Der Kondom-Papst provoziert schlüpfrige Diskussionen
Katholische Kommentatoren versuchen, die Tatsache zu würdigen, daß der Kondom-Papst in seinem Schwachkopf-Interview von einem männlichen Strichgänger gesprochen hat. Pressesplitter.
Pressekonfernez zur Präsentation von „Licht der Welt“
Dekadente Mehrheit als moralischer Maßstab
Schweizer Fernsehen: Herr Seewald, sieht der Papst insgesamt
Änderungsbedarf bei der katholischen Sexualmoral?
Peter Seewald: „Der Papst läßt klar erkennen, daß
er weiß, daß ein Großteil der Katholiken die Vorgaben ihrer Kirche nicht praktiziert, weshalb er Reformbedarf
sieht: »Das ist ein großes Problemfeld. (…) Daß vieles in diesem Bereich neu bedacht, neu ausgesagt
werden muß, ist richtig.«“
Eldorado der schmutzigen Phantasien
„Im Original billigt Benedikt Präservative
in Einzelfällen, „etwa wenn ein Prostituierter ein Kondom verwendet, wo dies ein erster Schritt zu einer
Moralisierung sein kann“. In der englischen Fassung ist ausdrücklich von einem „männlichen Prostituierten“,
in der französischen von einem „prostituierten Mann“ die Rede. In der italienischen Version war klar,
das es sich um „eine Prostituierte“ handelte. Nun reden sich römische Vatikanexperten die Köpfe heiß
über die Frage, ob die Neuausrichtung möglicherweise nur für homosexuelle Prostitution gilt.“
Aus
einem Artikel auf der Webseite der regionalen ‘Südwestpresse’.
Der Papst und sein Sprecher unterhalten
sich über Transvestiten
„Ich habe den Papst persönlich gefragt, ob es einen ernsten, wichtigen Grund
gibt, warum er einen männlichen statt einer weiblichen Prostituierten wählte. Er sagte mir: »Nein.
Das Problem besteht darin: Es ist der erste Schritt, Verantwortung zu übernehmen, das Risiko für das
Leben eines anderen zu bedenken, mit dem man eine Beziehung hat.« […] Das gilt, ob man eine Frau, ein
Mann oder ein Transsexueller ist.“
Der Sprecher des vatikanischen Pressesaales, Jesuitenpater Federico
Lombardi, bei einer heutigen Pressekonferenz im Vatikan.
Als Privatmeinung verkauft – als neue Lehre
gehandelt
„Der Papst gibt zu erkennen, daß er auch die Realitäten und die Lebenswirklichkeit kennt.
Wenn für Menschen in bestimmten Situationen eine Nutzung von Kondomen vorstellbar ist, dann deshalb,
weil dies einen „ersten Schritt zur Moralisierung … und Verantwortung“ darstellen könnte. Solche Aussagen
sind keine Sensation, aber doch etwas Neues, das man bislang so von einem Papst nicht gehört hat. Ich
bin sehr gespannt darauf, ob Papst Benedikt diese Gedanken noch weiterentwickeln wird, ob sie dann eines
Tages auch die förmliche Lehrmeinung der Kirche mitprägen werden und was sie für die pastorale Praxis
bedeuten.“
Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg in einer Stellungnahme zur heutigen Buchpräsentation
in Rom.
Kondom als Moralisator – ist das sachlich?
„Vielleicht fällt ein neuer Blick auf den Papst –
was nicht heißt, daß man alles akzeptieren muß, was er sagt. Wir brauchen aber eine offenere, vernünftigere
Debatte und mehr Sachlichkeit.“
Buchautor Peter Seewald im Interview mit der regionalen ‘Badischen Zeitung’.
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79 Lesermeinungen
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Neuapostolisch: Durch die Erlaubnis der Kondome durch den Sepp widerspricht er das ordentliche Lehramt
der Kirche und steht in den Verdacht die Unfehlbarkeit des Lehramtes zu leugnen. Da der Zweck nicht die
Mittel heiligt, dürfen Kondome nicht verwendet werden, um damit die Verbreitug der Lustseuche AIDS zu
unterbinden. Ansonsten dürfe die Polizei foltern zwecks Informationsgewinnung bei der Bekämpfung des
Terrorismus. Außerdem wird durch die Verwendung von Kondomen die Ansteckungsgefahr nicht augeschlossen,
sondern bei optimalen Bedingungen um 80 % reduziert. Ein hohes Restrisiko bleibt bestehen. Man fördert
die Ansteckungsgefahr, indem man die Menschen ermutigt, sexuelle Handlungen mit Kondomen, die eben nicht
sicher sind, vorzunehmen. Die einzige 100 % sichere und erlaubte Methode gegen AIDS ist die Enthaltsamkeit.
