibungslobby ‘pro Familia’ texten lassen.
Seine Veranstaltung trägt nämlich den
Namen: „Gebetswache für das werdende (= ungeborene) Leben“.
Herr Weihbischof hätte sich die Mühe machen
können, einen kurzen Blick auf die Webseite der Lebensschutzorganisation ‘Stiftung Ja zum Leben’ zu werfen.
Dort hätte er folgendes erfahren können: „Ein Mensch entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern als
Mensch – er wird nicht Mensch, sondern ist Mensch von Anfang an.“
Diese Feststellung stammt von dem renommierten
deutschen Humanembryologen Erich Blechschmidt († 1992). Sie hat sich noch nicht genügend herumgesprochen.
Die Folge ist, daß jedes Jahr rund 130.000 ungeborene Kinder in Deutschland durch die Abtreibungsgewalt
ihr Leben verlieren und Frauen und Männer am Post-Abortion-Syndrom erkranken.
Um das zu verhindern,
muß das Wissen um die Einmaligkeit eines jeden Menschen und seine embryonale Entwicklung möglichst schon
der Jugend vermittelt werden.
Offenbar wollte Weihbischof Scharl ganz sicher gehen, daß alle Jugendlichen
der Erzdiözese Wien seine verdeckte Botschaft erfahren.
Denn wer von „werdendem Leben“ spricht, sagt,
daß ungeborene Kinder gar keine Menschen sind, sondern erst noch zu Leben werden müssen.
Damit wäre
die Abtreibung halb so schlimm.
Mons. Scharl konnte sich in der Einladung nicht durchringen, von ungeborenen
Kindern zu sprechen.
Denn das hätten der mächtigen Abtreibungslobby seines Landes innerhalb und außerhalb
der Kirche nicht gefallen.
Der Nachteil seiner Formulierungen: Wer sich linguistisch mit Abtreibungsideologie
identifiziert, macht sich unweigerlich zu deren Handlanger.
Mit seiner manipulativen Wortwahl trägt
er dazu bei, das Gift des Abtreibungsmordes unbemerkt in das Herzen junger Menschen zu tragen.
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46 Lesermeinungen
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#53 Wolfgang63 00:47:03 | Samstag, 27. November 2010
@Roma locuta Um Ihre Aussage zu Augustinus zu präzisen: Sie finden bei ihm oft Traduzianismus, also die
Beseelung durch den Samen des Vaters, aber immer wieder auch andere Positionen, z.B. im Enchiridion Absatz
86, dass er nicht weiß, wann im Mutterleib das Leben beginnt. Ihren Hinweis auf die Naturwissenschaften,
wegen derer wir Thomas von Aquin ablehnen sollen, verstehe ich nicht: Ist die Frage der Seele eine naturwissenschaftliche?
Deren Sicht der sukzessiven Beseelung würde ja sogar zur Beseelungslehre passen, da sie die geistige
Entwicklung mit der des heranwachsenden Nervensystems materialistisch gleichsetzt. Das kann nicht unser
Maßstab sein. In 2. Mose 21,22-23 finden Sie übrigens die Regel, dass die Fehlgeburt einer Frau, die
durch eine Männerrauferei entstand, durch ein Bussgeld bereinigt werden kann. Die Bibel bewertet in diesem
Kontext das Ungeborene nicht als lebendig; erst 23 regelt weiteren Schaden an Leben. Es war jahrhundertelang
Kirchenrecht (1140-1869) zwischen dem fetus inanimatus und animatus zu unterscheiden. Die heutige Regelung
ist neuzeitlich. Thomas von Aquin würde bei meinem Text auch nicht platzen. Nur ein Beispiel, das Sie
leicht prüfen können: Zacchias „Beseelung des menschlichen Fötus“ finden sich Online als Google-Book.
Auf Seite 17 wird darauf verwiesen, dass TvA selbst nach der Beseelung dem Leben der Mutter Vorrang gibt.
Wir sollten als Christen auch an den Schutz der Mutter denken, wenn ein Arzt vor der furchtbaren Wahl
zwischen zwei Leben steht.
