(kreuz.net, Salzburg) Eine Arbeitsgruppe der österreichischen Bischofskonferenz zur Planung einer Seelsorge
für Ehebrecher braucht mehr Zeit.
Das berichtet der antikatholische ‘Österreichische Rundfunk’ auf
seiner Webseite.
Leiter der Arbeitsgruppe ist Erzbischof Alois Kothgasser von Salzburg.
Die Arbeitsgruppe
wollte ursprünglich zur gerade zu Ende gegangenen Versammlung der Bischofskonferenz einen Entwurf präsentieren.
Doch bisher haben sogenannte Experten erst Grundlagen zum Thema Ehebruch zusammengetragen.
Erzbischof
Kothgasser hofft jetzt, daß der Text bis zur Frühjahrskonferenz fertiggestellt ist.
Allerdings würden
die sogenannten Experten der Arbeitsgruppe nicht darauf wetten.
Gott haßt reuelose Ehebrecher
Der ‘Österreichische
Rundfunk’ erfindet in dem Artikel „viele drängende Fragen“.
Er möchte wissen, wie Unzüchtige ihren
todsündigen Ehebruch „unter den Segen Gottes“ stellen können.
Ferner fragt er, ob hartgesottene Ehebrecher
„nicht einmal bei der Erstkommunion ihrer Kinder“ das Sakrileg des Kommunionempfangs im Stand der Todsünde
begehen könnten.
Der ‘Österreichische Rundfunk’ möchte auch klären, warum verstockte Sünder kein
Patenkind im katholischen Glauben erziehen können.
Diese längst beantworteten Fragen findet der Sender
„immer drängender“.
Wenigstens kritisiert der Sender einige altliberale Mißstände.
So erklärt er,
daß Priester Wege gehen, „die offiziell von der Kirchenleitung nicht unterstützt werden“.
Ehe statt
Unzucht
Erzbischof Kothgasser will mit seinem Papier offizielle Richtlinien zum Umgang mit Ehebrechern
vorlegen:
„Wir haben uns inzwischen zweimal getroffen und die ganzen Fragestellungen, die heute damit
verbunden sind, gesammelt, und haben dann eine Reihe von Punkten zusammengetragen, die wir jetzt gründlich
studieren und miteinander vertiefen und diskutieren müssen.“
Der Erzbischof sucht nach konkreten Schritten,
um Sündern, „die eine neue Ehegemeinschaft suchen“, wirklich „helfen“ zu können.
Solchen Sündern will
er „ein wenig“ Evangelium bringen.
Die entscheidenden Hilfestellungen dazu – „Beichte“ und „Umkehr“ –
erwähnt der Erzbischof mit keinem Wort.
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93 Lesermeinungen
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Wie „EHEBRUCH“ so auch die „NOTLÜGE“ und „KINDERSCHÄNDUNG“ ist von der R.k.-Kirche unterden Segen Gottes
und des Papstes gestellt, welch eine Heuchelei und Abgötterei und Götzendienst. Die wahre Kirche Jesu
Christi, ist eine heilige Kirche!!! OHNE Sünde und fern aller >Flecken und Beleidigungen< des einen >Heiligen<
den wir GOTT nennen dürfen.
werter Tomàs, wenn einer wild herumgehurt hat, dann hat er selbstverständlich nie keusch gelebt. Was
war denn daran bitte „heroisch“? Seine fortwährende Selbstsuche im Narzissmus sich aalend, sich selbst
studierend? Nee, der Gustl ist nur was für Narzissen, wobei sich diese wie ein Kreisel um sich selbst
drehen – sie selbst sind sich demnach ihr Ideal geworden.
petersemenczuk: Der Augustinus führt eine ausschweifendes Leben, aber er bekehrt sich und praktizierte
alle Tugende, auch die Keuschheit, in einem heroischen Grad und wurde deswegen heilig gesprochen.
petersemenczuk, das mit dem Gustl habe ich auch nie verstanden. Aber wahrscheinlich weil er sich bekehrt
hat, obwohl ich bei solch einem Verhalten seinerseits keine Bekehrung sondern eher eine Bequemlichkeit
feststellen kann, denn nachdem man all seine Sünden getan hat plötzlich im Alter den Bekehrte zu mimen
noch dazu mit vielen narzisstischen Biografien über die eigene Person, ist auch mir ein Rätsel. Deshalb
bin ich gegen die Heiligenverehrung.
Mich wundert’s, dass die R.k.Kirche soviel wert auf eine Ehe legt, haben sie doch den ersten >Ehebrecher
Augustinus< zu einem Heiligen erklärt! Als Augustinus in Mailand,sich mit seinem Diener Alpius, zur christlichen
Lehre bekehren wollte beim lesen des >Römerbriefes des Apostel Paulus<, da hat er sich vorher, von seiner
Frau Monika befreit und sie mit dem erwachsenen Sohn verstossen, um eine jüngere und reiche Frau zu heiraten!!!
