Der altliberale Generalsekretär der Schweizer Bischofskonferenz übernimmt das geistlich völlig abgewirtschaftete Bistum Basel.
Krawattenpriester Felix Gmür als Sekretär auf der Webseite der Bischofskonferenz.
(kreuz.net, Basel) Mons. Felix Gmür (44) ist neuer Bischof von Basel.
Das gab der vatikanische Pressesaal
bekannt.
Papst Benedikt XVI. hat die Wahl des Basler Domkapitels am Fest Mariä Geburt, dem 8. September,
angenommen.
Bisher war Mons. Gmür als Krawattenpriester und Generalsekretär der Schweizerischen Bischofskonferenz
tätig.
Eine frühere Spekulation des protestantischen Journalisten und Kirchenhassers Michael Meier,
wonach Weihbischof Denis Theurillat (60) der neue Diözesanbischof sei, erweist sich somit als falsch.
Er wird kein zweiter Heiliger Bischof Thomas Becket
Mons. Gmür stammt aus Luzern. Im Mai 1999 empfing
er dort die Priesterweihe.
Bereits vorher – von 1997 bis 2001 – arbeitete er als Pastoralreferent und
dann als Krawattenpriester in der Pfarrei Sankt Anton in Basel.
Bis 2004 studierte er Bibelwissenschaften
an der Jesuitenuniversität Gregoriana in Rom.
Mons. Gmür besitzt auch ein philosophisches Doktorat
über Ludwig Wittgensteins Ästhetik.
Von 2004 bis 2006 wirkte er zwei Jahre lang als Krawatten-Subregens
im altliberalen Priesterseminar in Luzern.
Seit vier Jahren ist er Generalsekretär der Bischofskonferenz.
Die Bischofsweihe empfängt Mons. Gmür am 16. Januar in Solothurn.
Basel ist mit mehr als einer Million
Gläubigen das größte Bistum der Schweiz.
Email-Adressen der Empfänger
20 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#22 Mister 11 22:19:44 | Mittwoch, 24. November 2010
solafide: Wie viele Namen haben Sie eigentlich hier? Sie leiden an Schwerfälligkeit im Denken! Oder auch
an krankhafter Anti-Haltung gegenüber einem gesunden Gerechtigkeitsempfinden.
#21 solafide 19:56:23 | Mittwoch, 24. November 2010
Mister 11: Jetzt weiß ich ganz viel… … über einen Mann, der offenbar – und vernünftigerweise –
lieber ein anständiger Pfarrer als Priester wäre(„Priester“ lesen doch die Zukunft aus Tierdärmen und
so, oder?), aber ich weiß immer noch nicht, was der Unterschied zwischen einer schnöden und einer unschnöden
Vergütung ist. Und dabei habe ich so zwischen Ihren Zeilen gesucht! Aber da ist nichts außer katholengeschwurbel
und heißer Luft…
#20 Rudolfus 08:08:15 | Mittwoch, 24. November 2010
@Mister11: Genau das ist ja der Vergleich Ein Polizist und ein Arzt ist auch nicht ausschließlich in
Dienstuniform, sondern nur in Dienstzeiten. Persönlich habe ich mich immer gefreut, einen Priester in
Uniform zu sehen. Heutzutage ist unstrittig, daß die Kirche extrem angefeindet wird. Das müssen wir
unseren Priestern nicht zumuten. Wir sollten unseren Priestern zugestehen, daß Sie auch einmal abschalten
dürfen und außerhalb der Dienstzeiten zivil gekleidet sind. Wenn im Alltag ein Notfall besteht, so muß
sich ein Priester eben selbst zu erkennen geben, wie ein Arzt in Zivil das auch tut. Ein Uniform muß
auch entsprechende Achtung verbreiten. Heute ist oft das Gegenteil der Fall, sodaß ein Priestergewand
zum Gewand eines Juden in antijüdischer Gesellschaft geworden ist. Wollen Sie Juden in der Nazizeit zwingen,
in orthodoxer jüdischer Kleidung rumzugehen? Europa ist keine katholische Theokratie mehr, indem jeder
Stand seine Kleidungsvorschriften hat, die USA sind das ohnehin nie gewesen. Die katholische Nachtheokratiezeit
ist mit den ersten Jahrhunderten der Kirche zu vergleichen. Die Priester sind nicht mehr für die Gesamtgesellschaft
da, sondern nur mehr für die Mitglieder der Kirche, und jene, die Mitglied werden wollen. Ein Priester
außerhalb der Dienstzeiten ist ein Bürger wie jeder andere auch. Unsere Gesellschaft möchte den Priester
nicht in der Öffentlichkeit haben. Eine andere Frage wären Ordensmitglieder, die als Ordensmitglieder
eine spezielle Kleidung tragen und v. a. an die Gemeinschaft gebunden sind.