#52 Roma locuta 17:56:50 | Freitag, 26. November 2010
Wolfgang 63 Was Sie schreiben ist pseudowissenschaftlich und falsch. Richtig ist, das Thoms von Aquin
der irrigen aristotelischen Sukzessivbeseelungslehre aufsaß; falsch ist aber Ihre Behauptung, Augustinus
hätte das ebenso gesehen. Augustinus ging von der Beseelung im Moment der Empfängnis aus. Es ist armselig,
sich in einer so gravierenden Frage hinter früheren Meinungsstreitigkeiten, die längsrt überwunden
sind, zu verstecken. Die irrige Lehre des Thomas beruhte auf den damaligen, aus heutiger Sicht falschen
naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Solche (pseudo-)naturwissenschaftlichen Verirrungen übder die
Frage, was ein „Mensch“ sei, hart es übrigens noch in der Neuzeit gegeben (so wurde mit „naturwissenschaftlichen“
Argumenten in Zweifel gezogen , ob Juden oder Neger Menschen seien). Die heutige Lehre der Kirche ist
klar und bei allen seriösen Mitdiskutanten unumstritten, als Katholik können Sie daran nicht rütteln,
es sei denn, Sie wollen die Tötung wehrloser, ungeborener Kinder rechtfertigen oder zumindest relativieren.
Ich vemute, dass der Hl. Thomas auf seiner Wolke vor Wut platzt, wenn er hört, dass er als Gewährsmann
für Leute Ihres Schlages herhalten muss.
#50 Goldengel 09:26:56 | Freitag, 26. November 2010
das irdische Gericht und das überirdische Gericht sind sehr verschieden! Das irdische Gericht ist nicht
gleich das Göttliche ! DAS werden jene Frauen merken, die aus ihren Kindern Blutbrei gemacht haben. Und
dann gibt es keine Ausreden mehr, denn die SEELE zählt und deren Verhalten und kein „aber“. Ein „aber“
ist in der Wahrheit Gottes nicht existent, denn wenn dieses aber gelten würde, wären dort die gleichen
Ungerechtigkeiten wie in dieser Welt zu finden. Das „aber“ wird einer Abtreiberin noch die Seele kosten.
#48 Goldengel 19:25:48 | Donnerstag, 25. November 2010
Gott schütze Dr. Preßlmayer! NUR durch seinen Einsatz wird überhaupt jetzt auch in Bischofskreisen
über Gottes liebste Kinder nachgedacht: die Unschuld, welche getötet werden soll. Der Mutter wird also
die Option gegeben, ihr Kind zu ermorden – so macht sie sich zum Richter über einen Menschen. So eine
Mutter muss aufpassen, welches URTEIL diese über ihr Kind verhängt – denn nach diesem URTEIL wird auch
sie BEURTEILT werden. Christus: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Im Namen des Vaters,
des Sohnes und des Hl.Geistes. AMEN
#47 wiener 17:59:58 | Donnerstag, 25. November 2010
die begrifflichkeit … … für diese veranstaltung wurde in übereinstimmung mit den römischen formulierungen
gewählt, wobei das erklärende „ungeboren“ in klammern als verdeutlichung dazu gegeben wurde. es ist
somit für jeden vollkommen klar, dass es sich um eine gebetsvigil für das ungeborene leben handelt.
aber es gibt eben menschen, die sich ein hobby daraus machen, möglichst jeden zu verketzern, auch unter
den abstrusesten und an den haaren herbeigezogenen anlässen. anstatt zu der gebetsvigil einzuladen oder
sich gar selbst daran zu beteiligen. solches verhalten ist heuchlerisch und zu nichts nütze (also nichtsnutzig).
#46 dangermouse † 11:51:55 | Donnerstag, 25. November 2010
Daß es eine zweite Interpretation geben könnte, weiß ich. Das wussten wohl auch einige Verfechter von
V2. Deswegen haben wir jetzt den ganzen Schlamassel, wo jeder das hinein-interpretiert, was er gerne hätte.
Aber es gilt grundsätzlich: Was nicht eindeutig ist, wird falsch ausgelegt werden. Von Gegnern, wie auch
sogar von vielen eigenen Leuten, die unsicher geworden sind. Diese beiden Gruppen werden sich dann zusammenschliessen,
und die Kirche gleichzeitig von Innen wie Außen in gefährliches Wasser bringen.
