(kreuz.net) Die Communio-Ekklesiologie der frühen Kirche hat – soweit ich sehe – nie die Frage gestellt,
ob die Kirche Jesu Christi und die Katholischen Kirche ein und dasselbe seien.
Denn diese Identität
ist für sie eine Selbstverständlichkeit.
Das gilt nicht nur für die frühkirchliche Communio-Ekklesiologie,
sondern für die gesamte Tradition der Kirche bis zum Pastoralkonzil.
Keine Erneuerung, sondern eine
Neuerung
Alexandra von Teuffenbach kommt in ihrem im Jahr 2002 in München erschienen Buch „Die Bedeutung
des ‘subsistit in’ (LG 8) – Zum Selbstverständnis der katholischen Kirche“ zur Erkenntnis:
„Wenn wir
unseren Blick durch die Epochen der Ekklesiologiegeschichte gleiten lassen, erkennen wir, daß stets die
Katholische Kirche und nur die Katholische Kirche als Kirche Christi bezeichnet wurde.“
Darum kann man
sagen: Mit der Lehre, daß die Kirche Jesu Christi und die Katholische Kirche nicht ein und dasselbe sind,
vollzieht das Pastoralkonzil einen Bruch mit der gesamten Lehrtradition der Kirche.
Das Verständnis
des Pastoralkonzils von der Katholischen Kirche ist mit dem Selbstverständnis der Kirche nicht vereinbar.
Deshalb stellt die Communio-Ekklesiologie des Pastoralkonzils keine Erneuerung der frühkirchlichen Communio-Ekklesiologie
dar, sondern sie ist eine mit dieser nicht zu vereinbarende Neuerung.
Das Ende des Ökumenismus
Die
überfällige Korrektur der ‘subsistit-in’-Lehre hätte weitreichende Folgen.
Diese Lehre hat die Tür
zum Ökumenismus des Pastoralkonzils geöffnet.
Doch diese Türe wird wieder geschlossen, wenn Rom zur
überlieferten Lehre der Kirche zurückkehrt, die aussagt, daß die Katholische Kirche die Kirche Jesu
Christi ist.
Das ganze Ökumenismusdekret wäre dann hinfällig.
Benedikt XVI. ließ diese Erkenntnis
durchblicken, als er in seinem Vortrag über „Die Ekklesiologie der Konstitution Lumen gentium“, den er
am 27.2. 2000 im Vatikan hielt, sagte:
„In der Differenz zwischen ‘subsistit’ und ‘est’ liegt das ganze
ökumenische Problem verborgen.“
Der Autor ist Oberstudienrat für Mathematik, Physik und Philosophie.
Er hat an der Universität München bei Reinhard Lauth promoviert.
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Roland Janka, Fortsetzung 6 Das Element selbst wird auf diese Weise zum Träger der Kirchlichkeit gemacht!
Aber das Element selbst ist gar nicht der Träger der Kirchlichkeit, vielmehr hat diese ihren Grund im
Verbundensein des Elements mit dem Ganzen der Kirche. Das, was in Wirklichkeit eine Relationseigenschaft
ist, wird in der Denkweise des vom Pastoralkonzil geprägten Roms irrigerweise zu einer Objekteigenschaft
gemacht! Infolgedessen wird das Element irrigerweise als für sich bestehend zu einem kirch-lichen Element
erklärt. Da in dieser Denkweise die Eigenschaft der Kirchlichkeit sozusagen am Element selbst haftet
und nicht durch seine Beziehung zum Ganzen der Kirche konstituiert wird, kommt es zu der Fehlvorstellung,
dass dieses Element die Eigenschaft der Kirchlichkeit auch als in anderen christlichen Gemeinschaften
existierend besitzt und diesen dadurch einen kirchlichen Charakter verleiht. Natürlich kann man den Inhalt
eines kirchlichen Elements betrachten und von den Beziehungen desselben zum Ganzen der Kirche absehen.
Dieses Absehen ist ein Akt der Abstraktion, wodurch von den objektiv bestehenden Beziehungen zum Ganzen
der Kirche abgesehen wird. Durch das Absehen von diesen Beziehungen werden die Beziehungen aber keines-wegs
inexistent, sie bestehen vielmehr unverändert weiter, sie werden nur nicht be-achtet. Infolge der Abstraktion,
die von einem kirchlichen Element nur den Inhalt festhält, aber die Beziehungen auf das Ganze der Kirche
wegblendet, erhält man also ein Abstraktionsprodukt des
Roland Janka, Fortsetzung 5 Gewiss stimmen wir in wichtigen Punkten überein, aber die Differenz scheint
mir nicht nur eine der Benennung zu sein, denn ich halte ja die Elemente-Ekkl. für falsch und begründet
das so: Es wurde erkannt, dass die Eigenschaft eines Elements ein kirchliches Element zu sein, wesentlich
in seinem Verbundensein mit dem Ganzen der katholischen Kirche begründet ist. Es ist also nicht der Inhalt
des Elements allein, der ein Element zu einem kirchlichen Element macht, sondern es sind auch die Beziehungen,
in denen der Inhalt des Elements zu allen anderen Elementen der katholischen Kirche und zum Ganzen der
Kirche steht. Deshalb verliert ein kirchliches Element die Eigenschaft der Kirchlichkeit, wenn es in eine
andere christliche Religion eingebunden wird. In dieser ist es kein kirchliches Element, wohl aber im
Gefüge der katholischen Kirche. Warum wird das von dem vom Pastoralkonzil geprägten Rom nicht erkannt
und sogar das Gegenteil behauptet, dass nämlich dieses Element auch in diesen Religionsgemeinschaften
ein kirchliches Element sei? Wo genau ist hier der Irrtum der konziliaren Denkweise zu lokalisieren? Er
entsteht dadurch, dass nicht gesehen wird, dass der Grund für die Eigenschaft eines Elements, ein kirchliches
Element zu sein, wesenhaft im Verbundensein des Elements zum Ganzen der Kirche besteht. Dadurch entsteht
die Fehlsicht, dass die Kirchlichkeit des Elements durch seinen Inhalt allein gegeben ist. Das Element
selbst wird auf diese Weise zum Träger der Kirchlichkei…
#119 Roland Janka 19:01:18 | Dienstag, 7. Dezember 2010
@Rückkehr-Ökumene Vielen Dank für die lichtvollen Aussagen des hl. Augustinus denen ich voll zustimme.
Ich denke, dass wir in unserem Dialog was die Sache betrifft im Prinzip übereinstimmen. Die Differenzen
liegen meiner Einschätzung nach mehr in der unterschiedlichen Benennung. Ich habe im Prinzip das Gleiche
geschrieben wie der hl. Augustinus als ich sagte, dass sich diese kirchlichen Elemente von der katholischen
Kirche herleiten, was bedeutet, dass auch hier, außerhalb der sichtbaren Grenzen der Kirche, in Wahrheit
die katholische Kirche am Wirken ist.
Roland Janka, Fortsetzung 4 Der hl. Augustinus, der in der Trennung von der katholischen Kirche das größte
Verbrechen sieht, hat den Unterschied zwischen Eigentum und Besitz in Bezug auf die Taufe klar erkannt,
sagt er doch über die häretischen bzw. schismatischen Gemeinschaften: „Euch gehört nicht die Taufe,
die wir akzeptieren, denn es ist nicht die Taufe von Schismatikern beziehungsweise Häretikern, sondern
die Taufe Gottes und der Kirche, wo immer sie vorgefunden wurde und wohin immer sie übertragen wurde.
Euch gehört nur, daß ihr falsch denkt und frevlerisch handelt und euch gottlos trennt“ . Darüber hinaus
hat der Heilige klar zum Ausdruck gebracht, dass auch die übrigen Elemente, die sich die anderen christlichen
Gemeinschaften von der katholischen Kirche genommen haben, in deren Gemeinschaften das Eigentum der katholischen
Kirche bleiben und als solche wirksam werden: „Es gibt daher nur eine Kirche und sie allein wird katholisch
genannt; was sie [die katholische Kirche] an Eigenem in den von ihrer Einheit getrennten Gemeinschaften
der Verschiedenen besitzt, genau aufgrund dessen, was sie in ihnen besitzt, gebiert sie Gotteskinder und
nicht jene Gemeinschaften… Diese eine Kirche also, deren Sakramente beibehalten wurden, gebiert in allen
Gemeinschaften; … Auch im Hinblick auf die dritte der von uns angegebenen charakteristischen Eigenschaft
eines kirchlichen Elements, die Eigentumseigenschaft, stellt die Taufe also keine partielle Identität
in Bezug auf alle christlichen Gemeinschaften dar…
#117 Roland Janka 17:03:50 | Montag, 6. Dezember 2010
@Rückkehr-Ökumene Hab momentan so gut wie keine Zeit, wenn Sie mit Ihren Posts fertig sind werde ich
aber trotzdem versuchen so schnell wie möglich zu antworten!
Roland Janka: Fortsetzung 3 … und sie besitzen keine „Teilhabe am Sein der Kirche Christi“, so dass
bei ihnen nicht die „Gegenwart des Ekklesialen“ gegeben ist… Unsere Überlegung zeigen, dass für das
vom Pastoralkonzil geprägte Rom ein kirchliches Element lediglich in seinem Inhalt besteht, nicht aber
auch in seinem Verbundensein mit dem Ganzen der Kirche. Wir wollen die Elemente-Ekklesiologie des Pastoralkonzils
noch einmal am Beispiel der Taufe erläutern. Die Taufe ist im Sinne des vom Pastoralkonzil geprägten
Roms ein kirchliches Element, das als kirchliches Element in allen christlichen Gemeinschaften vorhanden
ist. Als kirchliches Element trägt es im Sinne der Lehre des Pastoralkonzils wesentlich mit dazu bei,
den anderen christlichen Gemeinschaften einen kirchlichen Charakter zu verleihen. Danach stellt die Taufe
eine partielle Identität in Bezug auf alle christlicher Gemeinschaften dar. Wenn dem so wäre, dann gäbe
es keine Eigenschaft, welche die Taufe zwar in der katholischen Kirche besitzt, nicht aber in den anderen
christlichen Gemeinschaften. Das ist aber falsch, denn die Taufe ist als Element der anderen christlichen
Denominationen nicht mit den übrigen kirchlichen Elementen verbunden und sie ist insbesondere als Element
der anderen christlichen Gemeinschaft nicht mit ausschließlich wahren Glaubensaussagen verbunden. Darüber
hinaus ist die Taufe auch nicht Eigentum der anderen christlichen Gemeinschaften, sondern sie ist – wo
auch immer sie existiert – Eigentum der katholischen Kirche…
Fortsetzung 2 Um zu prüfen, ob die Behauptung wahr ist, dass Inhalte der katholischen Kirche, die in
anderen christliche Gemeinschaften vorkommen, kirchliche Elemente sind, betrachten wir die erste charakteristische
Eigenschaft eines kirchlichen Elements, nämlich sein Verbundensein mit allen anderen kirchlichen Elementen
der katholischen Kirche. Man erkennt sofort, dass diese Eigenschaft bei den Elementen der anderen christlichen
Gemeinschaften nicht erfüllt ist. Denn ein Element einer anderen christlichen Gemeinschaft ist als solches
nicht mit der katholischen Kirche verbunden, sondern es ist verbunden mit der anderen christlichen Religion;
infolgedessen ist es kein kirchliches Element. Dasselbe Ergebnis erhält man in Hinblick auf die zweite
charakteristische Eigenschaft eines kirchlichen Elements, derzufolge es mit ausschließlich wahren Aussagen
über den Glauben verbunden ist. Denn jedes Element einer anderen christlichen Gemeinschaft ist auch mit
den falschen Glaubensaussagen derselben verbunden, also ist es auch aus diesem Grund kein kirchliches
Element. Deshalb können kirchliche Elemente, die ihrem Inhalt nach in einer anderen christlichen Gemeinschaft
vorkommen, in dieser keinen „kirchlichen Charakter“ besitzen und ebensowenig diesen Gemeinschaften eine
„echte kirchliche Dimension“ verleihen. Infolgedessen stellen die anderen christlichen Gemeinschaften
auch keine „echte kirchliche Wirklichkeit“ dar und sie besitzen keine „Teilhabe am Sein der Kirche Christi“,
so dass bei ihnen n…
Fortsetzung 1 An der ersten Eigenschaft erkennt man, dass ein kirchliches Element nicht nur durch seinen
Inhalt bestimmt ist, sondern auch durch sein Verbundensein mit allen anderen kirchlichen Elementen und
mit dem Ganzen der katholischen Kirche. Dieses Verbundensein ist kein akzidentelles, sondern es ist ein
essentielles Merkmal eines kirchlichen Elements. Nehmen wir als Beispiel für den sakramentalen Bereich
der Kirche die Taufe. Die Taufe ist, wegen der ersten charakteristischen Eigenschaft eines kirchlichen
Elements, mit allen anderen Sakramenten verbunden sowie mit allen Glaubenswahrheiten und allen Aspekten
der Hierarchie der katholischen Kirche. Wegen der zweiten charakteristischen Eigenschaft eines kirchlichen
Elements ist sie mit ausschließlich wahren Aussagen über den Glauben verbunden und wegen der dritten
charakteristischen Eigenschaft eines kirchlichen Elements ist die Taufe Eigentum der katholischen Kirche.