In Ländern, in denen diese Methode angewandt wird (z.B. Uganda), ist die Anzahl der Kranken gering (in
Uganda sind es 8 % der Bevölkerung), dagegen in Südafrika, wo Kondome, auch durch modernistischen „Priester“,
massenweíse verteilt werden, ist die Zahl sehr hoch. Die Lustseuche AIDS ist eine Folge der Hurerei,
besonders der Homosexualität, und die einzige effektive Maßnahme dagegen ist die Enthaltsamkeit. Sie
reden von einem mutigen Schritt. Der Sepp hat dafür von allen Seiten Beifall bekommen. Ein komischer
„Mut“. Matthäus drei+: Mit dieser „Dispens“ hat der Sepp ein Loch gebohrt, das man nicht mehr schießen
kann und den Damm zum Einbruch bringen wird.
Ich finde es sehr gut und ein mutiger Schritt vom Papst,wenn er Kondome nicht mehr verbietet,das ist ein
guter Anfang! Gerade in Ländern wie Afrika,wo AIDS noch stärker als hier verbreitet ist: sollen Kondome
erst Recht erlaubt werden:ich denke,das der Papst auch diesbezüglich noch vieles zum Guten verändert!
Gefährliche Ansichten des Papstes? Niemals! Der Papst sagt absolut nichts neues zu katholischen Sexualdoktrin;
wie das linke Boulevard- und Kirchenhassblatt ZEIT verlautbart: Der Papst tut also in der Interviewäußerung
keinen revolutionären Schritt, sondern bewegt sich in ältester Kirchentradition. An der grundsätzlichen
Geltung eines Verbotes ändert der individuelle Dispens nichts. Benedikt XVI. beharrt an mehreren Stellen
des Buches auf der Ablehnung des Kondoms (mehr noch der Pille) und begründet sie in der strittigen Passage
noch einmal folgendermaßen: »Die bloße Fixierung auf das Kondom bedeutet eine Banalisierung der Sexualität,
und die ist ja gerade die gefährliche Quelle dafür, dass so viele Menschen in der Sexualität nicht
mehr den Ausdruck ihrer Liebe finden, sondern nur noch eine Droge, die sie sich selbst verabreichen.«
www.zeit.de/…st-interview-seewald
#81 sbauer 10:42:35 | Donnerstag, 25. November 2010
Der Papst und die Kondome Warum ereifern wir uns über den päpstlichen Nebensatz zu Kondomen? Im entscheidenden
Moment wird sich kaum jemand auf kirchliche Verbote berufen. Und auch die HIV-Problematik ist jetzt nicht
vom Tisch gewischt. So allmächtig ist dann selbst der Papst nicht: bit.ly/gFO7vw
#80 prometheus141 04:14:10 | Donnerstag, 25. November 2010
wer interessiert sich hier für kondome? an die Redaktion süddeutsche zeitung „Das Buch ist mehr als
14 Zeilen“ vom 24.11.2010, S. 3 Peter Seewald spricht nicht ohne Grund von der „Krise des Journalismus“
also die Journalisten die sich auf 14 Zeilen des Buches LICHT DER WELT stürzen, um die Zukunftsfragen,
die Benedikt XVI. in dem Interview anspricht, sofort zu verdrängen. Mir schien die wichtigste Aussage,
dass er meinte: „Die Kirche hat keine Vollmacht Frauen zu Priestern zu weihen.“ Was kann er damit gemeint
haben? Nach der Definition der Kirche ist der Priester ein Diener und ein Bote Gottes, und die Frau ist
nicht nur lt. Martin Buber das Antlitz Gottes, was ein Mann wie Moses nicht schauen durfte. Hier wird
deutlich, warum es ein Geheimnis der Eucharistie gibt, was die anderen christlichen Religionen im Rahmen
des Zeitgeistes verraten haben. Die Frau ist nicht nur die Kommunion für den Mann, sondern auch die innere
Kirche Gottes. Denn mit und ohne Kondom ist sie fähig durch ihre bedingungslose Hingabefähigkeit ihn
in die Einheit zurückzuführen, die er nach dem Verlassen seiner Mutter verloren hat. Wer sieht wie wir
über Schuld und Schulden immer mehr zu Sklaven des Mammon werden , weiß, die Lösung wie die Erlösung
liegt in der Schuld- und Schuldenlosigkeit. Den Samen den ich setze kann nie weniger als Null werden in
der Regel mehr, das macht uns zu Schenkenden auf Augenhöhe, weil wir den Reichtum erkennen, den wir zu
verwalten haben, der uns jedoch nicht gehört…
#78 Leo Miles 21:11:28 | Mittwoch, 24. November 2010
Fassen wir zusammen: 1. Die V2ler können uns nicht erklären, warum uns Kondome in den Himmel führen?