#45 Roma locuta 10:33:03 | Donnerstag, 25. November 2010
@ Lars Ihr Stellungnahme ist – mit Verlaub – dämlich: Sie ist zunächst einmal in sich widersprüchlich,
denn Sie verurteilen andere Menschen, weil diese andere Menschen verurteilen, obwohl man andere Menschen
nicht verurteilen soll… Sie ist überdies unmoralisch, denn sie setzen allen Ernstes „Herablassendes
Benehmen“ gegenüber Geborenen auf eine Stufe mit der Ermordung Ungeborener – damit relativieren Sie schwere
Verbrechen, leisten diesen Vorschub und laden somit schwere Schuld auf sich (falls Sie schuldfähig sind,
was ich angesichts des offenkundigen Unsinns Ihrer Einlassung zu Ihren Gunsten bezweifle). Entweder Sie
denken wirr oder Sie haben falsche Wertvorstellungen (oder beides). Auf dieser Grundlage macht eine Diskussion
natürlich keinen Sinn. P.S.: Mögen Sie Drewermann?
#44 galilei 09:55:43 | Donnerstag, 25. November 2010
@DerRabe Ich danke Ihnen für Ihre Entschuldigung und nehme Sie gerne an. Einmal ein wirklich positives
Zeichen auf dieser sonst von Hass erfüllten Plattform. Danke und alle Segenswünsche!
#43 DerRabe 09:51:27 | Donnerstag, 25. November 2010
gallilei tschuldigung! wenn ich vergleiche mit einem hautfetzen lese sträuben sich mir alle haare. natürlich
werde ich sie nicht anspucken! entschuldigung nochmals! hier liest man so viele eingeteufelte beiträge
gegen das leben und den frieden und die schützende gerechtigkeit gottes, dass man wirklich zorn kriegen
kann.
#42 galilei 09:33:22 | Donnerstag, 25. November 2010
@DerRabe Geben Sie mir Ihren Namen und Ihre Adresse. Ich biete Ihnen an, zu Ihnen zu kommen, um Ihnen
Gelegenheit zu geben, mir öffentlich ins Gesicht zu spuken. Ich werde es nicht erwidern gemäß der Schrift:
„Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, halte ihm auch die linke Wange hin“. Zum Inhalt Ihres
Beitrages: sie haben mich missverstanden. Ich habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich diesen Vergleich
nicht meine. Lesen sollte man halt können! Übrigens: ich bin nicht so vermessen, mich mit Galilei zu
vergleichen! Ich habe einfach große Hochachtung vor ihm, da er im Rahmen der Kirche neue Erkenntnisse
mutig bekannt hat, dafür geschlagen und gedemütigt wurde, aber 300 Jahre danach von eben dieser unserer
Kirche rehabilitiert wurde!
#41 GoethesGeliebte 09:29:34 | Donnerstag, 25. November 2010
derrabe Ist das alles, was Sie können, auf eine diffenzierte zuschrift nur mit Pöbeleien zu antworten ?
Nur Haß und Beleidigungen und dabei immer Jesus im Munde führen Ihr Heuchler ! Eure Gottesferne ist
zum Fürchten, Ihr lieblosen Hetzer !
#40 monens 09:29:24 | Donnerstag, 25. November 2010
Von der Empfängnis an ist das menschliche Leben heilig ! Auch die spitzifindigen Versuche eine erst „Menschwerdung“
im Mutterleib suggerieren zu wollen, werden nichts an der Tatsache ändern, dass die Heiligkeit des Lebens
von der Empfängnis bis zum natürlichen Tode unantastbar ist; gerade diese Spitzfindigkeiten der Versuche
dem ungeborenen KIND das MenschSEIN absprechen zu wollen und es als zu einem „sich entwickelnden Etwas“
herabzuwürdigen, haben die dekadenten Spassgesellschaften an den Rand des Abgrundes geführt, Kohorten
des Todes „diskutieren“ heute die „optimalsten Methoden“ des Mordes von ungeborenen Kindern www.razyboard.com/…07907-5964326-0.html
Welch eine fürchterliche Vereinnahmung durch den personalen Bösen, Satan; welch eine Verachtung der
Heiligkeit des menschlichen Lebens, welch eine Selbstzerstörung der Spassgesellschaften; NIEMALS darf
der aufgetischten Lüge, das ungeborene KIND wäre bloss ein „in Entwicklung befindliches Etwas“ nachgegeben
werden; das Herz des ungeborenen KINDES schlägt bereits ab Ende der 5. Schwangerschaftswoche; mit der
Empfängnis ist das ungeborene KIND beseelt und entwickelt sich ALS Mensch www.razyboard.com/…07907-5936925-0.html
Keine noch so spitzfindig vorgetragenen Lügenmärchen werden an dieser unumstösslichen Tatsache auch
nur ein Jota ändern.