Das gleiche gilt für jede Glaubenswahrheit der katholischen Kirche sowie für alle Aspekte ihrer Hierarchie.
Darüber hinaus wird behauptet, dass die kirchlichen Elemente, die angeblich bei den anderen christlichen
Gemeinschaften vorhanden sind, diesen einen „kirchlichen Charakter“ und eine „echte kirchliche Dimension“
verleihen, dass die anderen christlichen Gemeinschaften infolge dieser Elemente eine „echte kirchliche
Wirklichkeit“ darstellen und sie eine „Teilhabe am Sein der Kirche Christi“ besitzen, so dass bei ihnen
die „Gegenwart des Ekklesialen“ gegeben ist. Um z…
Beginn Die folgenden Passagen sind einer geplanten Veröffentlichung entnommen, so dass z. B. das „Wir“
hier etwas komisch klingt: Definition: Ein kirchliches Element ist ein die Sakramente oder den Glauben
oder die hierarchische Struktur betreffender Besitz der römisch-katholischen Kirche. Die in der Definition
genannten Besitztümer werden durch den jeweils ausgewählten Gesichtspunkt beschrieben, unter dem man
das Ganze der katholischen Kirche betrachten kann. Beispiel: Zum Sakrament der Taufe als eines kirchlichen
Elements gelangt man, wenn man vom Ganzen der katholischen Kirche ausgeht und die Betrachtung auf jenen
Aspekt ihrer Sakramentenlehre einschränkt. Wir geben nun drei charakteristische Eigenschaften eines kirchlichen
Elements an, die für unsere Untersuchung der Elemente-Ekklesiologie des Pastoralkonzils von Bedeutung
sind. 1) Jedes kirchliche Element ist mit allen anderen kirchlichen Elementen der katholischen Kirche
verbunden, also ist es verbunden mit allen sakramentalen kirchlichen Elementen, mit allen kirchlichen
Glaubenselementen und mit allen kirchlichen Elementen der Hierarchie der katholischen Kirche. 2) Jedes
kirchliche Element ist verbunden mit ausschließlich wahren Aussagen über den Glauben. 3) Jedes kirchliche
Element gehört nicht nur zum Besitz der katholischen Kirche, sondern es ist auch ihr Eigentum. Denn Christus
hat Seine Kirche gestiftet und sie mit allen Gütern beschenkt. An der ersten Eigenschaft erkennt man,
dass ein kirchliches Element nicht …
Roland Janka Bevor ich versuche, systematisch auf die Elemente-Problematik einzugehen, möchte ich anstelle
Ihres Kuchenbeispiels ein Beispiel anführen, das mir insofern geeigneter erscheint, als es das materiale
Außerhalb-Vorhandensein von Inhalten zum Ausdruck bringt, ohne dass es sich um ein Wegnehmen handelt.
Gauss gilt als der bedeutendste deutsche Mathematiker; er hat auf mehreren Gebieten, neben Mathematik
auch in Physik, neue Erkenntnisse in Form von Sätzen gebracht. Sein Werk besteht allein schon im Hinblick
auf die verschiedenen Gebiete aus Teilen. Nach ihm haben unzählige Wissenschaftler die Sätze von Gauß
in ihren Lehrbüchern verwendet. Sie haben ihm nichts weggenommen, sondern Erkenntnisse von ihm übernommen.
Diese Übernahme ändert nichts daran, dass sein Werk aus Teilen besteht. Im Hinblick auf die kirchliche
Problematik ist festzuhalten: Die Personen, die seine Sätze übernommen haben, haben durch diese Übernahme
keine „Teilhabe am Werk von Gauß“, und das Vorhandensein seiner Sätze in ihren Lehrbüchern erteilt
diesen Personen keinen „Gauß’schen Charakter“, keine „Gauß’sche Dimension’ und keine „Gauß’sche Wirklichkeit’.
Gauß ist und bleibt der einzige Eigentümer jener Sätze, die anderen befinden sich nur in ihrem Besitz.
Hier gibt es Parallelen zur Elemente-Problematik, wie ich ev. morgen abend darlegen könnte, wobei schon
ein Wort Ihrerseits die Fortsetzung ermöglichen würde.
#105 Febron † 21:19:02 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Roland Janka: *Was* und *wo* die wahre Kirche ist, erklärt in einer nachtodlichen Belehrung im Stadtkern
von Wien der hochselige Herr Geheimrat Jung-Stilling: Über die wahre Kirche www.uni-siegen.de/…ads/wahre_kirche.pdf
Am Anfang leider viel Blabla; ab Seite 6 zur Sache.
#104 Roland Janka 18:52:00 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Rückkehr-Ökumene Gerne können Sie mir Ihre Gedanken in mehreren Posts schreiben. Da diese Diskussion
ansonsten wohl schon zum Stillstand gekommen ist, könnten sie mir, wenn Sie mehrmals posten wollen, dies
kurz andeuten. Ich könnte dann, ohne inhaltlich was zu sagen, zurückposten sodass Sie weitermachen können.
Noch ein Wort zur Teilbarkeit bzw. zur Unteilbarkeit der Kirche. Natürlich wird die Kirche als solches
nicht wirklich geteilt. Von Teilen sprechen wir nur insofern, als außerhalb ihres sichtbaren Gefüges
Elemente, die sich von der einen Kirche Christi (der katholischen Kirche) herleiten, vorhanden sind. Wie
ich bereits erwähnte gibt es Elemente die man quasi von ihr wegnehmen kann, indem man sie in einen Bereich
außerhalb der katholischen Kirche stellt und ihnen somit eine neue Bedeutung gibt! Man spricht also beispielsweise
von einer orthodoxen Eucharistiefeier obwohl es sich natürlich um denselben Christus (das Haupt der katholischen
Kirche) handelt, d. h. der Inhalt ist derselbe, er befindet sich jedoch außerhalb der sichtbaren Grenzen
der Kirche! Eines kann man jedoch nicht von der katholischen Kirche wegnehmen, das Petrusamt, und wo Petrus
ist da ist die Kirche! Teilen meint: Ein Element der katholischen Kirche außerhalb der sichtbaren Grenzen
der Kirche zu stellen, oder ganz einfach zu sagen: „Ursprünglich hatte nur ich es (der Katholik) und
jetzt hast es auch du (meinetwegen ein orthodoxer Christ) obwohl du nicht katholisch bist“.
Roland Janka: Der Widerspruch ist nicht auflösbar Wenn die katholische Kirche aus Teilen erbaut ist,
wie das Ökumenismusdekret, Art. 3 sagt, dann besteht sie aus Teilen und ist somit teilbar. Die Tatsache,
dass der katholischen Kirche nichts weggenommen werden kann, besagt nur, dass sie nicht verminderungsfähig
ist. Verminderungsunfähigkeit besagt aber nicht Unteilbarkeit. Sie ist im Sinne des Pastoralkonzils als
aus Teilen bestehend trotzdem nicht verminderungsfähig. Das vielfache Auftreten eines kirchlichen Elements
bei gleichzeitiger Verminderungsunfähigkeit der Kirche im Sinne des Pastoralkonzils, ist kein Zeichen
von Unteilbarkeit derselben, sondern ein Zeichen von „Reproduzierbarkeit“ der sogenannten Elemente. Übrigens
ist offenbar auch Monsignore Pozzo der Ansicht, dass der Widerspruch nicht aufgelöst werden kann, denn
er sagt ja: „In dem Paradox, sozusagen, des Unterschieds zwischen Einzigkeit der katholischen Kirche und
Existenz von wirklich kirchlichen Elementen außerhalb dieses einzigen Subjekts, spiegelt sich der Widerspruch
der Spaltung und der Sünde.“ Spaltung und Sünde sind nach Pozzo also die Gründe für einen tatsächlich
vorhandenen Widerspruch. Darüber hinaus ist es logisch nicht sinnvoll zu sagen, die Kirche ist in einer
gewissen Hinsicht teilbar und in einer anderen Hinsicht unteilbar. Die Eigenschaften teilbar bzw. unteilbar
schließen sich in Bezug auf die Kirche aus, so dass nicht in einer Hinsicht eine der Eigenschaften bestehen
kann und in anderer Hinsicht ihr Gegenteil.
#102 Roland Janka 19:43:58 | Dienstag, 30. November 2010
@Rückkehr-Ökumene; Zum Paradoxon: Ein Paradoxon ist ein scheinbarer oder tatsächlich unauflösbarer,
unerwarteter Widerspruch. In diesem Fall jedoch ist der Widerspruch auflösbar. Es handelt sich hierbei
um zwei unvollständige Wahrheiten! Wenn man von einem Kuchen ein Stück herunterschneidet so wird dieser
kleiner bis er irgendwann ganz verschwindet. Bei der hl. Kirche ist dies nicht so, man kann der Kirche
nichts, was für das Kirchesein wesentlich ist, entreißen. Christus hat Seine Kirche so konstituiert,
dass dies unmöglich ist. Es ist möglich sehr viele Elemente aus der Kirche quasi „mitzunehmen“ (so geschehen
im Schisma von 1054), trotzdem bleiben diese Elemente der heiligen katholischen Kirche selbstverständlich
erhalten, sie verliert nichts von dem was Christus ihr einst anvertraute, was für sie wesentlich ist.
In diesem Sinne ist die Kirche unteilbar! Es kann also nicht sein, dass diese oder jene christliche Gemeinschaft
Dinge (von Gott) besitzt, welche die katholische Kirche nicht besäße. Die Kirche bleibt immer im Besitz
der Fülle der Wahrheit und der Heilsmittel. Man kann Dinge aus ihr entnehmen, aber man kann ihr nichts
wegnehmen! Das bedeutet, dass die Kirche einerseits teilbar ist (in dem Sinne, dass andere christliche
Gemeinschaften an der, der katholischen Kirche von Gott anvertrauten Gnadenfülle, teilhaben), es bedeutet
aber auch, dass die Kirche unteilbar ist, weil man ihr nichts (konstitutives) entreißen kann. Hierbei
handelt es sich um zwei unvollständige Wahrheiten welche einander ergänzen…
Leo: zu 1.: A1: siehe bassman. A2: In einem wahrhaft christlichen Staat? Dem Gottesstaat oder dem Reich
Gottes? Im NT ruft Jesus nie auf, dass seine Nachfolger anstatt Gott Rache üben sollen. Einsperren ja.