Quellennachweis: Das Leben des Augustinus/ Oxford-press, von Peter Brown
Für Gott ist alles möglich! Die Leute hören zu wenig auf Jesus! Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt,
obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch. (Mat 19,9) Nur bei
Unzucht ist das möglich! Sonst nicht! Keiner muss aber auf dauer unversöhnt und unerlöst bleiben: Jesus
antwortete den Jüngern, die seinen Ausspruch mit dem Reichen und Kamel durchs Nadelöhr nicht verstanden
und fragten, wer dann überhaupt noch gerettet und ins Himmelreich kommen könne: Jesus sah sie an und
sagte ihnen: Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist allles möglich! Also Keine Sorge! Für
Gott ist alles möglich!
#91 Rudolfus 08:51:46 | Freitag, 26. November 2010
@NS-Teitelbaum: Die faschistische Zeit ist in Deutschland schon vorüber, zumindest lt. GG Deine Haßpredigten
kannst du dir sparen. Am besten, schalte dich selber ab. Und dann Den Spiegel des NS-Zöglings Augstein
gleich dazu. Dein Führer hat im April 1945 Selbstmord begangen.
#87 Mary Cruz 21:36:32 | Donnerstag, 25. November 2010
@Quietscheentchen: Den Glauben kann man eigentlich nur vorleben, aber nicht erzwingen. Es tut mir leid,
wenn ich vielleicht den Eindruck erweckt haben sollte. Ich bin nur gegen die Gewissensfreiheit und den
Relativismus, weil es nunmal nicht nur um eine subjektive Sichtweise geht – so wie es dem Einzelnen gerade
paßt – sondern was der Nächstenliebe und dem Allgemeinwohl dient. Darum können wir als gläubige Christen
nicht die Gebote Gottes verwerfen, weil sie die einzige Richtschnur für Frieden und Gerechtigkeit sind.
@Peru ich bin es durch Foren (in denen man modifizieren kann) gewohnt, einen Text, wenn ich ihn schreibe,
mehrfach zu verfeinern, wenn ich ihn vollständig wieder lese. So ist es eben nur ein Gedanken, ein Ausdruck
von einer Gestik, mit Recht! Aber, auf die rechte Schreibweise kommt es da an, wo durch einen einzigen
falschen Buchstaben, den man falsch in die Konsole klopft das ganze System den Bach runter geht, kollabiert
und jedes System ist auch endlich. Das Universum ist mir nicht bekannt, aber ich weiß, daß Gott auch
der Herr der unsichtbaren Welt ist. Zünde ein Licht an, von einer Kerze die geweiht ist. Das ist das
Motto der Weihnachtszeit. Bringt Licht in die Familie. Und Jesus sagt, zündet man etwa ein Licht an und
stellt es unter den Schemel? Man stellt es oben drauf, damit es allen im Haus leuchten kann. Es werde
Licht. Die Welt ist eine Kerze und ihr Docht reicht bis dort hin, wo wir die Sonne sehen, oder es geht
jemand mit der Sonne spazieren und sie verändert deshalb ihre Position. Obwohl mir schon klar wäre,
daß sie ein sog. Fixstern ist, kann ich mit der Doppelsinnigkeit des Wortes nichts anfangen in meinem
Leben. Pure Erfindung! Die Sonne, der Mond und die Sterne, das sind Brüder im Geiste. Natürlich und
jeder Geist sagt zum anderen Geist, daß er schön sei. Bravo! Außerdem, gibt es nichts zu sagen. Punkt.
@marycruz Vielleicht fehlt es in vielen Beziehungen auch an Humor. Ich glaube, wer eine Familie gründen
will braucht viel Humor. Das kann ich nur voll und ganz und ehrlich unterstreichen! Und wenn ich das bei
Ihnen tue, dann ist das durchaus bemerkenswert… Es kommt aber auch hinzu, dass man in der Familie
auch lernt, fünf gerade sein zu lassen! Dogmatiker werden zu Pragmatikern! Das gilt auch für den Glauben!
Man kann auch humorvoll und undogmatisch glauben – damit führt man vor allem Kinder viel leichter zu
Gott! Deswegen wende ich mich auch gegen jedweden Glaubenszwang, ich halte es auch- oder gerade als- evangelische
rchrist mit Papst Johannes Paul II, der gesagt hat „Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen auf
der Welt gibt!“ Recht hatte er!
Lisibald, hast Recht – an der Rechtschreibung könntest du noch feilen. Aber man versteht dich (ebenso
lach!). So, ich werde mich jetzt zur Ruhe begeben, war ein harter Tag heute. Und kalt ist mir auch…
Bis morgen Lisibald, schlafe auch du nachher gut und träume erholsam. Gute Nacht!
#83 Mary Cruz 21:19:15 | Donnerstag, 25. November 2010
@Quietscheentchen: Es ging mir eigentlich nur um die Intention oder den Beweggrund, warum viele Paare
überhaupt noch kirchlich heiraten wollen, obwohl sie von Religion und den Geboten Gottes nicht viel halten.