2. Die V2ler können uns nicht erklären, warum Todsünden plötzlich in den Himmel führen. 3. Die V2ler
können uns nicht erklären, wie die V2-Satans-Ideologie mit der überlieferten Lehre in Einklang stehen
soll.
#77 kammerjäger 16:40:43 | Mittwoch, 24. November 2010
@Quietscheentchen: Sollten Sie wirklich die/der einzige hier Lesende bzw. Schreibende sein, der noch immer
die Mär von „katholisch“ in Bezug auf diese Seite glaubt? Die DBK und ihre Bischöfe, unzählige Priester
und Laien in Führungsfunktionen der Kirche haben sich von dieser Seite mehr als deutlich distanziert!
Ihre Betreiber (eine Mischung aus Sedisvakantisten, Piussekte und Privaten) haben mit der katholischen
Kirche gerade so viel zu tun, wie der Dalai Lama! Dieser entspricht aber den christlichen Tugenden und
Grundhaltungen -zigfach mehr!
@monens Ja, die Erfahrungen des Heiligen Augustinus sind wirklich umwerfend. Er zählt nicht umsonst zu
den Kirchenlehrern. Wie aber ist er zu diesen Erkenntnissen gekommen? Ohne auch nur irgendwen ärgern
zu wollen, so meine ich schon, weil er lange Jahre durchaus irdisch gesündigt hat. Er hat sowohl die
Sexualität ausgelebt wie auch die Eitelkeit seines scharfsinnigen Verstandes. Erst nachdem er gesehen
hatte, daß all dieses nur eine ganz kurze Befriedigung ergab, konnte er sich Gott hingeben. Im Menschenleben
ist es so, daß man vieles selber erleben muß, um Verstandenes ins Verständnis bringen zu können. Gelobt
sei Gott!
Die Herrschaft des Geistes über das Fleisch ( Ego ) bringt die wahre Freiheit ! Der heilige Augustinus
über die Folgen der Erbsünde: „Denn die Seele, der ihre eigene, dem Bösen sich zuwendende Freiheit
gefiel und der Dienst Gottes missfiel, verlor die frühere Herrschaft über ihren Leib, und da sie den
Herrn über sich eigenwillig verlassen, also fing das Fleisch an, zu gelüsten wider den Geist, und mit
diesem in Widerstreit sind wir“ Der Mensch hat aufgrund der Erbsünde eine zum Bösen / zur Sünde geneigte
Natur; der Wille ist geschwächt, aber nicht „gelähmt“. So trägt denn der Mensch durch den Sündenfall
unserer Stammeltern Adam und Eva jenen Hang nach der ungeordneten Begierlichkeit in sich, die uns als
Erbsünde übertragen wurde; der hl. Augustinus: „Die Begierlichkeit ist die Tochter des Fleisches und
die Mutter der Sünde“; doch die „Begierlichkeit“ muss „empfangen“, um zur Sünde zu werden, durch den
freien Willen ! www.razyboard.com/…07697-5830648-0.html Im Streben nach Heiligkeit muss daher der Mensch
gewillt sein, den Geist über das Fleisch herrschen zu lassen, ein beschwerlicher und steiniger Weg, aber
der alleinige zum Seelenheil; die hl. Sakramente der Kirche sind die Gnaden- und Kraftquellen ! Die unfehlbare
Glaubens- und Sittenlehre der Kirche ist die fürsorgend belgeitende „Hand“, um nicht den Folgen Erbsünde www.razyboard.com/…07688-5848134-0.html durch die Knechtschaft der Sünde zu erliegen !
kreuz.net ist papstfeindlich daß der Kondom-Papst in seinem Schwachkopf-Interview Da rollen sich mir
als evangelischem Christen die Fussnägel auf Und ihr redet andauernd von irgendwelchem Gehorsam, den
ihr bei anderen ständig einfordert? Dabei seid ihr nicht in der Lage, die einfachsten Formen des Zwischenmenschlichen
anzuwenden -Höflichkeit, Sachlichkeit, Menschlichkeit! Mein Gott, wenn ihr jetzt schon den Papst als
Schwachkopf tituliert, wie würdet ihr dann mit einem „normalen“ Gläubigen umspringen?