Das wäre auch bei den Nürnberger Urteilen richtig gewesen. Der Tod anderer im Sinne der Nothilfe ist
zwar erlaubt, aber der Tod als Strafurteil ist meines Erachtens nicht erlaubt. Todesstrafe ist im Sinne
Jesu und daher nie christlich. Todesstrafe hat sich Gott vorbehalten. zu 2.: Lesen Sie die Äußerungen
von Pius-B. Williamson und das Gewürge danach sowie kreuz.net ausführlich (hinsichtlich Juden, Schwulen,
Evangelischen, Bischöfen Papst, Moslems (außer iran. Staatspräs.) und vielen weitere Andersdenkender).
zu 3.: Ich hatte bereits darauf hingewiesen, dass ein Ortsbischof mit der Realität umzugehen hat. Ob
die „Flucht“ in die Illegalität oder ins Ausland zu Abtreibung besser wäre, ist Anschauungssache. Aber
ich gebe zu: Konsequenter wären eine eindeutigere Ablehnung, mehr Babyklappen und nicht nur die natürliche
Empfängnisverhütung zu erlauben! zu 4.: Sie meinen die offenen UND verdeckten Fälle? Haben Sie exakte
Zahlen? Davor gab es das Gleiche, nur verdeckt! Ihre Devise: a) Was man nicht sah, gab’s nicht. b) Alles
Genannte hat die Ursache in der Kirche. Stimmt beides so nicht. zu 5.: Und diese „Furcht“ des AT wird
durch Jesus durch Ehrfurcht=Respekt + Liebe zu Gott + Nächsten präzisiert! Übereifrige Positionen treiben
noch mehr Menschen in Glaubensferne! zu 6.: Wer weiß? Keiner! zu 7.: Namensliste v. wikileaks folgt.
zu 8.: Soso – Ihre subjektive Meinung
#100 bassman 09:05:00 | Dienstag, 30. November 2010
Leo Miles for president!! 1. In einem wahrhaft christlichen Staat würde eine unbußfertiger Kinderschlächter
selber hingerichtet werden. Denn das wäre nur gerecht. Ich empfehle ganz dringend die Lektüre des neuen
Testaments! Und zwar eingehend! Und wenn du das gelesen hast, dann kannst du uns sicher sagen, an welcher
Stelle Jesus Christus – und auf seiner Lehre muss ein christlicher Staat ja aufbauen – an welcher Stelle
er die Vollmacht gibt, zu töten, einem Menschen das Leben zu rauben. Ich glaube, du verwechselst den
christlichen Staat mit dem Iran u.a. Aus Liebe zu Gott töten – das ist ehrlich abgrundtief dämlich.
Und lächerlich dabei!!
#99 Leo Miles 08:41:30 | Dienstag, 30. November 2010
@Evelynn 1. In einem wahrhaft christlichen Staat würde eine unbußfertiger Kinderschlächter selber hingerichtet
werden. Denn das wäre nur gerecht. Nicht aus Haß, sondern aus Liebe zu Gott, zu den Kindern und zur
Gerechtigkeit. Was halten Sie z.B. vom „Nürnberger Tribunal“? Finden Sie es „gerecht“? Übrigens ging
es hier nicht um Mißhandlungen, also Folterungen usw, sondern um die Todesstrafe an sich. 2. Welche „menschenverachtende
Äußerungen + Lehren“ meinen Sie denn? 3. Wie Antonio richtig sagt, ist V2 an diesen Vereinen beteiligt.
Zumindest tut V2 nichts dagegen. Somit unterstützen sie es indirekt. Und Mord ist die Tötung aus niederen
Beweggründen. Ein unschuldiges Kind zu schlachten, weil es „gerade nicht paßt“ und dem Schlachter Geld
einbringt, ist es eine Tötung aus niederen Beweggründen und somit Mord. 4. Was geschah denn vor V2 „verdeckt“?
Wieviele Scheidungen gab es vor V2? Wieviele Kinder verloren vor V2 ihre Unschuld mit 13? Wieviele Abtreibungen
gab es vor V2? 5. Schon das AT lehrt uns: „Die Furcht Gottes ist der Anfang aller Weisheit.“ Wer keinen
Respekt vor Gott und den Geboten hat und sich nicht vor der Hölle fürchtet, der fällt sehr wahrscheinlich
genau dort hinein. Und das will V2. V2 lehrt uns die Gleichgültigkeit und die falsche Unbekümmertheit.
Damit treibt V2 Millionen Seelen zum cleveren Satan. 6. Sie behaupten also, daß die meisten V2ler heute
nicht in Todsünde leben? 7. Welche V2ler beichten denn heute noch? 8. V2 ist verlogen & heuchlerisch,
eben satanisc…
Antonio Michele Ghislieri: Und selbst das 2.Vatikanum spricht bei diesem Kindermord von einem „abscheulichen
Verbrechen“, warum nur? Dass Sie sich als „Fan“ des 2. Vatik. darauf berufen ist gut. Ich halte Abtreibung
für eine Sünde und sagte das schon mehrfach. Als Ortsbischof sind sie aber nicht nur Moraltheologe und
Theoretiker. Sondern sie haben mit der Realität zu tun. Realität ist, dass bei einem Komplett-Verbot
in Deutschland Frauen, die ein Kind nicht bekommen wollen, entweder wie früher zu dann illegalen Abtreibern
oder ins Ausland dort hin gehen würden, wo sie diese machen könnten. Was wäre aber besser? Und ließe
sich der Staat so ein Komplettverbot „aufzwingen“ ? Ein Ortbischof oder eine Bischofskonferenz steht also
vor sochen Fragen. Die Doppelmoral Verhütung (natürliche) zu erlauben, aber jegliche andere Verhütung
nicht zu erlauben ist endlich zu bereinigen. Das würde schon mal einen Teil der Abtreibungen reduzieren.
Eine verstärkte Aufklärung über Ablauf und negative Folgen von Abtreibung (neben der sonstigen intensiven
Aufklärung) wäre auch wichtig. Ich bin der Meinung, Babyklappen müssten fläschendeckend vorhanden
sein. Die Gegenbewegung von der insbesondere vorkonziliaren Extrem-Moral (mit verdeckter Doppeloral) fiel
sehr stark aus. Inzwischen gibt es aber wiederum eine gegenläufige Bewegung Verantwortlicher. Wollen
Sie mit Nazis, Islamisten, Intoleranten, Ultrakonservativen, Rechten, Ultrarechten, Faschisten, Revanchisten,
Revisionisten, Atomkraftbefürwortern kuscheln?
@Evelynn van der Meer Das tut „V2“ nicht. In D gibt es Scheine nur von Vereinen, nicht von der Kirche.
In A ist das tatsächlich ein Problem. Allerdings ist die Wortwahl „Kindermord“ falsch. Es heisst „Abtreibung“.
Evtl. „Tötung“. Aber Mord wäre überall unerlaubt. Die Schein-Vereine sind doch nur ein Mittel zur Umgehung
des Verbots, mit der Amtskirche engstens verbunden. Die Wortwahl „Kindermord“ trifft es sehr genau, das
wissen Sie auch. Und selbst das 2.Vatikanum spricht bei diesem Kindermord von einem „abscheulichen Verbrechen“,
warum nur?
Leo: Immer noch knapp daneben = vorbei zu 1.: Es ist eine Warnung – aber keine Aufforderung, Leute zu
ersäufen! Nochmal: In jedem Falle gilt: Aufforderungen zu Misshandlungen anderer Menschen, EGAL VON WEM,
widersprechen dem Liebesgebot Jesu. Wer dies anzweifelt, ist nicht katholisch! zu 2.: „Wir“ hassen die
Piusbruderschaft nicht. „Wir“ habe/n Mitleid mit ihr. Allerdings sind menschenverachtende Äußerungen +
Lehren, die zu Hass von Feinden oder Freunden aufrufen zu bewerten und zu korrigieren. zu 3.: Das tut
„V2“ nicht. In D gibt es Scheine nur von Vereinen, nicht von der Kirche. In A ist das tatsächlich ein
Problem. Allerdings ist die Wortwahl „Kindermord“ falsch. Es heisst „Abtreibung“. Evtl. „Tötung“. Aber
Mord wäre überall unerlaubt. zu 4.: Vor V2 geschah vieles verdeckt, von dem öffentlich nichts erfuhr.
Der Kirchgang von Bigotten ist kein Garant für ein wahrhaft frommes Leben. Oft war Angst Motivator für
Kirchgang und Beichtstuhl. Angst ist ein falscher Ratgeber. Hätte die Kirche nicht zu lange doppelbödig
zu sehr unterdrückt und Angst verbreitet, wäre die „Gegenbewegung“ weniger stark ausgefallen. zu 5.:
Haben Sie dazu eine belastbare Statistik? Waren die Katholiken vor V2, die geheim in Puffs liefen, frommer
oder katholischer? zu 6.: V2 hat die Beichte nicht abgeschafft. Wie kommen Sie darauf? zu 7.: Woher wissen
Sie das? Viele Ultragläubigen verweigern sich dem Liebesgebot Jesu ggü. Feinden = vorsätzl. gg. Hl.
Geist = Todsünde! zu 8.: Stimmt nicht! Lieblosigkeit führt in die Hölle! Also: Liebe!
@Leo Miles Wenn ihr so tolle „Feindesliebhaber“ seid, warum haßt ihr dann die Piusbruderschaft. Das ist
eine gute Frage. Nazis, Islamisten, Intolerante (sic!), Ultrakonservative, Rechte, Ultrarechte, Faschisten,
Revanchisten, Revisionisten, Atomkraftbefürworter, all das wird von den Toleranten gehaßt. Null Toleranz
heißt das dann! In diesen heil’gen Hallen kennt man die Rache nicht Und ist ein Mensch gefallen führt
Liebe ihn zur Pflicht. Dann wandelt er an Freundes Hand vergnügt und froh ins bess’re Land In diesen
heil’gen Mauern wo Mensch den Menschen liebt kann kein Verräter lauern weil man dem Feind vergibt. Wen
solche Lehren nicht erfreu’n verdienet nicht ein Mensch zu sein
Fortsetzung In dem Paradox, sozusagen, des Unterschieds zwischen Einzigkeit der katholischen Kirche und
Existenz von wirklich kirchlichen Elementen außerhalb dieses einzigen Subjekts, spiegelt sich der Widerspruch
der Spaltung und der Sünde.“ Monsignore Pozzo lobt also das Pastoralkonzil für eine Lehre, von der er
zugibt – wenn man von dem verschleiernden „sozusagen“ – absieht –, dass sie eine Paradoxie enthält. Die
Paradoxie zeigt, dass diese Lehre vor dem logischen Denken keinen Bestand haben kann. Die Frage ist aber,
wo der Fehler steckt. Man müsste wohl im Sinne der traditionellen Lehre näher bestimmen, was ein kirchliches
Element ist und seine hier relevanten Eigenschaften bedenken. Falls Sie es wünschen, kann ich Ihnen meine
Gedanken dazu ausführlich erläutern. Allerdings würden sie eine Reihe von Abschnitten in Anspruch nehmen.
#93 Leo Miles 22:32:19 | Montag, 29. November 2010
@Evelynn 1. Erst kommt das Zurechtweisen. Dann gibt es zwei Alternativen: entweder er bekehrt sich oder
er bekehrt sich nicht. Was ist wenn er sich nicht bekehrt? Übrigens heißt der Satz nach dem „Mühlstein“
wie folgt: „Wehe der Welt der Ärgernisse halber! Es ist zwar notwendig, daß die Ärgernisse kommen,
aber wehe dem Menschen, durch welchen das Ärgernis kommt!“ 2. Wenn ihr so tolle „Feindesliebhaber“ seid,
warum haßt ihr dann die Piusbruderschaft. 3. V2 stellt Scheine zur Kinderschlachtung aus und stellt sich
nicht gegen den satanischen Staat, sondern hat sich als Teil der „Synagoge Satans“ dem satanischen Staat
völlig unterworfen und somit ist V2 mitschuldig am massenhaften Kindermord. 4. Vor V2 waren die Menschen
noch nicht so verhurt und verdorben. Vor V2 wurden die Gebote desöfteren beachtet. Vor V2 wurde der Sonntag
noch geheiligt. Vor V2 gingen die Menschen zur Beichte. 5. Nach V2 leben fast alle in Todsünde. Es gibt
kaum V2ler, die nicht in Todsünde leben. Der Großteil treibt Unzucht, benutzt Verhütungsmittel, mißachtet
die ersten drei Gebote (eben die wichtigsten). Das ist vor V2 nicht so gewesen. 6. V2 sagt, daß man die
Gebote brechen kann und nicht beichten muß. V2 führt die Menschen also in die Hölle. 7. Es geht nicht
darum, sündlos zu sein, sondern er geht darum, sich von den Todsünden zu reinigen, um gerettet werden
zu können. Die meisten V2ler wissen ja nicht einmal was Todsünden sind. 8. V2 führt in die Hölle,
in die ewige Mißhandlung durch den Satan.