Na ja, vielleicht sind einige dabei die auch Ehrfurcht vor Gott haben und ihren Bund von einem geweihten
Diener Gottes segnen lassen wollen, damit ihre Ehe hält und damit sie gesunde Kinder kriegen. Die Realität
sieht leider anders aus. Es stehen ja doch nur meistens die materiellen Bedürfnisse im Vordergrund. Vielleicht
fehlt es in vielen Beziehungen auch an Humor. Ich glaube, wer eine Familie gründen will braucht viel
Humor.
@Peru – na, völlig klar! Es gibt Dinge, die muss man sich gut überleben, ob man sie wirklich will. Ich
glaube, es wäre eine Herzensentscheidung, ob es schlägt oder nicht und ebenso würde ich von Leben sprechen,
wenn da ein Herz ist. Diese Verantwortung bleibt dir dann dein ganzes Leben treu. Abgesehen von der Verwandtordnung,
Seelenverwandtschaft, Wahlverwandschaft wie man so schön sagt, frei nach den Leiden des Werthers. Ein
Buch für Selbstmordkanditaten, so wie die Karl May Bücher und mir ist sogar persönlich ein Fall bekannt,
von einem Jungen der sich nach der Beendigung des lesens dieser Bücherreihe das Leben durch einen freien
Fall aus dem 8. Stock genommen hat. Er starb, weil er Karl May gelesen hatte, dabei hätte er auf ein
Champ fahren sollen. Er hinterließ noch einen Abschiedsbrief in den Worten „Wenn es dein Wille ist, soll
es geschehen“… Simon befehlt… und der Junge war tot. Heute ist es ebenso gefährlich und durch die
Abminderung christlicher Praxis vor allen in deutschen Landen, findet eine ungeregelte Einfuhr jugendgefährdender
Medien statt und hier hat die Kirche keinen Einfluß. Sie hat nicht das Geld und die Möglichkeiten, so
sehr in die Familien einzudringen, wie die Medien das heute tun… Es sollten deine Kinder sein, die von
dir lernen! Rechtschreibung sicherlich nicht. *lach*
Lisibald, Nicht mit jeder Frau und nicht zu jeder Zeit. – na, völlig klar! Es gibt Dinge, die muss man
sich gut überleben, ob man sie wirklich will. Diese Verantwortung bleibt dir dann dein ganzes Leben treu.
Warum ich frage? Weil ich aus deinem Schreiben heraushöre, dass dir etwas fehlt. Du teilst dich gerne
mit. Es sollten deine Kinder sein, die von dir lernen!
#79 Goldengel 21:01:19 | Donnerstag, 25. November 2010
keine Sorge heute unterdrückt keiner mehr seinen Egoismus der wird voll ausgelebt – vor allem vor dem
Scheidungsrichter nach dem Motto: Der Feind in meinem Bett!
@goldengel gibt es keine katholischen Ehen mehr Nee!? Okay, warum diskutiert ihr dann hier? Wenn es eh
keine katholischen Ehen mehr gibt! Und im übrigen, wer seine körperlichen Gefühle unterdrückt, der
unterdrückt auch seine seelischen Gefühle! Und wenn ich meine körperlichen Gefühle unterdrücke, dann
behandele ich mich selbst wie Müll! Und wenn ich wie ihr die Sexualität in den absoluten Mittelpunkt
einer Beziehung stelle und der Ehe (weil ich ja dann nur in der Ehe darf), vernichte ich jedwede gesunde
sexuelle Entwicklung, weil ich die Sexualität als Maß aller Dinge sehe- dann heirate ich in Gottes Namen
eben nur, damit ich danach so richtig randarf! Ist das so gewollt?
Lisibald, schade, dass du bisher niemanden gefunden hast, mit dem du dein Leben teilen könntest. Der
auf dich wartet, wenn du abends heimkommst. Mit dem du Sorgen und Freude teilst. Ich bin verheiratet und
habe zwei Söhne. Ich bin froh – die Erziehung scheint gelungen, auch wenn die Pubertät noch nicht vorüber
ist. Würde es dir nicht gefallen, Kinder zu haben?
#76 Goldengel 20:53:06 | Donnerstag, 25. November 2010
Jungfrauen am Altar – da lacht die Meute der Genitalverderbten! Deshalb finde ich, gibt es keine katholischen
Ehen mehr – denn viele haben vorher schon xfachen Sexualkontakt mit mehreren Partnern gehabt. Die Leute
sind nicht mehr beziehungsfähig – denn viele behandeln ihren eigenen Körper wie Müll. Ist der Körper
Müll, wird auch der Geist zu Müll – über die Scheidungsorgie unserer Tage braucht man sich nicht zu
wundern.