#69 Siegfried 09:14:54 | Mittwoch, 24. November 2010
was ist noch katholisch? in der katholischen Kirche wird weitrer abgebaut und zerstört, diese Schritte
habe ich von Papst Benedikt nicht erwartet. Zuerst die Bibelexegese, dann das kirchliche Gebetsleben,
die Sakramentenpastoral und das kirchlich, liturgische Leben. Nun geht es an die Moral, wenn nachfolgendes
zutreffend ist: „Kondom als Moralisator – ist das sachlich? „Vielleicht fällt ein neuer Blick auf den
Papst – was nicht heißt, daß man alles akzeptieren muß, was er sagt. Wir brauchen aber eine offenere,
vernünftigere Debatte und mehr Sachlichkeit.“, dann hat die Kirche jahrzehntelang die moralische Bildung
der Gläubigen, durch das Kondomverbot, verhindert. Nun gibt es für jedes Verhalten wie Ehebruch, Prostituiertenbesuch
(m/w) und vieles mehr eine Basis der Moralisierung Für mich ist die Aussprache, des Papstes, mit einem
Reporter über diese Stammtischthemen unverständlich. Was will der Hl. Vater mit so einem Schritt erreichen?
Möchte er bei seinen modernistischen Bischöfen als einer von ihnen anerkannt werden? Die Gruppen, „Wir
sind Kirche“, „Kirche von unten“, „Modernistischer Klerus“ und öffentliche Medien freuen sich, nun hat
der Papst die Wahrheit erkannt. Den Gläubigen, die den Grundsätzen des Katholischen Glaubens nahestehen,
wurde in diesem Ringkampf noch einmal die Luft abgedrückt. Nach dem Motto, „Hunde wollt ihr ewig leben!“
Betemn wir, der Hl. Vater, unsere Bischöfe und Priester sollen aufhören den Glauben der Kirche immer
weiter von innen heraus zu zerstören.
kreuznet ist nicht katholisch. Wie kann man nur so über den Papst schreiben. Es wäre ehrlich und konsequent,
die kath. Kirche zu verlassen. Aber von Ehrlichkeit ist ja auf diesem Forum nicht allzu viel zu erkennen.
Ich sehe die Sache so: Meines Erachtens hat der Papst nichts Anderes gesagt, als jedem Menschen doch bekannt
sein dürfte. Man braucht einerseits ein Ideal, das im Horizont liegt, aber auch einen Vorsatz für den
nächsten Schritt. Der Horizont ist immer gleich entfernt, doch ohne ihn gäbe es gar keinen Vorsatz zur
Besserung. Hat sich ein Mörder zum Dieb entwickelt, so hat er sich zweifellos gebessert, ohne jedoch
gleich gut zu sein. Der Papst hat nach meinem Verständnis nicht den Horizont eingerissen, er hat bloß
ein Schrittchen zur Besserung gezeigt, keineswegs aber den letzten Schritt.
#63 Noricum 02:39:26 | Mittwoch, 24. November 2010
Habemus Bavaria und Weißwurstfrühstück Unser bayrische Papst meint es ja grundsätzlich rein menschlich
gut und das sogar überzeugender als Herr Otto Nomalverbraucher ( Gert Fröbe brillierte übrigens in
dieser Rolle!!) oder die Frau Marie aus’m Paradeisgartl – nur im katholischen Sinne verrät er nicht nur
den GANZEN Katholizismus; sondern er fördert mehr und mehr auch die letztliche Kulturschändung des ganzen
ehemalig christlich-katholisch geprägten Abendlandes. Danke, Eure Heiligkeit… Der Hl. Nikolaus kommt
schon bald und wie es das Kinderlied sagt „Laßt uns froh und munter sein“, vielleicht sollte man in diesem
Jahr hinzufügen …„und uns dem Gummi weih’n“ Lustig ,Lustig trallallalala…so ín etwa ginge es dann
weiter…
Ernst von Zwiefalten Dachte zuerst auch, die italienische Version sei massgebend. Aber Seewald und der
Papst unterhielten sich natürlich auf deutsch. In der deutschen Ausgabe heisst es allerdings: „ein Prostituierter“.