#39 DerRabe 09:23:22 | Donnerstag, 25. November 2010
galilei, auch sie sind gut eingeteufelt! einen abgerieben hautfetzen mit einem vollständigen menschen
zu vergleichen, dazu gehört wahrhaftig die bereitschaft jesus christus ständig weiter zu kreuzigen und
zu verspotten. und dann kommen sie auch noch mit einem wissenschaftluichen namen daher, um den großen
bogen zwischen galilei und sich selbst zu schlagen und zu sagen: ihr irrt euch damals wie heute und ich
stehe auf der sicheren seite der wahrheit. wirklich, wenn man einem menschen wie ihnen ins gesicht spuckte
wäre es nicht unbedingt eine sünde.
#38 galilei 09:18:03 | Donnerstag, 25. November 2010
Werdendes Leben Folgende Feststellungen: Das Kinder im Mutterleib Leben sind, steht wohl völlig außer
Frage, aber was ist Leben? Auch abgeriebene Hautzellen leben, solange der innerzellulare Stoffwechsel
funktioniert. Bitte mich nicht misszuverstehen – ich will nicht Hautzellen mit einem ungeborenen Menschen
vergleichen, aber der Begriff „Leben“ allein macht es wohl nicht! Ich glaube jedenfalls, dass das „Menschwerden“
kein punktueller Spontanakt, sondern ein länger anhaltender Prozess ist. Die „Menschwerdung“ im Akt der
Befruchtung allein zu seien, greift zu kurz. Wenn ich eine Samenzelle und eine Eizelle nebeneinander lege,
dann ist in den Genen ein kompletter Mensch definiert – nicht anders als nach der Befruchtung. Also die
genetische Definition kann es nicht sein. Vielleicht hat Thomas von Aquin nicht ganz unrecht gehabt, wenn
er gemeint hat, das Menschsein beginnt 40 – 80 Tage nach der Empfängnis. Nach dieser Zeit bildet sich
nämlich das Zentralnervensystem heraus und das macht nach heutigem Stand der Wissenschaft das aus, was
den Menschen zum Menschen macht. Die Seele ist zwar nicht lokalisierbar, aber die unglaublich komplexe
und großartige Funktionalität des menschlichen Gehirns bildet das ab, was wir mit Seele bezeichnen.
Insofern glaube ich also nicht, dass man es sich so einfach machen kann mit der Behauptung, ab dem Zeitpunkt
des Verschmelzens von Ei- und Samenzelle beginnt das Menschsein. Ich bin aber trotzdem absolut dagegen,
Abtreibung als Recht zu erlauben.
#37 DerRabe 09:17:55 | Donnerstag, 25. November 2010
man fällt tatsächlich… …schnell auf vorherrschende sprachbegriffe herein. zum beispiel auch der
pro-familia begriff: schwangerschaftsunternrechung. die schwangerschaft kann nicht unterbrochen werden,
sie wird beendet. weitere spricht man trotzdem am ungeborenen in der 12 woche wirklich alles erkennbar
ist von einem „zellklumpen“ der teufel selber kann einen liebloseren begriff nicht auswählen. als pazifisten
meldetenen sie sich bei jedem amerikanischen krieg zu wort, bei den russischen und co aber schwiegen sie.
sie reden von frieden und hatten keine probleme millionen ungeborene abzuschlachten, selbstverständlich
imme rmit glatten ausreden versehen, ausreden von vergewaltigung z.b. die bei den abtreibungen keine rolle
spielen.