Roland Janka Das macht nichts, ich denke schon, dass ich Sie verstehe. Ich stimme Ihnen zu, dass das,
was an Inhalten der katholischen Kirche bei den anderen christlichen Gemeinschaften vorhanden ist, dort
durch die katholische Kirche wirksam wird. Auch wenn Sie sagen, dass die Gemeinsamkeiten sich auf die
materielle Seite beziehen, stimme ich Ihnen zu. Nicht zustimmen kann ich, wenn Sie von Teilen der Kirche
sprechen, denn es ist traditionelle Lehre der Kirche, dass sie unteilbar ist. Auch Benedikt XVI. hielt
an der Unteilbarkeit der Kirche fest, als er anlässlich einer Stellungnahme zur Erklärung der Glaubenskongregation
vom 10.7.2007 sagte: „ … dass somit die Einheit, die Unteilbarkeit [!] und die Unzerstörbarkeit der
Kirche Christi durch die Trennungen und Spaltungen der Christen nicht annulliert wird. Aber wie kann die
Kirche einerseits unteilbar sein und zugleich Teile von ihr außerhalb von ihr existieren können? Auf
diese Problematik kam auch der Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Monsignore Guido Pozzo,
zu sprechen, als er in einem am 20. Juli 2010 in Wigratzbad gehaltenen Vortrag sagte: „Das Verdienst des
Konzils besteht einerseits darin, die Einzigkeit, die Unteilbarkeit und die Nicht-Multiplizierbarkeit
der katholischen Kirche zum Ausdruck gebracht zu haben, andererseits darin, anerkannt zu haben, daß auch
in den christlichen, nicht katholischen Konfessionen Gaben und Elemente existieren, die kirchlichen Charakter
haben… In dem Paradox, sozusagen, …
Leo: Knapp daneben ist auch vorbei! zu 1.: Doch! Wie dargestellt; zu 2.: Der Nachsatz „Seht euch vor!
Wenn dein Bruder sündigt, weise ihn zurecht; und wenn er sich ändert, vergib ihm.“ Es heisst, zurecht
weisen, beim sündigen; und vergeben, wenn er sich ändert. Mit „Bruder“ meint Jesus eben nicht ds alttestamentliche
„Volk“, sondern er hat ja gerade im Gleichnis des barmherzigen Samariters deutlich gemacht, dass alle
Brüder und Schwestern aller sind. Und dass man Freund und Feind lieben muss. „V2“ respektive der Papst
ist gegen Abtreibungen! Wieso sollte „V2“ die Leute zu Sünden antreiben? Die Sünden waren vor „V2“ nicht
weniger, aber verdeckt. Sie sind in der heutigen Zeit der Medien öffentlicher. Ist die Erlaubnis der
Abtreibung etwa katholisch? A: Die gibts nicht! Ist das Brechen der Gebote etwa katholisch? A: Brechen
Sie keine Gebote? Wer ohne Sünde ist… Ist die Lüge, daß alle in den Himmel kommen etwa katholisch?
Ist die Lüge, daß es keine Hölle gäbe etwa katholisch? A: Diese eindeutige Behauptung ist keine verbindliche
Lehre. Es stellt sich aber die Frage, dass, wenn ein gütiger Vatermensch keinen seiner Söhne verdammen
würde, ein gütiger Vatergott seine Söhne der Hölle überantworten würde, wenn sie nicht explizit
in die Hölle wollen. zu 3.: Wenn Sie so gegen Misshandlungen sind… A: Nochmals: In jedem Falle gilt:
Aufforderung zu Misshandlungen andere Menschen, EGAL VON WEM, widersprechen dem Liebesgebot Jesu. Wer
dies anzweifelt, ist nicht katholisch!
#89 Roland Janka 21:52:37 | Montag, 29. November 2010
@Rückkehr-Ökumene Stimmen Sie dem heutigen Papst zu, dass jene Teile den anderen christlichen Gemeinschaften
eine „kirchliche Dimension“, einen „kirchlichen Charakter“, eine „Teilhabe am Sein der Kirche“ geben,
so dass bei diesen die „Gegenwart des Ekklesialen“ zu finden ist, weil es sich um kirchliche Elemente
handle? Antwort: Selbstverständlich haben diese Gemeinschaften etwas „kichliches“ (siehe Teil 1).
#88 Leo Miles 21:18:27 | Montag, 29. November 2010
@Evelynn Es steht also nicht die Aufforderung drin, sondern die Beschwernis in einer gleichnisartigen
Sprache. Wer den Nachsatz verschweigt und so tut, als hieße der Nachsatz: „und darum hänge ihm einen
Mühlstein um den Hals und verseke ihn im Meer“ verfälscht die Bibel. 1. Ich habe nichts verfälscht.
2. Der Nachsatz gilt aber für jene, die sich bekehren. Was ist mit jenen, die sich nicht bekehren wollen?
Da kommen die V2-Pädagogen und lassen die Verbrecher wieder laufen, damit sie weiter morden und schänden
können. Das ist also katholisch? In jedem Falle gilt: Aufforderung zu Misshandlungen andere Menschen,
egal von wem, widersprechen dem Liebesgebot Jesu. Wer dies anzweifelt, ist nicht katholisch! Und warum
halten Sie dann zu V2, welches sich nicht gegen Abtreibungen stellt? Warum halten Sie zu V2, welches die
Gläubigen zur Sünde antreibt und somit deren ewige Qual in der Hölle heraufbeschwört? Ist die Erlaubnis
der Abtreibung etwa katholisch? Ist das Brechen der Gebote etwa katholisch? Ist die Lüge, daß alle in
den Himmel kommen etwa katholisch? Ist die Lüge, daß es keine Hölle gäbe etwa katholisch? Wenn Sie
so gegen Mißhandlungen sind, warum opponieren Sie dann nicht gegen die Regierung, gegen die Siegermächte,
gegen Israel usw? Sie tun ja so, als würden treue Katholiken Mißhandlungen durchführen? Doch die wirklichen
Mißhandlungen werden von den Feinden des Katholizismus begangen, unter den wohlwollenden V2-Augen.
#87 Roland Janka 20:57:33 | Montag, 29. November 2010
@Rückkehr-Ökumene; Antwort Teil 1 Partielle Identitäten? Antwort: Ich denke man muss es so sehen, dass
die katholische Kirche durch jene Teile, welche von ihr genommen sind, dort wirksam ist, auch wenn viele
Protestanten das wahrscheinlich nicht zugeben würden. Denn auch Menschen die außerhalb der Kirche stehen
empfangen ja Gnaden von Gott. Jede Gnade aber kommt von Christus dem Haupt und fließt durch den Leib
(der Kirche) zu den Menschen (vgl. KKK 846). Gemeinsamkeiten mit anderen christlichen Gemeinschaften?
Antwort: Vom materiellen Gesichtspunkt aus ja, denn es ist von der katholischen Kirche genommen. Also
ist es materiell identisch. Von der Benennung her nicht, denn es befindet sich außerhalb der sichtbaren
Grenzen der Kirche, in eine andere Glaubensgemeinschaft integriert (natürlich gibt es auch Elemente die
verändert oder verfälscht werden können wie z. B. die hl. Schrift). Es heißt dann ja auch, dass jemand
orthodox getauft ist, auch wenn die Taufe von der katholischen Kirche genommen wurde. Es ist also nur
materiell identisch. Würden Sie diese als Gemeinsamkeiten der katholischen Kirche mit den betreffenden
anderen christlichen Gemeinschaften bezeichnen? Antwort: Ja, sofern es nicht verfälscht worden ist. Es
bleibt festzuhalten, dass unvollständige Wahrheiten Wahrheiten sind, sofern sie nicht als vollständige
Wahrheiten hingestellt werden. Unter dieser Vorraussetzung kann mehr sehr wohl in Teilbereichen von einem
gemeinsamen Erbe sprechen.
Roland Janka „ … Gott kann nicht mehr zum Vater haben, wer die Kirche nicht zur Mutter hat… Wer diese
Einheit nicht festhält, hält das Gesetz Gottes nicht fest, hält den Glauben an den Vater und Sohn nicht
fest, hält das Leben und Heil nicht fest.“ Zu 2) Sie sagen mit Bezug auf die anderen christlichen Gemeinschaften:
„Diese Teile sind von der katholischen Kirche ‘genommen’ (z. B. die hl. Schrift), das Katholisch sein
ist aber erst gegeben, wenn alle diese Teile vorhanden sind und das sind sie nach unserem Glauben ausschließlich
in der katholischen Kirche!“ Wie schon meine obigen Ausführungen zeigen, bin ich davon überzeugt, dass
die Elemente-Ekklesiologie des Pastoralkonzils falsch ist. Wenn Sie möchten, bin ich gerne bereit, Ihnen
meine Gedanken dazu ausführlich darzulegen. Um Klarheit über Ihre Auffassung zu haben, möchte ich Sie
aber zunächst noch fragen: Verstehe ich Sie richtig, dass Sie in jenen Teilen, die auch in den anderen
christlichen Gemeinschaften vorhanden sind, partielle Identitäten mit der katholischen Kirche sehen?
Würden Sie diese als Gemeinsamkeiten der katholischen Kirche mit den betreffenden anderen christlichen
Gemeinschaften bezeichnen? Stimmen Sie dem heutigen Papst zu, dass jene Teile den anderen christlichen
Gemeinschaften eine „kirchliche Dimension“, einen „kirchlichen Charakter“, eine „Teilhabe am Sein der
Kirche“ geben, so dass bei diesen die“Gegenwart des Ekklesialen“ zu finden ist, weil es sich um kirchliche
Elemente handle?
Pineapple – Grade gehts um solche Quadrat-Katholiken wie Dich in der Diskussion Sei mal ehrlich: Sowas
kann doch nur ein Fake sein… Danke für diesen amüsanten Post! OttoXIII. – ORF-Diskussion
ist etwas schleppend… aber eher positiv.
Roland Janka Sie sprechen zutreffend von Aspekten. Aspekte sind aber an das Ganze gebunden von dem sie
Aspekte sind; also darf es, wenn es mit rechten Dingen zugeht, zu keiner Verselbständigung dessen kommen,
was der Aspekt bezeichnet. Aber ich möchte zunächst meinen letzten Abschnitt zum Teil vervollständigen:
… war der hl. Cyprian. In seiner Abhandlung Über die Einheit der katholischen Kirche legt er diese
Einheit unter verschiedenen Aspekten dar, u.a. unter der Überschrift Der ungenähte Rock Christi, ein
Typus der Einheit der Kirche wie folgt: „Reiß einen Sonnenstrahl von dem Körper (der Sonne) los; die
Einheit des Lichtes ist der Teilung nicht fähig. Vom Baume brich einen Ast; der abgebrochene wird nicht
vermögen, Knospen zu treiben. Von der Quelle schneide den Bach ab; der abgeschnittene vertrocknet. So
verbreitet auch die Kirche des Herrn mit überströmendem Lichte ihre Strahlen auf dem ganzen Erdkreise.
Dennoch ist das Licht, welches nach allen Seiten hin ausströmt, nur Eines, und wird die Einheit des Leibes
nicht zerrissen. Ihre Äste dehnt sie in reicher Fülle über die ganze Erde aus, weithin verbreitet sie
die reichlich hervorströmenden Bäche. Doch ist nur Eine Quelle, nur Ein Ursprung, nur eine Mutter, reich
durch ergiebige Fruchtbarkeit. Aus ihrem Schoße werden wir geboren, von ihrer Milch genährt, von ihrem
Geiste beseelt… Sie erhält uns für Gott, sie überweist die Kinder, welche sie geboren hat, dem Himmelreich…
@Evelynn Wer dies anzweifelt, ist nicht katholisch! Sie sind nicht katholisch! Denn Sie gehen mit dem
Zeitgeist, nicht mit der Kirche samt ihrem unfehlbaren Dogma. Sie nennen implizit z.B. den heiligen Papst
Pius V. einen Nichtchristen, weil er (wie viele andere) sich ganz klar für die Todesstrafe etwa für
Sodomisten aussprach. Sie anmaßendes Weib! Wissen Sie denn nicht, dass Ihr Verstand nicht ausreicht,
um solche Dinge zu beurteilen? Lernen Sie Demut und beten Sie um Erkenntnis!
#82 Roland Janka 22:10:15 | Sonntag, 28. November 2010
@Rückkehr-Ökumene Vielen Dank auch für Ihre Posts. Selbstverständlich ist die Braut Christi eine Einheit.