@Peru Ich bin nicht verheiratet, weil ich mich nicht entschieden habe. Ich war zu langsam und manchmal
denke ich mir auch, ich könnte, aber ich kann es nicht. Dann denke ich mir wieder, wenn es so viele können,
dann kann ich es auch! Aber wie schon gesagt, ich sehe den Grund nicht. Gründe erschließen sich auch
nicht, wenn man sich näher kennt und ob man jemanden gut leiden kann, verrät noch keine innere Zuneigung,
geschweigedenn Gewissen. Dieses Gewissen ist in jeder jungen Liebe verborgen, wie ein Kind, unschuldig,
rein… doch dann kommen falsche Töne hinzu und alles stimmt nicht mehr so ganz oder und innerlich geht
man ein bißchen auf Distanz, oder? Ist man gut genug für die Ehe. Das muß jeder selber für sich entscheiden.
Ein Priester führt den Bund herbei, nicht das Paar. Das vergessen manche in Überheblichkeit. Der Priester
ist der Segensbringer, denn er allein kann Sünden vergeben. Das können die Heiligen nicht. Was Du im
verborgenen ehrst, ist oft mehr wert, aber wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund. Was kann ich
für Dich tun?
@marycruz Mann oh Mann, Sie haben heute morgen bestimmt wieder mal einen Clown gefrühstückt oder waren
bei Peter Lustig zu Besuch…!? Früher war es meinem Wissen nach erforderlich, dass die Brautleute jungfräulich
vor den Traualtar treten mussten bzw. durften. Allein die Vorstellung…meine Güte…wer muss den sowas
prüfen? Bei der Frau könnte das der heilige Finger des Priesters sein, aber beim Mann… -oder prüft
der heilige Finger da woanders? Ausserdem haben Sie vollkommen Recht! Es ist den meisten Priestern auch
egal und es geht sie auch einen feuchten Kehricht an! Man heiratet ja heute nicht mehr um eine Familie
zu gründen, sondern um die Verliebtheit mit dem Partner zu genießen. Tja,erstens Mal sind Frauen heute
keine Gebärmaschinen mehr, sondern entwickeln frei auch noch diverse andere Gefühle und zum zweiten,
wenn es sie so sehr stört, suchen sie sich doch einen entsprechenden Mann, von dem sie sich ein Kind
nach dem anderen machen lassen, der sie dann und wann ein wenig verprügelt und sie Woche für Woche in
die ewige tridentinische Liturgie abschleppt. Offensichtlich gibt es doch von denen genug! Mein Gott-muss
Liebe schön sein…!
Lisibald, nein, ich fahre selten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich wohne etwas außerhalb, außerdem
erfordern die vielen Ehrenämter, die ich innehabe, einen fahrbaren Untersatz, um Besuche zu machen oder
Dinge zu transportieren. So bin ich immer gleich vor Ort, wenn ich gebraucht werde. Warum bist du nicht
verheiratet? Keine Ambitionen? Der Mensch sollte nicht allein sein…
@Peru Der Tag eines Mannes ist fgw. geschäftiger, als der einer Frau. Heute zumittag habe ich an Dich
gedacht, ja und ich konnte ein Bild der Pieta des Michaelangelo bewundern. Langsam sollte ich wohl auf
die Öffis umsteigen. Fährst Du gerne mit den Verkehrsmitteln? Sie sind sehr unpersonalisiert und das
versucht man mit Zeitungen wett zu machen. Mit einer Zeitung etwas wettmachen. Etwa eine Fliege klatschen
oder so wie der grausame Eli, der damals den Text der hl. Hildergard als Papier für seinen Lokus verwenden
wollte. Ja, ich habe alles gesehen. Die Sünden anderer und meine eigenen. Wo liegt das Problem? Ich bin
nicht verheiratet.
#70 Mary Cruz 20:36:41 | Donnerstag, 25. November 2010
Allein schon das Kleid, das die „Braut“ trägt… zeigt die fehlende Ehrfurcht vor Gott und den mangelnden
Respekt vor dem Priester, der in persona Jesu Christi handelt. Früher war es meinem Wissen nach erforderlich,
dass die Brautleute jungfräulich vor den Traualtar treten mussten bzw. durften. Heute glaubt ihnen das
niemand mehr und den Priestern ist es auch egal. Man heiratet ja heute nicht mehr um eine Familie zu gründen,
sondern um die Verliebtheit mit dem Partner zu genießen.
Lisibald, ich bin total gerührt – du bist ja ein richtig lieber Kerl! Danke – ich mag dich auch. Das
sage ich dir jetzt, falls mich dasselbe Schicksal ereilen sollte. Also, vergiss das nie, bitte!
@Peru Ich mache mir deswegen jetzt Vorwürfe. Außerdem mag ich Dich und dazu blieb nicht einmal Zeit,
Dir das zu sagen. Da wurde ich flux von der Redaxion gesperrt.
Lisibald, keine Angst, ich ribbel dich nicht weg. (Heißt das nicht „wegrubbeln“?) Ich bin doch froh,
dass es dich gibt. Mit wem sollte ich mich hier unterhalten, sag?
@Peru Der blinde Fleck ist umgangssprachlich der schaurige Punkt des Hui Buh. Einst Ritter Balduin, der
so hieß wie das Pferd, welches Nietzsche seinerzeit für den Militärdienst untauglich machte, als es
ihn abwarf. Ja, der blinde Fleck … und Nietzsche weinte, als er ein Pferd umarmt hatte. Jaja, Schwachsinn.