#16 adlimina 23:44:24 | Dienstag, 23. November 2010
Schnell verdrängt und wegformuliert … – kreuz.net möchte nicht mehr wissen einen anderen Namen als
Erwählten verbreiten geholfen zu haben. Sich ausgerechnet hinter Meier zu verstecken, gilt nicht; – Was
müssen die Wahlmänner dem Erwählten abgetrotzt haben, um ihn ins Amt zu heben? Seine ersten Stellungnahmen
erweisen ihn als abhängig und gesteuert, freilich vor Ort als genehm und duldbar (in der Schweiz wahrscheinlich
schon der Gipfel an Traditionalismus); – Welche Pädagogik mag in dem ernorm jungen Ernennungsalter stecken?
Wohin mit ihm, wenn’s nicht funktioniert? Oder die Hoffnung, daß sich, wie bei Koch, der Weichklopfeffekt
einstellt und eine annähernde Kirchlichkeit erreicht wird (die sich jetzt freilich als Gebrochenheit
und Krankheit zeigt)?
#15 Mister 11 23:05:25 | Dienstag, 23. November 2010
Rudolfus: Zum ersten Male muss ich Ihnen deutlich widersprechen! Wenn personenschützende Polizisten auch
bei 40°C Hitze ihre Dienstuniform mit Kopfbedeckung tragen müssen, dann doch auch der geweihte, katholische
Priester seine Soutane oder den schwarzen Anzug (kann auch sexy wirken), welcher doch für den Schutz
unserer Seele zuständig ist. Der Polizist ist im Notfall schnell an seiner Kleidung zu erkennen, wenn
wir Hilfe brauchen. Und der Priester? Angenommen, ein Unfallopfer liegt im Sterben und möchte die Krankensalbung
(Letzte Ölung) empfangen? Einen Krawattenpriester würde man, sollte er in der Nähe sein, nicht erkennen…
Bei manchen P-Leuten habe ich den Eindruck, dass sie ausserhalb des Kirchengebäudes ihren Dienst als
Priester missachten und verraten. Traurig!
#14 Rudolfus 22:39:55 | Dienstag, 23. November 2010
@Zivilkleidung für Priester muß in der heutigen Gesellschaft neu durchdacht werden Meine Meinung ist,
daß wir eine pluralistische Gesellschaft sind und keine Theokratie. Die Kleiderordnung war Teil der alten
europäischen Theokratie. Heute ist die Kirche nicht mehr Staatsreligion, sondern ein Kult unter vielen.
Es muß einem Priester möglich sein, außerhalb seiner Amtszeiten Staatsbürger unter Staatsbürgern
zu sein. Außerdem ist manches in der Kirche nicht in Ordnung, nicht nur in der Kirche, aber die Kirche
steht in einem besonders kritischen Licht der Öffentlichkeit. Ein Priester, der heute nur mehr in priesterlicher
Kleidung geht, kann überhaupt nicht mehr durchs Land gehen, ohne sich für die Mißstände der Kirche
zu rechtfertigen. Die Priesterkleidung soll der Gesellschaft dienen, wenn dieser Bedarf nicht besteht,
sehe ich keinen Grund, warum ein Priester im Privatleben noch klerikale Kleidung tragen soll. Das ist
die Dienstuniform innerhalb der Amtszeiten. Natürlich bleibt ein Priester immer Priester, so wie ein
Arzt immer Arzt bleibt, auch wenn er keinen weißen Kittel trägt, und ein solcher Arzt wird helfen, wenn
es einen Notfall auch in der Freizeit gibt. So ist es auch mit einem Priester außerhalb der Dienstzeiten.