Aber um die unterschiedlichen Aspekte zu benennen, muss man sie eben „aufteilen“. Ein Mensch besteht ja
auch aus verschiedenen „Teilen“, aus Seele und Leib, der Leib wiederum besteht aus einzelnen Organen,
die einzelnen Organe aus Zellen usw… Diese Dinge bilden zusammengenommen den ganzen Menschen (sein ganzes
Sein). Genauso bilden Christus, der Heilige Geist zusammen mit den dazugehörigen Menschen und allen anderen
vorhandenen (für das Kirchesein konstitutiven) Elementen die eine heilige katholische und apostolische
Kirche. Wenn man gefragt würde: „Was ist die Kirche Christi“, so müsste man eben, um dem Fragesteller
das ganze Wesen und Sein der hl. Kirche begreiflich zu machen, alle diese einzelnen Aspekte benennen.
Leo Miles: So eine pauschale Behauptung (einen Menschen niederzustrecken) habe ich auch nie getätigt.
Sorry: Du hattest auf meinen Post an Phineas geantwortet… und mich kritisiert; nicht aber Phineas! Phineas
aber hatte geschrieben (Sonntag, 28. November 2010 01:39) Gott selbst gebietet uns, teuflische Frevler
bisweilen niederzustrecken. Aber was halten Sie z.B. von der Aussage Jesu, daß es „besser wäre, man
würde ihm [dem Kinderverführer] einen Mühlstein um den Hals hängen und ihn im Meer versenken“? Dürfte
man das tun? Richtig zitiert heisst es: „Es wäre besser für ihn, man würde ihn mit einem Mühlstein
um den Hals ins Meer werfen, als dass er einen von diesen Kleinen zum Bösen verführt. Seht euch vor!
Wenn dein Bruder sündigt, weise ihn zurecht; und wenn er sich ändert, vergib ihm.“ Es steht also nicht
die Aufforderung drin, sondern die Beschwernis in einer gleichnisartigen Sprache. Wer den Nachsatz verschweigt
und so tut, als hieße der Nachsatz: „und darum hänge ihm einen Mühlstein um den Hals und verseke ihn
im Meer“ verfälscht die Bibel. Was soll man von so jemand halten? Soll man von so jemand Ratschläge
annehmen? Wohl kaum! Zitiere Paulus ggf. mit Angabe der Stelle. In jedem Falle gilt: Aufforderung zu Misshandlungen
andere Menschen, egal von wem, widersprechen dem Liebesgebot Jesu. Wer dies anzweifelt, ist nicht katholisch!
Man soll den Feind lieben als Menschen. Eben! Aber…nicht mit dem Feind gemeins. Sache machen schon gar
nicht satan. Bücher küssen… Fälschen=satanisch!
Roland Janka Vielen Dank für Ihre Antwort. Wenn Sie zustimmen, dann können wir die Problematik des Verhältnisses
der katholischen Kirche zur Kirche Christi im Sinne des Pastoralkonzils einmal zur Seite lassen, weil
wir darüber schon gesprochen haben. Zu 1) Sie halten es für selbstverständlich, dass die katholische
Kirche aus Teilen besteht und führen dazu jene Stelle aus Mystici corporis an. An dieser Stelle ist aber
von den Gliedern der Kirche die Rede, und es wäre doch zu kurz gegriffen zu behaupten, dass die katholische
Kirche zu identifizieren sei mit ihren Gliedern. Aber selbst diese Stelle verbietet es m. M. nach, die
katholische Kirche als aus Teilen bestehend zu betrachten, denn Pius XII bezeichnet hier den Heiligen
Geist als das unsichtbare Prinzip der Kirche, das bewirkt, dass „alle Teile des Leibes sowohl untereinander
als auch mit ihrem erhabenen Haupt verbunden sind“. Damit ist das Prinzip genannt, das die Glieder zu
einer Einheit verbindet. Diese Einheit macht sie überhaupt erst zu Gliedern des mystischen Leibes. Aber
auch die andere, tiefe Beschreibung der Kirche als die Braut Christi zeigt, dass die Kirche sich nicht
aus Teilen zusammensetzt. Schon auf der natürlichen Ebene ist es unsinnig, sich das Sein einer Braut
als Kompositum aus Elementen des Brautseins vorzustellen. Ebenso wenig besteht das Sein der Braut Christi
aus Elementen des Brautseins, vielmehr ist die Braut Christi eine unteilbare Einheit. Ein wortgewaltiger
Verteidiger der Einheit der Kirche war der hl. Cy…
#79 Roland Janka 16:37:05 | Sonntag, 28. November 2010
@Rückkehr-Ökumene Zu Frage 1) Antwort: Selbstverständlich. Hierzu ein Wort von Pius XII. KKK Nr. 797:
„Was unser Geist, das heißt unsere Seele, für unsere Glieder ist, das ist der Heilige Geist für die
Glieder Christi, für den Leib Christi, die Kirche“. „Diesem Geist Christi als dem unsichtbaren Prinzip
ist zuzuschreiben, dass alle Teile des Leibes sowohl untereinander als auch mit ihrem erhabenen Haupt
verbunden sind, da er ganz im Haupt ist, ganz im Leib, ganz in den einzelnen Gliedern“ (Pius XII., Enz.
„Mystici Corporis“: DS 3808). Die Kirche – sichtbar und geistig KKK 771 „Der einzige Mittler Christus
hat seine heilige Kirche, die Gemeinschaft des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, hier auf Erden als
sichtbares Gefüge verfaßt und erhält sie als solches unablässig; so gießt er durch sie Wahrheit und
Gnade auf alle aus“ (LG 8). Die Kirche ist gleichzeitig: – „die mit hierarchischen Organen ausgestattete
Gesellschaft und der geheimnisvolle Leib Christi, die sichtbare Versammlung und die geistliche Gemeinschaft,
– die irdische Kirche und die mit himmlischen Gaben beschenkte Kirche“. Diese Aspekte „bilden eine einzige,
komplexe Wirklichkeit, die aus menschlichem und göttlichem Element zusammenwächst“ (LG 8). Zu 2) Antwort:
Ja. Diese Elemente sind zwar von der katholischen Kirche „genommen“ (z. B. die hl. Schrift), das Katholisch
sein ist aber erst gegeben wenn alle diese Teile vorhanden sind und das sind sie nach unserem Glauben
ausschließlich in der katholischen Kirche! Zu 3) Antwort: Nein…
#78 Goldengel 15:32:26 | Sonntag, 28. November 2010
manchen VII Gläubigen genügt der Satz nicht mehr: Christus: Glaubt an mich, nur durch mich, kommt ihr
zum Vater! DAS ist jetzt out! Selbstfindung per Yoga und Atemtechnik ist in ! DAS muss man schon verstehen
Lisibald Poier Wenn Sie damit meinen, dass es neben der katholischen Kirche auch „die Ostkirche“ gibt,
dann gibt es mindestens zwei Kirchen, was dem Dogma von der Einzigkeit der Kirche widerspricht: L. Ott:
„Grundriss der katholischen Dogmatik“, S. 365: „Die von Christus gestiftete Kirche ist einzig und einig.
De fide“
Roland Janka Sie sagen „Die anderen christlichen Gemeinschaften sind nicht Teile der Kirche Christi, sondern
sie sind lediglich im Besitz von einzelnen Elementen der einen Kirche Christi, dass ist ein großer Unterschied.“
Können Sie mir bitte drei Fragen: 1) Besteht die Kirche Christi aus Teilen? 2) Sind Sie einverstanden,
wenn man in Ihrem Satz „Kirche Christi“ durch „katholische Kirche“ ersetzt? 2) Machen Sie einen Unterschied
zwischen „Element“ und „Teil“?
#74 Leo Miles 14:12:20 | Sonntag, 28. November 2010
@Evelynn van der Meer Von Deiner Behauptung Gott rufe zum Niederstrecken von Menschen auf, habe ich nichts
gelesen. So eine pauschale Behauptung habe ich auch nie getätigt. Aber was halten Sie z.B. von der Aussage
Jesu, daß es „besser wäre, man würde ihm [dem Kinderverführer] einen Mühlstein um den Hals hängen
und ihn im Meer versenken“? Dürfte man das tun? Was halten Sie von Paulus’ Aussage, daß man den Leib
eines Blutschänders „dem Satan übergeben“ sollte? Wie verstehen Sie das? dass Paulus auch glaubte, dass
er selbst die Wiederkunft des Herrn noch erleben werde Belegen Sie das bitte. Und würde das nun bedeuten,
daß die übrigen Aussagen von Paulus nicht ernstzunehmen sind? Schließlich hat doch die Kirche die Briefe
des Paulus in den Kanon der Bibel aufgenommen? Meinen Sie etwa, die Kirche war zu dumm, um zu erkennen,
daß Paulus wirklich glaubte, daß er damals Jesu Wiederkunft erwartete? Dann hätte sich ja die Kirche
selbst reingelegt. Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist allles möglich Für Menschen
ist es unmöglich, aus sich selbst heraus in den Himmel zu kommen. Mit dieser Aussage wiederlegt Jesus
also V2, welches behauptet, daß ja alle Menschen „anonyme Christen“ seien und nur „gut leben“ müßten,
um in den Himmel zu kommen. Nein, eben nur jene, die das Gnadengeschenk Gottes annehmen. V2 hat es auf
perverse Art verworfen. Man soll den Feind lieben als Menschen. Aber man soll nicht mit dem Feind gemeinsame
Sache machen, schon gar nicht satanische Bücher küssen…
Natürlich sollte man jeden Menschen versuchen zu lieben, Freund und Feind. Aber dazu gehört mehr als
ihn nur aus materiellen Notlagen zu helfen, dazu gehört ihm die die persönlich erkannte Wahrheit zu
sagen, auf Sünden und Fehler aufmerksam zu machen, für ihn zu beten das er zu Gott kommt. Allen die
mit uns im Himmel seien werden müssen wir von Herzen spätestens dort verzeihen. Ich frage mich ob die
Mutter von Maria Goretti auch dem Mörder ihrer Tochter hätte verzeihen können wenn er sich nicht bekehrt
hätte, wenn er nicht bereut und Buße getan hätte.
Roland Janka: Zustimmung zu 95% Das Gegenteil geschieht im Modernismus, wo die Wahrheit einer falsch verstandenen
Liebe geopfert wird. Diese pauschale Aussage ist falsch! Kann nur falsch sein! „Im Modernismus“ ist eine
so unzulässige Verallgemeinerung, dass man sie nicht gelten lassen kann. „falsch verstandene Liebe“:
Liebe ist nicht relativierbar! Sie erstreckt sich auf alle Menschen, auf Freund und Feind! Also auf alle
Sünder! (zugegeben – nicht auf die Sünde an sich!) Bin dann mal einige Zeit weg…
#71 Roland Janka 13:29:33 | Sonntag, 28. November 2010
@ Leo Miles; @ Evelynn van der Meer Die Kirche Christi: Die anderen christlichen Gemeinschaften sind nicht
Teile der Kirche Christi, sondern sie sind lediglich im Besitz von einzelnen Elementen der einen Kirche
Christi, dass ist ein großer Unterschied. Der Gott der Juden: Selbstverständlich handelt es sich dabei
um den selben Gott, jedoch ist das Wissen der Juden von Gott unvollständig (vgl. Joh. 4, 22). Eine Verurteilung
und deren Konsequenzen: Wir müssen unterscheiden zwischen dem Bereich der Kirche und dem Bereich des
Staates. Während es im kirchlichen Bereich selbstverständlich gefordert ist beispielsweise einen uneinsichtigen
Häretiker oder Schismatiker auszuschließen (Exkommunikation), so müssen wir im Bereich des Staates
den Menschen zugestehen, in religiösen Dingen ihrem Gewissen zu folgen, solange dabei nicht gegen das
Gemeinwohl gehandelt wird. Mit denjenigen also, welche im religiösen Bereich Irrtümer verkünden, setzen
wir uns (im Bereich des Staates) auf geistiger Ebene auseinander. Jesus hat uns an keiner Stelle der Schrift
dazu aufgerufen Gewalt anzuwenden oder jemanden mundtot zu machen (vgl. Lk 9, 53-56 Vulgata). Fazit: Wenn
wir das Gewissen der Menschen nicht ernst nehmen, predigen wir dadurch ein falsches Gottesbild; es wird
sozusagen die Liebe der Wahrheit geopfert. Das Gegenteil geschieht im Modernismus, wo die Wahrheit einer
falsch verstandenen Liebe geopfert wird.