Trotzdem mochte er keinen Lazarettdienst. Also Schwamm drüber über den Schrecken von Bismarck. Und weißt
Du warum? Weil C.G. Jung auch an das kollektive Unterbewußte Selbst glaubte, wie Du und ich glaube nicht
daran, weil ich meine Karten, die ich einst besaß, öffentlich verbrannt habe. Ich brauche kein Schicksal,
ich habe eine Vorsehung und Nietzsche stellte die Hypothese auf, daß er ein Schicksal sei. Nun, eine
sich selber erfüllende Prophezeihung etwa? Weißt Du, Fotos sagen wenig aus. Sie sind X-Dimensinal und
Bilder können Menschen fressen. Nicht so bei den Ikonen und Bildnissen der Heiligen. Sie zeigen deutlich
das Gegenteil. Nicht der Mensch wird gefressen, er wird assimiliert, also befriedet in einem geistlichen
Sinn. Blickt man lange auf ein Kreuz, so prägt sich dieses im Auge als lichtvolle Sillouette ein. Genauso
ist es auch mit den Ikonen und wenn das so ist, bleibt nur die Frage, ob ich blinder Fleck wäre, den
Du weil Du ihn nicht magst, versuchst wegzuribbeln, aber ich bin kein Fleck. Ich bin auch kein Bildhauer,
nein, ich schlage keine Bilder, die mich fressen wollen oder irgendwo hinein beißen, kratzen, wie Katzen.
Ägyptische Steinbilder, können nicht hören.
#60 Blechtonne † 20:11:20 | Donnerstag, 25. November 2010
@Peru Der Mensch muss sich hüten, den Teufel durch Unzuchtsträume in sein Leben zu lassen. Der Teufel
ist ein verschlagenes Luder und nützt den Schlaf der Menschen gerne aus, um seinen verdorbenen Samen
in sie zu pflanzen. Deshalb sollte mann vor dem Schlafen darum beten, vor dem Bösen verschont zu werden.
Lisibald, nun übertreib aber bitte nicht. Dem ist nämlich nicht so. Schick mir ein Foto von dir! Vielleicht
baue ich dich dann in meine Träume ein… wer weiß
@Peru Eigentlich trennen wir zwischen Traumwelt und Rauschwelt. Also der rein metaphysischen Entzauberung
beider, wie Nietzsche als apollinisch und dionysisch beschrieben hat. Es hat unterschiedliche Wirkungen,
wie bei Nostradamus oder bei den Sibyllen etwa. Auch in der Antike finden wir hier Orakel, Schicksale
und all das, was den Entitasgedanken entzweit. Das Wunder hierbei geschieht dann, wenn sich im hellenischen
Willen beide paaren. Dh. der Ursprung der attischen Tragödie beruht im Grunde seines Wesens auf Schein
und Rausch. Dennoch sind beider Wesenheiten verschieden. Das eine ist das Naive, der Schöne Schein und
dann der Erlöser vom schönen Schein, als durch den Rausch. Das ist echte Metaphysik, wie sie die Tragödie
beschreibt und Du willst mir die Frage stellen, was ich gerne trinke? Wasser.
@Peru Das eine sind Leistungsverstärker, welche für die Leistungsgesellschaft gemacht worden sind. Also
kann man annehmen, daß sich die Leistung auch im Gehirn verbessert. Die Griechen waren ja keine Säufer,
bis auf Sokrates. Deswegen der Becher.
@Peru Ich dachte dabei an die Mär, daß bei der Droge das Hirn auf voller Leistung fährt. Die Griechen,
die Europäer. Man sagt, dass die Inder die besten Gehirne haben, für digitales Denken. Die haben diesen
0/1 Zyklus in der Philosophie verankert, wie die Griechen halt auch mit ihrem Mutterkorn.
@r.ruhrgebietler drum prüfe sich ein jeder, ob er würdig den Leib des Herrn empfängt. denn wer da ist
in Sünde, der isst und trinkt sich das Gericht! – Dem widerspreche ich ja noch nicht einmal! Aber ich
bezweifle, ob ein Priester, der jemandem die Kommunion verweigert, selbst würdig ist, diese zu empfangen!
Lisibald, Guten Abend! Was erzählst du denn da wieder für einen Unsinn. Mutterkorn ist giftig, das müsstest
du wissen! Aber, hast recht, viele Männer schaffen es nicht, mit Frauen umzugehen, weil die Männer so
einfältig sind. Wir Frauen brauchen im Prinzip keine Männer, wir können fast alles auch ohne sie –
Männer sind eine Laune der Natur, eine Vorübung für Gott, als er den Menschen schuf. Der Mann ist der
Prototyp, die Frau die Krönung!