#35 Der Zwerg † 23:47:57 | Mittwoch, 24. November 2010
Der hl. Pfarrer von Ars Gott kann er sagen, was er leidet. Von den Pfarrkindern geschmäht, vor dem Bischof
angeklagt, die Seele von tausend Ängsten und Zweifeln zerrissen, von einem Tag auf den anderen warten,
abgesetzt, mit Stockschlägen von der Pfarrei vertrieben und eingesperrt zu werden … Und dabei arbeiten
sollen! Seine Seele ist wie die Traube in der Kelter; sie sträubt sich nicht, sie fürchtet sich nur,
unter dem Zugriff der Hand Gottes nicht den erwünschten lauteren Wein der Liebe zu geben und weggeworfen
zu werden. „Mein Gott“, flüstern seine Lippen, „laß mich alles leiden, was Du willst, nur gib mir die
Gnade, nicht in die Hölle zu stürzen …“
#32 Der Zwerg † 23:23:21 | Mittwoch, 24. November 2010
An dieselbe; eine sehr gute Lehre (Mechthild von Hackeborn) Der Herr Jesus Christus, der Liebhaber der
Menschen, begehrt voller Verlangen, sich mit der Seele zu vereinen, besonders aber mit einer Seele, die
von ihm getröstet werden will und die heftig danach verlangt, seine Freuden zu erfahren, damit sie allen
Trost und alle Vergnügungen und Freuden der Kreatur abwerfen kann, die ja zur Liebe Gottes nicht anlocken
und nicht anstacheln. Immer wenn ein Mensch irgend etwas hat, was er hebt oder wodurch er erfreut wird,
dann soll er in seinem Innern bedenken, daß Gott ihm das gegeben hat, um ihn dadurch zur Liebe Gottes
anzuregen. Wenn aber ein Mensch fühlt, daß er dadurch nicht zur Gottesliebe gelangen kann, sondern daß
er vielmehr das, was er liebt, häufiger als Gott in seinem Herzen findet, dann muß er dieses rechtmäßig
ausräumen – sei es ein Mensch, sei es eine andere Kreatur –, wenn er der vertrauten Freundschaft Gottes
nicht entbehren will. Diese nämlich ist sehr empfindsam und zart, sie duldet nichts über sich und kann
auch mit sich und neben sich nichts haben. Denn Jesus, der Sohn der väterlichen Liebe, allein will der
Innigstgeliebte und Vertrauteste deines Herzens sein.
#30 Sycamore 23:18:48 | Mittwoch, 24. November 2010
Lisibald Pflegen Sie faule Äpfel zu riechen, die Sie in der Schublade Ihren Schreibtisches wie Friederich
Schiller bewahren, wenn Sie Ihr hermetisches Nonsense schreiben?
Werdendes Leben ist der gleichsame Verlust des Vergehens von Momenten die einem Willen Folge leisten,
indem diese bekannt wird. Ist er bekannt, ist es ein Wille, doch der Verlust des Vergehens von Momenten,
ist kein Leben nicht. Im Gegenteil, das Leben ist der Durst des Lebendigen, indem er um Wasser bittet
und um Kleidung und um ein Stück Brot, ja um Lebenserhaltendes, damit das Leben sich entfalten kann,
sobald es Nahrung zu sich nimmt. Auch der Wurm braucht Nahrung und wenn diese die Erde ist. Der Mensch
ist aus Erde geformt und der Moment wo der Wurm zu Leben beginnt, ist wenn er auf der Erde ist, wo er
Nahrung findet, wie seinesgleichen. Der Wurm ist Wurm weil er Erde ißt. Wir sind Menschen weil wir aus
Erde geformt sind. So aber auch der Wurm, den nur ein dünner Mantel umgibt. Die Erde findet alles, was
sie braucht, den Mantel, die Nahrung. Das ist Leben.
#28 Leo Miles 21:50:49 | Mittwoch, 24. November 2010
@gelobtseijesus Zuerst sagt er „werdend“. So ein böses Wort. Auf zukünftiges ausgerichtet. Nach dieser
„Logik“ ist doch alles „werdend“, denn alles rückt zwangsläufig in die Zukunft vor. Nichts kann die
Uhr anhalten. Wozu dann also die Verwendung dieses Begriffs? Das ist so wie „weißer Schimmel“ oder „feuchter
Regen“. Ihr legt euch mit eurer Rabulistik doch nur selber rein…
#27 Iacobus 21:39:07 | Mittwoch, 24. November 2010
„Lebensschutz“ & „werdendes Leben“ Auch der Begriff „Lebensschutz“ ist problematisch, denn beim Lebensschutz
geht es nicht vage um Schutz von Leben sondern um die Bewahrung ungeborener Menschen vor deren Tötung
mittels Abtreibung. Der Begriff „werdendes Leben“ verschleiert nicht nur, daß es sich beim ungeborenen
Kind um einen Menschen handelt, sondern auch daß es lebendig ist („werdendes“ Leben).