Richtig übersetzen Nach meinen Informationen benützt der Papst die feminine Form: prostituta = Prostituierte.
Das sollte man schon richtig wiedergeben. Die reuige Prostituierte, die Schritt für Schritt zur Büßerin
wird- wie Maria Magdalena (exegetisch umstritten) oder Helena von Ägypten ist kein seltener Fall in der
Kirchengeschichte.
#58 Guiseppe70 22:18:54 | Dienstag, 23. November 2010
Was der Papst sagte und was eben nicht @ lux in tenebris Ihre Zuordnung und Verurteilung meiner Person
verstehe ich nicht ganz. (Auf welche Äußerungen von mir beziehen Sie sich?) Und was sind Medjugorje-Teufel?
(In Sachen „Medjugorje“ kenne ich mich nur wenig aus.) Einigen Ihrer Aussagen aus früheren Beiträgen
kann ich aber durchaus zustimmen. Zur allgemeinen Diskussion: Der Papst sagte, dass der Kondomgebrauch
mit dem Ziel einer Reduzierung der Ansteckungsgefahr „ein erster Schritt von Verantwortung“ sei. Damit
billigt er in keinster Weise das Kondom, wie er es im gleichen Interview auch selbst sagt. Modernisten
drehen die Aussagen des Papstes so um, dass es sie in ein scheinbar besseres Licht rückt. Das ist billig
und schäbig. Der Papst wir an der prophetischen Enzyklika Humanae Vitae keinen Strich ändern. Die Königsteiner
Erklärung bleibt weiterhin ein Frevel und Akt des Ungehorsams (ebenso die Maria Troster Erklärung in
Österreich). Mir scheint, dass sich EB Zollitsch, der heute auch seinen Senf zu den Aussagen des Papstes
zum Kondomgebrauch gab, hier ganz falsche Hoffnungen macht.
bassmann Dr. G. kenne ich nicht. Nun, ich denke, das Problem liegt hierin: 1.) Wahrscheinliche Verurteilung
von Bischof W. auch im Berufungsprozess 2.) Neueste Äusserungen des Papstes zu den Präservativen 3.)
Spam-Anschläge 4.) Viele treue Schreiberlinge haben sich zurückgezogen. Ich vermute wegen bestimmten
sehr aggressiven Figuren.
#54 bassman 22:01:17 | Dienstag, 23. November 2010
Mighty Man müsste jetzt die überaus wertvollen Beiträge des Dr. G. auspacken, die vor kurzem noch zu
lesen waren. Die passen haargenau zum hier präsentierten Stil. Bäh, ist das ekelhaft! Im Moment ist
es wirklich schlimm!! Die Pest!!
#52 bassman 21:55:15 | Dienstag, 23. November 2010
Mighty Counsellor Von dem unfassbaren Stumpfsinn, der hier von sich gegeben wird ist 99,9 % daneben. Das
ist Jauchenjournalismus vom Allerfeinsten. Und die Recht(s)gläubigen klatschen in die dreckigen Patschehändchen.
Zum
#51 Mary Cruz 21:51:49 | Dienstag, 23. November 2010
Es ist antikatholisch, die Prostitution als Normalität hinzunehmen und „gute“ Ratschläge zu erteilen,
wie man einer Ansteckung mit lebensgefährlichen Krankheiten durch fragwürdige Kondome zu entgehen. Es
ist vielmehr antichristlich, weil es nichts mit christlicher Nächstenliebe zu tun hat Todsünder in der
Sünde verharren zu lassen, statt sie zur Umkehr zu bewegen. Es gibt zudem nichts Unsichereres, als Kondome
gegen die Übertragung von tödlichen Krankheiten oder Seuchen zu empfehlen. Wer es dennoch tut, stellt
die Absolutheit Gottes und seiner Gebote in Frage und verfängt sich im Relatitivismus. Er verliert jeden
vernünftigen Maßstab, wenn er absolute moralische Regeln verwirft.
@lux in tenebris Der Titel „Licht der Welt“, deutet auf eine Seite der Medaillie hin. Eine Münze hat
zwei Seiten und beide sind ein Wert. Also fehlt das Salz und darüber denkt der Papst nach. Er philosophiert
zuviel.