#47 r.ruhrgebietler 19:39:42 | Donnerstag, 25. November 2010
Quietscheentchen: Die Verweigerung der Kommunion an einen sogenannten „Ehebrecher“ oder etwa an einen
evangelischen Vater oder Mutter im Angesicht der eigenen Kinder ist ein schwerwiegender psychischer Missbrauch
an den Kindern und eine Sünde gegen unseren Herrn Jesus Christus! drum prüfe sich ein jeder, ob er würdig
den Leib des Herrn empfängt. denn wer da ist in Sünde, der isst und trinkt sich das Gericht! – worte
des Herrn Jesus Christus! die meisten der heutigen „erstkommunionen“ erfolgen im stande der todsünde!
desgl. die „firmungen“!
Oh mein Gott!!! „nicht einmal bei der Erstkommunion ihrer Kinder“ das Sakrileg des Kommunionempfangs im
Stand der Todsünde begehen könnten. Die Verweigerung der Kommunion an einen sogenannten „Ehebrecher“
oder etwa an einen evangelischen Vater oder Mutter im Angesicht der eigenen Kinder ist ein schwerwiegender
psychischer Missbrauch an den Kindern und eine Sünde gegen unseren Herrn Jesus Christus! Dem Priester,
der auf diese Gedanken hegt, stünde Beichte und Reue sehr viel besser zu Gesicht!
Blechtonne, hast recht. Der Mann hat auf die Masse hin gesehen genau 150 Gramm mehr Gehirn als die Frau.
Pech nur – der Trottel hat nicht gelernt, im Laufe der Evolution dieses mehr an Gehirn nutzvoll für sich
einzubringen, im Gegenteil, es bleibt ungenutzt. Blöd, nicht wahr? Und so was nennt sich Krone der Schöpfung!! –
Das ist übrigens alles wissenschaftlich erwiesen…
#43 Blechtonne † 19:24:50 | Donnerstag, 25. November 2010
@matt. Ich rede nicht schlecht über meine Frau. Gott hat dem Weibern nun mal nicht soviel Gehirn gegeben
wie dem Mann. Gott hat die Frau als Wesen für die Haushaltung geschaffen (Haushalt, Kinder) und Männer
als Wesen für die Freilandhaltung (Beruf, Bank- und Behördengeschäfte).
@Blechtonne ich finde es lustig, wie du auf der kath. Moral rumreitest und dann nichts weiter dabei findest
über deine Frau herablassend und schlecht zu reden in einem öffentlichen Forum. Du bist doch ein alter
Heuchler!
#41 Goldengel 19:20:06 | Donnerstag, 25. November 2010
Poier Dann werden diese wohl damit beschäftigt sein, sich mit den Sünden anderer noch selbst zu beschmutzen.
Abstand vor der Sünde und somit vom Sünder, ist der Weg zu Gott ! Christus: …und wischt euch noch
den Staub von den Füßen! Wer die Sünden anderer frisst, wird darin untergehen.
#38 Goldengel 19:16:43 | Donnerstag, 25. November 2010
Poier Mir sagte einmal ein Priester in einem Beichtstuhl nach der Beichte, daß er für mich leiden wolle.
Netter Gedanke, doch völlig sinnlos. Ein Priester sollte manchen Sünder eher die Leviten lesen – also
eine Schnellreinigung könnte auch helfen – also eine kalte verbale Dusche, damit der Sünder nicht mehr
sündigt – kann vor der Hitze der Hölle schützen .
@Goldengel Helfersyndrom. In Wahrheit folgt die Frau ihren Mutter-Instinkten, wenn man so sagen kann.
Den Sünden helfen durch Gebet und Sühne. Ja, Du kannst die hl. Kommunion für die Sünder aufopfern.
Es gab in der Christenheit schon immer Sühneseelen. Als großes Beispiel wäre Therese Neumann zu nennen,
die Konnersreuth. Opfer für die Sünder, für die, welchen niemand mehr helfen kann, außer durch Gebet
und Opfer. Wie im Leben, so im Fegfeuer. Mir sagte einmal ein Priester in einem Beichtstuhl nach der Beichte,
daß er für mich leiden wolle. Diese Opferbereitschaft und Selbsthingabe fordert der Heiland von jedem
Christen; er ist der Herr. Jesus hat denen geholfen, die an ihn geglaubt haben.
#36 Goldengel 19:01:43 | Donnerstag, 25. November 2010
den Sündern helfen ! An und für sich keine schlechte Sache – doch ist es nicht eher so, dass dann der
uneinsichtige Sünder seine Umgebung vergiftet, statt eben eine Einsicht zu haben? Einen Ehebrecher habe
ich mal gefragt, ob er sich dabei nicht schlecht vorkommt, seine Ehefrau zu betrügen. Seine antwort lautete:
andere machen es ja auch! Sicher denkt nicht jeder Ehebrecher so und vielleicht hat man ja Hoffnung, dass
mancher sich besinnt, doch den Menschen heute noch ein GEWISSEN nahe bringen zu wollen, erfordert vor
allem sehr viel Geduld. Ob die „gestressten Mediengeistliche“ diese Geduld noch aufbringen können, ist
die entscheidende Frage. Das Gewissen zeigt den Weg zu Gott, keine Einbahnstraße einer psychologischen
Taktik.