#25 Rudolfus 21:16:29 | Mittwoch, 24. November 2010
@Ghislieri: Es kommt auf die genaue Definition von „werden“ an Wenn es „im Entwicklungsstadium“ bedeutet,
und das bedeutet es hier, ist der Ausdruck richtig. „Leben im Entwicklungsstadium“ = „werdendes Leben“.
Daß es eine zweite Interpretation geben könnte, weiß ich. Das ist bei vielen philosophischen Begriffen
so, aber auch bei anderen Wissenschaftsbegriffen.
#24 gelobtseijesus 21:15:38 | Mittwoch, 24. November 2010
Linguistisch Wer sich linguistisch mit der mörderischen Abtreibungsideologie identifiziert, macht sich
unweigerlich zu deren Handlanger. Da hat sich der Bischof linguistisch in die Krallen der +netten manövriert!
Zuerst sagt er „werdend“. So ein böses Wort. Auf zukünftiges ausgerichtet. Daneben das Wort „Leben“.
Furchtbar, in böser Absicht! Darf ein Bischof ungestraft „Leben“ sagen?
@Rudolfus Es ist doch ganz einfach: Leben ist immer Leben! Ein bisschen Leben geht nicht. Und der Mensch
lebt immer bis er tot ist. Es gibt keinen Zeitpunkt zu dem der Mensch nicht lebt. Die einzelne Zelle mit
ihrer wunderbaren Entfaltungsmöglichkeit lebt. „Werdendes Leben“ ist ein genauso dummer Ausdruck wie
„Schwangerschaftsunterbrechung“.
#21 Rudolfus 21:01:37 | Mittwoch, 24. November 2010
Ich weiß nicht, wieso man „Typ“ gesperrt hat, aber der Vergleich mit dem „verblühenden Leben“ ist nicht
falsch. „werdendes Leben“ ist richtig verstanden auch nicht falsch, denn vom „Leben“ wird klar gesprochen,
ein Leben, das „im Werden“ ist, „Werden“ heißt hier „Entwickeln“: Die Entwicklung von der Zelle zum alleinelebensfähigen
Menschen. Eine Zelle ist noch kein lebensfähiger Mensch, auch noch kein erkennbarer Mensch. „Mensch“
ist eine Zelle nur in wissenschaftlicher Hinsicht. „Werdendes Leben“ ist auch „seiendes Leben“. „Werdendes
Leben“ kann auch falsch verstanden werden: Es kann heißen (1) ein Nichtleben, das erst Leben wird. (2)
ein Leben im Entwicklungsstadium. Die Kirche spricht von Punkt 2: ein Leben im Entwicklungsstadium.
#19 Siegfried 20:15:08 | Mittwoch, 24. November 2010
zu Roma locuta: @ typ vielen Dank für Ihre Ausführung, dieser kann und muß ich inhaltlich zustimmen.
Für die Gesamtkirche ist es bedauerlich, nicht nur der österreichische Weihbischof wendet die Schutzformulierung
„werdendes Leben“ an, der Radio Vatkan, somit die Web – Seite des Heiligen Stuhles benützt diese Formulierung
auch. Warum der Heilige Stuhl zweideutige Formulierungen benützt, ist für mich unverständlich. Heute
werden die Gläubigen nicht nur vom Ortsbischof und dessen Behörde an die Wand gepresst, bei genauer
Betrachtung, zeigt der Vatikan nach und nach ein das gleiche Gesicht. Auf folgendes weise ich hin. Der
Antmodernisteneid, der Piuspäpste, ist immer noch gültig. Kein nachfolgender Papst hatte die Kraft diese
Anweisung aufzuheben. Die Eidablegung wurde nicht mehr eingeholt, warum? Jeder kann nach seiner eigenen
Art im modernistischen Sumpf herumtollen und die Gläubigen in den Dreck ziehen. Bis Papst Paul Vi. hat
der jeweilige Papst nach der Krönung für alle Welt deutlich die Exkommunikation der Freimaurerr erneut
bestätigt. Die beiden letzten Päpste nicht. Mehrere Anfragen haben den damaligen Kardinal Ratzinger
zur Mitteilung veranlaßt, die Freimauerei und die Kirche hätten keine Gemeinsamkeiten. Beten wir zu
Jesus Christus, daß er unsere Bischöfe und den Nachfolger Petri in allen Unklarheiten der Glaubenvermittlung
zur Wahrheit anleite und in der Gottesliebe stärke. Um den Gläubigen wieder eine Glaubensführung zu
erteilen.Wann ist die kirchliche Wüstenwanderung vorbei?