Priester in Priesteruniform auch in der Freizeit zu sein, kann in unserer religionsfeindlich eingestellten
Gesellschaft oft real gar nicht bewältigbar sein. Die frühe Kirche lebte auch in keiner Theokratie,
sondern war ein privater Kult, dessen Mitglieder tagsüber Weltbürger waren, und nur zu Kultzeiten kultische
Kleidung trugen.
#13 Mister 11 21:01:40 | Dienstag, 23. November 2010
Einfältiger Typ: @ Typ: Wie alt sind Sie? 13 Jahre? ich habe gute und schlechte Erfahrungen mit Berufskatholiken
gemacht, zu denen Priester auch gehören. Viele haben mich enttäuscht. Aber diese Verletzungen konnte
ich nur erhalten, weil ich die Heilige Katholische Kirche liebe, unabhänging von den Menschen, die in
ihr dienen! Typ, wenn Sie Menschen kennen, die die würdevolle Bekleidung eines echten Priesters (Collar-Hemd
mit Kreuz am Revers des Anzuges, besser noch Soutane!), als abstoßend empfinden, dann stimmt mit diesen
Leuten etwas nicht. Sehr verdächtig … sind vielleicht mit dem Teufel im Bunde?… Außerdem: Der HERR
kennt meine Beweggründe, manche Statisten-Priester zu kritisieren, keine Sorge! Aber was haben Sie für
Gründe, diese lauen Krawattenpriester zu decken? Sind Sie einer…?
@ Minister11 Wieso verstecken die hinter weltlicher Zivilkleidung, Ihre Berufung? Klar, erstmal Böses
unterstellen. Das ist wahrer christlicher Geist! Aber es könnte ja vielleicht auch eine nachvollziehbare
Begründung geben: – Der Priester möchte nicht an der Tankstelle als erster bedient werden, bloß weil
der Tankwart fromm ist. Wäre ein glatter Verstoß gegen die priesterliche Demut. – Der Priester hat vielleicht
der Erfahrung gemacht, dass seine Amtskleidung auf andere Menschen abstoßend wirkt. Seine Zivilkleidung
dagegen hilft ihm, die Herzen dieser Menschen zu erreichen und ihnen das Wort Gottes zu verkünden, ohne
dass sie ihn von vornherein für einen Vertreter der Piussekte halten. – Der Priester nimmt seine Berufung
ernst, wonach er zuallererst ein Getaufter unter Getauften ist. Da er weiß, dass seine Weihe ihn nicht
schlauer, weiser, heiliger oder gerechter macht, verzichtet er darauf, den klerikalen Stand im Miteinander
unter Getauften in den Vordergrund zu stellen. Usw… Gute Gründe sind also durchaus denkbar. Aber das
ist für Ihr Gehirn wohl zu viel. Stattdessen unterstellen Sie erst einmal Böses. Was wird der Herr im
Gericht zu Ihnen sagen, wenn er sieht, wie böse Sie über geweihte Priester des Herrn sprechen?