Jesus bekehrte viele Sünder zum Glauben so das sie ihr Leben änderten! Paulus erkannte das der Mensch
schwach ist und schnell schlechte Angewohnheiten annimmt und wollte darum das man sich von so etwas fernhält.
Was mit der Lehre Jesu nicht im Widerspruch steht. Für Gott ist natürlich alles möglich, er hätte
uns zu Robotern machen können die ihm blind hinterherlaufen, aber er wollte Geschöpfe die sich freiwillig
für ihn entscheiden und dazu gehört nunmal auch das „Nein“ zu ihm sagen zu können.
Leo Miles – Von Deiner Behauptung Gott rufe zum Niederstrecken von Menschen auf, habe ich nichts gelesen.
Bezüglich Paulus, der vor Unzüchtigen und vielen anderen warnt und rät, nicht mal mit denen zu essen,
sollte man sich Jesus vergegenwärtigen, der mit Zöllnern und Nutten aß und verkehrte. Ich halte mich
an Jesus! Bezüglich Paulus, der behauptete, dass Unzüchtige und viele andere Sünder nicht ins Reich
Gottes kämen, sei angemerkt, dass Paulus auch glaubte, dass er selbst die Wiederkunft des Herrn noch
erleben werde und vor allem die Aussage Jesu auf die Frage der geängstigten Jünger, wer dann überhaupt
noch gerettet und ins Himmelreich kommen könne (da ja alle Sünder sind): Jesus sah sie an und sagte
ihnen: Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist allles möglich! Also Keine Sorge! Für Gott
ist alles möglich! Jesus betonte immer wieder, dass die höchste Aufgabe eines Christen die Liebe zu
Gott und die Nächstenliebe seien und dass man Freund und Feind zu lieben habe. Und verurteilen darf man
auch niemanden, da dies Gott tue. Wer diese Aussagen Jesu versucht, mit anderen Stellen zu schmälern
oder einzuschränken. verhält sich unzulässig! Der Gott des AT und des NT sind zwar gleich, ABER der
Gott des AT (so (und in der Sparche) wie er sich für die Zeit vor Jesus Christus zu offenbaren hatte,
damit ihn die Menschen verstanden) von Jesus Christus in ein zu dmaligen Zeiten moderneres Verständnis
präzisiert werden musste: Der Nächste wurde nicht nur der „Volks-Nächste“, sondern „jeder Menschen“.
Liebe und Vergebung wurde zu „unendlich oft“ und „Freund und Feind…
#68 Leo Miles 10:42:01 | Sonntag, 28. November 2010
Deutlich wird hier wieder die ganze V2-Heuchelei. Denn angeblich sind ja alle „christlichen Gemeinschaften“
Teile der einen Kirche Jesu Christi. Warum wird dann von den V2-Helden gegen die Piusbruderschaft gehetzt?
Diese ist nach V2-Logik doch auch per se Teil der Kirche Jesu Christi. Hier sieht man die Reichweite der
vielgeprdigten V2-„Nächstenliebe“… @Evelynn 1. Der Gott der Juden ist derselbe wie der Gott der Christen.
Der Gott des AT ist derselbe wie der des NT. Jesus ist Gott des NT, wie auch des AT. Die Worte des AT
sind jene desselben Gottes wie des NT. Ihre Unterscheidung ist unzulässig. Die einzige Unterscheidung
hier ist die zwischen Juden und Talmudisten bzw Pharisäern. Aber die machen Sie leider nicht. 2. Wenn
Jesus – wie Sie behaupten – lehren würde, daß wir niemals Menschen verurteilen dürfen, dann würde
ja schon Paulus gegen Jesus handeln (siehe 1. Kor 6, 1 ff www.kreuz.net/bookentry.9577.html ) 3. Paulus
geht sogar noch weiter und sagt, daß wir uns vor jenen „Brüdern“ – also „Christen“ – hüten müssen,
die die Gebote mißachten und verlachen. Lieber sollen wir Tischgemeinschaft mit den Heiden haben, als
mit den Heuchlern und Verrätern (siehe 1. Kor Kapitel 5). Das ist auch wichtig im Umgang mit dem synagogen-
und islamliebenden und unzuchttreibenden, also verräterischen V2. 4. Wie kann es noch ein Zweifel daran
geben, daß V2 Teufelswerk ist? Die Messe als Versöhnungsopfer wird zerstört, der Papst küßt den Koran
und das Brechen der Gebote wird zur Regel…
Phineas: Frevler niederstrecken? Welcher Gott gebietet denn sowas? War das der Gott der von den Juden
als der eine Gott angesehen wird? Denn der Dreieinige Gott der römisch-katholischen Kirche fordert so
etwas nicht! Im Alten Testament zu Zeiten vor der Lehrtätigkeit von Jesus Christus war es offenbar geboten,
dass sie Gott in dieser Weise offenbarte. Die Offenbarung Gottes in Jesus Chistus konnte sich einer neueren,
moderneren Sprache bedienen. Die bis zu diesem Zeitpunkt als Schwerpunkt betrachteten Aussagen im Sinne
Auge um Auge und Zahn um Zahn bedurften der Präzisierung durch Jesus, obwohl bereits im AT das Gebot
der Nächstenliebe stand (An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen.
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr. Lev 19,18 – umfassend: Lev 19,11-18).
Jesus musste präzisieren, dass der Nächste des „deines Volkes“ eben nicht nur das Volk im engen Sinne
bedeutet, sondern am Beispiel des Samariter jeden Menschen als Kind Gottes umfasst! Jesus wies immer wieder
an, keinen Menschen zu richten und Freund und Feind zu lieben zu segnen. Wie Du siehst, will der Dreieinige
Gott der römisch-katholischen Kirche keinesfalls, dass wir jemand niederstrecken! Einflüsterungen vom
Niederstrecken kommen sicher nicht vom Dreiein. Gott! Und was ist, wenn sich die irren, die V2 als Teufelswerk
ansehen. Könnten die wie Augustinus ihre Meinung wieder ändern? Wurde nicht Jesus vorgeworfen, dass
er Gott lästere? Sein Stellen des Liebediensts und -Auftrags über das Gesetz bedrohte die Macht der
alten Priester!
@Evelynn Wie kann ein Kirchenlehrer oder Kirchenvater sich so unklar ausdrücken? Von unklarem Ausdruck
(was übrigends oftmals nicht einmal vorsätzlich geschieht) war keine Rede, lediglich von der Tatsache,
dass Augustinus nicht immer nur eine Meinung vertrat, sondern sich auch, zu einem anderen Zeitpunkt, in
manchen Sachen widersprach (hier: die Möglichkeit eines „schludlosen“ Nichtkatholiken, gerettet zu werden).
Er verfasste sogar Werke, in denen er seine früheren Irrtümer korrigierte. Was der Herr uns sagt ist
nicht: „Wisset von Anfang an alles und haltet stets nur ein und dieselbe Meinung!“, sondern: „Habet keine
falsche Zunge, die absichtlich unklare Worte spricht, welche sowohl das Eine als auch dessen Gegenteil
besagen können!“ (V2 war eine glatte Missachtung dieses Christuswortes.) Selbstverständlich können
sich auch Kirchenväter irren oder über eine Sache unsicher sein. So wie wenn es heisst: Du sollst nicht
Töten! Dann heisst es das eben! Das ist eine interessante Frage, und ich kenne sowohl die m.E. völlig
unsinnigen These, der zufolge mit Töten ein beliebiges Töten gemeint sei. Hierfür werden „sprachliche
Beweise“ dargeboten. Dann gibt es auch das Argument, das Töten im Dekalog beziehe sich auf das niederträchtige
Töten im Sinne des Mordens. Auch hierfür werden „sprachliche Beweise“ angeführt. Man lasse sich ob
dieser angeblichen Beweise nicht verunsichern, sondern denke vernünftig nach. Gott selbst gebietet uns,
teuflische Frevler bisweilen niederzustrecken.
Aber eine Güterabwägung ist doch eben nicht erlaubt, dachte ich. So heisst es zumindest hier immer,
man über Kondome argumentiert und den Papst belehrt. Wenn man Güter abwägt und in der Nothilfe einen
Menschen töten darf oder sogar muss, dann könnte man ja auch argumentieren, dass es besser ist bei einem
gemeinschaftlich begangenen Einbruch seinen Miteinbrecher nicht gleich umzubringen, um sicherer zu sein
und die Beute für sich zu haben. Das liest sich hier aber auf kreuz.net ganz anders. Man kann einem Einbrecher
daher sagen, dass es aus der katholischen Sicht, wie sie hier vorgestellt wird, völlig gleichgültig
ist, ob er seinen Miteinbrecher-Kumpel am Ende des Einbruchs niederstreckt, weil das Abwägen und Güterabwägung
bei einem Vorgang nicht geht. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir zwar, dass es sinnvoller wäre,
jemand zu raten, keinen Einbruch zu begehen, aber wenn er einen Einbruch begeht, möglichst keine geladene
Waffe mit sich zu führen und seinen Miteinbrecher-Kumpel nicht abzuknallenm, so wie der Papst auch für
Kondome argumentiert, aber das scheint hier ja nicht akzeptiert zu werden… Am besten jeder befrägt
sein eigenes Gewissen!
Falsch informiert, Frl. Evelin. das sind Sie. Denn, so wie Sie argumentieren, machen Sie Gott zum Mörder.
Sei’s drum. Es heißt: Du sollst nicht morden, nicht: Du sollst nicht töten. „Von daher gesehen sind
doch auch Widerstandskämpfer oder Menschen, die sich auf Nothilfe brufen wollen, um jemand zu töten
im Irrtum! Oder bin ich da falsch informiert?“ – Das sind Sie, ganz offensichtlich. Nicht nur Sie aber,
seien Sie beruhigt. Dennoch macht die kath. Lehre hier einen Unterschied zwischen Mord und Töten. Das
betrifft, es wird Sie faszinieren, den Wehrdienst auch. Stichwort: Weihe von Waffen.
Phineas: Widersprüchliche Aussagen von Augustinus? Gegenteilige Aussagen? In der Heiligen Schrift steht
doch Eure Rede sei Ja, Ja oder Nein Nein. Wie kann ein Kirchenlehrer oder Kirchenvater sich so unklar
ausdrücken? Hast Du Dich da nicht getäuscht. Ich denke, dass man das schon klarer beantworten müsste.
So wie wenn es heisst: Du sollst nicht Töten! Dann heisst es das eben! Von daher gesehen sind doch auch
Widerstandskämpfer oder Menschen, die sich auf Nothilfe brufen wollen, um jemand zu töten im Irrtum!
Oder bin ich da falsch informiert?
@Roland „Wer nämlich das Evangelium Christi und seine Kirche ohne Schuld nicht kennt, Gott jedoch aufrichtigen
Herzens sucht und seinen durch den Anruf des Gewissens erkannten Willen unter dem Einfluss der Gnade in
den Taten zu erfüllen versucht, kann das ewige Heil erlangen“ (LG 16) [Vgl. D5 3866-3872]. Was natürlich
absolut hypothetisch ist. Denn niemand, der auch nur das Wort „Kirche“ gehört hat, aber nicht katholisch
werden will, kann ohne Schluld sein. Augustinus Augustinus war sich nicht sicher, ob Nichtkatholiken prinzipiell
gerettet bzw. schuldlos sein können. Von ihm gibt es sowohl solche Aussagen als auch Gegenteilige.
#60 Roland Janka 18:45:13 | Samstag, 27. November 2010
@unbestechlicher „Außerhalb der Kirche kein Heil“ KKK 846 Wie ist diese von den Kirchenvätern oft wiederholte
Aussage zu verstehen? Positiv formuliert, besagt sie, dass alles Heil durch die Kirche, die sein Leib
ist, von Christus dem Haupt herkommt: „Gestützt auf die Heilige Schrift und die Überlieferung lehrt
[das Konzil], dass diese pilgernde Kirche zum Heile notwendig sei. Der eine Christus nämlich ist Mittler
und Weg zum Heil, der in seinem Leib, der die Kirche ist, uns gegenwärtig wird; indem er aber selbst
mit ausdrücklichen Worten die Notwendigkeit des Glaubens und der Taufe betont hat, hat er zugleich die
Notwendigkeit der Kirche, in die Menschen durch die Taufe wie durch eine Tür eintreten, bekräftigt.