#17 DerRabe 20:06:55 | Mittwoch, 24. November 2010
beim verteilen von… …plakaten gegen abtreibungen sprach mich ein jugendlicher an. er erzählte mir,
dass seine mutter von oma und opa vehement dazu gedrängt worden wäre eine abtreibung durchzuführen,
sonst würde man mit ihr keinen kontakt mehr haben. wie durch ein wunder habe die mutter die kraft gehabt,
dass kind doch zur welt zu bringen. das kind sei heute liebling von oma und opa. oma und opa, die dämonischen
jäger des ungeborenen kindes erklären es heute zu ihrem absoluten liebling!!! was soll man zu so gottlosen
menschen sagen??
#16 Mary Cruz 20:06:22 | Mittwoch, 24. November 2010
Eine Gebetsvigil für „das werdende Leben“… ist null und nichtig. Das ist doch eindeutig abgesprochen
worden zwischen dem Vatikan und dem Weihbischof. Aber es trifft für die amtskirchlichen Prälaten durchaus
zu, was sie von den ungeborenen Kindern annehmen – man kann sie als lebende Tote bezeichnen.
#13 Rose im Kreuz 19:42:59 | Mittwoch, 24. November 2010
Gratulation an Herrn Markus Miller Die Argumentation von Herrn Miller ist einwandfrei. Zu bezweifeln ist
nur, ob unsere Hirten den Intellekt besitzen, um diese Argumente irgendwie verstehen zu können; vielleicht
beginnen sie sogar zu denken – statt immer nur zu kriechen.
#12 Mary Cruz 18:55:49 | Mittwoch, 24. November 2010
Wozu dann eine Gebetswache? Wofür – wenn „es“ noch gar nicht lebt? „Gebetswache für das werdende Leben“
Warum wird dann nicht erst eine Gebetswache veranstaltet, wenn das werdende Leben lebendig geworden ist?
Und die werdende Mutter kann bis dahin Alkohol trinken, Zigaretten rauchen, eine weite Flugreise unternehmen
und Extremsport treiben – das Ding in ihrem Bauch lebt ja noch nicht nach Meinung solcher selbsternannten
Experten – somit kann es zu keiner Fehlgeburt, Frühgeburt oder Totgeburt kommen! Diese übervorsichtigen
Mütter können sich doch jede Sorge ersparen in den ersten 9 Monaten des werdenden Kindes in ihrem Bauch.
Dann brauchen sie dem Arbeitsmarkt auch nicht mehr bis Ende des siebten Monats zur Verfügung stehen,
sondern bis sie irgendwann Wehen kriegen!
der Kondom-Papst hat auf der gesamten Front versagt Er hat schon lange (seit den Vorbereitungen) zu zweiten
Vat. Konzil die bekennende Nachfolge abgelegt und sich abgrundtief im Modernismus verstrickt. Am besten,
er tritt zurück. Das würde wenigstens einen winzigen Funke Ehre an ihm retten!
#9 Roma locuta 18:39:25 | Mittwoch, 24. November 2010
@cantate Danke für den Hinweis; schlimm genug. Radio Vatikan ist freilich ohnehin in weiten Teilen ein
modernistischer Sauhaufen. Niemand hat behauptet, dass NUR die Zustände in Österreich zum Himmel schreien.