#11 Mister 11 19:18:15 | Dienstag, 23. November 2010
solagratia: Sie Idiotin müssen auch einmal zwischen den Zeilen lesen und denken! Können Sie das? Viele
altliberale, verweltlichte, satte, laue Priester verweigern ihre „Arbeit“ und erhalten dennoch die gleichen
Bezüge! Ich spreche aus meiner Erfahrung im Erzbistum Köln, wo der oekumenegestörte Stadtdechant und
Pfarrer Thomas Kaster gleich 4 Kirchgemeinden (Sehr unterschiedliche Gemeinden) krampfhaft zu einer Gemeinde
mittels einer Fusion „vergewaltigen“ will! So muss er weniger Messen lesen und hat Zeit für seine heissgeliebte
evangelische Kirche, in der er häufiger predigt, als in unserer! Beerdigungen führt er schon lange nicht
mehr aus, auch Beichten nicht, er erhält aber die vollen Bezüge! Ist das gerecht?
#9 solagratia † 18:47:51 | Dienstag, 23. November 2010
1999 erhielt er die Priesterweihe, schon vorher, bis 2001 arbeitete er… AuWeia Dumpfnetz! Mister 11:
Und aus was besteht dann die unschnöde Vergütung eines Priesters ohne Krawatte? Aus Manna? Oder aus
noch mehr schöden Mammon? Katholiban und intelligent sein, schließt sich eben doch aus.
#8 Mister 11 18:34:05 | Dienstag, 23. November 2010
Krawattenpriester – zum Ko**en! Diese Krawattenpriester sind doch alle nicht ernst zu nehmen. Wieso verstecken
die hinter weltlicher Zivilkleidung, Ihre Berufung? Weil sie nicht berufen sind? Ach so, die sehen das
Priesteramt als einfachen, schnöden Beruf an, ja? Dann sollte man diesen lauen Krawattenpriestern auch
nur eine einfache und schnöde Vergütung zukommen lassen!
Wenigstens… …haben wir den Papst. Dann geht es uns niemals so schlecht wie der Evangelischen Kirche,
die seit zwei Wochen einen neuen Vorsitzenden hat und nichts auf die Reihe kriegt: bit.ly/fqUSEG
Möge der neuernannte ( besser der vom Bistum Basel selbstgewählte ) Bischof segensreich wirken Jenes
Bistum Basel, welches sich durch besonders viel Eigensinnigkeit „basisdemokratischer“ Gruppierungen hervortut,
ist gross und wird teils von Laiengruppierungen drangsaliert; schon die Tatsache, dass es in der Kirche
weltweit einzigartig ist, dass ein Bistum durch die Domherren den neuen Bischof „wählen“ lassen kann (
um danach vom Papst „bestätigt“ zu werden oder nicht ) zeigt die zerfahrene Situation dort auf; so ist
es keine Leichtigkeit, dort den Eigensinn derjenigen zu brechen, die auftischen „sie seien Kirche“ und
somit die hl. Tradition ins Abstellkämmerlein zu stellen pflegen; ob und wie der neuernannte Bischof
die hl. Tradition weiter fördert, bleibt abzuwarten; seine Hintergrund liegt wohl eher in der „luzernischen
Theologie“, deren Fakultät drauf und dran ist in völlige Schieflage zu geraten ( Ansinnen des Zusammengehens
mit der reformierten „Fakultät Zürich !?), doch als Bischof muss I.E. Gmür nun zum Wohle der Kirche
segensreich wirken; die hl. Tradition ausklammern würde genau das Gegenteil bewirken. Vielleicht wäre
auch ein öffentlicher Aufruf zur Unterstützung der schwerizerischen Petition „Kruzifix bleibt“ www.kruzifix-bleibt.ch/
ein guter Einstieg; beten hoffen wir, dass I.E. Gmür für das dortige Bistum Basel einhergehend mit der
hl. Tradition als wahrer Hirte tätig sein wird www.razyboard.com/…07887-5896399-0.html Nicht „Denker“
und „Meiner“ gesunden die Kirche, sondern wahre Bekenner !
#1 Ehrenmann 12:56:25 | Dienstag, 23. November 2010
Handschrift von Kardinal Koch Diese Ernennung eines so jungen Bischofs trägt wohl eindeutig die Handschrift
von Kardinal Koch, seinem Vorgänger, ist aber ein gutes Omen, auch für die anstehenden Ernennungen von
einigen neuen Bischöfen in Österreich.