#34 Sycamore 17:51:51 | Donnerstag, 25. November 2010
Othello (17:17): Tschibo soll sich für Ihr Kompliment bedanken! „Mag ja sein, daß Sie die Weisheit mit
dem Schaumlöffel gefressen haben …?“ Sie meinen gewiß Tschibo, den Kaffeeröster, mit seinem berühmten,
milchschaumreichen Cappuccino.
#32 gelobtseijesus 17:17:44 | Donnerstag, 25. November 2010
Ach, Siegfried, Für mich ist es von Bedeutung, unsere Bischöfe beim göttlichen Gericht zu erleben,
wenn sie Rechenschaft ablegen über ihr Verhalten in der Seelsorge, Sakramentenpastoral und im liturgischen
Leben der Kirche. in welcher Rolle? Als Ankläger oder als himmlischer Gerichtsschreiber?
#29 Siegfried 17:10:47 | Donnerstag, 25. November 2010
Bisherige Hilfen abgelehnt, warum? im kirchlichen (unchristlichen) Ökumenismus mußte die Beichte abgeschafft
werden, Die Aufforderung zur Umkehr als unmenschlich verboten werden.Dies kann der österreichische Bischof
nicht vorbringen. In der Bischofskonferenz würde er ein höllisches Gelächter hervorrufen. Der Wiener
Kardinal würde ihm klar machen, als Bischof ungeeignet; „dieser Mann ist in Unkenntnis, was in der neuen
Kirche abgeschafft und verboten wurde.“ Es ist nicht leicht neue Hilfen zu finden. Für mich ist es von
Bedeutung, unsere Bischöfe beim göttlichen Gericht zu erleben, wenn sie Rechenschaft ablegen über ihr
Verhalten in der Seelsorge, Sakramentenpastoral und im liturgischen Leben der Kirche.
#28 Sycamore 17:03:13 | Donnerstag, 25. November 2010
Kaffeeröster / Othello @Kaffeeröster: Notlandung! Das ist ja keine Erwiderung. @Othello: Was heißt
denn, „was ganz anderes“? Analogisch gedacht, ist etwas in bestimmter Hinsicht ähnlich und in bestimmter
Hinsicht unähnlich. So ist est es eben bei der Analogie. Wenn man Ihre törichte Meinung ‘ad absurdum’
führt, kann es eine (objektive) Sexualmorallehre nicht geben, da die Sexualität stets ein ‘privatissimum’
ist, das sich nicht objektivieren läßt, d.h. worüber man keine allgemeingültige Aussagen machen kann.
Was offensichtlich Unsinn ist. Die Sexualität entzöge sich damit jeglicher (objektiver) Norm, sowohl
ethischer als auch moralischer, und wäre der individuellen Willkür preisgegeben. Warum diese absolute
Seltenheit im Bereich der menschlichen Natur gegeben sein sollte, bleibt Ihr Geheimnis. Warum, sobald
man das Schlafzimmer betritt, man seine Vernunft und die damit gebundenen Vernunftnormen ausschalten soll
und sich bei seiner Entscheidungsfindung der Irrationalität der Gefühle hingeben soll, ist keineswegs
einleuchtend. Damit wäre die Sexualität der einzige Bereich des menschlichen Lebens, der der Vernunftnorm
nicht unterworfen ist. Wenn aber über die menschliche Sexualität reflektieren, und ihre Gesetzmäßigkeiten
erkennen kann, so kann auch ein Bischof etwas darüber sagen. Übrigens, Ihrer stupiden Meinung folgend,
könne es eine sexuell nicht tätige Sexuologin bzw. Sexualtherapeutin nicht geben, weil sie über keine
direkte sexuelle Erfahrung, sondern nur über indirekte, verfügt.
#27 gelobtseijesus 16:56:11 | Donnerstag, 25. November 2010
Wer das Er möchte wissen, wie Unzüchtige ihren todsündigen Ehebruch „unter den Segen Gottes“ stellen
können. Evangelium nicht kennt, weiß es natürlich nicht, aber: …gibt es da nicht irgendeine Geschichte
von einer Ehebrecherin, die man von Gesetz wegen steinigen wollte. Eine Geschichte mit happy end? Vorsicht!
Die +netten Steine fliegen schon wieder!
Liebe Peru! Großen-Busek hat keine Ehe gebrochen. Nun, dagegen habe ich nichts zu sagen. Ich freue mich,
daß es so ist, aber was hat diese Information mit der Liebe zu tun? Du sagst mir, wo etwas liegt und
nicht wo etwas sich liebt. Das ist öde. Wir brauchen die Liebe mehr als die Liege. Liegen kann jeder,
aber lieben kann nicht jeder. Lieben ist eine hohe Kunst, wie das Lächeln. Schafft man beides, lächeln
und lieben, hat man gewonnen. Dann sprechen wir von Größe und wie der Rattenschwanz dahinter heißt,
interessiert niemanden. Ich kannte man Buseks, aber die waren sehr klein. Vielleicht, weil sie nicht lieben
oder lächeln konnten. Vielleicht weil sie lieber logen, äh, liegten.