#7 Roma locuta 18:30:30 | Mittwoch, 24. November 2010
@ Lars Schon gut, ist ja okay … aber was wollen Sie damit in Bezug auf den Schutz des ungeborenen Lebens
sagen? Wollen Sie etwa dessen Tötung rechtfertigen oder relativierend verharmlosen, nur weil einige Verteidiger
des ungeborenen Lebens schon mal polemisch gegen dessen Mörder auftreten? Bekennen Sie lieber klar Farbe –
Ihre Rede sei „ja ja, nein nein“…
#5 Roma locuta 18:07:02 | Mittwoch, 24. November 2010
@ typ Nein, kein Quatsch, sondern – nach einigen furchtbar armseligen Artikeln zu den weltbewegenden „Kondom-Aussagen“
des Heiligen Vaters – endlich einmal wieder ein redaktioneller Volltreffer. Es gibt kein „werdendes Leben“,
sondern nur Leben. In dem Fall, dass das Lebewesen der Gattung homo sapiens zuzurechnen ist, handelt es
sich bei dem „Leben“ um einen Menschen. Ein solches Leben ist in gewisser Weise immer „werdend“, sonst
wäre es nicht Leben, sondern Tod. Auch Sie sind in gewisser Weise „werdend“ (hoffe ich für Sie). Der
Begriff „werdendes Leben“ wurde aber nicht geprägt, um diese – fast schon triviale – Erkenntnis sprachlich
auszudrücken, sondern um dem ungeborenen Menschen das vollkommene Menschsein abzusprechen – so als ob
es sich (alle Vergleiche hinken, ich weiß…) um ein „werdendes“ Haus handelte, dass erst noch als Rohbau
existiert, in welchem Falle man eben noch nicht von einem „Haus“, sondern eben nur von einem „Rohbau“
spricht. Es ist unsäglich, dass ein Weihbischof im deutschen Sprachraum diesen irreführenden Topos von
den Befürwortern oder jedenfalls Verharmlosern der Abtreibungsgewalt übernimmt. Die Missstände im österreichischen
Klerus sind himmelschreiend.
@Spatzenhirn „Typ“ Man spricht auch beim Herbst vom „verblühendem Leben“, manchmal spricht man auch beim
Alter so. Ein verblühendes Leben ist ein Leben, dass existiert, wenn auch nicht mehr lange. Ein werdendes
Leben wäre ein noch nicht, sondern nur künftig existierendes Leben. Dies ist z.B. bei einem noch nicht
gezeugten Kind der Fall. Bei einem bereits gezeugten und daher vorhandenen Kind lässt sich vernünftigerweise
nicht von werdendem, sondern nur von seiendem Leben reden.
„Relativierung“ der Heiligkeit des Lebens ? Wie anders lässt sich diese lebensfeindliche Wortwahl „werdendes
Leben“ bezeichnen ? natürlich klingt „werdendes Leben“ in den „ganz humanen“ Ohren der Wahrheitsfeinde
eben „human genug“, um auch nicht nur im Entferntesten die Wahrheit der Entwicklung des ungeborenen KINDES
ALS Mensch andeuten zu wollen www.razyboard.com/…07907-5936925-0.html „Werdendes Leben“ hört sich so
schön „neutral“ an insbesondere für „ganz humane“ Ohren, deren wahrheitsfeindliche „Menschlichkeit“
per „Gesetze“ des Todes das angebl. „Recht“ einräumt, über dieses „erst werdende Leben“ selbst zu bestimmen
und es je nach Bedarf zur Förderung der „selbstverwirklichenden“ Egomanie dem Mordenlassen zu übergeben;
es ist traurig, dass diese seelengefährdende „Relativiererei“ auch teils Einlass in kirchliche Verlautbarungen
gefunden hat; etwas Nachhilfe bei der sel. Mutter Theresawäre dringlich; sie sagt es richtig: „Ich habe
eine Überzeugung, die ich Ihnen allen mitteilen möchte: der größte Zerstörer des Friedens ist heute
der Schrei des unschuldigen, UNGEBORENEN KINDES“ Wie nun kirchliche Verlautbarungen dazu kommen, ungeborenen
KINDERN zu neutralem „werdenden Leben“ mutieren zu lassen, bleibt die grosse Frage; die Rede der sel.
Mutter Threresa www.razyboard.com/…07907-5822972-0.html Lehrreiche Worte gerade auch gegen die Gefahr
der „weltoffenenen Relativierung“ der Wahrheit !