Guiseppe Pillen-Papst…Kondom-Papst…weder die Medien noch die Geschichte sind da zimperlich. Und das
habt IHR bewerkstelligt, IHR habt diesem glänzenden Pontifikat diesen Stempel aufgedrückt, ihr dummdreisten
Netzwerker und Medjugorie-Teufel.
Das „Sollen“ ist völlig unabhängig vom „Ist“-Zustand „Der Papst läßt klar erkennen, daß er weiß,
daß ein Großteil der Katholiken die Vorgaben ihrer Kirche nicht praktiziert, weshalb er Reformbedarf
sieht“ Wenn das stimmt, dann hat der Papst nicht begriffen, dass das „Sollen“ völlig unabhängig ist
von dem, was ist. Das was gesollt ist, muss und darf sich keineswegs nach dem richten, was ist. Die Tatsache,
dass die meisten Katholiken in der Kondom-Frage sich nicht nach dem richten, was sein soll, kann niemals
rechtfertigen, das zu ändern, was sein soll. Es war in der Philosophie der Neuzeit die große Leistung
von Immanuel Kant, erkannt zu haben, dass das Gesollte unbedingte Geltung hat, weshalb das Sittengesetz
ein kategorischer Imperativ ist, d. h. ein Imperativ, der unter allen (!) Umständen Gültigkeit hat.
@Leo Miles Wenigstens haben Sie Ihre Ansichten zum Thema gut zusammengefasst: Wenn dieses Geschwafel Verstand
sein soll, dann ist der Mensch echt ein dummes Geschöpf. Nun ja, vielleicht ja nicht jeder!
Wenn der liebe Gott sexuelle Triebe ablehnte, hätte er dem Menschen keine gegeben Wer sagt den das Gott
uns diese Triebe gegeben hat?? Ich bin mir sehr sicher das das Satan war, um uns abzulenken vom Glauben!
aufrechterkatholik – also ich habe mit den unzüchtigen aller couleur rein nichts zu tun. ich habe meine
Dienste u.a. als Küster, Organist, Chorleiter verbracht. Zu nennen ist auch eine Rosenkranzgebetsgruppe
sowie Wallfahrtsleiter (den klerikalen Teil hat z.B. Karl-Maria Harrer übernommen). So, aber nun genug
aus dem nähkästchen geplaudert. HIER GEHT ES UM SEELENHEIL STATT DAUERGEIL
#40 Leo Miles 21:11:31 | Dienstag, 23. November 2010
@Herr_Kaplan nur weil der Heilige Vater sich Gedanken und Sorgen um seine Kinder macht? Wieviele hat er
denn? Wenn der liebe Gott sexuelle Triebe ablehnte, hätte er dem Menschen keine gegeben Wer hat behauptet,
daß Gott sexuelle Triebe ablehnt? Den Verstand sollen wir doch auch benutzen Und mit Kondom hat man mehr
Verstand? Weil man dann das 5. Gebot in Ehren hält? Genauso wie der Kinderschänder, der sich an 14jährige
vergreift, unschuldiger ist, als einer, der sich an 10jährige vergreift. Oder ist auch der Verstand etwas,
das wir geschenkt bekommen, aber dann nicht nutzen sollen? Nur was hat der Verstand mit aidskranken Prostituierten,
die ihre „Beziehungen schützen“ sollen, zu tun? Wenn dieses Geschwafel Verstand sein soll, dann ist der
Mensch echt ein dummes Geschöpf.
#39 Mary Cruz 21:10:37 | Dienstag, 23. November 2010
Sorge um Ansteckung „Im Original billigt Benedikt Präservative in Einzelfällen, „etwa wenn ein Prostituierter
ein Kondom verwendet, wo dies ein erster Schritt zu einer Moralisierung sein kann“. Benedikt XVI. sorgt
sich demnach mehr darum, dass sich ein Prostituierter anstecken könnte, als um dessen Seelenheil. Er
ruft nicht zu Reue und Umkehr auf, sondern ermutigt praktisch die Sünder in der Sünde zu verharren!
Das ist für einen Kirchen-Repräsentanten und von Gott berufenen Diener Jesu Christi absolut unwürdig.