Darum können jene Menschen nicht gerettet werden, die sehr wohl wissen, dass die katholische Kirche von
Gott durch Jesus Christus als eine notwendige gegründet wurde, jedoch nicht in sie eintreten oder in
ihr ausharren wollen“ (LG 14). 847 Diese Feststellung bezieht sich nicht auf solche, die ohne ihre Schuld
Christus und seine Kirche nicht kennen: „Wer nämlich das Evangelium Christi und seine Kirche ohne Schuld
nicht kennt, Gott jedoch aufrichtigen Herzens sucht und seinen durch den Anruf des Gewissens erkannten
Willen unter dem Einfluss der Gnade in den Taten zu erfüllen versucht, kann das ewige Heil erlangen“
(LG 16) [Vgl. D5 3866-3872]. Hier wäre noch das Wort des hl. Augustinus hinzuzufügen: „Viele, die drinnen
sind, sind draußen, und viele, die draußen sind, sind drinnen.“
#58 Febron † 17:46:23 | Samstag, 27. November 2010
@monens: Die heutige Katholische Kirche hat doch mit der Urkirche nur wenig zu tun! Erinnert sei nur an
Ohrenbeichte, Priester-„Weihe“, monarchische Verfassung, Marien-Kult mit angeblichen „Geheimbotschaften“
einer bzw. mehrerer Himmelsköniginnen, Gospas, Gnadenmütter usw. Der heutige Katholizimus ist ein Gemenge
von Glauben und Aberglauben. Ich stimme Ihnen aber zu, dass die Ökumene dort falsch verstanden wird,
wo nicht darauf gedrungen wird, dass die Katholische Kirche auf den Weg der christlichen Lehre zurückkehrt.
Der geheimnisvolle Leib der Wahrheit Jesus Christus Dieser IST die eine heilige katholische und apostolische
Kirche, deren Haupt die Wahrheit Jesus Christus selbst IST und deren Glieder die Gläubigen sind; im Zuge
der Hofierung eines falsch verstandenen „Oekumenismus“ soll die unerschütterliche Tatsache des EINSseins
von der Wahrheit Jesus Christus und der Kirche als dessen geheimnisvollen Leib www.razyboard.com/…07688-5828369-0.html
einer „zeitgeistgemässen“ Version „gemildert“ werden; „gemildert“ in der Form, dass letztendlich von
der Uebernatürlichkeit und Heiligkeit der Kirche kaum mehr etwas übrig bleiben soll; Die eine heilige
katholische und apostolische Kirche ist nicht bloss eine zeitbedingte Organisation , nicht ein blosses
„Hilfsmittel“, sondern sie wird auch über die Zeit hinaus bestehen bleiben, eine in der Verklärung fortlebende;
die unfehlbare Glaubenswahrheit, dass es ausserhalb der Kirche kein Heil geben kann, ist denn auch nicht
an die vergängliche Zeit gebunden sondern ist eine zeitlose Aussage ! www.razyboard.com/…07887-5852715-0.html
Nur durch die Aufnahme in die eine Kirche des Himmels kann ein Mensch die Glückseligkeit der Anteilhabe
am Göttlichen Dreieinigen Leben erlangen; diese ist denn die triumphierende Vollendung durch Verklärung
jener der streitenden Kirche ( auf Erden ) und der leidenden Kirche ( im Fegefeuer ).
#54 Schlumpf † 22:52:27 | Freitag, 26. November 2010
ach, das bigotte Lästermaul Paul M ist wieder da – fährt in letzter zeit oft in die Unterwelt. naja,
da gehört dieses Wesen ja auch hin. Als permanenter Gotteslästerer dürfen sie nicht andere als Sünder
bezeichnen.
unbestechlicher: Du bist doch hier der Unwissende, der fragt, aber die Antworten nicht ertragen kann,
mein Kleiner! Sünder ertragen die Wahrheit GOTTES nicht! Typisch!
Roland Janka Sie behaupten: „Das Wesentliche (der Absolutsheitsanspruch) hat sich nicht geändert, …“
Ist Ihnen nicht bekannt, dass der heutige Papst eingeräumt hat, dass durch das „subsistit“ der Absolutheitsanspruch
der katholischen Kirche „reduziert“ wurde?! Er sagte: „Die Reduktion des Absolutheitsanspruchs, die in
der neuen Formel artikuliert ist, …“ Redukktion des Absolutheitsanspruchs heißt aber, wie ich dargelegt
habe, die Preisgabe desselben. Und der heutige Papst kritisierte Pius XII, weil er in seiner Enzyklika
„Mystici corporis“ gesagt hatte, dass die römisch katholische Kirche i s t. Wenn die katholische Kirche
die Kirche Jesu Christi i s t , dann liegt, weil beide ein und dasselbe sind, eine Totaldeckung vor, oder
etwa nicht?
unbestechlicher: Hast Du in der Grundschule geschlafen? Wir können bei Dir jetzt nicht alles nachholen,
was Du willentlich geschwänzt hast! Aber bei Deiner religiösen Dummheit, empfehle ich die Religionsbücher
des 2. Schuljahres! Die Kirche ist der Leib Christi, Christus ist das Haupt! Bulava-47: Genau!
#47 Bulava-47 21:44:33 | Freitag, 26. November 2010
unbestechlicher keiner hindert dich daran eine falsche Meinung zu sagen. Du wirkst nur ein bischen tragikomisch
wenn du sie so selbstbewusst vorträgst. Wie das Rumpelstilzchen
#45 Bulava-47 21:40:04 | Freitag, 26. November 2010
Das der „Feigling“ Petrus von Gott den Auftrag zur Kirchengründung erhielt war natürlich nicht zufällig.
In ihm spiegeln sich Protagonisten der Kirche wieder die ihn auch aus Feigheit verraten. Jeder hat wie
Petrus die Chance durch die reuevolle Flucht zum Herrn hin die Stärke zu erlangen die man benötigt um
bedingungslos zum Herrn zu stehen aller Widerstände zum Trotz – auch in der heutigen Logendiktatur.
#43 Roland Janka 21:31:16 | Freitag, 26. November 2010
@unbestechlicher Keine Kirche??? Petrus hat Christus verleugnet, nicht verraten, der Verräter war Judas.
Wer hat uns denn den Glauben vermittelt, wenn nicht die hl. Kirche. Wer hat uns die Bibel gegeben? Hat
Christus nicht zu Petrus gesagt: „weide meine Schafe“? Ist das kein Nachfolgeauftrag? Hat Christus vor
seiner Himmelfahrt nicht den Auftrag gegeben alle Menschen zu seinen Jüngern zu machen? Hat er nicht
Seine Kirche auf den Felsen Petri gegründet und ihr ewigen Bestand verheißen (vgl. Mat 16,18)?
#39 Roland Janka 21:17:08 | Freitag, 26. November 2010
@Rückkehr-Ökumene Das Wesentliche (der Absolutsheitsanspruch) hat sich nicht geändert, aber man hat
unvollständige Wahrheiten vervollständigt indem man allem, was in anderen Glaubensgemeinschaften an
wahrem vorhanden ist, gerecht wurde. Das gilt auch für das Konzilsdokument „nostra aetate“. Mein „genau
so ist es“ vorhin bezog sich selbstverständlich auf Ihren Satz: „Wenn die katholische Kirche identisch
mit der Kirche Jesu Christi ist, dann kann keine Differenz zwischen beiden bestehen! „Identität“ heißt
doch, wenn der Begriff richtig verstanden wird, „es gibt keine Differenz“, beides ist ein und dasselbe“.
#37 Roland Janka 21:00:18 | Freitag, 26. November 2010
@keineChancedenPerversen Wen meinen Sie mit „den Jüngern des Konzils“. Den Leuten, die die Kirche Christi
in etwas umwandeln wollen, was dem Sinn und Wesen der Kirche völlig widerspricht, kann man allein mit
den Texten des II. Vatikanums beweisen, dass sie sich glaubensmäßig außerhalb der Kirche befinden.
1.Tim 3, 15 besagt, dass die Wahrheit dort zu finden ist wo die Kirche ist und nicht umgekehrt.
Fortsetzung Der Versuch, die Veränderung der Lehre der Kirche über sich selbst durch die subsistit-in-Lehre
des Pastoralkonzils herunterzuspielen, unternahm noch kürzlich der Sekretär der Päpstlichen Kommission
Ecclesia Dei, Monsignore Guido Pozzo, in seinem bereits erwähnten Vortrag, den er am 20. Juli 2010 im
Priesterseminar der Priesterbruderschaft St. Petrus in Wigratzbad gehalten hat. Dort bemerkte der Monsignore:
„Zusammenfassend tritt klar hervor, daß die authentische Verkündigung der Kirche in Bezug auf ihren
Absolutheitsanspruch sich nicht wesentlich mit der Lehre des II. Vaticanums geändert hat.“ Damit gesteht
Monsignore Pozzo ein, dass sich durch die subsistit-in-Lehre die Verkündigung der katholischen Kirche
in Bezug auf ihren Absolutheitsanspruch geändert hat, aber er bezeichnet diese Änderung als „nicht wesentlich“.
Das ist aber, logisch gesehen, unhaltbar. Denn wenn man am Absolutheitsanspruch etwas ändert, dann heißt
das, dass er aufgegeben wird, da es hier es kein Mehr oder Weniger gibt. Der Absolutheitsanspruch wird
entweder erhoben oder er wird nicht erhoben, tertium non datur. Also stellt die Preisgabe des katholischen
Absolutheitsanspruchs durch die subsistit-in-Lehre eine wesentliche Veränderung der Lehre der Kirche
über sich selbst dar. Hier liegt doch ein klarer Bruch mit der traditionellen Lehre der Kirche über
sich selbst vor, mit weitreichenden Folgen für das Verhältnis zu den anderen christlichen Gemeinschaften.
Der Versuch, die Abweichung herunterzuspielen Insbesondere seit dem Beginn des Pontifikats Benedikt XVI.
ist Rom bemüht, den Widerspruch des Pastoralkonzils gegen die traditionelle Lehre herunterzuspielen,
derzufolge gilt: Katholische Kirche = Kirche Jesu Christi. So heißt es im Kommentar zu der Erklärung
der Glaubenskongregation vom 10.7.2007, dass „dem Übergang von ‘ist’ zu ‘subsistiert’ keine besondere
theologische Bedeutung im Sinn einer Diskontinuität mit der vorausgehenden katholischen Lehre zukommt“.
Allerdings scheint der Kommentar aber eine gewisse Bedeutung im Sinne der Diskontinuität einzuräumen,
indem er behauptet, dass dem Übergang vom ‘ist’ zum ‘subsistiert’ keine „besondere [!] theologische Bedeutung
im Sinne einer Diskontinuität mit der vorausgehenden katholischen Lehre zukommt“. Natürlich ist das
Gegenteil der Fall, was der Papst auch implizit eingestand, als er noch Präfekt der Glaubenskongregation
war, und zwar sowohl mit den Worten: „Die Differenz zwischen ‘subsistit’ und ‘est’ schließt auch das
Drama der Kirchenspaltung ein“ als auch mit den im Artikel zitierten Worten: „In der Differenz zwischen
‘subsistit’ und ‘est’ liegt das ganze ökumenische Problem verborgen.“ Und da soll dieser Ersetzung „keine
besondere theologische Bedeutung im Sinn einer Diskontinuität mit der vorausgehenden katholischen Lehre“
zukommen? Der Versuch, die Veränderung der Lehre der Kirche über sich selbst durch die subsistit-in-Lehre
des Pastoralkonzils herunterzuspielen, unternahm noch kürzlich der Sekretär der Päpstlichen …
Roland Janka Wenn die katholische Kirche identisch mit der Kirche Jesu Christi ist, dann kann keine Differenz
zwischen beiden bestehen! „Identität“ heißt doch, wenn der Begriff richtig verstanden wird, „es gibt
keine Differenz“, beides ist ein und dasselbe.
@Roland Janka Seit dem Konzilsverbrechen hat sich die Kirche von Christus abgwendet. Wer aber wirklich
im Glauben an Christus ist, kann sich nicht von IHM lossagen und seine Wahrheit relativieren wie es durch
das Konzil geschehen ist. Tim 3,15 kann sich also nur auf eine Kirche beziehen, die treu zur Lehre des
Herrn steht. Inwieweit das für die nachkonziliäre Kirche gegeben ist, will ich nicht beurteilen. Sicher
gibt es immer noch viele glaubenstreue Menschen. Die Jünger des Konzils geben sich aber alle Mühe, die
Kirche noch weiter von Christus zu entfernen.