Liebe Peru! Mit Ehebruch kenne ich mich nicht aus, da ich kein Eher bin. Natürlich haben mich schon Frauen
gefragt, aber ich bin wählerisch, so wie alle alten Männer eben.
#18 Othello Secondo 13:14:24 | Donnerstag, 25. November 2010
Tieffluggeier Sycamore nun ist Krebs einmal was ganz anderes als das Zusammenleben zweier Menschen, ob
ein- oder zweigeschlechtlich. Da kann ein Bischof ganz bestimmt mitreden, allerdings wenn er klug ist,
tut er es nicht… Oder soll Ihnen der Bischof sagen: Heute, weil schönes Wetter ist und ich gut darauf
bin, dürfen Sie mal ein Kondom probieren…? Diese Einflussnahme würde ich mir strikt verbitten… Sie
wohl nicht!
#17 Chrysanthus 13:01:39 | Donnerstag, 25. November 2010
@matt. Jemand hat einmal gesagt: Wer Jesus aus den Evangelien kennenlernt und ihn nicht liebt, kann kein
guter Mensch sein. Schon länger ist mir aufgefallen, mit wieviel Missachtung, ja Verachtung Sie immer
wieder über Jesus sprechen. Passen Sie auf, dass Sie das nicht einmal bitter bereuen müssen – wenn Sie
einmal vor ihm stehen werden und Sie sein Blick trifft.
#15 Sycamore 12:50:00 | Donnerstag, 25. November 2010
Tschibo (12:20): wieder auf Tiefflug … Ich kenne etliche Kollegen, die als Krebsspezialisten bei der
Behandlung von Krebsfällen tätig sind, und selbst keinen Krebs haben. Ihre Kenntnisse schöpfen sie
offensichtlich aus den Erfahrungen der anderen. Guten Appetit!
#14 Tchibo 12:20:48 | Donnerstag, 25. November 2010
Der Bischof Kothgasser wird ja wohl aus eigener Erfahrung wissen, wie denn eine Ehe verbindlich richtig
zu führen sei …Da kann es doch keinen Zweifel geben…oder?
wer so redet führt gewiss keine ordentliche Ehe… so ein liebloses, zelotisches Getöne „Gott hasst
Ehebrecher“… so ein kindisches Draufhauen auf Menschen. Dabei hat Gott im AT den Scheidebrief gestattet
und für mich bleibt das auch bestehen, ganz egal was Jesus gesagt hat. Der hätte sich in der Sache nicht
so aufspielen sollen.
#9 Rudolfus 12:08:49 | Donnerstag, 25. November 2010
@ErnstSchneider: Korruption ist natürlich möglich, aber alles ist auch durch Korruption nicht immer
möglich. Das mußte auch Heinrich VIII. feststellen. Vielleicht, weil Katharina v. Aragonien eine Nichte
Kaiser Karls V. war, und dessen Truppen waren dem Papst gefährlicher als die Truppen Heinrichs VIII.
auf der fernen Insel. Diese Theorie hat einiges für sich. Korruption kann einiges lösen, aber definitiv
nicht alles. Für einen gläubigen Katholiken ist allerdings festzustellen, daß eine korrupte Eheannullierung
vor den Augen der Menschen Gültigkeit hat, aber vor Gott natürlich Betrug und ein Greuel ist. Der Papst
kann die Kirchenbehörden täuschen, oder, wie das heute wahrscheinlicher ist, die Kirchenbehörden den
Papst, aber die innere Gültigkeit bzw. Ungültigkeit ist Gott sehr wohl offenbar, und Gott läßt sich
nicht täuschen. Bekanntlich können Sie auch ungültig beichten – nach außen hin waren Sie bei der Beichte,
vor Gott war die Beichte ungültig. So ist es auch mit ungültigen Eheungültigkeitserklärungen – nach
außen hin werden sie erklärt, vor Gott sind sie ungültig. Papst Alexander VI. annullierte selbst die
Ehe eines seiner Kinder. Die Lehre der Kirche ist klar: Eine solche Amtshandlung ist Betrug und ungültig.
Wir werden die Entscheidung des Papstes aus disziplinarischen Gründen hinnehmen müssen. Gott wird den
Betrügern das Urteil in der jenseitigen Welt sprechen bzw. hat es im Fall Alexanders VI. bereits getan.
#6 Tchibo 12:03:49 | Donnerstag, 25. November 2010
Es ist natürlich viel hochkarätiger, wenn eine Ehe von der heiligen Rota geschieden wird, als von einem
gewöhnlichen Amtsgericht… Also darf es dann auch ein paar Euro mehr kosten… Ist doch logisch… Da
wo der Plebs seine unheiligen Ehen scheiden lässt, ist doch nicht der Ort, dass auch ein reicher Katholik
ähnliches für sich tun lässt… Und die armen Katholik können sich doch an der unauflöslichen Ehe
gütlich tun… eine wahre Lebensaufgabe…! o^/