Leo Miles: Wir müssen es schaffen die Neo-Nazis als Waffe für die Kirche zu benutzen. Wir sollten sie
hassen, aber da Nazis nicht unbedingt für einen hohen IQ bekannt sind werden sie kein Problem damit haben…
AlbanischOrthodoxerRitter1555 Das Symbol in Deinem Clip sieht dem Logo der ehemaligen Schweizerischen
Kreditanstalt ganz ähnlich: www.vb.com/…suisse/logo-1968.jpg
Ruhrgebietler Ich schäme mich einmal dieser heuchlerischen Glaubensgemeinschaft meine Dienste zur Verfügung
gestellt zu haben! Sehr interessant. Sicherlich haben Sie mutig und märtyrerhaft die römisch-katholische
Kirche verlassen, selbige ob dieses herben Verlustes bittere Tränen vergossen hat. Berichten Sie mehr
Biografisches über diesen Abschied. Waren Sie Küster? Organist? Etwa Kleriker? Verzeihen Sie meine folgende
Anmerkungen: Ich zichtete Sie hin und wieder der Homoperversion, aus nicht unberechtigten Gründen? Gibt
es Zusammenhänge? Erklären Sie sich! Jawoll!
#35 Herr_Kaplan 21:03:12 | Dienstag, 23. November 2010
Warum geraten alle so in Aufregung … … nur weil der Heilige Vater sich Gedanken und Sorgen um seine
Kinder macht? Wenn der liebe Gott sexuelle Triebe ablehnte, hätte er dem Menschen keine gegeben. Den
Verstand sollen wir doch auch benutzen. Oder ist auch der Verstand etwas, das wir geschenkt bekommen,
aber dann nicht nutzen sollen?
Gute Nacht, Peru! Ich hab beim Schlafen die Hände immer unter der warmen Decke. Aber Bettdecke und Pyjama
bleiben selbstverständlich sauber … O tempora, o mores.
Wer bringt diesen Seewald zur Räson??? „Der Papst läßt klar erkennen, daß er weiß, daß ein Großteil
der Katholiken die Vorgaben ihrer Kirche nicht praktiziert, weshalb er Reformbedarf sieht“ heißt im Klartext:
in der katholischen Moraltheologie herrscht die normative Kraft des Faktischen. Wenn sich eine Mehrzahl
nicht mehr an die Vorgaben hält, dann werden sie halt modifiziert und angepasst, feiner gesagt: reformiert.
Das heißt weiterhin: es gibt keine zu erkennende Wahrheit, die Normen setzt. Das ist Relativismus pur.
„Es ist der erste Schritt, Verantwortung zu übernehmen, das Risiko für das Leben eines anderen zu bedenken,
mit dem man eine Beziehung hat.“ Was für eine Binsenwahrheit, aber mit Kondomen, die reißen, abrutschen,
überlaufen, nicht zu bewerkstelligen, bester Lombardi. Träume weiter, Phantast, aber nicht als Stimme
des Papstes! „Ich bin sehr gespannt darauf, ob Papst Benedikt diese Gedanken noch weiterentwickeln wird,
ob sie dann eines Tages auch die förmliche Lehrmeinung der Kirche mitprägen werden“ Ja, weiss denn dieser
Zollitsch nicht, dass man als Papst Privatmeinung und Lehrmeinung nicht auseinanderdividieren kann? Man
kann als Papst nicht über Gott und die Welt mal eben daherphilosopieren, wie ein Professor oder Kardinal.
Weiss er nicht, dass das, was ein Papst sagt, immer schon normative Kraft hat und eine Eigendynamik entwickelt
und dass sein „erster Schritt zur Moralisierung“ schon jetzt die Kirche demoralisiert!??
die reihe der Päpste seit 1960 weist einen glaubensmässig streng nach unten weisenden Graphen auf! bisheriger
Tiefpunkt der konzilsgläubigen Talfahrt: der kondom-papst B-XVI Ich schäme mich einmal dieser heuchlerischen
Glaubensgemeinschaft meine Dienste zur Verfügung gestellt zu haben!
Ach, Mighty, und bevor ich es vergesse – bitte immer schön die Hände auf der Bettdecke, versprochen?
Du willst doch später mal die Blechtonne im Himmel wiedersehen, oder?
Ey Leute, lasst Blechtonne bitte in Frieden. Blechtonne ist einer der wenigen noch existierenden traditionellen
Katholiken. Es gibt nur noch sehr wenige von diesen, was sehr schade ist. Die Balance innerhalb der katholischen
Kirche geht damit verloren…
Mighty, na, wenn das so ist – dann braucht er ja wohl kein Rubbellos mehr… So, ich gehe jetzt meine
Söhne zudecken und rede noch etwas mit ihnen über den vergangenen Tag. Gute Nacht Mighty, sehen wir
uns morgen wieder? Bist ein netter Kerl! Schlaf schön nachher, ja?