#30 Roland Janka 20:32:24 | Freitag, 26. November 2010
@Rückkehr-Ökumene Das „subsistit in“. Auf diese Frage habe ich Ihnen schon einmal geantwortet: „Der
Begriff des „subsistit in“ schließt die Identifikation der einen Kirche Christi mit der katholischen
Kirche mit ein, greift aber noch weiter, indem er auf weitere Aspekte der Thematik hinweist“. Genau darum
geht es im Konzilstext und in dem Dokument „Dominus Jesus“.
Der Sündenfalls des Pastoralkonzils in ekklesiologischer Hinsicht kann man mit einem Satz kennzeichnen:
Der Sündenfall des Pastoralkonzils in ekklesiologischer Hinsicht besteht darin, dass es eine von der
katholischen Kirche zu unterscheidende Kirche Jesu Christi eingeführt hat.“
#28 Roland Janka 20:30:38 | Freitag, 26. November 2010
keineChancedenPerversen: Die Kirche ist „ die Säule und das Fundament der Wahrheit“ (vgl. 1. Tim 3,15).
Das Felsenfundament auf dem diese eine Kirche Christi steht ist das Petrusamt (vgl. Mat. 16, 18). Der
Herr hat nie gesagt, das dies nur bis 1965 gilt!
Kitschie katschie-Blabla… So viele Worte, um darüber zu sinnieren, welche die wahre Kirche Christi
ist. Für mich ist diese Frage schon immer beantwortet gewesen. Die Heilige Katholische Kirche ist die
Ur-Kirche, welche uns Christus selbst gestiftet hat, mit den Worten: „Simon, Du bist Petrus, der Fels,
auf den ich meine Kirche bauen werde!“ So wurde dem heiligen Apostel Petrus die Ur-Kirche, die wir heute
„Katholische Kirche“, nennen, als ersten Papst der Kirchengeschichte, anvertraut! :)3
Roland Janka Warum hat sich denn dann das Konzil ausdrücklich geweigert zu sagen, dass die katholische
Kirche die Kirche Christi i s t ? Es war den Konzilsvätern doch klar, dass dies die Tradition einhellig
das „ist“ gelehrt hatte, zuvor noch Pius XII. in seiner Enzyklika Mystici corporis. Und warum spricht
der heutige Papst denn von einer Differenz zwischen „subsistit“ und „est“?
@Orthokathole Christus hat nicht den Auftrag gegeben, mehrere Patriarchate, Kirchen oder Glaubensgemeinschaften
zu gründen. Solche Erscheinungen dürften nicht im Sinne des Herrn gewesen sein, der gesprochen hat:„Du
bist Petrus und auf dich will ich meine Kirche gründen“ Das bedeutet klar, daß die eine, heilige, katholische
und apsotolische Kirche die Kirche Christi ist. Durch sie hat er bis zum Konzilsverrat weiter gelehrt,
sie war bis dahin sein mystischer Leib. Durch die Räubersynode hat sich die Kirche von Christus getrennt.
Die Folgen sind unübersehbar.
#24 Meinerven 19:53:45 | Freitag, 26. November 2010
Brandaktuelle Erkenntnisse des Hans von Lobgeist: Für manche Übertretungen dürfen wir Christen einen
Sünder von der Erdenscheibe tilgen, damit wir in Ruhe leben können. Ich gehe mal davon aus, dass der
Herr weiß, dass die Erde keine Scheibe ist, denn Er hat sie ja erschaffen.
#23 orthokathole 19:21:28 | Freitag, 26. November 2010
Ein unkundiger Schüler Kirche bezog sich zunächst allgemein auf die Versammlung der durch den Herrn
aus der Welt herausgerufenen Gläubigen (ekklesia). Sie wussten, dass sie ganz und gar dem Herrn gehören
(kyriaké). Rom war im Altertum eines der fünf altkirchlichen Patriarchate. Und dann haben sich selbstverständlich
all jene Kirchen, die außerhalb des römisches Reiches bestanden als Kirche verstanden und bezeichnet:
Thomas-Christen, Armenier (erste Staatskirche!), Äthiopier, Kopten etc. Welche Note ich in der Schule
diesem Schüler geben würde, erführe er im Vierohren- und Vieraugengespräch, damit seine Gram nicht
durch das Mithören der anderen zusätzlich beschwert würde.
#22 Febron † 18:40:48 | Freitag, 26. November 2010
@matt: Was die „wahre Kirche“ ist, erklärt in einer Botschaft aus dem Jenseits der hochselige Herr Geheimrat
Jung-Stilling: Über die wahre Kirche www.uni-siegen.de/…ads/wahre_kirche.pdf Laden Sie sich das einmal
auf Ihren Rechner un arbeiten Sie es in einer ruhigen Viertelstunde durch.
#21 Roland Janka 18:40:27 | Freitag, 26. November 2010
@Rückkehr-Ökumene Was ist hier so schwer zu verstehen? Wenn die einzige Kirche Christi voll nur in der
katholischen Kirche weiter besteht (vgl. Dominus Jesus) dann bedeutet das logischerweise, dass die katholische
Kirche die einzige Kirche Christi ist. Wollen Sie etwa bestreiten, dass die hl. Eucharistie bei den Orthodoxen
Christen ein Element der einzigen Kirche Christi ist?
Phineas (Fortsetzung) Der Nachsatz in der Übersetzung: „Das schließt nicht aus, daß außerhalb ihres
Gefüges vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden sind“ bzw. in der neuen Übers.: „ …
auch wenn sich außerhalb ihres Gefüges mehrere Elemente der Heiligung und der Wahrheit finden…“, schließt
zumindest nicht aus, dass sich außerhalb des Gefüges der katholischen Kirche Teilverwirklichungen der
Kirche Christi finden. Dann wäre der Unterschied zwischen der kath. Kirche und den anderen christl. Gemeinschaften
in Bezug auf die Kirche Christi etwa so wiederzugeben: In der katholischen Kirche ist die Kirche Christi
voll verwirklicht in anderen christlichen Gemeinschaften ist sie in mehr oder weniger hohem Maße verwirklicht.
Die Ausdrucksweise „voll verwirklicht“ verwendet Ratzinger tatsächlich in „Dominus Iesus“! Warum ist
die katholische Kirche in dieser Sichtweise die volle Verwirklichung der Kirche Christi? Weil sie alle
kirchlichen Elemente enthält. Demzufolge sind die anderen christlichen Gemeinschaften unvollständige
Verwirklichungen der Kirche Christi. Danach wäre der Argumentation nach die kath. Kirche nicht die einzige
Substistenz der Kirche Christi, sondern nur die einzige vollständige Subsistenz derselben. Das wird nur
dadurch verdeckt, dass Ratzinger den Begriff Subsistenz nur für die vollständige Subsistenz gelten lässt.
Der Elemente-Ekklesiologie des Pastoralkonzils zufolge ist der Sache nach nicht die Subsistenz einzig,
sondern nur die Vollständigkeit der Subsistenz.
ich finde es müßig… darüber zu spekulieren, wer die wahre Kirche Jesu ist. Soll er das halten wie
er möchte, oder sich dazu in einer Erscheinung gelegentlich äußern, oder, wie auch immer, vielleicht
weiß er das ja selbst nicht so genau. Ich denke, der Vater wird für jeden gläubigen und rechtschaffenen
Menschen einen Platz finden, ob er nun dieser oder jener Kirche oder garkeiner angehört. Das verstehe
ich unter der Unmittelbarkeit zu Gott, die jedem Menschen gegeben ist.
#18 Febron † 18:37:00 | Freitag, 26. November 2010
@Hans a Lobgeist: Was wäre wohl mit Ihnen, wenn „…Das Protestantenpack war daran schuld, daß die Heilige
Inquisition entmachtet wurde. Deshalb wollen wir keine Öko-Miene.“ das „Protestantenpack“ in Deutschland
nicht für die Gewssensfreiheit gekämpft hätte!
@Schlumpf Indem du auf den Hans a Lobgeist eingehst, beweist du deine Blindheit für die verschiedenen
Geister. Hans ist nicht bloß ein Hanswurst wie du, sondern ein Verspotter Gottes, seiner hl. Kirche und
der hl. Schrift. Doch nun zu dir. denn sie hetzen gegen die aktuelle kath. Kirche. Der Zusatz „aktuell“
ist unnötig wie ein Kropf. Die Kirche ist unbeschadet von allen degenerativen Zeitgeisterscheinungen.
Geschwätz- Jesus sagte : „Richtet nicht, auf das Ihr nicht gerichtet werdet“ Du böswilliger Hund! Heißt
es doch weiter: „Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei
Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.“ SIND DIR DIESE WORTE NICHT KLAR GENUG? Im christlichen Mittelalter
waren die Menschen weitaus mehr katholisch als heute, deshalb wussten sie im allgemeinen die Worte des
Herrn mit Verstand aufzufassen. Somit ergibt sich für katholische Menschen daraus, dass das ungerechte
(auch leichtsinnige, vorschnelle, unabgewogene) Urteil gemeint war, nicht ein Urteil an sich, welches
häufig sogar gefordert ist. die Inquistition war eine der größten Irrtümer und Sünde der Kirche und
komplett konträr zur Lehre Jesu. Was kann man schon von verblendeten Sektierern erwarten ? Du versündigst
dich an der hl. Kirche, indem du dein inkompetentes und böswilliges Urteil gegen die heilige Inquisition
tätigst, du Heuchler!
Phineas: Zweifellos ist das subsistit vorsätzlich gewählt worden. Aber ich denke, dass in der Erklärung
der Glaubenskongregation über das Buch von L. Boff (1985) keine faktische Identifikation der Kirche Christi
mit der katholischen Kirche stattfindet. Auf die Aussage von Boff: ‘In der Tat kann sie (nämlich die
einzige Kirche Christi) auch in den anderen christlichen Kirchen ‘subsistieren’’ antwortet Kardinal Ratzinger:
„Das Konzil hingegen hatte das Wort ‘subsistit’ gerade deshalb gewählt, um klarzustellen, daß nur eine
einzige ‘Subsistenz’ der wahren Kirche besteht, während es außerhalb ihres sichtbaren Gefüges lediglich
‘Elemente des Kircheseins’ gibt, die – da sie Elemente derselben Kirche sind – zur katholischen Kirche
tendieren und hinführen (Lumen gentium, Nr. 8). Das Dekret über den Ökumenismus bringt dieselbe Lehre
zum Ausdruck (vgl. Unitatis redintegratio, Nr. 3-4), die in der Erklärung Mysterium Ecclesiae, Nr.1,
noch einmal präzisiert wurde (AAS LXV, 1973, S. 396-398)“. Die von Kardinal Ratzinger hier behauptete
Einzigkeit der Subsistenz der Kirche Christi in der katholischen Kirche bedeutet wie ich nun zu zeigen
versuche, keine Identifikation. Zunächst ist zu bemerken, dass die Aussage von Boff, dass die Kirche
Christi auch in anderen christlichen Kirchen „subsistieren“ kann, jedenfalls dem Vordersatz des subsistit-in-Satzes
nicht widerspricht, weil dieser offen lässt, ob es noch andere Verwirklichungen der Kirche Christi gibt…
#15 Roland Janka 18:19:53 | Freitag, 26. November 2010
@Hans a Lobgeist Als Christen dürfen wir nur über objektive Tatbestände urteilen (über wahr oder unwahr
über richtig oder falsch), aber nicht über das Herz (ich nehme an, dass Sie die Gabe der Seelenschau
nicht besitzen). Das gilt auch für die Person von Stephen Hawking. Nehmen Sie sich ein Beispiel am hl.
Thomas von Aquin: „Das ist falsch und das ist falsch, das ist Sünde usw.“
#13 Roland Janka 18:05:54 | Freitag, 26. November 2010
@Hans a Lobgeist Ich bin beeindruckt über die Schnelligkeit Ihrer Reaktion, aber nicht über den Inhalt
Ihres Posts. Sie unterscheiden offenbar nicht über Schuld im Sinne Gottes und Unrecht im staatlichen
Sinne! Christus und die Apostel wendeten in ihrem Apostolat niemals Gewalt an! Darüber hinaus möchte
ich Sie dazu aufrufen sachlich zu bleiben!