#23 Mary Cruz 20:48:55 | Dienstag, 23. November 2010
Wann… gibt es denn mal eine Pressekonferenz zu den Homo-Priestern und ihrer Suspendierung vom Priesteramt?
Macht sich der Vatikan denn keine Sorgen mehr um die katholischen Priester?
@Mighty Counsellor: Klappe!!! Danke. @Leo Miles: […] „Das ist genauso ein „erster Schritt zur Moralisierung“
als wenn man einem Kinderschänder rät, sich doch an 14jährige, anstatt an 10jährige zu vergreifen.
Vielleicht „verwächst“ ja dann seine Kinderschänderei…“ Krasses Beispiel. Vielleicht ein bisschen
zu krass…
#15 Leo Miles 20:40:28 | Dienstag, 23. November 2010
Nein, „Der Papst läßt klar erkennen, daß er weiß, daß ein Großteil der Katholiken die Vorgaben ihrer
Kirche nicht praktiziert…Das ist ein großes Problemfeld.“ das ist doch der Sinn von V2. Es ist der
erste Schritt, Verantwortung zu übernehmen, das Risiko für das Leben eines anderen zu bedenken, mit
dem man eine Beziehung hat Was denn für eine „Beziehung“? Wer nicht verheiratet ist, bricht das 6. Gebot.
Wer verheiratet ist, sollte eigentlich kein Aids bekommen. Von wem auch? Außerdem spricht doch der Arzt
von Prostituierten. Meint er jetzt verheiratete Prostituierte? Was geht in so einem liberalen Papst eigentlich
alles vor? Der Papst gibt zu erkennen, daß er auch die Realitäten und die Lebenswirklichkeit kennt Ach
so weit ist es schon, daß man ständig Sex mit HIV-Infizierten hat? Wie gerät man denn ständig an diese
Leute? Was für Umgang habt ihr Unmoralischen denn die ganze Zeit? Wenn für Menschen in bestimmten Situationen
eine Nutzung von Kondomen vorstellbar ist, dann deshalb, weil dies einen „ersten Schritt zur Moralisierung …
und Verantwortung“ darstellen könnte Das ist genauso ein „erster Schritt zur Moralisierung“ als wenn
man einem Kinderschänder rät, sich doch an 14jährige, anstatt an 10jährige zu vergreifen. Vielleicht
„verwächst“ ja dann seine Kinderschänderei…
Pelagius III. (ein sympathischer Nick) ICH habe mich ja nicht über den Enddarm lustig gemacht; das war
Blechtonne! ICH habe nur die fehlerhafte Rechtschreibung korrigiert! ICH habe überhaupt nichts gegen
Enddärme – im Gegenteil…
#12 Pelagius III. 20:32:22 | Dienstag, 23. November 2010
@Mighty C. Der Enddarm ist keine Perversität, sondern ein von Gott geschaffenes Organ des menschlichen
Körpers. Auch Du hast einen Enddarm, ob Du willst oder nicht.
Wie unser Heiliger Vater in der Überschrift dieses Berichts bezeichnet wird, finde ich nicht fair Schreibt
bei kreuz.net bisweilen der Durcheinanderbringer mit?
Welches ist denn das Original? „Nun reden sich römische Vatikanexperten die Köpfe heiß über die Frage,
ob die Neuausrichtung möglicherweise nur für homosexuelle Prostitution gilt.“ Ich denke, das deutschsprachige?
#3 Blechtonne † 20:15:38 | Dienstag, 23. November 2010
Das ist logisch Die Schmierfinken des heute herrschenden Pressedrecks sind erstens blöd, zweiten gottlos
und drittens bipervers. Kaum kriegen sie ein paar € für einen gottlosen Rotz, der ihnen aus dem verfaulten
Gemächt gereihert ist, geben sie das Geld für ein paar Minuten im kotverschmierten Endarm des kaputtesten
Straßenstrichers aus.
#1 Gunsenum 20:11:50 | Dienstag, 23. November 2010
Bloß kreuz net nicht!! Seltsam, daß nur kreuz.net als einziges Medium immer die Wahrheit gepachtet zu
haben scheint…sollte das nicht zu denken geben? Den Machern? Den Verantwortlichen? Das wäre wahrscheinlich
aber zuviel verlangt!!